Ein Blick in meinen Bekanntenkreis zeigt wohin die Schafe rennen: Eigentum! Bekanntlich hat die Masse nie recht. So auch in diesem Fall. 75% können nicht auf der Gewinnerliste stehen. Das Siegertreppchen ist schmal und klein, generell. Das Gegenteil von dem zu tun, was 2/3 der Schafe machen kann nicht verkehrt sein. Antizyklischen handeln sozusagen.
Gut gebrüllt Löwe...ähhh...Ziemer!
Die Aussage hat schon Pfiff und liest sich schlüssig...geschickt geschrieben....jedoch inhaltlich beim Eintauchen einer anderen Bewertung zu unterziehen !
Immobilien und Eigentum...zwei Worte, aber nicht Gedanke. Hier gilt es zu unterscheiden zwischen:
Noch in der Finanzierung befindlich und bezahlt. Und genau das macht den Unterschied. Geschickte Immobilienkäufer die vor ca. 20 Jahren
über eine entsprechende Eigenkapitalquote verfügten und mit einen relativ hohen Steuerabgabesatz belegt waren, konnten mit geringster mtl.
Belastung Immobilien erwerben. Billiger ging's nimmehr ! 
Es wäre zu hinterfragen, wieviele Immobilien sich denn heute in "bezahlter" Hand befinden....?
Für den "Klein- und leider heute schon fast Mittelverdiener" spielen sicherlich Immobilien in einer gefährlichen Liga...Jobverlust....Schuldenspirale
...etc...alles richtig!
Aber die, welche über eine entsprechende Kapitaldecke verfügen...schmeissen mit der Miete ihr Geld tlw. zum Fenster raus. Ausser dem "Wohnwert"
verkonsumieren diese eben ihre Miete, ohne nachhaltig mit diesem Betrag Vermögen zu bilden.
Wenn ich mal in mein Portfolio schaue...entdecke ich auch vermietetes Wohneigentum und ja...auch ich hatte schmerzliche Investitionen....
Heizung...Fussböden...etc...
Aber ich sehe noch etwas: Der von mir regelmässig überprüfte Marktwert hat mir mein Vermögen nicht schrumpfen lassen und ich kann mich jeden
Monat am Mietzins erfreuen, welcher über den üblichen Ausgaben für Instandhaltungsrücklagen, Steuern, etc. liegt.
Sogar eine Liquidation ist relativ schnell möglich...klar wenn's eilen sollte können es auch schonmal 10K weniger sein, aber es eilt nicht.
Die eigene Immobilie, welche man selbst nutzt hat auch viele Sicherheitsaspekte:
Im Zuge die "Rente ist sicher", habe ich noch ein Dach über dem Kopf, während dies für einen Mieter zur Rente zu einer echten Existenzfrage werden könnte.
Mit 80 will ich euch umziehen sehen.... 
Und ja, ich gebe es zu:
Je weiter sich die finanzielle Kraft vom Volk entfernt und somit auch mein Portemonnaie belastet, vermiete ich an den...der meine Miete zahlen kann.
Und wenn der wirtschaftliche Abschwung langanhaltend sich auswirkt, stellt sich Vielen gar nicht mehr die Frage/Möglichkeit, ob Eigentum oder nicht...
...sie können es sich schlichtweg nicht mehr leisten.
...aber ich...werde ganz "unmoralisch" an den vermieten...der mir den höchsten Zins bringt...
...Voraussetzung ist natürlich immer eine halbwegs gute Immobilie in gefragter resp. frequentierter Lage.
...ich warte auf Euch und schaue schmunzelnd zu...während ihr meinen Mietvertrag unterschreibt.....

Edit:
Die Finanzierungen hatte ich natürlich über Hypothekendarlehensversicherung abgewickelt...nach dem die Bude bezahlt war,
gabs von der Versicherung noch einen schönen Batzen Gewinnbeteiligung on Top.
Und somit war das Eigenkapital
für die nächste Hütte wie von "Geisterhand" geschaffen.... 
Gruss
FP