Beiträge von Saccard

    Nachdem die Sibanye Dividende zu reinvestieren war, hat sich mir die Frage gestellt wo denn nun zugekauft werden soll.


    Sibanye ist immer noch günstig. FCF / Aktienkurs sollte derzeit bei ca. 3.5 liegen. Allerdings habe ich schon genügen Sibanye Aktien.


    Zunächst habe ich mir "normale" Dividendenwerte angesehen. BP oder Kraft hätte ich gekauft. In Japan ist Fuji immer noch billig, allerdings bei höherem KGV, nach einem Aktiensplit 1:00 ca. 1200 Yen Aktienkurs und 1500 Yen net cash pro Aktie. Aber wer weiß wie sich der Yen entwickelt. Außerdem ist man nur Minderheitenaktionär. Sankyo, Sega Sammy sind stark gestiegen, haben operativ aber erheblich eingebüßt. Die Stückzahlen fehlen jetzt im Pachinko Sektor. Nur Sanyo und Kyoraku sind als Privatfirmen klare Marktführer. In Japan wäre noch Accordia Golf interessant. Quasi so wie Fuji nur mit erheblichen Schulden und dem Hautpwert durch Land, exzellten Positionen teilweise direkt am Pazifik etc., gebildet. Philip Morris CR gibt es auch noch oder Bijou Brigitte. Oder die Analogchip-Werte Analog Devices, Texas Instruments oder Linear. Bei KGVs von 17-20 einfach alles zu teuer. Die günstigen BP haben mit KGV 8 und 5% Dividende als einziger Wert eine vernünftige Bewertung. M.E. könnte aber ein Aktiencrash auf uns warten. Goldaktien haben den Vorteil, daß sie nicht nur günstig (KGV) zu haben sind, sondern auch noch ganz klar unabhängig von den normalen Aktien gelaufen sind.


    Angesehen habe ich mir


    Seabridge: Typisches pipe dream Projekt, wird m.E. nach nichts.
    Harmony: Im Vergleich immer noch zu teuer. Wer investiert 4.8 Mrd in Papua Neuguinea?


    Durch mein Raster gerutscht waren Goro und Sandstone. Insbesondere Sandstone könnte man kaufen, ich habe bei diesen beiden Werten aber keinen Research betrieben, wäre etwas für das nächste Mal.


    Meine Wahl mußte also zwischen Pretium, Colossus und Wits Gold fallen.


    Pretium wird noch sehr lange nicht produzieren. Ich weiß auch nicht, ob bei dem jetzigen Chaos überhaupt noch jemals produziert wird, da Strathcona klipp und klar sagt, daß Brucejack keine Resourcen hat. Die haben sich so weit aus dem Fenster gelehnt, daß entweder Pretium zusammenbricht oder Strathcona erhebliche Reputationseinbußen erlebt. Zu undurchsichtig für mich. Ich gebe aber zu, daß die bulk sample Resultate jetzt besser werden sollten und der Kurs ja schön runtergekommen ist. PVG bietet sich also evtl. als kurzfristige Spekulation an.


    Dann Wits Gold:
    8.5 mio ozs Reserven, >20 mio ozs Resourcen für 30 mio market cap. Management gefällt mir. Wits Gold ist quasi pleite: Sie haben noch 2.5 mio US$ cash und das auch nur, da Chairman Fleming 4 mio an Wits Gold geliehen hat. Allerdings haben sie für 7.5 mio US$ die Burnstone Mine (ex Great Basin) erworben. Great Basin hat dort 800 mio verbaut. Für $100 mio könnte man das Ding auf 130000 ozs pro Jahr bringen. Mit sehr wenig Geld kann man ca. 1t Gold aus den pillars extrahieren und step by step den Aufbau wagen. Aber Wits hat ja nichtmal die 7.5 mio für den Kauf. Wo soll das Geld herkommen? Verwässerung falls noch jemand kauft, chinesische Investoren oder Kredit auf Burnstone. Von den Werten her ist Wits Gold mittelfristig ein 30-bagger mit sehr sehr geringer Eintrittswahrscheinlichkeit. Ich denke trotz der geringen Chance, daß es klappt, ist der payoff zu hoch, daß sich ein Einstieg lohnen würde. Da aber der Burnstone Kauf noch nicht unter Dach und Fach ist, schlägt das Pendel gegen Wits Gold aus.


    Ich habe mir auch die Frage gestellt: Was wenn es klappt? Dann sind die Erzgrade immer noch sehr niedrig (für SA), ein Fall des Goldpreis auf $1000 wäre dann wieder das Aus.


    Fündig geworden bin ich dann bei Colossus, Serra Pelada:
    -Hohe Erzgrade, man munkelt von 20g/t plus 10g/t Platin/Pd
    -Historische Produktion
    -Auch mal 170g/t auf mehrere Meter statt wie bei PVG immer nur 0.5m hotspots
    -Steigt im nächsten halben Jahr zum Produzenten auf
    -Ohne Reserven, man hat die Mine einfach auf gut Glück errichtet
    -175 mio Aktien zu $0.57, 25 mio Warrants bei $0.90, 15 mio Optionen/Warrants bei deutlich höheren Kursen


    Wahrscheinlich muß Colossus noch ein letztes Mal finanzieren, wird man sehen müssen. Es deuten sich 2 mio ozs Reserven zu $500/oz an. Die Produktion könnte so um 200000 ozs liegen. Das sind Werte, die noch viel besser liegen als bei Sibanye. Noch produziert Serra Pelada nicht, daher gebe ich diesem positiven Szenario nur eine 15% Chance. 85% Wahrscheinlichkeit würde ich würde ich 500000 oz Reserven bei ebenfalls $500 zurechnen. Verwässerung lasse ich außen vor, dafür auch die Satelliten Erzkörper. 25% gehören nicht Colossus, 35% der Platinmetalle (1/3 des Vorkommens) und 1.5% des Goldes gehören Sandstorm per Royalty. Dann gibt es noch 86 mio Schulden.


    Schlechtes Szenario:
    500000 ozs bei $800 Marge = $400 mio, davon 75% = $300 mio auf Colossus entfallend. 40 mio gehen an Sandstone per Royalties, 86 mio sind die Schulden, verbleiben $184 mio = $1.05 je Aktie
    Die Warrants spielen im schlechten Szenario wegen des Ausübungspreises keine Rolle.


    Optimistisches Szenario:
    2 mio ozs bei $800 Marge = $1600 mio, $1200 davon auf Colossus entfallend. $170 mio gehen per Royalties an Sandstone, 86 mio für die Schulden, unterm Strich bleiben $944 mio. In diesem Szenario kommen die Warrants ins Spiel, ich rechne also mit 200 mio Aktien. $4.72 je Aktie


    Bei 85:15 Wahrscheinlichkeit ergibt sich ein gewichteter Wert von $1.60 je Aktie. Natürlich mit ganz viel Rätselraten.


    Das Positive an Colossus ist, daß die Produktionskosten sehr sehr niedrig sein dürften, also auch ein fallender Goldpreis kein Problem ist. Die Spekulation erstreckt sich also nur auf das Projekt selbst, nicht gleichzeitig auf steigende Goldpreise. Da so etwas im derzeitigen Umfeld selten ist, ist Colossus für mich ein klarer Kauf.


    Damit jetzt im Depot Sibanye + Colossus Minerals.


    Gruß
    S.

    erwartet wurden 4.6 g/t


    Liest jemand überhaupt news? Strathcona statement ist jetzt öffentlich, zugespitzt sagen sie: Es gibt keine Resourcen und damit auch keine Reserven im VOK Projekt. Sehr heftig, da hat sich eine Partei zuweit aus dem Fenster gelehnt. Nur welche?


    Klar daß Quartermain das Projekt verteidigen muß, Pretium kämpft mit diesen Statements ums Überleben. Snowden macht eher absichernde Aussagen. Am Ende wird entweder Snowdens Ruf deutlich beschädigt sein oder der von Strathcona zerstört.


    Gruß
    S.

    Nicht an Vergangenem festklammern, der Kurs ist zwar unten, aber m.E. vielleicht nicht soweit wie der Strathcona Ausstieg die Situation verschlechtert hat.


    Es gab Warnsignale, aber vorher konnte man es nun nicht wirklich vorhersehen. Mich hätte es hier auch voll erwischt, wenn ich Geld übrig gehabt hätte.


    Als Beimischung, warum auch nicht. PVG ist 1000x besser als sowas wie Seabridge.


    Sibanye ist gut gelaufen, immer noch billig, ich habe einen Teil meiner Dividende reinvestiert. Den Großteil aber in Colossus gesteckt. Sibanye kann ich aus steuerlichen Gründen nicht verkaufen, sie zahlen ja auch gut Dividende. So gesehen ist mir der Kurs egal.


    Was auch noch zu empfehlen ist: Wits Gold. So billig gibt es Reserven nirgendwo. Aber die Frage die sich stellt ist ob die nicht schon jetzt defacto pleite sind. Die haben ja die $800 mio Burnstone Mine für 7.5 mio gekauft, vielleicht, ist noch nicht abgeschlossen. Die Finanzierung fehlt da aber komplett und ich habe mich deswegen gegen Wits Gold entschieden.


    Ich glaube ich schreibe heute Abend etwas in meinen Depotthread, zu den Kandidaten Seabridge, Harmony, PVG, Colossus, Wits Gold und Aktien aus dem normalen Umfeld (BP, Fuji Shoji, Accordia Golf).


    Colossus liegt auch zeitlich besser als PVG, die sind in wenigen Monaten vielleicht schon in Produktion.


    UND: Sell-Empfehlung für Colossus! Also negatives Ereignis. PVG konsolidiert auf dem niedrigen Niveau nach dem negativen Ereignis. Colossus muß noch zeigen, ob es jetzt wieder runter geht oder nach dem Sell eine v-shaped recovery kommt. Der heutige Tag ist daher sehr wichtig.


    Gruß
    S.

    Gut und schön,


    aber wieso "verheimlicht" PVG denn nun den Strathcona Brief zur Beendigung der Zusammenarbeit?


    Meine Überlegung ist die: Pretium ist sehr teuer, immer noch, 500 mio market cap. Und die Mine wird auch nochmal kosten, 700 mio. Das Resourcen Modell wird von einigen als von Bohrergebnissen widerlegt angesehen. Erzgrad gerade mal wenige Gramm pro Tonne, für sich absolut unrentabel sogar als open pit. NUR die Nuggets bringen den Durchschnitt auf die hohen Werte. Aber immer nur 0.5m, eben wegen der Nuggets. Interessant, aber m.E. zu risikoreich.


    M.E. gibt es ein sehr ähnliches Projekt: Serra Pelada.
    -extrem hohe Grade
    -Pt + Pd als Extra
    -KEINE Resourcendefinition, man hat gebohrt und gleich darauf losgebaut wohlwissend, daß bei solchen Projekten Resourcenmodelle immer problematisch sind
    -Mine zum Großteil gebaut
    -Bohrergebnisse nicht nur Nuggets auf 0.5m sondern auch mal 170g/t auf 43m etc.
    -2 mio ozs historische Produktion
    -Market cap gerade mal 1/5 von Pretium
    -z.T. Agnico Leute
    -beste Bohrergebnisse auf 0.5m liegen bei über 100000g/t, nur wird das dort als untypischer Ausreißer, netter Beweis für die Qualität des Vorkommens gewertet.


    Nachteile Verschuldung über die Royalties. Außerdem geht im Januar wohl das Geld aus. Andererseits würde eine neue kleine Kapitalerhöhung im Bereich mehrerer Dutzend mio. wohl die Produktion kurzfristig in gang bringen. Wenn die bulk sample Resultate stimmen, wird man auch die Finanzierung hinbekommen.


    M.E. sollte man daher zum gegenwärtigen Zeitpunkt Colossus kaufen, ging ja heute schonmal ganz gut, von den Tagestiefs +10%. Von Pretium lasse ich die Finger, weil dort bislang nicht mit offenen Karten gespielt wird.


    Das schöne an Colossus ist, daß dort bei den Reserven alles drin ist, d.h. da kann es sehr gute Überraschungen geben. In den 80ern hat das Ding 100000 Leute ernährt.


    Pretium shorten wie es einige in US-Boards vorschlagen halte ich für zu riskant. Aber warum dort investiert bleiben, wenn es interessante Alternativen gibt? 1/3 oder die Hälfte aus PVG raus in Colossus dürfte das Risiko eines Totalausfalls erheblich vermindern.


    Gruß
    S.

    M.E. kommt schon bald der Tag der Wahrheit.


    Gold stürzt ins bodenlose, Aktien immer höher und höher. Weil man sich ja einigen muß und wird, in allerletzter Sekunde wie es schon immer war, zuletzt zur Jahreswende.


    M.E. ist aber eine Einigung unmöglich, im Januar hat sich Obama gegen jeden Kompromiss verweigert. Die Fronten sind jetzt total verhärtet, Obama muß dieses mal mehr Kompromisse eingehen, kann aber auch nicht seine Gesundheitsreform aufgeben.


    Beginnend vom 17. oder 18. wird eines Tages der Tag X, der wirkliche Shutdown kommen, nämlich die Nichbedienung von Anleihezinsen, die Nichtrückzahlung einiger Anleihen.


    Dann wird man aufwachen, die Ingredienzen für einen Crash waren niemals so wie jetzt mit perfekter Konditionierung der Akteure. Es wird so schnell gehen, daß man nicht mehr wird reagieren können.


    Dann erst können wir sehen wie es mit Gold weitergeht.


    Eine Einigung, wenn sie doch kommt, wird uns höchstens in die Inflation abgleiten lassen. Dann eben 1-2 Jahre später der komplette Vertrauensverlust.


    Gruß
    S.

    Also ich denke nicht, daß das Management verkauft hat. Man muß sich psychologisch in solche Leute hineinversetzen können. Quartermain ist wahrscheinlich Hemlo vor sehr langer Zeit zu Kopf gestiegen. Das Projekt ist zweifelsohne interessant, wird von so manchem Beteiligten als "sein" Baby angesehen. Da möchte man nicht, daß vielleicht ungünstige konservative Resultate das eigene Kind schlecht machen. Man möchte, daß das Kind die besten Noten bekommt, also die Prüfung im günstigsten Fach ablegt.


    Ich denke die sind da in eine sehr verzwickte Situation hineingerutscht, machen aber erst jetzt wirklich Fehler. Bis Juni/Juli war bei Pretium so einige unsicher, aber wir hatten keine wirklich negativen Anhaltspunkte. Dem Management geht es ähnlich, die wissen auch nicht, ob das Projekt jemals etwas wird.


    Ich denke sie sollten offen und ehrlich den Aktionären mitteilen, warum Strathcona ausgestiegen ist und was sie nun unternehmen werden, um die Bedenken zu zerstreuen. Das Mauern mit Mumpitz-Meldungen ohne neue Fakten werte ich als sehr negativ.


    Wenn das Projekt als bulk mining nichts wird: Es gibt ja noch andere Optionen. Klar werden in diesem Fall die Aktionäre viel Geld verlieren, aber zumindest hätte ein selektives Abbauen von einzelnen Zonen zumindest eine viel geringere Finanzierung zur Folge.


    Die Instis werden ohnehin erfahren was Strathcona so gemeint hat und entsprechend handeln...


    Bob Quartermain hat sich für mich genauso entzaubert wie so viele viel andere. Ehrlich gesagt, die einzige Minen-Berühmtheit, die bei mir im Ansehen zuletzt gestiegen ist, ist Brett Kebble. Konnte wenigstens Klavier spielen und singen.


    Gruß
    S.

    Hallo Edelman,


    das wäre normalerweise auch meine erste Handlungsoption gewesen, ABER:


    Das eigentliche Problem ist ja nicht die Unvorhersagbarkeit des Vorkommens durch high grades, Veins und Nuggets. Das Problem ist letzlich NUR die Inklusion von Cleopatra zu so einem hohen Anteil in das bulk sample.


    Die Frage ist, spiegelt das bulk sample das Vorkommen wieder? Ganz ohne Cleopatra würde es deutlich zu niedrige Erzgrade anzeigen. Aber von 4 oder 5 Stollen einen komplett mit dem vein? Nur korrekt, wenn es viele dieser veins gäbe.


    Da aber 2/3 aller Vorkommen in den Bohrkernen mit über 1000g/t aus dem Cleopatra Vein stammen, ist das Ding wohl einmalig im gesamten Vorkommen, es mag einen zweiten und dritten geben, aber nicht sehr viel mehr wie die Auswahl des bulk samples quasi impliziert.


    Damit aber ist die Aussagekraft des bulk samples bei 0.


    Um die Reputation zu retten muß Snowden jetzt m.E. trotzdem test tower Ergebnisse zumindest mitliefern. Pretium muß das was Strathcona Ihnen mitgeteilt hat den Aktionären gegenüber offenlegen.


    Und das bulk Sample wird jetzt der Test, ob der Cleopatra Vein einzigartig ist oder nicht. 4-5000 ozs heißt für mich Cleopatra ist der einzige Vein und damit ist das Projekt wohl gestorben. Über 8000-10000 ozs bedeutet es gibt mehrere Veins.


    Gruß
    S.

    Das haben wir hier m.E., natürlich nicht so 1:1, Bre-X hat ganz dreist gelogen. Aber:


    1. Resourcen Modell wahrscheinlich von Pretium selber erstellt oder von einer kanadischen Klitsche, dann kam ja erst Snowden ins Boot
    2. Snowden übernimmt Resourcen Modell fast unverändert
    3. Block Modell wird durch Cleopatra Vein und Bohrergebnisse widerlegt
    4. Bulk sample milling in Montana (Bre-X hat die Core Sample Säcke auf dem Transport ins Labor geöffnet)
    5. Überraschende Verzögerung des bulk sample nachdem Cleopatra Vein gefunden wurde
    6. Offensichtliche Manipulation der Grade des bulk sample durch stumpfes Abbauen eines Vein, absolute Ausnahme in dem Vorkommen, zu 20% an der Gesamtprobe, quasi ökologisch korrektes "salting"
    7. PR Meldungen mit Mumpitz
    8. Unter den Tisch kehren von metallurgischen Tests (sample tower)
    9. feasibility study auf Fantasie-Ergebnissen basierend, vor bulk sampling


    M.E. besteht das Potential, daß Snowden Kanada etwas abbekommt und daß Finanzierung für Juniors erheblich schwerer wird. Bre-X waren 8% der Goldresourcen weltweit, 7 mio ozs Pretium Reserven sind vielleicht in der Juniorwelt ein ähnlich hoher Anteil.


    Zumindest kriminelle Energie kann man hier nicht erkennen, jedenfalls so richtig offensichtlich und vorsätzlich.


    Und sollte das Vorkommen mehrere high-grade veins wie Cleopatra beinhalten, kann sie das retten.


    Gruß
    S.

    jack.marshall65 im yahoo forum:


    heute
    This is not Red Lake, Kirkland Lake or Timmins sewell. The structure is not understood at all. If fact the Cleopatra vein is running ~90 degrees to their block model. This is about applying an open pit highly probabilistic block model to an underground mining situation.
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    gestern
    If they tunnel on one high grade vein long enough they will get the ounces they claim. But this is not representative of the rock mass on which the block model is based. In other words, its got nothing to do with proving whether there are 8 million ounces here or not which was Strathcona's task. It is a sideshow to avoid embarrassment. They have come out and confidently claimed they will get 4,000 ounces from the 10,000 tonne sample simply because they have high graded one narrow vein to skew the bulk sample base. Much of the drilling came back 1-1.5 g/t when they are claiming 13 g/t average. They essentially did an end run around Strathcona by shipping this feed to a mill in the US since I feel they knew what Strathcona's conclusions were going to be. Classic Vancouver. My humble opinions only.
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    Oct 9
    I have never suggested fraud. What I have suggested is that the wrong resource calculation method has been used here leading to a feasibility study that should never have been issued before the bulk sample program results were complete. This is what I asked the BCSC to look into. Snowden is in damage control mode whereas Stratchona has never had any skin in this game. I know who I would be betting on to be right. But be careful here, much of the bulk sampling was conducted on one high grade vein and if these figures are reported first, the company will claim everything is kosher. But that vein has no relationship to the block model. I would not be surprised to see a press release in the next day or so appointing Snowden as the new "independent" party overseeing the bulk sample.
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    Oct 9
    Stratchcona blew the whistle on Bre-X a decade or two ago. They obviously see that they are in a conflict of interest here since what I have discussed in the past is coming home to roost. This company is worth the cash on hand.
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    Sep 29
    I have no position here at the moment and will wait to hear what Strathcona has to say in the new year. My only word of caution is to be careful with the bulk sample result press releases since much drifting (tunneling) has been done on the Cleopatra vein and these results will not be representative of the rock mass that is under assessment which was the basis for the current reserve calculation. Plotting up the close spaced drill results for the sections presented certainly did not illustrate the results presented in the feasibility study and I am aware of no precedent where we are asked to disbelieve the close spaced underground drilling and rely upon a block model based upon wide spaced surface drilling results. I'll shut up now. Over and out.
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    Sep 24
    Silver Standard 2010 Annual Report- Pirquitas had 195.1 million ounces of proven and probable silver. 2011 Annual Report- 84.1 million ounces of proven and probable silver. Only 7 million ounces of silver was mined during 2011. Therefore 104 million ounces of silver was removed from proven and probable reserves. The reason- aggressive reserve calculation methods similar to what is going on here at Pretium. The CEO at Silver Standard then, is the CEO at Pretium now.
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    Sep 17
    I am much more comfortable on the short than long side here, so I will wait for these guys to hype the Cleopatra vein that they are bulk sampling before shorting again. But people need to realize that this is just a smoke and mirrors attempt to take attention away from the faulty reserve calculation and meaningless feasibility study that is out there.
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    Sep 7
    Snowden and AMC are essentially offshore Australian entities. They would shutter the Vancouver offices at the first hint of liability. Peter McCarthy should know better. Tetra Tech produces some extraordinarily bad work and would likely claim ignorance here. Everyone will defer to Snowden. The previous resource calculators from Toronto were replaced with Snowden and I am not sure who initiated this change. Gut feel is that the principle has spoon fed the consultants and gotten them to sign off but this is only a gut feel, I have no evidence either way. Check out the CEO's past since this is not the first time resources have been overstated.
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    Aug 31
    What I really find amusing is the lack of commentary amongst the analysts relating to the drill results published a couple weeks ago. All the data is available on the Pretium website. If you plot up the drill intersections for all these close spaced holes and overlay it with the block model as determined by Snowden you will see that the grade here has been overstated by roughly 600%-700% for the area where the bulk sample program is being conducted. Therefore the feasibility study is null and void.
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    Bob Quartermain ist also kein unbeschriebenes Blatt in der Beziehung overstated reserves, wenn bei SSRI schon mal 100 mio ozs verschwunden sind. M.E. versteht der o.g. Kommentator seine Arbeit ganz gut, kommt angeblich aus der Branche und hätte in der Campbell Mine eine leitende Stelle annehmen können.
    Wenn das alles so stimmt ist Pretium wohl leider weit überteuert. Wie gesagt, die Ergebnisse des bulk sample werden vor allem zu Beginn positiv ausfallen, da einfach ein high-grade vein, ganz unabhängig vom Blockmodell, abgebaut wird. Spätestens in dieser Phase sollte man wohl verkaufen.


    Ich bin unglaublich sauer auf mich, da man hier mit mehreren Monaten vorgewarnt hätte sein können. Zuwenig due diligence betrieben. Und meine Prinzipien über Bord geworfen: nur produzierende Minen sind etwas wert, alles explorative ist nur mit viel viel Discount zu handeln.


    Gruß
    S.

    http://incakolanews.blogspot.d…together-pretium-pvg.html


    Rätsel geklärt.


    http://media3.marketwire.com/docs/pvg815-level.pdf


    Anscheinend hat sich Pretium umentschieden nachdem Cleopatra entdeckt wurde, nun sind ca. 20% des bulk sample aus dem Cleopatra vein, der VIEL höhere Erzgrade aufweist.


    Nehmen wir nur mal an, daß der Erzkörper 5g/t hat, der Cleopatra vein 40g/t. Und nehmen wir mal an es existiert nur ein vein wie Cleopatra.


    Snowden/Pretium: Bulk Sample mit Cleopatra
    (4*5g/t + 1*40g/t) / 5 = 12 g/t
    Resultat des bulk sample:
    10000 * 12 / 31.1024 = 3858 ozs
    Damit 7 mio ozs Reserven.


    Strathcona:
    Alles geht in den test tower, die Nuggets des Cleopatra vein (bis 27000g/t) werden metallurgisch heraussortiert. Resultat ca. 5g/t für den Erzkörper. Der Cleopatra vein wird dann separat hinzugenommen, nämlich mit 4000t, von denen schon 2000t gesamplet wurden zu 40g/t, also 160000g oder 5144 ozs.
    Resultat: 5144 ozs Reserven, der Rest unökonomisch.


    Nur der Strathcona Weg liefert das richtige Ergebnis. Die Vorgehensweise von Pretium grenzt m.E. an Betrug, "akin to salting" trifft es ganz gut. Zwischen beiden Szenarien sind jede Menge andere Varianten denkbar, Fakt ist aber daß nur der Strathcona Weg aufdecken kann, ob das Vorkommen bulk mining geeignet ist oder man nur selektiv Adern abbauen kann.


    Damit ein Sell


    Gruß
    S.

    Beim jetzigen Kurs wäre ich jedenfalls weniger Käufer als vorgestern. Strathcona steigt nicht ohne Grund aus. Von Anfang an war geplant, die 100t samples als tower sample mit 30kg Probe metallurgisch untersuchen zu lassen. Das soll jetzt nicht mehr passieren? Und wieso meint Strathcona, daß diese Ergebnisse aussagekräftiger sind als das komplette bulk sample?


    Quartermain mauert einfach, tut so als wäre Pretium unbeteiligte Partei. Sie könnten doch beide Ergebnisse verwenden und das geringere publizieren.


    700 mio Kosten zu finanzieren wird nicht leicht, das ist für Pretium jetzt erheblich schlechter möglich.


    Im schlimmsten fall liegen die Erzgrade bei nur 40%, d.h. statt 7 mio ozs zu $500 hat man nur noch 2.8 mio ozs zu $1250. Es besteht also eine realistische Chance, daß ds Projekt sogar wertlos ist, noch nicht einmal die $700 mio Kapitalkosten mitgerechnet. Seit Juni gibt es Warnungen, die ja auch berechtigt sind. Von so etwas sollte man sich nie abhalten lassen. Aber der Ausstieg von Strathcona ist ein deutlicher Hinweis darauf, daß die Wahrscheinlichkeit, daß die Reserven bei Brucejack so nicht stimmen, erheblich höher ist als bislang gedacht. M.E. mehr als 25% und damit ist wahrscheinlichkeitsbereinigt der Kurs heute sogar höher als Vorgestern.


    Ich kaufe jedenfalls zu jetzigen Kursen nichts.


    Gruß
    S.

    Heißt für mich:


    1. Das mit metallurgisch untersuchten tower samples zu machen ist die richtige Entscheidung, spricht gegen Snowden, vor allem war es von Anfang an vorgesehen
    2. Die bulk sampling studie wird 4000 ozs bringen, da man einen vein abbaut.
    3. Negativ wirkt, daß sich PVG als quasi Unbeteiligter im Streit zwischen zwei Experten gibt.


    Für mich steht fest, daß aufgrund der Bohrergebnisse zumindest die Reserven nach unten korrigiert werden. Wenn die Nuggets überall sind, ist das für die grades natürlich egal. Die 1-2 g/t hatte ich auch schonmal ausgerechnet, die wenigen high grade Nuggets/Bereiche/Zonen sind eben das einzig interessante.


    Vor allem weiß ich nicht wie es mit dem Kurs weitergeht. Denn die bulk samples werden ja trotz negativem Bericht zu den Reserven irgendwann später in 2014 jetzt erstmal gut ausfallen.


    Andererseits steht die Finanzierung nicht und die ist jetzt schwerer geworden.


    Gruß
    S.

    google copperminingblog (one word), go to the blog and click on the July 2013 post to see the disparity between the drilling and block model. And this was the best section drilled from what I can tell. I'll be taking that blog private again in 24 hours since I don't care to be in the middle of this storm. That was supposed to be Strathcona's job. The blog went viral last week which is why I took it down. In my opinion Snowden does not understand the mineralization controls here. In fact the Cleopatra vein would actually serve to screw up the block model since it means the high grade is not randomly distributed in the rock but confined to very narrow veins of which they only found one.


    As for the bulk sample, if you have a look at the development done for this sample you will see that they have spent considerable effort to drift and raise on the Cleopatra vein which essentially means they are skewing the bulk sample results. It will bear no relationship to the intents of the initial program to determine the veracity of the resource model. I think it is time for the BCSC to perk up here and issue a cease trade order until this mess is sorted out.
    ---
    If they tunnel on one high grade vein long enough they will get the ounces they claim. But this is not representative of the rock mass on which the block model is based. In other words, its got nothing to do with proving whether there are 8 million ounces here or not which was Strathcona's task. It is a sideshow to avoid embarrassment. They have come out and confidently claimed they will get 4,000 ounces from the 10,000 tonne sample simply because they have high graded one narrow vein to skew the bulk sample base. Much of the drilling came back 1-1.5 g/t when they are claiming 13 g/t average. They essentially did an end run around Strathcona by shipping this feed to a mill in the US since I feel they knew what Strathcona's conclusions were going to be. Classic Vancouver. My humble opinions only.
    ---


    Wenn das Resourcen Modell wirklich falsch ist und Pretium gerade einen high grade vein abbaut, von dem es auch nur einen gibt, dann war es das mit Brucejack.


    Solange es online ist:


    http://copperminingblog.blogsp…es-vanishing-orebody.html


    Gruß
    S.

    Pretium macht derzeit bulk sampling 10000t.


    Der Streit ist zwischen Snowden und Strathcona ausgebrochen. Die bisherigen Resourcen hat Snowden entworfen. Demnach müßten 4000 oz bei dem bulk sampling project entstehen.


    Man hat aber auch metallurgische Tests mit kleineren 100t Samples gemacht. Und genau diese Tests möchte Strathcona benutzen, um damit das Ressourcen Modell anzupassen. Snowden möchte das komplette 10.000t Programm verwenden.


    Zudem gehen Gerüchte um, daß Pretium den Bereich für das bulk sampling Projekt verlegt hätte.


    Snowden ist australisch und wird eher den Kundenwünschen entsprechen, Strathcona ist extrem konservativ und neutral. M.E. kann es einen Streit nur geben, wenn die metallurgischen Resultate der kleinen Proben schlechter sind als das was bei dem gesamtem Programm herauskommt. D.h. die Ressourcen könnten nach unten korrigiert werden müssen. Dann würde auch die Verlegung der sampling Zone Sinn machen.


    Ehrlich gesagt, mit den uns vorliegenden Informationen wird man daraus nicht schlau. Wenn alles korrekt zugeht, hat Snowden recht, die Erzgrade sind sehr erratisch. Wenn Strathcona Recht hat, könnten die Ressourcen deutlich zu hoch angesetzt sein, aber m.E. auch nur 50% unter dem jetzigen Stand liegen. Dieses negative Szenario wird mit -30% fast schon eingepreist, so daß der Markt m.E. die Lage einigermaßen korrekt wiederspiegelt. Dürfte sich eher um eine Kaufchance handeln.


    Andererseits: halbe Erzgrade = halbe Resourcen und doppelt so hohe Kosten...


    Gruß
    S.

    http://www.bdlive.co.za/busine…y-back-at-its-debut-level


    According to JPMorgan Cazenove analysts Steve Shepherd and Allan Cooke, Mr Froneman also committed Sibanye to "setting the benchmark dividend yield for the sector".


    The analysts said: "On a peer-relative basis, Sibanye Gold is the cheapest gold share bar none on most earnings and valuation metrics.


    "The stock remains a standout gold share pick for us. The group sports estimated all-in costs of around $1,100/oz — larger peers are struggling to reach this number."


    Tja, richtige cash cow eben.


    Wobei es einen Wert gibt, der Sibanye ausperformen könnte: Golden Star. Das Problem ist aber, daß GSS "all-in" costs von fast 1400 US$ hat. Wobei GSS hier all-in costs vollkommen falsch berechnet und eigentlich die sustaining costs meint (also cash costs + alle Kapitalkosten zur Aufrechterhaltung des Betriebs aber ohne Anrechnung der Explorations und initialen Kapitalkosten).


    D.h. bei längerer Zeit Goldpreis unter $1300 geht GSS pleite. Geht es zügig Richtung $2000 wird GSS aber voll besser performen als Sibanye.


    Ich denke, daß wir in den USA jetzt auch den hard shutdown sehen, d.h. Zahlungsausfälle auf Bonds. Der Termin ist so ca. der 18.10. Da 2011 Aktien abgestürzt und Gold gestiegen ist, erwarte ich für die nächsten Monate ähnliches.


    Gruß
    S.

    Hallo,


    ich komme gearde aus dem Ausland zurück, hatte daher keine Zeit vorher zu antworten. Ja, Sibanye ist seit der Dividendenankündigung ganz gut gelaufen, abgerechnet wird aber erst am Ende. Bis dahin kann noch so einiges passieren. Immerhin sind Kloof und Driefontein auf dem besten Weg, wieder die besten Minen in Südafrika zu werden. Gut würde zu Sibanye Joel von Harmony passen. Mponeng hat inzwischen deutlich höhere Kosten als Kloof, macht vielleicht wenig Sinn da mittelfristig zuzukaufen. Anglogold würde wohl auch zuviele Reserven mit Mponeng verlieren. D.h. die Kosten müssen da noch gewaltig schlechter werden, bevor Anglo bereit wäre zu verkaufen. Letzten Endes wird man Driefontein und Mponeng nur bis zum Ende abbauen können, wenn beide Minen irgendwann in der gleichen Hand sind. Mal sehen.


    Die Silicosis Geschichte habe ich auf dem Radar, sehe ich aber noch nicht kritisch. Es ist auch unklar ob dafür jetzt Gold Fields oder Sibanye haften würde, kommt darauf an über welche legalen Entitäten der spin-off erfolgt ist. Ich denke bei den heutigen Arbeitsbedingungen und auch denen der letzten 10-15 Jahre spielt Silicosis keine Rolle mehr.


    Gruß
    S.