Beiträge von mesodor39

    Zitat

    Original von Misanthrop
    ....
    Aus welchem Grund sollte ich wegen dieser 100,- EUR einem fremden Menschen meinen Goldbarren anvertrauen?......Sanfte Grüße
    Der Misanthrop


    Angst vor Einbrechern
    Angst vor Goldmünzen- und Goldbarrenfälschungen
    Angst vorm Reichwerden, wenn es wirklich crasht....


    Was weis ich.


    Aber auf die Frage kommt es doch nicht so sehr an - oder?.


    Folgen wir mal der Spur des Geldes:


    Was veranlasst einen Anbieter, die Verwahrung von Vermögenswerten inkl. aller Agerkosten usw. für 0,3 Prozent im Jahr anzubieten?


    Die Aussicht, daß Xetra-Gold fleissig gehandelt wird und für die Dt. Börse fette Provisionen dabei anfallen....


    Und was veranlasst Banken, speziell sog. prime-Dealers, da mitzumachen?.


    Vielleicht die Möglichkeit, durch sog. "naked short-sales" den Goldpreis im Auftrag der Fed zu manipulieren oder in Verbindun gmit Shortpositionen bei Futures den Markt noch ein wenig besser und effektiver zu manipulieren?


    Technisch möglich ist es sicherlich, jedoch: wir wissen es nicht.


    Schade, daß es die Dinger nicht als Einzelurkunden, z.B. in 250 g oder 1.000 g Stückelungen gibt....


    dann nämlich könnte man sich relativ sicher sein, daß man auch wirklich besitzt, was man erworben hat.


    Das hört sich schon einmal sehr gut an.


    Letzte Fragen dazu:
    Angenommen die Emittentin oder die deponierende Stelle oder die Deutsche Bank geht konkurs (letztgenannt eist ja durchaus subprimegeschädigt). Ist das Gold dann außerhalb der Konkursmassen anzusiedeln und ist und bleibt es Eigentum der Anteilsscheininhaber?


    Ist es dann ähnlich geschützt, wie das Vermögen eines Aktien- oder Renten- oder Immobilienfonds.


    Kann / darf das GOLD von anderen als den Anteilsscheininhabern beliehen oder auf Dritte übertragen weren?


    Ist sichergestellt, daß beispielsweise die Deutsche Bank AG keine Leerverkäufe von Xetra-Gold vornehmen kann (sog. "naked short sales")?


    Exakt bei der Deutschen, der ich überhaupt nicht vertraue, siehe Gebahren der Dt. Bank AG in Zusammenhang mit dem Innobilienfonds "Grundbesitz-Invest" scheint die mögliche Schwachstelle bei dem Ganzen zu liegen.


    Die Dt. Bank AG ist als sog. "Prime Dealer" geschäftlich eng mit der FED verflochten, die neben weiteren Notenbanken und dem US-Finanzminiosterium mutmaßlich Teil des PPT ist.


    Besagte Konsortien und Firman haben Interesse an einem niedrigen Goldpreis. Warum sollten gerade diese Firmen die Goldanlage fördern.

    @Misan:
    Klangprobe, Gewichtsprobe über Wasser (auf einer Waage, Genauigkeit 0,01 g und unter Wasser an dünnen Faden (Auftrieb)


    Und gut ist.


    Natürlich kannst Du bei Anlagegold auch Dicke und Durchmesser messen. Schadet nicht und ist gut zu wissen für Privat- und Börsenkäufe usw. Die Tauchwägung liefert jedoch zusätzliche Sicherheit.


    Man weis dann zumindest, daß es GOLD ist.

    Zitat

    Original von Barrenmann
    ......Nicht immer hilft sofort der Dampfhammer.Und noch zu sagen ist das er kein Betrüger ist der mit Vorsatz gehandelt hat. Ihm ist die Luft ausgegangen und er ist bemüht den Schaden auszugleichen.


    Nicht immer hilft der Dampfhammer. Gewiss. Platt ist platt.


    Ach, ihm ist beim Gold unter Marktpreis verkaufen die Luft ausgegangen?


    Wie denn bitte das?


    Hat er vielleicht GOLD versprochen und verkauft, das sich garnicht in seinem Besitz befand?


    Falls nicht: warum kann er nicht liefern? Fehlt ihm das Geld fürs Porto? Das dürfte doch kien Problem sein. Die Portokosten übernehmen seine Kunden doch bestimmt gerne, wenn sie denn endlich beliefert werden.


    Kein Betrug?. Bemühung um Schadenswiedergutmachung? Ach, Du glaubst noch an den Weihnachtsmann?


    Hast Du eine Ahnung von den Größenordnungen die übe rund außerhalb von Ebay liefen?


    Wahrscheinlich nicht.


    Es muss auf jeden Fall sehr viel gewesen sein, was da lief.


    Auf Schadenswiedergutmachung zu hoffen, ist für wahr verwegen und tollkühn. Oder schlichtweg naiv.


    Who sells something, that isn´t his´n has to deliver or go to prsion.


    So wars früher.


    Heute gibts für Betrügereien, Größenordnung 350.000 Dm 240 Tagessätze Geldstrafe. Urteil AG Leipzig, Anfang November 2007.


    So what?


    Wer gerade nix hat, zahlt 10 bis 15 Euronen am Tag - und gut ist :D:D:D


    Und glaube mir: Wer etwas verkauft, daß es nicht besitzt, den Eindruck erweckt, er hätte es bereits, dann die Kohle kassiert und nicht liefert, das ist ein Betrüger!.


    Und noch was:


    Einmal Betrüger - immer Betrüger. Nur noch das Amen in der Kirche ist sicherer.


    Bei Ebay darfst Du nur Dinge verkaufen, die Du bereits besitzt. Termin- oder Vorabverkäufe müssen als solche gekennzeichnet werden und bedürfen der ausdrücklichen Genehmigung durch Ebay. So schauts aus.


    Wiedergutmachungsbemühungen? Klar: solange das Verfaren läuft. Wirk tsich strafmildernd aus (denkt mal an den Gesamtschaden).


    An alle Naievlinge:


    Sobald das Urteil mit Bewährung oder Geldstrafe in die Aktentasche sinkt, die Zahlungsmoral ganz schnell auf Null zurückspringt :D:D:D

    Zitat

    Original von HIghtekki
    das ist halt die gier gewesen.


    eigentlich ist ja mit immobilien kaum mehr (wenn überhaupt) als mit staatsanleihen drin...oder dem tagesgeldkonto der comdirect (knapp 4% ;)


    da fragt es sich wirklich ob man wegen dieser minidifferenz an rendite so ein risiko eingehen sollte...


    In der Vergangenheit war es schon mehrfach ein gewaltiger Unterschied, ob


    - man Staatsanleihen oder Bargeld


    oder aber:


    - eine bezahlte Immobilie sein eigen nennen konnte.


    Weniger war das vor einer Währungsreform / Währungsvernichtung der Fall, dafür aber um so mehr danach.

    Zitat

    Original von Nibelungen
    ......Ihr habt ja Recht, wer in der heutigen Zeit mit 1.500 Netto und 3 Kindern meint er braucht das Haus für 300.000 ohne Eigenkapital der geht halt daran ein. Aber für sehr viele Durchschnittsverdiener wäre es defintiv vernünftiger gewesen sich ein Eigenheim zu kaufen, weil das abbezahlen bis vor wenigen Jahren für die kaum ein Problem gewesen wäre, während sie andererseits doch nicht so weit oben mitspielen, dass sie solche Summen in wesentlich gewinnbringenderen Anlagen vernünftig hätten investieren können.


    Und zwar mehr, als Du glaubst:
    auch mit 2700 netto und zwei Kids bist Du mit 300.000 Schulden und Haus am Hals platt. Stichworte: Lebenshaltungskosten, PKW-Kosten, Instandhaltungs- und Unterhaltungskosten eines durchschnittlichen Hauses.


    Du müsstest größenordnungsmäßig etwa 3500 bis 4500 EUR monatlich netto haben, um das sicher stemmen zu können, denn 5 Prozent machen bereits 15.000 Zinsen. Dazu kommen 2 Prozent = 6.000 Anfangstilgung. das macht 21.000 im Jahr, und somit etwa 1700 im Monat.


    Gehe mal davon aus, daß eine vierköpfige Familie als Hartz-IV-Empfänger Monat für Monat inkl. Miete und Betriebskosten mindestens
    340 + 340 + 200 + 200 + 250 + 500 = 1750 EUR monatlich vom Staat kriegt für Essen, Trinken, Kleidung, Miete und Betreiebskosten.....



    Also rechne mal für den Hauseigentümer mit Frau und zwei Kids 1040 fürs nackte Leben (analog Hartz-IV), 500 für den PKW, 350 für die Instandhaltung und 1700 für die Bank. Na, das sind doch 3590 Euronen im Monat. Und man lebt dabei wie das Präkariat. Wilkommen auf der Eichelburgschen Schuldgaleere - sie ist bereits vielfach REALITÄT.
    Was hältst davon: zuerst ne 60-qm Wohnung, dann eine 100qm-Wohnung, dann noch ne kleine Wohnung so nebenher billig schiessen, und erst zuletzt ein Haus, das vermietet wird, um Darlehnszinsen absetzen zu können. Die Mieten der beiden nicht selbst bewohnten Objekte inkl. Hausmiete ermöglichen Dir Eigenkapitalbildung und finanzieren Dir, nachdem Du etwa 50 Prozent EK hast dann den Rest des Darlehns...., Monatslast sagen wir mal 1200 bis 1500 bei mehr als 2 Prozent Tilgung.... Mag sein, Daß Du da noch 500 von Deinem Gehalt zubutterst - das aber kannst gerade noch stemmen....


    Und der Witz dabei: Du drückst (nach Ansparphase für Wohnung 1) immer weniger als 1.200 EUR monatlich ab. Entweder an die Bank oder für GOLD. Nach 15 bis 25 Jahren wärst Du dann am Ziel. Und das mit weniger als 2700 netto. Nachdem das Haus bezahlt ist, wirfst die Mieter raus und ziehst ein. Und hast Deine Altersvorsorge: mietfreies wohnen und drei Mieteinnahmen. Alles in derselben Zeit. Und bei vergleichbar 25 Prozent niedrigerem Nettoeionkommen, als beim Haus-Direkt-Kauf und 100 Prozent Finanzierung.


    Dann siehst Du mal, was Schuldner alles an Zinsen abdrücken. Und wie saudämlich es ist, sich so extrem zu verschulden. Die verschenken mehr als drei Wohnungen binnen 30 jahren. Idioten.

    Problem: Du kriegst Dein haus nicht dann, wenn die Kids noch klein sind. Und das nutzen die Banken aus.


    Das mit dem Haus, finanziert durch mehrere Wohnungen, das könnten ich und meine Frau machen. Haben aber keine Lust dazu. Warum? Weil Kreditaufnahmen derzeit mit Extremverlustrisiken der Kreduitnehmer verbunden sind. Selbst eine 50-Prozent-Finanzierung kann beim Immo-Crash und nicht vorhandenen Geldreserven zum Verkauf aller vier Objekt ezwingen. Habs selbst mal durchgerechnet. Zu riskant. Warum was riskieren. 300.000 ist für jemand, der mit weniger als 2700 netto und vielleicht 40.000 EURONEN Anfangskapital 1992 begonnen hat, dann 2004 und 2006 Nachwuchs bekam kein Problem, wenn er auf dem Teppisch geblieben ist, richtig gespart und kaum geliehen hat. Alleine die Inflation wirds wahrscheinlich in den nächsten 5 Jahren von alleine besorgen.... Man muss nur abwarten können und absolut nichts riskieren wollen. Warten, bis Hauispreise, gerechnet in GOLD implodieren.


    5 bis 100 Krügers für ein tolles Haus, das ist doch genug - oder?



    Also: Finger weg von Krediten. Und Geduld. Jeder kommt einmal drann, manche sogar mehrfach :D


    Meinung, Keine Anlageempfehlung.

    Zitat

    Original von Golden Earring....Meine Meinung: Vergesst am besten alles bezüglich der "erwarteten Währungskrise und -katastrophe" . Die haben noch soviel Pfeile im Köcher, die "Eichelbergs dieser Welt werden alt und grau und nur noch Geschichte sein, ohne das Fiat-Money die Luft ausgeht. Inflation ja, Deflation vielleicht, Stagflation wer weiss, Goldpreisanstieg erstmal noch jaa, Zusammenbruch aber höchstwahrscheinlich nein.


    Der Grund ist ganz einfach: Rechthaben reicht nicht aus. Die Schwächen des Systems sind offensichtlich. Aber sie können jederzeit die Spielregeln und die Rahmenbedingungen zu ihren Gunsten ändern!
    Das Recht und die Macht ist auf ihrer Seite! Deshalb lieber drauf konzentrieren, wie man in diesem Tohuwabohu so unbeschadet wie nur möglich überlebt.


    Meine Meinung:
    Egal, wie sie es drehen und wenden werden, der Geldwert (Kaufkraft) wird binnen 30 Jahren um mindestens 95 Prozent abnehmen.


    D.h.: Ein Euro in 30 Jahren hat weniger Kaufkraft, als 5 Euro-Cent jetzt.


    Und das alleine ist es, worauf es ankommt.


    Der Ansatz:


    Deshalb lieber drauf konzentrieren, wie man in diesem Tohuwabohu so unbeschadet wie nur möglich überlebt...
    ist genau die richtige Gegenstrategie.

    ich schrieb ja bereits:


    Zitat

    Original von mesodor39


    .....Was bittesehr ist an dem Wort BANKROTT denn nur so schwer zu verstehen?......


    .......Holt euer GELD von der BANK und kauft was reales dafür - solange es noch geht!.


    Und das war auch genau so gemeint.


    If you panic - panic fitst.


    Wer zu lange wartet, der kann alles verlieren.


    Egal, ob US-Immo-Fonds, GB-, F-, ES, NL-Immo-Fonds Bankaktien oder Bonds oder Fondsanteile, Sparguthaben, Geldmarktanlagen und Geldwertanlagen und Anlagen, in denen solche Dinge mit enthalten sind: Habt ihr ein ungutes Gefühl dabei, dann haut das Zeuchs wech, solange es noch geht!.


    Speziell zu Fondsimmobilien von in Schwierigkeiten geratenen Fonds: Die meisten Anlagen sind total überbewertet, nimmt man Edelmetall als Maßstab. Mögliche Folgen: Alles, über das ihr nicht uneingeschränkten physischen Zugriff und Verfügungsgewalt habt, das ist ein unkalkulierbares Risiko. Steht beispielsweise Fondsmanagern das Wasser bis zum Halse, gehen die wenigen, besten und liquiden Vermögenswerte zuerst weit unter Marktweret überm Tisch, damit sie nicht ihre Bewertungen drastrisch korrigieren zu müssen. Denn: e sist deren Prestige, abe reuer Geld - eine denkbar fatale Kombination für den Fondsanleger. Wer zuerst rausgeht, kommt meist relativ glimpflich davon. Irgendwann aber kommt die Wahrheit immer raus: Wer belibt, nimmt daher sehenden Auges Extremverluste in Kauf, denn: die verbleibenden "Assets" sind oftmals unverkäuflicher, nahezu wertloser Schrott. Siehe WCM-Schicksal und das, was aud sen WCM-Immobilienpaket wurde, d.h. wer sich alle snoch nach WCM an diesen "Wanderpokal" die Finger verbrannt hat.


    Oftmals ist "fast geschenkt" noch zu teuer, nämlich dann, wenn es sich um ein Fass ohne Boden handelt.



    Meinung, KEINE Anlageberatung.

    @Niebenlungen: du meinst das eigene, selbstgenutzte, voll bezahlte Haus?


    Wenn es dann noch in einem guten Zustand und den Einkommensverhältnissen angemessen ist, dann stimme ich Dir zu.


    Alles andere kann nämlich schnell zur Falle werden. Und so richtig ins Geld gehen.


    Glaube mir, ich weiß, wovon ich schreibe.


    Das ganze Leben zu einer Art Wette machen, welcher Vermögenswert mehr steigt als ale anderen.... das bringt es auch nicht. Genau so wenig, wie alles in ein Haus zu stecken und sich darüber hinaus ggf. noch einen Schuldklotz ans Bein zu binden.


    Die Kunst ist es, nicht in irgendeine einseitige Vermögenslage oder gar in eine Schieflage zu gelangen. 100 Prozent Gold und dann bei einem großen Vermögen keinen Ausgleich - das ist auch hochriskant. Eben und gerade weil sich der Edelmetallanleger bewusst oder unbewusst gegen Zentralbanken und Politik stellt. Und da muss man mächtig Stehvermögen und Ressourcen haben.


    Dann lieber eine bezahlte Eigentumswohnung und etwas Edelmetall und etwas edelmetallhaltiges Bargeld. So habe ich es gemacht. Man spart Miete, profitiert von überdurchschnittlich niedrigen Betriebskosten je Einheit (wenn man beim Kauf klug gewählt hat). Und man bleibt flexiebel, relativ unantastbar und hat mit Bewertungsschwankungen auch im Notfall weniger große Probleme.


    Die Mischung machts:


    Sich einen Klotz ans Bein zu binden, egal ob aus Ziegelsteinen und Beton, Gold und/oder Silber und dann, wenn einem das Wasser etwas über Halshöhe Steht daran zu ertrinken, weil es einen unter Wasser hält..... ist nicht sonderlich klug.


    Einzig und alleine noch dümmer ist es, in das gestelte Messer zu laufen, daß Geldwertanlagen, überteuerte Aktien und private, staatlich geförderte Altersvorsorge darstellen.


    @Jupiter: Erst mal Glückwunsch zu Deinem Engagement.
    An einem hartgesottenen Gold- und/oder Silberbug prallt die Reaktion der Umwelt einfach ab. Da bleibt, ähnlich wie bei Teflon, nichts hängen.


    Zu Deinen Junioren: Solche Reaktionen kenne ich ebenfalls. Die sind noch jung, müssen ihre eigenen Fehle rmachen um daraus zu lernen und daran zu wachsen. Die haben Zeit. Lass sie, wenn Du sie nicht durch Argumente überzeugen kannst / sie sich nicht durch Argument eüberzeugen lassen etwas Geld in jungen Jahren verlieren, damit ihnen dieses Schicksal in späteren Jahren erspart bleibt. Dieses Lehrgeld ist, rückblickend betrachtet, vielleicht die allerbeste "Investition". Nichts passiert vergebens, wenn man nur seine Lehren daraus zieht.


    Wer seine Augen nicht zum sehen braucht, wird sie zum weinen benötigen. Und wer seine Augen niemals gebraucht, weil er zu seinem Glück "gezwungen" wird, der erblindet und wird hilflos wie er ist, von den Wölfen gefressen werden.


    So schaut es aus.


    Es geht darum, die "Kursfähigkeit" der Anlagemünzen zu erhalten.


    Kursfähig sind sie:
    (1) wenn ihr Gewicht stimmt. Jahrelange Zirkulation von Münzen kann zu Gewichtsverlusten führen, die mehrere Prozent ausmachen. Jeder, der eine Waage hat und Kaiserreichmünzen in den erhaltungsgraden ss, s, sge und ge nachwiegt, der kann das überprüfen.
    (2) wenn man sie aufrund ihres für diesen Münztypen typischen Zustandes auf Anhieb als "echt" erkennen kann (bei stark abgegriffenen oder geputzten Münzen ist das dem Durchschnittsnaleger nicht zweifelslos möglich.
    (3) wenn ihr Zustand optisch akzeptabel ist, also keine großen Randdellen und keine tiefen Kratzer und vor allem: Keine das Gewicht eventuell mindernden Prüfspuren (Feilen / Abrieb am Rand). Denn: nicht jeder Investor hat eine Goldwaage dabei.

    björn: wir werden von hier aus sehr genau beobachten, wie es sich mit dem Xetra-Gold entwickelt. Da bin ich mir sehr sicher.


    Grundsätzlich kann man niemanden absprechen, es ehrlich zu meinen. Daher alles Gute und fangt nicht an, eure "Geschäftsbedingungen" klamm und heimlich in der Art und Weise abzuändern, wie Barcleys das mit seinem Silber-ETF getan hat. Denn: es würde auffallen und hier und anderswo breit kommuniziert werden.


    Ich erinnere daran, wie es T-Trinker mit Barcleys ergangen ist. Seit dem der gemerkt hat, daß er sich von Barcleys beschumelt fühlte, ist es verdammt ruhig um ihm geworden.
    (Solltest Du Dir aber mal ansehen, was T-Trinker wann und zu wen gesagt / geschrieben hat und welche Wandlungen er dabei durchmachte...)



    Und, wenn wir schon dabei sind:


    Wenn euer Gold sicher gelagert und unverliehen ist, was spricht gegen die Veröffentlichung einer Liste mit Barrennummern und des der jeweiligen Barrennummer zugehörigen Gewichtes?.


    Bei 10 Tonnen und Standardbarren, können das dich nur etwa 800 Nummern sein - oder?


    Das passt doch locker in eine Excel-Datei als E-Mail Anhang.


    Selbst bei Kilo-Barren ginge das noch - abe rihr macht doch ohnehin wohl nicht in "Kleinzeugs"?.


    Also: Alle drei Monate Butter bei die Fische. Und Ruhe ist hier im Forum. Und der Weg für gute Geschäfte ist frei.


    Von euren gelisteten Klein-AG´s verlangt ihr doch auch vierteljährliche Berichterstattung....


    PS: ich wäre nicht mesodor39, wenn ich nicht zum Schluss noch ein wenig Salz in eine offene Wunde streuen würde:
    (1) mein Gold kann nich nach Ablauf der 12-Monats-Frist abgeltungssteuerfrei und einkommenssteuerfrei veräußern.


    (2) Xetra-Gold abe rist ein Wertpapier. Fält da demnächst nicht die Abgeltungssteuer an?

    [quote]Original von Golden Earring
    Fakt ist nur, das Einfrieren ist ein Armutszeugnis und ein Offenbarungseid des Systems, der von ach so marktwirtschaftlichen Kräften wie Angebot und Nachfrage geregelt sein soll......[/quote]


    Genau so ist es.


    Problem: unbegrenzt Geld drucken, daß nicht durch ein festes Warenverhältnis gedeckt ist, das verträgt sich nun mal nicht mit dem, was einen freien Markt ausmacht.


    Und genau dort liegt das eigentliche Problem begraben.
    Zu ende ist weder Subprime, noch die Kredit-Krise. Im Gegenteil: es wird langsam und mit Unterbrechungen und scheinbaren "Besserungsphasen" immer schlimmer kommen.


    Bis der ganze ungedeckte Papiermüll völlig wertlos ist und damit auch alle darauf basierenden Schuldverhältnisse nichtig sind.

    Nicht GELD, sondern Geldverleihen ohne geeignete Sicherheiten und Gelddrucken erzeugt Inflation.


    Und da genau liegt der Schwachpunkt aller Fiat-Währungen und selbst für den Goldstandard bedeutet Kreditausweitung und Drucken von nicht 100 Prozent mit Gold gedecktem Geld Todesgefahr....


    Auch beim Goldstandard kann es zu Bankempleiten und zum Verlust von Spareinlagen kommen.


    Monopole sind immer schelcht. Und demokratiefeindlich.


    Das demokratische am Godstandard war ja, daß jeder der GOLD hatte, dieses über den Umweg des Verkaufes oder über einen direkten Auftrag an die Dt. Reichsbank gegen entrichtung des Schlagsatzes zu Geld machen lassen konnte....


    Übrigens kann die EZB bei den Geldmengen den Zins nicht so deutlich erhöhen, daß damit die Inflation bekämpft werden würde. Das würde sehr schnell zum deflationären Crash infolge Bankenzusammenbrüchen führen. Dann müsste man wahrscheinlich noch mehr Geld drucken und es würde nichts bringen außer einer Beschleunigung der Inflation Richtung Hyperinflation.


    Ist in jedem Papiergeldsystem mit total aus dem Ruder gelaufenen Geldmengen so.


    Das Ding ist bereits lange gelaufen. Und der Geldwertverlust, 95 Prozent bis mehr als 99 Prozent in den nächsten 30 Jahren nicht mehr aufhaltbar.


    nun hack´ mal nicht so auf den Volksbanken herum. Die sind vielfach noch längst nicht so abgehobven, wie Großbanken und manche Sparkassen.


    Bislang sind Volks- und Reiffeisenbanken nicht negativ aufgefallen, wie beispielsweise die Landesbanken (Eigentümer: teils Sparkassen) und die IKB, die Deutsche, die UBS, Borthern Rock und all die anderen Finanz.Parias....


    Allerdings lassen die Fusionen der letzten 10 Jahre keine Besserung erwarten. Im gegenteil: je größer, desto abgehobener......


    Jedoch: gegen Geldbetrug und Cross-Defauilts (Folgekonkurse bei Bankenpleiten) werden die sich auch kaum wehren können. 100 Prozent Schutz und Sicherheit gibts nicht.


    Es geht ja viel einfacher:
    Immobilienwerte werden amtlich auf 30 Prozent vom Höchstwert festgesetzt.


    Der Wert von Hypotheken inkl. Ratenzahlungen wird prozentual um dasselbe Maß herabgesetzt. Und die Zinsen werden auf 2 Prozent über US-Bond-Niveau fixiert.


    Sparguthaben und Fordereungen gegen die Hypotheken vergebenden Institute werden ebenfalls reduziert. Die Institute müssen jedoch die Gewinne der nächsten 30 Jahre solange vollständig an die Gläubiger, deren Forderungen reduziert wurden abtreten, bis diese nominal die Differenz reduzierter Wert / Anfangswert erhalten haben.


    Manager und Aufsichtsräte werden zu 70 Prozent ihres Privatvermögens azwecks Schadenswiedergutmachung enteignet. Die dürfen nich tbesser dastehen, als die Sparer, deren Gelder sie vorsätzlich oder fahrlässig veruntreut haben..


    Und derjenigem der seine Immobilie in den nachsten 30 Jahren für mehr als den amtlichen Wert verkauft, der zahlt, neben seinen Restschulden auch die Kaufpreisdifferenz bis zur Höhe der Differenz korrigierte Hypothek / ursprüngliche Hypothek an die Bank. Und damit es keinen Missbrauch gibt, hat die Bank, deren Hypothek herabgesetzt wurde beim Verkauf ein Vorkaufsrecht.


    So ist die Krise in Nullkommanix bereinigt (gewiss: es wird weh tun)
    Und das muss es auch.

    Wer einen Grundschuldbrief herausgegeben hat, den kann man in der Tat nur bedauern.


    Fakt ist, daß bei einer unverbrieften Grundschuld die kreditgebende Bank im Grundbuch steht. Und nicht der Aufkäufer des Darlehns.


    Also kann die Zwangsvollstreckung nur mit Zustimmung der eingetragenen Gläubigerin erfolgen.


    Und wenn mehr eingetrieben wird, als geschuldet, hätte man doch gleich zwei an die man sich halten könnte.


    Thema Konkursverwalter:
    alle Zahlungen, die bis zur Bekanntmachung, daß nur noch an den Konkursverwalter geleistet werden darf, erfolgt sind, muss sich der Konkursverwalter anrechnen lassen.


    Tut er das nicht und verlangt mehr, ist er persönlich schadensersatzpflichtig und kann bei Vorsatz ebenfalls strafrechtlich belangt werden.


    Meine Meinung:
    0,25 Punkte Zinssenkung in den USA sind dem Problem nicht angemessen. Sie würden wirkungslos verpuffen, aber den USD dennoch weiter beschädigen. Die kommen definitiv nicht.


    Also komt eine Zinssenkung, die hoffen lässt, daß sie der Wirtschaft ähnlioch viel nutzen wird, wie sie den Dollar schädigt. Und wenn Ben-Helikopter rechnen kann, dann sind das keine 50, sondern 100 Basispunkte. Das tut dem Dollar fast genau so weh wie 1x50, aber es tut ihm nur einmal und nicht zweimal weh....


    Die müssen klotzen und nicht kleckern.....


    Und Trichet?


    der muss den Euro nun etwa auf Dollarwert halten.
    Dazu kann er Dollars kaufen und GOLD verkaufen.


    Oder er schwächt den Euro, indem er GOLD gegen Euros kauft. Sein Vorteil: Er kriegt was reales für seine Euros. Und besser noch: Die US-Verbrecher, die ihm quasi zwingen, seine Währung abzuwereten können daraus KEINEN Vorteil ziehen. Im Gegenteil: GOLD steigt gleichermaßen in Dollars und in Euros. Mal schaun, ob das der Dollar länger aushält, als der Euro......
    und die USA so doch nicht gezwungen werden, entweder ihren Dollar aufzugeben oder aber ihre ausbeuterische Politik zu beenden.