Gold ... Meinungen und Diskussionen

  • Sehr gut mein lieber - ich gönne allen alles. Ich möchte jetzt auch noch ein Bild von deinem neuen 911 damit ich weiß, das ich eine Kirchenmaus bin.

    Ich liebe die Normalität

    Einmal editiert, zuletzt von Larix ()

  • Ins Fegefeuer des Papiergeldes!

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    Ich liebe die Normalität



  • Man achte darauf, wo Gold 1975 und 2011 stand - exakt gleich.
    2015 ist Gold aber weniger stark abgesoffen als 1976.

    Looool, was für ein Blödsinn [smilie_happy] Kann der Chartersteller sein nettes Bildchen auch erklären und/oder mathematisch darlegen und/oder die Inflationsbereinigung einigermaßen glaubhaft mit einfließen lassen? Ich schätze nein.

    Mancher ertrinkt lieber, als daß er um Hilfe ruft. (Wilhelm Busch/Spricker)

    "In jeder Organisation gibt es eine Person, die Bescheid weiss. Diese Person muss entdeckt und gefeuert werden, sonst kann die Organisation nicht funktionieren."

    Cyril Northcote Parkinson

  • Looool, was für ein Blödsinn [smilie_happy] Kann der Chartersteller sein nettes Bildchen auch erklären und/oder mathematisch darlegen und/oder die Inflationsbereinigung einigermaßen glaubhaft mit einfließen lassen? Ich schätze nein.


    Aber was sagt dir dein Gefühl?


    Goldwert 1980 vs. 2025 - was war mehr überbewertet?

    870$ 1980 oder

    4400$ 2025?

    =3,66% Rendite pro Jahr


    Goldwert 2011 vs. 2025 - was war mehr überbewertet?

    1900$ 2011 oder

    4400$ 2025?

    =6,18% Rendite pro Jahr


    Ich hoffe es ist ersichtlich, dass wir den Peak von 1980 wertmässig noch lange gar nicht erreicht haben.

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  • Bin da erst jetzt drauf gestoßen. Die Meldungen kamen Ende November:


    Über Jahrzehnte hinweg war die Lira eine notorisch schwache Währung. Entsprechend tief verwurzelt ist in vielen italienischen Familien das Vertrauen in physisches Gold als verlässlichen Wertspeicher. Schätzungen zufolge belaufen sich die privaten Goldbestände auf rund 5.700 Tonnen, mit einem heutigen Marktwert von etwa 627 Milliarden Euro. Dieses Vermögen rückt nun zunehmend in den Fokus der Politik.


    Wenn Staaten privates Gold entdecken


    Die italienische Regierung plant, privat gehaltenes Gold offiziell erfassen zu lassen – verbunden mit einer einmaligen Abgabe von 12,5 Prozent auf den aktuellen Wert. Die Frist zur Anmeldung soll bis Mitte 2026 laufen. Erwartet werden Staatseinnahmen von rund fünf Milliarden Euro. Gemessen an den gewaltigen Schuldenbergen ist das kaum mehr als ein symbolischer Beitrag. Politisch jedoch ist der Schritt von enormer Bedeutung.


    Denn er macht deutlich: Privates Gold wird nicht mehr nur als individuelles Sicherheitsinstrument betrachtet, sondern zunehmend als potenzielle Finanzquelle für überschuldete Staaten. Eine rote Linie, die lange als unantastbar galt, beginnt sich zu verschieben. Wer glaubt, physisches Gold sei automatisch außerhalb staatlicher Zugriffsmöglichkeiten, sollte diese Entwicklung sehr genau beobachten.






    Hier genauer erklärt :

    proaurum - pro aurum


    Habe der Meloni nie richtig getraut, bleibt eine zweiköpfige Schlange..

    Beiträge sind persönliche Meinung gem. Art.5 Abs.1 GG und Urteil des BVG 1 BvR 1384/16

  • Das ist alt, wurde schon mal gepostet, weiß nicht ob hier oder in einem anderen Faden.

    Gruß von Bumerang
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    Alle Mitteilungen in diesem Forum sind als reine private Meinungsäußerung zu sehen und keinesfalls als Tatsachenbehauptung. Hier gilt Artikel 5 GG und besonders Absatz 3 (Kunstfreiheit-Satire)
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  • Das habe ich angenommen, habe ja auch so formuliert..🤷‍♂️

    Ich meinte "alt" hier im Forum :)



    Schön Blöd der sich meldet. Im Übrigen, sind 98% meiner EM Käufe nicht mehr im System der Online-Händler bei den ich gekauft habe. Zu alt und gelöscht :)

    Gruß von Bumerang
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  • Alles doch kein Problem. Ich befürchte auch, dass jeder dritte Witz doppelt ist…

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  • Das ist immer die gleiche Geschichte ! ! :)


    Erst REGISTRIEREN, dann BESTEUERN, und irgendwann KONFISZIEREN ! ! :(


    Unser aller Regierungen wollen immer nur dein BESTES ! ! [smilie_happy]


    DEINE KOHLE ! ! :cursing: :cursing:

    Einmal editiert, zuletzt von bmwknaz ()

  • Ich sag's mal so:


    Der Wert einer Unze hatte 1980 etwa 85% eines durchschnittlichen amerikanischen Monatsgehalts ausgemacht. Und genau da stehen wir heute auch wieder.

    Mancher ertrinkt lieber, als daß er um Hilfe ruft. (Wilhelm Busch/Spricker)

    "In jeder Organisation gibt es eine Person, die Bescheid weiss. Diese Person muss entdeckt und gefeuert werden, sonst kann die Organisation nicht funktionieren."

    Cyril Northcote Parkinson

    Einmal editiert, zuletzt von Beowulf ()

  • Der Wert einer Unze hatte 1980 etwa 85% eines durchschnittlichen amerikanischen Monatsgehalts ausgemacht. Und genau da stehen wir heute auch wieder.

    In den USA liegt das durchschnittliche Einkommen bei über 5.000$? Klar, einige Leute verdienen dort Unsummen, aber bei den vielen Supermarkt-Einpackern mit zwei weiteren Jobs um über die Runden zu kommen, mag ich das kaum glauben.

    Nachtrag: Gibt ja auch immer den Toga/Anzug-Vergleich, um den Wert einer Unze zu repräsentieren. Ich habe ein paar Massanzüge von guten Schneidern aus Hongkong und keiner war auch nur annähernd so teuer wie eine Unze heute. Passen tut mir keiner mehr und letztlich war es rausgeschmissenes Geld (habe die quasi nie getragen), aber so teuer ist so etwas nicht. Auch wenn man was vernünftiges will.

    Nach oben gibt es aber wie immer natürlich auch da keine Grenzen.

    Einmal editiert, zuletzt von pterinoch () aus folgendem Grund: Toga/Anzug

  • In den USA liegt das durchschnittliche Einkommen bei über 5.000$? Klar, einige Leute verdienen dort Unsummen, aber bei den vielen Supermarkt-Einpackern mit zwei weiteren Jobs um über die Runden zu kommen, mag ich das kaum glauben.

    Nachtrag: Gibt ja auch immer den Toga/Anzug-Vergleich, um den Wert einer Unze zu repräsentieren. Ich habe ein paar Massanzüge von guten Schneidern aus Hongkong und keiner war auch nur annähernd so teuer wie eine Unze heute. Passen tut mir keiner mehr und letztlich war es rausgeschmissenes Geld (habe die quasi nie getragen), aber so teuer ist so etwas nicht. Auch wenn man was vernünftiges will.

    Nach oben gibt es aber wie immer natürlich auch da keine Grenzen.

    Schon klar. Ich wollte nur darauf hinweisen, daß sich der Wert von Gold anno 1980 gegenüber dem von heute nicht wesentlich unterscheidet, mal abgesehen von einigen Ausschlägen nach oben oder unten. Der von Defla gepostete und von mir zitierte Chart verzerrt, nach meinem Geschmack, die Realität.


    Im Gegensatz zu einem wirtschaftlich orientiertem Unternehmen kann Gold keine Werte schöpfen, generieren oder ähnliches machen. Es ist einfach da. Aber es ist das Barometer, der Indikator für den Verfall oder die Stabilität von Währungen. Die derzeitige Entwicklung ist nach meinem Verständnis eher als Verfall von € und $ zu werten, kann mich aber auch täuschen.


    Ich hatte auch mal irgendwo im GSF gepostet, wie Gold gegenüber dem Rubel abgewertet hatte, während in US$ und € neue ATHs erreicht wurden.



    Mancher ertrinkt lieber, als daß er um Hilfe ruft. (Wilhelm Busch/Spricker)

    "In jeder Organisation gibt es eine Person, die Bescheid weiss. Diese Person muss entdeckt und gefeuert werden, sonst kann die Organisation nicht funktionieren."

    Cyril Northcote Parkinson

  • Platin 8% alias 170$ am Tag :love:

    "Wenn die fehlgeleitete öffentliche Meinung das Verabscheuungswürdige ehrt und das Ehrenhafte verachtet, die Tugend bestraft und das Laster belohnt, das Schädliche ermutigt und das Nützliche entmutigt, der Lüge Beifall klatscht und die Wahrheit unter Gleichgültigkeit oder Beleidigung erstickt, kehrt eine Nation dem Fortschritt den Rücken und kann nur durch die schrecklichen Lehren der Katastrophe wiederhergestellt werden."

    - Frédéric Bastiat

  • Schon klar. Ich wollte nur darauf hinweisen, daß sich der Wert von Gold anno 1980 gegenüber dem von heute nicht wesentlich unterscheidet

    dann sei glücklich mit deiner Rendite von 3,66% p.a

    Ich als "Deflationator" kann dir sagen, dass die Inflation never bei 3,66% p.a war...


    Meiner Meinung gibt es einen erheblich Wertunterschied von damals und jetzt.


    Der Wert einer Unze hatte 1980 etwa 85% eines durchschnittlichen amerikanischen Monatsgehalts ausgemacht. Und genau da stehen wir heute auch wieder.

    Evtl. ist dein Barometer falsch... US-GDP ist evtl. besser... hat sich um 5,42% p.a. entwickelt.

    Hört sich nach kleinen Unterschied an... Aber... Gold müsste jetzt bei 9730$ stehen, um da mitzuhalten.

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    3 Mal editiert, zuletzt von Deflationator ()

  • dann sei glücklich mit deiner Rendite von 3,66% p.a

    Ich als "Deflationator" kann dir sagen, dass die Inflation never bei 3,66% p.a war...

    ...

    Nochmal: Gold kann keine Renditen erwirtschaften. Den Kurs beeinflussen andere Faktoren.



    ...


    Evtl. ist dein Barometer falsch... US-GDP ist evtl. besser... hat sich um 5,42% p.a. entwickelt.

    Hört sich nach kleinen Unterschied an... Aber... Gold müsste jetzt bei 9730$ stehen, um da mitzuhalten.

    Das Bruttoinlandsprodukt beinhaltet alle Dienstleistungen, einschließlich die des ausufernden Staatsapparates, Sozialpädagogen, Erbsenzählern oder Korinthenkackern. Wenn das BIP/GDP steigt, dann heißt das, zumindest auf der wertewestlichen Seite, daß die Staatsquote wächst.

    Schaut man auf die US-Rüstungsausgaben, dann sollte klar sein, wo das dolle GDP seinen Ursprung hat.

    Das wertschaffende Gewerbe rückt zunehmend in den Hintergrund.

    Mancher ertrinkt lieber, als daß er um Hilfe ruft. (Wilhelm Busch/Spricker)

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    Cyril Northcote Parkinson

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    DEINE KOHLE ! !

    Die könn'se haben, die Kohle. Ich behalte das Gold :D

    Ich sag's mal so:


    Der Wert einer Unze hatte 1980 etwa 85% eines durchschnittlichen amerikanischen Monatsgehalts ausgemacht. Und genau da stehen wir heute auch wieder.


    Evtl. ist dein Barometer falsch... US-GDP ist evtl. besser... hat sich um 5,42% p.a. entwickelt.

    Hört sich nach kleinen Unterschied an... Aber... Gold müsste jetzt bei 9730$ stehen, um da mitzuhalten.



    Dieser Vergleiche (Gehalt, Anzug/Toga etc) sind nur Annäherungswerte, weil der Goldpreis nicht linear steigt sondern in Schüben. Die 9730 werden wir deshalb sehen Deflationator, in absehbarer Zeit sogar und dann passt das wieder.


    Auch muss gesagt werden, dass wir seit (mindestens) 1971 in einem Experiment gelebt haben, der gerade schief geht. Deshalb werden die Toten am Ende der FIAT-Schlacht gezählt.


    1900, also lange vor FIAT, war das Durchschnittsgehalt in USA ca 440$ im Jahr, also 36 p.M. ca 1,8 OZ!

    Das kommt hin.


    1970 hat eine Ami im Schnitt 8k p.a. also ca 19 OZ p.m. verdient! Das war sicher nicht real, daher die Aufgabe des Goldstandards ein Jahr später und Reduzierung des "Goldgehalts" auf 2,6 OZ p.m.


    Seit dem sind aber sehr viele Menschen dazugekommen in den USA und in der Welt! Das was an Gold zusätzlich gefördert wurde ist aber auch beachtlich.


    Wer jetzt Gold kauft macht nichts verkehrt, aber der Zug ist hier in DE Ende der 80-er los gefahren und fuhr langsam bis Mitte 2000. Wer da eingestiegen ist, ist jetzt.......alt :D und reich.


    Selbst die Spätzünder wie ich, die ab 2010 eingestiegen sind, sind noch sehr gut gefahren.

    Gruß von Bumerang
    _________________________________________________________________________________
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  • Darf's ein bisschen Wasser im Wein sein?


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    Kompletter Post übersetzt (ausklappen):



    Finde, Savage verfolgt einen spannenden Ansatz. Reine Chart-/Preisbetrachtung unter völliger Ausblendung jeglicher Narrative. Das macht so konsequent kaum jemand. Bin nun auch schon lange genug dabei, um selbst erlebt zu haben, dass sich die Begründungen/Narrative in bullischen Phasen immer ähneln, und so auch diesmal. Andererseits ist es schwer, sich den Narrativen vollkommen zu entziehen. Dass die Fiat-Geldsysteme nicht tragfähig sind, die Verschuldung jenseits von Gut und Böse, dass Silber knapp ist usw. sind ja keine Hirngespinste. Aber so oder so ist beruhigend zu wissen, dass man anscheinend auch ohne Narrative noch mindestens ein Jahr hat, bevor man sich entscheiden muss.

  • Ich würde dem Gesagten nicht widersprechen, denn die zu beobachtenden Verhaltensmuster widerholen sich in schöner Regelmäßigkeit und trotzdem tappt man vllt. sogar mehrfach im Leben in die gleiche Falle.

    Angst und Gier. Alles auszublenden und rational sich allein an der Preisfindung zu orientieren, könnte die Lösung sein und funktioniert möglicherweise besser, wenn es nicht mindestens zwei Aber gäbe.

    1. Irgendwann könnte doch mal alles anders sein (ökonomischer Komplettzusammenbruch des Wertewestens, ein Weltkrieg oder...). Dies Situation dürfte zwar die absolute Ausnahme sein, aber irgendwann stirbt jede FIAT-Währung, fällt jedes Imperium etc.

    Deshalb würde ich auch in der aberwitzigsten Rallye niemals mehr als 50% vom EM verkaufen. Bei Aktien hingen alles.

    2. Preisfindungen sind in Extremphasen besonders irrational. Geht man zu rational an die Sache heran, wird man verleitet viel zu früh in der finalen Übertreibungsphase zu verkaufen.


    Wer den EM 2011er Crash beim Silber miterlebt hat, weiß, wie brutal das werden kann. Da braucht man Nerven wie Stahl, nach all den schönen Buchgewinnen beim ersten richtigen Einbruch zu verkaufen. Denn dann sind die ersten 10-15% schon wieder weg, denen man aber nicht nachtraueren darf.

    Beim Gold wird es noch diffiziler. Ein Jahr nach dem Crash, also im Frühherbst 2012 erreichte Gold in Euro sogar noch mal ein Allzeithoch. Das war dann die seltene zweite Chance.

    „If you try to make everything muticultural, you end up with no culture at all.“ Morrissey

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