Beiträge von Rhein-Main-Gebiet

    @Rhein Main Gebiet
    ich halte auch nichts davon, Steuern sparen zu wollen. Am liebsten bezahle ich mein Leben lang Höchsttsteuern und Krankenkassenbeiträge und brauche nie was vom Staat/KAsse, dann bin ich nämlich offensichtlich ausreichend liquide und gesund!
    Aber den deutschen Banken traue ich nur bedingt. Da hilft ein Edelmetallkonto bei einer Bank, für die der jeweilige Kanton (!) haftet meinen Nerven mehr als die Versprechen unserer Politiker. Und wenn schon Schliessfächer dann nicht alle im selben Land/ bei derselben Bank.
    Die "Kosten" dafür sind marginal, "Sicherheit/Versicherung" kostet nun mal...

    Ich glaub nicht daran, dass über Nacht der Himmel runterfällt bzw. über Nacht alle Schließfächer unerreichbar sind. Da hätte ich schon größere Bedenken, dass die Schweizer mal alle Schließfächer mit deutscher Besitzern einfrieren.
    Und wenn man die guten Stücke in physischer Form in der Schweiz hat, kriegt man sie mit vertretbarem Risiko nicht mehr nach D.
    Was passiert, wenn man beim Grenzübergang hier erwischt wird, wurde ja schon ausreichend diskutiert, mir wäre es die paar Euronen gesparter Märchensteuer nicht wert.


    Von daher schlafe ich besser, wenn die Teile legal gekauft sind und bei der Hausbank lagern, mit dem Fahrrad in 5 Minuten erreichbar :rolleyes:

    @ wef:
    Schweiz ist nicht als Steuersparmodell gemeint sondern kann helfen, nicht alle Eier in einem Korb zu haben. Hängt vom Grad des persönlichen Pessimismus ab...


    Dass die Schweiz ihr Bankgeheimnis stückchenweise verliert, ist kein Geheimnis. Dann ist das keine Diversifizierung, sondern schafft nur unnötige Kosten.


    Ich hatte vor einigen Jahren den Großeinstieg bei Palladium geplant, als die Unze bei 170 Dollar dümpelte. Einen Lieferanten für eine große Menge an Barren hatte ich gefunden, ich wollte aber auch unbedingt die Märchensteuer sparen und hab lange rumgemacht, ob man nicht zu meiner Verwandschaft ins Ausland liefern könnte. Hab mir ne Blase ins Hirn gedacht, wie ich den Kram dann wieder ins heimische Bankschließfach transferieren könnte.
    Vor lauter Aktionismus ging die Zeit ins Land, der Palladiumpreis zog an, nix gekauft und beim heutigen Blick auf die Kurse könnte ich mir in den A*** beißen, dass ich die Märchensteuer damals nicht brav bezahlt hab.

    ich sehe die Vorstufe fuer Unruhen auch in Deutschland. Denn eines ist klar, Strompreisterror und Steuererhoehungen, Preissteigerungen sowie eben das weitere ausbluten lassen der Bevoelkerung wird weiter gehen. Hier sehe ich nicht im Ansatz das vom vermeintlichen XXL Aufschwung auch nur 1 Euro bei den Buergern ankommt!!!

    Das ist genau der Punkt, den ich bei den Deutschen nicht kapiere. Die Bevölkerung wird nach Strich und Faden verarscht und niemand merkt es. Brot und Spiele - solange es noch was zu fressen gibt und man die Bundesliga oder das Dschungelcamp vor der Glotze genießen kann, ist es völlig egal, was die Herren und Damen Politiker so treiben.
    Unruhen in Deutschand?????? Da müßte schon noch viel mehr passieren, das Volk ist viel zu dumm und zu träge.

    Keine Chance, überlege mal was du für ein Loch buddeln mußt


    Vom Volumen hier wärs machbar, etwa 500 l Volumen, wenn man 2 m tief buddelt und ne Fläche von einem Quatratmeter hat, dann kommen 50 cm Metall und dann obendrauf 1,5 m Erde. Buddelt man noch Metallschrott in einer Tiefe von 10 bis 30 cm rings im Vorgarten ein, sollte - nach allem was ich hier höre - dieses Versteck ziemlich narrensicher sein.


    Würde ich - wenn ich 5 Tonnen hätte - dem Banktresor vorziehen.

    Für die Einbrecher und Räuber welcher Art auch immer steht ein Tresor in der Wohnung, der nur unter Gewaltandrohung unter grossem Geschrei geöffnet wird


    8)

    Das ist im Krisenfall vielleicht wirklich die sicherste Variante. In meinem Tresor sind keine Metalle, sondern wichtige Dokumente, die vor allem vor Feuer geschützt sein sollten. Sollte der mal geklaut werden, würde ich gerne das Gesicht des Ganoven sehen, wenn er nach stundenlanger Arbeit die gesammelten Geburtsurkunden in der Hand hält :)

    @ Fernseher:
    Da Du über konkrete Erfahrung mit so einem Metallsucher verfügst, hier mal ne konkrete Frage: Angenommen ich bin wirklich Crösus und hab 5 Tonnen von dem weißen Metall rumliegen, die ich im Krisenfall verbuddeln möchte: Miete nen kleinen Bagger und buddle im Vorgarten .... neugierigen Nachbarn erklärt man, dass man seine Liebe zu Goldfischen entdeckt hat und die hier bald ein Freibassin bekommen.
    Wie tief müßten die 5 Tonnen liegen, damit man auch mit guten Geräten keine Chance hat, dass hier was angezeigt wird?

    Mich würde mal interessieren: bis zu welcher Tiefe spüren herkömmliche Detektoren ne größere Metallmenge in der Erde auf? Nicht dass ich versehentlich auf Grundwasser stoße im "V-Fall".


    Ein Besitzer von einer richtig großen Menge an Barren hat mir seine Aufbewahrungsmethode erklärt: die sind im heimischen Tresor (aber einer, den man in vollem Zustand auch nicht mit einem Kran raushebt und auch nicht mit etwas Dynamit aufknackt), die beiden Schlüssel sind in 2 Bank-Schließfächern, einer in D, einer im Ausland, jeweils ein paar Autostunden zu fahren. Also auch beim peinlichen Verhör kann da nix passieren (zumindest dem Tresorinhalt :) )

    Das Problem beim Tresor ist, dass er vielleicht EINMAL vor einem 5-Minuten Einbrecher schützt (womit er seinen Zweck auch erst mal erfüllt hat), danach aber "Verbrannt" ist. Wenn einmal ein Einbrecher gesehen hat, dass in der Wohnung ein Tresor steht, würde ich in selbigem nichts mehr aufbewahren.


    Na, so negativ würde ich das nicht sehen. Gebrauchte Tresore mit 400 kg Eigengewicht gibts oft für wenige hundert Euro zu erwerben. Hauptproblem ist hier, wie man die Teile in die Wohnung rein kriegt. Wenn das Teil erst mal transportiert und gepackt ist, kommt da nur noch ein absoluter Vollprofi an den Inhalt (und die betreiben diesen Aufwand garantiert nicht wegen ein paar Hundert Unzen Silber).


    Für weitere 200 Euro kriegst Du heute ne richtig gute Alarmanlage mit Bewegungsmeldern, Glasbruchmeldern etc., inklusive Alarm-Weiterleitung.
    Sollte reichen, dass man auch mal in Ruhe die Wohnung verlassen kann, selbst wenn sämtliche Ganoven im Umkreis wissen, dass da ein Tresor steht.

    Die meisten Einbrüche laufen nach demselben Schema ab: schnell rein, Schmuck und Bargeld krallen, schnell raus.
    Von daher bietet sich für Silber ein Tresor an: So ein mittelgroßer Möbeltresor wiegt 70 kg, pack noch Deine Unzen und ein paar Hantelscheiben rein und auch keine 2 Leute tragen das Teil auf die Schnelle raus.
    Gibt zwar auch Profis, die Tresore mit ein paar 100 kg abtransportiert haben, aber das ist dann geplant und gut vorbereitet, so jemand wird kaum Deine Bude heimsuchen.
    Abgesehen davon hast Du auch vor Deiner Vermieterin Ruhe (ich hab das Problem als Student selber gehabt, dass meine damalige Vermieterin wohl besser wußte, wieviele Unterhosen ich besitze als ich selber).

    Wie schon geschildert, der Titel selber bringt bringt alleine nichts.


    Jetzt kannst Du erst mal für den Gerichtsvollzieher zahlen. Übrigens: als einer meiner Schuldner nicht zum Termin für die eidesstattliche Erklärung kam, wurde ihm Haft angedroht. Weiß nicht mehr, wie lange man in in Beugungshaft nehmen kann, aber das war ein ganz netter Zeitraum.


    Und jetzt kommt der Knaller: weißt Du, wer die Haft in Deinem Fall finanzieren darf: DU :)

    Mich hat diese ganze Mahnerei nur Geld und Nerven gekostet. Am meisten frustrierte es, dass auch die Gerichtsverfahren eingestellt wurden. Ja ja, die Polizei und die Gerichte sind halt völlig überfordert mit der Internetkriminalität.


    Von daher: mach Dir nicht zuviel Hoffnung, die Kohle wiederzusehen. Ich habs inzwischen als (teures) Lehrgeld abgeschrieben.

    Titel reinzuholen ist nicht so einfach, hab selber 2 aus ebay-Käufen. Dauert erst mal einige Wochen, bis man ihn hat (kostenpflichtiges Mahnverfahren).
    Hauptproblem ist dann die Eintreibung. Meine 2 Burschen machten dem Gerichtsvollzieher nicht auf.Irgendwann wurde dann mit Haftbefehl gedroht, dann leisteten beide eine eidesstattliche Versicherung ab. Angeblich nix zu holen. Kosten für den Spaß trägt man selber.
    Nun kann man es sich aussuchen, wie oft in den nächsten 30 Jahren man die Gerichtsvollzieher erneut beauftragen will.
    Hab auch gehört: wenn der Betrüger irgendwann Privatinsolvenz anmeldet, ist der Titel ohnehin weg.
    Ziemlich frustrierend.

    NT Offenbarung ?)


    Jetzt bin ich aber irritiert, dachte, es geht um Erhaltung der Kaufkraft von Gold bezogen auf die Zeitspanne Vergangenheit bis heute.....
    Offenbarung behandelt aber mehr Zeitspanne heute bis Zukunft (ist sicher auch interessant, aber anderes Thema).

    @ Golden Mask
    Danke für die Fundstelle. Hier wird aber auf eine Berechnung verwiesen. Ich hab mal irgendwo gelesen, dass es auch eine direkte Fundstelle im AT gibt. Hätte mich interessiert, wo die steht.


    350 Brote gibts beim Aldi heut sogar für deutlich weniger als 1 Unze Gold, also Kaufkraft des Goldes sogar kräftig gestiegen :)

    @ Tiberius1


    Ganz so nutzlos sind Edelmetalle ja nicht. Ich denke, man kann sich bezüglich eines inneren Wertes an den Abbaukosten orientieren. Die sind bei den meisten Minen derzeit deutlich niedriger als der spot, aber deutlich steigend.

    In irgendeinem Forum hatte ich mal gelesen, dass es auch im alten Testament einen Text gibt, woraus das Verhältnis von 1 Unze Gold zur entsprechenden Anzahl Brotlaiben hervorgeht (ich glaube, das waren 200 oder 300 Brotlaibe). Fazit war, dass die Kaufkraft des Goldes in Bezug auf Grundnahrungsmittel seit 3000 Jahren in etwa gleich geblieben ist.
    Kennt jemand die genaue Stelle im alten Testament?