Beiträge von GermanLong

    @Edel Man
    2 x 3 macht 4
    Widdewiddewitt und Drei macht Neune !!
    Ich mach' mir die Welt
    Widdewidde wie sie mir gefällt ....


    Du hast natürlich wieder mal vollkommen recht.


    Falls jemanden eventuell doch die Wirklichkeit interessieren sollte: der "stürmische Anstieg des Goldpreises und insbesondere der Minen" im Vergleich zu den US-Aktien im Jahr 2017 hier mal im Bild.



    Und tschüss [smilie_happy]
    GL

    Für Systempresse kein schlechter Artikel
    http://www.focus.de/finanzen/e…krise-aus_id_6799862.html

    Na, da darf der gute Jim Rickards Werbung für sein neues Buch im Focus machen. Gold-Permabulle und Finanzmarkt-Perma-Chrashwarner:


    Jim Rickards : CIA Insider Warns Collapse Will Strike US in 2015
    Jim Rickards Currency Wars : Probable QE4 To Flip Gold In 2015
    Jim Rickards predicts $4,000 Gold Price 2015


    Wer so oft daneben lag, ist raus. Aktuell wäre er an dieser Vorhersage zu messen:


    James Rickards WARNING: Global Economic Collapse Will Be on October 15th, 2017!


    In Wahrheit verkauft er sein Geschrei einfach gut. Alle Links in seinem Blog führen zu einer Firma, die Gold verkauft oder weiß-ich-was.


    ******************************
    Quizfrage: Wer hat in 2009 US-Aktien empfohlen, da US-Aktien mindestens bis 2015 im Rallye-Modus sein würde? Und Ende 2011 gewarnt, dass Gold maximal bis auf 875 USD fallen könnte?


    Wäre in Kombination die klügste Sache gewesen:



    Ach so, dieser Jemand wäre derzeit an folgenden Vorhersagen zu messen:
    - nach evtl. heftiger Bärenfalle (2017 o. spätestens 2018) weiter starker und längerer Anstieg der US-Aktienmärkte.
    - der Euro-Anstieg gegen den USD sollte ungefähr dort enden, wo wir aktuell stehen. Dann Trendumkehr.
    - Gold könnte noch sein Tief in USD erst noch hinlegen (spätestens 2018).

    Externe Artikel und Einschätzungen sind Marktinformationen

    in der Regel stark selektierte Einzelinformationen, oft in Mischung mit mehr oder weniger offensichtlich untergebrachter Meinung, jedenfalls meist auf Meinung basierend Bewertungen und Schlußfolgerungen vornehmend, und dienen in der Regel dazu eine bestehende Meinung weiter zu untermauern. Konträr zur Meinung stehende Informationen werden in der Regel ignoriert.
    Daher sind die Artikel zu 99,9% überflüssig.
    Es sei denn man hat es nötig seine eigene Meinung zu stützen, indem man am laufenden Band Artikel auf Artikel hinweist, die es eh genauso sehen wollen wie man selber.

    JS hat NICHT ein Goldziel 50 000 $ angesagt, sondern gute Gründe dafür behauptet. Früher ging er ins Detail mit Bezug auf die Geldbasis

    Die Marke kam nicht aus der Geldbasis. Auf die Weise hat gutso Recht:

    ... wobei ich Gold 50000 US$ aber in den Elliotter Bereich stellen würde. :D

    Die 50.000 kamen aus der Einschätzung, dass eines Tages der Markt die externen Schulden der USA rechnerisch durch die (offiziellen) Goldbestände gedeckt behandeln würde.
    Also aus der Annahme, dass sich eine grundlegende perspektivische Verschiebung in der Bewertung von Fiat vs. Gold vollziehen werde.


    Ganz klar ist JS übrigens zum Thema "this time it´s different" - weil er explizit nicht von einem kurzfristigen Spike ausgeht, wie 1980, sondern eine dauerhafte Verschiebung des Preisniveaus erwartet.


    Bei dieser Perspektivverschiebung werde den Fiatwährungen dann keineswegs komplett und dauerhaft das Vertrauen entzogen, sondern sie würden weiter existieren und als Zahlungsmittel durchgehend erhalten bleiben. Da weiter gehende Verschuldung dann vom Markt "bestraft" werde, was wiederum Vorhersehbarkeit und damit Stabilität herstelle, finde Vertrauen als psychologische Voraussetzung damit wieder eine reale Grundlage.


    Im Grunde beschreibt er ein mögliches Ende der "Finanzmagie", die auf rein psychologisch begründetes Vertrauen angewiesen ist. Neu wäre vor Allem, dass der Unterschied zwischen Geld und Schulden wieder in den Blick käme.


    QED, das können wir nur abwarten.


    Spannend ist die Frage, wie das mit der Analyse und Vorhersage von M.A. und seinem Computer in Einklang zu bringen ist - bzw. wie die Differenz um den Faktor 10 zu erklären ist. M.A. sieht ja 5000 USD POG schon als ziemlich ambitioniert an, wenn auch nicht ganz unmöglich.


    Die Frage wäre, ob die Analyse der Kapitalflüsse nach M.A. zu beschränkt ist, um grundlegende Perspektivwechsel a la JS auf der Rechnung zu haben. Letztlich kann man sich ja vorstellen, dass es vielleicht gar keinen Kapitalfluß ins Gold hinein braucht, damit der Preis auf 50.000 USD steigt. Eigentlich brauchen eines Morgens nur alle aufzustehen und zu beschließen, dass 50.000 USD/Oz. eigentlich ein fairer Preis sind.


    Es könnte aber auch anders herum gefragt werden, ob es psychologische Perspektivwechsel mit so massiver Neubewertung, wie sie JS sieht, vielleicht gar nicht gibt. Da wären Beispiele hilfreich, wo es in der Vergangenheit mal ohne entsprechende Kapitalflüsse solche Bewertungs"sprünge" gegeben hat.


    Gruß, GL

    eine schlaue Interpretation hab´ ich auch nicht, :hae:


    da fällt mir nur der Titel von einem Uralt-Artikel ein: "Marching to the beat of different drummers". Paßt irgendwie.


    Der Rat des Artikels war:
    Markt-Agnostiker sein, und mechanisch einmal im Jahr die verschiedenen Anlageklassen wieder ins ursprüngliche Verhältnis zurück schichten. (Vermutlich handelte es sich um Immos, Bonds, Aktien und Rohstoffe, im gleichen Verhältnis).


    Irgendwie kann ich verstehen, wenn man zur Zeit nur noch Agnostiker sein will.


    Gruß, GL

    Aber warum soll der Boden nicht gerade jetzt drin sein?

    Wissen tu ich´s auch nicht. Aber hier ein Beispiel:


    Bei den größeren Trendwechseln haben die Minen ihn mit zeitlichem Vorlauf erschnüffelt.


    Beim "Ganz Großen Trendwechsel" 2001 lag das Tief im HUI zeitlich deutlich vor dem finalen Tief beim POG.


    2010/2011, als der POG auf die 1900 USD anstieg, gingen die Minen auch nicht mehr wirklich über ihren vorherigen Höchststand drüber - zahlenmäßig zwar schon minimal, aber mit deutlicher Untersetzung. Danach kam der "Große Trendwechsel", eine Ordnung drunter. Du verstehst hoffentlich was ich meine, die Elliotter numerieren und buchstabieren das viel schöner als ich es kann.


    Dann beim 2008er Zwischentop, also nochmal eine Ordnung drunter, gab es eine Warnung in ähnlicher Form, aber schwächer ausgeprägt.


    Aktuell stürzen die Minen noch gut gehebelt gegenüber dem POG ab. Da wäre es für die letzten gut 15 Jahre ungewöhnlich, wenn ein Trendwechsel dieser Ordnung so aussähe. Ich rede vom Low, das den Abwärtstrend seit 2011 beenden würde.


    Wenn so eine Divergenz Minen vs. POG auftaucht wäre das für mich ein Vertrauen schaffendes Indiz fürs Low. (Wäre für andere Minenindizes vielleicht nochmal zu prüfen, wie es dort gerade aussieht.)


    Gruß, GL


    Dies müßte eigentlich eine gute Basis für einen kräftigen Rebound sein...

    In den letzten 10 (oder so? ) Jahren konnten wir feststellen, dass "das was (unserer Meinung und Analyse nach) eintreten muss" sich meistens langsamer entwickelt hat, als man beim Lesen der gereichten Daten und/oder Prophezeihungen meint. Manchmal quälend langsam, wenn man die an sich unhaltbare fundamentale Situation des Kreditsystems im Fokus hat.


    "Entscheidende Momente" sind rar gesät gewesen in dieser Zeit.


    Am Beispiel des POG: der Ausbruch aus der 300-350€ POG Trading Range 2005, der Ausbruch aus dem Dreieck in 2007 (beides Kaufgelegenheiten, bei denen quasi geklingelt wurde); der erste nicht nachhaltige Spike des POG über 1000 USD 2008 (mit Ansage von J.S.), das steile Rhino-Horn in die 1900 USD POG hinein.


    Seitdem wieder 4 Jahre Korrektur, obwohl die Dominos in Europa und sonstwo weiter fallen, aber in Zeitlupe.


    Die Frage "warum nur reagiert das Gold immer noch nicht (nach oben)" ist da an sich verständlich.


    Aber sie kommt aus einem Mindset, in dem es offensichtlich in erster Linie um die Verringerung kognitiver Dissonanz geht. Den Markt zu fragen, "warum er nicht endlich... tut" erinnert an ein quengelndes Kind. Vielleicht sitzt man auf Gold und benötigt die Bestätigung, dass das eine richtige Entscheidung war. Oder man hat ein Weltbild aus festen Überzeugungen, die man gefälligst bestätigt bekommen will, weil das Ego sonst Kratzer bekommt.


    In Fällen wo es darum geht, nimmt man gern unfundierte Dinge an, solange sie oben genannten Zweck der Bestätigung erfüllen.


    **************************


    Müssen wir also mal analysieren, was die gezeigte Grafik wert ist.


    Größtes Manko der Grafik und der ganzen Artikelquelle: Leider ist keine Historie seit 1970 gezeigt... dazu unten mehr.


    Erstmal der positive Ansatz. Was hat die Nettoposition der Hedgefunds uns bisher gesagt? Sehen wir in den Anhang.


    Was sehe ich?


    1. Die Hedgefunds verhalten sich grundsätzlich als Trendfolger: in steigende Kurse hinein werden Longpositionen zügig aufgebaut, in den Abschwung hinein zügig abgebaut. Also im Grunde "Dumb Money".


    2. "Vorauslaufend" richtige Positionierungen gab es am ehesten in den blauen Rechtecken. Vermutung: die strategischen Tradingmodelle haben sich (mit angemessener Verzögerung) auf den Wechsel in einen langfristigen Aufwärtstrend adaptiert. Dadurch wurden Longpositionen schon früher von den mittelfristigen Bewegungen ausgelöst.


    3. Den Anstieg von 2009 bis 2011 haben sie mit dicker Longpositionierung insgesamt recht gut mitgenommen (erster oranger Kasten), taktisch aber wieder in reiner Trendfolge an den mittelfristigen Bewegungen ausgerichtet. Hut ab, Jungs! Auch wenn´s nur Algorithmen waren. Ihr wart taktisch angemessen vorsichtig, gleichzeitig strategisch auf der richtigen Seite.


    4. Seit 2013 ist die Nettoposition deutlich weniger Long (zweiter oranger Kasten). Also strategisch mit Verzögerung auf waagerechten oder fallenden Trend unterwegs. Das ist zwar nicht "Smart", aber auch kein Verharren in Wunschdenken, sondern Adaption an die Realität. Taktisch weiter wie vorher: Trendfolge mittelfristig.


    5. Die abschließende Net-Short Positionierung ist ja, auch wenn die Darstellung von grünen auf rote Balken wechselt und damit gehörig auf Quantensprung machen will, schlicht eine weitere, quantitative Verschiebung gradueller Natur.
    Bedeutung nach meiner Lesart: im übergeordneten Abwärtstrend (=grundsätzlich eher short als long) zusätzlich taktisch in kurzfristigerer Trendfolge (Short-)Positionen aufbauen. Erst Recht bei Bruch der letzten Horizontalunterstützung bzw. misslungener Bodenbildung auf dem Vorniveau ist das korrekt. Business as usual bei den analysierten Marktteilnehmern.


    ***


    Abschließend ist ohne längere Historie seit mindestens 1980, besser 1970, gar nicht zu bewerten, wie dieses Net-short zu interpretieren ist (falls es damals schon Hedgefunds gab!? ).


    Der Autor zeigt nicht, wie sich die Hedgefunds bei bisherigen längerfristigen Trendwechseln verhalten haben. Die gelieferten Daten (bzw. die Beschränkung auf die letzten paar Jahre) entzieht die ganzen Geschichte der Prüfbarkeit auf ihre Substanz.
    -> wären die Hedgefunds z.B. 198x strategisch Net-Short gegangen bis in die frühen 2000er Jahre, wäre Net-Short an sich keineswegs sensationell, schon gar nicht so etwas wie "first time ever". (First time since mid-2006 ist es hingegen schon.)


    Ich kenne die Daten nicht. Suche sie jetzt auch nicht. Das wäre Pflicht eines seriösen Autors gewesen :!:


    Denn: mit der gelieferten Datenbasis läßt sich aus dem Gezeigten genau --NICHTS-- ableiten. Außer dem Non-event, dass gewiefte strategische und taktische Trendfolger sich jetzt genau so positionieren, wie es zu erwarten ist.


    Die langfristigen Daten angesichts solcher Implikationen nicht mitzuliefern, was dermaßen logisch notwendig wäre, disqualifiziert das Presseprodukt leider. Soweit zur Sache.


    Man kann weitergehen und den Autor des Artikels unter den Verdacht stellen, dass er entweder
    - eine Agenda hat.
    - Oder nicht "forscherisch" (oder akademisch, oder logisch, wenn man so will), denken kann.
    - Oder als Dauerschreiber dem Publikum die wöchentliche Dosis an Sensation oder Hoffnung reichen muss und deshalb wissentlich eine Nachricht aus etwas macht, das keine ist.
    Da geh´ ich jetzt aber nicht weiter rein, weil es langweilig ist.


    Schlußfolgerung:
    1. Was für ein Bullshit dieser Artikel ist - inhaltlich gesehen.
    2. Für Selber-Denken gibt es keinen Ersatz.
    3. So wie die Longposition, kann auch die Shortposition gehörig groß werden.
    4. Wie groß sie bis ganz unten wird, von wo sie den Rebound treibt, können wir nur abwarten. Soweit ich weiß, unterliegt das keinem Naturgesetz. Und die Liste irrationaler Übertreibungen in den Märkten ist lang - egal ob nach oben oder unten.


    Gruß, GL


    GL hat mir vorgeworfen, daß ich falsch zitiere. Hier mein Widerspruch, Wo und wie?
    Etwas irreführend ist der Satz : "auch inzwischen unermüdlich Martin Armstrong über Goldziele von Gold 500 - 600 $ oder so doziert "
    Was ist aber daran falsch?

    Kann ich Dir sagen, was ich für sagen wir mal "unseriös" und sogar falsch daran halte:


    - "unermüdlich dozieren" klingt sicher nicht nur für meine Ohren abwertend. Siehe meine Anmerkung zur Vermischung von Quasi-Zitat mit Meinungsmache.
    - Deine Quasi-Zusammenfassung über A. ermittelt dem Unbedarften das inhaltliche Bild, er gebe möglicherweise dieses Preisziel als Prognose aus. Und das ist schlicht verkehrt, wie Du vielleicht weißt.
    Als ungenauen Sprachgebrauch habe ich das "Tatwerkzeug" vorhin kritisiert. Klar, Du hast das so nicht direkt gesagt. Aber dann muss man das ganze Bild neutral wiedergeben, sonst kommt es durch das Herausreißen aus dem Zusammenhang verkehrt rüber.


    Richtig und übrigens simpel zu beschreiben ist, was Armstrong wirklich prognostiziert:
    Er schreibt darüber,
    - dass seine (bzw. seines Computers) preisliche Prognose ein Bruch der 1000 USD nach unten ist.
    - Die zeitlich höchste Wahrscheinlichkeit für den Bottom prognostiziert er für Q. 3/2015 oder 1/2016.
    - Weiterhin, dass im Zuge der Kapitulation der Bullen sich die Erwartung von um die 600 USD bei einer Majorität der Marktteilnehmer etablieren wird.
    - Was er wiederum für eine verkehrte Erwartung hält, heißt: er rechnet nicht damit, dass 600 USD POG eintritt. Die Erwartung bei einer großen Zahl sei aber notwendig, weil sie den Nährboden für den Turnaround bildet, indem die Eindeckung der darauf gerichteten Shortpositionen für die nötigen Käufer sorgen wird, um den Bottom zu erzeugen und für die ersten Rallys zu sorgen.


    Der ganze Rest ist nicht Gegenstand einer Diskussion, an der ich mich beteiligen werde, weil sie nur endlose Produktion von Meinungen hervorbringen wird, aber praktisch nichts an Fakten Überprüfbares.
    Egal ob es um A.´s vermeintliche Agenda geht,
    das Ansehen das er sich wünscht oder den Personenkult den irgendwer vermeintlich treibt,
    oder seinen vermuteten Deal mit dem Establishment um aus dem Knast zu kommen,
    über die vermeintliche Rückständigkeit seiner Modelle (die kein Mensch hier je gesehen haben dürfte),
    oder um den Einfluss auf einen weltweiten Markt, den er mit seinen Beiträgen nehmen kann.
    Letzteres thematisiert er übrigens regelmäßig selber.


    Evident ist jedenfalls, dass man zusammenhängend lesen (und ich meine: auch wiedergeben) muss. Ich will natürlich niemanden abhalten, sich über die gigantische Goldpreisprognose zu freuen, die ich in der Nummer meines Beitrags in diesem Thread zum Ausdruck bringe. Yeah - und das sind Euros je Gramm - ich gönn´ es Euch, Jungs und Mädels! [smilie_happy]


    Ist übrigens mein letzter Beitrag zu dieser Diskussion. Feuer Frei fürs letzte Wort von Dir! Ist nett, dass ich als unbedeutende Minderheit ohne wichtige Freunde schon so viel Worte verdient habe... schließlich will auch ich nur liebgehabt werden. Und am liebsten auch Recht haben, a.k.a. "die dicksten Eier haben". ^^


    Gruß, GL

    Leute, Leute, - Martin Armstrong!
    (...)
    Dass Edel Man ihn dokumentiert, ist sehr wichtig, einfach, damit später keiner behaupten kann, alles wäre ganz anders gewesen

    Dann muss man Armstrong auch korrekt lesen und dokumentieren! EdelMan zitiert Armstrong an der Stelle sinnentstellend falsch! :!:
    (Sofern mit "dozieren über 600 USD" gemeint ist "er stellt die Prognose dass 600 USD POG kommt".)


    Was ist korrekt?


    Armstrong prognostiziert beim POG weiterhin (und übrigens schon länger, ich erinnere mich an die Schmähkritik damals) einen Bruch der 1000 USD (nach unten, wohlgemerkt). In dem Zusammenhang spricht er von der Majorität am Markt, die dann (aus seiner Sicht falsche, nämlich notwendig kapitulative) Preisprognosen um 600 USD nennen werde.

    Zitat

    So do we have the low yet? No. To create the low, the MAJORITY must turn bearish. Their target forecasts will be in the $600–$700 level.
    http://www.armstrongeconomics.com/archives/35296

    Zitat

    Gold opened the week in Asia with a bang – down nearly $44 at the low of
    $1083. This is right on target for our Panic Cycle this week. Gold is
    sharply declining, it will break the $1,000 level, and then everyone
    will start to look for $600–$700 area
    .
    http://www.armstrongeconomics.com/archives/35149

    Zitat

    At the bottom, the opposite unfolds for everyone will be short.
    They will pile on looking for $600 gold and will count their profits
    upon entering the trade. They become the fuel to send the market higher
    for it always begins with a short-cover rally

    http://www.armstrongeconomics.com/archives/35035

    Jetzt mal zur Klarstellung, weil es scheinbar so oft fehlerhaft gelesen wird:


    Armstrong selber erwartet oder prognostiziert NICHT 600 USD POG.
    Zeitliche Fenster fürs Tief bzw. die Trendwende nach oben erwartet er im 3.Q 2015 oder 1. Q 2016.
    Deutlich höhere Preisziele sind weiter erwartet bei Armstrong.


    Gruß, GL

    O.k., danke.


    Alles Hin und Her mal weggelassen, reduziert auf quantifizierbare Fakten, glaubst Du also nicht an die Parität. Sondern erwartest dass der Dollar unter dem Euro bleibt. So weit so gut, wir werden das abwarten.


    Gruß, GL

    Ja. Myopic = kurzsichtig ist schon etwas anmaßend von ihm....
    [...]
    Falls der Dollar langfistig stiege, hätte ich nicht das geringste Problem damit, auch zu konzedieren, geirrt zu haben ---- wenn Gold gleichzeitig ansteigt


    @EdelMan,


    um Deine Position zu verstehen: mit welcher Art von Verfall des Dollar rechnest Du denn? Was meinst Du, wenn Du vom Verfall sprichst?
    - US$-Hyperinflation, Wechselkurswert USDX gegen Null, Währungsreform - bis wann ? 2020?
    - Oder eher andauernder Wertverfall gegen reale Werte, bei gleichzeitigem Wertverfall ALLER Fiat-Währungen, d.h. mehr oder weniger seitwärts im USDX? Das wäre also mehr oder weniger ein andauernder Rohstoffpreisanstieg in allen Währungen.
    - Oder...???


    Mal zusammengefasst wie Armstrong die Dinge zu sehen scheint, alleine aus seinem Blog erschlossen:
    - Dollarrallye bis 2015/16, bis hin zu Parität €-$ möglich
    - Nach Nov. 2014 massive Aktienrally bis 2015/16, möglicherweise S&P500 bis 3000
    - ab 2016 durch starken Dollar Abwürgen der Wirtschaft; starke Zunahme der Volatilität der allgemeinen Aktienmärkte
    - Gold langfristig KEIN Bärenmarkt (mind. 2020+ / evtl. 2032 als Horizont ist gemeint)
    - 2300 Dollar primärer Widerstand beim Gold, 5000 Dollar als vorläufige Zielmarke
    - erst fallen Europa und Japan bzw. Asien, zuletzt die USA
    - USA mit so kritischer Entwicklung, dass man da nicht (mehr) wohnen will und besser auswandert, wenn man frei sein will


    Kombiniert mit diesen alten Prognosen von JS:
    - Tief im USDX um .50 (für das es bei JS nie ein zeitliches Ziel gab)
    - danach Umbau des weltweiten Währungssystems und USDX wieder mindestens auf .70


    Das ergibt schon Sinn als großes Bild. Ob´s so eintritt, müssen wir geduldig abwarten.


    Jetzt bin ich auf Deins gespannt. Just the facts, die du erwartest, wie es kommt.


    GL

    Es ist für einen logisch Denkenden schwer vorstelbar, daß der Fiat Dollar in seinem fast unendlichem Strom Stärke behält


    Er meint jedenfalls:

    Zitat

    Those who keep preaching the crash on the dollar are perpetually myopic and cannot see the financial landscape on a global scale.
    ...
    We are dealing with a potential massive rally coming in the dollar... With books on the crash of the dollar and Europe touting these books that the dollar will crash, has set the stage for the exact opposite outcome.


    Popcorn für Alle!
    Gruß, GL


    PS Hinsichtlich der Prognosen zum Goldpreis ist er in den letzten Jahren eigentlich der Einzige gewesen, der annähernd richtig lag... wir dürfen gespannt sein.

    die minenwerte laufen ja i.d.R. der allgemeinen Preisentwicklung voraus


    Deshalb hab ich mir mal die bisherigen größeren Korrekturen / Konsolidierungsphasen dieses Goldbullen seit 2001 angesehen.


    Ergebnis: Gegen Ende der Konsolidierung kann keine Rede von dieser generellen Regel sein. Kurz vor Ausbruch des Goldpreises nach oben sahen die Minen das keineswegs voraus.


    Und: zumindest RGLD, abgeschwächt auch FNV und sogar TNX.TO zeigen seit ca. 1,5 Jahren deutlich mehr Stärke, als es sich "anfühlt". Selbst wenn RGLD demnächst nochmal bei 50 USD landet.


    Also: was hat es mit diesem Vorlaufen auf sich - auf welcher Zeitebene? Mit welcher Relevanz für den Zeitraum seit 2011, im Hinblick auf die laufende Korrektur / Bear? Ich kann höchstens finden, was JS schon vor 13 Jahren sagte: vorauslaufen tun die Qualitätsminen. Die Masse nicht. Aber selbst das ist relativ und nur auf der richtigen Zeitebene findet man Beispiele.


    Gruß, GL

    lass doch Minen pleite gehen oder (vorrübergehend) still gelegt,
    wenn nichts mehr gefördert wird, dann steigt oder stabilisiert sich der Preis der Edelmetalle wieder.


    ...
    Natürlich kann der Preis und sogar sehr stark unter die Produktionskosten fallen

    Das widerspricht sich ein wenig, glaube ich. :hae:

    Und bei 1000 USD geht keine Mine pleite. Die waren vor Jahren bei 800 USD und auch bei 500 USD sehr profitabel, also warum sollten die pleite gehen, es gibt nur zu viele davon.

    Bei so viel Sachverstand fällt mir auch nix mehr ein.


    Der richtige Kernsatz scheint mir:

    Zitat

    nicht immer alles glauben was einem eingeredet werden soll einer redet

    GL


    PS goldene Forenregel: mehr als 14 Beiträge hintereinander von der gleichen Person sind unhöflich :D

    Kein Streit nötig.


    Ab 10.000 Stück 10 Euro .925 AG biete ich aktuell sogar hervorragende 9,05 €....um mal die Meßlatte hier höher zu setzten. :D

    Da, noch einer! :boese: Werft den Purchen zu Poden!

    Da dieses ja offensichtlich Schwachsinn vom feinsten ist...wieso regt sich überhaupt einer darüber auf?

    Eben.


    Solange 10 € 10 € sind wir auch der Preis für die sterling Zehner offensichtlich nicht drunter festzulegen sein, von daher erübrigt sich diese Diskussion dahingehend, diese könnte man allenfalls hinsichtlich der silbernen 10 DM Münzlein führen, wobei auch da bei ca. 5,12 € komplett empty wäre.
    Wünsche
    ...einen goldigen Tag
    Tut

    Auf Alle Fälle. Nur...


    Zwischen Nominal und +20% liegt offenbar genug Spanne um sich uneins zu sein.
    Der Markt wird´s schon klären.


    GL

    Wir sind doch wieder da, wo wir lange vorher mal waren: bei einem inneren Wert deutlich unter Nominal.


    "Damals" sammelte man die 10er bei der Bank ein und münzte seine Barreserve um. Damit konnte man auf Wertsteigerung hoffen, falls der Silberpreis stark ansteigen wurde. Der Verlust bestand in Zeit und Sprit, vielleicht noch vereinzelten Ehekrisen.


    "Damals" wurden die 10er hier im Forum so um die 10,50 oder ein wenig mehr gehandelt, aber eigentlich klar unter 11 €, wenn ich mich richtig erinnere. Schließlich mußte Silber noch kräftig steigen, damit der innere Wert den Nominalwert überholt. Ähnlich wie heute. Mit den 50 bis 70 Cent Aufschlag pro Stück hat man sich die anderweitigen Verluste erspart.


    Unterschied zu "damals" scheint mir nur der, dass es die .925er jetzt nicht mehr bei der Bank in Mengen gibt. Wieviel ist das zusätzlich wert?


    Wenn ich heute Sterlingzehner hätte, würde ich sie Jedem der mir 12 € dafür gibt (22,40 € je Oz fein!) sofort bis in den sechsten Stock tragen. Und dann ganz schnell rennen, um für 16 €/Oz Bullion zu kaufen.


    Wenn ich die Dinger rein als Silberanlage betrachte, hätte ich damit schon 40% mehr Silber im Keller. Damit wäre bei 29% Preisverfall immer noch der gleiche Wert in Silber da.


    Nur die sog. Nennwertabsicherung wäre flöten (die bei innerem Wert < Nominal diesen Namen eh nicht verdient), und die beim Kaufpreis von 12 € und Ausübung zu 10€ ebenfalls rund 16,6% Verlust verursacht.


    GL


    @museo:
    falsche Betrachtung, weil der ocjm Dich ja nicht zwingt, den 10ern nachzulaufen für ihn.
    Niemand hat schlicht einen Anspruch darauf, dass irgendwer ihm jedwede Sache oder Leistung abkauft, die er abgeben will, egal ob dieser diese Sache oder Leistung haben will oder nicht. Und auch nicht darauf, dass er den Preis dafür bekommt, den er für richtig hält. 8)


    "Jeder gibt nach seiner Leistungsfähigkeit, jeder bekommt nach seinem Bedürfnis" oder so - bei Atlas Shrugged ist nachzulesen wie´s ausgeht.