Glückwunsch für das gesunde Misstrauen an Lupo, jetzt muss man bei dieser Dummbaddelpresse in Deutschland auch noch alles nachrechnen. ![]()
Grüße, Ersatzkasse
28. Februar 2026, 08:54
Glückwunsch für das gesunde Misstrauen an Lupo, jetzt muss man bei dieser Dummbaddelpresse in Deutschland auch noch alles nachrechnen. ![]()
Grüße, Ersatzkasse
Indien führt derzeit exemplarisch vor, was passiert, wenn die Wirtschaftssubjekte ihr Vertrauen in die eigene Währung verlieren. Die Inder flüchten seit einiger Zeit aus der Rupie ins Gold, was für die Staatsfinanzen den unliebsamen Effekt hat, dass das Handelsbilanzdefizit geradezu explodiert: http://sprottgroup.com.
Da Gold im Gegensatz zu Öl nicht lebensnotwendig ist, versucht die Regierung nun seit vorigem Jahr, den Goldimport durch Importsteuern zu verringern. Inzwischen wurde diese Steuer in mehreren Stufen auf 8% angehoben.
Es wird zudem erwartet, dass auch weitere Einfuhrabgaben den Import von Gold nicht verringern, sondern dass dann das Gold über den Schwarzmarkt ins Land kommt. Das mangelnde Vertrauen in die Rupie kommt nicht von ungefähr: Mussten vor 2 Jahren für einen Dollar noch 44 Rupien hingezählt werden, sind es nun bereits deren 60, um über ein Drittel mehr. Selbst beim derzeitigen Goldpreisverfall hält sich der Verlust in Rupien gerechnet in Grenzen.
Nachdem die Goldeinfuhr Indiens im Juli wieder deutlich gestiegen sei, kündigte Finanzminister Chidambaram an, man werde weitere Maßnahmen ergreifen müssen, um die Importe des Landes einzudämmen.
Den Angaben auf Bloomberg zufolge seien die Aufgelder in Indien in der vergangenen Woche von 4 auf 10 USD über Spot gestiegen, nachdem die Zentralbank des Landes am 22. Juli einen Beschluss erließ, demzufolge 20% der Einfuhrmenge für den Re-Export bereitgestellt werden müssten. Weitere Maßnahmen, so schätzt man, könnten das Aufgeld spätestens zum Diwali-Fest im November, zu dem traditionell auch Gold- und Silberschmuck gekauft und verschenkt wird, auf 25 USD je Unze steigen lassen.
Wo bleiben die Stützungskäufe der Deutschen Bundesbank für den Goldpreis
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Jeder kann und soll doch nach seiner Fasson Edelmetalle zusammentragen. Bei den 20 Mark Kaiserreich bin ich auch heute noch gut aufgestellt. Zählt zu meinen ursprünglichen Sammelgebieten. Einige Beiträge zu diesen Münzen stehen auch von mir im Board. Nur der ganze Papierkram kann mich...... ![]()
Grüße von der Ersatzkasse
So ganz ernst mit dem Crash nimmt es aber auch hier nicht jeder, denn dann verschwendet man nicht Zeit und Geld für das Sammelgedöns von MDM und anderer Verdächtigen.
Edelmetalle zusammentragen ist im Prinzip über Jahre recht langweilig. Was kann man also tun, um ein wenig Freude und Würze in den eigenen Bestand zu bringen? MDM und das in Massen überteuert angebotene Sammelgedöns bringen sicher nicht die Würze, die dann auch echte Freude über Jahre bereitet (ich habe bereits im 1.0 Board der Goldseiten geschrieben).
So entwickeln sich mit der Zeit dann Sammelgebiete, die man ursprünglich nicht angestrebt hat. Ich habe zum Beispiel eine Schwäche für die alten Degussa-Stanzbarren in Silber und Sargform. Bei einem guten Angebot kann ich bei diesen Barren nicht nein sagen. ![]()
Bei einem Crash zählt sicher das EM-Gewicht, in möglichst beschaulichen (geräuschlosen) Gewichtseinheiten. Bei dem Preisrücksetzer der letzten Monate habe ich vorzugsweise fast nur Gewicht gekauft. Eine Vorliebe, die über die Jahre gewachsen ist, sind für mich beispielsweise die China-Pandamünzen in den älteren kleinen Auflagen. Dieses Sammelgebiet kostet sicher Zeit und Geld, ist jedoch bei mir dann auch das Salz in der Suppe. ![]()
Grüße von der Ersatzkasse
.....Der Pleitegeier kreist über der Euro-Zone.....
Wir haben uns ja nicht gedankenlos und ohne Grund für die Sachwertanlage in Edelmetallen entschieden. Auch mit diesem Sachwert kann man Vermögenswerte ziemlich sicher in die nächste Wirtschaftsordnung mitnehmen.
Grüße von der Ersatzkasse
Ja Lucky, der Einlagensicherungsfonds ist Augenwischerei
In Wirklichkeit ist es so, dass diese Einlagensicherungsfonds bei einer Gefährdung der Bank überhaupt nicht greifen!
Dies betrifft die Satzungen des SPARKASSEN-EINLAGENSICHERUNGS-FONDS genauso, wie die Statuten des Einlagensicherungsfonds des BUNDESVERBANDS DEUTSCHER BANKEN, wie auch den Einlagensicherungsfonds des BUNDESVERBANDS ÖFFENTLICHER BANKEN DEUTSCHLANDS E.V.(VÖB).
Hier die einzelnen Aussagen dieser “Einlagensicherungsfonds” für den Fall, dass dieser Fonds in Anspruch genommen werden sollte:
SPARKASSEN
Aus der Satzung des “Sparkassenstützfonds des Sparkassenverbands Bayern”:
§ 20 Ausschluss des Rechtsanspruchs der Mitgliedssparkassen
Die Mitgliedssparkassen haben keinen Rechtsanspruch auf Stützungsmaßnahmen
BUNDESVERBAND DEUTSCHER BANKEN
Aus den Statuten des Einlagensicherungsfonds
§ 10 Keine Ansprüche der Bank
Ein Rechtsanspruch der Banken auf Hilfeleistungen oder auf das Vermögen des Einlagensicherungsfonds besteht nicht. Letzteres gilt insbesondere für Banken, deren Mitwirkung am Einlagensicherungsfonds geendet hat.
(Gerade dann, wenn es notwendig wäre, also bei Insolvenz, gibt es kein Geld!)
BUNDESVERBAND ÖFFENTLICHER BANKEN DEUTSCHLANDS E.V.(VÖB)
Aus der Satzung für den Einlagensicherungsfonds
5. Sicherungsleistungen des Fonds
Auf das Eingreifen oder auf Sicherungsleistungen des Fonds besteht kein Rechtsanspruch. Dies gilt sowohl für die Mitglieder als auch für deren Kunden oder sonstigen Personen.
Da werden wir im Glauben gehalten, dass unsere Gelder bei Banken und Sparkassen durch jeweilige Einlagensicherungsfonds abgesichert sind und dann stellen wir fest, dass dies ein Fatah Morgana war.
Als vertrauensbildende Maßnahme hatten Bundeskanzlerin Angela Merkel und der frühere Finanzminister Peer Steinbrück in einer kurzfristige einberufenen Pressekonferenz erklärt, dass die Bundesregierung eine Garantie für die privaten Spareinlagen in Höhe von 568 Mrd. Euro geben würde. Später korrigierte sie sich und sagte, dass die Bundesrepublik die Garantie geben würde. Was heißt das? Die Bundesrepublik sind wir alle, also bedeutet diese Aussage: Die Bürger, die also für sich selbst bürgen. Das ist genau besehen unmöglich, wie auch Peer Steinbrück in einem Interview bestätigte. Er sagte überdies, dass dies nur gesagt wurde, um die Märkte zu beruhigen und eine Panik zu verhindern.
Quelle: http://miriam-luckhardt.suite101.de
Die BRICS-Staaten haben in den Jahren 2007 bis 2011 mehr Firmengründungen verzeichnet als die westlichen Industrienationen. Brasilien, Russland, Indien, China und Südafrika hatten in dem Zeitraum, der von der Finanzkrise 2008 geprägt war, sieben Mal so viele Start-ups wie die G7-Staaten. Das ergab eine Untersuchung von RSM International, einem weltweiten Netzwerk von Wirtschaftsprüfungsgesellschaften.
In 35 Ländern hat RSM die Zahl neuer Unternehmen und die der Schließungen erfasst. Für die G7-Staaten Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Italien, Japan, Kanada und USA ergibt sich nach dieser Studie seit 2007 ein Zuwachs von rund 846.000 Unternehmen, was einer jährlichen Wachstumsrate von 0,8 Prozent entspricht. Im selben Zeitraum entstanden in den BRICS-Staaten allerdings 4,8 Millionen neue Unternehmen, die jährliche Wachstumsrate liegt bei 5,8 Prozent.
Grüße von der Ersatzkasse
Von wegen bail-in-Möglichkeit kündige ich nächstens meinen Dispo...für welchen man im Falle eines nicht unwahrscheinlichen Falles auch zur Kasse gebeten würde.
Kannst du zum Thema Dispo (bail-in-Haftung durch Kreditlinie beim Dispo) nähere Infos einstellen? Mir sind nur die nachstehenden Infos bekannt:
Einlagen bis 100.000 Euro sind in jedem Fall vom Bail-in ausgenommen, was kleine und mittlere Unternehmen und Sparer (natürliche Personen) besonders schützt. In der Richtlinie wird nochmal explizit verankert, dass diese Einlagen in jedem Fall von einem Bail-in, d.h. einer Inanspruchnahme, ausgenommen sind. Bei Einlagen von über 100.000 Euro besteht unter bestimmten Umständen die Möglichkeit, diese vom Bail-in auszunehmen. Nur zum Schutz solcher Einlagen wäre der Einsatz von Steuergeldern ausnahmsweise und im Einzelfall nach Zustimmung durch die Kommission zulässig. Unabhängig davon werden die Einlagen in Deutschland durch die Einlagensicherungs-fonds geschützt.
Grüße von der Ersatzkasse
Hi Barack Obama
, einfach mal in dieser Studie rumschnüffeln:
Studie zur Moral an der Wall Street: Lügner, Schwindler, Egomanen
Eine Umfrage unter US-Bankern zeigt: Unethisches Verhalten ist immer noch weit verbreitet und wird akzeptiert (Quelle: Reuters). Seit der Finanzkrise kämpft die Wall Street um ihren Ruf. Jetzt bestätigt eine große Studie die schlimmste Kritik: Demnach sind Betrug, Selbstsucht und Raffgier in der Branche gängiger denn je.
Fast fünf Jahre nach dem Kollaps der Investmentbank Lehman Brothers wiederholt sich die Geschichte. Besonders erschreckend: Vor allem die jüngste Generation der Wall Street habe "Fehlverhalten als notwendiges Übel" akzeptiert. "Das ist eine wirtschaftliche Zeitbombe, die die verantwortlichen Organisationen unverzüglich entschärfen müssen, oder sie zahlen einen hohen Preis."
Nur 36 Prozent der Befragten glauben, dass sich ihre Branche zum Besseren verändert habe. 52 Prozent sind dagegen überzeugt, dass die Konkurrenz in "illegale oder unethische" Aktionen verstrickt sei. Fast ein Viertel will das im eigenen Haus erlebt oder "aus erster Hand" erfahren haben. Mehr noch: So schlimm sei das doch gar nicht. 29 Prozent halten unethische oder illegale Tricks für notwendig, "um erfolgreich zu sein". Das waren 17 Prozent mehr als im letzten Jahr, als die Studie erstmals durchgeführt wurde. Die Bereitschaft zu Betrug und Schwindel ist also sogar gestiegen, nicht gefallen.
Weitere Resultate:
Ein Viertel wäre zu Insiderhandel bereit, "wenn sie damit ungeschoren mindestens zehn Millionen Dollar verdienen könnten". Beim Nachwuchs steigt dieser Anteil sogar auf 38 Prozent. Als ein Motiv dafür gelten zu niedrige Saläre: 26 Prozent glauben, "dass die Vergütungspläne oder Bonusstrukturen ihrer Unternehmen Ansporn seien, ethische Normen zu verraten oder das Gesetz zu brechen". Auch hier eine Generationenkluft: Bei den Jüngeren sind es 31 Prozent, bei den Älteren 21 Prozent.
"Die Wall Street hat ein handfestes Problem", resümiert die "New York Times.
Auszug: Quelle: Spiegel Online
.....das Leben ist eine großartige Sache, wenn man sein Silber nicht in die Schweiz bringen möchte. Silber hat auch Nachteile, wie man sieht. ![]()
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Grüße von der Ersatzkasse
Danke für die Blumen Anwir,
bedingt durch die Münz-sräds zum Thema China, habe ich schon diverse Anlageentscheidungen getroffen und zu keiner Zeit bereut. ![]()
Das viele Wissen und die Anregungen erschließen den Sammelbereich China sehr hilfreich. Dafür allen Beteiligten vielen Dank. ![]()
Liebe Grüße sendet die Ersatzkasse
.....eine zukünftige Gold- oder Teilgolddeckung des chinesischen Yuan/Renminbi. Dies wäre ein derart einschneidender Schnitt, der auch für China zuerst einmal enorme Turbulenzen brächte.....
Es ist klug und weise, wenn China weiterhin den Weg "Silence Is Golden" einschlägt und nicht mit der Tür ins Haus fällt. Der Bankrott sägt doch bereits am Ast, auf dem diverse westliche Staaten sitzen (siehe Detroit). Der Dow-Jones ist auch nur ein Trugbild, denn inflationsbereinigt hatte der Dow erst bei 13.500 Punkten das Niveau von 1999 erreicht. Der physische Vermögenstransfer in Gold, von West nach Ost, schreibt zurzeit schon sehr auffällig Weltgeschichte.
Grüße von der Ersatzkasse
Heute auf t-online.de 25.07.2013, 15:28 Uhr | von Martin Mrowka, t-online.de
Chinas Goldhunger hält an. Das Land hat gerade den gedrückten Goldpreis im vergangenen Frühjahr zu großen Goldkäufen im Ausland genutzt. Laut den Angaben des Hongkong Census and Statistics Department, auf die sich die Agentur Reuters beruft, wurden allein im April 2013 fast 102 Tonnen Gold von Hongkong auf das chinesische Festland geliefert. Gegenüber dem Vormonat stiegen die Goldexporte Chinas über das asiatische Handelszentrum damit um 62 Prozent. Der April war in dieser Statistik der zweistärkste Monat seit Beginn der Datenerhebung.
Wie sehr sich die chinesische Nachfrage nach Gold in den letzten Jahren erhöht hat, wird anhand der Entwicklung der Auslieferungen physischen Goldes an der Shanghai Gold Exchange (Edelmetallbörse in Shanghai, SGE) klar......
.......China auf dem Weg zur führenden Weltmacht
China könnte die nächste Wirtschafts- oder Finanzkrise nutzen, um der Welt am Tag X die Verlautbarung zu machen: "Wir besitzen 10.000 Tonnen Gold und machen den Renminbi als goldgedeckte Währung für alle frei zugänglich." Damit die Glaubwürdigkeit dieser Aussage steigt, dürften die Chinesen diesen Bestand durch eine westliche, unabhängige Instanz prüfen lassen und zugleich die Goldreserven der westlichen Zentralbanken in Frage stellen, die sich dieser Prüfung standhaft widersetzen.
Grüße von der Ersatzkasse
Heute auch auf t-online.de 25.07.2013, 15:05 Uhr | von Martin Mrowka, t-online.de
Glaubt man der Bundesbank, liegen bei der Federal Reserve Bank in New York 1536 Tonnen deutsches Gold - genau 122.597 Gold-Barren, jeder zwischen 10,9 und 13,4 Kilo schwer. Etwa 24.000 Goldbarren davon sollen in den nächsten sieben Jahren nach Deutschland geschifft werden. Der in New York gelagerte Anteil der deutschen Goldreserven soll von derzeit 45 Prozent schrittweise auf 37 Prozent im Jahre 2020 sinken, kündigte die Bundesbank im Januar 2013 an. Doch glaubt man dem amerikanischen Hedge-Fonds-Manager William Kaye sind die deutschen Goldvorräte aus den USA gar nicht mehr abrufbar. Das Gold sei weg, genauer gesagt in China. Eine Verschwörungs-Theorie?
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Grüße von der Ersatzkasse
Das Angebot von Gold könnte sich verringern. Davon geht das World Gold Council in einer aktuellen Studie aus. In einer Zeit, in der die Nachfrage nach Gold vor allem in Asien auf einem hohen Niveau verharrt, scheint sich das Angebot durch die Wiederaufbereitung von Altgold spürbar zu verringern.
Wie das World Gold Council schätzt, könnte das Altgoldangebot in diesem Jahr um 25% zurückgehen. Zwischen 300-400 Tonnen weniger Gold könnten so an den Markt gelangen. Weniger Menschen seien bei den mittlerweile deutlich gefallenen Weltmarktpreisen von Gold bereit, ihre Münzen oder ihren Schmuck zu verkaufen, heißt es.
Grüße, Ersatzkasse
Laut eigener Aussage setzt Rogers bewusst auf Langfristprognosen. Er erklärt dies damit, dass er schlecht im Timing von kurzfristigen Marktbewegungen sei.
Auszug: Gespräch Dennis Kremer/ Jim Rogers. F.A.Z. vom 16.03.2013
Trotzdem ist der Goldpreis zuletzt gefallen. Auch Ihr früherer Partner, Starinvestor George Soros, hat Gold in großem Stil verkauft. Tun Sie es ihm gleich?
Ach ja, George. Wissen Sie, da hätten Sie mich ebenso gut nach meiner ersten Frau fragen können: Mit der habe ich auch schon seit Jahren keinen Kontakt mehr. Ich werde mein Gold jedenfalls behalten, räume aber ein: Ein größerer Kursrückgang ist möglich. Schließlich hat der Goldpreis mit einer einzigen Ausnahme in den vergangenen zwölf Jahren immer nur zugelegt - das ist ein außergewöhnliches Phänomen. Ich kenne keine andere Anlageform, bei der das der Fall war. Darum scheint fast zwangsläufig eine Korrektur bevorzustehen. Zumal es derzeit schlechte Nachrichten aus dem Land gibt, das so viel Goldschmuck kauft wie keine andere Nation der Welt: Indiens Regierung will den Import von Gold einschränken.
Dann wäre es doch besser, Sie würden Gold jetzt verkaufen.
Wo denken Sie hin? Gold ist eine Versicherung für schlechte Zeiten, die gibt man nicht einfach so auf. Und wenn der Preis bis auf 1200 Dollar je Feinunze sinkt, wäre das wunderbar. Dann würde ich günstig zukaufen.
Derzeit scheint sich aber kaum jemand vor schlechten Zeiten zu fürchten. Die Börsen in Amerika sind auf Rekordkurs.
In der Tat gibt es gerade eine Rallye an den Aktienmärkten. Der sollten Anleger aber auf keinen Fall trauen. Denn sie wurde künstlich erzeugt - vom wohl gefährlichsten Mann, den es derzeit in den Vereinigten Staaten gibt: Notenbankchef Ben Bernanke. Alle wichtigen Zentralbanken der Welt fluten die Märkte mit billigem Geld, aber keiner treibt es so schlimm wie Bernanke. Der Mann versteht nichts von Finanzen, sondern nur etwas vom Gelddrucken.
(Nicht aus dieser Feder, als Info angehängt:
Die weltweite Goldproduktion eines Jahres von ca. 2.600 Tonnen hat aktuell einen Wert von 115 Mrd. US-Dollar. Diese Geldmenge wird durch Neuverschuldung in nur 2,5 Wochen in frischem Papiergeld hergestellt.)
Grüße von der Ersatzkasse
Ist die DWL nicht anders weitergeführt worden von KEP..??
Nur von denen findet man auch nichts mehr im Netz..?!
KEP steht für Kurier, Express und Paketdienste. INTEX bietet diesen versicherten Wertversand an. Siehe auch INTEX-Thread. Ich habe mit INTEX nur gute Erfahrungen gemacht. ![]()
INTEX, versicherter Wertversand
Grüße von der Ersatzkasse
China stellt sich den potentiellen Gefahren aus Fehlsteuerungen, die sich sukzessive in den letzten 20 Jahren aufgebaut haben. Der Kampf gegen die Korruption), gegen das Schattenbankensystem oder gegen Überkapazitäten als auch die Neuausrichtung der Wirtschaft auf eine stärkere Binnenwirtschaft (von IWF, OECD, USA, Eurozone und dem Rest der Welt laut seit Jahren eingefordert) kennzeichnet die Politikausrichtung unter Präsident Xi Jinping. Derartige Politikausrichtungen können kurzfristig Wachstum nivellieren, um langfristig hohes und stabiles Wachstum zu sichern.
Unter Nachhaltigkeitsgesichtspunkten, das sollte für Märkte, die die Zukunft angeblich diskontieren von hoher Bedeutung sein, geht Peking den richtigen Weg, um einen hohen Wachstumspfad mittel- und langfristig zu sichern.
Das aktuelle Ballyhoo an den Märkten ist Ausdruck unterschiedlicher Kulturen. Während China langfristiges Management betreibt, sonnt sich der "Westen" in der hohen Kunst der Arroganz der Kurzfristigkeit.
Auszug: © Folker Hellmeyer
Grüße von der Ersatzkasse
Auch ein sehr interessanter Gradmesser den der Vermögensverwalter Bert Flossbach in der aktuellen Juli 2013 Wirtschaftswoche ins Spiel bringt.
Flossbach: Relativ zu anderen Anlagen, auch zu Aktien, ist Gold im Moment nicht teuer. Gold kann man gut in Öl messen. Im Schnitt der letzten 40 Jahre konnte man 17 Barrel Öl pro Unze Gold kaufen. Ein Barrel kostet heute rund 105 US-Dollar, 17 mal 100 ist 1.785. Aber eine Unze Gold steht bei 1300 Dollar.
Adam Hamelton kommt im August 2005 zu folgender Rechnung:
Wenn Öl auf USD 50 korrigiert, dann sind 100 Fässer USD 5.000 wert. Im Durchschnitt der letzten vier Jahrzehnte kosteten 100 Fässer 7,2 Unzen Gold, dies deutet auf einen Zielpreis bei Gold von USD 694 pro Unze hin. Folglich müsste der Goldpreis, wenn die GCCO auf ihren langfristigen historischen Durchschnitt zurückkehrt, um 58% von hier ansteigen. Dies ist wieder einmal sehr bullisch für Gold. (im Ergebnis zum heutigen Ölpreis = 1.460 Dollar je Feinunze Gold)
Der Mittelwert dieser Überlegungen liegt bei 1.622,50 Dollar je Feinunze Gold.
[Blockierte Grafik: http://abload.de/img/gold-l-ratio0zj3u.jpg]
Miriam Kraus kommt im März 2012 zu folgendem Ergebnis:
Das Gold/Öl-Ratio setzt also den Goldpreis (hier in USD) ins Verhältnis zum Ölpreis (hier WTI in USD). Der historische Durchschnittswert dieses Verhältnisses liegt bei 15,7. Und...das aktuelle Gold/Öl-Ratio liegt bei 15,71, also völlig im Rahmen des historischen Durchschnittsverhältnisses.
Diese Recherche ergibt einen Goldpreis von 1.648,50 Dollar je Feinunze Gold.
Der faire Durchschnittspreis, nach diesem Abgleich = je Feinunze Gold 1.631,17 US-Dollar.
Es bleibt jedem selbst überlassen, einzuordnen, ob das viel oder wenig ist. Für mich ist es für das wertbeständigste Zahlungsmittel, das die Menschheit je hatte, eher wenig. Der Blick auf die Geld- und Zettelwirtschaft rechtfertigt den Preis allemal.
Grüße von der Ersatzkasse