Beiträge von mesodor39

    Zitat:
    Die Stunde der Zertifikate
    An der Börse regiert Unsicherheit. Zertifikate bieten Anlegern in dieser Situation Schutz.

    Zitatende


    Doch lest selbst:


    http://onwirtschaft.t-online.de/c/12/07/43/30/12074330.html


    Ohne jeden weiteren Kommentar.


    Erklärung für Neulinge & Einsteiger:
    Zertifikate sind rechtlich betrachtet Inhaberschuldverschreibungen und daher nicht durch Einlagensicherungsfonds geschützt.


    Im Insolvenzfall des Emittenten werden sie nachrangig nach Spareinlagen (Sparbücher, Festgeld, Girokonto) bedient.
    In einem solchen Fall können die Besitzer von Zertifikaten sogar völlig leer ausgehen, weil diese Ansprüche ungesichert sind.

    @Horstwalter: sowas kommt für Normalbürger kaum in Betracht. Du hast mit Silber und GOLD sehr hohe Klumpenrisiken und kannst substanziell wenn überhaupt nur durch Verschiebungen des Gold-Silber-Verhältnisses profitieren, entsprechende heftige Schwankungen und Umschichtungen vorausgesetzt. Prinzipiell bewahren GOLD und SILBER Eigentumsrechte vor Insolvenz und Inflationierung und ggf. Substanzbesteuerung. Mehr aber auch nicht. Gold und Silber sind stets nur das wert, was man dafür bekommt.


    Anders eine selbstgenutzte Immobilie: die bringt jeden Monat Nutzen. Ist die groß genug (Mehrparteienhaus) kann man einen Teil davon auch vermieten. Ohne die Risiken der Inflationierung / Insolvenz, jedoch mit Vermieterrisiken.


    Und da sind dann auch noch Aktien. OK: momentan viel zu teuer und viele Firmen leben schon seit Jahren von ihrer Substanz - sie geben es nur nicht zu. Aber: versiegen Kredite und Liquidität, dann gibt es Ausverkaufskurse. Derzeit sehe ich nur drei Dinge:
    - Edelmetall
    - CASH (Silberzehner)
    - Immobilien (Deutschland, Eigennutzung, ggf. Vermietung nur bei mehr als 8 Prozent vor Steuern und Abschreibungen und geringem Instandhaltungsbedarf).


    Alles andere ist zu riskant und/oder substanziell viel zu hoch bewertet.

    mvd: wo sparen denn die Menschen bis zum Verhungern? in den USA? Wohl kaum. Sonst gäbe es da kein Subprime. Denn: Sparen schafft Kredit und Sicherheit innerhalb einer Volkswirtschaft.


    Ganz anders, wenn eine Voklswirtschaft auf Pump lebt und andere Volkswirtschaften dafür sparen.


    Gibt es eine internationale Finanz- und Kreditaufsicht?


    NEIN.


    Kann man einem nackten Mann in die Tasche greifen? Nein, nicht wirklich.


    Wohl aber ist es hier und auch anderswo stets möglich, auch mit NULL Vermögen und NULL persönlicher Haftung (geht nur mangels Haftungsmasse) jede Menge Geld ín den Sand zu setzen. Und so gigantische Schäden zu verursachen.


    Man muss dafür nur raffiniert genug lügen und Betrügen und Komplizen finden, die bereit sind so zu tun, als wenn sie diese allzu offensichtlichen Lügen und Betrügereien wirklich glauben würden.


    Also Leute, die bereit sind, beispielsweise um einen Cent persönlichen Vorteiles willen hunderte Euros an Sparer- oder Pensionsgeldern fehlzuleiten. Nur, um zukünftige Zinsgutschriften (buchungen) zu versprechen, denen jede reale Entsprechung fehlt.


    Warum wohl haben die verantwortlichen IKB-Manager die Risiken nich tsichtbar in ihre AG-Bilanz mit hineingenommen?.



    Und nun kommts: Der Schaden kann niemals da sein, wo nichts gespart wird. Also bleiben nur die klassischen Sparer-Nationen überig, die die Hauptlast der Subprime-Schäden und der ins unsinnige abgeglittenen Kreditexpansion tragen müssen.


    Wie bereits im Ausgangsposting angedeutet:


    Es ist deren Dollar, aber leider sind es "unsere" Ersparnisse und damit auch unser Problem.


    Firmen mittels Gerichtsurteilen und Übernehmen auszuplündern, das reicht bei den Finanz- und Konsumbedarf der kriegsführenden und in Richtung faschistischer Überwachungsstaat abgleitenden USA längst nicht mehr aus. Im alten Rom waren es nur Brot und Spiele. Im neuen "Rom" ist es der american Way of live, den die Sparer der Welt zu finanzieren haben. Und das ohne reale Gegenleistung.


    Das genau sind die Lehren daraus.


    Gold, Silber und selbstgenutzte Immobilien sind Möglichkeiten, Eigentum, Vermögen und Kapital auch vor Konsum und damit auch vor der Vernichtung durch räuberische Imperien, Banken, Finanzindustrien und nicht rückzahlungswillige oder rückzahlungsfähige Kreditnehmer besser zu schützen, als Geldwertanlagen dies vermögen.

    gleich mehrere Suppen (auch "Fonds" genannt) hat der alte Goldhasser und -shortseller gekocht und gierig verköstigt. Und eine davon war wohl mit Subprime-Bakterien versucht. Macht drei Miliarden Dollar Rechnung von Dr. Gold :D:D:D


    Und auskuriert ist der alte Lump noch lange nicht.


    Momentan dehydriert er vor sich hin....

    GOLD_Baron: habe es eben auch auf hartgeld.com gelesen und wollte es im emuenzen-forum verlinken. Habe es aber nicht gemacht. Zu riskant. Wie war das noch mal mit Herrn Breuer und Herrn Kirch? Keine Lust, mich da schadensersatzpflichtig zu machen.....


    Kann wirklich ein Einzelfall sein. Erst wenn sich derlei Fälle bei bestimmten Banken oder Banken allgemein häufen wird es brenzelig. Dann aber ist es für konkrete Warnungen bereits viel zu spät.


    Ich belasse es daher bei dem allgemeinen Rat, als Privatperson ausreichende Liquidität und ausreichende physische Edelmetallquote nebst Vorräten an Nahrungsmitteln und Artikeln des täglichen Bedarfes sicher zu stellen.

    Zitat

    Original von Einsiedler
    ...Es ist mir zwar nach wie vor schleierhaft, woher soviele Leute ihren Optimismus nehmen. Wenn ich noch irgendwelche Wertpapiere in den letzten Tagen/Wochen gehabt hätte, hätte ich die alle verkauft und würde jetzt erst mal warten, was noch kommt.


    Mir ist das völlig klar: Absolute, kollektive Realitätsverweigerung. Bei Aktien auch als "Greenspan-Put" bekannt.....


    Klartext: Die Liquiditätsspritzen wirken kurzzeitig und ermöglichen es den Banken derzeit noch börsenfähige Wertpapiere abzubauen und Kurzfristig vergebene Kredite und Wertpapierkredite fällig zu stellen. So haben die betroffenen Institute ein wenig Zeit, Liquidität zu generieren.


    Nicht hingegen helfen Liquiditätsspritzen bei der Kompensation von Forderungsausfällen. Da helfen nur drei Dinge:
    Eigenkapital, Kapitalerhöhungen, Staatsknete/Staatsbürgschaften.


    Ist erstgenanntes nicht vorhanden und werden die beiden letztgenannten nicht gewährt, gehts ab zum Konkursrichter.


    Passiert das mehreren Instituten, dann greifen selbst Einlagensicherungsfonds, denen alle Banken angehören nicht mehr.


    Das Dicke Ende könnte also erst noch kommen. Für Entwarnungen ist es viel zu früh.

    Ausgehend vom Tread "Angst um mein Geld" möchte ich hier öffentlich die Frage stellen, ob die US-Subprime-Krise nicht den Dollar, sondern primär den Euro zerreißen könnte.


    Begründung: Europäische Banken scheinen derzeit die Hauptlast zu tragen.


    Indizien dafür: Das Volumen der EZB-Schnelltender ist weitaus größer, als die Volumina der "Finanzspritzen" in den USA und erst recht die der "Finanzspritzen" anderswo in der Welt.


    Wie war das nochmal:


    Es ist unser Dollar, aber euer Problem.



    PS: Mittlerweile reicht es nicht mehr, europäische Firmen über US-Klagen oder Übernahmen (Voicestream / Crysler) auszuplündern. Nun werden die Sparkonten und die Pensionskassen mittels "Subprime-Bonds" und anderen "Giftmüll" abgeräumt.


    Dies könnte den Euro zerreißen, der in Begriff war, dem US-Dollar als Welt-Leitwährung ebenbürtig und damit gefährlich zu werden.....


    Hallo chris!


    beim Geld sollte die Freundschaft aufhören, damit sie nicht darunter leidet. Redet vernünftig miteinander. Jede von euch muss wissen, was sie will. Geld und Freundschaft vermischen, ob das gut geht?.


    Ggf. teilt ihr euer Vermögen auf und bleibt befreundet und zusammen, als daß ihr Streit bekommt, euch trennt und dann euer Vermögen aufteilt.....


    Streut ihr eure Anlagen in schlechten / riskanten Zeiten, so vermindert das nicht die Chance euer Ziel (Haus) zu erreichen, sondern erhöht die Wahrscheinlichkeit, daß ihr euer Ziel doch noch erreicht. Auch wenn es (im günstigsten Fall) wegen teilweisen Zinsverzicht etwas länger dauern sollte.


    PS: für 60.000 kriegt ihr in meiner Gegend eine frisch renovierte 60-70-qm Wohnung. Auch eine Alternative. Wohnen, Miete sparen, statt Zinsen kassieren.... Und Null Bankcrashrisiko.....


    Ihr könnt dann ja wieder weiter sparen, etwa 400 EUR (Mietersoarnis) jeden Monat mehr.....
    ist besser als Zinsen.

    Zitat

    Original von goldkind
    Weil die Amis die meisten der faulen Kredite weiterverkauft haben, vor allem nach Europa und hier speziell nach Deutschland. Die Gier nach Geld ist in Deutschland bekanntlich am grössten und wer kann schon "nein sagen kredite mit hohen Renditen einzukaufen und dafür das gute Spargeld der Omas (verzinst zu 1,5%) dafür herzugeben.



    Wir stehen ja erst am Anfang, das Feuerwerk beginnt erst noch, was da bisher brennt ist nur die Zündschnur!


    klar haben sie das. In den USA wird kaum mehr gespart. Also liegen die Risiken großteils in Euroland.


    Klar ist die Gier in Deutschland am größten. Weil hierzulande faktisch nichts mehr investiert wird, außer auf Pump und in Hartz-IV & solchen Murks. Es wird durch Sparen mehr und mehr Geld aus der Wirtschaft gezogen. Dem finanziellen Zusammenbruch wird daher vielleicht bald der wirtschaftliche folgen.


    Ich schreibe ja schon seit Jahren, daß fesetzlich gedörderte private Altersvorsorge, Einzahlungen in Kapital-Lebensversicherungen oder langfristige Geld-Sparpläne gefährlicher Schwachsinn sind.


    Nun gibt es die Quittng dafür.


    Ich selbst habe bereits 2004 alle Bankkonten großteils abgeräumt und Ende 2005 alle Investmentfonds-Anteile abgestoßen (außer VWL):
    Gold und Cash (Silberzehner) in Bankfächern. Sch... auf die paar Zinsen - nur Bares ist wahres.


    Wenn Geldmengen nicht mehr sinnvoll in der Wirtschaft eingesetzt werden, dann entstehen Spekulationsblasen und Kreditvergabe an nicht kreditwürdige Schuldner (Subprime & Co.).


    Dann macht Geld verleihen (Konten, Banken, Sparpläne etc.) keinen Sinn mehr.


    Viele Statisikken sind so manipuliert, daß ihnen jede Aussagefähigkeit abhanden gekommen ist. Es gibt keine verlässlichen Infos mehr für Anleger. Das genau ist die traurige und bittere Wahrheit.


    Es gibt keinen Schutz für Sparer mehr. Nur mehr Gold und silberhaltiges Bargeld garantieren und bewahren halbwegs Eigentumsrechte.


    Und klar: der ganze Fiat- und Lügnerkredite-Dreck fällt auf die (meist deutschen) Keinsparer zurück. Das große Geld flieht gerade oder ist schon geflohen. Z.B. in Gold, Silber, Land und andere Realwerte.


    Und der deutsche Mittelstand wird platt gemacht.

    Wenn Du Angst hast, mache folgendes:
    Spiele extrem auf Nummer Sicher. Baue Forderungsrisiken und Anbsprüche so weit als möglich das wirtschaftlich vertretbar ist, ab.


    - Bankschließfach (sicheres Bankfach im Bankrtesor, keines der Fächer, in denen Sparbücher verwahrt werden) anmieten.


    - Konten mit jederzeit fälligen Beträgen (Girokonto, Tagesgeldkonto usw.) bis auf kleinere Beträge für Abbuchungen komplett abräumen und die Banknoten solange in das Bankfach legen, bis klar ist, was Sache ist.


    - Mindestens 10 Prozent des Gesamtvermögens in GOLD bunkern.


    - Mindestens 10 Prozent des Gesamtvermögens in Silberzehnern bunkern.


    Wichtig dabei: Edelmetallanteil (Gold) und Liquidität sollten in etwa die Waage halten, keiner weis, ob der Crash, wenn er kommt, nicht zuerst deflationärer Natur sein sollte, und wie lange die Deflationsphase andauern wird. Also nicht mehr GOLD / Edelmetall kaufen, als wertmäßig in Banknoten oder Silberzehnern gehalten wird!.


    - ein bis zwei Netto-Monatsgehälter daheim, versteckt auf mehrere Stellen in Banknoten oder besser noch in Silberzehnern bunkern


    Vorräte aufstocken und für etwa 4 Wochen lang lagerbare Grundnahrungsmittel (Schokolade, Mehl, Reis, Nudeln, etwas Alkohol, Getränke und Gewürze) einkaufen und lagern.


    Konten sind derzeit in der Tat viel zu riskant. Die Zinsen gewähren weder Inflationsausgleich, noch Risikokompensation. Wenn schon Banken einande rnicht mehr vertrauen (sie werden schon wissen, warum), dann traue Du auch keiner Bank mehr. Bei mehreren Bankenpleiten kann auch der Einlagensicherungsfonds nichts mehr machen. Das ist im System nicht vorgesehen. Dieses Szenario liegt derzeit durchaus im Bereich des Möglichen, wenn es auch ehr weniger wahrscheinlich ist, als unbegrenzter Kredit für alle Banken.


    Angst ist OK, sofern sie begründet ist (Pressenachrichten) und solange sie nicht in Panik umschlägt. 100 Prozent Edelmetall können auch riskant sein und Panikzustände (z.B. bei Goldpreisdrückungen) verursachen. Also sollte man kein Risiko durch ein anderes ersetzen, sondern nicht eliminierbare Risiken streuen.


    Es wird eine nochmalige Verschärfung der Rezession geben, die seit 2001 andauert.

    Zitat

    Original von persi
    Bezgl. der physischen Hinterlegung von ETFs. Barclays, ja hier denke ich das vermutlich ein Papiertiger dahintersteht, aber die ZKB Bank ist eine AAA Bank - vergessen ? und in der Schweiz, einer Schweiz die alle Kriege autark überstanden und deren Franken vermutlich eher als alle anderen Papierwährungen ev. Krisen überstehen würde....
    Silber physisch zu kaufen ist ja ganz nett, aber versucht doch mal 100.000 € zu kaufen, habt ihr eine Garage dafür? Der ZKB ETF hat praktische kaum Gebühren, daher empfehle ich "wenn" dann dort den Silber ETF zu kaufen. Bei Gold stimme ich überein, das kann man sich ins Haus legen, ist sicherer und realer. Aber Silberfuchsen ?.. Ob bei der ZKB der Silber ETF auch zu 100% unterlegt ist, bezweifle ich auch stark, leider wird kaum jemand das überprüfen können, oder ? Ausserdem wird vermutlich "unter der Bahnhofstrasse nich reichen, bei den Mengen.
    Weiss jemand Näheres bzgl. der realen Unterlegung des Silber ETF der ZKB ?


    Na dann versuch doch mal für 100.000 EUR oder auch meinetwegen 100.000 Unzen Barclays-Silber-ETF-Anteile zu verkaufen, wenn der Fonds geschlossen hat oder Barclays konkurs gegangen ist.


    Oder willst Du behaupten, daß beide Fälle wirklich absolut undenkbar sind?

    Versuchen könnten sie es. Weil aber den 350.000 nur noch 200.000 nicht erbrachte Leistungen gegenüberstehen wäre es sittenwidrig, auf den 350.000 zu bestehen.


    Die Bank kann zwar kurzfristig und rechtswidrig vollstrecken und das Haus ist dann weg. Aber die 150.000, die kann man sich vom Konkursverwalter und vom Bankmanagement zurückholen. Stichwort: unerlaubte Handlung, Untreue, Betrug, Unterschlagung.....


    Ich überlege auch, längst bezahlte Grundschulden aus den Grundbüchern austragen zu lassen....


    Jedoch: die Schuld wurde nur eingetragen, aber nicht verbrieft.


    Also gibt es bei mir keinen Schuldbrief, sondern nur einen Kreditvertrag, der aber erfüllt ist (hat mir die Bank damals bestätigt).


    MIt einem Schuldbrief, der verkauft werden kann, ist das eine haarige Angelegenheit. Gegen den Käufer kannst Du nichts ausrichten, wohl aber gegen den Verkäufer......


    Möglicher Weise hast Du Pech, das Haus ging für 50.000 weg und sie wollen noch 300.000 von Dir. Aber: Da wirst Du in der Krise nicht der Einzige sein. Und das dürfte enen Volksaufstand geben. Also muss der Gesetzgeber da einspringen, soll es nicht zum Äußersten kommen.....

    Meine Frau winkt immer nur ab und meint: das kann alles garnicht sein.... Sie ist der perfekte Kontra-Indikator. Wenn sie kopfschüttelnd und vor Wut glühend über meine "Anlageentscheidungen" und "Käufe" herzeiht, dann weis ich: das gibt meist fette Proftie :)


    Gestern wurde ich für einen kurzen Moment stutzig, als sie meinte:
    wenn das nun wirklich passieren sollte, dann wären ja die ganzen Ersparnisse der (absolut beratungsresistenten) Familienangehörigen verloren - alles zusamen eine hohe sechsstellige Summe. Das wäre aber wirklich schade.....


    Ich darauf zu ihr: das erkläre ich denen ja bereits seit Jahren. Habe ich Dich jemals in Gelddingen belogen oder schlecht beraten? Vor kurzem hast Du ja selber gesagt, daß bereits vieles teurer geworden ist. Weist Du noch vor drei Jahren: da hast Du auch mit dem Kopf geschüttelt. Darauifhin sie mitleidig mit einem Augenaufschlag, der seines gleichen sucht:


    Aber die Banken können doch nicht zu machen. Und auch das Geld muss ja auch seinen Wert behalten. Wie soll das dann sonst alles weiter gehen.....


    In diesem Moment war ich wieder sowas von beruhigt, das könnt ihr euch garnicht vorstellen.....

    Zitat

    Original von PMChris
    Die PPT kann drehen wie sie will. Der Geist ist aus der Flasche und nicht mehr aufzuhalten. Der US Consumer hat wegen des Housing Hypothekenmarktproblems und einer darauf folgenden weltweiten Kreditklemme bei weniger Geld zum ausgeben.
    Damit wird die US und Weltwirtschaft schrumpfen. Der US Kongress wird Zölle für Wareneinfuhr aus China erhöhen um den Jobmarkt in USA zu entlasten. China wird so oder so versuchen seine US-Dollar Schuldverschreibungen in etwas Werthaltigeres, sei es Rohstoffe oder Immobilien, umzuwandeln. Das China aud Dauer als US Ober-PPT fungiert, ist lächerlich. Die können sehr gut rechnen und was Staatsräson angeht, war sich schon immer jeder selbst der Nächste...


    Meine Einschätzung, es wird nicht unbedingt einen schwarzen Donnerstag oder Freitag geben aber die Börsen werden weltweit in den nächsten zwei Jahren auf Talfahrt gehen und so 1-3% pro Tag mit den üblichen Schwankungen abwärts gehen. War übrigens von 1929 bis 1931 ähnlich.


    Lass es mal im Mittel 0,2 bis 0,5 Prozent je Tag sein..... Das tut, gerechnet auf zwei oder drei Jahre auch noch weh genug. Jeden Monat 1/3 weniger..... da muss, wenn das mehrere Monate so läuft, massivst monetisiert werden. Bei jedem Monat 5 bis 10 Prozent Minus am Aktienmarkt, kann man auch eine Deflation aussitzen....

    Zitat

    Original von Mehlwurm
    Die 100 Mrd. von gestern müssen heute zurück an die EZB. Die 60 Mrd. nach 3 Tagen. Die Banken können 100 nicht zurückgeben -> deshalb heute neue 60 als Zahlungsaufschub.


    PS:
    Totz fallender Preise für Gold und Silber scheint die Nachfrage enorm zu sein. Bei Argentarius: "Lieber Kunde,
    durch die zur Zeit weltweit extrem hohe Nachfrage an Bullion-Silber-Produkten der kanadischen, amerikanischen und australischen Mint und den damit verbundenen Produktionsengpässen wird der Verkauf dieser Standardprodukte vermutlich für mehrere Wochen ausgesetzt." Gestern gab es noch 30 Krügerränder, 100 1 Pfund Elisabeth und viele Tscherwonez. Heute ist fast alles weg. Dabei Argentarius dürfte bei den Händlern noch ein sehr kleiner (Umsatz)Fisch sein.


    ja, da haben sich einige ihre ganz private "Goldspritze" genehmigt....


    wenn das so weiter geht setzen sie der FED und der EZB den goldenen (Gnaden)Schuss.


    Mal schaun, was sie schneller können:


    Geld drucken oder Gold verkaufen......


    Auf jeden Fall wird am Ende der Goldvorräte noch verdammt viel Papier-Geld übrig sein, das dann aber zu seinem inneren Wert zurückkehrt: Null.

    Zitat

    Original von TeeKay
    Was willst du denn abhaken?


    Meine Meinung: wenn du die Muenzen nichtmal selbst sortieren willst, scheinst du ja keinen Spass dran zu haben. Wieso hast du sie dann? Wieso willst du sie behalten, wieso sortieren lassen?
    Wertvolles Material duerfte nicht bei sein, sonst waer das Zeug nicht unsortiert. Vermutlich die typische Urlaubskleingeldsammlung, die ueber die Jahre und Jahrzehnte anschwoll. Ich wuerd das Zeug einfach bei eBay kiloweise verkaufen oder zum Schrotthaendler bringen.


    Das kann man so pauschal nicht sagen.


    Alles aus Gold und Silber sollte vorab aussortiert und wertmäßig geschätzt werden.


    Für Münzen des 20. Jahrhunderts (1900-1999) gubt es den World-Coins-Katalog (Krause-Mishler). Ebenfalls für Stücke des 19. Jahrhunderts (1800-1899).


    Speziell für Deutsche Münzen gibt es Spezialliteratur und für Fragen kann man auch hier reinseien:
    http://www.emuenzen.de


    (Dt. Münzenforum).


    Wenn man adäquate Werte erzielen will, wird man sich schon mit der Thematik beschäftigen müssen.....


    Ohne Fleiß kein Preis.