MODERATIONSBEITRAG - BITTE AUFMERKSAM LESEN & BEACHTEN
Die Sache ist einfach geregelt und bedarf keiner Abstimmung, sondern läuft so, wie es in einem funktionierenden Rechtsstaat auch läuft [laufen sollte]:
Es gibt gewisse Regeln, unter anderem auch, dass man das Forum nicht zuspammen darf oder absichtlich andere User provoziert, Diskussionen stört etc., diese finden dann Anwendung. Der Ablauf ist hierbei auch klar:
1. Die öffentliche Ermahnung und der öffentliche Aufruf zur Mäßigung.
2. Die individuelle Verwarnung per Forensoftware mit oder ohne Verwarnpunkte (Ermessensache) und individueller Bewährungsfrist (Ermessensache).
3. Die harte Verwarnung über die Forensoftware nach Regelwerk mit obligatorischen Verwarnpunkten inkl. harter Bewährungsfrist (in der Regel "4 Monate + 4 Wochen + 2 Tage" Bewährung).
4. Die Zeitsperre (1 Woche).
5. Die dauerhafte Sperre des Useres, beim Erreichen von 10 Verwarnpunkten oder sofort bei massivem Verstoß gegen eine Bewährung sowie bei grobem Regelverstoß wie Aufruf zu Straftaten, vorsätzliche Missachtung von offiziellen Anweisungen der Moderation oder schwere Beleidigung der Moderation etc.
Abgesehen von den Ermahnungen im Forum, bekommen Foristen von den Maßnahmen 2. bis 5. in der Regel nichts mit, abgesehen vom „kleinen schwarzen Schloss“, wenn Maßnahmen gemäß der Eskalationsstufen 4 oder 5 angewandt werden müssen.
Ziel der Moderation ist es im Übrigen nicht User zu verwarnen oder zu sperren, die Meinungen vertreten, die nicht gefallen. Mir gefällt auch vieles nicht, aber es ist nun mal Teil der freien Meinungsäußerung, dass ich andere Meinungen tolerieren muss. Werden diese jedoch provokativ eingesetzt um die Forenfrieden zu stören, ist die Schwelle erreicht wo eingegriffen werden muss.
Warum wird mit moderativen Eingriffen umsichtig vorgegangen? Weil jeder Moderative Eingriff, angefangen vom Verschieben von Beiträgen, deren Löschung sowie die Verwarnung und auch die Sperrung von Useren unweigerlich immer eine Diskussion nach sich zieht. Denn einer findet es stets ungerecht, in der Regel sind es aber mehrere, die sich dann beschweren, warum darf der das, der aber nicht? Warum wurde der gesperrt, der aber nicht. Warum wurde meine Antwort auf den Trollbeitrag XY auch gelöscht und nicht nur der Trollbeitrag und so weiter. Warum wurde mein Beitrag verschoben, er passt doch dort viel besser.
Am vergangenen Samstagabend kam es zu einer Massenlöschung meinerseits, da musste ich 97 Beiträge in nur einem Faden, die ausnahmslos aus Rechthaberei und Provokation bestanden, entfernen. Da sind auch welche dabei gewesen, die nur teilweise auf die Trollerei eingegangen sind, im Rest des Beitrags aber zum Thema passten. Diese wurden dennoch mit entfernt, da es schlicht unmöglich ist, eine große Anzahl an Beiträgen zu editieren und die Editierung im Nachgang zu begründen. Ganz abgesehen davon, dass das Editieren von Beiträgen durch die Moderation in der Regel auch wieder Diskussionen nach sich zieht - von wegen Zensur etc.
Dies hier mal als transparente Offenlegung, warum so verfahren wird, wie eben verfahren wird. Wer mich zukünftig per PN anschreibt um mit mir über erfolgte moderative Eingriffe zu diskutieren, wird ab sofort auf diesen Beitrag verwiesen.
Zusammenfassung:
Moderative Eingriffe erfolgen grundsätzlich nicht, weil einem Mod oder einem anderen Foristen die Meinung oder die Nase oder sonstwas eines anderen Users nicht passt. Moderiert wird, wenn klare Regelverstöße vorliegen und die Moderation erfolgt dann gemäß zuvor festgelegter Richtlinien und nicht nach Gusto des Mods oder wie ihm am morgen der Kaffee geschmeckt hat. Diese Regeln schützen jeden von euch vor einer willkürlichen Moderation, z.B. weil ein Mod anderer Meinung ist wie ihr es seid. Sie verlangt aber auch, dass man gewisse andere Meinungen und Verhaltensweisen tolerieren muss, bis die hart definierte Eingriffsschwelle erreicht ist, weil der Forenfrieden gestört wird. Es gilt nunmal gleiches Recht für alle.
Das mag gefallen oder nicht, ist aber so.