Beiträge von Der Vorsichtige

    Mhhhhhhh.....,


    "Wir müssen losgehen und nicht stillstehen, bis wir da sind." "Wohin denn?" "Das weiß ich nicht, aber wir müssen los!" On the road, Jack Kerouac


    So in etwa gehts mir derzeit...


    Man möchte sich ja weiter vorbereiten - man weiss aber derzeit überhaupt nicht was man zu beherzigen hat, auf welche Situation man sich überhaupt einstellen soll, niemand weiss WAS genau kommt und wie lange dieses WAS dauern wird.


    Aber und leider : history repeats itself: Siehe 'Andrea Doria', 'Achille Lauro', Costa Concordia :( :( :( - und nicht nur auf italienischen Kreuzfahrschiffen


    Auf mich allein gestellt - meinetwegen ab nächster Woche für ein Jahr mit Familie auf einer einsamen Insel ausgesetzt könnte ich unsere Bedürfnisse abschätzen und uns einigermaßen darauf vorbereiten.


    Aber die Einflüsse und die Reaktion des sozialen Umfelds in einer noch ungewissen Zukunft abzuschätzen - pah - das liegt jenseits meines Horizonts.


    Einzig die Tatsache dass eine Destabilisierung der Gesellschaft - ja der gesamten Welt anstehen dürfte scheint gewiss.


    PI mal Daumen versuche ich daher die Grundbedürfnisse meiner Famile abzusichern: Selbst mit Lebensmitteln und Energie für weit über ein Jahr im Rücken fühle ich mich tief verunsichert.


    Ob uns demnächst ein paar vernachlässigte Akw's und die Ohren fliegen oder Amis, Russen und Chinesen sich in die Haare bekommen - viel Sicherheit kann man in einem Rucksack nicht mitnehmen, wenn man den dann überhaupt noch braucht.


    Was also tun ?


    Ich für meinen Teil versuche zur Zeit zweierlei:


    a) meine Absicherung vor Ort auszubauen:


    - mein Lebensmittelvorrat reicht inzwischen weit über ein Jahr hinaus, Details gern auf Anfrage
    - und er wird wie vieles andere bis auf einen plausiblen Rest 'verschwinden' - unauffindbar werden so dass ich mein Haus ggf. nicht unnötig verteidigen muss (was die beste Verteidigung sein dürfte)
    - die Lebensmittelproduktion wurde/wird erweitert, bzw. deren Erweiterung vorbereitet: Kleintiere,Futtermittelvorräte, Ställe und Materialien dazu habe ich angeschafft, Nichthybride Saatgüter, Materialien für den Gartenbau, Material für grosses Gewächshaus etc. stehen alle bereit, Holzofen, Einweckmaterialien, Werkzeuge und Tauschmittel etc.
    - das dazu nötige Know - How wird / wurde gesammelt - u.a.:


    ,Das grosse Buch vom Leben auf dem Lande‘ von John Seymour (geschenkt bekommen)
    ‚Selbsversorgung aus dem Garten‘ von John Seymour (geschenkt bekommen)
    ‚Handbuch Samengärtnerei‘ Andrea Heistinger
    ‚Lexikon des Überlebens‘
    ‚Das Handbuch der Selbstversorgung‘ (Marion und Michael Grandt) – naja... Nummer eins und zwei der Liste würde ich empfehlen.
    ,Hühner‘ aus der Reihe ‚Ratgeber Nutztiere‘ (geschenkt bekommen – die als Geschenk angebotetenen drei Hühner habe ich abgelehnt)
    Weck – Einkochbuch (von der Fa. Weck)


    b) meinen 'Rucksack' zu packen - für den Fall dass man / eins der Kinder (Wehrdienst ??) doch weg muss - warum auch immer:


    - den Teil meiner 'mobilen' - wirklich einen Rucksack passenden, diskreten Assets zu erhöhen, am liebsten von derzeit 10% auf annähernd 50% meines Vermögens, auch um einer Konfiskation (Immobilien etc.) und ggf. Wertverfall oder Illiquidität zu entgehen. Alle Überschüsse, Ersparnisse gehen in den 'Rucksack' - der sichtbare Besitz muss schrumpfen solange das noch möglich ist.


    - ggf. einen Zufluchtsort ausserhalb des Schussfelds suchen. Analog zum WkII ... Südamerika ? Ein Pass kostet dort derzeit nicht arg viel - noch. Zur Überfahrt kein italienisches Kreuzfahrtschiff nehmen :-), aber auch kein britisches (Lusitania, Titanic :( ), RMS - Republic (wobei die vom italienischen Kreuzfahrschiff 'Florida' gerammt und versenkt wurde)


    - sich selbst attraktiver - einen Gewinn für ein evtl. Fluchtland machen: Sprache können (erledigt), ggf. dort wirtschaftlich tätig werden (als Exporteur ???). 'The International Man' von Douglas Casey besorgen :) , sich dort einmal genauer umsehen - Leute kennenlernen
    ...


    2b continued... gute Nacht


    Markus


    p.S.:


    @Di!ana : Ich verstehe dass es extrem schwierig ist sich auf Unbekanntes vorzubereiten. Wenn das mit den Lebensmittelvorräten wegen hungriger Studenten auf Dauer nicht klappt (ich weiss wie das ist), dann leg' dir Tauschmittel mit hoher Wertdichte zu. Aspirin ist schon mal Klasse,Schmerzmittel,VitaminC... nur was lange hält. Denk' an den damaligen Wert von Feinstrumpfhosen hinterm eisernenen Vorhang... .Oder Lebensmittel die ein verwöhnter Studentengaumen verschmäht :)

    Hallo Frostbeule,


    vielen Dank für den Thread - ich habe das selbe Problem: Etliche Kilo wohl 80er Silberbesteck das ich vor kurzem beinahe bei Ebay eingestellt hätte um vom Erlös Münzen zu kaufen. (Ich mach' die Tage mal ein Foto)


    Als beim guten Walter :) neulich von den 'sheeple' zu lesen war die derzeit Ihr Familiensilber verticken sollen hab' ichs mir vorerst anders überlegt.


    Sollte Silber tatsächlich im Preis explodieren geht der Erlös für bloss versilbertes wohl überproportional mit - jedenfalls anbetracht des fast nix das es derzeit (alles abzüglich der als konstant angenommenen Scheidekosten) dafür gibt.


    Abgesehen davon ist es das einzige Silber in meinem Bestand - diversifizieren wär' also ohnehin mal angebracht.


    viele Grüsse


    Markus

    Mein Erstbestellung bei Heubach war am 12.12.11. Heubach war bei Gold.de einfach der günstigste Anbieter.
    Bestellt waren Anlagemünzen diverser Jahrgänge, geliefert wurde schon 15.12.11 per DHL (Post) Neuware mit 2012er Prägung.


    Kommunikation und manuelle Bestellbestätigung verlief professionell und schnell. So kann man das wieder machen - auch ohne gratis - Versand :)


    Ich habe bisher bei fünf verschiedenen Händlern bestellt und hatte bisher nur einmal (bei einem prominenten Händler in Mitteldeutschland, 5er Postleitzahl ) - gröbste Schwierigkeiten:


    Der Firmenaccount war wohl gehackt und es wurden falsche Bankdaten verschickt, so dass meine (mittlere Vierstellige) Überweisung wohl auf dem Konto eines Strohmanns irgendwelcher Krimineller gelandet war.
    Ich habe Gott und die Welt angerufen, Empfängerbank etc. Kripo und meine Bank waren nicht allzu kooperativ, um nicht zu sagen sie haben garnichts unternommen mein Geld zurückzuholen - nicht einmal die Empfängerbank war nach einer Woche nach Anzeige kontaktiert worden. Auf meine Initiative hin warjedenfalls die Empfängerbank aktiv geworden und hat mein Geld zurückerstattet.


    Später (nach Wochen) rief dann die Kripo an (da wurden die Fälle deutschlandweit erst zusammengeführt) und es war wohl möglicherweise so dass ich deren Ermittlungen gestört habe indem durch die Rücküberweisung der 'Strohmann' vorgewarnt wurde. Jedenfalls hatte ich mein Geld wieder. Die Kripo hat sich über ein Jahr nach meiner Anzeige nicht mehr gemeldet - keine Einstellung des Verfahrens, keine Zeugenvernehmung, kein Verfahren gegen den Täter oder Strohmann - nichts.


    Sollte hier jemandem ähnliches passieren: Es gibt auf jeder Bank einen 'Geldwäschebeauftragten' der für ähnliche Fälle zuständig sein dürfte.


    Grüsse


    Markus

    Bei dem privaten (!) Aktiendepot dürfte die Verleihung des Bestandes dem DepotGesetz entgegensprechen.


    Zu Zeiten in denen Gesetze von Privilegierten (Politik, Banken etc.) sanktionslos gebrochen werden wäre ich da sehr sehr vorsichtig. Vielleicht braucht es wirklich erst Millionen Betrogenene bevor die Öffentlichkeit begreift was derzeit vorgeht. Dann ist es zu spät.

    Die Schuldbriefe brauchts dazu nicht. Die werden - bei Einverständnis der Bank - für nichtig erklärt und diese Erklärung veröffentlicht. War auch bei mir so. Wenn die dann an einen Hedgefonds weitervertickt wurden haftet nur noch die Bank dem gegenüber, davon gehe ich jedenfalls aus.


    So dem nicht so sein sollte bitte ich um Info. Die Sparkasse die den Grundschuldbrief meines Elternhauses hatte, hatte diesen auch versemmelt. Wurde bei Erwerb durch mich im Grundbuch gelöscht, ein mulmiges Gefühl bleibt dennoch.


    Ich gehe halt davon aus daß ein Grundschuldbrief auch nichts anderes als ein 'Derivat' ist, das als Sicherheit für einen fiktiven Kredit an den Grundeigentümer herhalten kann Zumindest lassen sich damit Risikostrukturen frisieren und die Refinanzierungskosten einer Bank senken. Mehr Sicherheiten, geringeres Risiko --> niedrigerer Zinssatz bei der Refinanzierung.


    Was Wertpapierdepots angeht: Ich halte diese inzwischen für genauso riskant wie das klassische Sparbuch. Banken können Wertpapiere aus Depots im Zweifelsfall ebenso verleihen wie Gold aus vermeintlich sicheren ETF's verliehen wird. Am Tag X hat man nur einen ungedeckten Depotauszug, die Aktien ein ganz anderer. Da gleichen sich Papiergold- und Wertpapiermarkt wie eineiige Zwillinge.
    Es mag formal falsch sein - ICH PERSÖNLICH betrachte alle bei der Bank hinterlegten Papiere als DEREN Eigenkapital. Und so wird damit umgegangen. Es werden Staatsanleihen gekauft und riskante Kredite vergeben. Wenn das Eigenkapital der Banken aufgezehrt ist dann gibts ein paar Gerald Celente mehr auf dieser Welt.


    BUY Physical - anything else sucks !!!

    Spätestens nach der MFGlobal - Geschichte sollte es vielen dämmern dass auch eine bei der Bank hinterlegte Grundschuld, sowie auch Aktien und Wertpapiere im Depot im Zweifelsfall als Eigenkapital der Bank zweckentfremdet werden können.


    Nehmt Ihnen das Zeug aus den Fingern solange ihr es noch könnt.

    Hallo Silvercard,


    Ein Sechsmonatsvorrat ist doch wirklich üppig und nimmt unter Umständen kaum weniger Platz in Anspruch - kommt halt drauf an was man wie lagert.


    Wir sind im Fall des Falles zu siebt - da braucht man schon Einiges an Nahrungsmitteln. Wie schon angedeutet ist allein der Inhalt von sieben Fässern der Sicherstellung unserer Mobilität gewidmet - sind also keine Nahrungsmittel.


    Nach einem massiven Mottenproblem vor wenigen Jahren hatte ich mir intensiv darüber Gedanken gemacht wie man den Viechern einen Strich durch die Rechnung machen kann - und dabei sind mir die Blechfässer in den Sinn gekommen. Im Zweifelsfall kann man die auch mal schnell im Garten verbuddeln. Man kann in den Fässern auch viele Vorräte auf kleinem Raum unterbringen - wenn man die Logistik ein bisschen im Griff hat. Will man das mit Regalen bewerkstelligen dann braucht schwerlasttaugliche mit ordentlicher Tiefe.
    Komplett gefüllt kann man die Fässer ohne etwas zu beschädigen mit der Sackkarre transportieren oder zur Not auch flach rollen wenns mal schnell nötig werden sollte die zu verstecken.


    Trotzdem würde ich mein Getreide heute vielleicht nicht mehr in Fässer stecken - gerade wenns so viel ist - sondern eventuell in einem IBC - Behälter vergraben. Auch aus Platzgründen.


    Auch über einen grösseren Pflanzenölvorrat - zum Kochen und Verfahren (statt Diesel) mache ich mir inzwischen wieder Gedanken. Dummerweise hält sich Rapsöl direkt von der Mühle bei weitem nicht so lang wie die Flaschenware - die wiederum ist halt platzraubender zu lagern (vor allem dunkel) und aufwendiger zu beschaffen. 2000l Öl von der Mühle holt man in einer Fuhre - Flaschenweise aus dem Supermarkt machts weniger Spass.


    In einem Fass (dem schmutzigen im Vordergrund) habe ich noch einen Rest älteres Pflanzenöl aus meiner PÖL - Ära, das ist aber wohl nur noch etwas für den Ofen. Mit Sägespänen gemischt brennt das prima :) .


    Ach ja - Gewächshausscheiben konnte ich kürzlich 'abstauben' - 60qm. Zwar nur Einfachverglasung - aber für lau hab' ich sie dann doch mitgenommen. Mir schwebt jetzt vor daraus ein Anlehngewächshaus zu basteln - für die Zeit nach den Konserven...


    viele Grüsse


    Markus

    Di=a!na - weil du gerade Tonnen erwähnt hattest: Hier meine low - Budget - Regale (Modell Lebensmittelendlager :) :(


    Von den 30 Fässern (je 230l - Stahl mit Spunddeckel für Trockenvorräte, Kunststoffässer für Flüssiges) sind aber noch nicht alle voll: Unten ganz hinten sieben mit D***l, darauf sieben mit Weizen (immer ein leeres Fass draufgestellt und Weizen mit dem Eimer reingekippt). In den Restlichen was man sonst so braucht und jeder irgendwie hat :-).


    In der vordersten Reihe (links oben) sind einige Fässer wo ich wegen der Haltbarkeit noch öfter drangehe (Brotbackmischungen, Mehle etc.). Da wo unterschiedlichste Sachen drin sind hab' ich auch eine Klarsichthülle mit Inhaltsliste dranhängen.


    Die Logistik vereinfacht die Tatsache dass meine Frau ja separat noch einmal ihren 'normalen' Monatsvorrat hat. Ich müsste also nicht jeden Tag in Fässern 'kruschen'.


    [Blockierte Grafik: http://up.picr.de/8818432tby.jpg]


    Grüsse


    Markus

    Hallo Wayne,


    Getreidelieferanten bekommst du wenn die Suchmaschine mit 'Agrarhandel' bzw. 'Landhandel fütterst'. Diese Händler sind meist günstiger als Mühlen. Dort liefern die Landwirte Ihre Ernte an, beziehen aber auch ihr Saatgut, Dünge und Futtermittel (Hafer, Soja ...) etc..
    Ich gehe davon aus dass sich fast überall in 20km Umkreis derartige Händler finden dürften - viel weiter fährt wohl kaum ein Bauer gern mit Traktor und Hänger. In den örtlichen gelben Seiten müsstest du die eigentlich finden - so bin ich jedenfalls auch fündig geworden.


    Konkret habe ich eine Liste von Direktvermarktern (Hofläden etc.) in deinem Umfeld ergoogelt. Auch da dürftest du Getreide bekommen - aber auch einiges andere:


    LINK


    Agrarhändler in Duisburg:


    Link


    Ich hab' nur wenig herumtelefoniert bis ich fündig wurde - geht bei dir bestimmt auch schnell.


    viel Erfolg


    Markus

    Ich schliesse mich der Frage von 'IN Gold we trust' mal an:


    Die bei Ebay angebotenen Fälschungen sind - obwohl wertlos - noch immer recht teuer. Daher suche ich seit längerem nach einer Quelle z.B. für 1OZ Au Phili - Kopien (ca. 20 - 30), habe aber noch nichts preisgünstiges (nicht mehr als 5€ pro Stück) gefunden.


    Zweck der Übung ist dass ich die für meinen 'Honeypot' brauche - einfach damit ein potentieller Einbrecher, Hausdurchsucher etc. seine 'erfolgreiche' Suche abbricht. Sollte meine Frau zudem mal austicken (das Risiko besteht bei mir leider) hat sie dann auch was 'in der Hand' :-). Angebote per PN sind mir natürlich willkommen.


    Grüsse


    Markus

    Natürlich kann man dann den Text nicht mehr ändern, wenn Gebote vorliegen. Wie lange würde es wohl dauern bis "findige Geschäftsleute" aus 20 x Silver Eagle einfach 2x Silver Eagle machen, sobald das Gebot bei 500 EUR steht?


    Wenn man als Artikelbeschreibung eine extern verlinkte Grafik verwendet, dann kann man auf diesem Umweg jederzeit - auch nach Bieten / Beendigung der Auktion - Veränderungen durchführen indem man unter derselben Adresse eine neue Grafik hochlädt.

    Hallo Argus,


    nachdem die potentielle Fallhöhe unseres weltweit höchst arbeitsteiligen Wirtschaftssystems immens hoch ist gehe ich nicht davon aus dass sich nach vier Wochen wieder eine gesellschaftliche Ordnung die mit der jetzigen vergleichbar wäre wieder herstellen lässt.


    Schon heute lässt sich - bei geschätzt 10% produktiv Beschäftigten - der Frieden im Land nur durch immense Umverteilungsmaßnahmen aufrechterhalten. Die übrigen 90% - Arbeitslose, Rentner, Sozialhilfeempfänger, Behinderte, Schüler, Kinder, Studenten, sämtliche vom Staat abhängigen (Verwaltungsangestellte, Beamte, Lehrer), die in den Gesundheitssystemen Beschäftigten und und und werden derzeit von einer produktiven Minderheit alimentiert. Kaum jemand der sich da über seine Nahrungsmittelversorgung überhaupt Gedanken macht.


    Bei einem Zusammenbruch der Produktion, ohne Steuereinnahmen und ohne zu verteilende Güter hört der Staat aber schlicht auf zu funktionieren.
    Und das kann dann nicht einfach von oben 'par ordre du mufti' gefixt werden, denn dann ist der Gaul zuerst einmal tot.


    Wenn - dann kann das Ganze höchstens wieder von ganz unten her, in kleinen, handlungsfähigen, einigermaßen autark lebensfähigen Strukturen zum Funktionieren gebracht werden. Und diese Strukturen werden auch kurzfristig für ihre eigene Sicherheit sorgen.


    Es wird jedenfalls keinen Marshallplan von aussen geben - der Kollaps droht ja zum ersten Mal in der Geschichte der Menschheit weltweit.
    Sofern man auf dem Land lebt, Fähigkeiten und Mittel hat sich dort nützlich engagieren zu können hat man mittelfristig noch recht gute Karten.


    Grosses Kopfzerbrechen bereiten mir die politischen Folgen eines weltweiten Kollapses: Jedes Machtvakuum führt früher oder später zu Umbrüchen und Kriegen. Auch Mitteleuropa hat im vergangenen Jahrhundert Strukturen verordnet bekommen die den jeweiligen 'Siegermächten' in den Kram gepasst haben: Österreich - Ungarn ist quasi ausradiert worden, Deutschland wurde gestutzt und auch der Balkan wird sich nicht mit den aufgezwungenen Grenzen (Bsp. Kosovo) zufrieden geben. Das muss nicht das letzte Wort gewesen sein - schon gar wenn die ehmaligen Sieger Schwäche zeigen. Leider lehrt dies die Geschichte.


    Daher gehe ich davon aus dass es schon kurz nach einem Zusammenbruch an allen Ecken und Enden zu Kriseln und Kriegeln anfangen wird (Balkan, Ungarn, Baltikum, Türkei, Griechenland...), separatistische Bewegungen in Gewalt münden (Baskenland, Irland, Belgien, Italien), wieder populistische Volksverhetzer an die Macht kommen weil das Volk sich einem starken Staat sehnt und und und.
    Ausdrücklich nicht nur in Europa - auch in USA, China, Russland etc. sind ähnliche Entwicklungen wahrscheinlich.


    Mit stabilen Strukturen wird man wohl länger nicht rechnen können, wenn nicht sogar noch viel Schlimmeres wie ein grosser Krieg eintritt.
    Nein - Vorräte anlegen ist zur Zeit nur das Eine was man tun kann um wieder mehr Verantwortung für sich zu übernehmen.

    Tja..... das bedeutet dann nun praktisch, dass sich jeder, der in irgend einer Art von Rotwein-Belt wohnt, schnellstens nach einer neuen Bleibe umschauen sollte.......


    Was schlägst du vor, Vorsichtiger?


    Hmmmm,


    Ich bin eigentlich geneigt ein Erdloch auszuheben und drin auszuharren - aber nachdem das bei den beiden Kollegen aus Tikrit und Sirte so in die Hose gegangen ist weiss ich auch nicht mehr soo recht...


    Am besten ist es wohl man schliesst sich der hungernden Meute an und heult mit den Wölfen - dann wird man (hoffentlich) nicht gefressen.

    Hallo ihre Prepper :D
    Vorrat ...für wieviel Tage?
    Finde die Ausführungen ganz interessant. Demnach müsste man sich nach 14 Tagen gut verschanzen oder das weite suchen. Oder was meint ihr?


    Hallo Dierk,


    mit evtl. fremden 'Interessenten' muss sichjeder Prepper natürlich auseinandersetzen. Die potentielle Bedrohung hängt natürlich vom Wohnort - vom Ballungsraum oder landwirtschaflich geprägtes Dorf fern ab der Stadt ab.


    Vermindern kann man die Riskiken durch Diskretion, Verstecken der Vorräte und auch 'begrenztes 'Teilen' mit den Nachbarn. Wer vorher schon bescheiden gelebt hat und keine Neider hat ist in der Krise auch sicherer.


    An zweiter Stelle kommt für mich die passive Absicherung: Von Zaun, Hund, sicheren Türen und Fenstern bis zu den verschiedenen Wegen sich auch aktiv zu verteidigen.


    Ich gehe allerdings in erster Linie von einer Zunahme der Kleindiebstähle aus - Sprit wird aus Autos abgezapft, Holz, Gemüse und Obst wird von Baum, Garten und Feldern gemopst.


    Die grossen 'Überfälle' wird es - sobald die öffentliche Ordnung nicht mehr funktioniert - da zuerst geben wo offensichtlich etwas zu holen ist: In Läden, Villen und Geschäftshäusern. Entführungen gutbetuchter Privatpersonen sind in südlichen Ländern immer noch gang und gäbe. Wer offensichtlich nichts hat wird aber auch nicht des Geldes wegen gekidnappt werden.


    Also: Bescheiden leben, Algen essen - die klauen nur Insider :)


    viele Grüsse


    Markus


    p.S.: Den Bericht über die 'ungebetenen' Louisiana - Flüchtlinge kennt ihr ja:


    http://www.human-survival-proj…forum/index.php?topic=9.0

    Ebend - die Brotbackmischungen gehn wenn älter nicht mehr richtig auf - da muss noch Trockenhefe bei. Mein bisher einzige testhalber geöffnete Packung Fermipan habe ich in einer einigermaßen luftdichten Tupperdose im Kühlschrank untergebracht. Bisher funktionierts noch damit ordentliche Brote zu backen. Ich gehe aber davon aus dass man mit der Zeit mehr als 7g pro Laib benötigt. Damit kommt man halt trotzdem sehr weit.


    Alternativ dazu könnte man sich als 'Backtriebmittel' einen Sauerteig ansetzen und immer wieder verwenden - aber dazu bin ich (noch) zu bequem. Auch Honig soll sich im Prinzip wegen der enthaltenen Hefen dazu verwenden lassen.

    Ohhhhh - mein einziger Lästerer ist meine Holde. Da klopft dann wenigstens später kein andrer.


    Vorige Woche hat sie mich mal verwundert gefragt warum gekochte Nudeln nur halb so viel Energie enthalten wie trockene (stand in einer Zeitschrift die sie gerade gelesen hat). Ob denn daran das Nudelwasser schuld wäre...???


    Die Antwort sollte jedenfalls jeder kennen der hier fleissig mitliest :)