Meine Theorie:
man kann versuchen, es einfach mal so sehen: die Einkäufer in der Industrie sind nicht die hellsten Krezen auf der Torte. In der Vergangenheit hatten sie sich schon oft zum Elch gemacht und extreme Preisanstiege und nachfolgende Preiskorrekturen bei Platin (zuerst) Rhodium (das sogar zweimal: 2008 und 2020) und auch Palladium verursacht.
Fazit: die lernen es nie. Niemals. Immer müssen alle dasselbe tun und konform mit ihren Wettbewerbern handeln. Keiner von denen zeigt Eier, denn die werden ihm weggeschnitten.
Bei Silber wird es ähnlich laufen. Panikkäufe, die Bedarf vorziehen treffen auf wenig verfügbare Bestände. Also wird der Preis explodieren.
Das ist wie ein Turbolader, der ab einer gewissen Drehzahl bei genügend durchgedrücktem Gaspedal einsetzt.
Kommen dann wirklich noch Zentralbanken dazu, die strategische Reserven für den Kriegsfall (Rüstungsgüter) anhäufen, kann und wird es zu extremen Szenarien kommen.
Probleme:
Für die Besitzer von in Euroland und in den USA institutionell gelagertem Silber muss das zwangsläufig nichts Gutes bedeuten. Schnell sind Regierungen versucht, sich gegen eine "Entschädigung" das zu nehmen, von dem sie glauben, es unbedingt haben zu müssen.
Not kennt kein Gebot.
Es bleibt abzuwarten, wie andere Rechtsräume, in denen ebenfalls Metall gelagert ist, das teils Eignern aus den USA oder Europa zugewiesen ist, reagieren werden, wenn Metall ihrer Bürger oder Industrien in derartiger Art und Weise konfisziert wurde. Ich würde nicht drauf wetten, dass sie ihre Füße still halten.
Ein "Verbot" ist kein Verbot. Ich sage es mal so: Drogen beispielsweise sind auch verboten, dennoch gibt es sie an vielen Stellen zu kaufen.......