Beiträge von GermanLong

    Leute, Leute, - Martin Armstrong!
    (...)
    Dass Edel Man ihn dokumentiert, ist sehr wichtig, einfach, damit später keiner behaupten kann, alles wäre ganz anders gewesen

    Dann muss man Armstrong auch korrekt lesen und dokumentieren! EdelMan zitiert Armstrong an der Stelle sinnentstellend falsch! :!:
    (Sofern mit "dozieren über 600 USD" gemeint ist "er stellt die Prognose dass 600 USD POG kommt".)


    Was ist korrekt?


    Armstrong prognostiziert beim POG weiterhin (und übrigens schon länger, ich erinnere mich an die Schmähkritik damals) einen Bruch der 1000 USD (nach unten, wohlgemerkt). In dem Zusammenhang spricht er von der Majorität am Markt, die dann (aus seiner Sicht falsche, nämlich notwendig kapitulative) Preisprognosen um 600 USD nennen werde.

    Zitat

    So do we have the low yet? No. To create the low, the MAJORITY must turn bearish. Their target forecasts will be in the $600–$700 level.
    http://www.armstrongeconomics.com/archives/35296

    Zitat

    Gold opened the week in Asia with a bang – down nearly $44 at the low of
    $1083. This is right on target for our Panic Cycle this week. Gold is
    sharply declining, it will break the $1,000 level, and then everyone
    will start to look for $600–$700 area
    .
    http://www.armstrongeconomics.com/archives/35149

    Zitat

    At the bottom, the opposite unfolds for everyone will be short.
    They will pile on looking for $600 gold and will count their profits
    upon entering the trade. They become the fuel to send the market higher
    for it always begins with a short-cover rally

    http://www.armstrongeconomics.com/archives/35035

    Jetzt mal zur Klarstellung, weil es scheinbar so oft fehlerhaft gelesen wird:


    Armstrong selber erwartet oder prognostiziert NICHT 600 USD POG.
    Zeitliche Fenster fürs Tief bzw. die Trendwende nach oben erwartet er im 3.Q 2015 oder 1. Q 2016.
    Deutlich höhere Preisziele sind weiter erwartet bei Armstrong.


    Gruß, GL

    O.k., danke.


    Alles Hin und Her mal weggelassen, reduziert auf quantifizierbare Fakten, glaubst Du also nicht an die Parität. Sondern erwartest dass der Dollar unter dem Euro bleibt. So weit so gut, wir werden das abwarten.


    Gruß, GL

    Ja. Myopic = kurzsichtig ist schon etwas anmaßend von ihm....
    [...]
    Falls der Dollar langfistig stiege, hätte ich nicht das geringste Problem damit, auch zu konzedieren, geirrt zu haben ---- wenn Gold gleichzeitig ansteigt


    @EdelMan,


    um Deine Position zu verstehen: mit welcher Art von Verfall des Dollar rechnest Du denn? Was meinst Du, wenn Du vom Verfall sprichst?
    - US$-Hyperinflation, Wechselkurswert USDX gegen Null, Währungsreform - bis wann ? 2020?
    - Oder eher andauernder Wertverfall gegen reale Werte, bei gleichzeitigem Wertverfall ALLER Fiat-Währungen, d.h. mehr oder weniger seitwärts im USDX? Das wäre also mehr oder weniger ein andauernder Rohstoffpreisanstieg in allen Währungen.
    - Oder...???


    Mal zusammengefasst wie Armstrong die Dinge zu sehen scheint, alleine aus seinem Blog erschlossen:
    - Dollarrallye bis 2015/16, bis hin zu Parität €-$ möglich
    - Nach Nov. 2014 massive Aktienrally bis 2015/16, möglicherweise S&P500 bis 3000
    - ab 2016 durch starken Dollar Abwürgen der Wirtschaft; starke Zunahme der Volatilität der allgemeinen Aktienmärkte
    - Gold langfristig KEIN Bärenmarkt (mind. 2020+ / evtl. 2032 als Horizont ist gemeint)
    - 2300 Dollar primärer Widerstand beim Gold, 5000 Dollar als vorläufige Zielmarke
    - erst fallen Europa und Japan bzw. Asien, zuletzt die USA
    - USA mit so kritischer Entwicklung, dass man da nicht (mehr) wohnen will und besser auswandert, wenn man frei sein will


    Kombiniert mit diesen alten Prognosen von JS:
    - Tief im USDX um .50 (für das es bei JS nie ein zeitliches Ziel gab)
    - danach Umbau des weltweiten Währungssystems und USDX wieder mindestens auf .70


    Das ergibt schon Sinn als großes Bild. Ob´s so eintritt, müssen wir geduldig abwarten.


    Jetzt bin ich auf Deins gespannt. Just the facts, die du erwartest, wie es kommt.


    GL

    Es ist für einen logisch Denkenden schwer vorstelbar, daß der Fiat Dollar in seinem fast unendlichem Strom Stärke behält


    Er meint jedenfalls:

    Zitat

    Those who keep preaching the crash on the dollar are perpetually myopic and cannot see the financial landscape on a global scale.
    ...
    We are dealing with a potential massive rally coming in the dollar... With books on the crash of the dollar and Europe touting these books that the dollar will crash, has set the stage for the exact opposite outcome.


    Popcorn für Alle!
    Gruß, GL


    PS Hinsichtlich der Prognosen zum Goldpreis ist er in den letzten Jahren eigentlich der Einzige gewesen, der annähernd richtig lag... wir dürfen gespannt sein.

    die minenwerte laufen ja i.d.R. der allgemeinen Preisentwicklung voraus


    Deshalb hab ich mir mal die bisherigen größeren Korrekturen / Konsolidierungsphasen dieses Goldbullen seit 2001 angesehen.


    Ergebnis: Gegen Ende der Konsolidierung kann keine Rede von dieser generellen Regel sein. Kurz vor Ausbruch des Goldpreises nach oben sahen die Minen das keineswegs voraus.


    Und: zumindest RGLD, abgeschwächt auch FNV und sogar TNX.TO zeigen seit ca. 1,5 Jahren deutlich mehr Stärke, als es sich "anfühlt". Selbst wenn RGLD demnächst nochmal bei 50 USD landet.


    Also: was hat es mit diesem Vorlaufen auf sich - auf welcher Zeitebene? Mit welcher Relevanz für den Zeitraum seit 2011, im Hinblick auf die laufende Korrektur / Bear? Ich kann höchstens finden, was JS schon vor 13 Jahren sagte: vorauslaufen tun die Qualitätsminen. Die Masse nicht. Aber selbst das ist relativ und nur auf der richtigen Zeitebene findet man Beispiele.


    Gruß, GL

    lass doch Minen pleite gehen oder (vorrübergehend) still gelegt,
    wenn nichts mehr gefördert wird, dann steigt oder stabilisiert sich der Preis der Edelmetalle wieder.


    ...
    Natürlich kann der Preis und sogar sehr stark unter die Produktionskosten fallen

    Das widerspricht sich ein wenig, glaube ich. :hae:

    Und bei 1000 USD geht keine Mine pleite. Die waren vor Jahren bei 800 USD und auch bei 500 USD sehr profitabel, also warum sollten die pleite gehen, es gibt nur zu viele davon.

    Bei so viel Sachverstand fällt mir auch nix mehr ein.


    Der richtige Kernsatz scheint mir:

    Zitat

    nicht immer alles glauben was einem eingeredet werden soll einer redet

    GL


    PS goldene Forenregel: mehr als 14 Beiträge hintereinander von der gleichen Person sind unhöflich :D

    Kein Streit nötig.


    Ab 10.000 Stück 10 Euro .925 AG biete ich aktuell sogar hervorragende 9,05 €....um mal die Meßlatte hier höher zu setzten. :D

    Da, noch einer! :boese: Werft den Purchen zu Poden!

    Da dieses ja offensichtlich Schwachsinn vom feinsten ist...wieso regt sich überhaupt einer darüber auf?

    Eben.


    Solange 10 € 10 € sind wir auch der Preis für die sterling Zehner offensichtlich nicht drunter festzulegen sein, von daher erübrigt sich diese Diskussion dahingehend, diese könnte man allenfalls hinsichtlich der silbernen 10 DM Münzlein führen, wobei auch da bei ca. 5,12 € komplett empty wäre.
    Wünsche
    ...einen goldigen Tag
    Tut

    Auf Alle Fälle. Nur...


    Zwischen Nominal und +20% liegt offenbar genug Spanne um sich uneins zu sein.
    Der Markt wird´s schon klären.


    GL

    Wir sind doch wieder da, wo wir lange vorher mal waren: bei einem inneren Wert deutlich unter Nominal.


    "Damals" sammelte man die 10er bei der Bank ein und münzte seine Barreserve um. Damit konnte man auf Wertsteigerung hoffen, falls der Silberpreis stark ansteigen wurde. Der Verlust bestand in Zeit und Sprit, vielleicht noch vereinzelten Ehekrisen.


    "Damals" wurden die 10er hier im Forum so um die 10,50 oder ein wenig mehr gehandelt, aber eigentlich klar unter 11 €, wenn ich mich richtig erinnere. Schließlich mußte Silber noch kräftig steigen, damit der innere Wert den Nominalwert überholt. Ähnlich wie heute. Mit den 50 bis 70 Cent Aufschlag pro Stück hat man sich die anderweitigen Verluste erspart.


    Unterschied zu "damals" scheint mir nur der, dass es die .925er jetzt nicht mehr bei der Bank in Mengen gibt. Wieviel ist das zusätzlich wert?


    Wenn ich heute Sterlingzehner hätte, würde ich sie Jedem der mir 12 € dafür gibt (22,40 € je Oz fein!) sofort bis in den sechsten Stock tragen. Und dann ganz schnell rennen, um für 16 €/Oz Bullion zu kaufen.


    Wenn ich die Dinger rein als Silberanlage betrachte, hätte ich damit schon 40% mehr Silber im Keller. Damit wäre bei 29% Preisverfall immer noch der gleiche Wert in Silber da.


    Nur die sog. Nennwertabsicherung wäre flöten (die bei innerem Wert < Nominal diesen Namen eh nicht verdient), und die beim Kaufpreis von 12 € und Ausübung zu 10€ ebenfalls rund 16,6% Verlust verursacht.


    GL


    @museo:
    falsche Betrachtung, weil der ocjm Dich ja nicht zwingt, den 10ern nachzulaufen für ihn.
    Niemand hat schlicht einen Anspruch darauf, dass irgendwer ihm jedwede Sache oder Leistung abkauft, die er abgeben will, egal ob dieser diese Sache oder Leistung haben will oder nicht. Und auch nicht darauf, dass er den Preis dafür bekommt, den er für richtig hält. 8)


    "Jeder gibt nach seiner Leistungsfähigkeit, jeder bekommt nach seinem Bedürfnis" oder so - bei Atlas Shrugged ist nachzulesen wie´s ausgeht.

    Zitat

    Ankara kämpft seit Jahren mit einem Handelsbilanz-Defizit, da es mehr
    Güter importiert als exportiert. Um dieses Defizit zu schließen,
    verkauft die Regierung zunehmend Goldreserven ins Ausland

    Nur schade, dass man das "Gut" Gold in der Türkei nicht so schnell nachproduzieren kann, wie man es verkaufen könnte. Jedenfalls nicht für den Export. [smilie_happy]


    GL

    Macht es Sinn oder schadet es den Silbermünzen, wenn man diese mit Silikonöl behandelt

    Den Münzen schadet es vielleicht nicht,
    aber wer kauft Dir "eingeölte" Münzen wieder ab?


    Die Händler haben beim Ankauf der Einunzer i.d.R. den Passus "Münzen müssen unberührt und in Tubes sein" oder so ähnlich. Im Sekundärmarkt wird das ähnlich gesehen.


    Gruß, GL

    ...und deshalb die 10er jetzt verkauft, und dafür mehr Silber kauft.


    Der Angsthasenfall, für den man die 10er hatte, ist nämlich schon eingetreten :!:


    Oder geht man etwa voll gehedged in den Aufwärtstrend?


    Die Dinger jetzt für 12 € kaufen ist wie eine zweite und eine dritte Feuerversicherung kaufen, nachdem die Hütte abgebrannt daliegt. Aber vergessen, der vorhandenen Versicherung den Versicherungsfall zu melden.


    GL

    "Mir ist egal, wo der Preis steht" ist ein Spitzenprodukt direkt aus der Eichelburgschen Bullshit-Factory.


    Wenn ich ihn richtig verstanden habe meinte er im Kontext, dass er unabhängig vom Preis regelmäßig akkumuliert. Das ist nicht Eichelburg, sondern das was in jedem Wertpapiersparplan der Cost-Average-Effekt genannt wird.


    Wenn er grundsätzlich keine sinnvolle Anlagealternative zu EM sieht, auch nicht in Bankkonto oder Bargeld, ist das was er tut das einzig Rationale. Schon der Versuch des Timings von Käufen geht in Richtung Glücksspiel.


    Dass man möglicherweise keine sinnvollen Alternativen zu EM sieht, kann ebenfalls rational sein. Etwa, wenn man die unwägbaren Risiken der anderen Möglichkeiten ansieht. Bei EM bleibt weitgehend "nur" das Risiko der Kursschwankung relativ zu anderen Währungen.


    Für diesen Versicherungscharakter gegen die übrigen Risiken, die uns heute so deutlich vor Augen sind, bezahlen Leute üblicherweise.


    Wie viel er ihnen wert ist, kann man doch ganz gut an den Silberzehnern quantifizieren. Z.B. hier im Forum zu besichtigen, wenn scheinbar 12 Euro für einen Sterling10er gezahlt werden, der - Basis Spot - heute einen inneren Wert um 7,60 € hat.


    Die Versicherungsprämie gegen extremen Kursverlust beträgt fast 17%, wenn notfalls nur noch zum Nominal von 10 € wieder verkauft werden müßte.


    Wenn bei Preisanstieg der 10er als Silberanlage betrachtet wird, hat die Versicherungsprämie durch die zwischenzeitliche Nominalabsicherung fast 25% gekostet, weil das Silber mit 22,40 € / Oz bezahlt wird, während es als Standardbullion derzeit für unter 17 € zu kaufen ist. Diese Versicherungsprämie wird ebenfalls akzeptiert.


    Das mal verallgemeinert würde bedeuten, dass es komplett in der Norm wäre, wenn jemand bei Bullion ein Kursrisiko von ca. 25% nach unten als Gegenwert für den Versicherungscharakter gegen finanzielle Kernschmelzen usw. akzeptiert. Die gleiche Größenordnung an Verlust tut sich ja auch derjenige garantiert an, der heute Silberzehner für 12 € kauft. (Der Fall ist für diejenigen in etwa erreicht, die im Schnitt zu 1300 € je Oz. Au gekauft haben).


    So what? Ist es sinnvoll diejenigen schief anzusehen, die sagen, sie kämen mit ihren aufgelaufenen Verlusten beim physischen EM klar? Ist dieses Kippen der Stimmung in die Richtung "wer noch nicht kapiert hat, dass man diese Verluste stoppen muss..." ein Indikator wo wir im Sentiment stehen?


    fragt
    GL



    [Blockierte Grafik: http://phattales.files.wordpress.com/2013/05/stock-market-psychology-graph.png]

    Entweder ein Royalty-Unternehmen wie Royal Gold oder Franco Nevada. Die haben einige der typischen Risiken (der Bergbaugesellschaften) weniger.


    Alternativ ein Streaming-Geschäftsmodell wie Silver Wheaton, in dem Fall für Silber.


    Oder Pinetree Capital, die investieren ihrerseits in early stage micro and small cap resource companies. Damit hast Du eine Art Streuung in Explorer und Unternehmen in der frühen Phase. Intransparenz in die Kanäle des Investorengeldes inklusive.


    Gruß, GL

    Zitat

    Bei EM ist die Luft raus. Leute, die auf dem Höhepunkt der Goldblase
    2011/12 gekauft haben, werden sogar noch lange warten müssen, nur um die
    Verluste wieder reinzuholen.

    Ohne Charts dabei ist das eher der Ausdruck einer Stimmung, und da könnte man meinen... das ist die Stimmung, aus der ein Boden entsteht.
    Gruß, GL


    ... der auch nix Genaueres weiß. :P