Beiträge von mesodor39

    Zitat

    Original von freefly
    @Mesodor: Im von Dir genannten Szenario wäre ja dann cash fesch (Deflation) - so Gold auch im Preis einbricht


    und zwar so lange, bis so stark inflationiert wurde, daß die Preise davonlaufen.


    Das Problem ist, daß man nicht Äpfel mit Birnen vergleichen kann. Fiat kann man jederzeit beliebig vermehren, weswegen eine Deflation nicht oder nicht allzulange zugelassen werden wird. Allein aus politischen Motiven. In früheren Krisen gabs aber Kein Fiat, sondern Gold- oder Silbergeld. Also richtiges, werthaltiges Geld.


    Langfristig wird Edelmetall auch diesmal am Ende ganz klar obsiegen.


    Kurz- und mittelfristig kann es absolut tödlich für jeden Edelmetall-Investor sein, wenn er nicht liquide ist.


    Für absolute Edelmetallfans gilt, auch wenn es schwer / schmerzahft ist, denn die GIER lauert ja immer und überall::


    Bei sehr kleinen Vermögen, unter 10.000 EUR bieten sich daher ausschließlich Silberzehner als Barreserve an;


    Bei kleinen Vermögen (10.000 bis 50.000) sind die Dinger noch für die Barreserve gut. Hier gilt die Zwei- bis Sechsmonatsgagenregel für die Barreserve und eine maximal 50/50 Aufteilung Edelmetall zu Cash


    Bei mittleren Vermögen (50.000 bis 250.000) dürfte die Barreserve bereits so groß sein (ein bis zwei Jahresnettogagen) , daß man sie beim allerbesten Willen nicht mehr komplett in Silberzehnern abbilden kann, da kommen auch Banknoten hinzu. Hier steigt das Verhältnis Edelmetall zu Cash von 1:1 auf vielleicht zwei bis vier zu eins, d.h.: bei 250.000 mindestens 50.000 Cash, besser 75.000 bis 100.000.


    Barreserve bedeutet Cash (z.B. im Bankschließfach). Und nur Cash. Edelmetall bedeutet: physisches Edelmetall im Eigenbesitz. Keine ETF-Anteile, Keine Gold-Konten usw.


    Bei großen und sehr großen Vermögen: mindestens 20 Prozent CASH.
    Keine Bonds, keine Zertis oder sonstige Bank-Inhaberschuldverschreibungen, keine Spar- oder Sichteinlagen. Keine Dollars, Yen oder Yuan.


    Bestenfalls Staatsanleihen aus Deutschland, Österreich oder der Schweiz.


    Aktien? OK, wenn man die Mehrheit und damit das Sagen in der AG hat.....


    Ansonsten: vergesst es. Andere bestimmen da über euer Vermögen und das ist in der Krise meist schlecht.

    Ich glaube nicht, daß e sso glatt laufen wird wie zwischen 1921 und 1923.


    Zuerst kommt noch ein natürlich deflationärer Crash gegen Geld. Die Wirtschaft bricht zusammen, Banken wackeln, dann wird Geld hineingepumpt, wohlgemerkt: Papiergeld mit nichts dahinter und dann gehen Preise und Einkommen durch die Decke, wobei die Preise noch schneller als die Einkommen steigen.....


    Am Ende gibt es einen Schnitt und viele lange Gesichter.

    Zitat

    Original von taheth
    44 Lenderlein die verspekulierten sich...


    ...da warens nur noch... :D


    nur noch?


    es sind immer noch viel zu viele von diesen windigen "Geschäftsleuten" und de-facto-Bankrotteuren!.


    Diese Verbrecher-Firmen gehen vorsätzlich hin, vergeben Kredite, teils ohne Bonitätsprüfung und teils zu mehr als 100 Prozent des Wertes der Sicherheit zum Vertragsschluss.


    Anschließend fassen sie dann den Schrott zu verschiedenen Tranchen zusammen, lassen den dann von sog. "Rating-Agenturen" "bewerten" und verkaufen den so investment-fähig gemachten Junk dann anschließend auch an diejenigen, die später mal Renten auszahlen sollen und nun die ihnen anverteauten Gelder sicher anzulagen haben.


    Wirtschaftskriminalität á la Flowtex oder Schneider, das sind dagegen nicht nur Peanuts, sondern auch Stümperei, was die Art und Rafinesse der Durchführung angeht.


    Fakt ist, daß die USA einen weiteren Krieg als Ablenkung dringend brauchen könnten. Fakt ist auch, daß die aufgebrachten englischen Boote incl. der festgesetzten Besatzungen dazu einen vortrefflichen Anlass geben.

    Die Diskussion kommt -durch das Einziehen und Einschmelzen zurückgegebener Stücke bereits nach sehr kurzer Lagerzeit ohnehin an einem Punkt an, an dem sie von der Realität bald überholt werden wird.


    Leider.


    Spätestens dann, wenn keine neuen Stücke mehr ausgegeben werden, die aus Silber sind, macht es bis zu einer Krise überhaupt garkeinen Sinn, die Dinger auszugeben. Man kriegt ja keinen Nachschub mehr.


    Und selbst wenn momentan einige die Stücke aus Unkenntnis oder Bequemlichkeit ablehnen - sollen sie doch. Lebenswíchtiges kriegt man auf dem Markt oder auf dem Bauernhof dafür.


    Und wer bereits vorher sein Erspartes auflösen muss: jede Bundesbankstelle nimmt sie mit Kußhand. Der Finanzminister oder vielleicht auch dessen "großer Bruder" giert ja bereits derart stark nach dem Silber in den Münzen, daß Silber, lt. Börsennotierung im Wert von 5 Euro oder weniger "unserem" Staat schon 10 Euro wert ist. Das muß man sich einmal in aller Ruhe vor Augen führen: Die Bundesrepublik Deutschland kauft (über die heimliche Einziehung von zurückgegebenen Silberzehnern) Silber zum Doppelten des Weltmarktpreises! Um es anschließend dem "Markt" oder wen auch immer wieder zuzuführen. Zum Weltmarktpreis. Das schlägt dem Fass den Boden aus. Auch so kann man Volksvermögen zu einem "höheren Wohle" ausgeben.


    Nicht vergessen: wir leben ja, so möcht eman zumindest manchmal meinen, in einem Vasallenstaat der USA.


    Zumindest aber sieht man hier wieder einmal, wie gut Politiker mit Geld umgehen können und wie sehr ihnen das Wohl des Deutschen Volkes am Herzen liegt. Anstatt etwas Silber im Volk zu lassen und so einen Puffer für Krisenfälle / einen Übergang zu durch Währungsmetall gedecktem Geld zu schaffen, wird das Silber heimlich dem Volk weggenommen und über den Finanzmarkt oder sonstwie anderen Zwecken / Personen zugeführt.


    Nicht nur, daß mittlerweile Stromkabel und Gullideckel geklaut werden. Der Staat fängt nun auch damit an dafür zu sorgen, daß letzte Silberreserven unser Land verlassen. Deutschland blutet so auch, was Währungsmetall angeht, aus. "Unser" Bundesbank-Gold haben sie ja schon großteils in die USA und fast komplett ins Ausland verschoben bzw. es unterlassen es hier zu lagern, als es noch ging.

    Ich habe zwar schon einige Male damit gezahlt und nie Probleme gehabt - regelmäßig mache ich das nicht.


    Ich sehe das so: der barzahlende Kunde ist König, was glaubt ihr, wie viele gerade beim Bäcker oder Metzger anschreiben lassen. Kein Geschäftsmann, der etwas auf sich hält, wird Bargeld zurückweisen.


    Im Supermärkten mit oftmals geringertigen Produkten, ich denke hier an Fleisch, Gemüse und Obst, mag das anders sein.


    Das sind aber die allerersten, die in der Krise dicht machen.


    Oder glaubt ihr, daß ein Bauer diese elenden Preisdrücker dann noch beliefert, wenn seine Waren gesucht sind und die Menschen dafür bei ihm Schlange stehen?.


    Der beliefert dann nach wie vor seinen Metzger und freie Einzelhändler oder verkauft seine Waren auf dem Markt oder an Marktleute.

    Mal -natürlich rein hypotetisch- angenommen das stimmt auch nur zur Hälfte. Dann stehen schwerste Hungersnöte an.


    An einen Zufall würde ich dann nicht glauben.


    Sorry, aber wer so naiv ist, dem kann nicht mehr geholfen werden:


    Ich würde dann folgendes glauben:


    Man hat sehr wohl die Wirkung von genverändertem Getreide auf Bienen, Insekten und Kleintiere getestet.


    Folgerung:
    Entweder hat man die Testergebnisse unterdrückt / verfälscht oder aber man geht planmäßig vor.


    Vielleicht um große Teile der Bevölkerung in den USA und anderswo auszurotten.


    Motive und Funktionsmechanismen wären dann:


    (1) Allein über den Preis der Nahrung wird es schon diejenigen Bevölkerungskreise und Schichten treffen, auf die gewisse ehr elitäre Kreise auch gut verzichten können.


    (2) Auch so kann man Menschen züchten und eine Unterklasse, in der man eine Akkumulation ehr wenig nützlicher bis minderwertiger Gene vermutet ausrotten. Zum Wohle der Entwicklung der Menschheit. Einen ersten Feldversuch hatten wir schon mal vor mehr als 50 Jahren in Deutschland. War aber politisch unkorrekt. Und die Wahl der Probanden war wissenschaftlich betrachtet stümperhaft. Wichtig war folgendes: Zu wissen, daß ein Volk sich nicht heftig genug gegen sowas wehrt.


    (3) Sind erst einmal 90 Prozent des Teils der Weltbevölkerung, die sehr viel Energie verbraucht ausgemerzt, dann kann sich der Globus besser regenerieren.


    (4) Eine Klimakatsatrophe, so sie sich wirklich anbahnen sollte, könnte so abgewendet werden. Zum Wohle der Menscheit. Na, wenn das kein Ferifahrtsschein für Massenmord nie da gewesenen Ausmaßes ist....


    Wie gesagt: alles ist rein hypotetisch und keinesfalls als Tatsachenbehauptung anzusehen.


    Die "wahren" Ursachen für das Binensterben, das auch bereits in Medien berichtet wurde, werden wir wohl zu gegebener Zeit durch die Nachrichtenorgane und ggf. auch durch Ofizielle mitgeteilt bekommen.


    Ich bin zwar nicht biebelfest, denke aber dabei an die Geschichte von Sodum und Gomorra. Das ist doch eine schöne Metapher. Eine weitere: Die Geschichte von Noah uns seiner Arche. Klar, anfangs wurde der belacht. Danach bekamen die Spötter dann eine Überration Wasser, die ihnen schlecht bekommen ist.

    Zitat

    Original von Tristan2066
    Ich tippe mal 2 Jahre auf Bewährung und anschließender privater Insolvenz,
    so in ca 6-7 Jahren sollte dann alles ausgestanden sein.


    Vielleicht machen sie ja dann einen zweiten Versuch, Erfahrungen
    haben sie ja dann schon.


    Egal.


    Viel wichtiger:


    Ob PS-Electronics, ob das Platzen der Subprime-Blase in den USA, ob die Probleme der USA im Irak usw.: Goldseiten-Leser wissen nicht mehr als Zeitungsleser - aber sie wissen es viel früher, zum Teil viele Monate früher.


    Und genau das ist es, worauf es ankommt.


    Natürlich darf man gewisse Beinahe-Wahrheiten, wie hier im Fall des Herrn Schöneberger nicht bereits sagen, bevor es offenkundig ist. Darauf hinweisen, was kommen könnte bzw. welche Gefahren existieren, das aber ist erlaubt.


    Nutzen ziehen alle diejenigen, die zwischen den zeilen lesen können und ihr Hirn zum Selberdenken benutzen.


    Den anderen kann ohnehin nicht geholfen werden. Auch das zeigt dieser Tread mit einer Eindeutigkeit und Klarheit, die selten zu finden ist.

    Meinen letzter Silber-Kilo-Klotz geht definitiv am Freitag weg (nicht des Artikels oder eines zukünftigen Verbote wegen. Was dann noch da ist, ein paar historische Silberstücke und vier Gold-Sammlermünzen, ein Keltenstater, ein Solidus, ein Ec á la courone und eine kubanische 100-Peso-Münze mit 50 Stück Auflage bleiben. Meinen damaligen Goldbestand musste ich ja schon Anfang 2006 großteils zum Wohnungkauf liquidieren. Derzeit benötige ich Geld im Hinblick auf einen zukünftig viellecht stattfindenden Rechtsstreit (dafür will ich mich nicht verschulden), sowie sehr kleine Einheiten als Rücklage für den Crash (Silberzehner für etwa 2 Monate).


    Seltsam, daß man immer dann gerade nicht in etwas drinnen ist, das echtes Potenzial hat / haben könnte.


    Wäre ich mobil und ungebunden - ich würde Deutschland vielleicht verlassen. Hier wird man ohnehin nur abkassiert und ausgebeutet.
    Rechte hat man -aber nur auf den Papier.

    Nein. Glaube ich nicht. Es ist noch alles viel schlimmer:


    Die wollen immer größer werden.


    Zu groß, um noch fallen zu können.


    will sagen:


    egal, was sie zukünftig tun werden: ab einer gewissen Größe kann und darf man sie nicht mehr kaputgehen lassen, wenn sie gescheitert sind.


    Sie sind dann, ähnlich wie beispielsweise Barrick oder GS eines: to big to fall. Und haben demzufolge dann -natürlich mangels Konkurrenten- völlige Narrenfreiheit und absolute Macht.


    Das genau ist es, worauf es den solche Fusionen anstrebenden Konzernlenkern im Kern ankommt.


    Zumindest glauben die Bosse und viele andere an so einem Unfug.

    Zitat

    Original von Hephaistos
    Nur stellt sich dann doch die Frage, wie lang die Verantwortlichen diesem Treiben noch zusehen und ob nicht sehr bald die ersten Angriffe gegen den Besitz (bzw. die Besitzer) von Gold gefahren werden?


    Steuerhinterziehung, Geldwäsche, Terrorunterstützung...wären nur drei Ansatzpunkte, die mir spontan einfallen (ohne das sie tatsächlich richtig wären, aber das ist egal).


    Denn können es sich die Zentralbanker leisten, dass sie am Ende des Tages ohne Gold darstehen?


    Hallo?


    Das verkaufte Gold geht wohl zu über 90 Prozent nach Asien und Arabien.


    Da können sich unsere Politiker und "Terroristenjäger" noch so anstrengen: was ins Ausland verkauft wurde ist für diese Zeitgenossen eines: out of reach.


    Und die paar Gramm Anlage- oder Münzgold oder meinetwegen Silber hier in Deutschland.... ...die sind der Mühe nicht wert.

    ach, vor etwa 18 Monaten konnt eman noch mapels für 7 EUR das Stück und Maria-Theresien-Taler für 5 Euro auf der Münzenbörse in Moers kaufen.....


    Vergangenheit. Heute gehts in kleinen Mengen so ab 10 bis 11 EUR für die Unze los (einzelne Stücke aus Konvoluten / Krabbelkisten)

    Nach der Silberpreisexplosion, so sie denn kommen sollte, geht es denen unter euch, die rechtzeitig (nicht zu früh, aber auch nicht zu spät) verkauften hoffentlich viel besser als heute.


    Jedoch: die richtige Exit-Strategie ist wohl die größte Schwierigkeit.

    Zitat

    Original von Tristan2066
    ....Das von den eingeschmolzenen Silberfünfern oder andere Münzen
    noch Silber da ist kann ich mir nicht vorstellen.


    Ist auch leider nichts mehr da. Im deutschen Münzenforum hat ein Mitglied gepostet, daß das bei einschmelzaktionen gewonnene Silber dem Bund zufällt, der es dann verkauft / verwertet.