Beiträge von Saccard

    Gut aufgepasst, man sieht ich habe mir Goldcorp zuletzt vor sehr langer Zeit angesehen. Mit diesen Kennwerten sind sie ja quasi die Nr. 2 bei den Zerschlagungskandidaten.


    Man kann fast sicher davon ausgehen, daß bei $800 Goldpreis der US$ stärker gegenüber anderen Währungen wird und Rohstoffe noch schlechter Abschneiden. Gold-/Kupfer Minen sind also schlecht und US-Standorte oder (so pervers es ist) Standorte mit absoluten Gammelwährungen, wo dann als einzige stabile Alternative in US$ Löhne und Gehälter bezahlt werden.


    Auch die Zusammensetzung der einzelnen Minen eines Unternehmens spielt dann eine Rolle.


    Ich denke, daß Sibanye kaum profitieren kann. In Südafrika gibt es noch Joel (quasi Beatrix-Ost) von Harmony und Mponeng von Anglogold. Aber Mponeng ist jetzt wohl schon nicht mehr als so gut einzustufen wie Driefontein. Naja, es wird außer Sibanye keine Käufer geben, wenn Anglogold zerschlagen wird. Kommt es zu einer Zerschlagung, wird Mponeng bei Sibanye landen, die Klerksdorp Minen bei Harmony.


    $800 Goldpreis ist also ein sehr spannendes Szenario. Australische Minen sollten ganz gut performen können. Newmont sehe ich deswegen vielleicht als gar keinen so großen Wackelkandidaten. Newcrest, naja hat viel Kupfer.


    Mal sehen wer noch so als Käufer in Frage kommt. Bei Iamgold machen mir die teilweise geringen Erzgrade sorgen, bei bulk mining muß das aber nichts bedeuten. Jedenfalls wird es sehr eng wenn man einen Kandidaten wie Iamgold sucht, ein gutes Zeichen. Früher wurde ja mal gemunkelt, daß Gold Fields und Iamgold fusionieren könnten. Da scheinen also gute Kontakte zu bestehen. Jedenfalls wäre eine Kombo Iamgold-GFI heute sehr interessant, da man dann als Käufer noch aggressiver auftreten könnte.


    Warten wir es ab, m.E. ist das Szenario nicht wahrscheinlich. Ich habe es aber gerne auf dem Plan, um eben für möglichst alles gerüstet zu sein. Und man sieht ja auch, daß es nicht den Weltuntergang bedeutet, sondern daß man dann evtl. trotzdem zumindest mittelfristig Geld verdienen kann.


    Gruß
    S.

    Hallo,


    die Cash-Position ist wirklich nicht so toll wie beschrieben, aber IAG hat zumindest keine Schulden. Sie sind als intermediate producer sehr sehr gut, aber eben kein verfünffacher o.ä. Ich weiß auch nicht ob sie noch physische Goldbestände halten. Z.T. sind die Minen in Westafrika auch nicht mehr so gut.


    Ein Szenario von $800 Goldpreis halte ich für sehr interesant. Der Laie würde denken, daß dann eben die meisten Minen schließen. Man muß es aber anders sehen: Wo geht das Geld denn derzeit hin? In Gehälter. 40-50% Lohnkosten auch außerhalb Südafrikas sind normal. 1/4 mio A$ für Lokführer, 200000 A$ für Geologen etc.


    Bei $800 Goldpreis und geringeren Rostoffpreisen würden viele dieser Jobs verschwinden, d.h. die Gehälter massiv unter Druck geraten. Zudem muß man auf die relativen Kosten achten. Sibanye z.B. produziert 35% des südafrikanischen Outputs und ist günstigster Produzent ohne Schulden. Harmony hat deutlich höhere Kosten und einen weißen Elefanten in Papua Neu-Guinea der 4.8 Mrd $ kosten würde. Anglogold hat auch Probleme und vor allem Schulden. In jeder Krise profitieren die relativ besseren Konzerne.


    Wir haben das schon bei Barrick gesehen. Einige australischen Minen wurden verschleudert und gingen an Gold Fields.


    M.E. wird $800 Goldpreis vor allem die immer noch extremst verschuldeten Barrick treffen, Newmont hat auch nicht gerade wenig Verschuldung. Damit sind das Zerschlagungskandidaten. Die guten Minen würden an die besseren intermediates/majors gehen. Also Iamgold, Agnico, Goldcorp. Wobei Agnico wegen geringerer Zinkpreise auch als Profiteur ausfallen könnte.


    Anglogold könnte auch ein Zerschlagungskandidat sein. Obuasi in Ghana ist die komplexeste Mine der Welt. Die Investoren verlangen endlich Erfolge etc.


    Gold Fields kann ich nicht einschätzen. Mit $2 Mrd Schulden wird es schwer neue Minen zu erwerben.


    In einem $800 Goldpreis Szenario wäre Iamgold jedenfalls relativ gesehen m.E. einer der größten Profiteure überhaupt.


    Gruß
    S.

    Ist egal, da im wesentlichen Firmensitz. Kanada meiden würde ich nicht, ich wollte nur darauf aufmerksam machen, daß es auch dort Risiken gibt.


    Die Dividende ist bei Sibanye immer noch wesentlich besser. Aus steuerlichen Gründen kann ich nicht verkaufen, für mich stellt sich die Frage also zum Glück nicht.


    Gruß
    S.

    Für mich Geizkragen waren die eigentlich etwas zu teuer. Also reine Preisfrage. Inzwischen sind die aber wieder so günstig, daß es sich lohnen kann. Außergewöhnlich billig, so wie Sibanye es war oder Colossus jetzt ist, falls eine Produktion gestartet werden kann, sind sie nicht.


    Die von Repadre hereingebrachten Diavik Royalties sind natürlich 1a, dazu Cambiors Niobium Krams, den ich nicht verstehe, aber wohl einzigartig ist.


    Dazu keine Schulden.


    Also wer eine gute intermediate bis major Mine braucht, sollte bei Iamgold zuschlagen, was besseres gibt es so derzeit nicht.


    Iamgold ist übrigens aus Puglieses Telefonbuchbetrügereien finanziert worden. Er hatte eine private Firma in Kanada, die eine Art "gelbe Seiten" publizierte und von den ungefragt gelisteten Unternehmen "Gebühren" einforderte.


    Gruß
    S.

    Also Barrick hat ja 14 Mrd. Schulden. Da kann man schon nervös werden, vor allem sinkt die Produktion durch den Verkauf von Minen. Da tuen 3.5 Mrd weniger Schulden ganz gut.


    Tja, nun ist offensichtlich was ich ja schon seit langer Zeit kritisiere und warum die neuen Tiefs beim HUI:Gold Ratio gar nicht so aussagekräftig sind: Man hat in den letzten 10 Jahren schlicht entweder unendliche Schuldenberge angehäuft oder Aktien ohne Ende gedruckt. Wo ist das Geld hin? Dividende gezahlt haben sie nicht. Aber Zugführern in Australien 1/4 mio Gehalt zahlen, das kann man...


    Alles was hohe Schuldenberge hat ist suspekt, vor allem auch Newmont.


    Solange man selber nicht in solche Schuldenwerte investiert ist, sollte das kein Problem darstellen.


    Ein gutes hat es: Endlich werden mal Minen geschlossen. Damit gibt es dann eben weniger Produktion. Mal sehen wie lange die ETFs das jetzige Defizit dann noch ausgleichen können.


    Gruß
    S.

    Aktien für 3.5 Mrd. werden ausgegeben, um einen Teil der 14 Mrd. Schulden abzubauen. Das hat das (geringe) Potential einen Crash bei den Minen auszulösen, jedenfalls bei denen, die viel Fremdkapital haben. Morgen wird es spannend. ABX 5% im Minus und nachbörslich nochmal 5%.


    Gruß
    S.

    Spielt erstmal keine Rolle. Für VW in Durban vielleicht interessant. Darunter würden wahrscheinlich auch BEE Transaktionen fallen. Hatten wir im Minensektor alles ja schonmal und es geht natürlich auch weiter. Als südafrikanisches Unternehmen fällt Sibanye immer unter solche Gesetzgebungen. Die Aktien werden ja ohnehin von den meisten nicht direkt gehalten, wer will kann ja auch ADRs kaufen und sich dafür dem US Risiko ausliefern.


    Gruß
    S.

    annualisiert 1.55 mio ozs. Wobei das Dezember Quartal immer schlechter ausfällt, ich denke so knapp 1.5 mio ozs sind jetzt für die nächsten Jahre drin.


    Und das OHNE die Gold One Zukäufe am West Rand, nochmal 240000 ozs.


    Unterm Strich 1.7 mio ozs derzeit selbst wenn man vorsichtig rechnet. Dazu das Tailings Retreatment Projekt, damit kommt Sibanye an die 2 mio ozs Marke heran.


    Der Kurs ist schon seit Tagen sehr schwach, ein underperformer. Irgendwas liegt da in der Luft. Oder man hat sich an dem Solarprojekt gestört, das Sibanye errichten könnte (10 MW). M.E. nur hypothetisch, um Eskoms Strompreissteigerungen anzugreifen. Wir sind immer noch bei wenigen cent pro kw/h, da wird sich Solarenergie noch nicht lohnen.


    Gruß
    S.

    Euch fehlt die Hyperinflationsdenke


    1. Verlustvorträge werden in HI wertlos
    2. Abgeltungssteuer = Vermögenssteuer von 25% + Soli
    3. Stundung im Auslandsdepot bei HI = de facto steuerfrei, da ca. 1/2 Jahr später mit wertlosem Geld nur noch ein Bruchteil der Steuern gezahlt wird


    Übrigens: bei physischen Stücken sind pauschal 30% zu versteuern.


    Gruß
    S.

    Hyperinflation heißt für jedes Land, das nicht mitmacht, automatisch Deflation.


    Denn der Wechselkurs fällt schneller als die Inflation steigt, so daß von außen gesehen die Preise fallen.


    Daher denke ich, daß wir alle Hypernflation sehen. Mit netten Überraschungen wie Ausbleiben der Erhöhung des Schuldenlimits mit temporärer Aussetzung der Inflationierung etc.


    Es ist nun alles unvorhersehbar geworden.


    Gruß
    S.

    Hallo,


    die Rückzahlung macht natürlich nur zu bestimmten Phasen Sinn. Derzeit nicht und nach der Hyperinflation auch nicht, da die Schulden auf irgend eine Art umgestellt werden.


    Die Rückzahlung meines Urgroßvaters 1923 in Cash wollte die Bank zunächst nicht annehmen.


    25% klingt schonmal sehr gut. Du machst also nichts verkehrt in deiner Situation. Ob es für jetzige Käufer oder "Bauherren" ähnlich gut laufen wird?


    Die meisten Immobilien, die derzeit gehandelt werden, haben eine sehr schlechte Lage: Neubau im Nirgendwo oder Wohnungen in Großstadt-Ghettolage.


    Gruß
    S.

    Eine trügerische Sicherheit, denn
    -es werden nur 10 Jahre eines längeren Zeitraums abgedeckt
    -du wirst nicht die finanziellen Mittel haben, um die Schulden komplett zurückzahlen zu können
    -es kann Probleme mit der Vorfälligkeitsentschädigung geben.


    Aber immer noch besser als variable Zinsen.


    Wir haben hier solange gerätselt, ob Deflation oder Hyperinflation, daß wir ganz übersehen haben, daß man sinnvolle Überlegungen für den Fall der Hyperinflation anstellen kann.


    Z.B. kann man die relative Entwicklung von Preisen abschätzen. Die Karten werden neu gemischt, wer kann setzt Preiserhöhungen durch. Immobilien sind durch Mieteinnahmen im Wert mehr oder weniger festgelegt und unter den Mietern haben wir sehr viele alte Leute, die außer ihrer Rente nichts haben und dann auch keine höheren Einnahmen durchsetzen können. In "Feuertopf"-Dosen gerechnet werden nach einer Hyperinflation Immobilien also vielleicht nur noch die Hälfte wert sein.


    Gruß
    S.

    Noch einmal danke für die Anerkennung.


    Ich selbst mag weitere Kursanstiege von Sibanye gar nicht so sehr, mir geht es nur um die Dividende, wenn nun also der Goldmarkt noch schwach bleibt, möglichst lange, kann man Dividenden vernünftig reinvestieren.


    Ich denke, daß die Aktienmärkte nun so hoch stehen, daß nun der wirkliche Crash kommt, in den nächsten Monaten schon. Aber ich denke nicht mehr, daß es 40% runter geht. Nicht dauerhaft.


    Nein, die FED hat bislang beides gehabt: 0% Zinsen und QE. Realwirtschaft ist nach wie vor in der Deflation gefangen, ohne Staatsschuldenausweitung wäre game over. Was nun passieren wird ist der Anstieg der Zinsen, warum auch immer. Kreditereignis, Gier nach Aktiengewinnen und damit Verkauf von Anleihen oder sonst etwas.


    Die FED wird dann die Zinsen nur noch durch Beenden von QE senken können. Oder man läßt die Zinsen steigen und muß dann umso mehr Anleihen vom Markt kaufen, sprich Hyperinflation.


    Vielleicht gibt es also einen Blitzcrash um 40%, vielleicht gehen wir auch sofort in die Hyperinflation.


    Daher sollte man die Finger von Aktien lassen. KGVs 50, 100, werden kommen. Aber real wird der Wert sinken. Man sollte eher:
    -keine Schulden mit variablen Zinsen haben
    -möglichst viele Schulden mit fixen Zinsen
    -Möglichkeit, finanziell und vertraglich, diese auch vorzeitig zurückzahlen zu können


    Aktiendepots
    - möglichst im Ausland -> Steuern werden erst am Jahresende statt sofort fällig
    - oder möglichst in physischen Stücken (geht bei Sibanye nicht)


    Ich habe meine Sibanye bei sBroker in der Hoffnung, daß die Sparkassen stabiler sind als andere Banken. Verkaufen werde ich nicht, Steuern auf Dividenden fallen überall an.


    Vielleicht wird ja Japan der Auslöser sein. Der Yen könnte zum Euro bald einen großen Schritt machen, 20 -30 Yen pro Euro. Nach oben oder nach unten.


    Seit 2007 haben sich die Staatschulden der USA mehr als verdoppelt.


    Gruß
    S.

    Die negativen Sachen waren im Kurs eigentlich drin, d.h. jetzt hätte die Aktie steigen sollen zusammen mit einer Verbesserung der Lage. Dah ääten auch einige Sachen von Pretium kommen müssen. Und jetzt +25% per hot money.


    Nichts falsch mit $4, nur diese Leute werden mit 5% oder 10% stop loss verkaufen. Und aufgeteilt auf viele einzelne kleine Verluste kann der Kurs dann gewaltig in die Tiefe rauschen.


    Warum hat Strathcona mit dem Beharren auf sample tower 00% recht?
    Ich dachte zuerst Snowden hat Recht und Strathcona würde nur konservativer rechnen, da sie den Nugget Effekt durch den sample tower eliminieren. Aber es geht um etwas ganz anderes: Das bulk sample ist nämlich NICHT teil des Vorkommens, sondern beinhaltet teilweise stopes und teilweise waste. Bei dem 585E waren es ca. 2/3 stopes und 1/3 waste. Wenn ich jetzt im Modell 7g/t für die stopes habe, dann errechnet sich als Erwartung des extrahierten Grades aus dem kompletten bulk sample 4.66 g/t. Snowden liefert 4 g/t, also alles in Ordnung? Nein. Denn es kann sein, daß der Nugget Effekt auch im waste material eine Rolle spielt, sprich dort erhebliche Goldanteile enthalten sind. Wenn ich jetzt annehme, daß alles Gold aus den stopes stammt und nicht aus dem waste Anteil komme ich zu dem falschen Resultat, daß die stopes 6-7g/t enthalten. Wenn aber die waste Bereiche 3g/t enthalten, dann haben die stopes nur noch 4.5g/t. Waste bleibt aber waste weil diese Bereiche ja nicht gesprengt werden können, das würde das Modell zerstören und zudem sind 3 g/t zu wenig.


    Kurz gesagt: 1g/t in einigen Bereichen und 10g/t woanders ergibt ein Erzvorkommen. Wenn ich überall 4g/t habe, dann habe ich gar nichts.


    Strathcona kann durch das tower sample Proghramm genaus sehen welche Bereiche wieviel beisteuern und entsprechende Aussagen treffen, ob die stopes jetzt wirklich dem Modell entsprechen. Snowden kann das nicht. Sie könnten es nur, wenn 100% des bulk sample aus den stopes stammen würden.


    Außerdem: Colossus Minerals hat auch längst Resourcen in Serra Pelada definiert. Nur warum wird da nichts veröffentlicht? Weil die Exploration 50m Abstand unter Vale hatte und bei Colossus 25m. Colossus hat ganz klar im NI 43-101 beschrieben, daß 25m Abstand allerhöchstens für "inferred" ausreicht. Pretium hat auf 50m Abstand nicht nur höhere Ressourcenkategorien ausgewiesen, was min. schon unseriös wenn nicht sogar betrügerisch ist, sondern sogar eine feasibility study erstellt und Reserven ausgewiesen. Pretium hat 0 Reserven, da auf inferred keine Reserven definiert werden können. Punkt.


    Das Brucejack/VOK Projekt kann gut sein, hier liegt ein gewaltiges Problem auf Unternehmensebene vor. Man hätte einlenken sollen und erklären wie man so schnell wie möglich ein realistisches Resourcenmodell erstellen möchte.


    Ich bin überzeugt, daß das Projekt an sich in der Hand eines vernünftigen Unternehmens locker den jetzigen Börsenwert von Pretium rechtfertigt.


    Gruß
    S.

    Viuelleicht gerade eine gute Verkaufschance für PVG. Ich schreibe noch später etwas zur feasibility study und daß Strathcona wohl doch deutlich besser liegt als Snowden.


    Wir können mit dem 555E release evtl. noch eine bessere Verkaufschance erhalten.


    Gruß
    S.

    Da ich so einige Zweifel an den 450t hatte, schließlich haben die Umweltschützer ein Interesse daran, möglichst viel Quecksilber zu vermuten, habe ich weiter geforscht.


    1980-86 sind 44.5t offizielle Produktion Fakt.


    Ein Bericht der Weltbank von 1992 gibt für die Para Region für einen Zeitraum der grob die 80er abdeckt 145t offizielle Goldproduktion und 715t tatsächliche Produktion an, also das fünffache. Die Produktion von Serra Pelada lief aber bis 1992.


    Ich denke 250t for 1980-86 und insgesamt 400t kann man annehmen. Serra Pelada war also tatsächlich ein Millionenproduzent pro Jahr. Die Produktion wurde eingestellt, weil die Erzgrade zurückgingen, immer wieder Stabilitätsprobleme mit dem pit auftraten und vor allem die Lizenz entzogen wurde.


    Nachteilig sind heute wohl vor allem der entkalkte Sandstein, also sehr wackelige Bodenbedingungen, und Kohlenstoffvorkommen. Quecksilber Amalgamierung mit anschließendem verkochen des Hg schert sich nicht um Kohlenstoff, das Zyanidverfahren schon.


    Gruß
    S.

    Danke für die Lorbeeren, Glück hat aber auch dazugehört. Der Rand ist stark gefallen, bei den Gehaltsverhandlungen hat es ganz gut geklappt. Spinoffs lohnen sich häufig.


    Wie es kurzfristig weitergeht weiß ich nicht, ich muß aber aus steuerlichen Gründen investiert bleiben. Die Dividende stimmt ja auch, könnte als Jahresenddividende vielleicht bei 60 Rand cent liegen zusätzlich zu den 37 schon gezahlten.


    Zwyss, du hast natürlich recht daß aus KGV 2 auch schnell 1 werden kann. Das kommt daher, daß die meisten KGV2-Unternehmen marode supergehebelte kapitalintensive Unternehmen sind. Da ist dann KGV2 ein EV/Ebit von z.B. 7 und bei einem KGV von 1 aufgrund der Schulden abhängig vom Fremdkapitalanteil z.B. EV/Ebit 6. Sibanye hat ja nicht nennenswert Schulden.


    Ich achte gar nicht so auf den Kurs. Dividenden finde ich wichtig und daß die Produktionskosten nun doch sehr niedrig sind. Dazu Ausweitung der Produktion durch das tailings retreatment Programm und massive Reservenausweitung wenn die Kosten mal etwas mehr gesenkt werden. Dazu 2 Jahre Ruhe an der Gehaltsfront.


    Meine Aufgabe ist es nun Werte ähnlich wie Sibanye zu finden, die risikobereinigt nicht teurer sind und auch bei einem Goldpreis von $1000 noch profitabel wären. Colossus könnte so etwas sein, auch wenn in Ermangelung von Finanzen und dem entkalkten Sandstein (nicht gerade gut für eine Untertagemine) das Ausfallrisiko noch erheblich ist. Aber eben auch der payoff.


    Und ich bekenne mich auch schuldig, Pretium empfohlen zu haben. Die habe ich nur aus Kapitalmangel nicht gekauft, hätte mich auch voll mitgerissen.


    Gruß
    S.

    Ich habe unter 5%.


    Abwarten kann etwas bringen, vielleicht gehen die auch im Januar pleite, denke aber, daß vorher bulk sample Resultate anstehen und das spült auch etwas Geld in die Kassen. Also bitte wenig und mit mehreren Tranchen arbeiten.


    Sandstorm dürfte hinter denen stehen...


    Hohe Wahrscheinlichkeit daß es nichts wird, kleine daß es ein Multi-bagger wird -> kleiner Depotanteil.


    Gruß
    S.

    Ich habe hier ein Originalpaper zu dem zitierten Buch von Huckabee vorliegen. 360t ist falsch.


    Es geht in dem Paper um Quecksilberverschmutzung. Pro kg Gold entstehen 0.8 kg Hg und Huckabee geht von 360t Hg aus. Die Annahme ist, daß nur 10% des Au offiziell registriert wurde, inoffiziell also von 1980-1986 450t gefördert wurden.


    Mal ehrlich: das ist auch nur logisch, denn wo sonst gab es so etwas wie Serra Pelada? Nirgendwo. Das kann nur den Grund haben, daß die Erzgrade dort so außergewöhnlich hoch waren. Es wird jedenfalls keine 3g/t beinhaltet haben.


    Kegelvolumen 1/3 G*h
    Serra Pelada Pit: ca. 350m Durchmesser, 110m Tiefe. Spezifisches Gewicht Gestein ca. 2.8 t/cbm.
    10 mio Tonnen.
    450 t Gold = 14.5 mio ozs


    1.5 oz/t


    Selbst bei Verwässerung und einem Auflösen des Vorkommens fast in Luft ist der jetzige Kurs gerechtfertigt. 2 mio ozs = 5-10 Bagger. Aber daß Potential für 10 mio ozs da wären, das ist der Hammer.


    14.5 mio ozs historische Produktion bei 1.5 oz/t sind pures Rätselraten, aber nicht ganz von der Hand zu weisen. Es geht mir um die Größenordnung, Abweichungen vom 3-fachen mögen drin sein, aber nie und niemals waren es nur 2 mio ozs.


    Man sollte hier auf spektakuläre bulk sample Resultate setzen. Colossus und Sandstorm könnten Barrick und Franco-Nevada beerben. Alles noch ein pipe dream, aber einer für den man nichts zahlt.


    Gruß
    S.