Beiträge von Währungshüter

    fit und gesund bleiben ist nicht käuflich aber förderbar,
    wenn die gesundheit nicht gegeben ist bringt auch alle vorsorge nichts.

    Genau, Gesundheit und Zufriedenheit sind eines der wichtigsten Güter überhaupt. Und dazu gehört neben der Vorsorge, dass diese Güter auch Morgen noch da sind, auch der Umsatnd, die Gegenwart zu genießen.


    Grüße,
    WH

    Hier ist wieder so ein reißerischer Artikel, der die Leute dazu treibt, alles in EM zu stecken und dabei so tut, als sein EM völlige risikolose Wertaufbewahrungsbehälter, was sie nicht sind:


    http://goldseiten.de/artikel/2…-Sie-Gold-und-Silber.html


    Wer sein Geld in den letzten 3 Jahren von der Bank geholt hat und in EM gesteckt hat, der hat stand heute einen Verlust der größer ist, wie bei Null-Zinsen. Denn bei den Null-Zinsen wäre wenigstens das Geld nominal noch da, sämtliche EM-Anlagen die ab 2011 erworben wurden, haben jedoch einen nominalen Verlust auszuweisen, wenn man das Geld heute benötigt um eine dringende Anschaffung zu tätigen.


    Grüße,
    WH

    Das wundert mich auch extrem. Als ob irgend etwas, was 2008 gestimmt hat, heute nicht mehr richtig wäre....


    Würden denn die ganzen Leute, die nun ständig wegen 1000€/Unze am heulen sind, ihre EM verkaufen, stünde der Preis nun bei
    2000€ ? Und dann ? Den € Gewinn verkonsumieren ?

    Das Problem ist wohl eher psychologischer Natur, vor allem bei denen, die spät eingestiegen sind. Die Leute stellen fest, dass sie täglich mehr EM hätten kaufen können, hätten sie gewartet. Und auch dass sie, hätten sie das Geld behalten, heute mit dem Geld mehr Kaufkraft hätten, als durch den EM Kauf. Wer bei EUR 1200.- gekauft hat, bekommt heute weniger Lebensmittel für seine Goldunzen, als er es für das Papiergeld bekommen würde, hätte er das Papiergeld behalten. Und da sich diese Phase bereits sehr lange zieht, steigt eben der Frust und man fragt sich, war die Entscheidung wirklich richtig oder habe ich mich evtl. doch geirrt? Je nach persönlichem Vermögen und Einstiegszeitpunkt ist der Schmerz in dieser Beziehung außerordentlich.


    Ich selbst bin 2008 eingestiegen und habe meine Bestände in 2011 stark aufgestockt. Ergebnis, ich bin Stand heute deutlich unter Wasser. Und ja, mich frustet das auch und jedes Mal wenn ich einen Chart sehe, frage ich mich, wie viel Geld ich seit dem ich das letzte Mal, dass auf den Chart geschielt habe, verloren habe. Das sind zwar nur Buchverluste, aber eben Verluste, wenn man in einem Monat mehr als das Monats Nettoeinkommen verloren hat (buchungstechnisch), so ist das nicht wirklich prickelnd. Mein Buchverlust ist heute trotz des Einstiegs in 2008 aufgrund der starken Nachkäufe in 2011 deutlich im mittleren fünfstelligen Euro Bereich. Dass das Leuten mit nicht so guten Nerven und wenig Durchhaltevermögen zermürbt, glaube ich sofort. Ich für meinen Teil werde das aussitzen, zumal ich auf das EM nicht angewiesen bin, da ich noch weiter Anlagen habe und mir mein Einkommen zum Leben gut reicht.


    Derzeit kaufe ich sogar noch nach, da ich glaube, dennoch richtig zu liegen und mir sicher bin, dass ich das Ende des derzeitigen Papierzyklus noch selbst erleben werde. Nur kann das nur der, der über einen entsprechenden finanziellen Backround verfügt. Die anderen zerlegt es und dass dies für den einzelnen Schmerzhaft ist, dürfte allen klar sein. Daher halte ich auch nichts von den Angstmachern, die die Leute dazu treiben, mit allem was sie haben in EM zu gehen, das ist töricht und kann die Existenz gefährden. Denn keiner von uns weiß, ob der laufende Papierzyklus morgen endet oder noch zehn Jahre geht. Denn eines sollte klar sein, die derzeitigen Profiteure des Schuldgeldzyklus werden alles daran setzen, diesen so lang wie möglich laufen zu lassen, denn deren Gewinne sind dabei immens und nach dem natürlichen Ende des laufenden Zyklus kommt auch für diese Leute eine Durststrecke. Daher werden alle Hebel in Bewegung gesetzt, das derzeitige System so gut als irgend möglich auszunutzen und dessen Laufzeit mit allen Mitteln zu maximieren. Dies ist meine Erkenntnis seit 2008 und insbesondere ab 2012.


    Grüße,
    WH

    "Hinsichtlich des Goldkursverlaufs zeigt sich nach dem drei Börsentage langen Kurseinbruch vom 10. bis zum 15. Juli ein 14 Börsentage langes Teilstück eines wahrscheinlich parallel verlaufenden, aufwärts gerichteten Trendkanals.
    Diese Parallelität der beiden Trendkanallinien deutet auf eine Fortsetzung des Trends hin,
    weil das letzte Teilstück der oberen Trendlinie wahrscheinlich im gleichen Anstiegswinkel weiter aufwärts läuft.


    Andererseits ist jetzt ein 5. Zyklus im Gange, an dessen Ende möglicherweise erst der kurze Kursrückschlag endet.
    Aber auch damit wäre der mittelfristige Aufwärtstrend weiterhin gegeben."


    Grüße


    Das hört sich schon mal ganz gut an. Hoffen wir, dass es dem Golde nun wirklich gelingt, seinen zarten Aufwärtstrend zu festigen.


    Gruß,
    WH

    Es ist wirklich zum kotzen, Kursgewinne die über Wochen und Monate mühsam errungen wurden, werden binnen Stunden einfach hinweg gefegt. Man könnte gerade meinen, bei Gold handelt es sich um eine hochgradig gehebeltes Finanzderivat. Ein Holzhammer ist nichts dagegen.

    Eh wurscht, denn das Gold ist aktuell sowieso in seinem 8. Zyklus und es ist zunächst ein neues Zwischentief zu erwarten.
    Dieses zum 29.04. "avisiert".
    Danach erst am 05.05.14 das höher gelegene Zwischenhoch.


    Geduld!


    Grüße

    Hast recht, ich muss noch etwas üben in Sachen Geduld :) .


    Grüße,
    WH

    "Wird der .... erwartete Trendwechsel zum höher gelegenen Zwischenhoch, dürfte der Goldkurs nach einem kurzen Rückschlag anschließend weiter steigen..."

    Das gibt Hoffnung, nachdem die EMs nun zum 3. Mal in Folge, wenn ich mich recht entsinne, vor Ostern runter geprügelt wurden.


    Grüße,
    WH

    Zitat von »DrK«
    Bis dahin wird die POG-Durststrecke manchen zur Verzweiflung treiben...

    Mundus vult decipi, ergo decipiatur! Das Problem ist, dass die Märkte gnadenlos mit Papiergold geflutet werden und die Leute dieses Papiergold als werthaltig erachten. Die größten Goldminen der Welt sind heute in Chicago und London, diese produzieren Papiergold. Solange das die Leute nicht begreifen, wird sich leider nicht viel ändern, meine Hoffnung schwindet von Tag zu Tag ;( .

    So langsam frage ich mich, ob Gold jemals wieder die Füße auf den Boden bekommen wird. Nun hatten wir eine leichte Erholung in den letzten Wochen und nun geht es schon wieder stramm bergab und das trotz einer positiven Nachrichtenlage für Gold. Doch das Edle steigt nicht, es fällt weiter und diverse Großbanken überbieten sich schon wieder bei den Kurszielen nach unten. Ich frage mich, wie sehr wir wohl diesen April/Mai eines in die Fre...e bekommen? 2011, 2012, 2013 immer gab es eins zwischen die Hörner, erst in die Magengrube und dann ins Genick. Erst beim Silbernen, dann beim Goldenen und dann bei beiden gemeinsam. Im Moment bin ich nur noch gefrustet. Ich investiere nun seit vielen Jahren als Privatanleger in diversen Märkten, sowas wie hier bei den Edelmetallen, habe ich aber in 30 Jahren noch nicht erlebt, selbst der "Neue Markt" hat sich schneller erholt.


    Frustrierte Grüße
    WH

    Ich lehne mich mal aus dem Fenster:
    Seitdem läuft beim Gold ein neuer Aufwärtstrend, der mindestens 3, vielleicht auch 5 weitere Zyklen lang werden sollte.

    Deine Worte in Gottes Gehörgang. Hoffen wir, dass es so kommt, die Chancen stehen ja nicht so schlecht.


    Grüße
    WH

    Bitte erklären.... wäre denn ein sinkender Goldpreis bullischer?


    Zitat Bogen: "Beim Gold zeigt sich der interessante Effekt, dass es sich seit seinem
    Dezembertief in einem leicht ansteigenden Trendkanal befindet, obwohl
    der Dow-Jones-Index seit Mitte Januar deutlich fällt.


    Einige Börsentage außerhalb des rechten Bildrandes (im hier nicht
    gezeigten Chart, d.h. Anfang März; Anm.) ist ein 89. + 89. Börsentag zu
    erwarten.


    Das dürfte in einem 5. Zyklus der ab etwa Mitte Dezember laufenden Welle der Fall sein.


    Im 5. Zyklus kann ein Hoch entstehen, das ein Niveau erreicht wie gegen Ende Oktober 2013 bei rund 1350 Dollar pro Feinunze.




    Sollte ein derartiges Hoch von dem erwähnten 89. + 89. Börsentag getroffen werden, kann sich meine Ansicht eines weitergehenden Anstiegs ändern."


    Der 89.+89. Börsentag würde auf den 14. März fallen. Somit wäre Bogen hinsichtlich des Goldpreises bärisch, wenn es jetzt nicht runter geht.


    Grüße,
    WH