Die Zeiten sind doch absolut nicht miteinander vergleichbar...heute wird in absolutem Überfluss produziert...
Richtig, die Zeiten sind nicht vergleichbar. Aber eins hat sich nicht geändert, in solchen Zeiten fehlt es an Nahrung und Heizung. Früher oftmals auch an Kleidung, aber da dürften die meisten genug für den Rest ihres Lebens im Schrank hängen haben.
Ich denke nicht, dass Zigaretten oder Alkohl heute, bei einer vergleichbaren Situation, die bevorzugten Tauschmittel wären. Aber mit einem Kanister Benzin oder Diesel kann man bestimmt etwas anfangen. Und mit Lebensmitteln natürlich.
Gold, Kunst, Edelsteine etc. sind Anlageformen, welche einem in Zeitenn hoher Inflation die Kaufkrafterhalt erhalten, das funktioniert aber nicht in Zeiten sozialer Verwerfungen. Gold würde in so einem Szenario seinen Auftritt nach Ende eines Notstands bekommen. Zum Beispiel bei einer Währungsreform.
Wie Fritz schreibt, die Bauern waren die großen Profiteure und kamen in der schlechten Zeit, die ersten Jahre nach dem Krieg, auf Kosten der Bevölkerung zu Reichtum. Diese Berichte sind auch in meiner Familie überliefert. Und die Schwierigkeit sich und seine Familie durchzubringen. Meine verstorbene Tante hatte auch im hohen Alter immer Tränen in den Augen, wenn sie von der Zeit und der großen Not nach dem Krieg erzählte. Sie war die älteste von 3 Geschwistern und bekam alles ungefiltert mit.
Gruß
Magellan