Beiträge von mesodor39

    Ja, die Jungs und Mädels von der GATA lernen auch dazu. Beispielsweise lernen sie dazu, daß scheinbar billige "Hebel", speziell Futures, stets in zwei Richtungen wirken. Auch Kreditkäufe sind nichts amderes, als gehebelte Käufe. Und: je länger der Hebel, desto schneller ist das eingesetzte Eigenkapital unwiederbringlich futsch.


    Erinnert sich noch jemand an Wef, T-Trinker, Gottes_Socke & co?


    Um unsere "Papierfraktion" ist es extrem still geworden.......


    Was nützen beispielsweis langfristigste Silberscheinchen, wenn entweder der POS zu niedrig oder der Emittent insolvent gegangen ist.


    Ausgehebelt hat man sich selber schneller, als man manchmal glaubt.


    PS: der vermeintliche naked-short-sales bei den Minenaktien, die Goldpreisdrückung und der short-squeeze bei den US-Aktioen letzten Freitag..... der hat wohl einige wachgerüttelt. Recht so!.


    Die Zittrigen und die, die schwach auf der Brust sind, die müssen RAUS....

    Zitat

    Original von HIghtekki
    ....die frage die sich stellt wäre also: woher erkennt man dann irgendwann, dass die banken nun wieder sicher sind? hat sich das schonmal jemand überlegt? ....


    warte ab, bis man mal für ein paar Wochen oder bis zu drei Monaten nichts mehr über Schnelltender und Bankenstützungen liest...


    Momentan halte ich die Risiken, Banken Geld anzuvertrauen für völlig unvertretbar.


    Was interessiert mich eine Einlagensicherung, wenn ich dann ewig und drei Tage auf mein Geld warten muss?

    Was tun?


    Bei der undurchsichtigen Finanzlage im Bankensektor?


    Abräumen und ab in den Banksave mit den Banknoten.


    Warum?


    Na, wenn Banken untereinander schon nicht mehr trauen......


    dann werden die schon wissen, warum das so ist.


    Details interessieren wirklich keinen mehr. Der Zug ist abgefahren!.


    Handlen, wie die richtigen Profis (nicht wie die rasierten Hedgefondsdeppen) ist nun angesagt.


    Aktives Risikomanagement ist gefragt.


    Alles klar?

    Zitat

    Original von traveller


    Die Anonymität, m.E. nach in einer Zeit der totalen Überwachung und des gläsernen Bürgers wichtiges Argument, ist bei einem Tafelgeschäft zumindest bis zu bestimmtem Beträgen gewährleistet.
    Damit möchte ich dir nicht unterstellen, dass du mit den Kundendaten "sorglos" umgehst. Wer aber gibt mir die Sicherheit, dass du nicht eines Tages vom Gesetzgeber gezwungen wirst deine Kundendatei offenzulegen ? Ein Vorwand lässt sich in kritischen Zeiten immer finden (Terror- oder organisierte Kriminalitätsbekämpfung ect.) Schäuble und Anhänger sind da sicher sehr erfindungsreich wenn es um den eigenen Machterhalt geht.


    a.) es gibt Kaufbelege
    b.) Edelmetalle sind Valoren. Die werden nur beim Dieb beschlagnahmt und bei dem, der weis, daß er vom Dieb gekauft hat.
    c.) brauche keinen Werttransporter vor meiner Tür
    d.) Termine / Reservierungen werden nur mit bekannten Kunden gemacht. Alle anderen müssen kommen und nehmen, was da ist....
    .....


    Das Leben ist ja sooo schwer.

    Keine Angst zu haben ist ein sehr großer Fehler.


    Sowas zeugt von zu großer Selbstsicherheit. Und ist meist der Anfang vom Ende.


    Krisen entstehen unter anderem deswegen, weil viele Menschen viel zu lange keine Angst gehabt haben und dann entweder irgendwann von der Realität oder ihrer Angst eingeholt wurden.


    Früh genug Angst haben, das kann Kapital- und lebensrettend sein.


    Beispiel: Titanic.

    Den üblichen Beschwichtigungsformeln kann niemals unbedingt geglaubt werden. Man muss vielmehr die Möglichkeit in Betracht ziehen, daß sie bis zum Schluss lügen werden und alles versuchen, eine vorzeitige Insolvenz abzuwenden. Beispiele für Lügen der letzten Wochen/Tage/Stunden und Minuten gibt es genügend.....


    Beim Geld da hört bekanntlich die Freundschaft auf. Geld ist scheu wie ein Reh, heisst es. Und längst nicht treu wie GOLD, denn Niebelungentreue hat immer aufs Neue wieder ins Verderben geführt. Generation für Generation. Man muss realistisch sein und eine gesunde Portion wirtschaftlichen Überlebenswillen besitzen: Zeit scheu zu werden und zu fliehen, solange es noch geht!. Vergesst Zinsversprechungen von Banken, deren Dachinstitute möglicher Weise ebenfalls bald kolabieren könntern, wenn sie denn nicht in letzter Sekunde "gerettet" werden sollten. Das sind solange lediglich Aufbuchungen, bis ihr euer Geld habt. Aufbuchungen, die ihr selbst noch beim Totalverlust eures Vermögens versteuern müsstet (vgl. "Göttinger Gruppe). Allein das könnte euch im Krisenfall das Genick brechen!. Sie könnten das Allerletzte aus euch herauspressen und ggf. sogar pfänden lassen, was pfändbar ist. Kommt es wirklich zu Bankrun, dann ist es zu spät: An euer Geld kommt ihr dann (ggf. sogar per Gesetz) erst mal nicht mehr ran. Andere werden dann damit (bevor es nahezu wertlos verfällt) Schnäppchen jagen und erlegen. Ihr dürft denen dann zusehen, wie sie sich an euren Spargroschen gesundstossen werden.


    Könnt ihr ausschließen, daß es so kommen wird, wenn ihr nicht selbst Kontrolle und Verfügungsgewalt über euer Geld habt?!.


    So, wie in den letzten Jahren in D investiert wurde (Aufschwunglüge) müssen das deutsche Sparergeld und das deutsche Altersvorsorgegeld mangels inländischer Kredtnachfrage ja großteils ins Ausland gewandert sein.....


    Es ist in die USA, nach Irland, Großbritanien und nach Spanien abgewandert..... Exakt in die "Bubble-Volkswirtschaften" in denen Immobilienpreisentwicklungen die Wirtschaft gepusht haben.....


    Die "letzten oder nächsten Drei", die kommen bald auch an die Reihe. Das ist absolut unvermeidbar und mathematisch-funktional absolut zwingend.


    Vermtlich werden Wertpapiere ge- und verkauft, die garnicht existieren, sog. "naked short sales".


    Kommt es hart auf hart und geht es sich um die Wurst, so kann es sein, daß Aktionären wegen derlei betrügerischen Machenschaften ihre Aktienbestände "ausgebucht" werden, weil sie inexistent waren.


    Ich weiß daß es ungeheuerlich ist, sowas anzudenken. Aber wäre es auch wirklich unmöglich sowas zu praktizieren?


    Ok, dies würde dann dem Totalzusammenbruch der Wertpapiermärkte gleichkommen. Aber vielleicht fehlt genau das zur vollständigen "Entreicherung" der Mittelschicht? Unruhen und schwerste Übergriffe der Betrogenen (in den USA darf ja noch jeder Bürger Waffen erwerben) wären dann wohl möglich. Dafür hättem man bereits vorgesorgt. Stichwort: Heimatschutz. Aber viellecht trifft es ja primär Ausländer. So, wie beim ABS-/ MBS-Giftmüll.


    Es wird noch einiges "gezaubert" werden. Bankenschließungen inklusive. Die "Opfer" sind dann erst mal raus, müssen eine Runde lang aussetzen (wie beim Monopoli). Danach sind deren Spargroschen wertlos oder teilentwertet.


    Einzig mögliche Gegenalternative: rechtzeitiger privater "Sellof" und Edelmetall- und Bargeldanlage. Kann derzeit das Allerfalscheste nicht sein....

    GoldVector: In Japan war das Umfeld aber ehr deflationär. Hier ist es voll inflationär. Warte ab, bis die Zinsen gesenkt wurden, dann laufen die Preise davon. Denn werden die Sparer über Kaufkraftschwund an der Anpassung des Geldüberhanges beteiligt.


    PS: keiner weiss, wo die Profiteure der Entwicklungen der letzten Jahre ihr Geld (märchenhafte Profite nach frühzeitiger Abwicklung beispielsweise des YEN-Carry-Trades) gepartk haben und welche Gestalt es angenommen hat....


    Feststeht jedenfalls: Auf Sparkonten wird man es derzeit ganz gewiss nicht finden, weil viel zu riskant.....

    Zitat

    Original von PatroneLupo
    Was glaubt ihr wer diesen finanziellen Giftmüll in den Büchern hat....unsere Banken.Die Hedgefonds haben doch den Dreck mit deren Krediten gekauft....und die Amis haben sie overseas geschickt...hahahahahahahaah


    cu DL....es wird lustig :D :D :D


    Mangels Alternativen muss es genau so sein, wie Du das beschrieben hast. Die Bürger der USA sparen. als Gesamtheit betrachtet, schon seit Jahren nicht mehr.


    Schlussfolgerung: Die Subprime-Verluste muss daher das in die USA exportierende Ausland tragen.



    G E G E N M A S S N A H M E N


    Einzig verbleibende Gegenmaßnahme für diejenigen, die nichts riskieren wollen und zudem lediglich auf individueller Ebene sind: Alle Bankkonten nahezu komplett abräumen. Gelder in Silberzehner, kurzlaufende Staatsanleihen (Schweiz, Deutschland, Österreich) Banknoten (im Banksave lagern) und / oder physischem Edelmetall transferieren.


    Raus aus allen Aktienanlagen, weil die bei versiegender Liquidität im Wert implodieren können. Auch Goldaktien und Rohstoffwerte könnte es treffen.


    Raus aus allen Rohstoffen. Ausnahme Gold und Silber und mit Einschränkungen Platinmetalle.


    Raus aus allen Zertifikaten. Die werden bei Insolvenz des Emittenten völlig wertlos und schon bei Insolvenzgefahr des Emittenten völlig illiquide.


    Ähnliches gilt für Fonds, die Auszahlungen bei ungünstiger Börsenlage verzögern / verweigern. Raus mit solchen Risiken!.


    Noch sollte neben (ausschließlich physischem) Edelmetall auch Cash gehalten werden. Wegen des Szenarios eines deflationären Crashes, der erst später in Hyperinflation mündet.


    Wackeln die Währungen, sollte man Banknoten und Staatsanleihen in GOLD oder SILBER transferieren. Ausreichende Liquidität sollte ,man dann nur noch in 10-EUR-Silberstücken (Deutschland) halten.


    Wenn man von einem Zusammenbruch alle hundert Jahre ausgeht, beträgt die monatliche Eintrittswahrscheinlichkeit 1 Promill. Noch vor zwei Jahren waren es vielleicht 0,5 Promill je Monat, weil damals noch relativ ruhige Zeiten waren. Nun dürften es 10 bis 20 Promill je Monat sein. Um das zu kompensieren müssten Geldwertanlagen bei 10 Prozent Geldmengenwachstum und wirtschaftlicher Stagnation etwa 25 bis 35 Prozent jährlicher Rendite abwerfen. Und die sehe ich derzeit nirgends.

    Zitat

    Original von elsilbero
    Zumindest geht es in die Richtung einer Rezession.
    Deswegen wird man massiv etwas tun müssen!


    Eine Rezession kann nicht mehr abgewendet werden. Nur noch eine nominelle Deflation, gerechnet in Euros oder Dollars.....


    Die Realeinkommen werden dennoch stetig sinken und viele Menschen werden bitterarm werden.


    Egal, ob bei steigenden oder bei fallenden Preisen. Bei steigenden Preisen geht das psychologisch einfacher..... weil man den Menschen nichts wegnimmt.

    Zitat

    Original von doedel
    .....- Wo ist denn das ganze Geld hin, das momentan anscheinend überall abgezogen wird (Cash is King!)?.....


    Nochmal: mit Krediten erworbene Vermögenswerte werden verkauft. Das Geld (Euros oder Dollars) wird in YEN gewechselt. Mit dem YEN werden die Schulden für YEN-Kredite (mit denen Assete gekauft wurden) abgetragen. Das Geld landet da, wo es herkam: BOJ. Im NICHTS.


    Es verschwindet genau so, wie es geschöpft wurde. Sang- und klanglos geht es ins NIchts zurück.


    Und das ist kein Scherz und keine Ironie oder Satire!.


    Hokuspokus Aberakadabera :D:D:D


    Ach ja: da sind dann noch die mit den Krediten hochgetriebenen Bewertungen. Son Mist. Jetzt gibt es plötzlich mehr Werte, als GELD. Nun gut: es bilden sich dann eben neue Gleichgewichte. Märkte tun sowas halt jeden Tag aufs neue: Die Preise fallen, je weniger Kredit es gibt....


    Mit Geld, das es wirklich gibt (physisches Gold und SILBER) kann sowas in der Art so nicht passieren...... Das geht nur dann, wenn Menschen Dinge mit Geldern einkaufen, denen keine Waren gegenüberstehen, wobei diese Gelder, weil sie nichts außer Versprechungen darstellen, beliebig vermehrt werden können.


    Beispiel:


    Anstelle eines bereits zu Anfang gezahlten Fuffis verspreche ich einem Freudenmädchen 10 weitere davon. Was meint ihr, wie die sich ins Zeug legt. Nachher sage ich ihr dann, daß alles nur ein Scherz gewesen sei.....


    Ergebnis: ich habe meinen Teil der Leistung erhalten und sie darf Trübsal oder andere Dinge ......
    Alles klar?!.


    Andersherum: hätte ich ihr 100 weitere Fuffies versprochen, wäre sie argwöhnisch geworden. Eine andere, die erst denkt und dann arbeitet, wäre vielleicht schon bei fünf Fuffies hellhörig geworden......


    Merke: Wenn Versprechungen immer größere Ausmaße annehmen glauben immer weniger Menschen an deren Erfüllung. Weil Geld/Sparguthaben/Rentenversprechungen auch irgendwie Versprechungen sind..... und diese ständig zunehmen...... gehen nun immer mehr Menschen hin und lösen die ihnen gemachten Versprechungen, ggf. auch plötzlich oder vorzeitig ein. Heben Gelder ab und horten diese. Oder heben Gelder ab und kaufen GOLD.


    Physisches Gold ist stofflich präsente, durch Förderung und Gewinnung erbrachte Leistung. Kein Versprechen. Papiergold ist das alles nicht. Es ist nur ein Versprechen, das wie jedes andere Versprechen gebrochen werden kann.....


    je niedriger der Zins, desto geringer wiegt der Nachteil von GOLD, keine Zinsen abzuwerfen.


    Denke mal darüber nach, was das mittelfristig für den Goldpreis bedeuten wird.


    Die müssen die Zinsen senken, weil sonst alles zusammenkracht. Um den Sparern ihre gestiegenen Anlagerisiken auszugleichen, müssten die Zinsen aber steigen.....


    Nun mach da mal was draus :)

    Bei 50 Basispunkten wird es nicht bleiben. Binnen drei Wochen haben wir die nächste Zinssenkung gesehen. Auch das wird nicht die letzte gewesen sein.


    Die EZB wird binnen 14 Tagen mit einer Zinssenkung nachziehen.

    Zitat

    Original von GOLD_Baron


    Ich habe heute 8000 Shares nachgekauft! Mittlerweile über 400k. Glaub es oder nicht. Deine Diskussionskultur war heute völlig daneben.


    Du musst wissen, was Du machst, Baron. 400 K für einen Einzelwert ist eine Menge Holz.


    Nur ein Tip: Irgendwann sollte man aufhören "nachzukaufen" und statt dessen intensiv darüber "nachzudenken" ob es nicht besser ist, in andere Werte zu streuen.


    Bei allem, was sich PR-mäßig gut verkauft gehen bei mir die roten Alarmlampen an.....

    Zitat

    Original von silverchiller


    Genau das ist doch der Punkt und genau das passiert gerade exzessiv und durchaus erfolgreich. Nebenbei bringt es dicke Gewinne in die Taschen dieser Verbrecher..... X( X(


    weil auf Kredit Investierte verkaufen, bevor man sie dazu zwingt bzw. zum Verkaufen gezwungen werden, wenn sie zu viel Kredit aufgenommen hatten.


    Dummer Weise wissen die, die nackt verkaufen ganz genau welche Aktien auf Kredit gekauft wurden. Denn: sie haben die Kredite ja selbst vergeben.


    Das ist wie, wenn beim Pokern eure Gegner wissen würden, welches Blatt ihr habt, ihr aber nicht deren Blätter kennt.


    Würdet ihr da mitspielen, wäre das doch Idiotie.


    Denkt alle mal darüber nach!.


    Ich fahre nicht umsonst eine mindestens 5-Prozent-Cash-Quote und Null-Prozent Kreditlinie......


    Und selbst, wenn der HUI bei 100 stünde und der POG bei 200 Dollars: . Die 5 Prozent CASH in Silberezehnern würden bleiben.


    @Eldo: im Extremfall werden Aktien verkauft, die garnicht existieren (naked short sales). Das kann so weit führen, daß nicht mehr feststellbar ist, wen echte Aktien gehören und wer Aktien gut geschrieben bekommen hat, die es nie gab.


    Und anders, als mit solchen kriminellen Machenschaften kriegt man den HUI auch nicht gedrückt. Wenigstens nicht in der derzeitigen Situation an den Welt-Finanzmärkten.


    Dieses Risiko existiert noch zusätzlich zu den üblichen Kreditreiiken beim Aktienkauf.


    Und nur falls das System überlebt ist es möglich, die nackt verkauften Aktien zu erwerben und den Betrug nachträglich "ungeschehen" zu machen. Dann aber werden die so "geshorteten" Aktien stark steigen - zumindes tbesteht die Chance.


    Dein Problem ist folgendes:


    Mit GOLD sicherst Du Dich gegen den Systemkollaps ab, der kommen wird. Mit GOLDAKTIEN kannst Du nur mit extremen Einschränkungen im System profitieren und kippt es, dann wären physisches GOLD oder Silber die bessere Wahl gewesen, weil sie in der Hyperinflation und bei geschlossenen Börsen liquide sind und bleiben......

    Paris macht sich an der Seite von Herrn Eichelburg wirklich gut. Plötzlich wirkt sie fraulich und erwachsen. WOW!


    Würde mich nicht wundern, wenn sie ihn für Auftritte engagiert....


    ...wobei er sich in GOLD bezahlen lässt. Bringt gewiss mehr als Consulting....