Beiträge von Der Vorsichtige

    Teddy redet von einem fahrbaren Untersatz und keiner 8Zylinder-Penispumpe.


    Das mit dem 1000€ - Auto mach' ich genauso, könnte aber inzwischen 'nen nagelneuen Passat Kombi samt Extras aus der EM - Schatulle bezahlen.
    Nur so bleibt echt was über und nicht bloss dreieurofuffzich am Monatsende.
    Die derzeitige Kiste (Passat 35i Diesel, 530tkm), für 1200€ vonnem Opa gekauft läuft seit drei Jahren und 120tkm wie ein Uhrwerk. Hab' sogar noch einen in Reserve (den Vorgänger, auch 35i).


    Nächste Woche kommt noch Omas Hütte untern Hammer - und ich denk' nicht nichtmal im Traum dran mir was Neues zuzulegen. Wird schnellstmöglich in EM umgesetzt, man will ja in 20 Jahren - da bin ich 65 - von was leben.
    Hat auch was Gutes wenn die Nachbarn und die dauernd rumschleichenden Rumi - Bettler einen für arm halten. Bricht wenigstens keiner ein.


    Holzofen halt' ich fürne gute Investition, irgedwas Brennbares findet sich immer. Ich hab' einen 16kW Schwedenofen der das ganze Haus (offener Bungalow) beheizt, einen Lohberger LHS75 Holzbackofen habe ich für Kleines aus einem Anzeigenblatt - den schamottiere ich gerade neu.


    Meine 2010er Winterdieselvorräte habe ich nicht mit Grotamar behandelt - das Zeug ist ziemlich teuer, gerade für die Menge Dusel die ich eingelagert habe. Dafür habe ich kistenweise Dieselfilter um den Sprit wieder sauber zu bekommen. Passiert da trotz des Biodieselanteils drin überhaupt noch 'was wenn kein Wasser reinkommt ? BD soll doch Algen killen.


    Dieselpest hatte ich bei der Pölerei schon mal - und auch der Filter von meinem Bagger war vor kurzem dicht (schwarzer Schleim). War ärgerlich, aber auch schnell behoben. Beim Bagger ist aber der Tankdeckel undicht - da war besimmt Kondenswasser im Sprit (Kiste stand 6 Monate nur rum).


    Grüsse


    Markus

    Die Fragestellung hört sich fast so an als müsste das sauer erarbeitete Geld auf den Kopf gehauen werden.


    Mein Ansatz wäre zuerst ein anderer, nämlich was nützt mir in einer Krise am ehesten ?


    Da kommen dann - bevor so überteuerter Outdoorfirlefanz gekauft wird - auch Anschaffungen raus, die so gut wie nichts kosten, z.B. ein robustes altes Fahrrad ohne anfällige Schaltung- aber dafür mit richtig stabilem Gepäckträger. Dazu ein paar Ersatzteile, Schläuche etc.


    Was nutzt einem denn Silber wenn man den beim Bauern am Land erworbenen Kartoffelsack nicht transportiert bekommt ? Wenn man nicht mobil genug zum 'organisieren' ist und und und. Statt Jack Wolfskin tuts übrigens auch ein alter Parka und eine lange Unterhose. Ein billige Regenpellerine zieh' ich beim Buddeln am Acker auch der Goretexjacke vor.


    An Lebensmitteln tät' ich aufstocken was man eh' verzehren würde (Käufe vorziehen) und was sich ohne Strom /Kühlschrank lagern lässt. Ein kleiner Kocher, einige Kartuschen und Kerzen, aber nicht allzu viel Geld da reinstecken.


    Ich hab' für sieben Leute und 'nen Jahresvorrat keine tausend € ausgegeben. Zur Not kommt man mit trockenen Nudeln für 39Ct das Pack schon weit. Man muss ja nur Versorgungsdefizite aufstocken, irgendwas gibts immer zu Futtern.


    Wenn dein Freund schon so spät draufkommt seine gerade mal 5000€ 'sicher' anzulegen wird er imho auch einer der ersten sein die die EM wieder loswerden wollen. Wegen der MWST und Volatilität finde ich Silber da nicht soo optimal. Einige 1Oz Gold - Philis, aber die verkaufen viele Unerfahrene auch gleich bei den ersten 10% 'Verlust, aber auch bei 20% 'Gewinn'. Ist halt so.


    Wie schon einge hier sagten: lass' ihn selber draufkommen, sonst hast du bald einen Freund weniger....

    Hi Diana,


    hier habe ich ein paar Fotos von den Mümmeln:



    ein paar Tage alt - je 80g leicht:


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    nach vier Wochen: 500g schwer - und fressen grad' selber:


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    mit 5 Monaten und 6 Kilo schwer im Freilauf:


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    'Stall' - jede Box 1m x 1m, 60cm hoch, mit Verbindungstür (wenn gebraucht).
    Denselben habe ich noch einmal als Reserve, dazu noch zwei kleinere Ställe:


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    viele Grüsse


    Markus

    Hi,


    Ich hatte im Mai einige Philis dort bestellt weil am günstigsten.


    Zuerst war ich über das Auslandsüberweisungslimit meiner Sparda (München) von 1000€ gestolpert, das liess sich telefonisch aufheben.


    VG hat dann nach wenigen Tagen mit Intex geliefert, die telefonische Avisierung der Lieferung fand zwar nicht wie angekündigt statt, aber sonst lief alles reibungslos.


    Van Goethem kann ich daher fürs erste Mal empfehlen.


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    Bei einem anderen Münzhändler (hier in D - einer der im Foren fleissig mit Anzeigen wirbt) ging allerdings (erst) die zweite Lieferung gründlich schief (aber das erzähl' ich lieber per PM bevor ich böse Briefe vom Anwalt bekomme). Da wurde wohl der Shop gehackt und mein Geld ist woanders gelandet.... Daher mein 'fürs erste Mal' :)


    Grüsse


    Markus

    Tiberius


    Danke für den Tipp mit dem Kornkäfer:


    Ich hab' mich gerade schlau gemacht: Der Käfer braucht mindestens 9% Kornfeuchte, meine Vorräte waren gottseidank beim Kauf schon auf 4% getrocknet, von daher bin ich wohl auf der sicheren Seite. Ich inspiziere die Fässer aber trotzdem mal.


    Link dazu (letzte Zeile):


    http://www.oekolandbau.de/erze…fer-sitophilus-granarius/


    Das mit dem Mümmel an den Baum hauen war ich im übrigen nicht :( . Bei mir gibts eins im Sitzen mit dem Stöckchen.


    viele Grüsse


    Markus

    Iring


    Prima - den Ansatz 'was kosten wieviele Kalorien ?' habe
    ich auch angewendet. Damit fallen viele Nahrungmittel, gerade wasserhaltige Konserven
    durch den Rost, auch allem MRE etc. Ich musste für 7 Personen planen, da
    ist Luxus auch nicht drin.


    Im Sinne der Haltbarkeit würde ich mir
    an Stelle von Flocken allerdings ganze Körner und eine Flockenquetsche
    zulegen. Die ganzen Körner haben halt ein kleinere Oberfläche.


    Ich
    wollte mich auch mit Reis eindecken - doch der war im Verhältnis zu
    Getreide arg Teuer. 20kG von der Metro, mehr wars mir nicht wert.


    Den Link mit den Monatstonnen muss ich erst verdauen - darf ich das später kommentieren ?
    Zu Vitaminen fallen mir nicht viel Antworten ein, 'C' ist vorhanden, ggf. muss ich da noch einiges ergänzen.


    Grüsse


    Markus

    Hallo Wayne,


    die Kaninchen habe ich um die Versorgung etwas ausgewogener zu gestalten und den Kindern - die Wachsen ja noch - tierisches Eiweiss zur Verfügung zu stellen. Nebenbei fällt auch - je nach Futter - beim Schlachten einiges an Fett an das man anderweitig dringend brauchen kann. Vom Kochen/Braten bis zum Schuhwerk konservieren und zur Körperpflege (Hände, Füsse etc.), technische Zwecke...


    Mein Hauptvorrat für die Famile ist - energiemässig betrachtet - vorläufig Getreide (wie geschrieben ca. 1t in Fässern eingelagert), einfach weil es billig war, ewig haltbar ist und einem Erwachsenen Energie für 1500 Tage (3000Kal/kG) liefern kann.


    Dazu noch vieles andere, aber Vorräte sind nur zur Sicherheit und die Umstellungsphase da um das zu ergänzen was man anderweitig zu wenig bekommt, zum Tauschen etc. Später werden als Hauptenergielieferant Kartoffeln angebaut. Falls überhaupt nötig, weiss der Geier ob überhaupt was passiert.


    Die Kaninchenzucht / Mast läuft nur über die Vegetationsperiode (April - Oktober), überwintert werden nur die Zuchttiere, derzeit 2 Rammler und 5 Häsinnen. Die begnügen sich im Winter mit allem was mal Grün war - Heu, Stroh,Laub, getrocknete Brennesseln...


    Getreideprodukte kann man allenfalls zur Mast anwenden, das Krankheitsrisiko der Tiere (Kokzidienbefall) steigt dabei allerdings stark an. Ohne Medikamente zur Verfügung (Baycox etc.) tue ich daher den Kaninchen ungern stärkehaltiges Futter zu Fressen geben - allenfalls vorsichtig in Kombination mit anderem nährstoffarmem Futter.
    Die Gewichtszunahme der Kaninchen wäre ohnehin maximal 1/3 der gefütterten Kraftfuttermenge. Bei etwa 3000 Kal pro kG Getreide und etwa demselben Energiegehalt des tierischen Eiweisses pure Verschwendung. Nicht richtig dosiert führt kalorienreiche Fütterung auch zur Verfettung der Tiere.
    Ausser natürlich man bekommt verwendbare Abfallprodukte. Meine Frau
    arbeitet in einer Grossküche und da fällt viel trockenes Brot als Abfall
    an, das hebe ich mir bisher aber nur auf - knochentrocken und auch in
    grossen Fässern.


    Meine Tiere nehmen ab dem 2. Lebensmonat etwa 1kG / Monat zu (mit Kraftfutter 1,5kG), bei 30 gleichzeitig aufgezogenen Jungen wären das über alle pro Tag etwa ein Kilo Zunahne - brutto. Netto Ca. 2000Kal. Etwa das was EIN Erwachsener am Tag an Energie braucht. Das bloss zur Bewertung was etwa rauskommt. 30 Stück kann man auf der Fläche einer Garage oder in einem Freilauf aufziehen. Mit 5 Häsinnen wäre ein Mehrfaches möglich, man braucht ja auch etwas zum Tauschen :) .


    Zum Haltbarmachen: Traditionell hat man Fleisch getrocknet, geräuchert oder in Fässern gepökelt. Pökelsalz bekommt man z.B. in der Metro in 25kG - Säcken.


    Ich habe allerdings vor das Kaninchenfleisch falls nötig in Form von fertigen Gerichten zusammen mit Gemüse in Gläsern einzukochen.


    Gekochtes Kaninchenfleisch kann ich selbst von Huhn nicht unterscheiden, es eignet sich also nicht nur als Braten, sondern auch als Suppeneinlage - ich esse es aber auch gerne in Kombination mit Reis.


    Danke auch für den Tipp mit dem Panieren - das probiere ich demnächst gerne mal.


    viele Grüsse


    Markus

    Hallo Hüftgold,


    ums kurz zu machen - ich bin bei der 'traditionellen Methode' an zwei Haken allein schon mit meinen Messern gescheitert, abgesehen von der danach nötigen Putzarbeit. Ala Gilchrist (Beil am Hackstock im Garten, vom Rücken her abziehen) gings dann ohne 'Spezialwerkzeug' und viel viel schneller. Die anderen Punkte (Stockmethode, Ausnehmen) waren weniger das Problem.


    Brauchbare Innereien sind da kaum vorhanden - ein überdimensionierter Blinddarm und Vedauungstrakt, der Rest ist Mini und auch vom Laien zu identifizieren.


    Über die Verwertung des Fells mache ich mir derzeit noch keine Gedanken - auch wenn der dichte Winterpelz von so einem Riesen mal sehr begehrt war. Ich hoffe doch sehr soweit kommts nicht dass wird den wieder mal brauchen können.


    Summa Summarum habe ich mit meinem 'Kaninchenversuch' - angefangen von '0' voriges Jahr im März netto etwa 100kG Fleisch produziert (30 ausgewachsene deutsche Riesen à 6 kG), und einen weiteren Stall (je 6 Boxen á 1mx1m) als Reserve gebaut.
    Die Kinder haben inzwischen einen Fahrradanhänger und holen das Grünzeug damit in Mengen.


    Nachdem ich am Anfang das Zubehör (Tränken, Futterraufen etc.) teuer im Baumarkt gekauft hatte, habe ich das Ganze im Netz zu einem Bruchteil des Preises und in besserer Qualität gefunden: .http://www.bruja.de/catalog/index.php


    Drahtgitter für Ställe und Freiläufe sollte mindestens 1mm Stärke haben um Mardersicher zu sein - da verweise ich mal auf Ebay nachdem auch hier der Baumarkt indiskutabel teuer war.


    Heu und Stroh ist beim Bauern auch um Welten billiger als im Handel: Ein riesiger Rundballen kostet oft nur 20-30€, kleine Quaderballen 1-1,50€.


    Wenn man aus Zeitgründen vorläufig noch auf industrielle Futtermittel zurückgreifen möchte, dann empfehle ich den Landhandel. Dort kostet z.B. ein 25kG - Sack Kaninchenfutter ( Hersteller 'Ovator', z.B. 'Kombikanin' )etwa 12€. Lieferantenadressen findet man im Internet ( http://www.muskator.de/ unter 'Händler' )


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    In meiner Strasse haben sich übrigens zwei Nachbarn (keine Landwirte) wieder Hühner zugelegt, der eine ist sogar Arzt. Warum auch immer...


    viele Grüsse


    Markus

    Hallo Goldkelchen,


    Die Errichtung eines undemokratischen UDSSR - mässigen sozialistischen Megastaats ist in Brüssel Programm.


    Vermögen und finanzielle Unahängigkeit, Freiheit von Schulden oder gar privates Unternehmertum befreien Bürger vom Zwang arbeiten zu müssen.
    Daher werden diese Privilegien nach und nach auf verschiedene Art und Weise eingeschränkt. Eine private Vermögensbildung ist schon heute nur mehr sehr schwer möglich, bestehende Vermögen geraten immer mehr in den Fokus der Regierenden - einfach weil man über finanziell unabhängige Menschen wenig politische Macht ausüben kann. Daher ist es IMHO Absicht Ersparnisse zu sozialisieren.


    Die Griechenlandproblematik ist von Beitritt zur EU und auch zum Euro an bekannt gewesen, kritische Stimmen wurden mundtot gemacht, das Ersparte der Bürger wurde also wissentlich in den Sand gesetzt. Produkte wie die Riesterrente, Kapitallebensversicherungen etc. dienen allesamt dazu dem Bürger finanzielle Spielräume und damit Freiheiten zu entziehen.


    Wer nichts oder wenig besitzt muss sich dagegen für sein Häuschen oder
    sein bisschen Lebensstandard jahrzehntelang mächtig ins Zeug legen, um
    sich das Esparte dann schliesslich doch auf die Rente anrechnen zu
    lassen. Die Kinder werden im Hort abgegeben, die Mama darf für 6,50€ die
    Stunde im Minijob arbeiten.


    So ungern ich 'BILD' zitiere - mangels Zeit zum Suchen zum Thema Griechenland dieser Link:


    http://www.bild.de/politik/201…eichel-14506746.bild.html


    Es sollte daher klar sein dass der Euro ein POLITISCHES Projekt ist - der wird wohl nicht wegen Griechenland in den Sand gesetzt. Daher wird zuerst garantiert und wenn das nicht mehr hilft monetisiert.




    Bei weitergehendem Interesse: Peter Ziemann geht mit seinen täglichen Kommentaren da in vielen Dingen recht ins Detail:


    http://www.bullionaer.de/ziema…2afba156904fd60780a2e8c55


    Nigel Farage und seine UKIP reden in der Hinsicht auch deutlich Klartext (englisch):


    http://www.youtube.com/results…age&aq=0s&oq=nigel+Farage


    Grüsse


    Markus

    Achtung - kurzfristig und aus Sicht der Zittrigen (und die sind es die gerade die Goldshops stürmen) wird der Welt - Bericht allerdings voll zutreffen.


    Warum ? Weil die gesamte inszenierte Chose zur Weiterkonstruktion der EUDSSR notwendig ist. Man will Eurobonds, man will die europäische Umverteilungsmaschine von Anfang an. Man braucht die inszenierten Krisen als Rechtfertigung für drastische politische Entscheidungen.


    Daher hat man die EU - Peripheriestaaten mit dem Eurobeitritt und der damit einhergehenden Konsumsteigerung angefixt. Der Konsum der einen ist die fiktive Vermögenssteigerung und Sozialstaatsausbau der anderen. Alles Junkies, die Politik der Dealer, die Drogenabhängigen die Mehrheit an der Urne.


    Und da man noch Billionen Volksvermögen in den Ring werfen kann - denkt nur an Immobilen- und Aktienbesitz der Deutschen - ist bei genügend Skrupellosigkeit der Regierenden und weiter andauernder Apathie der besitzenden Bürger (ist eh' die Minderheit) noch viel Spielraum.


    Ich glaube daher an den nächsten Bailout, Eurobonds, europäisches Finanzministerium, Schuldenstreichung Griechenlands zusammen mit den von der Allianz vorgeschlagenen 'Garantien' - was auch immer nötig und möglich ist um diesen Saustall und Sozial - Umverteilungsmoloch noch länger am Leben zu halten.
    In Deutschland ist doch keine Opposition in Sicht - und die Statements der drei SPD - Oberpfeifen signalisieren dass sogar die Mehrheit für eine Verfassungsänderung da wäre, Voßkuhle hin oder her.


    Ist der EURO dann wieder einmal 'gerettet' dann gibts wieder 'riesige Verluste' für Edelmetalle (5% oder so), Market commentary follows Market action, die Zittrigen Ex - Festgeldler schmeissen resigniert ihre Metalle in den Ring und wir können wieder in Ruhe weiterakkumulieren.


    Die nächste Comex - Drückung kommt zudem synchronisiert mit der 'Rettung' von $ und €, die wärn ja auch blöd wenn nicht genau dann. Erst eine Krise inszenieren, Metalle laufen lassen - und dann 'patsch' - wie beim Silber erlebt.


    Schaut euch den Langfrist - Chart an, das gibt imho dieses Mal wieder nur einen kleinen Spike wie Mitte 2010 als die Goldhändler leergekauft waren:


    http://www.kitco.com/charts/livegold.html


    Ich für meinen Teil warte die nächsten Entscheidungen ab und dann wird alles verkauft wo nicht 'Gold' draufsteht und was für den Staat zugreifbar ist, inklusive Haus. Der Makler wartet schon auf meine Unterschrift, nach der nächsten 'Rettung' kann er die Hütte haben. All in.


    Die Frage ist schliesslich nur wieviel Zeit uns bleibt bis zur DDR 2.0 . Nicht ewig, aber mehr als die da oben uns glauben machen.


    viele Grüsse


    Markus

    .... Kaninchen...


    Aber theoretisch........ könnte man sich immerhin schon mal damit beschäftigen......


    Hat jemand eine Ahnung?

    Hallo Diana,


    Leider war ich (45, Vater von 5 Kindern im Alter von 8 - 22) zum Gemüseanbau trotz grossem Garten bisher zu faul - von daher Hut ab vor allen die hierin schon Übung haben. Samen, Werkzeug etc. sind allerdings schon vorhanden, auch ein Buch zur Samengärtnerei.


    Vorräte habe ich allerdings reichlich - 1t Weizen (einfach weil der voriges Jahr noch mit 160€/t im Landhandel richtig billig war) dazu Mühle und ca 10kG Fermipan Trockenhefe, Nudeln, Öl, grosse Mengen Salz (Metro), Milchpulver und Eipulver im Sack (http://www.backstars.de), Massenhaft Marmelade im Glas (letztere sind dann auch zum Einmachen gut) und und und. Grossfamilie halt. MRE's waren da zu um Welten zu teuer. Alles nicht im Regal sondern in 'Chiquitatonnen' von 200l übereinandergestapelt, denn so viel Zeugs braucht halt Platz. Alle Schraubgläser werden übrigens seit letzem Jahr zwecks späterem Einkochen gesammelt.



    MEHL und Brotbackmischungen hatte ich zuerst gekauft - war aber ein Fehler weil das Triebmittel drin nachlässt und vor allem der Fettanteil im Mehl ranzig wird. Daher besser ganzes Getreide - das hält sich (auf 4% Feuchtigkeit getrocknet) auch 10 Jahre.



    Auch bei den Kaninchen - die sind als Ergänzung zum Getreide gedacht - ists wie mit deinen Tomaten: Das schaut viel einfacher aus als es ist. Ich habe mir im Frühjahr 2010 krisenbedingt welche zugelegt - und da ging am Anfang massig schief.




    Angefangen mit dem Kauf der verkehrten Tiere (Erstere war genetisch minderwertig - besser Tiere von 'gutem' Vereinszüchter mit Tätowierung kaufen - Unterschiede in Gesundheit, Fruchtbarkeit und Milchleistung und Fressverhalten waren krass),


    der Ernährung: Kaninchen reagieren z.B. recht
    empfindlich auf Futterumstellungen -, vertragen im jungen Alter (bis 8
    Wochen) keine Stärke und


    Gesundheit: leiden gern und oft letal unter Darmparasiten
    (Kokzidien - vor allem bei Stärke im Futter) und stecken sich leicht an
    menschlichem Schnupfen an (ganz schlimm - Hygiene beachten) .




    Wenn man auf allzu schnelles Wachstum verzichtet (kein Kraftfutter,
    Brot, Kartoffeln, Karotten etc.)und möglichst nährstoffarm füttert
    bleiben sie fit. Dafür fressen sie sehr vieles was draussen grünt oder
    mal gegrünt hat: Vom klassischen Löwenzahn, Schafgarbe, Sauerampfer bis zu Haselnuss, Apfelbaum -
    und Birnbaummästen, Laub...


    Auch Weide ist ab und zu gut für den Darm - wirkt auch bei uns Menschen
    wie Aspirin. Kernobst und Walnussäste sind dagegen unverträglich.




    Fortpflanzung - auch so ein Thema:




    Häsinnen aus Rudelhaltung sind vor der 'Liebe' ein paar Wochen einzeln
    zu halten - sonst wirds nichts mit Nachwuchs. Tragzeit 28 - 31 Tage,
    5 bis zu 12 Junge. Säugezeit +-28 Tage reicht, Kleine sind wenns sein
    muss ab ca. 24 Tagen autark (fressen selber).


    Wenn die Häsin fit ist kann alle 28 Tage gedeckt werden (bei
    Kraftfutter), bei Fütterung bloss mit Grünzeug brauchts ein paar Wochen
    Pause zu Erholung vom Säugen. 60 - 70 Junge pro Jahr / Häsin sind bei optimaler Ernährung unproblematisch, bei Grünzeugfütterung etwa die Häfte. Geburt / Tragzeit ist kein Stress - aber die Säugezeit wegen des grossen Substanzverlusts umso mehr.


    Auch wichtig: Häsinnen die beim Erstwurf viel älter als ein Jahr sind oder über ein Jahr nicht geworfen haben bekommen evtl. Geburtsprobleme (Becken). Ansonsten sind 4 Jahre Alter kein Problem, wenn nicht verfettet (werden dadurch steril).




    Rassen: Mittelgross (3-4kG) ist wohl geeigneter als z.B. Deutsche Riesen (5-8kG) wie ich sie krisenbedingt halte.


    Erstere brauchen einen viel kleineren Stall und sind in 3 Monaten ausgewachsen, letztere ca. 6 Monate. Ein Freilauf ist zur Aufzucht optimal und artgerechter.



    Inzwischen hatte ich übungshalber in 14 Monaten 5 Würfe mit 40 aufgezogenen Jungen von drei Häsinnen. Ergebnisse total unterschiedlich (Zwischen im Absetzalter von 4 Wochen 5 mageren und 10 wohlgenährten Jungen war alles dabei).


    Schwierig ist es (derzeit) solche Mengen zu verbrauchen, daher verschenke ich immer wieder an Arbeitskollegen.


    Essfertig machen: Beim ersten Mal ein Disaster. Echt. Ich kam mir vor wie ein Schwerkrimineller, abgesehen davon wie ich mich angestellt habe.


    Dann hab' ich einen youtube - Video entdeckt wo das Prozedere in 45 Sekunden erledigt ist..., bei all dem zu 99% nicht Sehenswertem was es da zum Thema gibt... (nach 'Mark Gilchrist ... 45 seconds' suchen).


    Die Krux - auch weil noch nicht ausprobiert - ist die Haltbarmachung der 'Vorräte'. Muss aber sein denn wenn die Grünzeugsaison zu Ende geht dann muss das Fleisch in Form von Gulasch etc. eingekocht werden - so man davon ausgeht dass man sich auf das Funktionieren der Gefriertruhe etc. nicht verlassen kann.


    Dazu brauchts Gläser, Gewürze, Salz, Tomaten, Paprika etc. .


    Naja - hoffen wir halt mal trotzdem - dass wirs am Ende nicht brauchen.


    viele Grüsse


    Markus