Beiträge von Spengler

    Oder war es dieser Heini vom Handelsblatt, seinerzeit sogar Chefredakteur? Der hatte doch damals dieses absurde Anti-Gold Video rausgehauen. hab mir leider nicht den Namen dieses Finanzexperten gemerkt.

    Ich hab's wiedergefunden. [smilie_happy] [smilie_happy] [smilie_happy]

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    Dieser Kommentar des Chefredakteurs von Handelsblatt Online Oliver (geht jetzt am) Stock wurde am 26.06.2013 auf http://www.handelsblatt.de veröffentlicht.

    Der Goldpreis lag an diesem Tag bei 1236 $ pro Unze.

    Oder war es dieser Heini vom Handelsblatt, seinerzeit sogar Chefredakteur? Der hatte doch damals dieses absurde Anti-Gold Video rausgehauen. hab mir leider nicht den Namen dieses Finanzexperten gemerkt.

    @all

    Ihr habt heute zu früh gejammert! 8)

    Faules Pack, geht einfach mal arbeiten, statt alle 5 Minuten auf die Kurse zu glotzen! [smilie_happy] :thumbup: :D

    Die Lage spitzt sich zu. Nun wurde ein sich auf dem Weg nach Venezuela befindlicher, russischer Tanker vor Grönland auf offener See gekapert. Dort gibt es auch einige wenige russische Kriegsschiffe und eine unbekannte Zahl russischer U-Boote. Was hat der Frachter an Bord?

    Wie wird Russland reagieren?

    Dafür sind sie sich im Ankauf allerdings einig, private Verkäufer zu...

    Bis auf einen alle unter Spot!

    Ich würde dem Gesagten nicht widersprechen, denn die zu beobachtenden Verhaltensmuster widerholen sich in schöner Regelmäßigkeit und trotzdem tappt man vllt. sogar mehrfach im Leben in die gleiche Falle.

    Angst und Gier. Alles auszublenden und rational sich allein an der Preisfindung zu orientieren, könnte die Lösung sein und funktioniert möglicherweise besser, wenn es nicht mindestens zwei Aber gäbe.

    1. Irgendwann könnte doch mal alles anders sein (ökonomischer Komplettzusammenbruch des Wertewestens, ein Weltkrieg oder...). Dies Situation dürfte zwar die absolute Ausnahme sein, aber irgendwann stirbt jede FIAT-Währung, fällt jedes Imperium etc.

    Deshalb würde ich auch in der aberwitzigsten Rallye niemals mehr als 50% vom EM verkaufen. Bei Aktien hingen alles.

    2. Preisfindungen sind in Extremphasen besonders irrational. Geht man zu rational an die Sache heran, wird man verleitet viel zu früh in der finalen Übertreibungsphase zu verkaufen.


    Wer den EM 2011er Crash beim Silber miterlebt hat, weiß, wie brutal das werden kann. Da braucht man Nerven wie Stahl, nach all den schönen Buchgewinnen beim ersten richtigen Einbruch zu verkaufen. Denn dann sind die ersten 10-15% schon wieder weg, denen man aber nicht nachtraueren darf.

    Beim Gold wird es noch diffiziler. Ein Jahr nach dem Crash, also im Frühherbst 2012 erreichte Gold in Euro sogar noch mal ein Allzeithoch. Das war dann die seltene zweite Chance.

    Der Ausstieg aus dem Aus für Verbrenner war im ersten Anlauf natürlich zu wenig, man vermutet aber, dass noch weitere Lockerungen kommen werden, wenn die Lage der europäischen Autohersteller sich nicht bessert. Möglicherweise hat man es auch schon hinter vorgehaltener Hand den Herstellern verkündet. Es macht ja auch wenig Sinn, den Markt mit staatlich subventionierten chinesischen Elektroautos zu fluten und wie einst die Solaranlagenhersteller (wir erinnern uns an Solarworld) auch noch die Automobilindustrie für immer an China zu verlieren. Die Solarzellenindustrie zu verlieren, war schon ärgerlich, ein Sterben der Automobilindustrie in Deutschland wäre das Ende für Deutschland und die EU. Wenn Stuttgart zu Detroit mutiert, müssten die Politiker der etablierten Parteien die Flucht ergreifen.

    Ich vermute, dass die Hersteller wieder anfangen, sich mit Pd für Dieselkats und Pt für Ottopartikelfilter einzudecken. Drei bis fünf Gramm pro AGA werden benötigt. Wieder einsetzende echte Nachfrage nach einem sich schon vorher im Defizit befindlichen Edelmetall in einem ohnehin engen, mit Shortpositionen belasteten Markt führt dann zu so einer Rallye.

    Die Frage ist nun, auf welchem Niveau sich die Neubewertung von Pt einpendelt und welche Preisextrema für eigene Gewinnmitnahmen vorher noch erreicht werden.

    Auch wenn Smithm die Frage nicht an mich gerichtet hat. Ich stelle meinen Platinverkauf erstmal hinten an. Wir stehen zwar kurz vor einem Fahnenstangen-Top. Wenn die Rallye mit dem jetzigen Tempo noch bis in die ersten Tage des neuen Jahres getragen wird, dann dürfte der Höchststand allerdings noch viel, viel höher liegen.

    Hier im Forum würde ich sie dann sowieso nicht mehr los werden. Ich hab mir jetzt mal einen mentalen Zielzonenbereich gesetzt, bei dem ich stumpf beim Händler abliefern werde.

    Denn bei Platin ist eines gewiss. Nach so einem grandiosen Anstieg wird der Absturz noch brutaler ausfallen.

    KROESUS

    Das ist die Leier, die Markteilnehmer müssten Gold verkaufen, weil andere Assets (Aktien, Bonds, Krypto) am fallen sind. Das mag es in geringem Umfang geben, aber nicht in dem Maße, dass es den Goldpreis 3% oder mehr drückt. Es ergibt aber auf alle Fälle Sinn, denn durch die ständige Wiederholung dieses Märchens glaubt "der Markt" fest daran und der Papier-Goldabverkauf ist am Ende heftiger als bei den Aktien. Hier geht es einzig darum, für Edelmetalle Verkaufssignale zu generieren.

    Sehe ich auch so. Der nahezu ungebremste Anstieg bis Donnerstag Nachmittag war mir gleich suspekt. Das ging viel zu schnell hoch. Jetzt steht da eine mögliche kurzfristige SKS, die wiederum eine mittelfristiges Doppeltop (wobei das zweite auch noch deutlich tiefer als das AZH vom Oktober ist) triggert. Könnte hässlich werden und wäre für mich auch irgendwie logisch, dass zum Jahresende die Gewinne geschrumpft werden und Verunsicherung einziehen soll.