Ich habe es schon öfter gesagt: Marginerhöhungen sind KEINE Manipulation sondern legitim und notwendig!
Leider wird dieser Thread durch einige Choleriker die unbedingt das letzte Wort haben müssen, in einer zunehmend sinnloseren Diskussion zugespammt.
Es war aber schon vorher Programm: gelesen und vergessen! Nachdem diese Rubrik "Tagesgespräch" heisst, kann man sich auch kaum beschweren. Das GSF scheint keinen Raum und keinen Bedarf für Fakten oder wenigstens tiefergehende und langfristige Gespräche zu haben. Eine Antwort die nicht innerhalb von 12 Stunden erfolgt, verschwindet im alltäglichen Gelaber.
Zurück zum Thema:
Marginerhöhungen gelten für Long und Short! Nein, nicht nur JPM ist Short im Silbermarkt, sondern auch viele kleine Spekulanten. Manche davon vielleicht weil sie ihre physische Silberposition hedgen wollen. Und Margins sind keine Kosten oder ein Verlust, sondern nur eine Kaution die man zurückerhält. Evtl. sogar mit Zinsen!
Den Kursverlust dagegen erhält man nicht zurück! Sondern muss ihn bezahlen. In dem Moment wo man glattstellt.
(Auslieferung ist nur bei circa 1 Promill der Kontrakte ein Thema! Wie auch Bob Maloney, vor Kurzem hier verlinkt, gesagt hat, die Comex ist nicht dazu da um Silber zu handeln, sondern um den Preis festzustellen!)
Marginerhöhungen senken also per se nicht den POS, sondern sie verringern den Hebel bei Silberspekulationen. Das ist mittelfristig für alle Marktteilnehmer vorteilhaft.
Was hier die Wenigsten verstehen können oder wollen: nur durch die Papiermärkte könnt Ihr so schnell und so effizient Münzen handeln. Jeder Münzhändler muss sich über Derivate versichern. Und je liquider die papiermärkte, desto geringer ist die Versicherungsprämie. D.h. der Spread des Händlers.
Von der offensichtlichen Manipulation des Papiermarkts ist also jeder Käufer oder Verkäufer von Silber (oder seiner Folgeprodukte) betroffen.