Beiträge von GermanLong

    Zitat

    Original von osix
    Aber soll ich jetzt wirklich die 30% Marke mit EMs von meinem Gesparten überschreiten ?


    Bisher hab ich die 30% beherzigt, als jahrhunderte lange goldene Regel...


    Andereseits, wenn ich so lese, was mit Zertifikaten in einer sogenannten "Marktstörung" alles los ist, dann hab ich keine Lust mehr auf so einen Sch...


    Hi osix,


    wenn ich das so lese bin ich nicht sicher ob ich Deine Situation richtig verstehe:


    hast Du 30% EM und ZUSÄTZLICH Zertifikate?
    Dann wären die Zertis hinsichtlich der Vermögensaufteilung doch ebenfalls dem EM-Anteil von Deinem Ersparten zuzurechnen, wenn auch eben in Papierform.


    Ansonsten gilt für Deine Frage dasselbe wie für jede seriöse "Vermögensberatung": Man kann man nur richtig was dazu sagen, wenn man das Gesamtbild betrachtet
    - die Verteilung der übrigen 70%,
    - die gesamte Größenordnung des Ersparten
    - Dein Ziel das Du für Dein Erspartes (z.B.mit EM) erreichen möchtest (primär Absicherung, primär Gewinnmaximierung...)
    - Alter, Einkommenssituation, Bedarf mittelfristig mal aufs Ersparte zurückzugreifen, zukünftige Jobsicherheit etc. spielen sicher auch eine Rolle.


    Vielleicht willst Du Dich ja zu den Punkten nicht öffentlich äußern, würde ich auch nicht. Immerhin können sie als Hinweise dienen.


    Ich würde auf jeden Fall sagen, daß Du mit 30% in EM (physisch und im eigenen Besitz) im Bankencrash- oder Inflationsszenario schon mal sehr gut dastehst, und besser als wahrscheinlich 99% aller Bundesbürger sowieso.


    Gruß, GL

    Zitat

    Original von gutso
    Hallo GL!


    Gute Idee mal wieder etwas "Selbstgebasteltes" einzubringen.


    Habe anlässlich Deiner Idee mal das HUI:XAU Verhältnis geplottet.
    Man bekommt den Eindruck, dass der HUI gegenüber dem XAU wieder besser rennen dürfte, mittelfristig!


    Hallo gutso,


    ich sehe da bisher noch nichts von einem vollzogenen Trendwechsel.


    Zitat

    Angesichts der Finanzkrise macht dies wohl auch fundamental Sinn.
    Wenn man den Peak im August 2007 sieht und die Hintergründe dazu kennt, unterstützt dies diese These zusätzlich.



    Gruss,
    gutso



    Ich verstehe nicht, was Du meinst. Vor allem der Zusammenhang mit der aktuellen Krise ist mir nicht klar.


    Ich frage mich übrigens, wie lange die Regelmäßigkeit noch erhalten bleibt, daß der HUI den XAU in Anstiegen outperformt. Die Stärke des XAU geht doch derzeit ganz wesentlich auf Barrick (ABX) zurück. Lt. Sinclair der Konsolidator der goldproduzierenden Industrie, Zitat: "aufgrund der Stärke seiner Kreditgeber".


    Wenn ich die Position von ABX - wie von Sinclair beschrieben - mal als fundamentale Grundannahme nehme, und wenn demgegenüber viele Produzenten doch Derivaterisiken in ihren Krediten haben - so daß sie trotz steigendem POG nix verdienen oder gar Geld verlieren, bis ABX sie dann kauft - dann kann man doch für die Aktienperformance annehmen:


    - ABX (Barrick) läuft mindestens so gut wie der HUI, vor allem wenn das große Geld aus Investmentnachfrage in den Goldmarkt geht;
    - bei manchen Produzenten wird es böse Überraschungen geben, auch wenn sie erstmal als "ungehedgt" gelten und im HUI sind, der dementsprechend leidet;
    - dann taugen allenfalls noch die Explorer ohne Schulden und ohne Joint Ventures als Lotterietickets. Allerdings müssen die kräftig verwässern, wenn sie nicht eine der toxischen Finanzierungsweisen eingehen wollen.


    Ganz ehrlich, ich habe einen kleinen Teil meines Aktienportfolios in Fonds (Siegel) und überlege, ob ich nicht mal wieder in den MLIIF World Gold Fund einsteigen soll. Gegen den hatte ich immer Ressentiments, u.a. weil er die Hedger hält, und die Schwächephasen meist verdächtig gut überstanden hat. Aber vor dem Hintergrund fragt man sich doch, ob man deren "Insiderwissen" nicht mit nutzen sollte.


    Das ganze wird dann noch garniert mit ein paar Explorern, sowie einer gewaltigen Portion Royalty Companies - fertig ist die Minensuppe.


    GL


    Edit: PS habe mal den schicken Chart vom HUI angehängt. Platz nach oben ist auch noch deswegen, weil wir gerade mal wieder den Aufwärtstrend zurückerobert haben.

    Zitat

    Original von sidha
    Wo war der Anstieg den gewaltig?
    Im Vergleich zum letzten Jahr hat er noch nicht mal 50% dieses Anstiegs ausgemacht.
    Jetzt wird erstmal aufgeblasen, bevor man die Luft aus dem Ballon lässt, kleine Korrekturen mal abgesehen.


    Hi,


    ich erlaube mir mal empirische Daten zu Eurer Diskussion beizutragen.


    Irgendwie habt Ihr alle recht:


    Klar gab es einen recht geradlinigen Anstieg von den August-Paniktiefs. Daß Gold nochmal seinen Ausbruch um oder knapp unter 500 € testet , oder daß der HUI (hier auf Eurobasis) auf kurzfristige Sicht von wenigen Wochen zurückfällt, das kann gut passieren.


    Hut ab vor dem, der bei einem Spread von über 15 € je Unzen-Münze Gold dabei einen Tradinggewinn realisieren kann, der auch noch in vernünftigem Verhältnis zum Risiko steht. (Bei den Aktien mag das ein wenig anders sein, wenn man entweder echt gut ist, oder echt Glück hat).


    Mittelfristig (nächste Monate) sollte man nach dem Verhalten in den vergangenen Jahren damit rechnen, daß es so gerade eben einmal losgeht. Man würde annehmen, daß sich die Preise in ähnlicher Weise von ihren 200-Tage-Linien lösen, wie in den anderen nachhaltigen Anstiegen seit 2002.


    Konkret ging der HUI immer mal bis zu 50% über sein 200-Tage-GD (gleitender Durchschnitt),
    Gold um 15-20% über sein GD (Naja schon auch mal mehr, aber echt selten). Hinzu kam ein Stand des 50-Tage-GD deutlich über dem 200-Tage-GD.


    Momentan sind 200-Tage-GD und 50-Tage-GD in beiden Fällen fast gleichauf.


    GL


    Hallo AG,


    vielleicht sollte man das in einen neuen Thread packen? Hier ist ja echt was (Anderes) los, und jetzt fetzen sich noch Einige.


    Mit meinem unfachmännischen Halbwissensblick will ich das mal aufgliedern.


    - bist Du sicher, daß Du Staatsanleihen hast? Die aufgeführten Papiere haben Unternehmensnamen, und wenn es Anleihen sind, dann sind es wohl Unternehmensanleihen
    - dann unterliegen sie einerseits dem Risiko, bei Zahlungsunfähigkeit des Unternehmens recht wertlos zu werden. Wie geht es den Unternehmen, bzw. wie werden sie in der Zukunft wohl dastehen, das ist dann die Frage.
    Das Konkursrisiko hat man bei vielen Staatsanleihen in gewissem Sinne ja nicht so drastisch, möchte ich mal sagen.


    Interessant finde ich die Frage nach dem Sinn, Staatsanleihen zu halten, und wenn ja wann und welche, und wie. Gibt es schon einen Thread dafür?


    Welche?
    Ich würde differenzieren und untersuchen nach a) Ausfallrisiko, das es dennoch geben kann ("Bananenrepublik"?), und b) der relativen Tendenz der Wertentwicklung der Währung auf die sie lauten - Faktoren vielleicht: Euroraum, "rohstoffnahe" Währungen oder nicht, wirtschaftliche Aussichten des Staates.
    Die wenigsten "Chancen und Risiken" dürften für uns Deutsche Anleihen auf Eurobasis haben. Zukünftig starke Währungen zu wählen wäre natürlich prima.


    Sinnfragen
    - Eventuell eintretende weltweite Inflation würde einerseits eine Entwertung des Kapitalstocks und der Zinseinkünfte hinsichtlich Kaufkraft nach sich ziehen, so wie alle Schulden und Ersparnisse gegenüber Gütern abwerten würden.
    - Noch weiter und extremer gefaßt: glaubt man, daß es diese Währungen die wir heute kennen in 10, 20 Jahren noch gibt?


    Zeitfragen - wann?
    - Sind die Niedrigzinsen vorbei, oder kommen sie erst noch? Steigende Zinsen würden den Kurs der Papiere drücken, wenn man sie nicht bis zum Ende hält.
    In dem Zusammenhang empfehlen manche Leute, Anleihen erst in der Schlußphase des Kondratieff-Winters zu kaufen, wenn die Zinsen hoch und die Kurse der Anleihen in den Keller schießen (der lehrbuchmäßige kurz anhaltende Zinsspike, der mit den letzten Insolvenzen einhergeht, aber auch die Inflation stoppt). Ich kenne Leute, die hatten (wohl in den frühen 80ern) Geld zu über 10% auf lange Jahre angelegt. Davon hatten sie noch lange was, nachdem der Inflationsdruck längst nachgelassen hatte.
    Frage: ist ein allmählicher Zinsanstieg oder ein heftiger Zinsspike zwingend? Hatte Japan einen seit 1990?


    Wie?
    - Am Rande fragst Du noch nach der Verwahrart, wenn ich das richtig verstehe? Gute Frage, irgendwo wurde in diesem Forum schon mal diskutiert, wie sicher Wertpapierdepots bei Bank-/Brokerpleiten sind.
    Kommt wieder mal drauf an, welches persönliche Paranoia-Level (PPL) Du hast.
    Rechtlich gehören sie wohl Dir, auch bei Insolvenz des Verwahrers. Wann man in diesem Falle wieder drankommt? Keine Ahnung. Wie man verkauft oder das Eigentum nachweist, wenn das Internet uns alle Elektronik flach liegt ?( ? Wer soll es nach der Bombe noch erben???--- PPL halt.



    Zitat

    Und dann noch eine Frage:
    Wie wird sich eigentlich der nahende Iran-Krieg auf die Finanzmärkte und letztendlich auf die vielen vielen Greenhorns hierzulande und weltweit auswirken???


    (Alle pc-geilen jetzt mal weghören.)
    Sie machen munter weiter neue kleine Greenhörner und erwarten selbstverständlich, daß der Staat dafür bezahlt.


    GL

    Anzugpunk


    Hi,


    bin auch mal gespannt was sie sagen. Verwalten tue ich allerdings selber, im Rahmen der ca. 20-30 Fonds zur Auswahl.


    Auslaufen lassen? Ich kann wahlweise zu 100% in einen Goldaktienfonds einzahlen und steuerfrei die Gewinne haben, auch als Kapitalauszahlung. Mir fehlt bei den gebotenen Anlagemöglichkeiten nur der halbwegs sichere Hafen, in den ich die Gewinne dann umschichten kann.


    Mit der Abschaffung der Spekulationsfrist sieht so eine (damals noch) steuerfreie Fondspolice gar nicht so übel aus.


    Schreib doch mal die DWS an und fordere Edelmetallanlagen als Wahlmöglichkeiten, falls es das nicht gibt.


    Gruß, GL

    Hallo zusammen,


    ich habe eine Skandia-Rentenversicherung (fondsgebunden).


    Sinn und Unsinn der Versicherung an sich will ich hier nicht diskutieren. Sie ist nun mal da, und eine Kündigung macht derzeit für mich keinen Sinn. Die Skandia bietet immerhin den MLIIF World Gold Fund zur Anlage an. Das ist besser als nix. Hinzu kommt die staatlich versprochene Steuerfreiheit auf die Kursgewinne, da die Versicherung kein ganz neues Baujahr mehr ist - und das ist angesichts der bald abgeschafften Spekulationsfristregelung auch gar nicht so übel.


    Nun habe ich festgestellt, daß (mindestens) drei Dinge im Fonds- und Anlageangebot fehlen:


    1) ein echter Geldmarktfonds. Der angebotene DWS Geldmarkt Plus kann ABS halten, das ist für die nominal niedrigste Risikoklasse nicht akzeptabel.


    2) ein Rentenfonds, der ausschließlich erstklassige Euro-Staatsanleihen halten darf. Unter bestimmten wirtschaftlichen Bedingungen sind Obligationen von Banken und Unternehmen nämlich mit qualitativ anderen Risiken - dem Konkursrisiko - behaftet, das ich nicht haben will


    3) Die Anlagebeteiligung an physischem Edelmetall fehlt komplett als Anlageklasse. Zwingende Kriterien müßten sein: kein Emittentenrisiko (wie z.B. bei Zertifikaten, Baskets etc.); in jedem Fall direkte Besitzbeteiligung an lokalisiertem physischem Bestand. ETF´s sind in der Hinsicht wohl auch eher als dubios einzustufen, wenn man die Masse widersprüchlicher Veröffentlichungen dazu ansieht. Ich kenne nur den Central Fund of Canada als gangbare Konstruktion, die sich qualifizieren würde - aber das muß nicht abschließend sein.


    Ich habe der Direktion der Skandia geschrieben und Umsetzung noch in diesem Jahr dringend gewünscht.


    Mir ist (Ihr werdet es erraten) Punkt 3 am wichtigsten.


    Hier möchte ich Euch aufrufen, die Anbieter Fondsgebundener Versicherungen massenweise in ähnlichem Sinn anzuschreiben, um vor allem taugliche Anlagemöglichkeiten in Edelmetalle einzufordern, so wie Ihr es für richtig haltet.


    Nicht vergessen den Satz: Ihre Stellungnahme erwarte ich mit großem Interesse.


    Vielleicht sollten wir mal eine Kundenvereinigung in diesem Sinne gründen. Das würde auch das Thema Edelmetallanlage in der Öffentlichkeit produktiv befördern. Vielleicht macht ja auch die DEG mit. Na, Herr Reymann?


    Gruß, GL

    Zitat

    Original von Anzugpunk
    Das stand aber nicht im Kleingedruckten? Oder?


    Hallo Anzugpunk,


    ich nehme die Frage mal als Satire. Um hier klarzustellen, daß ich nicht spekuliere:


    z.B. beim UBS Gold Tracker steht im Prospekt:
    "Vertrauen Sie deshalb nicht darauf, dass Sie das Zertifikat zu einer bestimmten Zeit oder zu einem bestimmten Kurs veräußern können."
    Hier: http://keyinvest.ibb.ubs.com/k…au_33337-6710_x-20797.pdf
    auf Seite 6 unter Punkt 5.


    Punkt 8 kann man sich auch mal auf der Zunge zergehen lassen:
    "Im Falle besonderer Marktsituationen... kann es zu ... zeitweisen Ausweitungen der Spanne zwischen An- und Verkaufspreisen kommen, um die wirtschaftlichen Risiken der Emittentin einzugrenzen."


    Und in den Zertifikatsbedingungen:
    - Seite 29 § 7 Marktstörungen
    "Wenn nach Auffassung der Emittentin [meine Hervorhebung, GL] eine Marktstörung... vorliegt, dann wird der Bewertungstag auf den nachfolgenden Bankgeschäftstag, an dem keine Marktstörung mehr vorliegt, verschoben."


    Marktstörungen werden dann zwar scheinbar genauer definiert, aber die "wesentliche Einschränkung des Handels" festzustellen, bleibt nach meiner Auffassung im Zweifelsfall im Ermessen der Emittentin.


    Marktstörungen, besondere Marktsituationen.... Mein Schluß: das hält ziemlich viele Türen für die Emittentin offen.


    Leider kann ich hier nicht mehr zeigen , daß die Handelsbeschränkungen tatsächlich eintraten, als es in 2006 gegen die 720 USD beim Gold ging. Hat jemand eine Quelle, wo solche Nachrichten archiviert werden? Der Handel an der EUWAX war nach meiner Erinnerung gleichfalls betroffen.


    Für mich gilt weiterhin: Finger weg von Zertis - außer vielleicht kurzfristig, das muß jeder selber wissen. Aber definitiv nix für Krisenvorsorge.


    Gruß, GL

    Zitat

    Original von CARLOS
    Papiergold! Letzte Woche konnte ich ihn dann davon überzeugen, daß papiergold in einer Kriese u.U. weg ist, wenn die Bank pleite geht. Also hat er jetzt die Hälfte der Zertis in Krügerrand getauscht. Nur die Hälfte! Aber immer noch besser als gar nichts. Das die Deutsche Bank mal pleite geht, kann er sich allerdings nicht vorstellen, daher hat er die Hälfte der Zertis behalten.


    Hoffen wir mal das die deutsche Bank überlebt


    Hallo Carlos,


    es ist gar nicht notwendig daß der Emittent pleite geht. In der massiven Phase des Goldpreisanstiegs 2006 wurden für die Gold-Zertifikate von vielen Emittenten EINFACH TAGELANG KEINE PREISE MEHR GESTELLT !!!
    "Wegen der starken Marktschwankungen können wir derzeit keine Preise feststellen." Nach dem Motto: Mit Ihrem Verkaufswunsch kommen Sie bitte zu einem späteren Zeitpunkt noch einmal. Dann werden wir vielleicht darüber nachdenken.
    Der erste Satz stand tatsächlich so in den Nachrichten zu den Zertifikaten. Leider habe ich die nicht als Bild aufbewahrt.
    In jedem Fall widersprechen Zertifikate also den Grundqualitäten, die dem Gold anhaften: "Sicherheit" und "Liquidität" - also dem, was wir von unserem Geld wollen.


    Gruß, GL


    Wie wäre es damit sich zum Ziel setzen, daß Du unter Anderem durch Dein Edelmetallinvestment niemals in die Situation kommst, staatliche Hilfe zu benötigen?
    Dann brauchst Du auch nie (Hartz IV) zu nehmen, obwohl Du noch was (Edelmetall) hast - das würde ich auch ganz klar Schmarotzen nennen.


    Irgendwie muß man sich doch mal entscheiden:


    Entweder Freiheit und Selbstverantwortung (beides kann hart sein),
    oder Unfreiheit/Kontrolle und sozialisiert organisierte Sicherheit.


    Ich hab den Eindruck Du hättest gerne das Vorteilhafteste von Beidem für Dich. Daß das so funktionieren kann, glaube ich aber nicht.


    GL


    PS Gerade gestern noch mit einem Bekannten besprochen - genau das macht auch meinen rein gefühlsmäßigen Vorbehalt am Modell "Grundeinkommen" von Götz Werner aus:
    Es soll tatsächlich gehen, völlige (individuelle ökonomische) Handlungsfreiheit zu vereinbaren mit vollkommener (ökonomischer) Absicherung.
    Wo ist denn da die Fußangel? Wieso waren unsere Vorfahren über Jahrtausende zu blöd, auf so eine Idee zu kommen, wenn sie funktioniert?
    Wie gesagt, alles rein "gefühlsmäßig". Oder wenn man so will, vom kaum reflektierten Axiom über den Widerspruch von Freiheit und Sicherheit abgeleitet.
    Faber, hilf!

    Hallo zusammen,


    Zur Kurzinfo - Nur vom Hörensagen - und nicht weiter von mir geprüft :


    First Majestic soll lt. einem Beitrag im Gold-Eagle Forum kein Derivaterisiko haben. ( Beitrag von Sep 10, 08:50 ).


    Bin aus dem Urlaub zurück und werde mir ansehen, was in den vergangenen 3 Wochen hier passiert ist - das ist ja Einiges. Arbeitsvorschläge für mich habe ich auch gesehen - oho.


    Gruß, GL

    Hallo,


    leider kann ich nicht den ganzen Tag hier verbringen, da ich eine Frau =) =) =) und einen Arbeitgeber =) habe. Komme erst jetzt wieder hier vorbei.


    Habe den Link zum evtl. Scientology-nahen Text nun entfernt. Gehirnfänger wären das letzte, das ich schätze oder hier fördern würde.


    Kennzeichnung des Verdachts gegenüber einer "dubiosen" Quelle finde ich prinzipiell den Mindeststandard; schon den hatte ich hier durch mangelnde Sorgfalt nicht eingehalten.


    Kennzeichnung birgt freilich die Gefahr, daß man vor lauter Distanzierungshinweisen und Ausführungen über mögliche Interessen der verlinkten Seiten und Autoren nix mehr lesen kann - und das Meiste davon müßte Spekulation bleiben.


    So gesehen ist die Anforderung selbst zu denken immer da, sonst kann man fast nix verlinken.


    Um es einfach zu machen (gutso? gutso!):
    Letztendlich habe ich pragmatisch entschieden, um das Forum hier nicht durch u.U. rechtlich problematische Verlinkungen zu gefährden.


    "Bin dann mal weg". 3 Wochen Urlaub. In dem Sinne ist das erstmal ein abschließendes Statement.


    Paßt auf Euch und aufeinander auf.


    GL

    Zitat

    Original von Eldorado
    linar


    Der Wunder USD, wie weit geht nun der Index rauf ?
    82.5 ist die Decke IMO..so eine Rettungsaktion war vor einiger Zeit schon mal da und dort ging dem USD die Luft aus.


    XEX


    Prognose von David Petch auf Gold-Eagle: USDX geht bis 84, besser gesagt zwischen 80 und 84 erst einmal seitwärts, und unter 80 erst in ein paar Jahren..


    Am Wert von jeglichen Prognosen kann ich in diesen Märkten zur Zeit allerdings nur ziemliche Zweifel haben.


    Gruß, GL

    Zitat

    Original von Silberhorter
    Sagt mal. Was haltet ihr eigentlich davon, ausschließlich physisch in Silber zu investieren?


    Dazu ein kleines Zitat von Jim Sinclair (mein Held), aus dem Kopf:


    "Gold will go up like a rocket and stay there. Silver will go up even more, and then come back to earth"... oder so, aber der Sinn stimmt in jedem Fall.


    Daher empfehlen die Meisten hier eher 30/70 oder 50/50. Teils mit der Strategie, von Silber in Gold umzuschichten, wenn das Preisverhältnis je Unze bei 1:16 oder so anlangt (historisches langjähriges Mittel). Dann nochmal bei 1:5. Den Rest bei 1:1 :D :D


    GL

    Zitat

    Original von doedel
    Das ist doch irgendwie genau der Punkt den der Thread-Eröffner angesprochen hat. Wir glauben zu wissen und versuchen deshalb unsere nähere Umgebung zu "bekehren". Das dies aber der falsche Weg ist, hat schon Buddha vor langer Zeit erkannt...... "Die Leute sollen kommen, wenn sie was wissen wollen."


    Sowas Ähnliches dachte ich auch gerade.


    Wenn ich weiter oben lese "ich bin ein Glückspilz, wenn mir einer bei meinen Warnungen zuhört", was heißt das?


    - er fühlt sich gut wenn sein Wissen angenommen wird;
    - erfühlt sich wahrscheinlich schlecht, wenn nicht.


    Damit macht er "es" zu seiner persönlichen Sache.


    Das ist eine Gefahr - in verschiedener Hinsicht. Z.B.
    - als Eiferer nicht ernstgenommen werden
    - viel Energie zu lassen
    - einen über die Rübe zu bekommen, wenn die Scheiße da ist und das ganze Dorf weiß, welcher Keller voller Gold ist
    - usw.


    Netter Artikel zum Thema:
    EDIT: HABE LINK ENTFERNT; DA HINWEIS VON ANDEREM BOARDMITGLIED AUF SCIENTOLOGY-NÄHE-VERDACHT STICHHALTIG AUSSIEHT. Danke!



    Gruß, GL


    PS Gold als Geld ist (inhaltlich falscher) Glaube?
    Nein, nur rationales Vorgehen ökonomisch handelnder Individuen. Unsere Vorfahren sind nicht blöd gewesen.
    Wenn einer diese Überzeugung dogmatisch nennt - meinetwegen.

    Zitat

    Original von SilverMaple


    Hab ich was an den Augen, oder wird diese Frage gar nicht beantwortet?


    Vielleicht schon - aber höchstens zwischen den Zeilen. Nehmen wir es doch mal auseinander.


    Da steht:


    -Die Bank verleiht Geld
    - gegen Sicherheiten ... erstklassige Anleihen.. die die Banken hinterlegen


    Also sagt der Artikel:
    Woher kommt das Geld der Notenbank? - Von der Notenbank.
    Und dann wird beschrieben, wie es von dort zu den Banken kommt.


    Was leider nicht da steht:
    - daß das verliehene Geld vielleicht in dem Augenblick "erzeugt" wird
    - daß die "erstklassige Anleihe als Sicherheit" ein Stück Papier ist, auf das die Bank schreibt: "Ich schwöre, daß ich das gerade erzeugte und erhaltene Geld mit Zins zurückzahlen werde".


    Woher DIE NOTENBANK das Geld hat, und damit der springende Punkt zum Verständnis des Fiat Money, bleibt in der Tat im Dunklen.


    In dem Sinn wird die Frage nicht beantwortet. Schade. Schreibt mal wer einen Leserbrief?


    Andererseits - soll Die Welt die Menschen etwa in bodenlose Verunsicherung stürzen, indem sie ihnen erklärt, daß ihr Geld in der Tasche eine Illusion ist? Das glaubt ihnen doch keine Sau! Kann verstehen, daß sie sich nicht lächerlich machen wollen... oder Schmerzensgeldforderungen für die schmerzhafte Erkenntnis des Lesers riskieren wollen :rolleyes:
    (In Wirklichkeit haben sie wahrscheinlich selber keine Idee wie sich das abspielt).


    GL