Beiträge von silberling3000

    Naja habe mir schon mehrere Sachen durch den Kopf gehen lassen:


    1.) Wohnung kaufen so um die 100K die so in 10 Jahren etwa abbezahlt wäre, aber nicht für 2 Kinder reichen würde.
    2.) weiterhin zur Miete wohnen und in ein paar Jahren etwas größeres kaufen (kleines Haus mit Garten) so um die 200 - 250 K
    3.) ein älteres Haus günstig erwerben und selbst einiges dran machen - wäre zwar evtl. günstig, hat aber wie man bei den vorherigen Beiträgen sieht, auch viele Nachteile ...
    4.) Grundstück kaufen und ein Fertighaus draufstellen, kost allerdings auch einiges, da Grundstücke hier in der Gegend nicht besonders günstig sind ...


    Um mal einen finanziellen Vergleich zu haben, musst du jeweils für Miete und für Kaufen die wahren mtl. "Kaltwohnkosten" errechnen:
    Kauf: Hypothekenzins + Abschreibung(vergessen die Meisten)
    Miete: Kaltmiete - Rendite des für den Immo.kauf geplanten EK (im Moment nicht ganz einfach)
    Nachtrag:
    Das mit der Abschreibung wird meist nur beim Eigennutz nicht erwähnt, bei fremdgenutzten Immos stolpert man meist über sog. "Steuersparmodelle". Beim genaueren Hinsehen entpuppen sich diese Rechnungen als Verlust: die Mieteinnahmen sind geringer als Zinsen und AfA :wall:
    http://www.immowelt.de/finanzi…9966B4AAAAF1649E87C0068DA


    Das ist alles nur das Strampeln der Zombies in der Sch, nein ich schreib Bodensatz. Die schnellen 50% Gewinn des einen, muss ein anderer jedoch wieder abdrücken.
    Ich finde die Volatilität, die Diskussionen der Politiker und die ganzen Nebenspielwiesen der anlaufenden Depression ganz unterhaltsam. Stellt euch vor, das System wäre im Oktober sofort zusammengebrochen, das ist doch wie KO in der ersten Runde beim Boxen.

    Ich denke, die Aktien haben ihren ersten Boden erreicht - den DACHBODEN! :D
    Die Aktienmärkte haben sich seit ihrem letztem Hoch im Jahre 1998/2000 gerade mal geviertelt, von 40 auf 10 im DJ/POG Ratio. Also können wir uns ja jetzt auf die nochmalige Viertelung bis Zehntelung freuen. Wenn Dow und Gold zwischen 3:1 und 1:1 stehen, dann erst feiert der Goldbug und schichtet mal was um. :]
    Alle, die jetzt "billig" einsteigen, machen höchstens Euro-Gewinne, jedoch niemals Gold-Gewinne. :wall:
    [Blockierte Grafik: http://home.earthlink.net/~intelligentbear/dj-au-ratio-lt.gif]

    Der Wiedereinstieg in den Aktienmarkt wird sehr viel schwieriger werden, als man sich heute vorstellen kann, erst dann wird sich die Spreu vom Goldbug trennen. Viele wird man schon weit vorher auskaufen. Auf keinem Fall sollte man sich von nominellen Kursen manipulieren lassen. Auch Aktien-ETFs sehe ich kritisch. Warum sollen die ETFs wirklich die Aktien kaufen, der ETF könnte ja auch den Kurs mit Derivaten abdecken, man sehe sich nur die Silber ETFs an.
    Sein Hoch hat der Aktienmarkt bereits 1998/2000 gesehen, bis Ende 2007 hatte er sich halbiert, bis heute bereits geviertelt. Er kann sich in Gold gesehen nochmals zehnteln.

    Wie ich sehe, haben die Definitionen von Deflation, Inflation und Hyperinflation doch sehr gelitten hier im Forum.
    Inflation ist die Ausweitung der Kreditmenge und damit auch der Geldmenge, da Geld=Schuld, Stichwort: Fiat Money. Somit ist die Deflation das Schrumpfen der Geld-, bzw. Kreditmenge, d.h. die Schulden müssen zurück gezahlt werden. Dies ist aber systematisch bedingt unmöglich, weil ja das Geld für die Zinsen auch wieder per Kredit "erschaffen" werden müsste. Somit bleibt nur die systematische Insolvenz. Die andere Möglichkeit der Geldmengenschrumpfung ist die Hyperinflation, dabei wird neues Geld nicht mehr über Kredit erzeugt, sondern direkt gedruckt (noch verboten). Dies ist die einzige Möglichkeit alle Schulden nominell zu begleichen. Die Hyperinflation ist dabei der "sanftere" Weg.
    Geld und auf Geld lautende Forderungen werden in allen 3 Fällen verlieren. Alle die glauben, dass in der Deflation "Cash is King" gilt, die täuschen sich, da sie immer wieder vergessen Geld=Schuld. Werden die Schulden wertlos, dann wird es auch das Geld. 8o
    Nur "echtes Cash" wird King sein, ihr wisst schon, das Glänzende. :)

    Die Basismetalle gehen seit 2 Jahren seitwärts, bzw. fallen. Bei Öl ist auch die Luft raus. Die ganze Welt steht vor einer Rezession oder befindet sich schon teilweise darin. Meiner Meinung nach ist der Rohstoffboom erst mal vorbei. Real werden die Rohstoffpreise fallen. Auch Öl wird sein Fördermaximum erst mal noch einige Jahre verschieben müssen. Silber wird sich hingegen nicht verbilligen, sondern weiter verteuern, da es erstens wie Gold Währungsmetall ist und zweitens wird das Angebot sinken infolge fallender Basismetallproduktion.
    So, und jetzt eure Meinungen, Kritiken usw. dazu...

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    Bei Goldanlagemünzen würde ich nicht kleiner als 1/4 Unze kaufen, besser sind in der Kategorie Sovereigns, Vrenelis und 20M Stücke. Barren sind erst ab 250g zu empfehlen, also ungeeignet als "Krisenkasse". Bei Silberanlagemünzen sollte man nur ganze Unzen nehmen, hier sind Maple Leaf, American Eagle und Philharmoniker erste Wahl, diese gibt es praktischerweise in 20er, bzw. 25er Tubes. Kilogranaten sind als "Krisenabsicherung" zu groß, das sind Investorenstücke.
    Zusätzlich zu den 10k, die du für eine Edelmetallkrisenvorsorge ausgeben willst, solltest du noch 2-3 Nettomonatsgehälter in bar vorhalten, hier sollten die Scheine nicht größer als 50EUR sein und mit einem "X" beginnen. Falls die Banken in deiner Nähe ausreichend 10 Euro Silbermünzen haben, kannst du 1/3 der Barreserve auch darin halten.
    Auch solltest du einen 14-tägigen Nahrungsvorrat nicht vergessen, er wird sogar vom Staat empfohlen.

    Der Thread hier sollte so bleiben, wie er ist. Die Dinge, welche hier diskutiert werden, betreffen Gold und Silber i.d.R. gleichermaßen. Eine Trennung würde doch nur dazu führen, dass ein oder sogar beide Threads einschlafen.
    Wie sagte doch Jesse Livermore: "Die Märkte haben nie unrecht, die Menschen oft"
    Und der "Markt" hat eben diesen einen Thread hervorgebracht.
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    Der Altaktionär mit langfristigem Interesse am Unternehmen verleiht seine Aktien schlicht nicht, dann werden sie auch nicht short verkauft. Wo ist da das Problem? Nicht existierende Aktien kann man nicht verkaufen, auch der short seller muss die Aktien real an der Börse verhökern. So, wie man Geld gegen eine Leihgebühr (=Zinsen) verleihen kann, so kann man halt auch Aktien gegen eine Leihgebühr verleihen. Was derjenige, der sei geliehen hat, damit macht, ist zunächstmal seine Sache, er muss eben nur zum vereinbarten Zeitpunkt die Stücke wieder zurückgeben. Auch das ist eigentlich nicht sonderlich problematisch. Dass jemand, dem ich zwischenzeitlich was leihe, pleite gehen kann, ist auch völlig normal und muss man halt mit einkalkulieren. Wenn ich im Möbelhaus eine Anzahlung mache, ist das streng genommen auch nicht anders.......


    Ein dauerhaftes Verbieten dieser Praktiken, dazu noch marktbreit nicht nur bei allen Aktien sondern sogar bei EM, kann ich mir nicht vorstellen. Das ist global überhaupt nicht zu kontrollieren IMHO. Was ist, wenn ich als short seller die Aktien vorher offiziell gekauft habe und das Geld über drei Ecken direkt wieder an mich zurückfließt gegen irgendwelche vertraglichen Verpflichtungen?


    Woher willst du dir sicher sein, dass Banken nicht auch Aktien aus dem nichts erschaffen können und sie dann verkaufen. Die Bank muss schließlich nur die Stückzahl im Depot ändern...