48 und mein Ziel ist "Projekt 58". Also mit spätestens 58 mit der bezahlten Arbeit aufzuhören und die Zeit, die ich jetzt gegen Geld umtauschen muss, dann voll und ganz für mich nutzen zu können.
Das ist nicht so einfach umsetzbar, wie ich früher dachte. Ich bin in dem Alter/Situation, wo ich es gerne so handhaben würde. Aber von irgend etwas muss man als Privatier leben. Jeden Monat eine oz AU bei einem Händler verkümmeln dürfte nicht lange, ohne staatliche Repressionen, funktionieren.
Auch kann heute vieles nicht mehr mit Bargeld (Strom, Wasser, Internet, Steuern ...) beglichen werden. Daher war meine Idee, von Kapitalerträgen den Unterhalt zu bestreiten. Darauf fallen jedoch ~50 % Steuern und Abgaben (Kapitalertragssteuer + 22% gesetzliche Krankenkasse zum Unterhalt der Goldstücke) an. Das kann und möchte ich so nicht finanzieren.
Mit einer Rente, beim erreichen des Regelalters, rechne ich nicht. Soviel gibt die staatliche Inkompetenz nicht her. Daher geht meine aktuelle Überlegung dahin, meine Arbeitszeit von 100% auf 20 oder 25% zu reduzieren - wenn mein Arbeitgeber dies mitmacht. Damit hätte ich die Problematik der Krankenkasse gelöst, noch ein paar zusätzliche Euros zur Abdeckung von ein paar Grundkosten, wäre aber immer noch im Hamsterrad gefangen und nicht frei. Es ist nicht so einfach, wie es manchmal auf den ersten Blick aussieht.
Gruß
Magellan