Was ist zu tun, wenn man eine komplexe Situation nicht mehr einschätzen kann?
Man muss die Dinge einfache, klar strukturierte und leicht überschaubare Sachverhalte reduzieren:
Risk.Management durch radikalen Risikoabbau und kurz- bis mittelfristigem Renditeverzicht.
vor kurzem habe ich dazu folgendes geschrieben:
Klar ist auch, daß die Märkte manipuliert sind. Gerade kürzlich hat Hank Paulson eingeräumt, er wolle die Arbeitsgruppe zur Bearbeitung der Finanzmärkte (auch PPT genannt) erstarken lassen. Die Existenz des PPT wurde von der US-Regierung und anderen halboffiziellen Stellen über ein Jahrzehnt lang geleugnet. Auch das Ding ist nun durch.
Was das bedeutet, dürfte Dir klar sein: Insiderhandel, Kursmanipulation, naked short sales, gigantische Long- und/oder Shortpositionen (je nach Basiswert) konzentriert auf ganz wenige "Händler", Manipulation des Bondsmarktes um Staatsanleihen besser absetzen zu können.....
Wenn man logisch und rational an die Sache rangeht, und alles konsequent bis zum Ende durchdenkt, ohne dabei in GIER, Panik oder Kurzschlussreaktionen zu verfallen bleibt einem als Normalbürger nur eine plausieble Alternative und Gegenstrategie:
T O T A L V E R W E I G E R U N G
Mein GELD, das gehört mir
Keine Bonds
Keine Aktien
Keine KLV´s oder langfristigen (Renten-)Sparverträge
Keine Zertifikate, Auch KEIN Papiergold/-silber
Keine Hebelprodukte
Keine Bankguthaben
Keine Fondsanteile
Nur:
- Cash (Silberzehner)
- physisches Edelmetall
- schuldenfreie Immobilien
Selbst Rohstoffe (z.B. Zinn) nur physisch und in seiner schönsten Form....
Da klappt es mit dem Aushebeln, dem Insider-Handel und den Margin-Calls nicht mehr so gut für Geldbetrüger und Insider und Marktmanipulateure.
Der einzig mögliche Schutz vor Betrug / Untreue ist es, sich nicht betrügen zu lassen. Bei einem Betrug gewinnt am Ende stets nur einer: der Betrüger.
Was nutzen 300 oder 500 Prozent plus in fünf Jahren, wenn es dann kracht und zum Schluss und real (kaufkraftmäßig) gesehen vielleicht 10 Prozent bleiben? Wenn überhaupt.