@Edel Man
Alle Anlageklassen haben gute und schlechte Zeiten, wenn überhaupt, sind Langzeitvergleiche aussagefähiger, wie zB in den Chats von nicco und auch hier früher gezeigt...
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Daß sich Goldaktien nicht unbedingt als Daueranlage bei hoher Marktvola eignen, ist eine Sache, die zu Trades Anlaß gibt.
Ja, das ist genau der Punkt. Daher gehören die "Gold-explodiert-gleich"-Dauertrommler geprüft und ggf. aussortiert. Nicht mehr und nicht weniger meinte ich mit meinem Ausgangspost.
Was die "guten und schlechten Zeiten der Anlageklassen" angeht, hat M.A. 2011 nachweislich und konsistent die bis heute gültigen Trends angesagt, als es - bei den Goldfans zumindest - Niemand glauben wollte: Anstieg bei Standardaktien, Abwärtstrend bei Gold und Minen. Zugegeben, man muss ihm stetig folgen und verdammt gut auf die Hinweise in seinen Artikeln aufpassen, sonst versteht man einzelne Artikel u.U. falsch.
Seiner Ansage zu folgen, das wäre eben der sinnvolle Trade gewesen: damals von Gold bzw. Minen in Standardaktien switchen.
Diese mittelfristigen Trends - Gold und Minen im Abwärts, Standardaktien im Aufwärts - haben bis heute Bestand, wenn man es im mehrjährigen Zeithorizont aufs Wesentliche reduziert. Siehe im Chartfaden z.B. die neueren Beiträge von @Dionicar zum EM-Bereich.
Die Bedeutung des Anstiegs der Minen in 2016 wird im angehängten Bild deutlich. Da ist völlig unklar, ob es eine Trendumkehr eingeläutet hat. Bislang könnte es eine Countertrend-Rallye im größeren Abwärtstrend sein, aka Bullenfalle. (Mit möglicherweise schon jetzt erkennbaren Hinweisen auf mögliche Zukünfte beschäftigen sich ja Leute wie @woernie oder @nicco in den Chartfäden.)

Aufgrund Herrn A.´s Track-Records bei den "relativ großen" Trends ist er für mich nach wie vor einer der Wenigen aus der Schreibergilde, die ich überhaupt noch zur Kenntnis nehme.
Er bezeichnete sich selber konsistenterweise als "Gold-Langfristbullen, der mittelfristig bärisch ist". Daran hat er auch nie einen Zweifel gelassen, so wie ich ihn verstanden habe. Das mag so Manchen verwirren, der die Welt lieber "schwarz oder weiß" sieht.
Die "bis zu 5000$ Gold" scheinen für ihn nach wie vor eine gültige Aussage zu sein, aber bei Nachfragen stellt er das Preisziel als weniger relevant dar. Relevanter ist seine Angabe korrelierender Ereignisse - sinngemäß und aus dem Kopf: "die ernsthafte Goldrallye wird erst dann beginnen, wenn das Vertrauen in den Staat endet, nämlich wenn die erste Auktion von (US-)Staatsschuldpapieren scheitert. Derzeit wollen noch Alle glauben, dass es gutgeht. Das wird sich zuerst ändern müssen."
Zum DJIA schreibt er aktuell:
"There are two separate objectives – TIME and PRICE. With regards to PRICE, our three targets given back in 2011 were 18500, 23000, and 40,000. The minimum TIME objective was 2016/2017. Our next target in TIME becomes 2020 followed by 2022. This appears to be setting up for a major vertical move. This is why we will be reviewing how to trade a vertical market."
Das jedoch ist KEINE platte Anlageempfehlung von ihm. Denn hier darf man insbesondere nicht vergessen, dass er einen vorherigen heftigen Einbruch weiter für eine wahrscheinliche Möglichkeit hält. Dies wiederum nur dann, wenn nicht der mögliche Zeitrahmen dafür zu Ende geht, bevor es eintritt. (Das steht in diesem Artikel nicht drin, ergibt sich aber wenn man ihn laufend querliest.)
Gruß, GL