Beiträge von Kaufrausch


    Soll ich ehrlich sein? Bei der Frage würd' ich sofort alle Aktien verkaufen und mit was anderem spekulieren! Oder in eine Spielbank gehen. :D


    Ein Aktienwert ergibt sich nicht aus dem Wert in USD, EUR oder Bierpreis, sondern aus dem fundamentalen Wert der Firma und der Spekulation der Anleger auf die Zukunft dieser Werte. Sinkt also der Wert des USD, dann passiert mit dem Aktienwert zunächst mal - gar nix! Der Wert an sich ist immer noch der gleiche. Lediglich der Pegelstand in USD dürfte dann höher liegen.


    Eine gaaaaanz andere Frage ist es, ob die Firma in den USA ansässig ist ...


    Hallo Eldo,


    immer cool bleiben, des wird scho! 8) What we have more than most is time. :D


    Meinst Du mit LOS die Tiefebene nördlich der elbischen Tafelberge?


    Dir und den anderen auch weihnachtliche Grüße!


    KR

    Zitat

    Original von Edel Man


    Bingo! Wer bietet noch,wer .....


    Nicht zu früh freuen,vielleicht gibts die Cabal noch....... ?(


    Hallo Edel,


    dennoch registriere ich eine aktuelle Affinität der Schlange in Richtung des 503er Lochs. Das war letzte Woche schon so an drei Tagen, you remember?


    Hab gestern noch ne Ladung KR gekauft. Zum besten Preis seit langem. :]


    Schönen (weihnachtlichen) Gruß,


    KR

    Zitat

    Original von Pascal
    Beim Verkauf ist es mir relativ egal, ob es registriert wird oder nicht. Ich will ja nur ein paar Jahre mein Geld zu Gold machen, bis feststeht, dass ich einen sicheren Job hab.


    ?(


    Zitat


    Also gegen Münzen spricht in der Tag eigentlich nix. Ich dachte Goldbarren wären noch etwas sicherer also stabiler als Münzen. Aber hört sich ja so an, als würde man Krügerränder z.B. auch noch in 3 Jahren wieder loswerden können.


    Münzen dürftest Du IMO leichter wieder loswerden. Einen 400-Unzen Barren vermutlich nicht. :D


    Zitat


    Wie sieht das denn mit dem Wertschwankungen aus? Sind die heftiger bei Münzen als bei Barren oder ist das genau gleich?


    Pascal


    Die Münzen sind ein wenig teurer, weil es kleinere Stückelungen sind. Der KR ist bei den meisten Banken/Händlern aber relativ günstig. Die paar Teuro mehr machen einen flexibler. Mach es so wie mesodor geschrieben. Kannste wenig falsch machen.

    Andere Rohstoffe sind aus den genannten Gründen sicher interessant. Aber, wo lagern? Hundert Tonnen Weizen im Keller? :D


    Ich schreibe das im Hinblick auf einen möglichen Crash. Denn sonst hat man nur Weizenzertis, die genauso verfallen könne, wie die anderen Papierscheine.


    Na, das jetzt aber dem Gold anzulasten, finde ich etwas, ähem, gewagt. Ich bin kein Goldbug, versteh mich nicht falsch, aber Reichtum eines Landes, egal ob durch Gold, Weizen, Uran, Öl, was immer ..., führt nun mal zu der grundsätzlichen Möglichkeit, Kriege eher zu führen, weil die Wahrscheinlichkeit steigt, dass man sie "gewinnt" und zudem mehr Kriegsgüter importieren und produzieren kann. Arme Länder haben diese Möglichkeit sicher nicht. Dennoch ist aber mit Deiner Argumentation nicht die These widerlegt, dass der Krieg durch Verwendung von Fiat-Money exzessiv ausgeweitet wurde. Es ging ja in der Argumentation nicht darum, dass mit einem reinen Goldstandard der Krieg verhindert worden wäre, sondern darum, dass er nicht so lange hätte geführt werden können.


    Was dann aber natürlich am Ende aller Gedanken durchaus dazu hätte führen können, dass der Krieg eben doch nicht eingeleitet worden wäre, weil man ihn ob fehlender finanzieller Mittel nicht hätte zu Ende führen können.

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    Original von fundamentalist
    Nur daß bei einem Buch die Herstellungskosten relativ hoch sind - Gedruckt wird das was sich gut verkauft.


    Stimmt! Deswegen muss es aber nicht besser sein. Siehe die Zeitung mit den vier Buchstaben. ;)


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    Hier trennen wir dann zwischen den gut verkäuflichen populärwissenschaftlichen Arbeiten und den Fachbüchern. Erstere sind weil Massenware preiswert - Letztere so teuer, daß man sie eher in Bibliotheken liest bzw. findet.


    Leider kann man nicht vom Preis auf die Qualität schließen. Und ich weiß auch, wie Fachbücher zu Stande kommen. Das kann man wie bei der Musik beobachten. Die IMHO besten Stücke findet man von unabhängigen Künstlern und die sind meist sogar kostenlos! Die Mainstream-Künstler machen das, was die Verlage sagen. Es gibt viele Studien, die nie einen populärwissenschaftlichen Touch bekommen, sauteuer waren, nur in Bibliotheken stehen und genau das aussagen, was der, der die Studie finanziert hat, aussagen wollte. ;) "Papier ist geduldig ... " heißt ein Sprichwort. :D


    Zitat


    Naja und dann gibt es noch Verlage die "Jeden" drucken - das sind dann doch häufiger jene Leute die man unter den Autoren bei den anerkannten Fachbücher nicht findet.
    Hier meist Journalisten (so darf sich ohnehin jeder Depp nennen) ohne akademischen Grad - oder vielleicht einem Doktor (meist aus anderem Fachgebiet) - äußerst selten mit Habil. Ja und das sind dann die Bücher die in ihrer inhaltlichen Qualität auch im Internet relativ gut zugänglich sind.


    Ein habil zeugt erstmal nicht von Qualität. Nur davon, dass einer gutes Vitamin-B hatte. ;) Und im Internet sind mittlerweile immer mehr komplette Forschungssammlungen amerikanischer Universitäten komplett zu finden.


    Zitat


    Guter Rat bzw. Gute Information ist immer teuer. Schlechter Rat und schlechte Information kommt allenfalls teuer zu stehen ;)


    Nee, nee. Das ist ganz sicher nicht so! ;) Am Besten ist beraten, wer Informationen nicht ungefiltert reflektiert. Wer seinen gesunden Menschenverstand kurzfristig abschaltet und etwas glaubt, nur weil es von einem "seriösen" Autor kommt, der kann ganz schön reinfallen.


    Ich erkenne, sagen wir mal "lohnende", Theorien daran, dass sie in sich konsistent sind, nicht Ursache und Wirkung verwexeln und vor allem auf einfache Grundstrukturen zurückführbar sind. Wenn Gedankenmodelle zu komplex werden, dann ist meist was faul. Alle "großen" Theorien inklusive der Relativitätstheorie sind sehr einfach aufgebaut! Zudem müssen sie sich mit meinen Erfahrungen decken. Oder, wenn sie das nicht tun, dann müssen sie plausibel erklären (siehe oben), warum jetzt plötzlich alles anders sein soll.


    Das alles ist aber völlig unabhängig vom Preis. Zwei Beispiele, wieso der Preis nicht entscheidend ist:


    1. Linux, Windows: Linux ist kostenlos, Windows kostet was. Dennoch ist Linux das bessere System (ich rede jetzt nicht von Computerspielen). Und bitte jetzt keinen Flamewar anfangen. ;)


    2. Ganz aktuell: http://www.spiegel.de/auto/aktuell/0,1518,391618,00.html
    Seit wann sind Autos von DC billig?


    Die Wahrheit liegt IMHO viel mehr im Verborgenen. Wer die Wahrheit sucht, der darf sich nicht von oberflächlichen Dingen blenden lassen. Er muss den Dingen auf den Grund gehen. Das ist keine Frage des Preises. Es ist eine Frage der Gründlichkeit des Lesers, nicht des Autors! 8)


    Um zu der Fiat-Währung im Vergleich zu einem Goldgeld zurückzukommen: Eine Sache habe ich im Leben sowohl durch lernen von Geschichte, die sich logischerweise nur theoretisch lernen lässt, weil man selber nicht dabei war, als auch durch eigene langjährige Erfahrung gelernt: Die Staatsmacht neigt in jedem Fall dazu, die ihr übertragenen Recht zu missbrauchen. Bisher ist mir auch noch kein Beispiel bekannt, wo es nicht in der einen oder anderen Form dazu kam. Ergo sum flößt mir ein Rohstoff als long term Anlageobjekt mehr Vertrauen ein, als ein von der Regierung per Exempel statuiertes Fetzchen Papier. :]

    Zitat

    Original von Zarathustra
    Im Großen und Ganzen also kann ein Amerikaner sein Fiat-Geld in Gold umtauschen um sein Vermögen vor größeren Verlusten zu schützen...


    Hallo Zarathustra,


    erst einmal welcome aboard! :)


    Den IMHO entscheidenden Satz aus Deinem Posting habe ich Dir mal rausgesucht. Das ist nämlich der springende Punkt. Da sehr viele Leute NICHT Gold haben, werden sie also sehr große Verluste erleiden. Und überall, wo es Verlierer gibt, da muss es auch Gewinner geben. ;) Das Ganze ist ein Nullsummenspiel.


    Die anderen Fragen kann Dir vielleicht jemand anderes beantworten.


    Gruß


    KR :D

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    Original von mesodor39
    Warum aber sind nur sehr wenige Anleger / Sparer / Investoren ausreichend Liquide?


    Ich denke mal, das liegt auch daran, dass die meisten es gar nicht wissen. Ich habe noch in keinem Investorleitfaden gelesen, dass man liquide sein muss. Da steht immer nur was von Stop loss setzen, diversifizieren, ... aber über Anlegerliquidität habe ich noch nirgendwo was gelesen. Und wenn dann Max Mustermann so seine Investorentscheidung trifft, dann wird er wahrscheinlich das ganze flüssige Geld investieren. Immer in der Meinung, jetzt kommen die großen Renditen. Ist halt eine Frage der Sichtweise. ;)


    Und bei Gold im Besonderen denken vielleicht auch viele Leute, dass das Liquidität sei.


    Grüße von einem im


    Kaufrausch :D

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    Original von Misanthrop
    Kaufrausch
    Wir haben mit den Kursrückgängen auch keine Probleme, da wir die Ware tonnenweise pysisch im Keller haben...


    Tonnenweise? Zapperdonk! Hast Du 'ne Bank? Oder bist Du CEO von Degussa? :D


    Da kann ich leider mit meine paar Krügerrändern nicht mithalten. Aber vielleicht verkauft mir Pascal ja demnächst einen 400 Unzen Barren für 14.000 Euro. :D


    Zitat


    ..und die nötige Gelassenheit den Rückgang durchzuhalten.....


    Wobei wir wieder auf gleichem Level wären. 8)


    Zitat


    Probleme bekommen nur die Zocker in den Futures, egal ob long oder short, weil ständig die Stops überlaufen werden. :D


    Es grüßt
    Der Misanthrop :D


    Na, da haben sie zu tun und machen keinen anderen Unsinn!


    Gute Nacht und nette Träume!


    vom KR [Blockierte Grafik: http://www.mysmilie.de/smilies/muede/2/img/005.gif] :D

    [Blockierte Grafik: http://www.kitco.com/images/live/gold.gif]


    Ich finds gut, dass der Goldkurs nochmal so nachgibt. Warum?


    1. Die ersten "Hausfrauen", die Gold gekauft haben, sind jetzt geschockt, verkaufen mit Verlust, rühren im nächsten Jahr kein Gold mehr an und sorgen damit dafür, dass die Rally noch ein wenig dauert und gemächlich weitergeht. Sie werden erst in der dritten Phase wieder zuschlagen, wo die richtig dicken Gewinne für die lauern, die jetzt Nerven bewahren.


    2. Eine Krise ist in jedem Fall schlecht. Man stelle sich vor, der Goldpreis wäre bis Silvester bis 580 USD geklettert. Wäre das gut? Nein! Denn es hätten viel mehr Leute angefangen, Gold zu kaufen und die Krise wäre vielleicht schneller da, als so manchem (mir auch) lieb ist. Da ist es doch besser, es geht noch etwas Zeit ins Land und man kann sich weiter vorbereiten. Mir persönlich ist eine Krise, die man voraussehen kann lieber, als eine, die quasi in drei Tagen über einen hereinbricht. Also: Noch mal Glück gehabt.


    3. Ich hab Zeit. Wer ungeduldig ist, sollte nicht spekulieren. Da kann man viel Geld verlieren. Von mir aus kann es noch weiter runter gehen. Da kaufe ich halt nach und freu mich über die Schnäppchen.


    4. Eine satte Korrektur ermöglicht danach auch wieder eine satte Rally. Ist mir lieber, als wenn es ständig 2 vor 1 zurück geht.


    5. Als nicht Verschwörungstheoretiker vom Dienst ist auch mir nicht verborgen geblieben, dass diese Korrekturen merkwürdigerweise immer zur selben Zeit und wie auf ein Signal hin wirken. Zufälle? Vielleicht. Ich fange allerdings langsam an, an gezielte Manipulationen, von wem auch immer, zu glauben. Wäre ja auch nichts Neues. Nichts ist wohl einfacher, als diesen kleinen Markt zu steuern. Und nun die gute Nachricht: Hat man die Systematik erkannt, kann man von profitieren. ;)


    6. Ein Investor sollte IMMER liquide sein. Das ist überhaupt meine Grundregel No. 1. Ist das Gleiche wie im Unternehmen. Das schönste Unternehmen geht pleite, wenn es nicht mehr liquide ist. Und wenn man diese Regel beherzigt, dann kann man jetzt (oder wenn es wieder leicht bergauf geht) eben schön günstig nachkaufen.


    7. Je günstiger Gold ist, desto interessanter wird es wieder als Investment für die breite Masse. Klingt seltsam? Keineswegs! Dass Gold gute Gewinne erwirtschaften kann, hat man in den letzten 4 Jahren und dieses Jahr auch im Euro-Raum gesehen. Investoren, mal von den "Hausfrauen" abgesehen, die schon mal die Sensoren ausgeklappt haben, werden jetzt vielleicht auch einsteigen. Daher wird die nächste Rally noch breiter durch Käufe unterlegt sein.


    8. Jedem seine Strategie. Meine zweite Regel lautet: Gewinne realisieren, Verluste fiktiv halten. Daher interessieren mich solche Korrekturen allenfalls für Zukäufe.


    Und das alles sind für mich Gründe, warum ich mich freue und keineswegs Trübsal blase!

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    Original von ich
    Ich habe. glaube bei Kitco, einen Chart bezüglich des Goldpreises über die Monate gesehen. Es ist wohl so, dass die Märkte in Asien (Indien) mit ihrer Schmuckindustrie und der Hochzeitssaison stark die Nachfrage, über das Jahr verteilt, beeinflussen. Nun kommt auch noch China hinzu.


    Bei Aktien isses wohl so, dass zum Jahresende viele institutionelle Anleger "klar Schiff" machen und größere Bestände kaufen/verkaufen. Ich weiß nicht, wie das bei Gold ist, aber vielleicht ist das auch mit ein Grund.


    Außerdem kaufen oder verkaufen viele Anleger ihre Assets vor Weihnachten, damit sie beruhigt in Urlaub fahren können. Daher ist während der Urlaubszeit nicht ganz so viel los an der Börse wie sonst. Davor um so mehr.

    Zitat

    Original von Pascal
    Aber was steht denn da immer in den Tageszeitungen? 12,5kg zu etwas unter 13.000€ Das steht unter Gold-Barren.


    Weißte was? Kauf den Barren. Notfalls auf Kredit. Ich zahl Dir SOFORT 14.000 € dafür! Das ist ein riesen Geschäft für Dich. Überleg es Dir! 1000 Euro Gewinn an einem Tag für einen 400-Unzen Barren. Aber nur, wenn der mindestens 50% Reinheit an Gold hat. Wer bietet mehr? Machen wir hier doch mal Ebay Konkurrenz. :D

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    Original von fundamentalist
    Nööö- nur frisch gestrichen! :D - Aber beim hinsetzen trotzdem noch vorsichtig sein! ;)


    Ach so, Du meinst, man könnte die (gerade neu patentierte) Tarnfarbe nicht sehen? :D