Gold ... Meinungen und Diskussionen

  • Ich sag's mal so:


    Der Wert einer Unze hatte 1980 etwa 85% eines durchschnittlichen amerikanischen Monatsgehalts ausgemacht. Und genau da stehen wir heute auch wieder.

    Mancher ertrinkt lieber, als daß er um Hilfe ruft. (Wilhelm Busch/Spricker)

    "In jeder Organisation gibt es eine Person, die Bescheid weiss. Diese Person muss entdeckt und gefeuert werden, sonst kann die Organisation nicht funktionieren."

    Cyril Northcote Parkinson

    Einmal editiert, zuletzt von Beowulf ()

  • Der Wert einer Unze hatte 1980 etwa 85% eines durchschnittlichen amerikanischen Monatsgehalts ausgemacht. Und genau da stehen wir heute auch wieder.

    In den USA liegt das durchschnittliche Einkommen bei über 5.000$? Klar, einige Leute verdienen dort Unsummen, aber bei den vielen Supermarkt-Einpackern mit zwei weiteren Jobs um über die Runden zu kommen, mag ich das kaum glauben.

    Nachtrag: Gibt ja auch immer den Toga/Anzug-Vergleich, um den Wert einer Unze zu repräsentieren. Ich habe ein paar Massanzüge von guten Schneidern aus Hongkong und keiner war auch nur annähernd so teuer wie eine Unze heute. Passen tut mir keiner mehr und letztlich war es rausgeschmissenes Geld (habe die quasi nie getragen), aber so teuer ist so etwas nicht. Auch wenn man was vernünftiges will.

    Nach oben gibt es aber wie immer natürlich auch da keine Grenzen.

    Einmal editiert, zuletzt von pterinoch () aus folgendem Grund: Toga/Anzug

  • In den USA liegt das durchschnittliche Einkommen bei über 5.000$? Klar, einige Leute verdienen dort Unsummen, aber bei den vielen Supermarkt-Einpackern mit zwei weiteren Jobs um über die Runden zu kommen, mag ich das kaum glauben.

    Nachtrag: Gibt ja auch immer den Toga/Anzug-Vergleich, um den Wert einer Unze zu repräsentieren. Ich habe ein paar Massanzüge von guten Schneidern aus Hongkong und keiner war auch nur annähernd so teuer wie eine Unze heute. Passen tut mir keiner mehr und letztlich war es rausgeschmissenes Geld (habe die quasi nie getragen), aber so teuer ist so etwas nicht. Auch wenn man was vernünftiges will.

    Nach oben gibt es aber wie immer natürlich auch da keine Grenzen.

    Schon klar. Ich wollte nur darauf hinweisen, daß sich der Wert von Gold anno 1980 gegenüber dem von heute nicht wesentlich unterscheidet, mal abgesehen von einigen Ausschlägen nach oben oder unten. Der von Defla gepostete und von mir zitierte Chart verzerrt, nach meinem Geschmack, die Realität.


    Im Gegensatz zu einem wirtschaftlich orientiertem Unternehmen kann Gold keine Werte schöpfen, generieren oder ähnliches machen. Es ist einfach da. Aber es ist das Barometer, der Indikator für den Verfall oder die Stabilität von Währungen. Die derzeitige Entwicklung ist nach meinem Verständnis eher als Verfall von € und $ zu werten, kann mich aber auch täuschen.


    Ich hatte auch mal irgendwo im GSF gepostet, wie Gold gegenüber dem Rubel abgewertet hatte, während in US$ und € neue ATHs erreicht wurden.



    Mancher ertrinkt lieber, als daß er um Hilfe ruft. (Wilhelm Busch/Spricker)

    "In jeder Organisation gibt es eine Person, die Bescheid weiss. Diese Person muss entdeckt und gefeuert werden, sonst kann die Organisation nicht funktionieren."

    Cyril Northcote Parkinson

  • Platin 8% alias 170$ am Tag :love:

    "Wenn die fehlgeleitete öffentliche Meinung das Verabscheuungswürdige ehrt und das Ehrenhafte verachtet, die Tugend bestraft und das Laster belohnt, das Schädliche ermutigt und das Nützliche entmutigt, der Lüge Beifall klatscht und die Wahrheit unter Gleichgültigkeit oder Beleidigung erstickt, kehrt eine Nation dem Fortschritt den Rücken und kann nur durch die schrecklichen Lehren der Katastrophe wiederhergestellt werden."

    - Frédéric Bastiat

  • Schon klar. Ich wollte nur darauf hinweisen, daß sich der Wert von Gold anno 1980 gegenüber dem von heute nicht wesentlich unterscheidet

    dann sei glücklich mit deiner Rendite von 3,66% p.a

    Ich als "Deflationator" kann dir sagen, dass die Inflation never bei 3,66% p.a war...


    Meiner Meinung gibt es einen erheblich Wertunterschied von damals und jetzt.


    Der Wert einer Unze hatte 1980 etwa 85% eines durchschnittlichen amerikanischen Monatsgehalts ausgemacht. Und genau da stehen wir heute auch wieder.

    Evtl. ist dein Barometer falsch... US-GDP ist evtl. besser... hat sich um 5,42% p.a. entwickelt.

    Hört sich nach kleinen Unterschied an... Aber... Gold müsste jetzt bei 9730$ stehen, um da mitzuhalten.

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    3 Mal editiert, zuletzt von Deflationator ()

  • dann sei glücklich mit deiner Rendite von 3,66% p.a

    Ich als "Deflationator" kann dir sagen, dass die Inflation never bei 3,66% p.a war...

    ...

    Nochmal: Gold kann keine Renditen erwirtschaften. Den Kurs beeinflussen andere Faktoren.



    ...


    Evtl. ist dein Barometer falsch... US-GDP ist evtl. besser... hat sich um 5,42% p.a. entwickelt.

    Hört sich nach kleinen Unterschied an... Aber... Gold müsste jetzt bei 9730$ stehen, um da mitzuhalten.

    Das Bruttoinlandsprodukt beinhaltet alle Dienstleistungen, einschließlich die des ausufernden Staatsapparates, Sozialpädagogen, Erbsenzählern oder Korinthenkackern. Wenn das BIP/GDP steigt, dann heißt das, zumindest auf der wertewestlichen Seite, daß die Staatsquote wächst.

    Schaut man auf die US-Rüstungsausgaben, dann sollte klar sein, wo das dolle GDP seinen Ursprung hat.

    Das wertschaffende Gewerbe rückt zunehmend in den Hintergrund.

    Mancher ertrinkt lieber, als daß er um Hilfe ruft. (Wilhelm Busch/Spricker)

    "In jeder Organisation gibt es eine Person, die Bescheid weiss. Diese Person muss entdeckt und gefeuert werden, sonst kann die Organisation nicht funktionieren."

    Cyril Northcote Parkinson

  • Unser aller Regierungen wollen immer nur dein BESTES ! ! [smilie_happy]


    DEINE KOHLE ! !

    Die könn'se haben, die Kohle. Ich behalte das Gold :D

    Ich sag's mal so:


    Der Wert einer Unze hatte 1980 etwa 85% eines durchschnittlichen amerikanischen Monatsgehalts ausgemacht. Und genau da stehen wir heute auch wieder.


    Evtl. ist dein Barometer falsch... US-GDP ist evtl. besser... hat sich um 5,42% p.a. entwickelt.

    Hört sich nach kleinen Unterschied an... Aber... Gold müsste jetzt bei 9730$ stehen, um da mitzuhalten.



    Dieser Vergleiche (Gehalt, Anzug/Toga etc) sind nur Annäherungswerte, weil der Goldpreis nicht linear steigt sondern in Schüben. Die 9730 werden wir deshalb sehen Deflationator, in absehbarer Zeit sogar und dann passt das wieder.


    Auch muss gesagt werden, dass wir seit (mindestens) 1971 in einem Experiment gelebt haben, der gerade schief geht. Deshalb werden die Toten am Ende der FIAT-Schlacht gezählt.


    1900, also lange vor FIAT, war das Durchschnittsgehalt in USA ca 440$ im Jahr, also 36 p.M. ca 1,8 OZ!

    Das kommt hin.


    1970 hat eine Ami im Schnitt 8k p.a. also ca 19 OZ p.m. verdient! Das war sicher nicht real, daher die Aufgabe des Goldstandards ein Jahr später und Reduzierung des "Goldgehalts" auf 2,6 OZ p.m.


    Seit dem sind aber sehr viele Menschen dazugekommen in den USA und in der Welt! Das was an Gold zusätzlich gefördert wurde ist aber auch beachtlich.


    Wer jetzt Gold kauft macht nichts verkehrt, aber der Zug ist hier in DE Ende der 80-er los gefahren und fuhr langsam bis Mitte 2000. Wer da eingestiegen ist, ist jetzt.......alt :D und reich.


    Selbst die Spätzünder wie ich, die ab 2010 eingestiegen sind, sind noch sehr gut gefahren.

    Gruß von Bumerang
    _________________________________________________________________________________
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    Dieser Beitrag ist eine persönliche Meinung gem. Art.5 Abs.1 GG und Urteil des BVG 1 BvR 1384/16

  • Darf's ein bisschen Wasser im Wein sein?


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    Kompletter Post übersetzt (ausklappen):



    Finde, Savage verfolgt einen spannenden Ansatz. Reine Chart-/Preisbetrachtung unter völliger Ausblendung jeglicher Narrative. Das macht so konsequent kaum jemand. Bin nun auch schon lange genug dabei, um selbst erlebt zu haben, dass sich die Begründungen/Narrative in bullischen Phasen immer ähneln, und so auch diesmal. Andererseits ist es schwer, sich den Narrativen vollkommen zu entziehen. Dass die Fiat-Geldsysteme nicht tragfähig sind, die Verschuldung jenseits von Gut und Böse, dass Silber knapp ist usw. sind ja keine Hirngespinste. Aber so oder so ist beruhigend zu wissen, dass man anscheinend auch ohne Narrative noch mindestens ein Jahr hat, bevor man sich entscheiden muss.

  • Ich würde dem Gesagten nicht widersprechen, denn die zu beobachtenden Verhaltensmuster widerholen sich in schöner Regelmäßigkeit und trotzdem tappt man vllt. sogar mehrfach im Leben in die gleiche Falle.

    Angst und Gier. Alles auszublenden und rational sich allein an der Preisfindung zu orientieren, könnte die Lösung sein und funktioniert möglicherweise besser, wenn es nicht mindestens zwei Aber gäbe.

    1. Irgendwann könnte doch mal alles anders sein (ökonomischer Komplettzusammenbruch des Wertewestens, ein Weltkrieg oder...). Dies Situation dürfte zwar die absolute Ausnahme sein, aber irgendwann stirbt jede FIAT-Währung, fällt jedes Imperium etc.

    Deshalb würde ich auch in der aberwitzigsten Rallye niemals mehr als 50% vom EM verkaufen. Bei Aktien hingen alles.

    2. Preisfindungen sind in Extremphasen besonders irrational. Geht man zu rational an die Sache heran, wird man verleitet viel zu früh in der finalen Übertreibungsphase zu verkaufen.


    Wer den EM 2011er Crash beim Silber miterlebt hat, weiß, wie brutal das werden kann. Da braucht man Nerven wie Stahl, nach all den schönen Buchgewinnen beim ersten richtigen Einbruch zu verkaufen. Denn dann sind die ersten 10-15% schon wieder weg, denen man aber nicht nachtraueren darf.

    Beim Gold wird es noch diffiziler. Ein Jahr nach dem Crash, also im Frühherbst 2012 erreichte Gold in Euro sogar noch mal ein Allzeithoch. Das war dann die seltene zweite Chance.

    „If you try to make everything muticultural, you end up with no culture at all.“ Morrissey

  • Ich war letzten Montag, also bei etwa 65$ Silberkurs beim Händler, eine Weihnachtsmünze abholen.


    Full house dort. Vor mir zehn, hinter mir zehn oder mehr Leute.


    Da kommt einer mit ner gelben Masterbox Silber zur Tür rein. Klapperte damit rum und sagte deutlich hörbar für alle ,,14 Jahre hats gedauert!" Und kam sich ziemlich clever dabei vor, jetzt zu verkaufen.


    Endlich hat er die Dummheit wieder gut gemacht, die er 2011 im Spike begangen hat. Und kann nun 10€ Gewinn pro Unze einstreichen... So mein Eindruck.


    Und jetzt sitzt er nach noch nichtmal einer Woche ohne diese Masterbox da... Die Comex vorm Default. Der Finanzsektor massiv unter Stress. Die Metalle auf dem Weg zur Unerhältlichkeit und massiv steigend.


    Noch wird er sich sagen... Die paar Dollar weniger, Gewinn ist Gewinn. Wobei die paar Dollar jetzt schon so viele sind , dass er seinen Gewinn hätte verdoppeln können nach drei vier Tagen.


    Was wird er bei dreistelligen Kursen tun? Was beim Systembruch, dem wir heute um Welten näher sind als 2011, wo es auch schon knapp war.


    Die Versicherung kurz vorm Vollbrand abgestoßen... Das muss man erstmal schaffen [smilie_happy]

  • Was wird er bei dreistelligen Kursen tun? Was beim Systembruch, dem wir heute um Welten näher sind als 2011, wo es auch schon knapp war.

    Es werden viele noch einspringen und abspringen, aber schnell und für lange werden allermeisten arm, wie in der UdSSR ab 1989 .

    --
    "Es gibt nur einen Gott und sein Name ist Tod und es gibt nur eines, was wir dem Tod sagen: "Nicht heute".
    Braavos


  • nana......das sind dann schon mehr als € 10 Gewinn pro Münze.

    2011 war das Hoch ca. um € 35,--


    Dann hat der gute Mann seine Maple Masterbox gewinnbringend fast verdoppelt.


    Das hätte ich wohl auch so gemacht


    Übrigens fiel der Silberpreis 2011 binnen kürzester Zeit um mehr als 30% in sich zusammen.


    Ja, klar: das muss in 2026 nicht so sein


    Fahnenstangen sehen sexy aus, aber wie im wahren Leben:

    Schlechter Sex kennt jeder in seinem Alltag


    [smilie_happy] [smilie_happy]

  • Francis Hunt, der Market Sniper, ist bei den Edelmetallen für mich persönlich der treffsicherste, professionelle Analyst. Gary Savage lag in den letzten 15 Monaten, wo ich ihn aufmerksam verfolge, nicht immer richtig, obwohl er schon gut ist -hat es hinterher aber dann meist vorher gewußt ;)


    Der Market Sniper sieht beim Silber keinen Weg an vierstellig vorbei. Platin ähnlich stark. Anlagestrategie: 75-80% Physisch als Basis, Rest Miner und kleine Position Optionen zum Zocken, solange das (noch) geht. Verkaufen der Edelmetalle erst bei GSR unter 10.

    Wird zugelassen, dass Geld auch anderweitig als durch Arbeit geschöpft wird,
    wird jeder Tätige seiner Wertschöpfung genau insoweit beraubt, als die anderweitige Geldschöpfung an der insgesamten Geldentstehung beteiligt ist.

  • Francis Hunt, der Market Sniper, ist bei den Edelmetallen für mich persönlich der treffsicherste, professionelle Analyst. Gary Savage lag in den letzten 15 Monaten, wo ich ihn aufmerksam verfolge, nicht immer richtig, obwohl er schon gut ist -hat es hinterher aber dann meist vorher gewußt ;)


    Der Market Sniper sieht beim Silber keinen Weg an vierstellig vorbei. Platin ähnlich stark. Anlagestrategie: 75-80% Physisch als Basis, Rest Miner und kleine Position Optionen zum Zocken, solange das (noch) geht. Verkaufen der Edelmetalle erst bei GSR unter 10.


    GSR ist der springende Punkt.

    Unter 10 ?)

    Das erachte ich als gespenstisch


    In all den Jahrzehnten war das eine verlässliche Größe


    40 wäre eine markante Marke

    Corona Tief zählt nicht


    Dann heißt es wieder:

    Gold ist zu billig oder Silber zu teuer :!:

  • Warum sollte das G/S-Ratio nicht auf 1:10 fallen….warum….ich begreife die Denke nicht.

    "Wenn die fehlgeleitete öffentliche Meinung das Verabscheuungswürdige ehrt und das Ehrenhafte verachtet, die Tugend bestraft und das Laster belohnt, das Schädliche ermutigt und das Nützliche entmutigt, der Lüge Beifall klatscht und die Wahrheit unter Gleichgültigkeit oder Beleidigung erstickt, kehrt eine Nation dem Fortschritt den Rücken und kann nur durch die schrecklichen Lehren der Katastrophe wiederhergestellt werden."

    - Frédéric Bastiat

  • Bitte schön. Verdoppelt in 14 Jahren... Das ist abzüglich Teuerung ein Minus. Da jucken mir die Finger nicht. Schon gar nicht in Anbetracht der Lage.


    Btw. Dann müsstest du ja längst metalllos sein, wenn das auch dein Ziel war... :thumbup:

  • Francis Hunt, der Market Sniper, ist bei den Edelmetallen für mich persönlich der treffsicherste, professionelle Analyst. Gary Savage lag in den letzten 15 Monaten, wo ich ihn aufmerksam verfolge, nicht immer richtig, obwohl er schon gut ist -hat es hinterher aber dann meist vorher gewußt ;)


    Der Market Sniper sieht beim Silber keinen Weg an vierstellig vorbei. Platin ähnlich stark. Anlagestrategie: 75-80% Physisch als Basis, Rest Miner und kleine Position Optionen zum Zocken, solange das (noch) geht. Verkaufen der Edelmetalle erst bei GSR unter 10.

    Der Sniper ist einfach eine Legende. Und er findet die passenden Worte, die sich manche Feiglinge lieber verkneifen. :thumbup:

  • Bitte schön. Verdoppelt in 14 Jahren... Das ist abzüglich Teuerung ein Minus. Da jucken mir die Finger nicht. Schon gar nicht in Anbetracht der Lage.


    Btw. Dann müsstest du ja längst metalllos sein, wenn das auch dein Ziel war... :thumbup:


    Meine Mutter hat mir Demut auf meinen Lebensweg mitgegeben.

    Dafür danke ich ihr heute noch.

  • Francis Hunt, der Market Sniper, ist bei den Edelmetallen für mich persönlich der treffsicherste, professionelle Analyst. Gary Savage lag in den letzten 15 Monaten, wo ich ihn aufmerksam verfolge, nicht immer richtig, obwohl er schon gut ist -hat es hinterher aber dann meist vorher gewußt ;)


    Der Market Sniper sieht beim Silber keinen Weg an vierstellig vorbei. Platin ähnlich stark. Anlagestrategie: 75-80% Physisch als Basis, Rest Miner und kleine Position Optionen zum Zocken, solange das (noch) geht. Verkaufen der Edelmetalle erst bei GSR unter 10.

    Wie bestellt, antwortet Hunt auf genau diesen Beitrag von Savage


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  • Wie bestellt, antwortet Hunt auf genau diesen Beitrag von Savage

    Da ich es sehr spannend fand erlaube ich mir mal, eine Zusammenfassung durch ChatGPT einzustellen.


    1. Gold und Silber befinden sich nicht in einer Blase

      Die Behauptung, dass Edelmetalle in einer Blase seien, sei grundlegend falsch. Es sind nicht Gold oder Silber, die sich in einer Blase befinden, sondern die Fiat-Währungen und das globale Schulden- und Derivatesystem. Edelmetalle spiegeln lediglich den Wertverfall von Papiergeld wider.
    2. Wir stehen am Anfang einer parabolischen Phase

      Der Markt für Edelmetalle, insbesondere Silber, befindet sich laut Autor erst am Anfang der sogenannten parabolischen Phase – einem exponentiellen Anstieg. Dies sei die profitabelste Phase eines langfristigen Bullenmarkts.

    3. Der Großteil der Gewinne kommt am Ende des Trends

      Der Autor beruft sich auf die „Gesetzmäßigkeit der Parabel“:

      Zitat
      91 % der Gewinne passieren in den letzten 4 % der Zeit

      Anleger würden häufig zu früh verkaufen und den größten Teil der Gewinne verpassen.
    4. Silber hat besonderes Potenzial durch Angebotsknappheit

      Silber ist doppelt interessant:

      • Als monetäres Metall wie Gold

      • Und als Industriemetall (z. B. in Solarzellen, Batterien)

        Die ESG-Agenda, politische Regulationen und Minenschließungen führen zu einem echten physischen Angebotsengpass, was zukünftige Preissprünge möglich macht.

    5. Technische Analyse zeigt: Die große Bewegung kommt noch

      In logarithmischen Charts sei bisher keine typische Blow-off-Phase (Ausverkaufsphase einer Blase) erkennbar. Die aktuellen Anstiege seien im Vergleich zur Vergangenheit (z. B. 1980) noch moderat.

    6. Vergleich mit der Vergangenheit zeigt enormes Upside-Potenzial

      • Silber stieg in der Spitze der 1980er von 5 $ auf über 50 $ (≈ 1.000 %+).

      • Der Autor hält Kursziele von über 400 $ je Unze Silber langfristig für realistisch, unter Annahme vergleichbarer Entwicklungen.

    7. Staatliche Repression & Medienmanipulation als Gefahr

      Anleger sollen sich auf psychologische und regulatorische Maßnahmen gefasst machen, die darauf abzielen, sie aus dem Markt zu drängen (z. B. höhere Handelsmargen, Besteuerung, Lieferverbote).

      Die Medien werden Edelmetall-Anleger diffamieren, sobald der breite Markt beginnt, sich für Gold & Silber zu interessieren.

    8. Langfristiger Blick: Der Edelmetall-Bullenmarkt begann 1913

      Aus Sicht des Autors begann der Bullenmarkt nicht in den 2000ern, sondern mit der Gründung der US-Notenbank 1913. Seither gibt es strukturelle Unterdrückung der Edelmetallpreise – die sich nun auflösen könnte.

    💡 Fazit:

    • Gold und Silber sind laut Autor keine Spekulationsblasen, sondern reflektieren den Zerfall des Fiat-Geldsystems.

    • Die große Bewegung („die Parabel“) steht erst noch bevor.

    • Anleger sollten nicht zu früh verkaufen, sondern sich vorbereiten auf eine schnelle, explosive Phase am Ende.

    • Besonders Silber (und auch Platin) haben erhebliches Aufholpotenzial durch physische Knappheit und unterdrückte Preise.

    Gruß


    Magellan

    Die Toleranz wird ein solches Niveau erreichen, dass intelligenten Menschen das Denken verboten wird, um Idioten nicht zu beleidigen.

    Fjodor Dostojewski

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