Beiträge von Saccard

    Alle Achtung, mit Avocet geht ja richtig Action ab...


    23p net cash pro Aktie, die Mine kann man wohl vergessen. Exploration interessant.


    Das negative hedgebook zieht den net cash Wert dann aber deutlich ins Minus.
    Wenn ich mich jetzt richtig erinnere sind es 300000 oz zu $970, also ca. 61p pro Aktie.


    In der Summe -38p


    Man darf auch nicht vergessen, daß wohl einiges von dem Cash-Berg auf Sicherungskonten bzgl. der hedges liegt.


    Avocet könnte Cambior und Ashanti beerben...


    Ich würde derzeit als einzigen Wert Sibanye anschauen. Qualität zum kleinen Preis. Wenn der Goldpreis kracht, dann auch der Rand. Aber auch da bin ich nicht investiert. Derzeit alles in japanischen net-nets.


    Gruß
    S.

    Ach du weißt du wie das läuft, bleibt halt ne Kuh mit ihren Haxen in einem Bohrloch stecken o.ä.


    Jedes Land hat seine Fallstricke. So gesehen, hier in Deutschland gibt es ja gar keine Goldminen.


    Ich glaube im großen udn ganzen war immer noch Tadschikistan das Land wo die Uhren am langsamsten gingen. Da gab es wenigstens den Trost, daß früher oder später die Russen sowieso wieder kommen würden samt ihren aus den Tresoren wieder herausgekramten historischen Explorationsergebnissen.


    Da hast du schon recht, daß Burkina Faso zum Problem wird, wenn Guinea wegbricht. Ein chaotischer Staat ist schlecht, noch schlechter ist es wenn man nur in dem einen chaotischen Staat unterwegs ist.


    Ich sehe das nicht so fatalistisch.


    Gruß
    S.

    Ein bischen teuer deine Endeavour. Naja, ohne jetzt in die Bilanz geschaut zu haben (200 mio net cash ist etwas anderes als 200 mio cash), sie haben ja schon mehr cash als Avocet. Dann nur noch gut doppelt so teuer.


    Für die 100% Aufpreis gibt es anscheinend
    - keine -130 mio hedge book Verluste
    - $650 statt $1000 cash costs
    - strip ratios von 3-5


    Ist es das wert? Ich würde sagen ja. Finger weg von Semafo, entweder den Billigheimer spielen mit Avocet oder in Endeavour switchen.


    Avocet scheint die besseren Connections zu haben, aber bei nur einer Mine die in den nächsten 1.5 Jahren nichts abschmeisst wird das nichts.


    Westafrika wird uns noch den einen oder anderen Elefanten liefern. Endeavour, Semafo oder Avocet. Bei den Explorationsbudgets von 30-40 mio wird es entweder Endeavour oder Avocet. Wobei Avocet dadurch daß sie noch keine wirklich guten Minen haben viel viel mehr zulegen kann.


    Sinkt der Goldpreis ab, so dürfte klar sein, daß Avocet sehr schnell von Endeavour verfrühstückt werden kann.


    Gruß
    S.

    Was ist denn nun los?


    Naja, die erratischen Kursbewegungen, +/-4/5% ist ja nicht die Welt im Goldsektor.


    Trotzdem seltsam, daß der Kurs so fragil ist. Gestern mittag ca. 2% runter bei nur 50000 Volumen. Man hat geradezu das Gefühl die Volumina stammen nur von computerisierten Tradingprogrammen und jedes bisschen echtes Volumen dreht die Kurse.


    Gruß
    S.

    "produziert und verdient verdient nichts dabei."


    Stimmt ja nicht so ganz, 20 mio pro Quartal, jedenfalls ausgewiesener Gewinn. Wie das ganze mit capex + exploration aussieht ist die zweite Sache.




    "Die Mine ist weit weg von allem was man Infrastruktur nennt." - nichts neues




    "Dieselgeneratoren liefern Energie." - trotzdem cash costs von <600




    "Das Erz wird komplizierter. Da wird die CIL_Verarbeitung ineffizienter." Ein wirkliches Problem.


    2012/13 ist ohnehin waste-stripping angesagt, also miese Zahlen. Andere wie Golden Star haben cash costs von >$1000 in den guten Zeiten und nicht wie Avocet in schlechten.


    Trotzdem, waste stripping + niedriger Goldpreis + niedrigere recovery rates auf der einen Seite, auf der anderen $150 mio expansion + $250 mio neue Mine + $70 mio Exploration + $40 mio Dividenden. Da passt was nicht zusammen.


    Tri-K verkaufen, Exploration + Dividende kürzen würde ich sagen.


    Ein weiteres Beispiel, daß mehr und mehr die Kapitalkosten das Problem sind und nicht die cash costs.


    Bin schonmal gespannt wie teuer Far South East wird.


    Gruß
    S.

    Klingt doch realistisch, woher die 250 mio nehmen? Im Moment können sie Inata Expansion finanzieren - und auch nur wenn alles glatt läuft, immerhin kann man dort einfach warten bis genügend cash in die Kassen gespült wurde. 250 mio für Guinea sind schwer aufzutreiben.


    Guinea verkaufen und damit die Inata Expansion bezahlen klingt vernünftig. Besser als mit Aktien zu bezahlen. Selbst bei 150p wäre es Wahnsinn gewesen neue Aktien auszugeben.


    Der Fluch der Minen, es ist alles so kapitalintensiv, daß eigentlich nie etwas über bleibt.


    Gruß
    S.

    Zurück zu Avocet


    http://investing.businessweek.…sTitle=Old%20Mutual%20plc


    Nachdem die Clowns wie Jonathan Henry weg sind, hat Avocet nun endlich vernünftiges Management Russell Edey war immerhin 8 Jahre chairman von Anglogold und hat gute Connections in Richtung Rothschild.


    Ich bin gespannt ob sie die Dividende antasten. Bankfinanzierung dürfte kein Problem sein.


    Nachdem man im letzten Quartal 20 mio US$ gemacht hat sind das annualisiert und in Pfund 26p pro Aktie. Die Ausgaben für Exploration sind gigantisch mit 30-40 mio pro Jahr. 2000 qkm land package. Vernünftige bisher wenig explorierte Länder.


    Daß der jetzige Kurs verglichen mit anderen Minen ein Witz ist, dürfte allen klar sein. Nach dem setback zu den alten Tiefs bleibt abzuwarten ob es noch tiefer geht. Erholung bis 90-120p könnte mittelfristig drin sein, wer wartet auch >200p.


    Es richt hier aber sehr stark nach major. Wenn die Exploration Ergebnisse liefert dann wird das was. Historisch 10$/oz, macht 3-4 mio oz pro Jahr an neuen Resourcen wenn der Erfolg beibehalten wird.


    Bis 2015 sind Verdoppelung der Reserven in Inata auf 3 mio oz und 1.5-2 mio neue Oz in Guinea drin. Wenn dann die Bewertung Richtung $200/oz geht wären das >300p.


    Wenn der Goldpreis einbricht, wird man die hedges billig los und dürfte weiterproduzieren können, da die Finanzierung sicher sein sollte. Bei deutlich niedrigerem Goldpreis kann man sich allerdings die Exploration + Inata Expansion + neue Mine in Guinea abschminken.


    Warum eigentlich hat z.B. Iamgold nicht Avocet übernommen anstatt dieses komische $500 mio Projekt in Kanada? Man hätte soviel mehr bekommen...


    Gruß
    S.

    Vtion Wireless z.B.?


    Hab bei denen immer ein schlechtes Bauchgefühl gehabt und irgendwann kam dann der 50% Absturz.


    Ich denke nicht, daß Asien so viel anders ist als Europa. Kommt immer auf das Land an und auf die Gesellschaft. Vielleicht gibt es China in 10 Jahren auch gar nicht mehr, wenn das Land wirklich zerfallen würde in mehrere Teilstaaten so wäre das wirtschaftlich gesehen wohl ein Vorteil.


    Die Chancen in China sind wohl grenzenlos. Ich würde halt nicht auf Exporteure setzten.


    Gruß
    S.

    Wegen größerer Stückzahl muß man sowieso in London kaufen. Wer nur wenig handelt kann natürlich auch in D kaufen, dann würde ich es mir aber wegen des noch höheren Spreads doppelt überlegen.


    Gruß
    S.

    Na dann pass auf, daß du nicht über den Tisch gezogen wirst, einige Gesellschaften in China haben ja Geschäftsberichte wo die Gebäude aussehen wie aus einer Märklin Modelllandschaft, was natürlich täuscht. Heute wird ja alles gerendert.


    China ist ein schwerer Markt. Klar, chancenreich. Ich traue mich da aber nicht ran. Obwohl ich ja schon 2001 oder 2002 Tsingtao Brauerei Aktien hatte.


    Ja in Punkto Japan gebe ich dir fast recht. Aber nur fast. Siehst du, ich habe meine Bestände an Pachinko Aktien ganz schön reduziert, aber so etwas wie Fuji ist wirklich ein Goldstück. Auf http://www.p-world.co.jp jetzt bei den aufgestellten Geräten von Platz 8 auf Platz 7 vorgerückt. Für eine kleine Klitsche aus Osaka nicht schlecht. Die größeren Werte sind zwar billig, aber auch (noch? oder für immer?) value traps. Das Geld wird einfach nie ausgezahlt. Ich könnte mir wirklich (ernsthaft!) vorstellen, daß irgendwann eine Meldung kommt man habe am Vorabend vergessen zuzuschließen und nun fehlen 3 Mrd. cash. Klingt lachhaft, seit Olympus aber...


    Und über Fukushima brauche ich ja nichts zu ssagen. Wenn es am Dienstag kurz vor Börsenbeginn eine Atomexplosion gibt? So what, gehandelt wird trotzdem. Pro Tag 100,000 Miese, da wird dir anders.


    Japan hat extrem viel Potential, stehen finanziell am besten da (Auslandsvermögen + niedrige Steuern von 37% BIP statt 50% BIP bei uns + netto 137% vom BIP Staatsschulden + 3 Billionen Euro Auslandsvermögen netto). Aber sie müssen mal anfangen. Na sie werden wohl warten bis wieder die schwarzen Schiffe kommen.


    Kennst du dich eigentlich mit Semafo aus? Wenn man Avocet mit Semafo vergleicht komme ich so auf GBP 2,50, nur Resourcen fehlen noch und die hedges sind ja auch noch da. Daher im Moment wohl eher 1,50-2,00. Bei $10 historischen Kosten pro gefundener Resource oz und 35 mio Exploration dürften die Resourcen kein Problem sein.


    Halte mich für verrückt, aber trotz negativer Meinung zum Goldpreis werde ich bei Avocet wohl abwarten was aus den Projekten wird. Ich denke daß die Dividende reduziert/gestrichen wird. Oder aber Tri-K kommt 1-2 Jahre später.


    Gruß
    S.

    gogh


    Die Geschichte Japans ist mir zwar bekannt, auch finde ich die Kunst ganz gut oder Mangas, aber ich bin nicht direkt Fan. Man muß doch sagen, daß viele japanische Sachen einfach eine geringere Qualität haben wenn man in der Unherhaltung schaut. Das wird nie ein Exportschlager. Die Kultur an sich ist faszinierend, genauso wie auch viele europäische Kulturen. Europa ist immer noch der Kontinent mit den meisten versteckten Geheimnissen. Man siehe nur das Beinhaus von Sedletz.


    Ich kann die aber einen Tip geben:
    Strauss und Howe haben ja eine Art Generationentheorie aufgestellt, vor allem Fourth Turning ist da zu nennen. Ich denke die ganze Theorie ist etwas daduch diskreditiert worden, daß man - all zu in der menschlichen Natur liegend - einzelne Individuen Generationen zuordnet was ganz klar falsch ist. Individuen können Mischformen sei, nur in der Gesamtheit können Generationen gewisse Eigenschaften haben (z.B. Ansichten einer Sache gegenüber). Grob gesagt gibt es 4 Phasen (High - Awakening - Unraveling - Crisis) und 4 Generationen, siehe auch
    http://en.wikipedia.org/wiki/S…-Howe_generational_theory


    Der Clou ist nun, daß nach dieser Theorie die meisten westlichen Länder synchron laufen, dazu auch China. Oftmals ist es etwas unklar. Rußland und Osteuropa laufen definitiv anders.


    Ich würde auch sagen, daß Deutschland leicht unsynchron läuft. Ich würde sogar soweit gehen zu sagen, daß die 30er Jahre ein High waren. Niemals hatte Deutschland mehr Einwanderer als in den 30ern. Die Geburten stiegen, die öffentliche Meinung war im Konsens konzentriert auf den Wiederaufbau der Wirtschaft, gar die Schaffung einer neuen Wirtschaft. Auch die neu eingerichteten Institutionen bestehen meist bis heute fort, die meisten Gesetzte der BRD stammen im Kern von 1933. Gedanken wie Emanzipation der Frau, Tierschutz kamen ja auch auf. Leider waren neben all diesen positiven Entwicklungen, die die 30er Jahre wahrscheinlich sowieso gesehen hätten, auch die Spinnereien und Irrtümer der Machthaber vertreten, so daß diese positive Phase (vielleicht bis 1936/37) gleich wieder eingerissen wurde und direkt in eine Katastrophe mündete. Ende der 50er, Anfang der 60er würde ich dann als das zweite High ansehen.


    Ich denke das ist der Grund dafür, daß wir von 2000-2005 (eigentlich schon ab 1990) eine viel schlechter laufende Wirtschaft als Resteuropa hatten, jetzt aber eine bessere.


    Wenn wir davon ausgehen, daß Japan 1940 bis 1960 eine Krise hatte (dort gab es das Wirtschaftswunder direkt nach dem Krieg ja nicht), 1970-1990 das High, 1990-? das Awakening und jetzt langsam beginnend das Unraveling, dann hieße daß das Japan uns 20-25 Jahre hinterherhinkt was gesellschaftliche Ansichten angeht. Indizien gibt es viele: Kinder werden eher schlecht behandelt, Babyboomer und Echo-Boomer haben ein anderes Alter als bei uns, die Krise ab 1990 ohne Massenarbeitslosigkeit etc. etc.


    Und so absurd Japan manchmal auch wirkt, verglichen mit Großbritannien oder den USA von vor 25 Jahren wirkt vieles gar nicht mehr so ganz fremd und absurd.


    Also was hälst du davon? Wenn es stimmt müßte die japanische Wirtschaft bis 2020 besser als unsere laufen und die 2010er würden ca. so laufen wie bei uns die 80er, also mit Demonstrationen gegen Atomkraft, aufstrebenden Startup Firmen (Gree, Dena), sinkende Löhne für die Breite Masse, Management Buyouts, Übernahmen usw.


    Naja, wahrscheinlich ist das ganze Gemnerationengeschreibsel aber so allgemein gehalten, daß man sich darauf alles Zurechtreimen kann.


    Gruß
    S.

    Wer sich noch erinnert: Damang war ja mal eine Schrottmine, die Repadre und Gold Fields von Ranger Minerals gekauft hatten. Kosteten damals so 20 mio komplette market cap an der Börse. Wenn man jetzt die Bohrergebnisse von Gold Fields dort anschaut, könnte man heulen. Das ist richtig was wert. Leider ist Gold Fields einfach zu groß um nochmal richtig abzugehen. Auch wenn atrülich far South East ganz gut werden dürfte, aber auch viele Milliarden kosten wird. Ansonsten habe ich nicht viel interessantes bei den Minen gesehen die letzten Jahre. Ich weiß auch nicht warum Lassonde immer seine New Gold so pusht.


    Fast glaube ich daß bei Lassonde einfach nur sehr viel Glück im Spiel war: einmal natürlich bei dem Barrick deal und zum zweiten als man aus rein steuerlichen Gründen Alibi-Geologen losgeschickt hat und die Ken Snyder Mine entdeckt hat. Aber sonst? Klar, bei den deals bei Franco war er immer erstklassig, aber das ist eine ganz andere Sparte.


    Vieles in Westafrika hat jedenfalls für amerikanische Verhältnisse grandiose Bohrergebnisse. Damang alleine würde in Nordamerika und gepusht wohl weit über 1 Milliarde kosten.


    Gruß
    S.

    Um Gottes Willen gogh, nie im Leben würde ich einen Stahlwert kaufen.


    http://www.fujimarukun.co.jp/ ist die richtige Homepage, heißen auch Fuji. Keine Ahnung warum die Homepage auf marukun endet. Deswegen gebe ich ja immer die Japanischen Nummern an.


    Auf http://www.p-world.co.jp kann man sich auch ganz gut einen Überblick über den Pachinko Sektor verschaffen, da gibt es taggenaue Rankings der Hersteller und neuen Modelle.


    Fuji ist in der Bewertung mein bestes Pferd im Stall. Die machen sowas wie das hier:
    http://www.youtube.com/watch?v=qvzjgGqTV60


    Was in Japan so möglich ist... Sega Sammy hat z.B. ein Resort bestehend aus dem größten Schwimmbad der Welt mit 4 Hotels (große Hotels = Hochhäuser), Golfplätzen und 700ha aufgeteilt als 0.6x11km direkte Küstenlinie für 4 mio Euro + 54 mio Euro Schuldenübernahme gekauft.
    http://en.wikipedia.org/wiki/Seagaia_Ocean_Dome
    http://www.seagaia.co.jp/english/hotel/sgor.html


    Aber Pachinko mäßig hat man Fuß gefaßt, Weltmachtphantasien dürften aber abgestraft werden (Sammy verkauft quasi immer mit neuem Gehäuse Komplettgeräte während normalerweise nur neue Boards verkauft werden).


    Kämmerer
    Produktionsupdate von Ende Juni. 135000 oz Produktion statt 160000 und 1000-1050 cash costs.


    Interessant ist die Mine schon, da ja 2012 und 2013 viel waste stripping betrieben werden soll. Life of mine cash costs waren mal mit 550-600 angesetzt. Wenn Inata eine Mine mit >3 mio oz und cash costs im Bereich von 600-700 werden sollte, ist Avocet auf jeden Fall mehrere Pfund pro Aktie wert. Und sie geben sehr sehr viel für Exploration aus, 20-40 mio pro Jahr. Da Burkina Faso und Guinea "frisch" sind, könnten dort Elefanten schlummern.


    Mir reicht der Crash + 100 mio (=33p pro Aktie) in cash. Wenn die nicht ganz unfähig sind machen die was draus.


    Gruß
    S.

    Schade schade, ich denke eine Normandy 1999 oder Anglogold 199 würden genauso wie sie damals waren extrem gut aufgestellt sein wenn die hedges zu einem vernünftigen heutigen Kurs da wären.


    Man darf eben nicht vergessen, daß Firmen wie Barrick vor allem auch durch die hedges so dominant geworden sind.


    Die Unternehmen können doch nicht im ernst meinen, daß man nur auf $3000-$5000 Goldpreis warten muß? Man muß oeprativ und bei der Exploration seine Zeichen setzen. Wenn ich von so dramatisch höheren Goldpreisen ausgehe, dann kaufe ich doch lieber gleich Gold selbst.


    Gruß
    S.

    @ Edel Man


    Ich eigentlich auch. Avocet hat mit der alten Avocet null zu tun. Management neu + Minen neu + Finanzierung neu


    Ich hoffe du kennst das hedge book. 233000 oz @ 950. 100 mio in cash.


    Die Minen scheinen ganz gut zu sein, vor allem gutes Potential. Preis dürfte pro Reserve und pro Resource oz so das billigste sein was man bekommen kann.


    Der Clou: wenn der Goldpreis nochmal einen Hänger macht auf 700-1000 (why not?) dürfte wenigstens das hedge book aufzulösen sein.
    1600 - 850 = 750, x 0.233 mio oz = $175 mio = GBP 115 mio = 57p pro Aktie Aufwertung des hedge books.


    Mal was anderes als die 0815 Mine.


    Kennst du "vernünftig" gehedgte Minen? So zwischen 1300 bis 1800 US$???


    Ich habe letzte Woche meine komplette Position von 2006 zurück gekauft wenn man nur von der Stückzahl ausgeht.


    Gruß
    S.

    Goldeneye
    UK: Tesco, Sainsbury, Imperial Tobacco, Astra Zeneca
    JP: Fuji Shoji (6257), Heiwa (6412)
    CZ: BAATABAK


    Dazu habe ich noch so Sachen wie Bijou Brigitte, Geox, Nintendo (7974), Sankyo (6417), Olympus (7733), Fields (2767). Aber das wechselt immer rein und raus.


    Also man muß schon sagen in den letzten Jahren waren BP und Olympus dank der Kursstürze am rentabelsten.


    gogh
    Dann machst du es ja wie Frank E. Holmes.Leider liegt mir das nicht so, trotzdem muß ich sagen daß ich nach wie vor jemand bin, der das Minengeschäft liebt. Daher auch meine Aversion gegen Goldbugs. Goldbugs möchten hohe Goldpreise sehen. Wir Minenfreunde möchten erfolgreiche Minen sehen, die ihre Reserven vergrößern.


    Irgendwie habe ich das Gefühl daß die ganz große Gold Party ausbleibt. Fundamental ist Gold längst viel zu teuer, aber wie es wirklich weiter geht weiß man natürlich nicht. Fest steht aber daß die Minen wohl gegen den Goldpreis weiter fallen dürften falls die Party weiter geht. 1980 war es auch so. Damals haben die Minen ein Allzeittief hingelegt wenn man in Gold rechnet. Dann in den 80ern wurden die großen Imperien geschaffen. Newmont, Barrick, Normandy. Deswegen gebe ich den Minensektor auch nicht auf.


    Warum soll mittelfristig der Goldpreis nicht auf 700 zurückgehen? Vielleicht 2020? Wenn der Ölpreis noch stärker sinkt dank den USA... Jedenfalls war es bislang so, daß trotz Goldpreisanstieg letzten Endes immer die konservativen Minen die Gewinner waren.


    Gruß,
    S.

    Zwyss, schade daß ich sagen muß kein Interesse. Ich bin mir sicher du hast viel Arbeit in diese kurze Auflistung gesteckt. Leider ist es unmöglich, daß es 10 oder 15 außergewöhnlich gute Werte gibt. Vielleicht kaufst du auch häufig die Story?


    Ich mag die neue Avocet weil sie eben anders ist. Kurssturz, Cashbestand, hedge book (130 mio in den Miesen).


    Mal angenommen der Goldpreis geht auf 700, welche Minen würde ich dann haben wollen???


    Ansonsten bin ich derzeit vor allem in britischen Retailern investiert, da stimmen die Dividenden. Und auch die Japaner. KGV 5 + 150% der market cap in cash + keine Schulden, sowas gibt es...


    Gruß
    S.