Über die Währungsreform 2001 mit DM / Euro spricht ja niemand.
Auch hier, vor allem langfristig gesehen große Verluste für die Sparer. Und das nicht nur wegen der negativen Zinsen.
Grob gerechnet hat man in den 10 Jahren nach der Euro Einführung 80 Prozent seines Sparvermögens gegenüber dem Gold verloren.
Einzig Immobilien dürften besser perforiert haben.
Zur Währungsreform in 1948. Damals kostete ein Einfamilienhaus etwa 60 Unzen Gold. Heute muss man zwischen 200 und 300 Unzen bezahlen.
Man muss aber auch mal den Goldpreis zum erreichten Arbeitseinkommen korrlieren.
Im Jahr 2000 gehe ich mal von einem Lohn von 2500 DM aus. Dafür gab es grob 5 Unzen Gold zu kaufen.
Es war ein normaler Handwerkerlohn mit dem man eigentlich sehr gut leben konnte.
Etwas mehr als 20 Jahre später nun beträgt der vergleichbare Handwerkerlohn (netto) etwa 1600 Euro.
Das ist jedoch nur 1 Unze Gold! Das heißt im Umkehrschluss, die Arbeitsleistung ist völlig unterbewertet.
Gemessen am Jahr 2000 müsste der Lohn bei 8000 Euro liegen.
Strompreise, Diesel, Mieten, Immobilien ist alles entsprechend gestiegen. Nur die Löhne nicht.