Beiträge von Kaufrausch

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    Original von fundamentalist
    guck Dir mal die Goldcharts an - und frage dann ggf. nochmal :)


    Die kenn ich auswendig. :D Gold in Euro ist erst seit 1/2 Jahr interessant. Aber ich wollt ja wissen, was interessanter ist. Ich suche immerhin noch nach der TODsicheren Anlage. Also verrat mir Deine Geheimnisse! :D

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    Original von fundamentalist
    Jedenfalls schon mal besser als Spielbank!


    Wieso? Einfach auf das richtige Quartett setzen und schon wird aus dem 1 Kilobarren ein 12 Kilobarren? :D


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    Krasnowostok-Bank


    War die nicht erst in Gründung? ?( :D Außerdem: Bei den russischen Banken würd ich wegen der Mafia vorsichtig sein. ;)

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    Original von Martin_bin_baden
    Oder du kaufst gleich das hier: http://img.pte.at/photo_db/hi_res/hires12608.jpg


    Wär vielleicht auch nicht schlecht, die beiden Herren vom Foto neben dem Fahrrad herlaufen zu lassen. :D


    Alles, was über 5 Kiloeuro Gold liegt, wird bei manchen Banken schon registriert. Daher lieber öfter zur Bank, an unterschiedlichen Tagen und immer ein paar Krügerränder oder sowas mitnehmen. Damit minimiert man auch noch Tagestiefstände, weil man zum Durchschnittswert kauft. Außerdem ist bei einem Fahrradklau nicht gleich alles weg. ;)

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    Original von Pascal
    Aber was steht denn da immer in den Tageszeitungen? 12,5kg zu etwas unter 13.000€ Das steht unter Gold-Barren.


    12,5 Kilo Gold zu 13 Kiloeuro? Kauf ich sofort! :D


    Guck mal hier im Forum (suche) - da gibt es schon diverse Threads zum Thema. Wenn Du 13 Kiloeuro anlegen willst, dann würde ich Krügerränder vorziehen. ;)


    Gruß


    KR :D

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    Original von fundamentalist
    Mein Hirn ist bislang nur über die Schnittstelle Tastatur an das Internet angeschlossen.


    Keine Bange, das ändert sich mit den RFIDs auch nocht. :P


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    Das was ich weis (und jeder wissen könnte) findest Du in jeder besseren Bibliothek. Schnappe Dir dann ein paar Bücher von Verfassern die vorzugsweise nicht keinen oder nur einen einzigen akademischen Grad vor dem Namen führen - lese - und überprüfe das Gelesene anhand der ebenfalls in Bibliotheken zugänglichen Quellen.
    Dann kannst Du Dir selbst ein Urteil bilden. Eine Seite ins Internet stellen das kann heute nicht nur jeder Depp - es tut auch jeder Depp :)


    Wenn ich das richtig sehe, dann bin ich ein paar Semester älter, als Du. Ich hatte also schon sehr viel Gelegenheit, bedruckte Baumstämme zu lesen. Leider kann auch da jeder Depp schreiben, was er will. ;) Und meine Lebenszeit ohne Internet ist größer als Deine! :P


    Du könntest mir aber ja in kurzen Abrissen mitteilen, wenn das nicht zu viel verlangt ist, was Du am Goldstandard zu bemäkeln hast und warum. Deine bisherigen Ausführungen haben mich zwar zum Denken angeregt (in der Theorie sind Umkehrschlüsse für mich immer sehr interessant), aber (bisher) nicht überzeugt. ;)


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    Na und mit der der entsprechenden Aufgabe entsprechenden Qualifikation des Bewerbers hat man schon mal ein recht gutes Indiz dafür daß man Kompetenz erwarten kann. Und dann wird ja noch der beste Bewerber ausgewählt. Also da müssen die Noten und das Auftreten stimmen.
    Hart - aber gerecht! - oder anders gefragt: Wie sollte man es besser machen?


    Hmm, also Du scheinst davon auszugehen, dass alles über Bewerbungen abläuft. Und was ist mit denen, die sich nicht bewerben, sondern einkaufen? Nee, nee, da hab ich, glaub ich, einen tieferen Einblick. Ich habe selbst schon auf der Seite der Einsteller gestanden. Glaub mal ja nicht, dass es da so läuft, dass es grundsätzlich auf Kompetenz hinausläuft. Sympathie spielt eine sehr große Rolle. Und ob jemand der eigenen Karriere gefährlich werden könnte, spielt auch eine große Rolle. Und Vitamin-B spielt sowieso die allergrößte Rolle! Das gilt wie gesagt weniger für die KMUs. Wobei die Grenzen fließend sind. ;)


    Und selbst wenn jemand als kompetent für den aktuellen Job eingestellt wurde, dann heißt das noch lange nicht, dass er den nächsten Job, den er in der Firma bekommt, auch kompetent bekleiden kann. Hast Du Dir das Peter-Prinzip schon mal zu Gemüte geführt? Das beschreibt sehr genau, was hier abläuft. Und ich kann es aus Erfahrung bestätigen.


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    Also mal ganz ehrlich gesagt: Dieser Bericht spricht eher gegen Das, was Du damit untermauern möchtest. Wären Pannen "gängige Praxis" - würde der Spiegel wohl kein Wort darüber verlieren.


    Sowas ist gängige Praxis. Nicht oft kommt es aber vor, dass sowas öffentlich wird, denn das fällt im Normalfall unter "Firmengeheimnis". ;)


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    Freuen wir uns also lieber daß sowas nicht in einem AKW passiert ist... :/


    Anderes Thema ...


    Gruß,


    KR :D

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    Original von Edel Man
    The HUI and the XAU break out and signal that their corrections are over.


    Ich seh' das so, dass der HUI weder den großen Ausbruch nach oben noch die Korrektur mitgemacht hat, also eher anzeigt, wo der nominale Kurs von PM im Moment real steht. Der HUI beschreibt IMHO die long Strategie der Anleger, denn Aktien kauft/verkauft man IMHO nicht so schnell wie ein Zerti, denn es bedarf dazu doch mehr Wissen bzgl. der Minenfirmen. Wie geschrieben ist das nur meine Meinung. ;)


    Adventsgrüße an ALLE! :)

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    Original von mvd
    Ein 12,5kg Barren dürfte so um die € 165.000,- kosten. Mit anonymem Kauf ist es da Essig. :P Mit mehreren 1kg Barren bist du da deutlich besser bedient.


    Falls die nicht auch schon registriert werden. Da gilt Pascal dann ganz schnell als Terrorist! :D Auf jeden Fall sollte man die nach Möglichkeit an verschiedenen Tagen kaufen.


    Gruß retour


    vom KR :D

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    Original von Misanthrop
    Kaufrausch
    die 50,- EUR mußt du infaltionsbereinigt betrachten und das gilt natürlich nur fürs Kilöchen...auch fürs Kilöchen 1/10 Unzen :D


    Es grüßt
    Der Misanthrop


    Schade. :( Ich hatte schon gedacht, ich könnte mir jetzt meine Lancair leisten. :D


    Gruß retour!


    KR :D

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    Original von Misanthrop
    Ich zahle grundsätzlich immer 50,- EUR mehr als dir deine Bank zahlen würde.


    Na, das ist ja auch kein Kunststück, wenn ein Brot eine Million Euro kostet. :D


    Gilt das auch für 'ne Zehntel Unze? :D :D


    Schöne Grüße!


    KR

    Hallo Pascal,


    wieso muss es unbedingt ein 12 Kilo Barren sein? Krügerränder oder Kilobarren gibt es sicher leichter zu beschaffen. Mit dem großen Barren dürftest Du einiges an Aufmerksamkeit erregen. Ob das wohl gut ist? Außerdem lässt er sich schwer verstecken. ;)


    Es grüßt


    der KR


    Das kommt darauf an! ;) Ich schreibe nicht davon, dass man Gold bis in ewige Zeiten aufhebt. Wie mit jedem anderen Asset auch, muss man billig kaufen und teuer verkaufen. Ergo ist meine Strategie ganz einfach: Jetzt, also billig, kaufen und im oder KURZ NACH dem Crash, wenn das Gold also Höchstpreise erzielt, wieder verkaufen. Und zwar ALLES! Ein Goldbarren, der irgendwo auf Nimmerwiedersehen verschwindet, der nutzt dem Anleger nicht! Wichtig ist aber auch, WAS man für das Gold dann kauft. Man muss wieder etwas kaufen, was dann zu dem Zeitpunkt billig ist. Wenn ich das richtig sehe, dann werden das im Crash Immobilien sein, denn:


    Immobilien werden im Überangebot zur Verfügung stehen, denn wir sind ein Schrumpfstaat. Selbst wenn es zu einem Krieg kommt (Gott behüte!), dann werden wahrscheinlich noch mehr Bürger als Häuser "verschwinden". Also ist vorgezeichnet, dass es ziemlich sicher ein Immobilienüberangebot geben wird. Oder zumindest ein Grundstücksüberangebot. Denn Grundstücke kann man nicht zerstören (solange es nicht atomar verseucht wird :rolleyes: ).


    Hätte in Deinem Fall der Mensch das Gold also nicht vergraben, sondern zu einem Zeitpunkt verkauft, wo es sehr viel wert war, hätte er durchaus überproportional profitieren können. ;)


    Man muss einfach realisieren, dass es nicht DIE Anlageklasse schlechthin für alle Zeiten gibt. Jedes Asset hat einen Wert, der von der Zeit abhängt. Andererseits spielt dann aber auch noch die Risikoausprägung des Anlegers eine Rolle. Jemand, der einen Totalverlust grundsätzlich vermeiden möchte, ist also besser bedient, Gold statt Aktien für eine langfristige Anlage zu kaufen. Und was Aktien angeht, gibt es noch ganz andere Probleme in einem Crash. Was, wenn die Firma in Konkurs geht?


    Von daher halte ich Gold als Krisenmetall für ein sehr starkes Asset. Man muss es nur nachher oder zu Zeiten, wo es viel Wert hat, wieder verkaufen. Das ist so ähnlich wie mit der Ostmarkspekulation: Wenn man 10:1 gekauft und 2:1 verkauft hat, konnte man einen guten Profit machen. Wer jetzt noch Ostmark hat, hat leider Pech gehabt. Immerhin verliert aber Gold seinen Wert nie ganz. So gesehen ist es langfristig jedem Fiat-Money überlegen.


    Gruß


    KR :D

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    Original von fundamentalist
    und falls nicht? :) Wüßte nicht daß die Goldseiten schon "zitierfähig" wären.


    Das steht ja nicht nur da.


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    Aber ansonsten kann ich das aber beim besten Willen nicht mit meinem historischen Wissen in Einklang bringen. :)


    Na, dann poste doch mal Dein historisches Wissen. Bisher hast Du noch keine Links präsentiert. ;)


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    Also ich erlebe es eher so, daß sich unsere Gesellschaft sich horizontal und nicht vertikal "teilt" im Sinne von organisiert. Je weiter Unten - desto schlechter die Ausbildung - desto geringer die Entscheidungskompetenzen, desto schlechter die Bezahlung.
    Je weiter Oben desto besser die Ausbildung und desto größer die tragweite von Entscheidungen. Und desto höher die Bezahlung oder der Gewinn.


    Hmm, ja, die Bezahlung nimmt "oben" zu, deswegen wollen ja auch alle da hin. Aber die Kompetenz keineswegs. Außerdem ist ein Bit-Klempner noch lange nicht als Führungsperson geeignet. Regelmäßig kannst Du beobachten, wie Leute eine Spitzenleistung als bspw. Entwickler abliefern und wenn sie dann zum PL befördert werden, hauen sie ein Projekt nach dem anderen kaputt oder es läuft gerade so - immer mit angezogenen und heiß rauchenden Handbremsen. Erfahrungswerte! Google mal nach Peter-Prinzip, dann weißt Du, was ich meine.


    Kleines Beispiel gefällig?


    http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,391436,00.html


    :D


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    Spätestens wenn Du Dich einmal wo bewirbst, wirst Du feststellen daß dies überall der Fall ist. Hier gilt Angebot und Nachfrage.
    Das schließt freilich nicht aus daß auch eine hochdotierte Fachkraft Fehler machen kann - nur auf Grund der entsprechenden Ausbildung ist das Einsichtsvermögen entsprechend größer und damit die Fehlerwahrscheinlichkeit geringer.


    Na, ich habe schon in einigen Unternehmen gearbeitet und seit 20 Jahren immer als Spezialist. Was mir da unter hochdotierten Leuten so untergekommen ist, spottet jeder Beschreibung. :D Bereichsleiter, die Entscheidungen jahrelang vor sich her schieben, Vorstände, die von Tuten und Blasen keine Ahnung haben, andere Vorstände, die vor allem für sich selbst gearbeitet haben, ...


    Ich freue mich für Dich, wenn Du sowas (noch) nicht erlebt hast. Früher habe ich da auch nicht so drauf geachtet oder ich hatte gar keinen direkten Kontakt zu der oberen Etage. Seit ich da direkten Einblick habe, kann ich ein Liedchen davon trällern, warum es hier in D so bergab geht. ;)


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    Ja - natürlich - ich sehe hier auch keine wesentlichen Unterschiede mehr zwischen Verwaltung und Wirtschaft.
    Allenfalls jenen, daß man heute eher einen Chefsessel in einer kleinen Klitsche erbt, als einen Posten beim Staat auf Grund von "Beziehungen" bekommt. :)


    Ich unterscheide bzgl. "Wirtschaft" wie gesagt noch zwischen KMUs und dem Rest. die KMUs müssen sehr hart kämpfen, oder sie gehen unter. Selber der Beerbte muss Kompetenz zeigen, sonst war er die längste Zeit Chef.


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    Nicht umsonst leisten sich heute viele geerbte Unternehmen einen angestellten Fachmann an der Spitze. Und dabei sind die Unternehmen tatsächlich die Einzigen, bei denen der Chef problemlos den Hausmeister als Leiter der Entwicklungsabteilung einstellen und nach Beliben überbezahlen könnte.
    In der öffentlichen Verwaltung ist das gar nicht möglich! Ich werfe jetzt mal nur das Stichwort Ausschreibung in den Raum.


    Paddl


    Ich trenne das wie gesagt nach KMUs und Konzernen. Und was die Ausschreibungen angeht: Was meinst Du, was 1. unter der Hand läuft und was 2. bei den Ausschreibungen abläuft. Das ist keineswegs so hoch gerecht, wie es auf den 1. Blick aussieht. Aber das führt hier eh etwas zu weit. ;)


    Es grüßt


    der KR

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    Original von mesodor39
    Sollte es zu eine rinternationalen Finanz- und Schuldenkriese mit Megacrash kommen, so glaube ich kaum, daß es Gewinner geben wird.


    Ich habe auch nur von Profiteuren geschrieben und meinte das zudem relativ. Überall wo es im Finanzsystem Verlierer gibt, gibt es auch Profiteure. Ich will damit nicht sagen, dass ich einen Crash herbeisehne. Aber es ist doch besser, gut vorbereitet zu sein, wenn er kommt. Und er kommt noch in meinem Leben - da gehe ich jede Wette ein! Außerdem glaube ich, dass der Crash anders aussieht, als die vergangenen. Vielleicht geht er nicht mir so viel physischer Gewalt einher. Das hoffe ich zumindest.


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    Viele werden alles verlieren. Und selbst den Gold- und Silberanlegern (natürlich nur die, die Metall physisch besitzen) dürfte es danach lange weniger gut gehen, als vorher.


    Das kommt eben darauf an, wie der Crash tatsächlich aussieht und wie lange er dauert. Und selbst wenn es mir im Crash schlechter geht, als jetzt, dann kann es mir im Crash doch besser als anderen gehen, die alles verlieren, wenn ich zumindest noch einen Teil gerettet habe. Aber: Hast Du Dich mal gefragt, wo die ganzen Leute ihre Immobilien und Grundstücke Mitte des vergangenen Jahrhunderts herbekommen haben? ;) Selbst zu Zeiten der Wiedervereinigung haben einige Leute reichlich Kohle auf dem Schwarzmarkt gescheffelt. Und wer Ostmark zum Tauschkurs von 1:10 gekauft und später zu 1:2 verkauft hat, der konnte schon profitieren! ;)


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    Ich kennen einen Fall, da hat jemand 1940 eine Milchkanne voller Gold vergraben und erst 1971/72 wieder gehoben. Zwischendurch (Gold-DOW-Relation) war das Gold weniger wert als andere Realwerte (z.B. US-Aktien).


    Na, das ist mir zu pauschal. Natürlich kannst Du in jeder Anlageklasse nominal verlieren, wenn Du immer zum Höchstkurs kaufst und später zum Tiefstkurs verkaufst. Das ist ja keine Kunst, deswegen machen es so viele. Allerdings dürfte 1940 erworbenes Gold heute beträchtlich an Wert gewonnen haben. Und die Aktien, die nach oben gehen, die musst Du ja auch erst einmal identifizieren.


    Na, da roll ich doch lieber wieder in die parking position und feier bei der Party mit. :D

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    Original von fundamentalist
    Schon klar - nur ist es nicht lukrativer sich alljährlich einen kleinen einstelligen Prozentsatz "in die Tasche zu stecken" als mit einem Schlag die 100% zu bekommen aber dann vor einem ökonomischen (und politischen) Scherbenhaufen stehen?
    Aus diesem Grund kann ich nicht recht an keinen geplanten oder auch nur billigend in Kauf genommenen Crasch glauben.
    Ich befürchte eher einen Crash aus einer größeren (nicht mehr kompensierbaren) unerwarteten Warenverknappung heraus.


    Wenn das stimmt, was auch auf den Goldseiten über den Goldstandard geschrieben steht, dann war wohl die Ursache, sich davon zu lösen, dass man eine Kriegsfinanzierung wollte, die eben nicht am Gold endet. Daher das Fiat-Geld, was IMHO schlüssig ist. Außerdem glaube ich nicht (mehr) an die große und erhabene Kompetenz unserer sogenannten "Eliten" unserer Politik. Das hat nichts mit Schwarzseherei zu tun, aber man muss sich ja nur mal angucken, wie vertrottelt die große Politik auf relativ kleine Probleme reagiert. Im Grunde wird doch da von heute auf morgen gedacht.


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    Das ist klar - nur ist das Verhältnis Waren:Gold nicht zwangsläfig konstant. In einem Krieg oder im Falle größerer Umweltkatastrophen wäre es durchaus zu erwarten, daß ein großer Teil der heute zur Konsumgüterproduktion zur Verfügung stehenden Resourcen von anderen Aufgaben beansprucht werden. Dann sind inflationäre Tendenzen auch ohne eine Vermehrung der Geldmenge gegeben.


    Siehe oben. Hast Du Dir mal auf den Goldseiten die Sachen zum Goldstandard durchgelesen? Damit ist die Lösung vom Gold Ursache und nicht Wirkung des Krieges. ;)


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    Das ist sogar gewollt! Gerade weil ich mich mit einem Gold im Keller recht wohl fühle - halte ich es für sinnvoll mich kritisch damit auseinanderzusetzen.
    Selbstgerecht zurücklehnen - dabei läuft man auch Gefahr einzudösen und dann womöglich ein unangenehmes Erwachen zu erleben. :)


    Es ist sicher eine gute Sache, eine Taktik oder operationelle Entscheidungen öfter kritisch zu hinterfragen. Aber ich denke, man ist schlecht beraten, eine grunsätzliche strategische Entscheidung immer wieder in Frage zu stellen. Das macht einen doch eher zum Spielball seiner eigenen Gefühle. Ich habe z. B. für den Moment die mittelfristige Strategie, mein Depot bis zu fünfzig Prozent mit Sachwerten zu füllen. Die Strategie leite ich aus bestimmten Indikatoren her, die ich jetzt, also heute, gewonnen habe. Selbst wenn sich die Indikatoren zwischenzeitlich ändern, werde ich nicht die Strategie über den Haufen werfen, sondern allenfalls taktisch oder operativ drauf reagieren. Erst wenn sich die Umstände grundsätzlich ändern, werde ich wieder eine andere Strategie fahren (z. B. Sachwerte verkaufen, ...).


    Indem ich mich einmal für einen längeren Zeitraum für eine Strategie entscheide, nehme ich ja prinzipiell das Wissen oder auch vor allem Agieren der Mehrheit vorweg. Ich erwarte also, dass in Zukunft eine Mehrheit sich für Gold als Anlage entscheidet, was dann den Preis nach oben treibt. Und das ist mal völlig unabhängig davon, ob Gold nun wertvoll ist oder nicht oder welchen Wert ich Gold beimesse. Für meine Strategie kommt es lediglich darauf an, dass Gold für die breite Masse zukünftig GEFÜHLT an Wert zunimmt.


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    Der Staat neigt dazu, sich irgendwann seiner selbst geschaffenen Probleme zu entledigen.


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    Ich habe so ein bißchen Probleme damit den Staat als "Wesen" zu betrachten. Wenn man genau hinsieht, dann wird ein einigermaßen domokratischer Staat doch von Menschen "organisiert" die über viel Fachkompetenz verfügen. Daß man Letztere bei Politkern so selten findet muß dabei nicht weiter stören - da das Gros der Entscheidungen ja auf Fachebene vorbereitet wird.


    Ich kenne viele Leute mit viel Fachkompetenz. Aber es gibt eben auch viele Leute mit wenig Fachkompetenz. Ich teile unsere Gesellschaft gerne in drei verschiedene Bereiche: Der Staat (im Sinne öffentlicher Dienst, Beamte, Politiker, also alles, was die Staatsmacht ausmacht), die Konzerne und den Rest. Unser staatliches System, demokratisch oder nicht sei einmal dahingestellt, beruht auf dem Peter-Prinzip. Da kannst Du noch so kompetent sein. Irgendwann rutscht jeder in die Position der größeren Inkompetenz. Das ist systemimmanent!


    Ähnliches vollzieht sich bei den Konzernen, die dazu nicht einmal demokratisch organisiert sind. Lediglich die KMUs sind wirklich darauf angewiesen, dass jeder Mitarbeiter auch wirklich kompetent ist. Deswegen existiert dort auch kaum das Peter-Prinzip. Nur große Konzerne und die Staatsmacht (die in D dazu einen enormen Wirtschaftsfaktor, nämlich 47% ausmacht), können es sich leisten, lange Mitarbeiter mitzuschleifen, die innerlich schon gekündigt haben. Zahlen dazu, die regelmäßig veröffentlicht werden, sind erschreckend! Das alles bezahlen übelster Weise auch noch wir alle. Beim Staat per Zwang (Steuer), bei den Konzernen immerhin nur, wenn wir deren Produkte kaufen. In letzter Zeit leider aber auch wieder immer mehr über Zwang, nämlich Subventionen, die aus Steuergelder finanziert werden. Eigentlich ist das skandalös!


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    Naja hier haben wir den Point of nor Return wohl schon seit ein paar Jahrhunderten überschritten. Derzeit stecken wir kollektiv doch schon in einer Phase in der wir lernen müssen Lösungen globaler Probleme global zu organisieren.
    Probleme die wohl rein ökonomisch lösbar gewesen wären - hätte man sie erstens erkannt und wäre man zweitens willens gewesen sich ihrer bei Zeiten anzunehmen. Rauf geht es immer leichter als runter ;)


    Paddl


    Na, ich denke, es ist schwierig, die Zukunft über Jahrhunderte vorwegzusagen. Das Problem ist, dass nicht mal die gegenwärtigen oder vergangenen Probleme in den Griff zu bekommen sind.


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    Original von fundamentalist
    Na da steht mit dem Markt aber ein Mega-Hintertürchen offen :) Ich würde hier vom Haupteingang sprechen ;)


    Ja sicher, aber nur, weil eben die Zentralbanken letztlich doch nicht so frei sind, wie sie sein müssten. ;)


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    Bei Immobilien vergleichbarer Lagegunst und Ausstattung finde ich auch am Ehesten eine relativ konstante Gold-Preis-Relation.


    Ansonsten sind die Schwankungen eben auch gigantisch und nicht einmal irgendwelche Regeln auszumachen. Manches ist in Gold gerechnet heute spottbillig - anderes sündteuer.


    Paddl


    Ja, ich meine auch nicht die Ausreißer. Die findest Du immer und sogar in jeder Krise. Wie ich aber schon woanders hier im Forum geschrieben habe, gehe ich von massiv fallenden Immobilienpreisen in den nächsten 30 Jahren aus, denn wir sind ein Schrumpfstaat. Schon heute stehen sehr viele Wohnungen leer und es kommen immer mehr dazu. So gesehen mögen Immobilien vielleicht eine gute Krisenanlage sein, wenn sie nicht verbombt werden, aber insgesamt und für sich alleine betrachtet sind sie keine gute Anlage, weil die Anlageform ansich verliert. Auch die ganze Werbung und der Hype bzgl. Immobilien spricht da eine klare Sprache. Wir sind auf dem Gipfel einer Immobilienhausse längst angelangt und es geht schon wieder bergab.


    Ich bekomme schon heute Häuser im Osten für wesentlich weniger angeboten, als zu Zeiten nach der Wiedervereinigung, wo sich viele über die angeblichen Schnappchen gefreut haben. Sollte es tatsächlich zu einer Krise kommen, und davon können wir wohl ausgehen, dann werde ich mit den Metallen wirkliche Schnäppchen machen. Kannste drauf wetten! :D


    Und nach der Krise werden alle wieder in Fiat vertrauen. Das wird dann irgendwie anders aufgebaut sein, um das Vertrauen wieder herzustellen. Aber prinzipiell wird es von vorne losgehen. Was bleibt auch der weiten Masse, die sowieso weder Gold noch sonstige Sachwerte hat, als der Politik zu vertrauen? Eine Videorekorder ist keine Sachwert. Der ganze Konsumrausch ist eine schöne Fata Morgana. Die Leute arbeiten, manchmal sogar hart und am Ende zerrinnt die schöne Kompetenz, so sie noch genutzt wird, unter den Händen. Aber es gibt natürlich auch Profiteure. Und das werden IMHO unter anderem Du und ich sein. Die Verkleidungen der großen Spielregeln dieser Welt mögen sich der Mode anpassen - grundsätzlich bleibt doch alles beim Alten. ;)