Beiträge von Saccard

    Glamis Gold Deal wird evtl. abgeblasen, McEwen ist dagegen. Ich würde mir neimals Glamis Gold kaufen, viel viel viel zu teuer.


    McEwen will durchsetzen, daß der Deal von den Goldcorp Aktionären abgesegnet werden muß.


    Gruß
    S.

    Dieser Markt ist absolut brutal, da der US$ noch nicht einmal stärker geworden ist und nur seitwärts geht und der Aktienmarkt Crash bisher ausgeblieben ist. Sowas würde die Minen gewaltig runter reißen.


    Wenn die Aktien schwächer wären, dann wäre die Entscheidung pro Minen so einfach!


    ALLE Aktienmärkte laufen übrigens in Keilformationen hinein, bald ist Ende, maximal noch bis zur Wahl mit Tricks und kniffen.


    Nichtmal Anleihen kann ich mehr empfehlen, die 10-jährigen haben seit Juni 7% zugelegt! Das einzige ist US$-cash.


    Das einzige was noch besser sein könnte: Yen. 7 Jahre beobachte ich diesen Markt jetzt, auch hier ein Keil gegenüber dem Euro. Es scheint sich das Ende anzubahnen, was interessanterweise mit einem Premierminister-Wechsel zusammentrifft, der dazu noch ein nationalistischer Hardliner ist. Notenbank in Japan zählt übrigens sowieso nichts, die Wechselkurspolitik macht nach wie vor Okurasho, Finanzministerium (gut, sie dürfen sich jetzt nicht mehr so nennen).


    Charttechnisch SKS beim EUR/USD mit Ziel ca. 1.05, beim Yen zum US$ ein absteigendes Dreieck an dessen Obergrenze wir sind, der Boden ist bei 103. Wenn beides so eintrifft.. EUR/Yen 108. Das wären +40% gegenüber Euro. Und wenn beim USD/Yen Dreieck der Boden rausfällt kann es sonstwo hingehen. Der Bic Mac Index (der beim EUR/USD übrigens ebenfalls die 1.05 anzeigt) deutet beim Yen zum US$ dagegen sogar auf 81 hin, was wohl das Kursziel bei heraus fallendem Boden wäre. Im Extremfall ware sogar ein EUR/Yen Kurs von 85 möglich, das wäre in der Spitze ein Plus von 78%.


    Vielleicht müssen die Japaner ja doch mal ihre 4 Billionen abziehen.


    Interessant sind die Währungüberlegungen beim Aktien-Hedgen. Wachstumswerte in USA oder Japan kaufen, dann ist die Frage ob man Dax, S&P oder Nikkei shorten sollte. Da die shorts in Landeswährung sind, wäre theoretisch der Nikkei am besten, da in Yen. Nur würde zurückgezogenes Geld wohl irgendwo in Japan angelegt werden müssen, unter 0 gehen die Anleihen nicht und somit könnte der Aktienmarkt aus völlig unlogischen Gründen steigen. Auch dürfte so in 3 bis 4 Jahren das abgleiten in die Hyperinflation drohen und da könnte uns Japan auch wieder voraus sein, weswegen ich eigentlich Dax-shorts bevorzuge.


    Die Idee ist jetzt die: Dax -50%. Nikkei -50%. Die Wachstumswerte aber nur -30%. Der Yen 40% stärker. Somit bei den Aktien +/- 0 und mit dem Dax-short -50% macht man die Gewinne. Wenn es nun wider Erwarten dennoch zu weiteren Kurssteigerungen bei Aktien kommen sollte, geht man damit erheblich weniger Risiko ein als mit nackten Shorts.


    Der Nikkei hat zwar ein KGV von 33, das ist aber m.E. fair! 100/(3+Inflation) ist m.E. das faire KGV. Ist doch logisch, wenn es woanders nichts zu verdienen gibt, steigen auch Wert von Gewinnen der Unternehmen. Deswegen werden wir hier im Dax und im S&P auch nicht fallende sondern steigende KGVs sehen. Zu dumm nur, daß durch die deflationären Tendenzen und höheren Steuern die Gewinne wegbrechen (in Japan sind sie es ja schon was anhand von price/sales ratios usw. detlich wird).


    Vermeintliche Auslöser für Euro-Crash könnten Rumänien / Bulgarien / Türkei Beitritt in die EU sein. Oder das Scheitern der großen Koalition. Wobei da dann wieder die Frage ist, ob man die Koalition vor der Mehrwertsteuer Erhöhung scheitern läßt. Ich würde es an SPD-Stelle so machen: warten bis nach Jahresende, CDU bekommt die Schuld an der Mehrwertsteuer-Erhöhung und dann schwupps mit FDP und Grünen regieren. Die Mehrwertsteuer bleibt dann bei 19%. Westerwelle müßte auch abgesägt werden. Politisch kann man ja die FDP mit irgendwas ködern, meinetwegen mit Bestandsgarantie der privaten KV oder sonstwas.


    Gruß
    S.

    Langfristig ist der US$ die stabilste Währung überhaupt und daran wird sich in Zukunft auch erstmal wenig ändern.


    Was ist wohl das Geheimrezept der Amis? Die schleichende Inflation. Hier mal 3%, da mal 5% und ganz langsam sinkt der Gelwert des Dollars. Der Tauschwert dagegen bleibt gleich, da über einen Zeitraum von wenigen Tagen bis Monaten kein großer Wertverlust auftritt.


    In Deutschland haben wir da andere Erfahrungen. Erst knallhart und stabil (Brüning), dann mal wieder plötzliche Abwertung 1:10 oder 1: 1 Billion wie 1923.


    Der US$ funktioniert eigentlich genauso wie Freigeld. Jedes Jahr wird er etwas weniger Wert. Geldbesitzer MÜSSEN investieren.


    Und auch die Inflation der Zukunft, ca. 20 Jahre 10 - 15% ab 2010, ist doch nur zu begrüßen! Wie sonst soll denn der Sozialstaat gerettet werden? Alternative wäre pleite der Sozialsysteme und somit eine riesige Pleitewelle quer durch die Wirtschaft. Wer ein realistisches Zukunftsszenario sucht, der darf eben nicht in die US-Vergangenheit schauen. Die Amis sind absolut auf sich zentriert und erkennen daher nicht, was auf der Welt passiert. Japan mit Deflation und Ostblock mit Inflation nach 1989 sind die beiden Beispiele, die man studieren sollte.


    Wie funktioniert unser Geldsystem denn?
    Prinzipiell schuldgedecktes Geld. Plus wenige Anteile Bargeld, die praktisch nur durch Vertrauen und Gesetze "gedeckt" sind. Geld aus dem nichts heißt immer Bargeld. Es gibt eben keine elektrnische Druckerpresse. Alles was elektronisch vergeben wird ist durch Schulden gedeckt.
    So, und nun geht die Oma mit ihren 100 Euro zur Bank und legt das geld dort an zu 0.5%. Die Bank hinterlegt die 100 Euro bei der Zentralbank und leiht sich dafür 1000 Euro zu 3% (man sieht schon, die Zinsen, die die Oma kassiert sind so klein, das interessiert gar nicht). Jetzt werden die 1000 Euro an eine Firma zu 5.5% verliehen. Die bank verdient 2.5% von den 1000 Euro, sie muß daraus laufende Kosten usw. decken, aber auch das Ausfallrisiko, da einige Firmen nicht mehr zurückzahlen werden. Die Firma wiederum investiert die 1000 Euro in Anlagen und produziert damit Güter. Die 1000 Euro sind nun im Wirtschaftskreislauf, die Firma muß nun mit ihren Waren das Geld wieder hereinholen und zurückzahlen.
    Jetzt stellen sich zwei Fragen:
    1. Woher kommen die 2.5% die die Bank verdient?
    2. Woher kommen die 3% die an die Zentralbank gezahlt werden müssen?
    Wenn eine Firma pleite geht, ist das Geld nach wie vor im Wirtschaftskreislauf. Der Schuldner dieses Geldes ist nun aber nicht mehr die Firma, sondern die Bank! D.h. wie gewonnen so zerronnen. Wenn zu viele Firmen pleite gehen, geht auch die Bank pleite. Die zentralbank muß dann die 1000 Euro Schulden abschreiben (minus der 100 Euro Einlage der Oma). Die 1000 Euro sind ja nach wie vor im Wirtschaftskreislauf, müßten also jetzt inflationär wirken. Doch leider hat ja auch die Oma ihre 100 Euro auch verloren. Sie braucht das Geld nun und hebt eben diesen Betrag von einem ihrer anderen Konten ab. Die Bank zieht die Einlage bei der Zantralbank zurück und muß 1000 Euro Kredit einer anderen Firma kündigen.
    Aber die zweite Frage, woher kommen die 3%?? Diese Ggeld ist nicht vorhanden, es muß genauso entstehen wie bereits die 1000 Euro. Also müssen sich von Jahr zu Jahr immer mehr Leute verschulden. Die Einlagen dafür kommen von vielen anderen Omas, die ihre 100 Euro irgendwo aus dem Wirtschafskreislauf, der ja mit immer neuen 1000 Euro versorgt wird, abzweigen.
    Die Geldmenge muß also um genau den Zentralbankzinssatz jedes Jahr steigen, wenn man davon ausgeht, daß die Wirtschaft konstant leistungsfähig ist, muß die Inflation also genauso hoch sein wie dieser Zentralbankzinssatz. In der praxis muß davon noch die Produktivität abgezogen werden.


    Es gilt also
    Inflation + Produktivitätswachstum > Zentralbankzinssatz = Ankurbeln der Wirtschaft
    Inflation + Prod. < Zentralbankzinssatz = Drosseln der Wirtschaft


    Langfristig liegen die Unternehmensgewinnsteigerungen (=Inflation + Prod.) bei 5.7%, d.h. langfristig kann die Zentralbank die Zinsen nicht über dieses Niveau heben.


    Und wenn sich nun niemand mehr verschulden will oder kann (aufgrund von Alter z.B.) macht es Peng und das ganze System rutscht in die Deflation ab. Wogegen dann die ZB wenig ausrichten kann.


    Im großen und ganzen also kein schlechtes Geldsystem. Nur längere Zeit Geld horten sollte man nicht, da bietet sich Gold eher an, da es seinen Wert behält (bis auf die Minenproduktion!)


    Gruß
    S.

    "Jonathan Henry is interested in 363,831
    ordinary shares of the Company representing 0.3% and now holds 1,240,000 options
    over ordinary shares in the Company."


    Außerdem hält Jonathan Henry jetzt 420000 Aktien. Vor einigen Jahren waren es mal 120000 oder was in der Richtung. Er hat nicht eine einzige Aktie gekauft, sondern im Gegenteil immer nur verkauft. Alleine im August gab's 86000 Aktien geschenkt.


    Wer zu oft ins Keksglas greift, muß sich nicht wundern wenn es mal was auf die Finger gibt.


    Gruß
    S.

    Soviel schonmal jetzt.


    Penjom: Catchpole meinte vor Jahren schon, daß wegen pre-stripping die cash costs auf $160 fallen sollten. Unter $200 waren es nie. Zudem haben die laut alten Berichten ich glaube 2 komplette Jahresproduktionen in stockpiles. $380 cash costs heißt, die haben nur pre-stripping betrieben (es wären vielleicht $100-$150 an Kosten für die Produktion aus den stockpiles und $230-$280 für nix, also waste removal angefallen). Irgendwas scheint an den Zahlen nicht so zu stimmen. Längerfristig nicht so gravierend, aber Penjom ist nicht die Qualitätsmine, die sie mal zu sein schien.


    North Lanut:
    "This has coincided with
    the cancellation of government-funded fuel subsidies, which has resulted in significantly increased diesel prices. These factors have translated into a higher production cost of over US$320/oz compared to US$191/oz for the previous year."
    Cash costs sollten auf $150 sinken! Auch interessant, daß man in gewissen Ländern sehr abhängig ist von Subventionen, in Indonesien wird einfach kein Marktpreis für Öl gezahlt (genau wie in Indien z.B.).


    ZGC:
    "to efficiently continue planned stripping of waste from the high wall of the
    Jilau Pit which has been delayed."
    Unglaublich, das sollte schon Sommer 2005 fertig sein.
    "but production costs have escalated to over US$700/oz."
    Womit Tajikistan wertlos wäre. cash costs über Goldpreis, die anderen Minen sind teuer zu erschließen (neue Kapitalerhöhung, Dilution), könnten enteignet werden.



    Reserven: 1.96 mio ozs nach JORC Standard (Minderheitenanteile nicht abgezogen). Habe allerdings keine Zahlen aufgeschlüsselt nach Minen gefunden. Aus 2005 weiß ich nur, daß Penjom 400000 ozs life of mine production hätte und North Lanut 300000. Alles keine Standards (JORC). Penjom soll ja um 200000 angewachsen sein.
    Für eine Reserveberechnung würde ich daher 600,000 ozs Penjom und 240000 ozs North Lanut (80% Anteil) ansetzen. Produktionskosten für Penjom waren schon vorher $230-250, werden jetzt durch das größere pit und die künftige Untertageproduktion wohl auf eher 275 ansteigen. North Lanut sollte - wenn es bei der Streichung der Ölsubventionen bleibt - ebenfalls bei ca. 275 landen.


    ($590-$275) * 0.85 mio * 65% (35% Steuern) / 1.9 USD/GBP / 123.5 mio Aktien = 74p pro Aktie


    Mein Rat: Ich traue dem Management nicht, ich werde daher erstmal nicht kaufen.
    Rückschlüsse lassen sich aber ziehen für andere Gesellschaften, insbesondere in Brasilien. Was Yamana z.B. als Minen betreiben will, wäre in keinem anderen Land machbar, da die Kosten zu hoch wären. Immer wenn eine Gesellschaft auf spezifische Gegebenheiten einzelner Länder wie Subventionen, Dieselverbilligungen oder sonstwas angewiesen ist, wäre ich sehr sehr vorsichtig.
    Avocet kann nur etwas werden, wenn die Tadschikistan in den Griff bekommen.


    Ach so, trailing p/e wenn alles so bleibt wie zuletzt:
    184,000 ozs Jahresproduktion * (590-439) = $27.78 gross profit
    -$5 mio overhead - $10 mio exploration = $12.78 mio
    -35% Steuern: $8.31 mio = 4.37 mio GBP = 3.5p pro Aktie
    94p / 3.5p = p/e 27


    Gruß
    S.

    Muß man sich jetzt genau anschauen, hab mein Excel-spreadsheet leider nicht hier..


    Größenordnungsmäßig käme es jetzt in Regionen, wo ähnliche Performance wie mit Agincourt z.B. zu erwarten wäre, wenn nicht folgendes wäre:


    • Total gold production is anticipated to decrease temporarily by
    approximately 11% to 92,000 ounces, but is expected to recover to
    previous levels next year.
    • Average cash costs are estimated to be US$439/oz, an increase of
    over 50% on same period last year.


    Und die drohende Enteignung irgendwann mal in Tadschikistan ist auch noch nicht berücksichtigt.


    Interessant wäre Avocet bei bei niedrigeren Goldpreisen, da dann viele hedges existieren. Andererseits sind durch die hohen Kosten die Hebeleffekte so stark, daß Avocet ohne hedges sogar die pleite drohen könnte, wenn der Goldpreis auf 450 fallen sollte.


    CEO-Wechsel, Kapitalerhöhung aus fadenscheinigen Gründen (ich hatte eher baldige Dividendenzahlungen erwartet) und abdippen des Kurses unter den Preis der Kapitalerhöhung (schlechtes Zeichen für Evolution, Avocet's Broker) waren Warnzeichen genug.


    Werde mir jetzt mal den neuesten Pressebericht durchlesen.


    Gruß
    S.

    Genau wie ich, was meinst du warum ich so zittrig bin beim Ölpreis. Das kann trotzdem schief gehen.


    Irgendwie haben die Contrarians eigentlich immer unrecht. 2003: Alle welt bullish für Aktien - und hat recht. Vor kurzem alles bullish für Anleihen - wieder Recht gehabt. Und jetzt Öl, negative berichte auf der Titelseite - wieder recht gehabt.


    Ich glaube das mit dem Contrarian Investing funktioniert kurzfristig gar nicht, nur die längerfristigen Trend klappen damit. Und dann sollte man nur solche cover stories verwenden, die in nicht-börsen blättern stehen, allso time oder spiegel oder sowas.


    Wer an Währungen interessiert ist: Vielleicht wird der Yen nochmal ganz kurzfristig schwach gegenüber dem US$, wäre aber höchstens so im Bereich 118 und knapp drüber, danach könnte auf 103 laufen. In eienr Zeit wo der Euro gegenüber dem Dollar fallen sollte. Das hieße Euro/Yen shorts wären vielleicht DAS Investment überhaupt. Wer weiß, vielleicht fließt die Kohle nach Japan zurück, neuen Premierminister haben sie ja.
    Seit 99 hat der Yen gegenüber Euro in der Spitze 41% verloren! Mit niedigeren Inflationsraten als bei uns.


    Gruß
    S.

    Hab soeben noch mehr Anleihen verkauft. Die Kurse sind gut z.Z., auch Anleihen würden bei einem Crash nicht verschont werden. 1/3 ist jetzt weg, den Rest halte ich. Die Wechselkurse haben mir nicht zugesagt, daher erstmal in US$-cash.


    Für's Öl kommt jetzt die Feuerprobe. Eigentlich müßte es längst steigen. Vielleicht sind einfach schon zu viele Hedge-Fonds beim Öl in Schieflage und die Liquidationen kommen? Wenn's runter geht (ich mag nicht so recht dran glauben), dann auch hier eher in crash manier.


    Am Ende hat das PPT mit der Ölpreischwächung und $-Stärkung noch selber den Crash ausgelöst. Welche Ironie des Schicksals.


    Gruß
    S.

    Das wäre dann aber der erste Krieg, den die Börsen nicht vorhergesagt haben.


    Es war IMMER so, erst kracht die Börse und dann kommt derKrieg. Wenn die Kanonnen dann donnern geht's wieder nach oben.


    Erst ging es bergab, dann Irak-Krieg, dann nach oben.


    Erst ging es runter diesen Sommer, dann Libanon, dann wieder hoch.


    Iran-Krieg wird mit Sicherheit schwerer als Irak, d.h. erst nach min. -30% an den börsen dürfte es zu einem Krieg kommen. Ich sehe das noch Jahre entfernt.


    Wetten Bush hatte den Typhus-Tod von Bin Laden als surprise kurz vor der Wahl geplant? Leider haben die unartigen Kinder schon vorher das Geschenk ausgepackt.
    Entweder es wird noch etwas unter den Teppich gekehrt und kurz vor der Wahl kommt dann "Typhus-Tod von BL gesichert" oder Bush muß sich ein neues Geschenk überlegen.


    Gruß
    S.

    War bisher noch nie unter 80 und der "Währungskorb" besteht praktisch nur aus dem Euro. Daneben JPY, GBP, AUD, CAD, ca. 50% macht aber alleine der Euro aus.


    Wichtig sind beim USD-Index ein paar SKS Formationen. Die kleinste SKS hatte ein Kursziel von ca. 84 was eingetroffen ist. Eine übergeordnete SKS läßt ein Kursziel von knapp unter 100 ableiten. Falsl das eintrifft hätte eine wiederum übergeordnete gigantische SKS dann so ein Kursziel von ca. 40. Daher dürfte m.E. der US$ die nächsten Jahre auch erstmal stärker und nicht schwächer werden.


    Gold und US$ korrelieren im ürbigen mal positiv und mal negativ, in ca 3 - 6 Monaten sollte wieder eine Phase der positiven Korrelation beginnen, d.h. steigender US$ und steigende Goldpreise.


    Gruß
    S.

    P.S.:
    Die small specs spekulieren auf steigende Goldpreise und fallende Ölpreise, d.h. das Gold/Öl Ratio sollte kurzfristig sogar wieder sinken.


    Ich denke nächstes Jahr sehen wir dann die 15 und in den nächsten 3 Jahren sogar die 25 (!!). Das hieße bei jetzigen Goldpreisen $25 Ölpreise oder bei jetzigen Ölpreisen $1500 Goldpreis.


    Ich hoffe jetzt auf eine Rally beim Ölpreis, wenn's hoch genug geht wird geshortet und als Ausgleich Minen gekauft.

    Ich meine immerhin noch ein Woche bis Oktober. Da kann noch eine Menge passieren.


    Ich glaube derzeit liegen auch viele Experten falsch, Adam hamilton erwartet z.B. 255 als HUI Kursziel. M.E. sollte das Tief vor allem etwas Zeit bieten zum Einstieg, nicht daß alle Welt gierig zugreift wie im Juni. Kapitulation und Verkäufe müssen auch noch kommen, einige hier im Forum haben ja viel abgestoßen und warten auf $550.. was heißt $550 kommen entweder nie oder es geht viel tiefer.


    Immerhin:
    590/725 = -19%
    295/400 = -26%


    Der HUI schlägt sich wacker relativ zum Goldpreis.


    Jim Rogers wieder mal in Höchstform. US-rezession, aber Zinsen sollen steigen ?? und der US$ soll trotzdem fallen ??. Zwischenkorrektur bei den Metallen (Marc Faber meint, einige Preise werden wir NIE wieder sehen).
    Aber was macht er? Verkauft ALLE Emerging Market Aktien (außer China). Verkauft Metalle. Verkauft seine Villa in New York. Er kauft Soft Commodities und sucht in Singapur oder Shanghai nach einem neuen Wohnsitz. De facto kauft er also den US$, denn Chinas Währung ist ja gekoppelt. Könnte auch bedeuten, daß EM-Aktien nicht nur im Kurs fallen, sondern das die großen Verluste vor allem durch die Währungen passieren. EM-Währungscrash sozusagen. 97/98 hat China ja auch nicht abgewertet. Spinnerte Ansichten aber korrektes Handeln.


    Gruß
    S.

    Oktober ist noch weit entfernt. Komich das jetzt diese Fragen nach Cash kommen, hatte ja bei 350/360 noch gewarnt. M.E. sind wir jetzt ca. da wo wir im Mai waren als eine kurz Zwischenerholung kam.


    Außerdem, welches CASH will man den nehmen? Euro oder US$. Kann gut sein, daß die SKS im US$ jetzt vollendet wird, das hieße daß wir die 1.22 ganz ganz schnell in wenigen Tagen sehen könnten. Da hätte man dann schon viel Geld verloren ohne daß man überhaupt in Minen investiert gewesen wäre. Gegen Euro würde ich Minen jedenfalls auf keinen Fall verkaufen. Und auch sonst nicht unbedingt.


    Wir haben auf jeden Fall vor kuzem wichtige tops gesehen. Evening star in zwei wichtigen Märkten. Einmal BSE (Indien), kurz vor den alten Hochs un mit einer Menge offenen Gaps. Es geht mit Sicherheit nochmal unter 9000, also ca. 25%-30% ganz schnell weg. Dann Anleihen, die 4.6 könnten sehr gut die Spitze gewesen sein. Ein Anstieg der Renditen auf 4.9-5.1 würde mich gar nicht so sehr wundern. Dann haben wir noch ein vermutliches top beim Euro was gut zu den Anleiherenditen passt. Im Juni hatten wir die bisher den stärksten US$ in diesem Jahr und die höchsten Renditen bei US-Anleihen.


    Die Aktienmärkte sollten erstmal langsam abgleiten, Crash sehe ich noch nicht sofort (wobei Crash -30 bis -50% noch in diesem Jahr wäre). Sicher dürfte sein, daß es ab November/Anfang Dezember wieder nach oben dreht, nächstes Jahr im Mai geht's dann weiter. Die finalen lows bei den Aktien sehen wir nicht mehr dieses Jahr. Und das ganze istauch nur Phase 2, 2009/10 dürfte es dann nochmal deutlich tiefer gehen.


    Wenn der Dow neue ATHs schaffen sollte, hieße das immerhin, daß die alten lows von 7600 halten. Das wäre dann noch das optimistischste Szenario.


    Gruß
    S.

    "Der Autor Roland Watson von dem Artikel "The Mystery of the Gold Silver Ratio" (03. August 2006) erwartet, das das Gold-Silver Ratio wieder 15 erreichen wird."


    Da wird man lange warten können. Ich würde da eher in Kupfer investieren. Wenn schon denn schon.


    Im Römischen Reich war das Gold/Silber Ratio 12.
    Das Silber/Bronze Ratio war aber auch 12.


    Derzeit Gold/Silber Ratio ca. 60.
    Silber/Bronze Ratio 290.


    Gruß
    S.

    Nana, Eldorado. Mittelfristig bin ich auch eher bärisch für den Ölpreis. Er ist jetzt aber so verkauft wie seit 2002 nicht mehr und es haben sich gaps gebildet.


    ich stelle mir noch einen Rebound vor, danach soltle es beim Ölpreis vielleicht auch längerfristig runter gehen.


    FINGER WEG VOM ÖL! jedenfalls längerfristig. Dann lieber Gold, Gold/Ölpreis Ratio..


    Anbei ein kleiner Chart wie ich mir die Entwicklung vorstelle. $18 ist der Ölpreis gefallen. Wir haben vermutlich ein gap bei 75.50 oder sowas um den Dreh (erkennt man nicht genau auf dem Chart, ist es überhaupt ein Gap?). M.E. irrelevant und ein breakaway gap wenn, dann wird es ohnehin nicht geschlossen.


    Das zweite Gap ist im Bereich 72/73. Das sollte zumindest getestet werden. Ich gehe von einem längerfristigen Bärenmarkt beim Öl aus, daher sollte es getestet aber nicht geschlossen werden.


    Dann haben wir noch das 61.8% Retracement, das bei knapp 72 liegt, also noch unter dem gap.


    Kann man überhaupt gaps beim Öl nutzen? Weil es neben IPE Brent ja noch diverse andere Öl-Börsen gibt. Keine Ahnung.


    Ich würde jedenfalls jetzt Öl auf keinen Fall verkaufen, eher zukaufen (eher weil wir in einem Bärenmarkt sein könnten). Kursziel zwischen $71 und $72, da würde ich dann alles verkaufen, eher bei über $71.50. Wer weiterhin an Inflation glaubt soll dann eben in Gold umschichten.


    Aber eins ist sicher: wenn der Ölpreis nochmal über 70 geht wird Angst und Schrecken in Lala-Land herrschen, dann fällt das Kartenhaus mit niedrigen Ölpreisen und wie gut es doch für Aktien wäre in sich zusammen.


    Gruß
    S.

    Geld verdient habe ich heute aber auch nicht, also nichts zu gratulieren. Anleihen sind zwar gestiegen, dafür ist der US$ gefallen, in der Summe 0.


    Hoffentlich gibt's kein intraday reversal und hoffentlich schließt der S&P nicht über 1326.


    In der Presse wieder viele Artikel gegen Rohstoffe und für Tech und Pharma (die beiden Sektoren in die ich niemals investieren würde).


    Gruß
    S.

    Ich glaube es ist soweit, jetzt kommt der Crash. Nach 7 Jahren warten.


    Cognitrend ist immer sehr interessant für das Sentiment. Heute sind ja alle Contrarians :D


    Im Mai jedenfalls am top eher negativ, dann bis Juni bis zum Tief gestiegen und gestiegen. Die Masse verhält sich antizyklisch.


    Es wäre nur zu logisch, wenn die Kurse langsam runterdriften, das Sentiment immer besser wird und es dann den Crash gibt. In der langsamen Driftphase sollten Gold und Rohstoffe zulegen können. Was sie während eines Crashs machen würden.. keine Ahnung.


    Jedenfalls Vorsicht bei Aktien.


    Gruß
    S.

    aus 2006
    "Markets Party, but Commodities Dip Looms"


    aus 1929
    "Everybody Ought to be Rich"
    Published in August 1929, this article in the Ladies' Home Journal...


    aus ???
    "Die Rally nimmt kein Ende.


    So läuft das auch nicht an der Börse. Die Märkte können noch so überkauft sein, wenn deshalb die Crash-Möglichkeit allerorten wie ein völlig normales Ereignis geradezu herbeigeredet wird, werden die Märkte kaum einbrechen. Solange es zum Beispiel Telefonaktionen unter dem Motto "Wann kommt der Crash?" gibt, ist die Wahrscheinlichkeit dafür gering. Kurse steigen an einer Wand der Angst.


    "Kurse steigen an einer Wand der Angst", sagt man. Und das ist auch ganz logisch. Solange eine bemerkenswerte Anzahl der Anlegermasse offenkundig befürchtet, dass ein Markt oder eine Aktie "zu hoch" ist und demnächst abschmieren wird, sind mit Sicherheit noch nicht alle investiert.


    Ein Blick auf unseren Stimmungs-Indikator Consensus soll zeigen, dass immer noch genügend Pessimismus im Markt ist.


    Im Nachhinein ist IMO gut zu erkennen, dass die extremen Pessimismus-Werte des vergangenen Jahres im Sinne der Contrary Opinion-Theorie ganz richtig nur Ausdruck des enormen Potentials waren, das der DAX vor sich hat.


    Offensichtlich halten sich die Anleger bei Optionsscheinen sehr zurück. Aber gerade die Derivate-Anleger gehören zur Endphase einer Hausse. "


    Der Artikel ist vom März 2000!


    Immer wenn man wall of worry oder ähnliches hört sollte man schnell verkaufen.


    Gruß
    S.