Beiträge von GermanLong

    "... wesentliches Argument gegen einen Goldstandard angegeben: Die Menge aller handelbarer Güter nimmt zu (und deshalb kommt es zwangläufig zu einer Deflation). Aber stimmt es denn so?

    Die wirtschaftliche Entwicklung von Amerika - von den Pionieren bis ins frühe 20. JH. - fand unter einer Goldwährung statt. Parallel dazu natürlich auch die Vor- und Industrialisierung in Europa, meines Wissens weitgehend unter derselben Bedingung. Das Argument, daß sich Wachstum und Edelmetallgeld nicht vertragen, dürfte sich damit erledigt haben.


    Wie sich die Preise in der Zeit entwickelt haben, hier:
    http://oregonstate.edu/cla/pol…esearch/sahr/sumprice.pdf


    GL

    ... an der Schnittstelle Bank/Kunde (nur da kommt Geld in Umlauf), ist auch immer an Bedingungen geknuepft. Was nuetzt es, wenn die Bank voller Geld ist, aber die Bedingungen zur Kreditaufnahme derartig hochgeschraubt worden sind, dass die Nachfrage nach unten geht.

    Da beschreibst Du doch immer noch keine Deflation, sondern "nur" die klassische Kreditklemme. Die Gefahr der KreditDEFLATION im Bankensektor besteht mit den Bailouts und Staatsgarantien jetzt ja wohl nicht mehr.


    Um die Kreditklemme und Konsummüdigkeit in der "realen Wirtschaft" zu umgehen, wird (weltweit) über Geld direkt für die Industrie, Konjunkturprogramme und Konsumschecks diskutiert. Helicopter drop. Darin kann ich auch nichts "deflationäres" erkennen.


    Psychologisch haben gerade alle Angst vor der Pleite durch Auftragsmangel oder Zahlungsausfall. Aber die Signale sind doch klar, daß die Staaten es nicht breitflächig dazu kommen lassen werden.


    GL, der außer (mittlerweile zum Teil monetisierten) faulen Papieren immer noch keine Deflation erkennen kann,
    und außerdem jetzt ins Bett geht.

    Ein weiteres Indiz fuer ein deflationaeres Umfeld sind die fallenden Hypothekenraten. "Rising rates are a sign there is competition for money." [ http://viewfromsiliconvalley.com/id469.html ] - im Umkehrschluss gilt auch, es gibt keine ausreichende Nachfrage nach Geld.

    Warum sagst Du nicht: es gibt ein Überangebot an Geld? Das paßt aber nicht mit Deflation zusammen - wenn man sie als monetäres Phänomen beschreibt.


    Ich sag mal: Inflation.


    1. Die Kohle wird rausgehauen, in astronomischen Größenordnungen, um das Finanzsystem am Laufen zu halten. Die Kreditdeflation wird damit eben genau verhindert.
    [Blockierte Grafik: http://216.157.72.247/wp-content/uploads/2008/11/expend-thumb.png]


    2. Das Ganze auf Pump, auf die bestehenden Schulden (hier: private, corporate and public) obendrauf


    [Blockierte Grafik: http://market-ticker.org/uploads/usdebt.jpg]


    3. Das geht jetzt nur noch mit direkter Monetisierung, quanitative easing, und dazu Geld direkt für die Industrie und Verbraucher etc. (sehen wir ja gerade oder wird laufend diskutiert)


    4. Das führt erst einmal zu Preisanstiegen von vielleicht ein paar 100%, dadurch nominaler GDP-Anstieg trotz realer Rezession, so daß die Schulden schon etwas besser zu managen sind.


    5. Der Rest könnte durch Aufwertung des US-Goldes erledigt werden.


    a) Lyle Gramley, former Fed Governor and current senior advisor verrät uns diese grundsätzliche Möglichkeit
    hier: http://watch.bnn.ca/trading-da…cember-8-2008/#clip119798


    b) Laut Jim Sinclair wären Aktiva und Passiva der Bilanz der U.S.A. Inc. derzeit bei einem Goldpreis am Markt von um die 20.000 USD ausgeglichen, d.h. externe Schulden und Vermögen der USA wären wieder in der Waage.



    Nix Deflation, dafür ist doch der Princeton-Professor auf den Chefsessel der FED geholt worden.


    edit: deflation scare ist sicherlich richtig... aber eine Täuschung.

    Die Infos über Einzelheiten und Funktionsweise auf der Website http://www.freelakotabank.com/ sind ja noch etwas dürftig, um das Vorhaben vollständig zu verstehen und zu beurteilen (auch wenn es nett ist, daß die Macher offenbar Ayn Rand und den frühen Greenspan gelesen haben).


    Heute Nacht gibt es mehr zu hören: (aus dem Newsletter der Free Lakota Bank)


    Hoka Hey!

    Two quick notes as you get ready to enjoy a short but important holiday break:

    1) Myself and Rob Gray of the AOCS will be guests this evening (Thursday, November 27th) on Michael Badnarik’s “Lighting the Fires of Liberty” radio broadcast. It will be live and available for call-ins from 9p to 11p Central Time. Many of you have questions and this will be a great opportunity to hear first hand the inside details of our Bank, Sovereignty and our SacredLands.

    2) Now that the Initial Currency Offering is over, our currency is only available through Currency Officers or “Bulk Orders”. A Bulk Order is a great opportunity to access our silver at a great price. Keep in mind that we do not sell silver! We don’t want your paper any more than you do. We’ll explain this in detail tonight. In the meantime, the best opportunity to convert your paper to money is the bulk order: 20oz at spot + $5.25! You can take physical delivery or leave it on deposit in your account at the bank. Details can be found at the Free Market Metals website.

    Thanks for your patience as we dig our way out from under a few thousand emails and a few hundred voicemail messages. Plenty of updates in the works. Have a great holiday and will talk with you tomorrow night!

    Doksa Ake Hoka Hey!

    Canupa Gluha Mani

    Free Lakota Bank


    [edit: Links repariert]

    cano
    Deflation? Falsche Problemdefinition. Wir sehen bzw. können erwarten: Zerstörung des Finanzsystems (aktuell zu bestaunen), anschließend der Währungen.
    Wenn ich den Leuten mit gutem Track Record für die großen Entwicklungen glaube, tuns zwischendurch auch die Börsen mal nicht (=
    geschlossen).


    Gruß, GL


    PS Romario hat vor zwei Jahren doch schon Aktien "JETZT" empfohlen, da ham wir das Aktien-Gold-Verhältnis durchdiskutiert.
    (Und gleich sagt er, daß es eine prima Idee ist weil es die jetzt doch noch billiger gibt).

    Der Schön Weltmünzkatalog (20. JH.) hat auch Barrenmünzen drin. Gewicht und Feinheit bei EM-Münzen, teilweise Angaben zu Auflagen, viele Abbildungen. Sowas wie Abbildungen aller Kooka- oder Nugget-Motive etc. suchst Du allerdings dort vergeblich. Einen Eindruck davon bekommst Du vielleicht in einer öffentlichen Bücherei?


    Der - oder jedenfalls ein - Krause und Mishler heißt "Standard Catalog of world gold coins". Habe ihn von 1986, fängt im Jahr 1601 an. Englisch, nach Ländern geordnet, oft Angaben zu Auflagen je Jahrgang. Feinheit und Gewicht angegeben. Ist eben gut auch für Münzen aus und vor dem 20. Jh.


    Dann habe ich noch "Gold Coins of the world" (2. ed.), Robert Friedberg (1965), ab dem Jahr 600. Nett historisch, z.B. nach sämtlichen münzausgebenden Staaten geordnet, die es je gab (Deutschland z.B. Nürnberg, Obersteinbach, Öttingen, Oldenburg, Osnabrück...). Nur "historische" Münzen, 1965 gab es noch keine Krügerrand, Maple Leaf et al. Gewicht und Feinheit nur im Anhang tabellarisch. Kurios: das Feingewicht wird in der 1965er Auflage zusätzlich als "Wert in original US Gold Dollars" umgerechnet angegeben, dabei ist 1 Oz. fein = 20 US$.


    Die ersten beiden sind eine nette Kombination, mit der man recht weit kommt, aber das hängt vom Zweck ab. Anfangen würde ich mit einem Schön. Muß ja icht der letzte Jahrgang sein, dann geht es als Restposten irgendwo günstig.


    Hab sie alle aus Online-Antiquariaten, glaub ich, evtl. auch aus der e-Bucht. Mußte etwas suchen um sie günstig zu bekommen, habe aber keine Idee mehr zu den Kaufpreisen. Online-Buchhändler sind da eine erste Quelle für Infos, auch für neuere Auflagen etc.


    Gruß, GL

    Hier mal ein sehr guter Beitrag aus dem Gelben " Klick " sehr gute Diskusion, sollte unbedingt bis zum Ende gelesen werden, vielleicht ist das Rätsels Lösung.

    Hallo privileg,


    zur Info: der aktuell letzte Beitrag der Diskussion http://www.dasgelbeforum.net/forum_entry.php?id=16756 enthält lange Zitate ohne Quellenangabe.
    Autor ist Gerritt Ullrich, die Zitate stammen hierher: http://www.stimme-der-vernunft.de/Auslaufmodell_Kredit.htm


    Ich tendiere persönlich dazu, Verschwörungstheorien eher für eine Übersimplifikation von komplexen Zusammenhängen zu halten. Und eine Verschwörungstheorie liefert uns der Autor in seinem Aufsatz mit Sicherheit: "...wenn wir mal davon ausgehen, daß alles, was derzeit geschieht, auch genau so geplant wurde, wie es nun abläuft?"


    Eine Verschwörungstheorie bedient eben unseren menschlichen Wunsch danach, daß wir die Dinge verstehen und durchschauen können.


    Aber da gibt es m.E. eine feine Unterscheidung: die Annahme, daß von "denen an der Macht" alles gesteuert wird (und werden kann!), ist eine ganz andere Sache als die Einsicht, daß jeder Mensch im Rahmen seiner jeweiligen Möglichkeiten und Ziele immer versuchen wird, Einfluß in seinem Sinne auszuüben oder Situationen für sich zu nutzen. Das Letztere werden Du und ich, und auch der Politiker und der Industrielle immer tun.


    Das Eine ist ein "autoritär" orientiertes Weltbild; es suggeriert einerseits Hilflosigkeit (für uns "da unten"), aber auch Machbarkeit (für die "da oben" und ihre Gruppe). Die naheliegende Lösung wäre: "Schließe Dich dem an, gegen das Du keine Chance hast. Am Besten wirst Du einer von "Ihnen". Je mehr Du Dich anpaßt, um so mehr Möglichkeiten bekommst Du verliehen. Tust Du es nicht, wirst Du ein Opfer." (Und Freiheit durch freiwillige Unterwerfung ist ein ziemliches Paradox, nicht wahr? )


    Das Andere, das "systemische" oder "autopoietische" Weltbild" hingegen geht davon aus, daß auch die "Mächtigsten" der handelnden Subjekte letztlich den ganzen Zusammenhang weder verstehen noch komplett beeinflussen können. Aus allen individuellen Handlungen "emergiert" demnach schon eine durchaus stabile Ordnung. Zum Beispiel gibt es die "Mächtigen" auch nur deswegen, weil genügend viele Andere sich be-mächtigen lassen. Der springende Punkt ist: diese Ordnung hat "keiner" (d.h. kein Einzelner oder eine Gruppe) "gezielt gemacht", noch kann sie ein Einzelner in der Regel ändern.
    Aus diesem Weltbild folgt: "Erkenne Deine individuellen Möglichkeiten zur Freiheit, schätze und nutze sie. Strebe nach Freiheit und Würde für Dich und Andere." (Das hört sich nach "ohne Netz und doppelten Boden" an, ist riskant und könnte einen geradezu ängstigen. Da will man gleich zu Papa.)


    O.k.? In diesem Sinne berauben Verschwörungstheorien uns unseres individuellen Freiheitssinnes.


    Daneben wird der Autor von vielen Quellen zumindest in die Nähe rechtskonservativer Autoren/Agitatoren gestellt - man muß nur mal seinen Namen und Verlag im Netz suchen. Ich habe mich jetzt auf die Schnelle nicht lange genug damit befaßt, welche Lösungen er anbietet. Jedenfalls sollte man das bei seiner Lektüre im Hinterkopf behalten.


    Es wird jedenfalls interessant zu sehen, welche neuen Denkmuster sich demnächst etablieren werden.


    Wenn man die "libertären" Autoren liest, löst sich politisches "rechts" und "links" jedenfalls schnell auf.
    Bei Ron Paul z.B. ist gleichzeitig "erzkonservativ" und "freiheitlich". Das verwirrt einen schon mal ganz schön.
    Dann bin ich gespannt, wie sich rechtsnationale Autoren die Kritik an der Finanzmarktkrise mitsamt antikapitalistischer Kritik zu eigen machen, sie mit Anti-anglo-Amerikanismus mischen, nach Schutz des Volkes durch mehr Kontrolle rufen, und darunter ihre Parolen mischen. Teilweise haben wir das ja schon.
    Dann gibt es die Linken, die traditionell die "Freiheit" verteidigen wollen, und plötzlich überall regulieren und intervenieren wollen. Huch?
    Da drohen so einige klar kollektivistische "Lösungen".


    Messen würde ich sie in erster Linie allesamt an der Frage, was bei ihren Lösungsvorschlägen mit der individuellen Freiheit und Würde passiert. Wenn das "Kollektive Interesse" zur wichtigsten Meßlatte wird, die jeden Eingriff in individuelles Recht rechtfertigt, ist es bis zu einer Form des Totalitarismus nicht mehr weit.


    Die Frage ist, wie wir in unserer Gesellschaft zur Freiheit und der dazugehörigen Verantwortung bereit werden. Und was das nun überhaupt heißt. Und wie man sich gleichzeitig frei fühlen kann, und die Grenzen der eigenen Macht akzeptieren kann, ohne gleich nur noch egoistisch zu sein. Und so weiter....


    Globaler moralischer intellektueller gesellschaftlicher politischer ökonomischer Kollaps gefällig? Da ist man echt gut, wenn man in der Krise vor Allem eine Chance sieht... und wir versuchen es doch. Immer wieder.


    Herzlichen Gruß, GL


    In unserem Zusammenhang vielleicht auch: Das "Plunge Protection Team (PPT)", scherzhafter Name ("Absturz-Verhinderungs-Team" [für die Finanzmärkte]) für die "Working Group on Financial Markets".


    Trifft sich gelegentlich auch direkt mit dem Präsidenten (bei Bedarf), siehe: http://www.whitehouse.gov/news…s/2008/01/20080104-4.html .
    Gegründet von Reagan nach 1987 http://www.reagan.utexas.edu/a…speeches/1988/031888d.htm .


    Drumherum ranken sich viele Theorien, bis hin zur weitgehenden Marktsteuerung, da die Gruppe obskur arbeitet.


    Saved by the Cabal!
    Paging the president’s shadowy Plunge Protection Team.
    http://nymag.com/news/intelligencer/43342/


    Mehr im Netz.


    GL

    Hallo.
    Ich plane mit einem Freund zusammen eine kleine Internetseite mit Informationen zu Edelmetallen zu erstellen. Also keine Konkurrenz zu Goldseiten ;) Das Problem ist nur, dass wir noch recht wenig Bilder für die Seite haben und mit der Ausnahme von Wikipedia wüsste ich auch nicht wo man Bilder ohne Lizenzen herbekommt. Daher wollte ich mal fragen ob ihr für uns irgendwelche Internetseite für solche Zwecke kennt, oder ob ihr ein paar Bilder eurer eigenen Münz- oder Barrensammlung zu Verfügung stellen könntet.
    Danke schon mal im Voraus und wenn das Thema hier Goldseiten oder sonst wem nicht recht ist, einfach löschen.


    Gruß Noc2


    PS: Besonders Bilder von Barrensammlungen wären interessant.

    Ich will ja (eigentlich) nicht immer stänkern - hehe :cursing:


    Aber soll man die Lageradresse der Barrensammlung vielleicht auch gleich mit dazuschreiben? :wall: :wall: :wall: :wall: :wall: :wall: :wall: :wall: :wall: :wall: :wall:


    Gruß, GL

    http://www.ftd.de/boersen_maer…IA%20Talfahrt/338789.html


    Löst das jetzt die gefürchtete Kettenreaktion aus ?

    Wir sind mitten in der Kettenreaktion. Seit Jahren. Die österreichische Schule weiß das seit langem, siehe Grafik.


    Im Moment überwiegt im Volk scheinbar die Erleichterung, daß die Zentralbanken jede Scheiße retten. Oder gibt es etwa wieder einen Kommentar in der Tagesschau a la "rettet Euer Erspartes", bloß weil die Bayern LB wieder mal ein paar Milliarden abschreiben muß? Kann doch echt keinen mehr hinter dem Ofen vor holen. Ist doch nix passiert, Aldi hat noch auf.


    Die Goldbugs sind völlig verwirrt und streiten sich lieber untereinander oder über ein Boarddesign. Geht denen auf goldtent.com auch so.


    Ich trinke Bier heut Abend.


    Gruß, GL


    Eichelburg sagt, wenn Gold wieder auf 1.000 steht wäre das Systemende gekommen. Ich weiss nicht, wie er zu dieser Ansicht kommt. Er vermutet, dem PPT ginge jetzt die Munition aus. Ich kann mir das nicht vorstellen, aber wir werden es sehen. Wie seht ihr das? ?(


    Die Vorstellung von "DEM Systemende" als einem Ereignis, das sich innerhalb einer hundertstel Sekunde abspielt, finde ich schon an sich etwas abwegig.


    Das Bild von den fallenden Dominosteinen gefällt mir da besser. Damit geht es einem als Normalmensch besser ein, daß es sich um einen Veränderungsprozeß handelt, der sich über Jahre hinzieht (mindestens). Temporäre Höhepunkte mit Katastrophencharakter nicht ausgeschlossen, aber wenn man nur die isoliert hernimmt, ist das Bild nicht vollständig.


    So wie wenn Dein Gefrierschrank Stromausfall hat: "Das Katastrophenereignis" für Dich ist es, wenn Dir die Wasserpfütze beim Öffnen der Tür auf die Füße schwappt. Davor ist aber schon tagelang was passiert....


    GL

    Ich schätze, daß der Mainstream noch weit entfernt vom Umdenken ist.


    Aber die Verweise auf die "Österreichische Schule" und den Artikel "Gold and economic Freedom" von Greenspan - mit Quellenangabe! - ist im deutschen (konservativen) Mainstream sicherlich neu. Daß sich einer traut, das zu schreiben... und die Redaktion der FAZ es durchwinkt... zeugt wohl von ähem... einer Art Offenheit im Denken dort.


    Eine FAZ-Quelle finde ich hilfreich, um Leute im Umfeld zur Lektüre der weiterführenden Artikel (Greenspan, auch Mises empfehle ich gerne) und des Starbatty-Vortrags zu bewegen. Man bleibt ja ein bißchen Missionar... :S


    GL

    Zitat

    Original von Paranoia99
    ... für Zeiten wo Supermärkte evtl. bald nicht mehr geöffnet sind oder deren angebotene Waren kaum einer bezahlen kann. (...)


    Empfehlt ihr mir also im Grunde momentan nich in Gold zu investieren?


    Also, wenn Du die Zukunftserwartungen so klar hast wie Du sie hast, warum solltest Du dann warten?


    Wenn ich Dich recht verstehe, hast Du ein Einkommen, aus dem Du weiter langsam aufstocken könntest. D.h. im "schlimmsten" Fall a la "XKC9857" oben würdest Du noch eine Weile günstiger nachkaufen können.
    Du willst ja nicht Haus und Hof auf Edelmetalle verwetten. Deinen Job hinschmeißen, Dich bewaffnen und Dich einbunkern auch nicht. Du willst nur langsam anfangen, ein goldenes oder silbernes Rettungsboot zu schnitzen - zusätzlich zu anderen Sparformen.


    Meine Meinung: So wie man nicht auf ein Schiff ohne Schwimmweste oder Rettungsboot steigt - wartet man mit der Feuerversicherung ja auch nicht, bis Rauch aus dem Haus kommt.


    Gruß, GL

    Zitat

    Original von Marty
    @Mods: Könnte man nicht mal einen FAQ-Thread erstellen, in dem man Antworten auf solche immer wieder auftauchenden Fragen findet?
    Marty


    Sehr gute Idee. Man macht das ja manchmal gerne, aber immer wieder dieselben Fragen... ist auch anstrengend.


    Vieles steht ja auf den GS, da würden sogar Links dorthin reichen.


    Gruß, GL


    PS Es gibt diese Threads ja... aber man findet sie enfach nicht gut.... nanu, jetzt find ich den Kram auch nicht... Händlervorstellung, Erfahrungsberichte etc. :evil:

    Zitat

    Original von PatroneLupo
    wIR REDEN HIER ÜBER gOLD UND NICHT DEN bILLIGKREMPEL-


    Hey Dottore Lupo,


    das ist ja schon richtig, daß die 1 Oz Silber Lunare Kleinkram sind - teuer bezahlen tun sie Manche trotzdem.


    Mal sehen, welche Münze wohl einen höheren prozentualen Sammleraufschlag erzielen wird:
    - ein goldener Zweiunzer, der schon 1250 € Materialwert hat, und 1300 bis 2000 Auflage, oder
    - ein 1/2 Kilo Silber Hund mit unter 800 Auflage und Händler-VK-Materialwert aktuell um 230 €.


    Ob der Zweiunzer Gold wohl eher 2500 € kostet, oder der Hund 500 € ? ... und 5000 / 1000 € ?
    Und wenn die Silberunzen dann schon längst für 50 € / 100 € laufen, haben die eben gewonnen :D


    Ist doch wie mit optisch billigen Aktien: Ein Euro mehr, damit es meins ist.... macht prozentual beim billigsten Stück am Meisten aus.


    Auch wenn ich keinen Bock hätte auf die Arbeit, so viele Kleinteile einzeln zu verscherbeln. ;)


    GL

    Zitat

    Original von Waechter der Zeit


    ..die Bucht wird immer mehr zur APOtheke.


    Mal so eine kleine OT-Frage an die Experten zur Preisbildung bei diesen Auktionen...
    ... was schätzt Ihr denn, wieviele der beendeten hochpreisigen Auktionen hinterher auch tatsächlich abgewickelt werden?
    ... und wieviel Prozent der Anbieter könnten wohl weitere Accounts und viele gute Kumpels mit vielen weiteren Accounts haben?


    Man braucht nur wenige Leithammel, um eine ganze Herde in Trab zu bringen. 8)


    Gruß, GL