Beiträge von mesodor39

    Und nun das hier:


    http://www.goldseiten.de/conte…/artikel.php?storyid=4275


    Die Schere zwischen der Nordsee-Ölsorte Brent und der US-Ölsorte WTI klafft immer weiter auseinander. Normalerweise kostete Brent, weil ein wenig hochwertiger, im historischen Schnitt einen Dollar mehr als WTI. Aktuell jedoch kostet Brent mehr, und zwar ganze sechs Dollar pro Barrel! Das ist eine nie gesehene Differenz!



    Es stimmt. Früher waren es meist zwischen einem und zwei Dollar Unterschied. Schon die Tage fiel mit ein Ölpreis von 68 auf, kurz zuvor las ich im Internet noch 62. Ich vermutete einen Übertragungsfehler.


    Das wäre in etwa so, als würde 333er Altgold im Verhältnis zu 585er Altgold nicht mehr mit 57 Prozent, sondern mit 63 Prozent des 585er Ankaufspreises bewertet.


    Mein Eindruck:
    Wenn ein Markt zwei ähnliche und einander substituierbare Waren über Jahre mit einem gewissen, prozentual annährend konstantem Verhältnis zueinander bewertet und dieser Abstand sich plötzlich vervielfacht, stinkt auch das gewaltig nach



    MANIPULATION



    oder hat hier im Forum jemand dafür eine bessere und vor allem plausieble Erklärung?.


    Meine Vermutung dazu:
    OK, den Preis für US-Öl könnten sie manipulieren, beim Preis für Nirdsee-Öl geht das aber nicht. Und so würde es denn auffallen, wenn man es denn täte. Wofür man dann allerdings total verzweifelt sein müsste, denn soetwas fällt wirklich jedem auf, der das sehen will.


    Nun gut: Die existenz des PPT wurde ja inzwischen auch eingeräumt.

    Heute gabe es wieder mal so einen Spike um fast 100 Basispunkte.
    Der Index sprang im Verlauf von etwa 82,3 senkrecht zu etwa 83,3 und dann wieder senkrecht zurück.


    Sowas kann ja wohl


    (1) Kein Zufall sein
    (2) sehr deutliche Auswirkungen auf "Scheine" mit KO-Schwelle haben
    (3) extreme Verunsicherung bei Händlern verursachen
    (4) kaum mit einem üblichen Handelsverlauf erklärt werden, bei dem Gewinnerzielungsinteressen im Vordergrund stehen.


    Irgendjemand muss da also, wenn es sich nicht um einen EDV-Fehler oder einen sonstigen Fehler bei der Übermittlung / Darstellung handelt, richtig viel Kohle verpulvert haben?

    Nur mal so angenommen:


    wer weiß, was die Rollen in ein paar Monaten bringen würden. Allein die Tatsache, daß dann, spätestens dann mehr und mehr Banken "trocken" sein werden und daß man bei der Dt. Bundesbank auch keine älteren Ausgaben mehr erhält (es sei denn, es wurden gerade welche abgegeben und das Personal ist freundlich zu den Kunden), würden doch einen Preisaufschlag von sagen wir einmal fünf Prozent rechtfertigen. Es ist GELD, daher bis auf den Aufschlag völlig risikolos gegen Nominalverluste und zusätzlich ab einem Silberkurs von etwa 20 EUR/Unze eine Art Optionsschein, der dann 1:1 an einem weiteren Silberpreisanstieg partizipieren würde. Ohne KO-Schwelle. Ohne absehbares Verfallsdatum. Und ohne jedes Emittentenrisiko!.


    Weil deutsche Anleger ganz besonders risikoavers sind, ist mit steigenden Silberpreisen auch eine steigende Nachfrage nach diesen Zehnern zu erwarten: Lieber fünf bis zehn Prozent Aufschlag (=maximaler Nominalverlust) dafür aber 90 bis 95 Prozent "Kapitalgarantie" und ab einem Kurs Y die Chance an einem etwaigen Silberboom völlig risikolos partizipieren zu können.


    So könnte man gegebenenfalls sogar noch mit im Save liegenden Bargeld Über-Renditen erzielen. Völlig ohne Kursrisiko. Wenn auch völlig ohne Garantie, daß dieser Fall auch eintrifft :)


    Klar, daß sich diese Münzen zu einem "Renner" entwickeln könnten.


    Und nur mal so: Bei einem Unzenpreis von 20 EUR sind dann auch Aufschläge von 15 bis 20 Prozent gerechtfertigt. Das ist eben der Preis dafür, bei solch "hohen" Kursen mit begrenztem Risiko nach unten "physisch" dabei zu sein.


    Und nur mal angenommen, wir sehen die 20 EUR/Unze innerhalb der nöchsten drei Jahre, dann haben Silberzehner, die dann privat und mit 15 Prozent bis 20 Prozent Aufschlag verlauft werden (wenn sich diese Preisfindung ergibt) besser rentiert als normale Sparbücher und Bundesanleihen.


    Natürlich würde man in dem Fall besser fahren, wenn man nun Silberbarren, Silber-Anlagemünzen oder "Papiersilber" erwerben würde. Aber dann hat man ja auch das Kursrisiko und bei dem billigeren, weil umsatzsteuerfreiem "Papiersilber" zusätzlich zum Kursrisiko auch noch das Emittentenrisiko an der Backe. Und man ist dann NICHT in Bargeld inverstiert.


    @Horstwalter: schon mal darüber nachgedacht, bei Pro-Aurum demnächst Geld- und Briefkurse für original-gerollte Silberzehner zu stellen oder unter welchen Umständen eine solche Kursstellung möglich sein würde / könnte?


    "Sorten" wie Hindenburg- und III-Reichs-Fünfer sowie alte Silberfünfer J387 wären ja durchaus auch eine Überlegung wert. Richtig organisiert könnte da doch etwas gehen. Klar, daß die alten Sorten deutlicher unter Silberwert anzukaufen, im Gegenzug aber nur zum oder geringfügig oberhalb der Metallwertes abgegeben werden könnten. Jedoch: wenn zwischen Schmelzwert (Altsilberkurs) und Ankaufskurs eine geringe Differenz ist, hönnte man daran gewiss ein wenig mehr verdienen als bei modernen Anlagemünzen aus Feinsilber. Und man wäre von EUR/Gramm-Feinsilber-Verhältniss viel günstiger, als die Konkurrenz mit "nur" Anlagemünzen aus Feinsilber. Anbieten würde sich der Ankauf per 10 bis 20 und der Verkauf per 50 bis 100.

    Zitat

    Original von silberling3000


    Deine Vorbehalte gegenüber Zertifikaten kann ich voll und ganz nachvollziehen. Bei Fonds, zumindest Aktienfonds, jedoch nicht. Denn im Insolvenzfall geht das Vermögen der Anleger nicht mit in die Konkursmasse ein, sondern es ist als Sondervermögen "sicher".
    Wie denkt ihr eigentlich über offene Immobilienfonds, besonders in einer Krise.


    Ist dieses Vermögen auch "sicher" vor den Fondsmanagern, die es im Krisenfall (Hyperinflation) an sich selbst oder an befreundete / nahestehende Organisationen (Bank, Anteilseigner der Depotbank oder der Fondsgesellschaft) verkaufen und / oder anschließend in andere (inflationierbare oder minderwertigere) Assets umschichten?


    Korruption gibts überall. Und Vermögen, die werden in Krisenzeiten gemacht. Wenn es überall kracht und rumpelt und Börsenzusammenbrüche / Börsentumulte an der Tagesordnung sind, dann interessiert soetwas keine Behörde mehr. Dann kannst Du komplizierte und unnötig komplext Strukturen vergessen.


    Die Ausgangsfrage lautete nach einem sehr defensivem Portfolio / Depot.


    Ein defensives Portfolio reduziert anlagebedingte Risiken auf ihr absolutes Minimum:


    Immobilie nur ohne Vermieterrisiko
    Aktien nur ohne vermeidbare Betrugs/Untreuerisiken, was die Verwaltung / Disposition angeht
    Edelmetall nur phyisch - also ohne Schuldnerrisiko.


    Defensiv ist aber nicht gleichzusetzen damit, daß man auf eine Streuung über verschiedene Anlageklassen verzichtet. Man ist nur auf Sachwerte wie Immobilien, Edelmetall und edelmetallhaltiges Bargeld mit Schwerpunkt unmittelbare Verfügungsgewalt fokussiert.


    Dies ist situationsbedingt (Schuldenkrise, weitestgehende faktische Funktionsunfähigkeit der Rechtswege / Rechtsordnung in Bezug auf Durchsetzung von Eigentumsrecht und der Ahndung von Vermögensdelikten). Es trägt den Gegebenheiten Rechnung. Primäres Ziel: Vermögenserhalt.


    Aktien nimmt man erst hinzu, wenn nahezu alle überflüssigen Risiken eliminiert und die verblweibenden im Kurs eingepreist sind.


    So sehe ich derzeit eine defensive Anlagestrategie.

    Vergiss alles, wo "Fonds" draufsteht oder was eine "Inhaberschuldverschreibung" ist oder einer solchen rechtlich gleichkommt (also: "Zertifikate", "strukturierte Produkte" usw.)#



    Du willst wirklich defensiv investieren?


    a.) selbstgenutzte Wohnung (Mietersparnis)


    b.) Gold und Silber physisch


    c.) Cash in Silberzehnern.




    Alles andere ist ggf. hochriskant. Denk dran: Change happens.


    Aktien (Einzelwerte) von Versorgern, Nahrungsmittel- und Luxusgüterherstellern erst mit rein nehmen, wenn klare Sicht ist.


    Entweder muß es erst an der Börse heftig rumpeln oder Gold und Silber müssen, gemessen an den Kursen dieser Aktien durch die Decke gegangen sein.

    Man kann
    - Altes Silberbesteck auch aufarbeiten (z.B. Klingen bei Messer erneuern lassen, das Besteck reinigen und aufpolieren) und somit eine Art "Wertschöpfung" durch Wiederverkauf als Besteck erzeilen.
    - auch fehlende Teile zukaufen
    - Silberbesteck als Antikhändler / Second-Hand-Händler erwerben.


    Dann ist ein deutlich höherer Preis gerechtfertigt, als bei Käufen zwecks Schmelzgutbeschaffung.


    Auch daran sollte man einmal denken.

    @all: man muss auch ganz sorgfältig unterscheiden zwischen den Begriffen:



    "Bankrott"


    "Insolvent"


    "Konkurs"


    Bankrott ist ein Schuldner bereits dann, wenn er mehr schuldet, als er besitzt.


    Insolvent wird er aber erst dann, wenn eine Situation eintritt, in der er fällig gestellte Forderungen nicht mehr erfüllen kann und der Gläubiger auch keine Fristverlängerung mehr akzzptiert.


    Eine solche Situation kann sowohl vor, als auch nach einem Bankrott eintreten, beispielsweise dann, wenn es dem Schuldner nicht gelingt, Vermögenswerte rechtzeitig zu liquidieren. Meist aber tritt die Insolvenz erst nach Bankrott (Überschuldung) ein.


    In Konkurs gegangen ist ein Schuldner erst dann, wenn über sein Vermögen der Konkurs eröffnet wurde. Das aber setzt ein Minimum an Konkursmasse voraus. Ist nichts mehr da, wird der Konkurs mangels Masse abgewiesen.

    monk: bei 1.500 Stücken dürftest Du vielleicht sogar jemanden finden, der die Teile direkt bei Deinem Bekannten abholt. Schließlich ist das eine vernünftige Größenordnung. Mit der Post versenden würde ich das nicht, oder es müsste eine Firma sein, die GELD gewerblich transportiert. (Stichwort: Haftungsausschluss vieler Versicherungen bei Valoren). Das sind so die "Fallstricke" dabei. Auch für den Kunden wichtig zu wissen (Stichwort: seltsame gesetzl. Regelung bei Verlust auf dem Postwege bei Kauf von "privat").


    An sonsten: Jede, aber auch wirklich jede Bundesbankfiliale muss die Münzen ohne Abschlag und ohne Gebühren annehmen.


    Selbst wenn man alte DM einlöst, ist das gebührenfrei.


    Was einige private "Banken" da abziehen will ich hier nicht kommentieren.

    Zitat

    Original von David M. Reymann
    @ mesodor


    komme übrigens auf ca. 30.015.288 Unzen verprägtes Feinsilber zum heutigen Tag.


    MbG
    DMR


    Und der Silber-ETF soll angeblich 130 Milionen Unzen haben, aber da weiß man ja nicht so genau, ob das Silber auch physisch oder nur auf dem Papier existent ist.....


    Bei Silber-Zehnern stellt sich diese Frage nicht.

    Ich war heute bei einer Volksbank, beio der ich schon so manche Rolle erwarb (die bunkerten nämlich, auch ältere Auisgaben), habe sie in letzter Zeit immer wieder erleichtert :) Zuletzt gab es immer nur noch eine Rolle, denn man müsse ja auch welche für andere Kunden vorhalten....


    Heute hiess es dann: Wir haben nichts mehr da. Alle unsere Bestände haben wir vor kurzem bei der Landeszentralbank abgegeben. Vielleicht gibt es wieder eine Rolle, wenn wieder neue Stücke ausgegeben werden.

    na, da war wohl ehr der Wunsch der Vater des Gedanken....


    aber: interessant zu wissen, was Herr Siegel mit 50.000 Dollar assoziiert....


    ...ob er in dem Moment wirklich nur an Nickel dachte?


    Oder liest er etwa heimlich bei Herrn Eichelburg mit?


    http://www.goldseiten.de/conte…berichte.php?storyid=4225


    Zitat drauus:


    Mit dem neuen Allzeithoch beim Nickel über 50.000 $/oz haussieren auch die Basismetallaktien.


    ja, bei 50.000 / Unze... da müssten sie im Steilflug haussieren :D:D:D

    Nicht nur das:
    Hohlkörper sind oft noch mit Sand gefüllt oder auszementiert / ausgegossen, gerade bei größeren Leuchtern.


    Wenn überhaupt, kann man sich auf Gabeln, Tochtenhebern und Löffeln sowie dünnwandige Schalen spezialisieren. Finger weg von Messern und Leuchtern.


    Noch extremer ist es bei Goldschmuck (z.B. Armreifen)


    Nicht nur, daß nicht alles Gold/Silber ist, was glänzt: es ist auch nicht alles Gold/Silber, was etwas zum Gewicht mit beiträgt-


    Fazit: das bringt es alles nicht wirklich.

    Goldbaron: das stimmt so nicht ganz:


    für ein paar Gold-Eagels, derzeit vielleicht 50 Stücke (etwa 25 Unzen) oder das aktuelle US-Dollar-Äquivalent würden derzeit noch sehr viele dieser Imobilien weggehen.....


    Aber wer weis, es könnte vielleicht noch billiger werden. Irgendwann sind es vielleicht nur noch 10 Eagels.


    Nur: damit ist den Geldhaien nicht gedient. Das würde sie sofort ruhinieren.


    Und den Dollar gleich mit dazu.


    Also wird getrixt (heimlich monetarisiert)?


    Denn: wäre dem so, würde es ihnen noch etwas Extra-Zeit verschaffen und so vielleicht den Ausbruch eines Zusammenbruches vorerst verhindern helfen.


    Es geht um nicht weniger als das (Meinung und persönliche Einschätzung, keine Tatsachenbehauptung)

    Aber das allerbeste zum Schluss:


    http://www.hartgeld.com/bubble-mania.htm


    ich meine die Nachricht vom 08.04:


    Tenor: US-Hypothekenschulden müssen teils nicht mehr bedient werden. Die Menschen dürfen dennoch weiter in ihren Immobilien leben. Wenn dieses Beispiel Schule macht, sind auch die Spanier ihre Schulden mit einem Fingerschnips los - und dürfen ihre Immobilien behalten.


    Und die Sparer von "Geldwertanlagen" sind dann allesamt um den vermeintlichen "Wert" ihrer Fiat-Money-Guthaben gebracht.


    Wilkommen in der fiskalichen Total-Anarchie!


    Derzeit, so scheint es, wird in den USA Geldgeschichte geschrieben.


    Im Kindergarten haben wir, wenn jemand einen anderen so richtig fies hereingelegt hatte gerufen:


    ätschi-bätschi - angeschmiert mit Klopapier.

    Fazit:
    je mehr man darüber nachdenkt, kommt man zu dem Ergebnis, daß die allermeisten auf offiziellem Zahlenmaterial basierenden Rendite- und Anlagenprognosen niemals aufgehen werden können.


    Das mit dem Dow und der Firman-Duartion ist so ein schönes Beispiel.


    Mit Dax- und M-Dax geht es auch. Nur: die gibt es noch nicht lange genug, damit es jeder direkt sehen kann.....

    Zitat

    Original von Marty


    Was aber im Falle von Silber irgendwann einmal zu Platz- und/oder Gewichtsproblemen führen kann. Dann doch lieber Silberpapier (mit den bekannten Problemen im Falle eines Crashs), als überhaupt kein Silber.


    Marty


    Dein "Platzproblem" hätte ich gerne :)


    Spende das Geld, daß Du zuviel hast, um es lagern zu können lieber für wohltätige Zwecke, als es irgendwelchen Gaunern in den Rachen zu schmeissen, die es dann in grünen Lumpen wechseln und danach zum Waffenkauf und töten und steheln weiter verleihen.


    Dann weist Du, was draus wurde.


    Es gibt schon genug Leid in der Welt.

    Marco: können wir gerne mal machen, z.B. auf der Münzenbörse in Moers, so etwa ab 11.30 Uhr, wenn man erst mal seine "Geschäfte" dort getätigt hat.


    Grundsätzlich: in sich geschlossene und plausieble Theorien (Sozialismus, Kommunismus usw.) sind niemals fehlerhaft.


    Allein bei deren Umsetzung entstehen Fehler.


    Klar sind die Politiker schuld, wenn das Geld kaputt gehen wird (was faktisch auch geschehen wird, das ist bereits absehbar und unabänderlich noch dazu).


    Nur: Wenn jeder Banknotenklopapierlappen gegen eine feste Menge GOLD und Silber umtauschbar wäre und die Mengen der edelmetallbestände einerseits und die der Banknoten andererseits ständig veröffentlicht und notariell beglaubigt werden würden (und zwar für jeden Bürger prüfbar), dann gäbe es viel geringere Betrugs- und Manipulationsspielräume.


    Ich glaube, daß das nachvollziehbar ist.


    Dann aber würde jedermann sehr schnell wissen, wer für was bezahlt und wie die Lage wirklich ist.


    MAL2: Dir und den Deinen auch ein gesegnetes Osterfest.


    Bitte sehe es mir nach, wenn ich nicht im einzelnen auf Deine Argumentation im Deutschen Münzenforum eingehe / eingegangen bin.


    Natürlich kann ich mich auch irren. Und ich tue das auch.


    Es hat auch bei mir mal eine Zeit gegeben, da war ich geneigt hochkomplexen Gedankengängen und Abhandlungen auf den Grund zu gehen. Egal, ob es in Politik oder Wirtschaft war. Die Realität jedoch hat vieler dieser überwiegend theoretischen Ansätze, die gewiss wohl durchdacht waren, widerlegt.


    Seitdem ich das mehr und mehr eingesehen habe und das selbst auch oft genug unter finanziellen Schmerzen, beschreite ich einen völlig anderen Weg:


    Um anderen Menschen Dinge glaubwürdig vermitteln zu können, müssen diese erstens plausiebel und zweitens überprüfbar sein.


    Jenseits aller Statistiken und VWL- und sonstigen Lehren gibt es anschauliche Beispiele für Teuerung und Geldwertverlust.


    Und man muss diese Beispiele nur auswählen und verständlich aufbereiten, dann kann man seine Schlüsse sehr gut daraus ziehen.


    Beispiel 1: Hegeles Bretzelbeispiel aus dem e-muenzenforum
    Beispiel 2: Mein Eiskugelbeispiel
    Beispiel3: Erdemetalgehalt von Umlaufmünzen bzw. der irgendwann den Münzwert übersteigende Edelmetallpreis als Indiz für den Wertverlauf einer Währung.


    Alles dies sind sehr grobe und sehr ungenaue Näherungen. Einzeln kaum zu gebrauchen. Lottospiel halt. Mal hast Du 6 Prozent, mal 16 Prozent......


    Nichts genaues weis man daher erst mal nicht.


    Jedoch:
    bilde mal Durchschnittswerte vom
    Sovereign seit 1925, vom Golddollar ab 1971, vom Schweizer Franken ab etwa 2000 und vom französischen Franc ab 1914 bis 1965.


    Dann kommst Du auf einen Bereich, der in der Größenordnung unseres mittleren Geldmengenwachstums seit der Euro-Einführung 2002 liegt.


    Und dann hast Du auf einmal eine ganz konkrete Aussage.


    Und diese Aussage hat meiner Ansicht nach mindestens einen gleichen Wert, wie das, was man an Universitäten lernt. Sie hat zudem den Vorteil, daß sie für jedermann anschaulich und somit verständlich ist.


    Im Übrigen gibt es sehr viele, ganz einfache Punkte, an denen man festmachen kann, ob jemand wirklich die Wahrheit vermitteln will, also das glaubt, was er sagt.


    Beispielsweise wenn eine Firma an die Börse geht und mit dem Börsengang auch Altgesellschafter Kasse machen, warum sollte dann ein Privatanleger kaufen?.


    Spätestens dann, wenn ein Manager seine Aktienoptionen verkauft (und nicht für sich selbst einlöst) heisst es: Verkaufen.


    Warum?


    Antwort: Traue nur denen, die ihren eigenen Fähigkeiten und Versprechungen voll vertrauen. Hat "Warren" jemals Aktien "seiner" Firma zum selber-Kasse-machen verkauft?


    Schaue Dir an, wie Politiker in Brüssel mit ihren "Anwesenheitslisten" schummeln. Dann weist Du, ob Du denen oder dem, was sie geloben (Geldwertstabilität, Unabhängigkeit der EZb usw.) glauben kannst. Jemand der Betrugsdelikte und Urkundenfälschung begeht und jemand, der seine dies tuenden Parlamentskollegen vor Imunitätsverlust schützt, der ist leider absolut nicht vertrauenswürdig. Ganz im Gegenteil.


    Wenn sich solche Personen bzw. deren oberste Repräsentanten noch hinter Tausendschaften von Polizei verschanzen, Straßen und ganze Ortschaften sperren müssen, um zusammenzufinden, dann hat das vielleicht 5 Prozent mit Terrorismus und 95 Prozent mit Verfolgungswahn zu tun. Wahn deswegen, weil kaum einer aus dem Volk denen derzeit nach dem Leben trachten würde... ...diese "Herrschaften" aber wegen all ihrer Lügen eine solche Angst haben, daß ihnen der Blick für die Realität dadurch völlig versperrt ist.


    Als Brandt und Kenedy noch im offenen Wagen durch Berlin fuhren und Menschen die Hand geben konnten..... das waren noch andere Zeiten, Da war noch gegenseitiger Respekt und Vertrauen zwischen Volk und Regierungen da.


    Nichts ist von alledem geblieben.


    Und diese Gegensätze, und da wird mir jeder Mensch Recht geben, die sagen in ihrer Komprimiertheit und Anschaulichkeit viel mehr aus, als 10.000 Seiten Wischi-Waschi-Gutachten von regierungsbezahlten Speichelleckern und Jasagern zur Beliebtheit von Politikern in den letzten 50 Jahren aussagen können.