Beiträge von mesodor39

    Eigentlich sollte man sich zu Themen, welche Bank-Einlagen man auflösen sollte garnicht mehr äußern. Wenn jemand eine Finanzanlage will, soll er zu einem Anlageberater gehen. Ode rsich selbst informieren und eigenverantwortlich handeln.

    Was ist zu tun, wenn man keine sichere Geldanlage findet, die Inflation + Risiko + fällige Ertragssteuern kompensiert?


    Was, wenn man eine komplexe Situation nicht mehr verlässlich einschätzen kann?


    Man muss die Dinge einfache, klar strukturierte und leicht überschaubare Sachverhalte reduzieren:


    Risk.Management durch radikalen Risikoabbau und kurz- bis mittelfristigem Renditeverzicht.


    vor kurzem habe ich dazu folgendes geschrieben:


    Klar ist auch, daß die Märkte manipuliert sind. Gerade kürzlich hat Hank Paulson eingeräumt, er wolle die Arbeitsgruppe zur Bearbeitung der Finanzmärkte (auch PPT genannt) erstarken lassen. Die Existenz des PPT wurde von der US-Regierung und anderen halboffiziellen Stellen über ein Jahrzehnt lang geleugnet. Auch das Ding ist nun durch.


    Was das bedeutet, dürfte Dir klar sein: Insiderhandel, Kursmanipulation, naked short sales, gigantische Long- und/oder Shortpositionen (je nach Basiswert) konzentriert auf ganz wenige "Händler", Manipulation des Bondsmarktes um Staatsanleihen besser absetzen zu können.....


    Wenn man logisch und rational an die Sache rangeht, und alles konsequent bis zum Ende durchdenkt, ohne dabei in GIER, Panik oder Kurzschlussreaktionen zu verfallen bleibt einem als Normalbürger nur eine plausieble Alternative und Gegenstrategie:


    T O T A L V E R W E I G E R U N G



    Mein GELD, das gehört mir


    Keine Bonds
    Keine Aktien
    Keine KLV´s oder langfristigen (Renten-)Sparverträge
    Keine Zertifikate, Auch KEIN Papiergold/-silber
    Keine Hebelprodukte
    Keine Bankguthaben
    Keine Fondsanteile


    Nur:
    - Cash (Silberzehner)
    - physisches Edelmetall
    - schuldenfreie Immobilien


    Selbst Rohstoffe (z.B. Zinn) nur physisch und in seiner schönsten Form....


    Da klappt es mit dem Aushebeln, dem Insider-Handel und den Margin-Calls nicht mehr so gut für Geldbetrüger und Insider und Marktmanipulateure.



    Der einzig mögliche Schutz vor Betrug / Untreue ist es, sich nicht betrügen zu lassen. Bei einem Betrug gewinnt am Ende stets nur einer: der Betrüger.


    Was nutzen 300 oder 500 Prozent plus in fünf Jahren, wenn es dann kracht und zum Schluss und real (kaufkraftmäßig) gesehen vielleicht 10 Prozent bleiben? Wenn überhaupt.

    Man muß sich darüber im Klaren sein: Selbst wenn jemand sein Geld in Edelmetall angelegt ist, ist es nicht fort - es hat nur ein Anderer. Es ist die reine Risiko-Verlagerei. Am Ende trifft es immer irgendjemand.....
    der sein Geld infolge Entwertung / Forderungsausfall verlieren wird.


    Meist dürften es die Arglosen, die Uninformierten, die Ungläubigen und die Zauderer sein.


    Eigentlich sollte man hier garnichtsmehr zu der Thematik sagen.

    Zitat

    Original von Ulfur
    "Depots werden lediglich von der Bank verwaltet ..."


    Aber wer garantiert, daß die Bank sich nicht am Eigentum der Kunden vergreift?.....


    Gute Frage.


    Siehst Du hier jemanden, der Dir das garantiert?



    Ich sehe den hier und auch anderswo nicht.


    PatroneLupo hat möglicher Weise voll Recht, wenn er schreibt:


    du kannst dich ja hier von Banken verarschen lassen


    Die Gefahr, betrogen zu werden besteht und sie ist nicht.trivial. Im Krisenfall treten die schlechtesten Eigenschaften der Menschen hervor. Gerade bei Bankenkrisen ist das so. Da ist absolut nichts sicher oder heilig. Die "Krise" ist ja auch nicht vom Himmel gefallen, sondern hat ihre Ursache in unzulänglichen Charaktereigenschaften der Akteure.


    Worin auch sonst?


    Daß sie ihr "Handwerk" nicht verstehen / verstanden haben ist doch eine Mähr, um die Massen einzulullen. Die Wahrheit ist: die wussten allesamt genau, was sie taten. Sie taten es trotzdem:


    Sei es, weil sie unter Druck standen, ihre Jobs etwas länger halten wollen, weil andere es auch taten oder weil sie von Dritten korumpiert wurden.


    Warum sonst sollten sie in erkennbar totalverlustgefährdete Anlagen investiert haben. Und dann noch ohne entsprechende Risikoprämie?.


    Banken vertrauen? Banken, die möglicher Weise Miliarden Kundengelder versenkten und nun am Notgeldschalter der Zentralbanken betteln gehen, weil sie untereinander keine Kredite mehr vergeben, vertrauen?


    Ha! Ha! Ha! selten so gelacht!.


    Fazit:
    Wenn Du Aktien wirklich und sicher "haben" willst, kannst Du nur Papiere solcher Gesellschaften erwerben, die Aktienurkunden als effektive Stücke und nicht als Sammelurkunde ausgegeben haben (z.B. Douglas AG). Das lohnt sich logischer Weise nur dann, wenn man kein Kleingeld investiert hat.


    Diese Aktienurkunden kannst Du Dir (sofern entsprechende Stückelungen verfügbar sind, muss man vorher recherschieren, welche Stückelungen es gibt) ausliefern lassen und ggf. in deinem Bankschließfach oder Tresor sicher lagern. Die Auslieferung von 800 Douglas-Aktien kostete mich im Jahr 2000 etwa 100 DM. Es ging sich mir damals darum, Ertragscheine vor Ausschüttung bzw. Festsetzung der genauen Höhe einer Ausschüttung zu verkaufen. Der (erwachsene) Käufer sollte die Ertragsscheine dann einer (minderjährigen) Person schenken, die dann in den Genuß der Ausschüttung kommen sollte, weil diese einen niedrigeren Steuersatz (Null) hatte..... und ich meine Veräußerungsgewinne so minimieren wollte, was nur dann geht, wenn man an eine geschäftsfähige Person veräßert und nicht "verschenkt"..... Hat ganz gut geklappt....


    Heute funzt das nicht mehr, weil Privatanleger nicht mehr in den Genuss von Körperschaftssteuergutschriften kommen. Im Gegenteil: Unternehmensgewinne, die ausgeschüttet werden, werden doppelt versteuert....


    Eine starke Deflation ist von Insolvenzen geprägt. Versprechen werden dann massenweise gebrochen. Guthaben und Ansprüche aller Art werden massiv und in extremer Art und Weise abgebaut. Und das ohne jedwede Gegenleistung für den Anspruchsinhaber (Sparer / Geldbesitzer).


    Physisches Gold ist KEIN Versprechen, sondern erbrachte Leistung, Ware und Gegenwert.


    Null Counterparty-Risiko.


    Physisches Gold kann daher nicht pleite gehen.


    Es ist, anders als Bankguthaben (die stets überwiegend verliehen sind) physisch präsent und real vorhanden.


    Es wird daher selbst die allerschlimmste Depression / Deflation überdauern.


    Papiergeld ist nicht erbrachte Leistung, sondern ein abstraktes Zahlungsversprechen, wobei die Höhe des erzielbaren Gegenwertes ungewiss ist.


    Wird der Wert von Papiergeld abgebaut, nennt man das Inflation oder Hyperinflation.


    Die Inflation / Hyperinflation ist daher gleichzusetzen mit der Deflation von GELD gegen Waren, Dienstleistungen und GOLD.


    Langfristig gilt näherungsweise:
    In dem Maße, wie die Menge der Versprechungen (Banknoten, Geld) zunimmt, fällt der Wert jeder Geldeinheiut gegen GOLD, Waren und Dienstleistungen.

    Zitat

    Original von SalonHelga


    Ja, ja, das kenne ich: "Wo ist denn nun Deine Finanzkrise?" frug heute meine Freundin...


    Man sollte den Damen vielleicht Sinn und Zweck der verzinslichen Geldanlage erklären.


    Dann sollte man noch ein paar Worte zum Thema "Risikomanagement" sagen. Und denen erklären, daß selbst bei einer Ausfallwahrscheinlichkeit von einem Prozent je Monat statt einem Prozent je Jahr und bei Geldmengenzuwächsen von 12 Prozent statt vier Prozent je Jahr und Steuerbelastng von 25 Prozent mindestens Zinssätze von: (12*1 + 12)x /1/0,667) = 32 Prozent gezahlt werden müssten, um das Vermögen -rein statistisch betrachtet zu erhalten bzw. Risikokompensation zu gewähren. Ohne daß man selbst, rein statistisch betrachtet, daran verdient hätte.


    Es geht sich lang- und mittelfristig betrachtet nicht aleine darum, ob eine bestimmte Bank XYZ zu macht. Es geht sich darum, Risiken denen keine entsprechenden Chancen gegenüberstehen zu erkennen und zu umgehen. Und bei einem statistischen Risiko von 32 Prozent ist eine Chance (Zinsversprechen) von drei bis fünf Prozent keine adäquate Kompensation.


    Da fährt man mit Gold Und/oder einer schuldenfreien Immobilie zum selber drin wohnen viel besser:


    Gold hat zwar keinen Ertrag, aber verliert -rein statistisch gesehen und über längere Zeiträume betrachtet auch keine 1 Prozent je Monat. etwaige Veräußerungsgewinne sind schon nach 12 Monaten steuerfrei.....


    Eine selbstgenutzte Immobilie mag in Form von Mieteinsparungen jedes Jahr eine "Rendite" zwischen drei und neun Prozent bringen. Dieses Geld aber ist steuerfrei, weil es eine Ersparnis und keine Einkunft ist. Immobilien verlieren, je nach Alter und Zustand und Bauweise abschreibungsbedingt etwa ein bis drei Prozent im Jahr. Ein Prozent muss man für Reparatur / Wartung ansetzen. Dafür entfallen Inflations- und Insolvenzrisiko völlig. Und Versicherungskosten, die Unterhaltungskosten (Hausmeister / Gartenpflege, Streuen, Kehren, Straßenreinigung) und Grundsteuern werden von den Vermietern auch auf die Mieter umgelegt. Um diese Ausgaben kommen Besitzer von Wohnraum deshalb nicht herum. Egal, ob Eigentümer oder Mieter.

    Zitat

    Original von Misanthrop
    Ich hab eben schwerbewachte Schwertransporter an der Düsseldorfer LZB gesehen. Wahrscheinlich laden die schon die Paletten mit den 500ern um, damit die Banken am Montag frisches Geld haben.


    Also ist zumindest hier die Welt noch mindestens eine weitere Woche in Ordnung :D


    Sanfte Grüße an alle Paranoiker
    Der Misanthrop


    Schon mal daran gedacht, daß es ganz einfach der Ersatz für beschädigte / abgegriffene Noten aus ganz NRW ist (Hinfracht) und als Rückfracht die alten, unbrasuchbaren Noten abtransportiert werden?


    Das ist nämlich wohl primär die Aufgabe der LZB / Bundesbank.


    Ob es zum Bankrun oder zur sich beschleunigenden Inflation kommt, das steht noch in den Sternen. Kann auch beides kommen. Die Inflation beträgt derzeit etwa 12 Prozent (11,7 Prozent Anstieg M3 bei faktischem Nullwachstum oder gar leichter Rezession).


    Geldbesitzer verlieren jeden Monat etwa 1 Prozent ihres Geldvermögens an Inflation. Da tun die drei bis fünf Prozent Guthabenzinsen auch nicht so viel dran ändern / kompensieren, die werden ja immerhin mit mindestens 25 Prozent versteuert.....


    Allein von daher kann es demnächst massive Abhebungen und Vermögensbewegungen geben.

    Zitat

    Original von Archie-Verschnitt
    Ich denke, dass es für Panik viel zu früh ist.


    Banken haben die gesetzliche Garantie der Absicherung der Spar-und Giro-Konten über den Feuerwehrfonds in Höhe von Euro 20.000,00.....
    ......
    Ich habe eine Bank, die praktisch ohne Limit haftet.


    Grüße


    Und ich halte dagegen:


    (1) If you panic, panic first.
    (2) und an den Rest musst Du ganz, ganz, ganz fest glauben. Klar kriegst Du Dein Geld. Fragt sich nur: wann :D:D:D


    In einer Hyperinflation ist genau das die alles entscheidende Frage. Da ist für eingefrorenes Vermögen Zeit nämlich gleich Anti-Geld oder Geldentwertung.

    Als Ingenieur würde ich sagen:


    Primär geht es sich darum, Geldwert gegen physisch präsenten Sachwert (Währungsmetall) zu tauschen.


    Das "Problem" der Bewertung der Währungsmetalle "Gold" und "Silber" zueinander ist in Anbetracht eines nun mehr nicht trivialen Totalverlustrisikos bei Geld (Inflation) und Geldwertanlagen (Bankrotte) völlig vernachlässigbar.


    Kurz und Knapp in Umgangssprache:


    viele sehen den Wald vor lauter Bäumen nicht mehr, verrennen und verzetteln sich in ihrer Gier nach Profitmaximierung völlig und machen einander kirre.

    Zitat

    Original von aschibar


    mesodor39
    das ist es ja eben, von einer Grossbank wie der YYY konnte ich mir das auch nie vorstellen, aber es scheint je länger je mehr nichts mehr unmöglich.
    Ich will der Bank nichts unterstellen, aber wohl ist mir dabei trotzdem nicht.


    Gruss aschibar


    Hier mal was interessantes ex Hartgled.com zum Nachlesen über deutsche und schweizer Banken:


    http://www.hartgeld.com/leser-reaktionen.htm


    Zitat daraus:

    Neu 2007-04-02:


    Interessantes zu Banken in der Schweiz und Deutschland:


    Hier zwei Fälle, bei denen es Banken offenbar sehr eilig hatten, Kundengelder in ihnen genehme Anlagen „umzuleiten“:


    Ein Bekannter aus der Schweiz teilte mir heute mit (Text gekürzt, damit Angehörigen kein Rückschluss möglich ist, dass es sich um ihren Fall handelt):


    Es geht um meine Großmutter. Sie ist verwitwet und wohnt in einem Heim. Hören und sehen kann sie kaum mehr. Sie war früher Bäuerin mit circa XX Hektaren Land und einem schmucken Bauernhaus. Dies hat sie verkauft, als sie in Heim zog, das gab mehrere hunderttausend Franken. Meine Oma ist geistig noch voll auf der Höhe. Dennoch übernimmt eine Tante von mir die Verwaltung ihres Vermögens. (Die Tante halte ich für absolut integer, wie übrigens alle meiner Verwandten und deren Lebenspartner!)


    Dennoch war ich schon ein wenig erstaunt, als mir meine Mutter gestern folgendes erzählte: Anscheinend sei meine Oma von einem Bankberater von der XXX-Bank (ganz, ganz, gross) angerufen worden, sie habe doch noch so und soviel auf dem Konto, er könne da was machen ... Die mit der Verwaltung bevollmächtigten Angehörigen meinten: Auf dem Konto lassen, wo es ist!. Dennoch sind anscheinend inzwischen 100'000 SFR in so genanntes Festgeld investiert, meiner Meinung die dümmste aller Möglichkeiten. Weitere 100'000 SFR seien auch noch "investiert" worden, meine Mutter wusste aber nicht, wofür. Gut möglich, dass er ihr irgendwelche Hedge Funds oder Strukturierte Produkte angedreht hat, nachdem er ein paar schöne Kurven gezeichnet hatte.


    Ich habe dann ziemlich gereizt reagiert und meine Mutter meinte, ich solle mich nicht so anstellen, das sei doch "sicher" und das käme schon gut etc., sie würde auch nichts mehr erzählen.


    Mich erstaunt vor allem, dass die Banken von sich aus tätig werden und das Telefon in die Hand nehmen. Ich habe immer gedacht, um zu "investieren", müsse man selbst auf die Bank zugehen?! Die brauchen offensichtlich den Zaster, um das Börsenspiel noch eine Weile spielen zu können….


    Als ich das las, fiel es mir wie Schuppen von den Augen:


    Mit meinem Vater (71) aus Deutschland, Nordrhein-Westfalen, haben sie das nach einer telefonischen Anfrage ebenfalls versucht. Das war aber schon Ende Februar / Anfang März 2007. Der neue Bankberater (Sparkasse K.) war sogar so dreist, ohne vorherige Zustimmung Festgeld auf ein Girokonto umzuleiten. Immerhin 150.000 Euro. Man wollte meinen Vater überzeugen das Geld auf drei verschiedene strukturierte Anlagen zu verteilen. Mein Vater hat sich das, sehr zum Missfallen des Bankangestellten nicht gefallen lassen. Er war ziemlich "sauer", daß die Bank ohne seinen Auftrag einfach Geld umgebucht hatte.


    Nun frage ich mich folgendes:


    Sind das nun zwei Zufälle oder steckt vielleicht die Absicht dahinter Sparergelder quasi „mit der Brechstange“ in schlimmstenfalls totalverlustgefährdete Anlagen umzuleiten?


    Antwort:
    Die Gier nach Provisionen (es ist nichts anderes) geht jetzt offenbar schon in die Korruption.
    Diese Bankangestellten werden offenbar derartig unter Druck gesetzt, Gelder in firmeneigene Investment-Fonds umzuleiten, so dass sie vor nichts mehr zurückschrecken. Interessanterweise sind die Fälle aus der Schweiz und Deutschland. Es ist sicher nicht bei allen Banken so. Kein Wunder, dass es mit alten Leuten passiert, die Banken noch als Obrigkeit empfinden.


    Das einzige, das hilft, ist hier entschieden aufzutreten, bzw. entsprechende Beratung zu haben.
    Treten Sie als Investor auf und zeigen Sie Entschiedenheit und Sachkompetenz.


    Zitatende


    Wofür bei dem auf Herrn Eichelburgs Seite veröffentlichten schweizer Fall wohl dreimal das X stehen mag, das überlasse ich lieber jedermanns Phantasie. Mehr dazu gibt es von mir aus rechtlichen Gründen definitiv nicht.


    Soviel von mir zum Thema "Grossbanken".


    Folgende Frage hat durch die Ereignisse der letzten 6 Wochen eine damals nicht abschätzbare Brisantz und Aktualität bekommen:


    Sind das nun zwei Zufälle oder steckt vielleicht die Absicht dahinter Sparergelder quasi „mit der Brechstange“ in schlimmstenfalls totalverlustgefährdete Anlagen umzuleiten?


    Worum es sich geht?


    Um die Wurst?


    Sein oder Nicht sein - das genau ist hier die Frage!. Und das vielleicht nicht nur für so manche Bank!.


    Es scheint sich vielleicht bei so mancher Bank, egal ob groß oder klein, wirklich um Alles oder Nichts zu gehen (meine Meinung). Wie immer in solchen Fällen: Nichts Genaues weiss man nicht....

    Zitat

    Original von PatroneLupo
    Soll ich den FAZ-Käse übersetzen.......bitte liebe Zentralbanken inflationiert sonst fliegt das Ding in die Luft.....nichts anderes wird hier gesagt.

    Die Konsequenzen dürften klar sein.
    cu DL


    aber nur für die, die keine Lemminge sind. Die glauben es nämlich solange nicht, bis sie selbst dran glauben.


    Glaube kann bekanntlich Berge versetzen.... manchmal sogar Geldberge.... aber nur solche aus Papier.... inklusive der Papiergeldanleger, aber das läuft dann schon ehr unter "verladen" :D:D:D

    lies das:


    http://www.faz.net/s/Rub034D6E…Tpl~Ecommon~Scontent.html


    und mache Dir dann Deinen eigenen Reim darauf.


    Zur FAZ:


    Die FAZ ist, ebenso wie beispielsweise das Handelsblatt eine angesehene, deutsche Wirtschaftszeitung.


    Apropos Handelsbaltt:


    http://www.handelsblatt.com/Ne…ile=hb_lied.xml&ig_page=1


    Zitat daraus:


    "Acht kleine Landesbanken, die wollten Zinsen kriegen. Bei einer fiel das Conduit, da waren's nur noch sieben."



    "Sieben kleine Landesbanken war'n im Eigenhandel Cracks,
    eine hat was falsch gemacht, da waren's nur noch sechs."



    "Sechs kleine Landesbanken entdeckten Subprime-Sümpf',
    eine hat sich drin verirrt, da waren's nur noch fünf."


    "Fünf kleine Landesbanken verließen ihr Revier,
    eine fand nicht mehr zurück, da waren's nur noch vier."


    "Vier kleine Landesbanken haften gemeinsam mit Geschrei,
    bei einer war das nicht der Fall, da waren's nur noch drei."


    "Drei kleine Landesbanken war'n furchtlos mit dabei,
    doch eine, die war viel zu klein, da waren's nur noch zwei."


    "Zwei kleine Landesbanken, die kamen nicht ins Reine,
    da wurd's den Schwaben allzu bunt, da war es nur noch eine."


    "Eine große Landesbank, die braucht man nicht so sehr,
    da freut sich gleich die Deutsche Bank,
    jetzt gibt es keine mehr."


    Zitatende.


    Soweit ist es also bereits gekommen, daß sowas in dieser Form im Handelsblatt steht.


    Hätte mir sowas jemand noch im Jahr 2001 gesagt, in dem ich mir täglich diese Zeitung gekauft und sie ganz besonders sorgfältig studiert hatte.....
    ...ich hätte den nur ganz verwundert angesehen und meinen Zeigefinger Richtung Stirnmitte geführt.


    Aber: heute ist nicht vor sechs Jahren.

    Zitat

    Original von Goldbuster1-4
    Angelegtes Geld sucht ja nach der Möglichkeit seiner Vermehrung.
    Also werden Guthabenbesitzer immer nach Leuten suchen, an die sie ihr Geld verborgen können.......


    Das ist nur eine Seite der Medaille. Wenn Du beide Seiten auf den Punkt gebracht haben willst, wie wäre es damit:


    Angelegtes Geld sucht genau so lange nach der Möglichkeit seiner Vermehrung, wie deren Besitzer glauben, durch Geldvermehrung mit kalkulierbaren und geringen Risiken real positive Vermögenszuwächse erzielen zu können. Nur wenn dies der Fall ist, werden Guthabenbesitzer nach Leuten suchen, an die sie ihr Geld in Erwartung sicherer Rückzahlung und positiver Realverzinsng geben können. Sei es als Sparguthaben, Anleihe, Aktie, sonstige Beteiligung oder Einlage, Rentensparverträge, Kapital-Lebensversicherung, Fondsanteil usw.


    Wenn jedoch der Glaube bzw. das Vertrauen in eine Rückzahlung der Investition oder in eine real positive Verzinsung schwindet, verkehrt sich die Situation total:
    Guthabenbesitzer suchen dann nicht länger nach LEUTEN, die ihre Guthaben vermehren sollen, sondern nach einfachen und verlässlichen MÖGLICHKEITEN einer sicheren Aufbewahrung ihrer Ersparnisse. Das Bestreben nominale Zuwächse zu erzielen schwindet in einem inflationärem oder von Forderungsausfällen geprägten Umfeld gelichermaßen mit der Erkenntnis, daß damit sehr wahrscheinlich reale Vermögensverluste einher gehen können / werden.


    Einzig und alleine Edelmetall ist bereits erbrachte Leistung und somit ohne "Counterparty-Risiko, liquide, beliebig teilbar, von hoher Wertdichte, knapp, weltweit begehrt, mobil und nicht beliebig vermehrbar (inflationierbar). Keine andere Anlage bietet diese im Krisenfall unverzichtbare Kombination von Eigenschaften, die zum Schutze von Vermögen durch Entwertung und Konfiskation durch Inflation und/oder Forderungsausfall unerlässlich sind.


    So schaut es aus.









    .......[/

    Zitat

    Original von taheth
    Das sind Lohnschreiberlinge, die müssen das tun. :D


    Das sehe ich ähnlich, wenn auch differenzierter: Seine und auch die Analysen anderer blenden die physische Goldnachfrage von Investoren genau so aus, wie die Future-Goldpreismanipulationen, Goldleihe als Instruent der Goldpreisdrückung und die Problematik nicht physisch unterlegter "Goldzertifikate" (= ungedeckte und damit im Konkursfall nachrangig bediente "Inhaberschldverschreibng" vieler vielleicht bereits bankrotter Banken oder einfacher formuliert: leere und damit vielleicht bald wertlos verfallende Versprechngen. Oder noch krasser und nur im Insolvenzfall betroffener Banken: Luftbuchungen. Siehe Göttinger Gruppe ).


    An dem, was sie in ihren Analysen weglassen und unterdrücken könnt ihr erkennen, ob ein Analyst / Kommentator fähig und unabhängig ist oder ob er sein Handwerk nicht versteht oder gar möglicher Weise und von wen auch immer für seine einseitige und somit stümperhafte Analyse bezahlt wird.....


    Es reicht schon aus, wenn der Arbeitgeber des Analysten mit Krediten arbeitet. Oder der Analyst privat selbst hoch verschuldet ist. Schon kann dort Einfluss ausgeübt werden oder man/er begegnet dem selber und in weiser Voraussicht mit "vorauseilendem Gehorsam". Damit es blos keine Schwierigkeiten gibt, weil man ja soooo nützlich ist......


    Mögliche Gründe für einseitige / fehlerhafte Analyse gibt es viele.


    Alles klar?!.

    Zitat

    Original von Eulenspiegel
    Die Krankheit "Global Economic" zeigt sich sehr deutlich an der steigenden Temperatur - 700,80C.
    Bei Temperatur - 1000C gehts auf die Intensivstation.


    Gruß
    Eulenspiegel


    Da sind wir doch schon seit allerspätestens Mai 2006 und das für jeden erkennbar.


    Wir werden noch Goldpreise von mehreren tausend Dollars sehen, ehe es für Dollars und Euros so gut wie NICHTS mehr geben wird.


    Ist eben so in der HYPERINFLATION


    Mag sein, daß vorher noch ein deflationärer Crash kommt....


    trotz der momentan sehr stark steigernden Geldmengen

    Dabei ist die Ausgabe 50 J Buba, besonders die Darstellung des Zusammenhanges Bank-Wirtschaft sehr interessant. Zukünftige Ereignisse werden das noch drastisch unterstreichen. Die Waage (Verkältnis Gold- (Barren), Silber- (Münzen) und Papiiergeld einerseits und Wirtschaft (Industrie, Transport, Handwerk) andererseits ist schon längst aus dem Gleichgewicht geraten. Die Geldseite (speziell das Papier) wiegt viel zu schwer. Da muss viel abgenommen werden.....


    Alles klar?!.

    Zitat

    Original von freeminder
    ......Wahrscheinlich, weil man die die monetären Hintergründe des Silbers aus Jahrtausenden nicht kennt oder einfach als "nicht mehr relevant" erklärt. Dann wird man es natürlich auch für möglich halten, daß das derzeitige Gold / Silber -Verhältnis von 56 : 1 auf 60 oder 70 steigt ...


    freeminder reißt hier einenganz interessanten Aspekt an: Gold steigt stärker als Silber. Warum?


    Ich habe da eine viel simplere Erklärung:
    wenn ich in physisches Metall gehe und, sagen wir mal 25.000 anlegen will.... kann ich noch wunderschön zwischen GOLD und SILBER streuen. Meinetwegen lege ich mir auch 75 kg Silber dafür hin, passt gerade noch in einen Aktenkoffer.


    Bei 250.000 ist das schon viel diffiziler: 750 kg Silber kann ichmit einem normalen PKW kaum mehr transportieren.


    Bei 2,5 Mio. bräuchte ich bereits einen LKW - nur für das Silber.


    2,5 Mio. in Gold, die packe ich aber noch locker in meinen Kofferraum (z.B. in den eines Mercedes 500) und fahre damit, wohin ich möchte....


    Allein aus Gründen der Logistik können wirklich große Vermögen substanziell nur in GOLD gehen.


    Wenn also alle Welt nach physischem Metall (Bankenkrise = Vertrauenskrise) regelrecht giert, dann muss bei zwei grundsätzlich als Währungsmetall geeignewten Metallen exakt das Metall mit der höheren Wertdichte (zumindest in der Anfangsphase, in der monetäre Aspekte nichts und Logistik/ Aufbewahrungs- und Sicherheitsaspekte alles sind) eine deutlich höhere Attraktivität besitzen.


    Eine solche Krise geht in der Anfangsphase von den Bestinformierten aus. Das sind in der Regel Reiche und Superreiche. Wo wollen die zig oder gar hunderte Tonnen Silber lagern, ohne daß es auffallen würde und ohne staatlichen Zufriff darauf?. 5 Tonnen Gold, das sind 250 Liter, die vergrabe ich im Kohlenkeller oder im Garten bei einer Baumpflanzung. Oder mauer sie unter einer Badewanne ein. Mach das mal mit 300 Tonnen Silber.... Da braucht man einen Bagger und einen Gabelstapler.... Und statt einer Badewanne eine Schwimmbecken inklusive der nach getaner Arbeit zu liquidierenden Betonierkolonne.


    Und in der Anfangsphase werden durchaus Vermögen zwischen einer und einigen Milionen Dollars oder Euros umgeschichtet. Miliardären und solchen mit mehreren hundert Milionen ist ohnehin nicht zu helfen. Die würden sofort auffallen und man würde denen nahe legen, anderweitig zu investieren. Ansonsten: Steuerprüfungen usw. bis der Arzt kommt....


    Irgendwo zwischen einer halben und ein paar Tonnen Gold ist so oder so Schicht. Und selbst für die halbe Tonne braucht man viele Monate, will man sie diskret erwerben, d.h. unter vollständigem Schutz der Privatsphäre. Zumal man dann alles in Kleinbeträgen zusammenklauben muss. Mehr als etwa 50.000 an einem Tag kann man ohnehin nicht umschichten. Selbst ich als Münzensammler wüsste nicht, wie ich das alleine logistisch anstellen sollte. Das sind dann ja schon vier bis fünf Deals an einem Tag.... Und man muss erst mal vier oder fünf Händler finden, die man binnen Tagesfrist erreichen kann. Und jeden Tag darf man da auch nicht aufkreuzen, weil die sonst selbst Panik riegen nd den Ausweis sehen wollen..... Also bleibt den "Großen" faktisch nur Gold.


    Wenn dann aber die gering verdienenden und relativ armen Massen in Edelmetall rennen, wird Silber -nicht zuletzt aufgrund der vorgenannten Aufweitung der Spreads, attraktiver werden: es ist noch nicht so stark gestiegen und man bekommt zumindest optisch viel mehr davon, als wenn an Gold kauft..... Auch stellt sich bei Silbermünzen das Problem der Stückelung viel weniger, denn deren Wert ist ja viel geringer. Da kann ich dann sowohl größenordnungsmäßig Unzen, als auch halbe oder Viertelunzen kaufen. Beim Gold würde im Fall einer Goldwährung, bereits eine zehntel Unze einen ähnlich hohen Wert wie heute eine 500 EUR-Note oder eine 200-EUR-Note repräsentieren. Und wer geht schon mit 500 EUR oder gar 5.000 EUR am Stück (Krügerrand) Brötchen kaufen?!.

    Schlimm genug, wenn man mit einer Unze (vergleichbar mit dem 100-EUR-Schein) zahlt. Selbst der Silberzehner (Fuffi) ist für Flohmärkte noch relativ unhandlich....


    Man sieht also: die großen werden und müssen primär auf Werterhalt und Wertekomprimierung setzen (individuelle Währungsreserven). Und die "Kleinen" werden / müssen primär auf Kaufkraftfunktion setzen (Notgroschen).

    Zitat

    Original von Pauli
    gefunden im Handelsblatt


    Ob das Lied wohl auch MEHR als 10 Strophen haben kann? ;)


    Wie wäre es damit:


    150 goldene Souvereigns wurden einst Papier. 90 Jahre später warens dann keine vier....

    Wen interessiert in Anbetracht der nicht mehr trivialen Wahrscheinlichkeit eines Zusammenbruches des Welt-Finanzsystems noch ZINK?


    Nur mal angenommen, die Wirtschaftstätigkeit geht auch nur leicht zurück.... was will man dann noch mit dem ganzen Zeugs?.


    Und genau den leichten Rückgang der gesamtwirtschaftlichen Tätigkeit nimmt der Zinkpreis vorweg.


    Die Rohstoff-Story ist, vom Erdöl abgesehen, nun erst mal ausgesponnen.


    So einfach ist das.


    Ich will noch nicht so weit gehen und behaupten, daß nun Gold und Silber kommen, obgleich der POG gerade bei 696 $/Unze steht. Erst mal dürfte noch gedrückt werden, wenn auch vielleicht auf höherem Niveau.