Zitat
Original von MAL2
Mesodor- da wir nun in den letzten Tagen häufiger Diskussionen "drüben" hatten, möchte ich auch an dieser Stelle nochmal sagen, dass Du für mich definitiv nicht "wirr" oder sonst was bist. Im Gegenteil- ich hätte sogar heute gerne Deine Meinung bzgl. einer Reichsgoldmünze gehört.
Nur machst Du in Deinen "wirtschaftspolitischen" Überlegungen einige Fehler (über die Du auch leider nicht bereit bist zu diskutieren- gschweige denn sie einzusehen), so dass Deine Theorien einfach in der Form nicht richtig sind/sein können. Da Du, wie schon gesagt, leider kaum dazu bereit bist, über manche Punkte nachzudenken, ist für mich einfach eine Diskussion mit Dir in Diesem Bereich unglaublich schwer bzw. kaum möglich.
Es war mir halt nur wichtig klarzustellen, dass Du (zumindest für mich) nicht „wirr“ bist und in einigen Bereichen (vor allem bei Münzen) ein großes Fachwissen besitzt.
Wünsche Dir und Deiner Familie ein frohes und gesegnetes Osterfest,
MAL2 (drüben: marco123456)
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MAL2: Dir und den Deinen auch ein gesegnetes Osterfest.
Bitte sehe es mir nach, wenn ich nicht im einzelnen auf Deine Argumentation im Deutschen Münzenforum eingehe / eingegangen bin.
Natürlich kann ich mich auch irren. Und ich tue das auch.
Es hat auch bei mir mal eine Zeit gegeben, da war ich geneigt hochkomplexen Gedankengängen und Abhandlungen auf den Grund zu gehen. Egal, ob es in Politik oder Wirtschaft war. Die Realität jedoch hat vieler dieser überwiegend theoretischen Ansätze, die gewiss wohl durchdacht waren, widerlegt.
Seitdem ich das mehr und mehr eingesehen habe und das selbst auch oft genug unter finanziellen Schmerzen, beschreite ich einen völlig anderen Weg:
Um anderen Menschen Dinge glaubwürdig vermitteln zu können, müssen diese erstens plausiebel und zweitens überprüfbar sein.
Jenseits aller Statistiken und VWL- und sonstigen Lehren gibt es anschauliche Beispiele für Teuerung und Geldwertverlust.
Und man muss diese Beispiele nur auswählen und verständlich aufbereiten, dann kann man seine Schlüsse sehr gut daraus ziehen.
Beispiel 1: Hegeles Bretzelbeispiel aus dem e-muenzenforum
Beispiel 2: Mein Eiskugelbeispiel
Beispiel3: Erdemetalgehalt von Umlaufmünzen bzw. der irgendwann den Münzwert übersteigende Edelmetallpreis als Indiz für den Wertverlauf einer Währung.
Alles dies sind sehr grobe und sehr ungenaue Näherungen. Einzeln kaum zu gebrauchen. Lottospiel halt. Mal hast Du 6 Prozent, mal 16 Prozent......
Nichts genaues weis man daher erst mal nicht.
Jedoch:
bilde mal Durchschnittswerte vom
Sovereign seit 1925, vom Golddollar ab 1971, vom Schweizer Franken ab etwa 2000 und vom französischen Franc ab 1914 bis 1965.
Dann kommst Du auf einen Bereich, der in der Größenordnung unseres mittleren Geldmengenwachstums seit der Euro-Einführung 2002 liegt.
Und dann hast Du auf einmal eine ganz konkrete Aussage.
Und diese Aussage hat meiner Ansicht nach mindestens einen gleichen Wert, wie das, was man an Universitäten lernt. Sie hat zudem den Vorteil, daß sie für jedermann anschaulich und somit verständlich ist.
Im Übrigen gibt es sehr viele, ganz einfache Punkte, an denen man festmachen kann, ob jemand wirklich die Wahrheit vermitteln will, also das glaubt, was er sagt.
Beispielsweise wenn eine Firma an die Börse geht und mit dem Börsengang auch Altgesellschafter Kasse machen, warum sollte dann ein Privatanleger kaufen?.
Spätestens dann, wenn ein Manager seine Aktienoptionen verkauft (und nicht für sich selbst einlöst) heisst es: Verkaufen.
Warum?
Antwort: Traue nur denen, die ihren eigenen Fähigkeiten und Versprechungen voll vertrauen. Hat "Warren" jemals Aktien "seiner" Firma zum selber-Kasse-machen verkauft?
Schaue Dir an, wie Politiker in Brüssel mit ihren "Anwesenheitslisten" schummeln. Dann weist Du, ob Du denen oder dem, was sie geloben (Geldwertstabilität, Unabhängigkeit der EZb usw.) glauben kannst. Jemand der Betrugsdelikte und Urkundenfälschung begeht und jemand, der seine dies tuenden Parlamentskollegen vor Imunitätsverlust schützt, der ist leider absolut nicht vertrauenswürdig. Ganz im Gegenteil.
Wenn sich solche Personen bzw. deren oberste Repräsentanten noch hinter Tausendschaften von Polizei verschanzen, Straßen und ganze Ortschaften sperren müssen, um zusammenzufinden, dann hat das vielleicht 5 Prozent mit Terrorismus und 95 Prozent mit Verfolgungswahn zu tun. Wahn deswegen, weil kaum einer aus dem Volk denen derzeit nach dem Leben trachten würde... ...diese "Herrschaften" aber wegen all ihrer Lügen eine solche Angst haben, daß ihnen der Blick für die Realität dadurch völlig versperrt ist.
Als Brandt und Kenedy noch im offenen Wagen durch Berlin fuhren und Menschen die Hand geben konnten..... das waren noch andere Zeiten, Da war noch gegenseitiger Respekt und Vertrauen zwischen Volk und Regierungen da.
Nichts ist von alledem geblieben.
Und diese Gegensätze, und da wird mir jeder Mensch Recht geben, die sagen in ihrer Komprimiertheit und Anschaulichkeit viel mehr aus, als 10.000 Seiten Wischi-Waschi-Gutachten von regierungsbezahlten Speichelleckern und Jasagern zur Beliebtheit von Politikern in den letzten 50 Jahren aussagen können.