Beiträge von Saccard

    Aber es gibt auch positives:


    neuer CEO


    Mr. Massola has over 30 years of experience in the mining industry and has held a broad range of executive and management positions in Canada, Chile and the United States. Mr. Massola was President and Chief Executive Officer of Continental Nickel Limited from 2011 until it was acquired by IMX Resources Limited in 2012. Mr. Massola served as Chief Financial Officer and Senior Vice President of Globestar Mining Corp. from 2006 until it was acquired by Perilya Limited in 2011. Prior to joining GlobeStar, Mr. Massola served as Chief Financial Officer and Vice President of De Beers Canada, Inc. from 2001 to 2006, where his responsibilities included arranging debt facilities and the implementation of all accounting systems and financial controls for the Victor and Snap Lake mines. Prior to joining De Beers, Mr. Massola spent 20 years at BHP-Billiton where his roles included the position of Vice President of Finance at BHP Diamonds Inc. where he was responsible for all financial aspects of the Ekati Diamond Mine from the construction period through commercial production. Mr. Massola holds a BSc degree in Accounting from the University of California.

    Die Geologie ist simpel. High grade CMZ im siltstone eingefaltet in entkalkten Kalksandstein = Sand, dazu Wasser.


    Die geben vor zu überlegen ob man das Abbauverfahren ändert. Es ist unklar, ob man derzeit überhaupt abbauen kann. M.E. brauchte man schon erhebliche stabilisierende Maßnahmen, um überhaupt Untertage bohren zu können.


    Auch ist unsicher, ob es bei 500t/h bleibt. Die nächste Wasserader hat Verbindung sonstwohin und dann ist man ruckzuck bei 1000t und mehr, die pro h weggepumpt werden müssen.


    Alles machbar aber nicht, wenn gleichzeitig sich Sand in Bewegung setzt.


    Nach den Teilverkäufen in Kanada heute nachmittag werde ich voraussichtlich 50% im Minus stehen mit dann kleinerer Position.


    Gruß
    S.

    Also meine Spekulation war
    - daß mehr Geld übrig ist als erwartet
    - daß gute Bohrergebnisse herauskommen


    Beides realistisch.


    Es wurde aber nichts, da "ground support" equipment gekauft werden MUSSTE, um überhaupt Untertage bohren zu können.


    Die schlechten Bohrergebnisse sind nicht Zoo tragisch. Etwas unschön. Der Hammer ist aber, daß eben nur 6 drill holes fertig wurden.


    low probability high payoff, da darf man nicht viel hineinstecken. Ich werde es wohl wieder probieren Anfang nächsten Jahres. Ich denke sie werden noch in Produktion gehen. Die alten Aktien sind aber wohl wertlos.


    Ich verkaufe heute in Kanada zum Börsenbeginn zu jedem Kurs, -50% ist bei diesen news quasi wie eine Kurssteigerung.


    Serra Pelada zerfließt wie eine Sandburg in der Flut.


    Gruß
    S.

    Arias war doch früher bei Goldman Sachs und ist im Minensektor aktiv mit Kapitalgesellschaften etc.


    M.E. wird die Zahl der Aktien in den Mrd. Bereich gehen.


    Vielleicht fehlen noch 20-50 mio, im optimistischsten Fall. D.h. aber dann, da die Produktion erst Ende 2014 Gewinn liefert, daß auch die Anleihen mit 86 mio bezahlt werden müssen, dafür wird der Gewinn der Mine dann auch nicht mehr reichen. An den Rückkauf der Sandstorm Royalty (50% zu 50 mio) ist gar nicht mehr zu denken.


    Die Katastrophe ist, daß
    - nur 6 drill holes Untertage fertig wurden
    - miese Ergebnisse in diesen drill holes


    Außerdem forscht man an "besseren" mining Methoden außer underhand cut and fill. Und hat dazu "ground support" equipment angeschafft.


    Auch sollte man daran denken, warum einige Brunnen nicht mehr zum Abpumpen taugen. Das Erz ist ja im Siltstone eingefaltet in "decalcified dolomite", sprich Sand. Nasser Sand verläuft. Pumpe ich Wasser ab, wird der Sand sich in Bewegung setzen.


    Achtet mal auf die Bilder, wie zerlaufen die Wände der Stollen aussehen.


    Gruß
    S.

    Nun ja, das war ja z.T. schon so erwartet worden, ist also zum Teil drin. Trotzdem wohl neue Tiefs. Das Geld für Serra Pelada wird reinkommen, die Frage ist nur ob es am Ende noch Colossus sein wird, die abbauen werden. Flotation plant 3rd quarter 2014...


    Gruß
    S.

    Ja es ist etwas überholt, im yahoo forum gute Kommentare von sewells831 und jantrou (= schlecht recherchierendes alter ego von Saccard). Sewells831 scheint etwas zu positiv für Pretium einzutreten, versteht aber sehr viel von den Resourcen Modellen. Nur mal soviel, die grades sind globale estimates, das bulk sample hat gerade mal 4 oder 5 Blöcke des Modells vom Material her. Es kann schonmal sein, daß ein Block gar kein Gold enthält auch wenn das Modell 13 g/t vorhergesagt hat.


    Fraglich ob man etwas sagen kann, bevor die entgültigen Resultate raus sind. Negativ ist auf jeden Fall, daß Strathcona schon ALLE Resultate des bulk sample hatte, per sample tower vor Ort. Cleopatra scheint dort gewaltig unterbewertet zu sein.


    Fraglich auch die Rolle des Cleopatra Vein. Der bringt die grades nach oben, man könnte also dieses Material aus dem bulk sample herausnehmen. Andererseits stand das bulk sample schon vor dem Fund dieses Veins fest. Ein nachträgliches Streichen erscheint also genauso fragwürdig. Man kann nicht einmal klären, ob das bulk sample nun ein repräsentativer Teil für das deposit ist. Ist eben so bei dieser Art von Vorkommen.


    Maximaler Schaden für PVG bei angenommenen $3 Verlust pro Aktie, Anzahl der gehandelten Aktien und einem Vergleich auf 50% der Summe wären übrigens nur 75 mio. Das sieht schon anders aus.


    Fakt ist, daß Cleopatra auf jeden Fall abgebaut werden kann. Derzeit 50000t mit wahrscheinlich 1 oz/t oder mehr, in alle Richtungen offen. Das Material kann sogar per LKW an andere Anlagen verbracht werden.


    Auch wird spekuliert, ob ein stufenweiser Abbau möglich ist. 0.7 mio ozs liegen als unumstrittene Reserve in der West Zone mit 5-6 g/t. Die Bohrlöcher dort haben 5mx5m Abstände, also unstrittig.


    Sieht also so schlecht gar nicht mehr aus. Eine wirkliche schwierige Entscheidung, ihr seht wie ich hin- und hergerissen bin.


    Gruß
    S.

    Wenn ich mit etwas fragwürdigen Methoden - keinesfalls Industriestandard - ein Vorkommen definiere, nicht nur von Ressourcen, sondern gar von Reserven spreche und dann mein Modell mit vorhergesagten 13 g/t in der Realität mit 2 g/t widerlegt wird, dann bin ich schon verpflichtet, eine entsprechende Pressemeldung herauszugeben.


    PVG hat einfach behauptet: Wir haben die Bohrergebnisse veröffentlicht, das reicht.


    Seit Juni hat man $500 mio verloren, für diese Verluste haftet PVG. Man muß natürlich nachweisen, nach Juni gekauft zu haben. Trotzdem, mit nur $30 mio übersteht man das nicht.


    Außerdem muß man von vorne anfangen, ein neues Modell muß her. Infill Drilling mit 5x5m spacing. Dafür ist ebenfalls kein Geld da.


    PVG geht m.E. auf 0. Ohne die Klagen wäre Cleopatra noch in etwa die jetzige market cap wert.


    Daß dort Gold vorhanden ist, hat nie jemand bestritten. Vergleiche mit Bre-X sind auch absurd. Gehen die bulk sample Resultate so weiter, sprechen wir bald von 1.5 mio ozs zu $1500 und mehr Kosten.


    Während wir hier diskutieren ist Snowden gerade dabei, die Ressourcen in Grund und Boden zu streichen. 4 g/t haben die Erwartungen basierend auf den jüngsten Bohrergebnissen bestätigt. Bohrergebnisse, die nur 1/3 der Erzgrade haben die dem Modell entsprechen würden. Wenn ich diese Daten einarbeite, sinkt logischerweise die Menge Gold im Modell.


    Gruß
    S.

    Wußte ich doch, daß wir nicht alle Fakten haben und irgendetwas am bisherigen Stand nicht stimmen konnte.


    VOK hat vertikale hochgradige Erzadern, die entweder komplett oder gar nicht getroffen wurden. Strathcona wurde beauftragt, via cross-cuts das Vorkommen zu untersuchen. Der Sample tower stand vor Ort, hat also die ersten Ergebnisse geliefert.


    Nochmal: Die Erwartung war 13-16 g/t.
    Resultat: 2 g/t


    Strathcona: Wir müssen eine Pressemeldung machen.
    Quartermain: Nein, abwarten bis bulk Sample komplett ist


    Das ganze hat sich über den Sommer noch zweimal wiederholt.


    Dann hat das bulk Sample 4 g/t ergeben und damit Strathcona bestätigt. Denn 4 g/t ist nächer an 2 als an 13-16.


    D.h. nichts anderes daß das ganze jetzt so vor Gericht geht und für die Kläger einer voller Erfolg wird. Pretium wird bis zu $200-$300 mio Börsenverluste bezahlen müssen und daran wahrscheinlich pleite gehen.


    Die Pretium Strategie ist nun, das bulk Sample so aussehen zu lassen, als ob 13 g/t da wären indem sie möglichst viel Material vom Cleopatra Vein hinzufügen. Daher auch die Bekanntgabe des Endergebnisses vom bulk sample Ende November / Anfang Dezember ohne vorherige Zwischenergebnisse. Die 4000 ozs werden erreicht, aber die Details werden zeigen, daß überall nur 4g/t da waren außer eben Cleopatra V.


    Gruß
    S.

    Ich hoffe mal die werden Q3 noch bei SEDAR filen, 11. Nov ist ja nur das estimate von yahoo. Kann auch bis Ende der Woche dauern.


    Die Resourcen sollen mit 5-10m drill spacing definiert werden. Kleiner Unterschied zu PVG wo man 25x40m verwendet und von Reserven spricht.


    Das alte pit war der Hammer: 0.5m (Pretium hat nur solche kurzen intersections) mit 143759 g/t
    43m mit 6087 g/t. 200 oz/t.


    "A historic drill core from the Serra Pelada open pit was only recently assayed and has spectacular gold, palladium, and platinum grades over a 43-m-depth interval (4,709 g/t Au, 1,174 g/t Pd, 204 g/t Pt). The Au-Pd-Pt mineralization in a bonanza-grade interval (54.5–55.0 m @ 132,000 g/t Au, 11,400 g/t Pd, 359 g/t Pt)"


    Gruß
    S.

    Cashbestand war im Juniquartal schon so +/- 0 und danach kam dann noch das $38 mio financing.


    Langfristig sind in dr Bilanz 60 mio Schulden und die Royalty ist mit 75 mio verbucht.


    Also mit net cash Betrachtungen kommt man hier nicht weiter. Von dem cash ist auch das meiste wohl schon aufgebraucht, irgendwann im 1. Quartal geht das Geld aus und dann muß die Produktion laufen.


    Die Frage ist nur: Wieviel Geld ist schon weg? Vielleicht ist das Polster größer als angenommen und man kann noch einen kleinen bis mittleren Rückschlag wegstecken...


    Gruß
    S.

    24x ist Geschichte, durch die viele Verwässerung ist der Kurs nicht maßgeblich. Kein anchoring betreiben, man sollte immer anhand der aktuellen Möglichkeiten abwägen.


    Und selbst wenn es nichts wird, selbst wenn der Kurs auf $0.05 runterbricht und man noch $50 mio benötigt, also eine Mrd. weiterer Aktien ausgibt, und wenn denn noch nur 800000 ozs abgebaut werden können, von denen 50% für Royalties, Genossenschaft, Schulden und Steuern draufgehen, dann bleiben immer noch $0.43 je Aktie.


    Gruß
    S.

    Q3 Bericht soll angeblich heute ca. 20h lokaler Zeit herauskommen. Da der Bericht uns wohl über die finanzielle Lage aufklären dürfte, ist heute vielleicht die letzte Chance superbillig einzusteigen, oder aber es geht vernichtend runter.


    Meine Einschätzung:
    45t offiziell 82-88, damit 1980-1992 inkl. Schmuggel wohl 90t, dazu 40t Palladium/Platin, die als "Verunreinigungen" damals nicht bezahlt wurden. 130t auf 300m im open pit von Serra Pelada.


    Serra Nova Pelada hat 500m weitere strike length und ist noch offen. Das Potential ist also >215t oder 7 mio ozs. 1-2 mio ozs dürften auf jeden Fall herauskommen.
    Es werden aber wohl nie mehr als wenige hunderttausend Unzen als Reserve gleichzeitig ausgewiesen werden können, weil hier die Probleme ähnlich wie bei PVG sind.


    Für $65 mio market cap bei $400 mio investiertem Kapital m.E. einen Versuch wert bei geringem Depotgewicht.


    Eine kleine (<1%) aber durchaus vorhandene Chance auf 50x hat man selten.


    Gruß
    S.

    Ich habe mir kürzlich die Präsentation von Pretium angesehen. Es wurde nochmal ausdrücklich betont, da Pretium glaubt, Multiple Indicator Kriging wäre das geeignete Verfahren. Mit klassischen Verfahren, die einen top-cut Verwenden verschwindet ein Großteil der Reserven.


    Zwar liegt MIK näher an den Erwartungen als Strathconas Vorgehensweise, aber wenn ich etwas glaube und viele Experten mir widersprechen, kann so ein Verfahren wohl kaum "best practice" sein. Demnach haben die Klagen eine sehr hohe Erfolgswahrscheinlichkeit.


    Außerdem wurde erklärt, daß das Estimate von 4.6 g/t nur gegen die lokalen Bohrergebnisse gemacht wurde. Nicht gegen das Blockmodell, in das die lokalen Bohrergebnisse auch noch nicht eingearbeitet wurden. Wenn die Bohrergebnisse eine Erwartung von 4.6 g/t geweckt haben, das Blockmodell aber 13 g/t vorhersagte, muß man feststellen, daß das Modell schon durch die Bohrergebnisse widerlegt wurde, spätestens aber durch die ersten bulk sample Resultate.


    Die nun folgenden bulk sample Ergebnisse werden uns wohl den showdown bringen.


    Gruß
    S.

    Früher hatten die immer Sulphid-Reserven von denen die Rede war. Inzwischen sind wohl die normalen Reserven aufgebraucht und die Sulphide müssen ran. Sulphide = refractory ore, d.h. recovery rates liegen viel viel tiefer (statt 95-99% bei 70-80% um den Dreh, kann man nachgoogeln). Da muß man vorher Oxidieren. Entweder roaster oder Biox (Gold Fields Verfahren). Das Problem hat Golden Star auch. Wenn der Strom in Ghana ausfällt, dauert es 3 Tage bis Biox wieder läuft. Und der Strom fällt in Ghana aus (hatte dort ein Projekt, wo an einem Gerätetyp das OS immer zerschossen war. In einer location ging sogar die USV-Stromversorgung kaputt durch die x-fachen Ausfälle am Tag).


    Gruß
    S.