Beiträge von Teetrinker

    Auf die Gefahr hin, dass ich gelyncht werde, habe ich einen Beitrag vom ThaiGuru unten angefügt. Passt genau in mein Weltbild und außerdem halte ich es für sinnvoll, wenn man Threads nach Themen sortiert und deswegen notfalls auch mal was doppelt postet.




    March 09, 2004 06:08


    Silver Is Crossing the Charts


    AXcess News (http://www.axcessnews.com) published a story showing how Silver is crossing the charts to rise against gold in value. The story covers a host of mining companies, including Itronics (OTC BB: ITRO), which is the first "urban miner" in the nation to recycle heavy metals from photo chemicals.


    If you're one of the growing number of investors who believe a financial meltdown is likely, you've probably been looking at gold. If so, you may also want to consider silver.


    Coeur d'Alene's Rochester mine surpassed 100 million ounces of historic silver production, reaching a major milestone as one of the world's most productive silver mining districts. Coeur's shares are trading closer to its 52-week hi of $8.90 and its earnings are expected to support that range.


    So how do you capitalize on this opportunity? Many silver proponents recommend buying one of the various forms of physical silver. But most would agree that the greatest potential for profit is with silver stocks.


    When you look back at gold and silver through the centuries, the ratio has been remarkably consistent, hovering around 10, 11 or 12 to 1. But during the 1900's, it had climbed to around 15 or 16 to 1, where it stood until 1980 when gold began to soar and silver did not keep pace.


    So will historical precedent and market forces prevail to bring the ratio back to 15 to 1? Why not? Which means when gold gets to $800 an ounce, as many observers believe it will, silver will be $53.33. And if gold gets to $3000, as some experts predict, silver will be $200 an ounce. Either way, today's price of silver could be one of the best investment bargains around.


    __________________
    http://www.usagold.com/images/WauwClr.gif


    Gold und Silber


    Strong buy !!!

    Was ist denn mit der Gewinnung von Gold und Silber aus dem Meerwasser? Das Preisniveau, bei dem dies ökonomisch sinnvoll gemacht werden könnte, wäre wohl für viele Jahrzehnte die natürliche Preisobergrenze. Hat jemand ne ungefähre Vorstellung, wo diese Grenze liegt und ob sie durch den technischen Fortschritt nennenswert gesenkt werden kann?

    Warren


    Von einem Moderator hätte ich moderatere Töne erwartet.


    Karl
    Du brauchst doch diesen Thread nicht zu lesen. Ich finde es hingegen gut, wenn jemand Informationen sammelt und an einer Stelle zusammenfaßt. Da ich ein paar Wochen vor TG hier war, zähle ich mich nicht zu seinen "Fans", aber seine Arbeit gefällt mir.


    Schuldenblase
    Was Ted Butler sagt, ist vielleicht ganz interessant, geht aber am Thema vorbei. Er spricht von Zertifikaten, die einen Anspruch auf physisches Silber versprechen. Ein Anbieter dieser Anlageform ist z.B. Siegfried Weigl http://www.weigl-fdl.de/anlageformen.html


    Ich hingegen spreche von Bankzertifikaten, die mir KEIN physisches Silber versprechen, sondern nur die Zahlung einer Differenz von einem Strikepreis (z.B. 4$) und dem aktuellen Silberpreis (z.B. 7$). Jedes Zertifikat verbrieft also einen Anspruch von aktuell 3 Dollar gegen die herausgebende Bank (z.B. ABN AMRO).


    Für mich sind solche Zertifikate der ideale Kompromiss zwischen physischer Ware und Minenaktien. Dies kommt auch in der Wertentwicklung zum Ausdruck. Im letzten Vierteljahr hat mein Zertifikat ca. 70% zugelegt. Das ist deutlich mehr als Silber in Euro gestiegen ist, aber weniger als die Performance von Macmin und Co.


    Im Gegenzug brauche ich mir keine Sorgen um Bleifüllungen in Silberbarren und um Bilanzfälschungen zu machen. Jedem das Seine.

    TG


    Im Gegensatz zu den meisten anderen Boardteilnehmern differenziere ich nicht so streng zwischen physischem Edelmetall und Forderungen aus Papier. Ich habe selbst Zertifikate über eine nennenswerte (jedenfalls nach den Maßstäben hier im Board) Menge Silber, das ich aus logistischen, statischen und sicherheitstechnischen Gründen nicht physisch zu Hause lagern möchte. Physisches Edelmetall ist was für Untergangspropheten und Schwarzgeldbesitzer. Ich bin weder das eine noch das andere.


    Ob die Bundesbank das Gold im Keller hat oder an irgendwelche Banken verliehen hat, macht für mich keinen großen Unterschied. Mag sein, dass die Chinesen dass auch anders sehen.

    Wieso kauft die chinesische Notenbank nicht einfach den Europäern ihr Gold ab? Dann wäre die Sache ohne Marktbewegung vom Tisch und die Chinesen hätten wenigstens ein paar Dollar in Sicherheit gebracht.




    12:30 08Mar2004 RTRS-FOKUS 1-Neues Goldabkommen ermöglicht höhere Verkaufsmenge


    Basel, 08. Mär (Reuters) - Die Europäische Zentralbank (EZB) und 14 nationale Notenbanken in Europa dürfen nach einem neuen Abkommen künftig mehr Gold verkaufen als bisher.
    Die neue Vereinbarung schließe sich an das im September endende Abkommen an und gelte ab dem 27. September 2004, teilten die Zentralbanken am Montag am Rande des G-10-Notenbanktreffens in Basel mit. Nach der neuen Vereinbarung mit fünf Jahren Laufzeit werden die Goldverkäufe auf 500 Tonnen jährlich oder insgesamt 2500 Tonnen begrenzt, das noch laufende Abkommen sah ein Limit auf 400 Tonnen jährlich oder insgesamt 2000 Tonnen vor.
    Die Notenbanken hatten erstmals 1999 eine solche Vereinbarung angekündigt. Damit wollen sie ihre Goldreserven koordiniert abbauen, ohne einen Verfall des Goldpreises auszulösen. "Gold bleibt ein wichtiges Element der globalen Währungsreserven", hieß es in der gemeinsamen Erklärung der Zentralbanken. Neben der EZB unterzeichneten alle zwölf nationale Notenbanken des Eurosystems die Vereinbarung sowie die Zentralbanken der Schweiz und Schwedens. Die Skandinavier rückten an die Stelle Großbritanniens, das sich einem neuen Abkommen nicht mehr anschloss. Das Finanzministerium in London erklärte, das Land habe nicht vor, sich von Goldreserven zu trennen.
    Die Finanzmärkte hatten dieses Mal schon lange damit gerechnet, dass sich die Notenbanken im Frühjahr über ihre neue Verkaufsstrategie einigen würden. Auch die nun angestrebte höhere Menge von 2500 Tonnen war keine Überraschung für Branchenexperten. Dennoch gab der Goldpreis nach der Bekanntgabe des Abkommens um einen Dollar auf 399 Dollar je Feinunze nach. Unter dem neuen Abkommen begrenzen die Notenbanken auch das Volumen ihrer Goldleihegeschäfte sowie der von ihnen gehandelten Optionen und Futures auf das Edelmetall.
    Bisher hat nur die Deutsche Bundesbank eine Option zu Goldverkäufen über 120 Tonnen im Jahr oder insgesamt 600 Tonnen öffentlich gefordert. Der Bundesbank-Vorstand will von dieser Option aber nur Gebrauch machen, wenn die Erträge aus den Goldverkäufen Gewinn bringend wieder angelegt werden können. Bundesbankpräsident Ernst Welteke wollte mit Bundesregierung und Bundestagsfraktionen die Möglichkeiten einer entsprechenden Regelung beraten.
    iws/bob

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    Monday, 08 March 2004 12:30:51RTRS [nL08523172] {DE}ENDS

    TG


    Erstmal herzlich willkommen an Board! Deine Infos sind wirklich klasse, auch wenn man von der Vielzahl fast erschlagen wird. Hoffentlich entschuldigt sich der Karl noch für die unhöfliche Begrüßung, der ist sonst eigentlich nicht so.


    All
    Bei Interesse steuere ich gerne aktuelle Reuters-Meldungen zu diesem Thread bei, ich will hier aber keinen langweilen.


    An die Charties hätte ich als Fundi den Wunsch, dass man die Bilder nicht kommentarlos postet, sondern wenigstens mit ein oder zwei Sätzen erklärt, worauf man sein Augenmerk richten sollte.

    10:23 08Mar2004 RTRS-Buba-Vize Stark deutet Einigung über Goldabkommen an


    Basel, 08. Mär (Reuters) - Die europäischen Notenbanken könnten nach Andeutungen von Bundesbank-Vizepräsident Jürgen Stark bei dem Treffen der G-10-Notenbanken am Montag in Basel die Verlängerung des Goldabkommens bekannt geben.
    Auf die Frage, ob die Zentralbanken einem neuen Abkommen nähergekommen seien, sagte Stark zu Journalisten vor dem Treffen: "Sie müssen auf die Pressekonferenz warten. Vielleicht wird es einige Überraschungen geben." Als derzeitiger Vorsitzender der G-10-Gruppe wird der Präsident der Europäischen Zentralbank, Jean-Claude Trichet, um 12.30 Uhr MEZ die Pressekonferenz abhalten, auf der die Notenbanken ihre Einschätzung zur Entwicklung der Weltwirtschaft und zu Fragen der Finanzsysteme abgeben.
    Das geltende fünfjährige Goldabkommen von 15 europäischen Zentralbanken, mit dem die Verkäufe der Notenbanken auf insgesamt 2000 Tonnen begrenzt wurden, endet im September. An den Finanzmärkten wird mit einer baldigen Ankündigung eines neuen Abkommens gerechnet. Bisher hat nur die Deutsche Bundesbank öffentlich den Wunsch angemeldet, unter einem neuen Abkommen auf eine Option zu Goldverkäufen über insgesamt 600 Tonnen zu dringen. Unter der alten Vereinbarung hatte die Bundesbank, mit insgesamt 3440 Tonnen die weltweit zweitgrößte Goldreservehalterin nach der US-Notenbank, nur knapp 30 Tonnen verkauft. Mit dem Begrenzen der Goldverkäufe wollen die Zentralbanken ihre Reserven marktschonend abbauen. iws/bob

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    Monday, 08 March 2004 10:23:35RTRS [nL08475794] {DE}ENDS

    Der Unterschied zwischen Japan und China für mich ist, dass China die nötige Weitsicht und Flexibilität hat, um auch für den Fall eines schwachen Dollars gerüstet zu sein. Eine Abkopplung des Yuan vom Dollar wird kommen und Chína wird das besser verkraften als Japan.


    Was aus den Bergen von Dollars werden soll, wüßte ich aber auch gerne. Wenn Bush wiedergewählt wird, dann möchte ich nicht Zentralbanker in Japan sein.

    Tangram ist schön entspannend, spiele ich ganz gerne mal.


    Für mich ist halt entscheidend, was ich netto an Gewinn erziele. Und solange ich in Deutschland lebe und steuerehrlich bin, sind unsere unsäglichen Steuergesetze ein wichtiger Faktor, den man berücksichtigen muss. Selbstverständlich realisiere ich auch Gewinne innerhalb der Spekufrist, wenn dies wirtschaftlich sinnvoll erscheint. Aber ich glaube nicht, dass ich bei dem hektischen Silbermarkt durch Trading mehr als das Doppelte dessen erwirtschaften kann, was ich durch Buy-and-Hold erziele.


    Ich verstehe nicht, wieso sich deine Angst vor Manipulationen auf Gold und Silber DIREKT beschränkt. Wenn heute jemand 1 Milliarde in eine kleine Goldmine investieren wollte, käme auch kein Handel mehr zustande. Abgesehen von drei Währungen und ein paar Rohstoffen kenne ich keinen Markt, der es verkraften könnte, wenn mehr als ein paar Tropfen der umherschwimmenden Geldmenge innerhalb von 5 Minuten in diesen Markt gelenkt würden. Aber deshalb habe ich noch lange keine Sorgen, dass die Weltbörsen morgen geschlossen werden. Unser ganzes kapitalistisches System beruht auf Angebot und Nachfrage, und solange es kein besseres System gibt, werden wir mit dem bestehenden weiterwursteln.

    >>Während du ein ganzes Jahr lang auf 100% gewartet hast um ja nicht die hälfte davon abgeben zu müssen, habe ich im gleichen Zeitraum 1000% gemacht, <<


    Okay, lassen wir es dabei. Ich bin halt nur ein normaler, konservativer Anleger, der selbst mit 50% nach Steuern mehr als zufrieden wäre, weil er dann drei Jahre früher aufhören könnte zu arbeiten. Mit Leuten, die 1000% im Jahr machen kann und will ich mich nicht messen.


    Thom


    Ich wollte klarmachen, dass man die Hunt-Blase bei allen Überlegungen zu Silber schlicht und einfach nicht berücksichtigen darf. Es war imvho ein singuläres, unkorreliertes Ereignis, dass keinerlei Aussagekraft hat.

    Neues von Arnd, dem Bär ;)



    >>Zu Silber und zur Richtung der nächsten größeren Preisbewegung hier erklärt Standard Bank, es empfehle sich vielleicht, einmal eine Münze zu werfen. <<


    Na immerhin, jetzt zitiert er schon externe "Experten", die zu 50% von einem weiteren Anstieg ausgehen :D


    Sind ihm die Argumente ausgegangen?

    Nein, natürlich nicht. Ich bin auch kein Charttechniker, sondern orientiere mich an Fundamentaldaten. Langfristige Charts geben aber einen ganz guten Überblick. Und wenn Gold/Silber unter die 50 fällt, dann werde ich mir schon überlegen, ob ich nicht einen kleinen Teil des Silbers in Gold tausche. Eine solche Extremposition, wie ich sie im Moment fahre, sollte man auch nur in Extremsituationen haben. Ansonsten hat eine gute Diversifikation noch nie geschadet.

    >>Ich meinte OS mit KURZER Laufzeit, da mich eigentlich nur Kurze OS interessieren, weil mit den langen es ZU LANGE dauert % zu sammeln!!!! <<


    Die Performance eines OS hängt von seiner Hebelwirkung und vom Aufgeld ab, nicht von der Laufzeit. Und wer in Edelmetallen investiert, sollte wenigstens die Ruhe haben, um die einjährige Spekulationsfrist abzuwarten. Ich habe zumindest nicht vor, meinen Gewinn mit dem blanken Hans zu teilen.


    >>wie oben schon ewähnt: die Festlegung eines Zeitraumes is m.E. VÖLLIG egal<<


    Das sehe ich VÖLLIG anders. Ist doch ein beliebter Trick, dass man durch die geschickte Auswahl eines Zeitraumes Aussagen verfälscht und Meinungen beeinflusst. Ich bin wahrlich positiv für Silber eingestellt, aber jede Festlegung eines Zeitraumes, der 1980 beginnt oder endet, ist im Falle von Silber unseriös. Seit 1980 hat Silber 85% seines Wertes verloren und Gold nur 50%. Was schliesst Du daraus?

    >>Die Verteuerung ausgewählter Metalle innerhalb von 46 Jahren (1934 – 1980): <<


    Sorry, aber die Festlegung dieses Zeitraumes (Ende der US-Depression bis Höhepunkt der Hunt-Spekulation ist unseriös.


    >>OS sind mir in manipulierten Märkten zu gefährlich. Die Investmenthäuser spielen da rum!!<<


    Sorry, aber eine solche Aussage ohne konkrete Ansatzpunkte ist unseriös. Was meinst Du damit?


    Wie sollen Investmenthäuser denn die Kurse von Optionsscheinen manipulieren können? Und WIESO sollten sie dieses tun? Allenfalls kann ich mir vorstellen, dass die Bank den entscheidenden Schubs gibt, wenn ein OS nur noch ein oder 2 Cent vom Knock-Out entfernt ist. Aber wer sich ein liquides Zertifikat mit einem 2 -5fachen Hebel kauft, der muss sich darum keine Sorgen machen.


    Da ist für mich die Gefahr, dass Kurse von Minenaktien durch lancierte Falschmeldungen manipuliert werden, VIEL größer. Der physische Kauf von Edelmetall ist ohnehin nur was für Liebhaber, Kleinstanleger und Doomsters, da sind wir uns glaube ich einig.


    Der Kauf von Zertifikaten ist für den Anleger, der keine Geschäftsberichte studieren will, sein Geld lieber selbst verwaltet und einfach nur vom erwarteten Preisanstieg der Edelmetalle profitieren will, der einfachste, schnellste und kostengünstigste Weg. Und die ABN-AMRO ist nach meiner Einschätzung der beste Anbieter, um dessen Seriösität und Bonität ich mir keine Sorgen machen muss.

    Grundsätzlich ist Wettbewerb immer ganz gut, vielleicht hat Darius ja auch Ideen, von denen dann die Goldseiten profitieren können. Wichtig ist, dass man das geistige Eigentum Anderer berücksichtigt und sich nicht mit fremden Federn schmückt.


    Für mich kommt goldtrend.de nicht in Betracht, da Darius sich ausschliesslich auf Gold beschränkt und ich von einer deutlichen Underperformance von Gold zu Silber und Palladium ausgehe.