Kein Scherz:
Daß 2008 wirtschaftlich und auch währungsmäßig so einiges passieren muss und wird, das ist nahezu klar. Ob es zum finalen Wirtschafts/Währungszusammenbruch kommen wird, liegt durchaus im bereich des Möglichen und des Denkbaren.
Die, die es noch nicht wissen, die erfahren es HIER und JETZT:
Eine Währungsreform alleine macht noch keinen Kondratieffrühling. Das wäre auch viel zu einfach. Es gibt Länder wie Israel, Argentinien, Brasilien und Mexico, die hatten in den letzten 40 Jahren gleich mejhrere Währungsreformen durchgemacht. Auch in der Türkei gab es kürzlich eine. Hat sich dadurch alles zum Besseren gewendet? NEIN.
Wer in diesen Ländern vor der Krise GOLD hatte und es nach der KRISE in Geld tauschte, der hat halt meist eben nur ein wenig später alles verloren.
Worin beispielsweise besteht der Vorteil eines Aktien- oder Immobilienengagements nach einer Währungsreform?
OK: Geld ist die erste Zeit knapp. Die Preise sind unten. >Ist das nun das Kriterium, sein GOLD komplett zu tauschen und zum renditeorientierten´Kapitalanleger zu mutieren?
Das alleine kann es nicht sein:
Was aber, wenn sich kein wirtschaftlicher Aufschwung einstellt, der mehr ist, als ein Strohfeuer.
Richtig: man ist immobil / illiwuide, hat ggf. märchenhafte Buchgewinne versteuert und horrende Abgaben gezahlt. Und nun sitzt man da mit chronisch ertragsschwachen und in der Unterhaltung teuren, ggf. noch schlecht vermieteten immobilen-Assets und Aktien, deren Substanz, (vor allen nach Ertragssteuern) natürlich in GOLD gemessen, weiterhin zerläuft, wie Butter in der Sonne....
Was also muss passieren und wie muss es laufen, damit man investieren kann, ohne dabei wie seine Vorgänger enteignet zu werden?
Wie stellt man es am geschicktesten an?
Woran erkennt man, daß die Reform in Wahrheit ein FAKE ist, ein Plateau in einer weiterhin übergeordneten Abwärtsbewegung mit Extremverlustszenarien für Anleger?
Beispiel:
Hätte es 1950 etwas gebracht, GOLD zu verkaufen und Immobilien zu erwerben?
Gewiss, was die BRD angeht und KEINESFALLS, was die DDR betrifft....
Wie also muss, in Abhängigkeit von den zukünftigen Rahmenbedingungen die Exit-Strategie aus Edelmetall aussehen, wie das Timing. Auf welche Rahmenbedingungen (rechtlich, menthal, politisch) ist zu achten? Und wie zu investieren?
Bedenkt: Nimmt man die weltweiten Erfahrungen mit Krisen, di ein Währungsreformen mündeten, sagen wir mal während der letzten 30 bis 40 Jahre als Maßstab, so gilt doch in der Regel die Aussage:
Vor der Krise ist nach der Krise.
Also: welche heute "heiligen Kühe" müssen geschlachtet werden, damit es allen, die zukünftig Leistung bringen wieder besser gehen kann?
Welche Freiheits- und Fortschrittsbremsen gehören beseitigt?
Welche Verzögerer, Verhinderer, Bremser und Blockierer ausgeschaltet?
Welcher Wildwuchs muss beschnitten, welche rmorsche/kranke Baum gerodet werden, damit zumindest die Ernte des übernächsten Jahres erfolgversprechend sein wird?
Denn, seien wir nicht völlig naiev: : An der Währung und an den Schulden alleine liegt es nimmer.....