Hallo
da die Thematik mit Vermögenssteuer und Abgaben in letzter Zeit immer häufiger angesprochen wird habe ich mal ein paar Gedankenschritte gemacht und bin zu dem Schluss gekommen, dass sie eigentlich völlig unnütz zum Schuldenabbau wäre. Nehmen wir einmal an, ein Mensch besitzt 1 Mrd Euros (Auf Bankkonten, keine Aktien, EM, ect) und wir veranschlagen eine Steuer von 1 % jährlich (Von den Linken werden anscheindend 80 % gefordert). --> Die Abgabe beträge 10 Mio Euros. Nun können wir davon ausgehen, dass es sich bei dieser Mrd. zu 99 % Buchgeld handelt und nicht einmal 1 % an Bargeld verfügbar sind. Wie sollte also diese Steuer zum Schuldenabbau verwendet werden, wo doch nur Euro Scheine und Münzen offizielles Zahlungsmittel sind. Freilich könnte man diese Gelder hernehmen um überhöhte Pensionen zu zahlen und und und... aber ich nehme mal an, dass die EZB (größter Gläubiger? ) kaum Buchgeld annehmen wird, dass sowieso jede Bank in beliebiger Menge herstellen kann! Ist es daher anzunehmen, dass selbst eine Abgabe von 100 % (alle Konten auf 0) nicht ausreichen würde um die Schulden zurückzubezahlen, da die EZB auf das von ihr ausgegebene Geld Zinsen verlangt?
Hoffe das ist halbwegs brauchbar durchdacht. Kommentare sind erwünscht.
Liebe Grüße