Beiträge von Ersatzkasse

    ‘Market Oracle‘, ein britische Online-Publikation für Marktanalyse und -Prognose, umreißt die Beziehung zwischen Indien und dem Gold wie folgt: Die Inder besitzen 20.000 Tonnen Gold im Gegenwert von 1 Billion $, also fast die Hälfte des indischen BIPs. Für Inder ist Gold nicht nur Geld oder Vermögensanlage; es ist ein Garant für finanzielle Sicherheit und Stabilität der Familien. Es hat religiöse Züge. Es ist mehr als bloßer Rohstoff oder Geld, es ist integraler Bestandteil und fest verwoben im indischen Familienleben. Goldinvestitionen und Schmuck lassen sich gar nicht trennen. Schmuck ist das Arbeitskapital der Familien; bei Kreditaufnahmen wird er als Schuldensicherheit hinterlegt.


    Knapp 13% der indischen Familien - hier eher im ländlichen Raum - hinterlegen bei Kreditaufnahmen Gold als Schuldpfand. Während sich das ländliche Indien in einem unorganisierten Finanzsektor Kredite verschafft, haben die Städter Zugang zu regulären Bankkrediten.


    Die Autoren von Market Oracle scheinen die Verknüpfung von Familie & Gold in Indien besser zu verstehen als die indischen Politiker selbst. Trotz eines solchen paradigmatischen Unterschieds versucht man sich in Indien immer wieder an einer Goldgesetzgebung, die auf westlicher Erfahrung und Praxis aufbaut. Die Folge: Das Establishment hasst, was das Volk liebt.


    Können die indischen Politiker denn nicht "die Familie-Gold-Verknüpfung in Indien" verstehen? ABER NATÜRLICH verstehen sie ihn! Allerdings ist Gold der einzige Zufluchtsort vor der Inflation, der der indischen Bevölkerung noch bleibt. Aber das ist für “das Establishment“ nicht akzeptabel - denn während die indische Staatsverschuldung von Politikern, innerhalb einer korrupten und völlig ineffizienten Bürokratie, in die Höhe getrieben wurde, haben die indischen Bürger geduldig und mühevoll reales Vermögen akkumuliert - und zwar Gramm für Gramm über die Jahrhunderte hinweg. Und das werden sie so schnell auch nicht sein lassen.


    Gold gehört zur Kultur, das können wir nicht ändern.



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    Es grüßt Ersatzkasse

    Der eigens in künstlerischer Handarbeit geschaffene Entwurf ist im Vollguss einer Kunstgießerei realisiert und mit einem soliden Steinsockel ausgestattet. Die Flügelskulptur symbolisiert gleichermaßen Freiheitsanspruch und Aufbruchsdynamik der Pioniere um zukünftige Geldmittel. Das vom Atelier BullionArt zur Verfügung gestellte Feinsilber für den DEG-Preis verkörpert zudem puren inneren Wert.


    Rein physisch gesehen kann der DEG-Preis vom Start weg gelassen in einen Wertvergleich zu den schnöde vergoldeten Trophäen Oscar oder Bambi treten.


    An der Gestaltung hätte auch Misan viel Freude gehabt:


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    Material: Feinsilber/Stein/Edelstahl
    Gewicht: 1.720 g
    Höhe: 36,6 cm
    Breite: 7,5
    Machart: Guss
    Künstler: Jana Pfeifer


    2013 ist das Material für den Preis eine Spende der Firma BullionArt.



    Es grüßt Ersatzkasse

    Der Goldmarkt ist unverbesserlich undurchsichtig (ganz gleich, wie emsig und unablässig Argumente angeführt werden, dass er das nicht sei oder sein sollte) - und wahrscheinlich ist das auch der Grund dafür, dass so viele von ihm fasziniert sind. Trotzdem: Wer aus Gründen der Vermögensabsicherung arglos sein Gold hält, kann versichert sein, dass die eigenen Goldbestände niemals zum Kollateralschaden solcher Affären werden - solange man sich nicht aus der Fassung bringen lässt oder die ursprünglichen Gründe vergisst, die einem zum Kauf bewogen hatten.


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    Es grüßt Ersatzkasse

    Eine trügerische Sicherheit :hae:


    Es gibt ein wunderbares Argument von Immobilienmaklern in Bezug auf die drei Auswahlkriterien für ein Haus oder eine Wohnung: Die Lage, die Lage und die Lage. Eine im Wohnwert [smilie_love] gleichwertige Immobilie kann ich in meinem Wohnort nicht anmieten.


    Ob man zurzeit -bei diesen Konditionen- finanzielle Eigenmittel einsetzen sollte, um Hypothekenschulden unter 25% des Wertes zurückzuzahlen, möchte ich stark anzweifeln. ^^


    Schlussendlich wurde und wird immer die "Währung" zerstört und nicht die Immobilie.



    Es grüßt Ersatzkasse

    Aus "Saccard Depot und Markteinschätzungen" in diesen Faden kopiert:



    Die Zinsen zehnjähriger US-Staatsanleihen sind gestiegen, von 1,43% im Juli 2012 auf 3% vor gut einem Monat, und zwar trotz der quantitativen Lockerung, die tiefere Zinsen zum Ziel hat.


    Ich gehe momentan auch auf "Nummer sicher" und habe vorzeitig den Festzins meiner Hypothekenfinanzierung von 2015 auf 2025 in die Zukunft verlegt und festgeschrieben.


    Es grüßt Ersatzkasse

    Man sollte eher:
    -keine Schulden mit variablen Zinsen haben
    -möglichst viele Schulden mit fixen Zinsen
    -Möglichkeit, finanziell und vertraglich, diese auch vorzeitig zurückzahlen zu können


    Die Zinsen zehnjähriger US-Staatsanleihen sind gestiegen, von 1,43% im Juli 2012 auf 3% vor gut einem Monat, und zwar trotz der quantitativen Lockerung, die tiefere Zinsen zum Ziel hat.


    Ich gehe momentan auch auf "Nummer sicher" und habe vorzeitig den Festzins meiner Hypothekenfinanzierung von 2015 auf 2025 in die Zukunft verlegt und festgeschrieben.


    Es grüßt Ersatzkasse

    Wen interessiert die Einschätzung der Bundesbank? Eine Immobilie ist immer genau das wert, was der tatsächlich realisierte Verkauf bringt. Kein Makler, und noch weniger, ein ernsthaft interessierter Verkäufer, wartet jahrelang auf das realisieren eines Phantompreises.


    Es grüßt Ersatzkasse


    Damit könnte er durchaus recht haben..... Das ganze hochprofessionelle Gerede über soundsoviele Unzen im Gestein wäre dann wieder nur die - notwendige - Begleitmusik .....


    Wer möchte schon ständig, neben seiner beruflichen Tätigkeit, mit seinen Ersparnissen rumspielen (traden).


    Der Aktionär einer Goldmine ist in Zeiten einer wirklich ernsten Wirtschafts- und Währungskrise nicht vor dem Risiko eines dauerhaften Wertverlustes seiner Anlage geschützt: Der wirtschaftliche Erfolg eines Goldminenbetreibers ist in Krisenzeiten nicht garantiert.


    Indem man den Papiermarkt der Edelmetalle, so kriminell er auch sein mag, mit seinem Ersparten füttert, hält man ihn auch am Leben. Und dann frisst er sich satt. Der Papiermarkt findet immer wieder seine Opfer. Das ist nichts Neues, aber es scheint zu funktionieren. Offenbar gibt es genügend Plankton in den Märkten, das sich dem Spiel der Großen bereitwillig zur Verfügung stellt.


    Gold versus Goldminenaktien


    [Blockierte Grafik: http://abload.de/img/sphuiaumxsv5.jpg]


    Wer physisches Edelmetall hält, ist keinen derartigen existenziellen Risiken ausgesetzt und ist seit dem Jahr 2008 erheblich besser aufgestellt.


    Es grüßt Ersatzkasse

    Wer aber spielt die Rolle des unschuldigen reinen Kindes, welches schließlich darauf hinweist, dass der Kaiser nackt ist?


    Diese Rolle wird Gold übernehmen. Die Funktion hat nur Gold als unbestechliche Währung, die auf seiner jahrtausende alten Geschichte als wertstabilem Geld basiert.


    Entscheidend ist, dass die Notenbanken das Edelmetall nicht nach Gutdünken vermehren können.


    Die Staatsschulden der USA


    Es grüßt Ersatzkasse

    Warum wohl?
    Weil die USA die Macht dazu haben, die Chinesen aktuell aber nicht - sollte China eine ähnliche Macht wie die USA erreichen, werden sie genauso vorgehen.


    Für den Rest der Welt ist es gut, wenn es mindestens 2 Mächte gibt. So werden zumindest die dümmsten Ideen vermieden.


    Es grüßt Ersatzkasse

    Chinesischer Yuan klettert auf Rekordhoch zum Dollar
    14.10.2013, 16:27 Uhr | rtr, t-online.de


    Harte Zeiten für chinesische Exporteure: Peking hat den Yuan auf ein Rekordhoch steigen lassen. Ein Dollar verbilligte sich auf bis zu 6,1073 Yuan. Zuvor hatte die chinesische Notenbank den Referenz-Wechselkurs des Dollar bei 6,1406 Yuan festgesetzt, so niedrig wie nie zuvor seit Einführung des heimischen Devisenmarktes 1994. Die Verbraucher in der Volksrepublik dürften sich über die höhere Kaufkraft freuen – denn die Inflation steigt.


    Gegenüber dem Euro hielt sich der Yuan bei 8,2951 - und blieb damit weit von seinen Rekordhöhen entfernt. Ende 2000 hatten Chinesen nur 6,81 Yuan für einen Euro bezahlen müssen.


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    China hat mit der Europäischen Union ein Abkommen über einen Devisenswap in Höhe von 350 Milliarden Yuan (45 Milliarden Euro) unterzeichnet. Die Vertragsunterzeichnung markiert für das Reich der Mitte einen wichtigen Schritt bei der Internationalisierung seiner Währung.


    Der Deal, der am Mittwoch zwischen der People’s Bank of China (PBOC) und der Europäischen Zentralbank (EZB) abgeschlossen wurde, zielt darauf ab, den bilateralen Handel zu fördern und die Finanzstabilität zwischen beiden Märkten abzusichern, so ein Kommentar auf der Webseite der PBOC.



    Es grüßt Ersatzkasse

    ... und solange sie nicht von den Drachen verspeißt werden und die Mäuse drauf scheißen exkrementieren ist die Welt in Ordnung!
    Wünsche...einen goldigen Tag
    Tut


    Wenn der Wind die Philharmoniker ums Haus pustet, tönt die freundliche Damenstimme aus dem Navi: „Sie haben das Ziel erreicht.“


    Wenn Drachen schon im Keller fauchen,
    die Schlangen sich im Keller kringeln,
    da wohnt dann sicher unser Tut.
    Da liegen dann auch Barren rum,
    die Maus weiß auch nicht mehr warum.
    Schlangen, Mäuse und auch Drachen,
    bewachen Keller und die Sachen.
    Kein Wunder wenn son Barren ruht,
    in dem Keller von dem Tut.
    Die Angst geht rum in NRW,
    dem Tut sein Keller weh oh weh.


    Es grüßt Ersatzkasse

    Vielleicht geben aber auch die Chinesen dem Gold derbe Tritte? Das würde Sinn ergeben und zu dem Zahlenwerk von 2013 passen.


    „Der Schwerpunkt des Zettelmaterials muss nur so verholt werden, dass er gegen seine Erfinder wirksam werden kann. Dann klappt es auch mit den Nachkäufen für echte Ökonomien und nicht nur für Ökonomien, die außer potemkinschen Dörfern nichts mehr vorzuweisen haben.“


    Es ist schon verblüffend mit anzusehen, wie dem Westen das echte Gold aus der Tasche gezogen wird. Mit Papiergold wird der Preis gedrückt. Hintenrum wird echtes Gold über Hongkong nach China transferiert.


    P.S. Würde auch zum Kursverlauf der Minenwerte passen u.s.w.


    Es grüßt Ersatzkasse

    Wir wissen doch was zurzeit gespielt wird und konservieren unsere erarbeiteten Ersparnisse aus der Lebensarbeitszeit in Edelmetallen.


    Jedes Papiergeldsystem hatte eine Halbwertzeit, die unwesentlich über den Zeitraum eines Menschen hinausging. Wir haben deshalb einmal im Leben das Glück oder Pech, eine echte Währungsreform mit totalem Geldverlust miterleben zu können.


    Für dieses Schauspiel benötigen wir viel Geduld, gute Nerven und physische Edelmetalle.



    Grüße von der Ersatzkasse

    Zum Shutdown, der teilweisen Schließung der amerikanischen Verwaltung, melden sich nun erstmals auch die Chinesen zu Wort. Zhu Guangyao, stellvertretender Finanzminister, fordert die Amerikaner auf, alles zu unternehmen, um die Sicherheit der chinesischen Anlagen in den USA sicherzustellen. «Die Zeit läuft», erklärte Zhu, «die beiden größten Volkswirtschaften der Welt sind unzertrennbar aneinander gebunden.» Die Chinesen haben allen Grund, besorgt zu sein. Sie besitzen US-Staatsanleihen in der Höhe von rund 1300 Milliarden Euro. Eine amerikanische Staatspleite hätte auch für China katastrophale folgen.


    Was hätten die US-Ratingagenturen wohl unternommen, wenn sich ein solcher Fall in den europäischen Ländern abspielen würde?


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    Grüße von der Ersatzkasse