Zitat
Original von Robertino
Der neue Artikel vom Eichelburg zu Immobilien strotzt nur so vor Oberflächlichkeit und Inkompetenz. Da wird mir jeder, der sich im Immobiliengeschäft auskennt zustimmen.
Der Ratschlag, seine selbstgenutzte Wohnimmobilie zu verkaufen und den Betrag in EM zu investieren halte ich sogar für gemeingefährlich. Dazu erübrigt sich wohl jeder Kommentar!.......!
Stichwort: Goldverbot. Wer dann alle sin GOLD gestecht hat, der ist zwar (theoretisch) hochvermögend, praktisch aber ggf. für viele Jahre oder ger Dekaden illiquid. Er ist dann viel ärmer drann, als jemand, der nur einen Teil seines Vermögens in Gold investiert hatte, dafür aber das abbezahlte selbstgenutzte Haus behalten hat. Es ist alles eine Sache der Ausgewogenheit und des Risikomanagements.
Worüber man durchaus streiten kann: einen Teil der (schuldenfreiehn oder verschuldeten) Mietobjekte zwecks Schuldenabbau und/oder Edelmetallbeschaffung veräußern. Um so eine ausgewogene und krisenfestere Vermögensstruktur zu erhalten. Diese Erkenntnis kommt zwar etwas spät, aber besser spät, aöls vielleicht zu spät.....
Es ist tatsächlich so, daß die derzeitigen Immobilienpreise nur deswegen (noch) auf aktuellem Niveau sind, weil Immobilien gemessen an ihrem aktuellen Wert sehr, sehr hoch beleihbar sind. Ändert sich das, fallen die Immobilienpreise sehr stark. Gibt es praktisch keine Hypothekarkredite mehr, sind Hauspreise von 10.000 bis 50.000 für Ovjekt eim heutigen Wert von 150.000 bis 750.000 durchaus denkbar. Das ist absolut KEINE Spinnerei!.
Doch nun kommt es: Eine Immobilie in einer ungünstigen Wirtschaftsphase sehr billig erworben (25 bis 40 Prozent ihres anteiligen, aktuellen Herstellungswertes, also Neuwert abzüglich AFA) ist ein absolut narrensicheres und hochprofitabels Geschäft. Zwei Dinge sind dabei zu beachten: (1) Kauf mit 100 prozent Eigenkapital und (2) ausreichend lange Eigennutzung. Wer zum Vermieten kauft, der muss noch günstiger kaufen und über den Kaufpreis hinaus noch ausreichend liquide bleiben und sich "seine" Mieter sehr sehr gut aussuchen. Auch hier geht Sicherheit vor Rendite. Amtsversprechen taugen nichts, so meine Erfahrung, also niemals an Leute vermieten, von denen absolut nichts zu holen ist.....
Momentan würd eich in D absolut KEINE Mietimmobilien erwerben. Noch 2006 sah ich das (notgedrungen) etwas anders, doch momentan glaube ich, daß mit GOLD ein deutlich besserer Schnitt zu machen ist: der POG ist tendenziell im steigen und Immos werden aufgrund der realen Kaufkraftverluste und der demnächst immer weniger zur Verfügung stehenden Kredite (Kreditkrise) tendenzeill im Wert fallen. Diese Scherenbewegung gilt es auszunutzen. Sonst garnichts. Absolut KEIN Anlass in Panik oder in Extremen zu verfallen!.
Nach einer Geldentwertung werden Besitzer schuldenfreier Immopbilien immer noch um Größenordnungen besser dastehen, als diejenigen, die ihr Heil in Geldwertanlagen (Versprechungen) suchten.
Immobilien sind ebenfalls Sach- und Realwerte, wenn auch besser greifbar und besteuerbar. Eines verkennt Herr Eicheelburg: Firmen werden noch mehr gegängelt, noch extremer besteuert und abkassiert, als Mietimmobilien. In der Krise hat man einen Klotz in Form von unverzichtbaren Mitarbeitern am Hals, die es zu beschäftigen gilt, oder die sonst ab Kaufdatum ein Fass ohne Boden darstellen. Ohne Mitarbeiter keine Wertschöpfung und nur Fixkosten. So einfach ist das.
Wenn ich in der Krise etwas kaufen wollte, dann vielleicht ein Gewerbegrundstück mit großen Hallen. Um mir dann diese Hallen voll mit Anlagevermögen (Baumaschinen, Dreh- und Fräsmaschinen, Spezialmaschinen, Textilmaschinen, hochwertige, langlebige Konsumgüter usw. zu stellen, wobei dieses Anlagevermögen dann aus Notverkaufen stammte und bestenfalls im Wettstreit mit Schrotthändlern erworben wurde.
Ich stelle mir Herrn Eichelburg (Ex-Angestellten) vor, wie er ggf. versucht, einen produzierenden und somit einen branchenfremden (nicht-EDV)- Betrieb mit 20 Personen zu führen, sich mit Kunden herumschlägt, sich nebenbei fachlich einarbeitet, sich mit dem FI-Amt und Altgläubigern herumschlägt, die damals, noch in schlechter Währung und per Vorkasse zahlten oder Fixpreisverträge abschlossen (was der Alteigentümer ihm zwar verschwieg, indem er die entsprechenden Belege aus der Bilanz nahm) und er als RECHTSNACHFOLGER nun LIEFERN muss, denn Verträge sind bekanntlich heilig.....
hätte er nur das Anlagevermögen des Betriebes aus der Konkursmasse zusammengekauft und die Leute nei eingestellt. Hätte ihm dann zwar drei statt 1 kg gekostet, aber er wäre nun frei. So ist er nun der Schuldsklave. Ist zwar unwahrscheinlich, aber möglich. Gegen Betrug und WIRTSCHAFTSKRIMINALITÄT in Zusammenhang mit Firmenübernahmen gibt es nur eines: Niemandens Rechtsnachfolger werden.....
Noch besser: er und hunderte andere Goldbucks haben für 250 g bis 1,50 kg je Stück Hotels in AT und D und CH erworben und machen nun einander um die verbliebenen wenigen Kunden(Neureichen Konkurrenz. Und zahlen -trotz des günstigen Kaufpreises und Dumping-Löhnen drauf. Jahr für Jahr. Werden so doch noch arm dabei und sind selbst "unter Wasser ". Das geht oftmals viel schneller, als man das gemeinhin glauben mag....
Was hingegen geht: Kaufen und Verpachten. Jeden Morgen steht einer auf, der glaubt, es allen incl. sich selbst mal so richtig zeigen zu können. Genau darauf kann man bauen und man sollte solche Leuite machen lassen. Solange, bis sie es entweder wirklich gesschafft und allen so richtig gezeigt haben oder aber: bis sie am Ende ihres Geldes angekommen sind.... Und die kann man sogar finden. Und zwar über den Miet- bzw. Pachtzins. So einfach geht das. Und daran wird sich selbst unter einem Goldstandard absolut nichts ändern.
Alles klar?!.
PS: Noch was: wer sagt, daß es nach einem sehr schnellen Crash mit Währungsreform mittel bis kurzfristig keinen Anschlusskonkurs der neuen Währung geben wird, ggf. nachdem eine anfängliche Golddeckung aufgehoben wurde, nachdem das Ziel (Goldtausch gegen Banknoten) erreicht ist und sich interessierte Kreise des Goldes bemächtigt haben?
Und es dann nochmals so richtig abwärts geht: sprich: Gold nochmals um 90 Prozent steigen wird und somit auch die, die vorher scheinbar günstig gekauft haben zu 50 bis 95 Prozent teilenteignet werden....
Vor dem Crash ist solang enach dem Crash bis nicht richtig mit Staat, Verwaltung, Gesetzen, Vorschriften, Sozialleistungen, Monopolen und Oligopolen (Medien, Großkonzernen, Banken, Versorger) usw. aufgeräumt wurde.
Denn diese Einreichtungen bedrohen die individuellen Freiheiten und sie sind die natürlichen Feinde freien Geldes und neutraler monetärer Institutionen. Solange sich daran nichts grundlegendes ändert, ist GOLD ein Invrestment.