Beiträge von Ersatzkasse

    So wie ich es sehe ist die Titanic ausgelaufen und wir können ein Ruderboot zum doppelten Marktpreis kaufen, bevor wir es später auf der Reise als Rettungsboot gebrauchen werden.


    Nehmen wir an es gäbe eine 100% stabile Währung. Weiterhin nehmen wir mal an, die Minen zahlen Löhne, die einem Minenarbeiter ein sorgenfreies Leben ermöglichen. Wo würde der Goldpreis dann heute stehen?


    Nach der Hausse in den 70er Jahren war die Ratio auf 1,65, nach der Hausse in den 30er Jahren auf 2,9 gefallen. Bei 2,9 würde sich ein Unzenpreis von 5.517 Dollar ergeben.


    Die gesamte Goldmenge der Welt beträgt ca. 170.000 Tonnen. Bewertet mit 1.200 Dollar je Unze sind das ungefähr 6,7 Billionen Dollar. Die Goldmenge der Welt ist also ungefähr ein Zehntel der aktuellen jährlichen Wirtschaftsleistung wert. Es bleibt jedem selbst überlassen, einzuordnen, ob das viel oder wenig ist. Für mich ist es für das wertbeständigste Zahlungsmittel, das die Menschheit je hatte, eher wenig.


    Das, was viele Leute und Statistiken als "Gold" bezeichnen, das sind:
    i.d.R. Gold-ETF-Anteile, Gold-Zertifikate, Gold-Futures, Gold-Derivate. Auf eine einzige Unze echtes GOLD, die die Emittenten dieser (real) meist völlig unbesicherten Inhaberschuldverschreibungen möglicher Weise besitzen (Besitz ist dabei nicht gleich Eigentum!) kommen, Schätzungen zufolge 500 Unzen so genanntes "Papiergold" = Goldversprechungen).


    So wie ich es sehe ist die Titanic ausgelaufen und wir können ein Ruderboot zum doppelten Marktpreis kaufen, alternativ stehen noch 500 Zettel mit dem Versprechen auf ein Rettungsboot zum normalen Marktpreis zur Verfügung. Für welches der 501 Rettungsboote wird sich der Passagier auf der Titanic wohl entscheiden, wenn es ernst wird?


    Es gibt ein echtes Rettungsboot: Physische Edelmetalle :thumbup:



    Grüße von der Ersatzkasse

    .... Jetzt nach Jahren kommen die Quatschköpfe und Heiße Luft verbreiter hergefahren und meinen wieder.....
    Wer auf die Gehört hat, der ist schon immer auf die Schnauze gefallen...


    Da hat sich auch nach 2775 Tagen nichts dran geändert :thumbup:


    Grüße von der Ersatzkasse

    Na, das ist ja ein Vorgeschmack auf das, was uns in den nächsten Jahren erwartet. Alles Gute kommt bekanntlich aus Amerika. Aber keine Sorge, bald wird die Notenbank mit dutzenden Helikoptern angeflogen kommen und es wird Geld regnen über Detroit.


    Grüße von der Ersatzkasse

    Wie viel Gold besitzt China wirklich?


    In den vergangenen Wochen und Monaten haben die Chinesen mehr Gold gekauft als jedes andere Volk auf der Erde. China ist der größte Goldimporteur, -konsument und auch -produzent der Welt. Dennoch werden die Goldreserven der chinesischen Zentralbank schon seit Jahren unverändert mit 1.054 Tonnen angegeben. Aber stimmt diese Zahl wirklich noch?


    In den westlichen Medien wird derzeit voller Sorge über einen möglichen, weiteren Einbruch der chinesischen Wirtschaft diskutiert. Doch selbst falls es einen weiteren Einbruch geben wird, sollte man nicht vergessen, dass China schon längst vorgesorgt hat: Es verfügt nicht nur über eine – besonders in den letzten Jahren – gut ausgebaute Infrastruktur und große Mengen an wichtigen natürlichen Ressourcen (wie zum Beispiel Uran, Seltene Erden und Kohle – um nur einige zu nennen), sondern auch über die derzeit wahrscheinlich stärkste Industrie der Welt. Zusammen mit den inzwischen riesigen Goldreserven des Landes ist das genug, um nach der Krise wie der sprichwörtliche "Phönix aus der Asche" aufzusteigen.


    Auszug: Marc-Stephan Arnold, Beijing


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    Grüße von der Ersatzkasse

    Ron Paul ist privatwirtschaftlich an einem Punkt angelangt, an dem man seine wertvolle Lebenszeit nicht mehr mit Umschichtungen im Portfolio verschwendet, wenn man von dem Engagement überzeugt ist.


    Er kann seine jährlichen Bezüge sicher nicht verkonsumieren. Auf diesem Niveau angekommen, ist dann der Geldwert des Portfolios eine Nebensache. Es sind ja meist nicht die großen Tiere dieser Welt, die den Goldpreisrückgang beklagen.


    Wie sagt André Kostolany so schön: „Wer viel Geld hat, kann spekulieren. Wer wenig Geld hat, darf nicht spekulieren. Wer kein Geld hat, muss spekulieren“.


    Wer mit Minenaktien spekuliert, muss auch die Konsequenzen kennen, so wird man dann schnell zum Trader. Mit echtem Metall sitzt man diese Zeiten dann erheblich bequemer aus, denn der Goldpreis wird auch die 2.000 Dollar-Marke übersteigen. Es ist nur eine reine Zeitfrage.


    Es bleibt ja auch immer die Frage an sich selbst: „Warum habe ich in diesen Zeiten Gold und Silber physisch gekauft.“ :whistling:



    Grüße von der Ersatzkasse

    Kommentar:
    Weiterhin beunruhigen den IWF und seine Auftraggeber die USA natürlich, dass China ebenfalls den Dollar als internationale Verrechnungswährung abschaffen möchte. Das wäre für die USA der absolute Wirtschaftsgau. Keine Importe mehr für wertloses buntes Papier.



    Grüße von der Ersatzkasse

    PEKING/FRANKFURT (awp international) - China wird nach den Worten von Finanzminister Lou Jiwei auf die gegenwärtige Konjunkturschwäche nicht mit einem breitangelegten Ausgabenprogramm reagieren. In diesem Jahr werde die Regierung nicht auf ein grosses Konjunkturpaket zurückgreifen, so Lou. Die Äusserungen sollen bereits am 11. Juli während eines Treffens mit hochrangigen US-Vertretern in Washington gefallen sein. Sie wurden aber erst am Dienstag auf der Internetseite des Finanzministeriums veröffentlicht.


    China werde Binnenkonjunktur und Beschäftigung zwar durch eine Feinsteuerung der Wirtschaft, also einzelne Massnahmen, stützen. Grosse Änderungen in der kurzfristigen Wirtschaftspolitik werde es aber nicht geben. Auch das Haushaltsdefizit soll konstant gehalten werden. Lou hatte unlängst mit widersprüchlichen Aussagen zum Wachstum Chinas für Verwirrung gesorgt und Spekulationen hervorgerufen, die Regierung könnte ihr offizielles Wachstumsziel von bislang 7,5 Prozent reduzieren./bgf/jsl


    (AWP)

    Der Internationale Währungsfonds (IWF) warnt, China müsse dringend entscheidende Wirtschaftsreformen einleiten. China müsse sich von seinem Wachstumsmodell trennen, das zu stark auf Schulden beruhe.


    Das chinesische Modell sei „nicht tragfähig“ und erhöhe die Verletzlichkeit der chinesischen Wirtschaft, so eine aktuelle Studie des IWF. Um einen weiteren Wirtschaftlichen Erfolg zu gewährleisten, sei eine „Reihe entscheidender Maßnahmen“ erforderlich.


    Am wichtigsten sei es, „das weitere Anwachsen der Kredite zu zügeln und den weiteren Aufbau von Risiken im Finanzsektor zu verhindern“, so der IWF. Es sei zudem beunruhigend, dass ein wesentlicher Teil der Kredite durch die nicht-traditionelle Finanzwirtschaft geleitet werde.


    Als die chinesische Zentralbank im Juni den Geldhahn abdrehte, löste sie einen massiven Anstieg der Interbanken-Zinssätze und einen vorübergehenden Stillstand auf dem Kreditmarkt aus. Es habe sich gezeigt, dass die Zentralbank die Kredit-Expansion einschränken will, so der IWF. Doch müsse China das Grundproblem angehen, indem das Land die Deregulierung der Zinssätze vorantreibt.


    Noch im Jahr 2011 trug der Konsum mehr zum Wachstum bei als Investitionen. Doch im vergangenen Jahr drehte sich der Trend wieder. Der IWF sagte, ein entscheidender Wandel zu einer Wirtschaft, die stärker auf den Konsumenten basiert, müsse erst noch stattfinden.


    Auch die chinesischen Staatsschulden hält der IWF für zu hoch. „Die tatsächliche Staatsverschuldung“ habe im vergangenen Jahr eine Quote von 45 Prozent erreicht. Diese Schuldenlast sei zwar noch kontrollierbar, doch die Regierung habe weniger Spielraum als zuvor.

    @ papillon heute in seinem Faden : "Das Tief von Gold und Silber bildete sich am 28. Juni" Siehe hier Nr. 15 vom 01.07.13 : Schöne Übereinstimmung!
    Grüße.


    Auch mit meinem Dorftratsch vom 28.06.2013 eine schöne Übereinstimmung. Siehe Zitat vom 28.06.2013:


    Freitag, 28. Juni 2013, 18:10 Gold, Meinungen und Diskussionen:
    Ich habe heute beim Dorftratsch erstmalig den Satz: "Gold ist Scheixxe vernommen." Der Boden ist also in Reichweite. :D
    Grüße von der Ersatzkasse


    Grüße von der Ersatzkasse

    unsere soliden Banken machen nur für 10 J. fest.
    Alles andere wäre unseriös - die sind ja nicht BLÖD!


    [smilie_happy] :thumbup: [smilie_happy]


    Grüße von der Ersatzkasse


    Man kann seine Immobilien auch nach diesem Motto finanzieren:

    Zitat Albert Einstein :
    "Um ein tadelloses Mitglied einer Schafherde sein zu können, muss man vor allem ein Schaf sein "


    Man kann auch zurzeit Gold und Silber physisch verkaufen, wenn man sich zur Schafherde zählt.


    Das Handelsblatt hat immer fertig, wenn sich der Wind bereits wieder gedreht hat.


    Grüße von der Ersatzkasse

    Worauf ich achten würde, denn aktuell sind die Voraussetzungen gut:


    Die Zinsen sind historisch tief und die Lage an den Finanzmärkten hat sich keineswegs entspannt. Allerdings würde ich mir nur dann eine Immo kaufen, wenn ich ein gewisses Eigenkapital mitbringe (30% oder mehr).


    Natürlich - wie immer - die Lage beachten. Nur wenn die Lage gut ist, kann die Immo im Fall der Fälle wieder schnell und möglichst ohne großen Verlust wieder verkauft werden.


    Ich würde auch wert auf die Substanz legen und mit dem Kaufpreis abgleichen.


    Hypothekenzinsen für 30 Jahre festmachen.


    Etliche Kreditinstitute lassen schon in den ersten zehn Jahren der Vertragslaufzeit Sondertilgungen von jährlich fünf bis zehn Prozent der Darlehenssumme zu. Die Gebühren für diese Sonderzahlen sollten in einem vernünftigen Rahmen bleiben; clevere Baufinanzierer vereinbaren das von Anfang an mit.



    Grüße von der Ersatzkasse

    Das Thema China wurde in den letzten Wochen immer wieder als Belastungsfaktor für Weltwirtschaft und Finanzmärkte belegt.


    Wir freuen uns über die Bewertung Chinas im Rahmen des neu geschaffenen ZEW-Barometers (CEP), das in Zusammenarbeit mit der Fudan Universität in Shanghai erstellt wird.


    Die Einschätzung, dass es per 2013 und 2014 zu einem Anstieg des BIP im Dunstkreis von 7,6% kommen soll, deckt sich weitgehend mit unserer Beurteilung. Der Umbau des Geschäftsmodells Chinas zu einer stärkeren Binnenkonjunktur und zu höherwertigen Produktionsstandards bei gleichzeitiger Bekämpfung struktureller Probleme (u.a. Schattenbanken, Korruption) ist unter Nachhaltigkeitsgesichtspunkten bei einem derartigem Wachstumstempo bemerkenswert.


    Noch bemerkenswerter ist, dass China in den letzten 30 Jahren ein Durchschnittswachstum von 9% aufwies und nicht wie andere Schwellenländer in diesem Zeitrahmen von massiven Krisen heimgesucht wurde.


    Auf diesen hohen Basiswert nach 30 jährigem durchschnittlichen Wachstum von 9% setzt China nun weitere circa 7,6% im Rahmen von ökonomischen und strukturellen Neuausrichtungen drauf. Das ist beachtlich und sollte Respektsbezeugungen und nicht Krisendramaturgie forcieren. Das Technokratenregime hatte die Situation bisher im Griff. Das unterstellen wir auch zum jetzigen Zeitpunkt und für die absehbaren zukünftigen Zeitläufe.


    Diejenigen Kräfte, die in den vergangenen Jahren China analytisch angriffen (NY/London, z.B. Immobilienkrise mit systemischer Relevanz) haben bisher einen sehr mäßigen Trackrecord. Waren diese Analysen unter Umständen zu politisch motiviert? In der Eurozone haben wir mit dieser Form der Analyse bereits ausreichend Erfahrungen gemacht.


    © Folker Hellmeyer vom 11.07.2013

    Wenn ich auf dem Dollarberg der Chinesen sitzen würde, könnte ich keine Nacht mehr ruhig schlafen.
    Ich würde auch ganz piano alles aufkaufen was noch für die Greenbacks zu kriegen ist, bevor die Suppe so richtig brodelt.


    Grüße von der Ersatzkasse


    Chinamünzen haben im Preis bisher gut "standgehalten" (außer einige neuere Ausgaben). Natürlich werden noch einige Münzen aufgrund der Edelmetallpreise etwas korrigieren, jedoch bisher sehr deutlich weniger, als der reine EM Kurs.


    Der Panda macht als Bär eine gute Figur und kann sogar den Bullen spielen. ^^ Die Pandas waren im ersten Halbjahr 2013 als Detailaufnahme ein sehr interessantes und beachtenswertes Detail. Es kommen kaum noch ältere Pandas auf den Markt. Wenn dann mal was angeboten wird, so haben die Preise den Preisrückgang von EM fast völlig verschlafen. Ich habe eine so intensive Preisstabilität als Pandasammler noch nicht erlebt.


    Die größte Freude im ersten Halbjahr bereitete mir, als Neuzugang in meinem Zoo, mein 1 Unzen Panda von 1995. Im Bild mit Münzkapsel AirTite H32 mm. [smilie_love]



    Grüße von der Ersatzkasse


    Seit Jahren wird der Bevölkerung eine moderate Inflationsrate vorgezeigt. Doch schaut der Bürger ins Portmonee sieht es anders aus.


    Halten die Statistiker einen Preisanstieg nicht für dauerhaft, wird er nicht berücksichtigt. Kann beispielsweise bei landwirtschaftlichen Produkten bei Fehlernten der Fall sein.


    Konstruiertes Beispiel: Die Preise für Kartoffeln steigen deutlich. Alternativ könnte man Mais essen. Kartoffeln fliegen aus der Berechnung raus. Mit Mais wird weiter gerechnet.


    Es liegt auf der Hand, dass sich die persönliche Inflation schlimmer anfühlt, als es die Statistik vorgaukelt.



    Grüße von der Ersatzkasse

    Wer nicht nur blind, sondern auch taub und obendrein auch noch dumm ist, der wird in den letzten Tagen etwas gesehen, gehört und auch etwas gelernt haben. Experten, die gestern noch Gold hoch geschrieben haben, schreiben es heute runter. Der Crash war groß genug, um im öffentlichen Spektakel für Aufmerksamkeit zu sorgen. Morgen schreiben es die Experten wieder hoch. oder runter. So schrieb Frank Meyer am 25.04.2013


    Dann heute:
    Gold-Bullen auf dem Vormarsch
    Handelsblatt vom 08.07.2013

    New York Gold hat seinen Ruf als „sicherer Hafen“ und als „Krisenwährung“ scheinbar nicht verloren. Gold-Händler sind derzeit so positiv zu dem Edelmetall eingestellt wie seit etwa einem Monat nicht mehr. Die jüngste Regierungskrise in Portugal hat wieder Befürchtungen aufkommen lassen, dass sich die europäische Staatsschuldenkrise verschärfen könnte. Außerdem lässt der massive Preiseinbruch die Nachfrage nach Schmuck anstiegen.


    Das Abrutschen von Gold in einen Bärenmarkt sorgte aber gleichzeitig dafür, dass die Nachfrage nach Schmuck und Münzen in der ganzen Welt anstieg. Die Importe in die Türkei, dem viertgrößter Gold-Abnehmer, sind zuletzt auf den höchsten Wert in viereinhalb Jahren angestiegen.


    (So berichtete die Istanbuler Goldbörse, dass die Türkei im Juni 44 Tonnen Gold importiert hat. Im zweiten Quartal summieren sich die türkischen Goldeinfuhren damit auf 133 Tonnen. (Angaben nicht aus dem Handelsblatt)



    Grüße von der Ersatzkasse

    Rede und Widerrede, das ist der Sinn einer fachbezogenen Auseinandersetzung in einem Forum wie diesem.


    Diese fachbezogene Auseinandersetzung mit "edelweiss" ist bisher noch keinem Boardler gelungen, weil man die eingeschobenen Provokationen und Beleidigungen von "edelweiss" so nicht stehen lassen kann und möchte, wenn man hier sinnvolle Beiträge einstellt.


    Grüße von der Ersatzkasse

    Der Gold-Crash ist ein Witz der Finanzgeschichte. Angesichts Null-Zins und steigender Staatsverschuldung ist Gold alternativlos. Felix Zulauf: Tiefpunkt könnte erreicht sein.


    von Michael Mross
    Der Gold-Crash entbehrt jeder fundamentalen Grundlage. Der Ausverkauf bei Edelmetallen bleibt nach wie vor ein Rätsel. Nicht ausgeschlossen, dass hier sogar manipulative Kräfte am Werk waren. Was wirklich hinter dem Kurssturz steckt, wird wohl für immer ein Geheimnis bleiben. Fakt jedenfalls ist: In dieser Papier-Schein-Welt hätte eigentlich jeder einzelne Sektor einen Crash verdient, nur nicht Edelmetalle.


    Felix Zulauf bringt es in einem Interview mit der Wirtschaftswoche auf den Punkt: „Wir kommen aus einem risikolosen Zinsumfeld in ein Umfeld mit zinslosem Risiko. Es gibt keine sicheren Anlagen und keine Renditen mehr, sondern nur noch Risiken.“



    Dieses Zitat dürfte in die Geldgeschichte eingehen, deshalb hier noch mal:


    „Wir kommen aus einem risikolosen Zinsumfeld in ein Umfeld mit zinslosem Risiko. Es gibt keine sicheren Anlagen und keine Renditen mehr, sondern nur noch Risiken.“



    Unter diesen Umständen muss man sich wundern, dass noch kein Bankrun stattgefunden hat. Bei Zinsen nahe Null bleibt nur noch das Risiko, dass das Geld bei einer Bankpleite weg ist. Wer trägt es unter diesen Umständen noch zu einem Finanzinstitut?


    Die Sparer finanzieren mit ihrem Geld die internationalen Super-Hedgefonds - genannt "Banken" - und wenn sie sich verzocken, ist das Geld weg. Schöne neue Finanzwelt.


    Alternativen? Gibt es praktisch nicht. Staatsanleihen? Wie dumm muss man sein, einem sowieso schon total überschuldeten Staat zu Minizinsen Geld zu leihen? Anleihen sind sichere Geldvernichtung. Der Zeitpunkt der totalen Enteignung rückt näher: Entweder gehen Staaten pleite, oder die Kaufkraft des Geld verflüchtigt sich in einer Inflations-Supernova.


    Börse? Vielleicht. Aber wenn das Geldsystem zerbröselt, wäre es naiv, anzunehmen, dass Aktien steigen. Die Kurse der Banken sind dabei ein Warnsignal. Doch dieses Warnsignal wird gleichwohl von den Anlegern nicht wahrgenommen. Sie sind offenbar der Meinung, dass die Spielcasinos weiter funktionieren, wenn die Banken pleite sind. Doch diese Annahme wird sich als naiv erweisen.


    Wie geht’s weiter bei Gold? Felix Zulauf: Die Positionen an den Terminmärkten seien massiv auf einen fallenden Goldpreis ausgelegt. „Das sind eigentlich gute Voraussetzungen für ein Tief. Ich denke, der Goldpreis ist diesem Tief ziemlich nahe. Zwischen 1150 und 1250 Dollar je Unze sollte das Tief erreicht werden.“ Massiv kaufen würde er jetzt noch nicht: Wer Gold kaufen will, „der kann portioniert kaufen, aber zunächst piano“.



    Grüße von der Ersatzkasse