Nochmal:
Der Pleitgeier geht rum und der sucht sich die aus, denen schlicht und ergreifend das Geld fehlt um sich Auszulösen! --> Deflation
Oder ist hier irgendjemand der Meinung das man Pleite geht, weil man zu viel Geld hat?
Man geht pleite, weil die Kaufkraft des Geldes nicht ausreicht, die laufenden Kosten abzudecken. So schaut es aus.
Die Aufwendungen überschreiten schlicht die Erlöse. So genau geht man pleite.
Das man dann am Ende immer weniger und zum Schluss KEIN Geld mehr hat - wen wundert das noch.
Das aber ist nur die WIRKUNG der Inflation, die die Kosten schneller steigen lässt, als die Erlöse.
Man darf nicht den FEHLER machen, das ERGEBNIS einer Entwicklung mit der URSACHE dieser Entwicklung zu verwechseln.
Das ist für jeden Investor absolut tödlich. )*
Der sieht dann, genau wie Du in einer INFLATION eine DEFLATION.
Gold zur Ermittlung der wahren Preise und deren Veränderung von Waren und Leistungen hilft, solchen Täuschungen nicht aufzusitzen.
Noch besser als der Goldpreis eignete sich in der Vergangenheit der Preis einer Kugel Speiseeis (natürlich immer bei der selben Eisdiele und für dieselbe Menge ermittelt), denn: der Preis von Speiseeis ist im Vergleich zum POG nicht volatil. Der bewegte sich immer nur in eine Richtung und zeigte somit zuverlässiger und stetiger, als alle Rohstoffe und Edelmetalle das taten die tatsächliche Geldentwertung an.
Natürlich wird sich das in einer Depression historischen Ausmaßes ändern können. Aber solche Situationen wie wir sie derzeit im Beginn erleben sind auch absolute Ausnahmesituationen. Sowas erlebt eine Generation, wenn überhaupt, meist nur ein einziges Mal. Viele Generationen haben soetwas nie mit erlebt.
)* In diesem Sinne ist auch meine Anmerkung, daß in letzter zeit einige alteingesessene, solide Firmen freiwillig zumachen, um nicht pleite gehen zu müssen zu verstehen. Erfahrene Kaufleute merken es sehr wohl sehr früh, wenn die Aufwendungen beginnen, die Erlös ezu überschreiten. Das sieh tman sich dann einige Zeit lang an und wenn man merkt, daß sich diese Entwicklung verstetigt und daß si eunumkehrbar ist, macht man lange vorher den Laden rechtzeitig zu, ehe man am Ende noch durch den Konkursverwalter dazu gezwungen wird. "Unternehmer", die mit geringer Eigenkapitalausstattung und hohem Fremdkapitalanteil "gehebelt" sind, haben dies eOption nicht, den eine Firmenschließung kostet Geld. Die fahren dann den Karren voll vor die Wand und machen solange weiter, bis man sie gerichtlich (Konkursverwalter) stoppt. Und verstärken so, weil unter den kosten solider Firmen anbietend noch den Abwärtstrend. Ohne genau diese Kredite für genau solche Leute hätte es eine Depression nie gegeben. Die Banken und Zentralbanken und die Politiker (Staatsverwschuldung) - das sind die wahren Schuldigen.
Jeder Depression und jeder Inflation gehen regelrechte Schuldenorgien voraus.
Inflation unter einem Goldstandard ist nahezu unmöglich. Da enden Übertreibungen imme rin Depressionen. In Fiat-Money-Systemen kann man Depressionen durch Inflationierung der Geldmenge hinauszögern. Dafür fallen sie aber um so heftiger aus. Genau da sind wir derzeit.