Beiträge von mesodor39


    Eine neu ausgegebene Münze soll bereits 14 Tage nach Ausgabedatum "überschüssig" sein?


    Das ist mir ganz neu.


    Im Übrigen ist es ja so, daß noch lange nicht jede Bundesbank-Hauptstelle die NACHFRAGE nach Silberzehnern befriedigen kann.


    Was ich verstehen würde, das wäre wenn man Einzelstücke einzieht.


    Im Übrigen: Der Bund müsste noch über etwa 1.000 Tonnen Silber aus dem Einzug alter Silberfünfer und Silberzehner der BRD verfügen.


    Nimm Dir ruhig einen Katalog und rechne nach. Es werden immer noch alte Silbermünzen abgegeben, weswegen das nicht die Ursache sein kann.

    Zitat

    Original von SalonHelga
    Als ich heute weitere 8, mir noch fehlende Rollen bei der Bundesbank-Filiale abgeholt hatte, sagte mir der sympathische Leiter der Hartgeldkasse, daß die Silbereuros nach Verstreichen der Frist umgehend zurückgeschickt werden müssen, weil "der Bruder vom Finanzminister Silber braucht" - so der wörtliche, etwas sibyllinische Kommentar...


    Habe heute morgen bei der nächstgelegenen Hauptstelle angerufen und wollte wissen, wieviel noch zu bekommen sei: Lediglich 8 Rollen waren noch vorhanden. Gelagert würde nichts mehr, denn Restbestände bzw. Rückläufer sollten lt. Anweisung des Bundesministeriums für Finanzen binnen 14 Tagen abgeliefert werden. Mann wolle dort das Silber aus den Münzen ziehen, so die wörtliche Begründung des Bundesbankbeamten. Die 8 Rollen aber wurden, weil präsent noch abgegeben :)


    Stellt sich die Frage: Wie lange werden gerade abgegebene Rückläufer überhaupt noch an Privatpersonen herausgegeben.


    Kann mir gut vorstellen, daß das Finanzministerium dieses letzte, enge Fenster bald völlig dicht macht.

    Zitat

    Original von persi
    Wie sicher ist mein Geld bei, bzw. welche Bönität haben ETFs wie z.B. STREETTRACKS GOLD TRUST oder ISHARES SILVER TRUST in einer "echten Krise" ? ...Ich suche seit Tagen im Internet, finde dazu aber nichts Konkretes. Kann mir bitte jemand weiterhelfen?


    Du fragst nach der Sicherheit Deines Geldes?
    Das sagt schon alles. Ich denke, daß der Goldkauf durch Investoren nur dann erfolgt, wenn diese nicht an die Sicherheit des Geldes glauben.


    Wer nicht an die Sicherheit von Geld glaubt, der glaubt nicht daran, daß Schuldversprechen erfüllt werden.


    Keine Ahnung, was "Investoren" die schon so weit gekommen sind, dann noch motiviert, Papier statt GOLD zu erwerben.


    Wenn Du sicher Geld haben willst, hebe es ab, verstecke es irgendwo oder lege es in einem Banksave.


    Willst Du sicher GOLD haben, kaufe es physisch und dort, wo Du unbekannt bist und es auch bleibst und lagere es so, daß Du jederzeit da ran kannst.


    Alles andere ist im Krisenfall wie ich den sehe nur eines:


     unsicher  

    Inflationsphasen und deren Auswirkungen sind in der Tat nicht-linear. Beispiel: Herabsetzung des Silber-Feingehaltes in Kanada zwischen 1967 und 1973.


    Und sie liefen in der Vergangenheit auch niemals synchron ab. Schaut euch nur einmal an, was 2006 in Island und Neu-Seeland los war mit den Zinsen. Die müssen dann hoch, wenn die Inflation völlig außer Rand und Band gelaufen ist. Das aber geht nur noch mit sehr überschaubaren Gebieten, deren Regierungen ggf. in Niedrigzins-Währungen zwecks Kreditaufnahme zumindest temporär ausweichen können.


    Mit den USA ginge das nicht. Auch nicht mit Euro-Land.


    Bleibt also die Möglichkeit, Nachrichten und Statistiken zu "schönen".


    Etwa in der Art, daß in Deutschland 1,5 Mio. Stellen unbesetzt seien. Besonders gesucht: Facharbeiter, Techniker Ingenieure (pers. Anmerkung: für 2,50, 3 und 5 EUR/Stunde und 300 Stunden Monats-Arbeitszeit gewiss :D ) Krankenschwestern und sogar Fittnesstrainer. Teils herrsche schon sowas wie Fachkräftemangel. Ironie dabei: als das Band lief, konnte man gerade den "Führer" sehen, wie er nach der Eroberung von Paris völlig vor Freude aus dem Häuschen war.... untermalt mit der entsprechenden Musik. Ich meine: Die Propaganda auf dem Laufband passte genau zum Film, was die Art und Weise der "Nachrichten" dieser Zeit angeht, speziell deren Wahrheitsgehalt.


    Wahr und glaubwürdig dürfte sein, daß der Neuwagenabsatz in D seit dem 01. Januar 2007 um etwa 15 Prozent eingebrochen ist. Wahr dürfte auch sein, daß es mindestrens dabei bleiben dürfte. Politikern, wie Herrn Gabriel (Klimaschutz, Tempolimit- und Verbrauchsdiskussion) sei Dank.


    Was -wie in den USA- nicht von selbst kaputt geht, wird in Deutschland mit an Vorsatz grenzender Unfähigkeit seitens der Politik regelrecht kaputt gemacht.

    Den Mutmaßungen, dass es keinen schnellen Crash geben wird, stelle ich meine Ergebnisse in Bezug auf Silbergehalt, also den Gehalt an Währungsmetall und der damit einhergehenden Abwertung von ungedeckten oder unterdeckten Währungen gegenüber:


    Wir sprechen hier beispielsweise beim Schweizer Franken von einer Abwertung gegenüber dem Währungsmetall von immerhin 9,3 Prozent per Anno und das über 7 Jahre. Einer Zahl die nahezu exakt dem Euro-Geldmengenwachstum von 2006 entspricht.


    Zur Erinnerung: Ab 2000 wurden die Goldreserven der Schweiz durch Goldverkäufe um etwa die Hälfte reduziert, der um 1992 wertmäßig nahezu noch voll mit Gold unterlegte Franken ist seit dem eben nicht mehr wertmäßig voll mit Gold unterlegt. Demzufolge hat er gegenüber richtigem Geld, hier SILBER in nur 7 Jahren um 46 Prozent abgewertet.


    Alle 7 Jahre 46 Prozent Minus macht in 14 Jahren 29 Prozent Restwert, in 21 Jahren 15 Prozent und in 28 Jahren noch stolze 8,5 Prozent Restwert.


    Ein schneller Zusammenbruch der Währungen ist daher zum Forderungsabbau gar nicht notwendig. Sie müssen langfristig nur deutlich stärker abwerten als der jeweils aktuelle Marktzins neues Geld „erschafft“.

    Zitat

    Original von Silbersqueeze
    ....
    die Asiatischen Märkte legen wirklich oft den Pfad für den Tag ist mir auch schon aufgefallen, zumindest für die Europäer, die Amis machen aus dem Tagesminus aber gern ein Plus und finden sich an schlechten Tagen zu dem bis zu den Europäern weitergepflasterten Pfad wieder ein und umgekehrt ein Minus (dank Manipulateuren) aus Plus. Viel vom Zufall abhängig....


    Nur Geduld. Es dauert etwas, ehe sich die Ereignisse in Asien und die auf dem US-Subprime-Hypothekenmarkt bis hin zu den Kapitalanlegern an den Börsen in den USA und Euroland vorgearbeitet haben.


    Kommt es zum rash, dann wird es ein Zusammenbruch auf Raten werden. Und zwar einer, der ganz langsam beginnt und sich dann durchaus exponentiell beschleunigen kann.


    Stelle mal den Goldchart von 1975 bis Januar 1980 auf dem Kopf....
    und komprimiere alles auf einen Zeitraum von drei Monaten bis vielleicht zwei Jahren. So etwa könnte es aussehen. Start ist der 28. Februar....


    Die 100.000-Euro Frage ist dann folgende: sind wir noch in 1975 oder schon bei 1976/77?

    Ich sehe das anders:


    Bei sinkenden Zinsen wird soviel Geld angeboten, daß es nicht mehr möglich ist, alles Geld rentabel anzulegen. Das ist so, als wenn man versuchen würde einen liegen gebliebenen Wagen mit einem Seil zu schieben, statt zu ziehen. Die Liquiditätsfalle ist aufgestellt.


    Alles steigt im Wert, jeder will investieren. Es wird primär auf Kursgewinne / Wertsteigerungen reflektiert. Real erwirtschaftete Erträge verlieren an Bedeutung. Wertsteigerungen dienen als Sicherheit für weitere Kredite, die durch Neuinvestitionen weitere nicht realisierte Spekulationsgewinne (Buchgewinne) erzeugen, die wiedrum beliehen werden können....
    Sobald die ersten (cleveren) Schuldner (sog. "smart money") merken, daß ihre Renditeerwartungen nicht aufgehen können und Wertsteigerungen immer kleiner werden, versuchen sie, ihre Investments abzustoßen, um ihre Schulden zu tilgen und so noch heil und ggf. mit sattem Gewinn aus dieser an sich bösen Nummer herauszukommen.


    Solange das nur ganz wenige tun, ist das möglich. Jedoch ist aufgrund der Überliquidität eine Art labiles Gleichgewicht entstanden. Werden Investments dann noch aufgelöst, wenn bereits nahezu alle Investoren voll investiert sind, finden sich nur noch Käufer zu niedrigeren Preisen. Dann aber wollen alle ihre verbliebenen Gewinne retten oder zumindest ihre Anfangsverluste begrenzen. Alle wollen nun Schulden zurückzahlen, kaum einer will mehr zu Verkäufervorstellungen kaufen. Die Liquiditätsfalle schnappt zu - es kommt zum Zusammenbruch. Schuldner gehen massenweise pleite. Gläubiger (Sparer, Banken) müssen ihre faulen Kredite / Guthaben abschreiben.


    @anton66, @ Vanescent: Herr Eichelburg geht von Immobilienpreisen von einer (Ferienhaus in Spanien) bis fünf Unzen Gold (mitteleuropäisches Massivhaus) für eine Wohnung oder ein Haus aus. Für die USA gibt er einen Preis von drei Goldunzen an.


    Dabei muss man wissen, daß es 1921/1922 für bereits 150 gramm Gold teilweise ein gutes Haus und für 750 g einen Häuserblock in Berlin (Großstadtlage) gab und daß es heute viel mehr Häuser gibt als damals.


    Selbst, wenn es 30 bis 50 Unzen für ein Haus solider Bauart, Alter 10 bis 20 Jahre in guter bis mittlerer Lage sein sollten, ist das -heutige Verhältnisse zugrundegelegt recht billig.


    Die 40-50 Prozent Restwert in den USA halte ich für realistisch bis sehr optimistisch geschätzt, was wirtschaftlich starke Gegenden angeht. Ich würde mal von mindestens 70 Prozent Wertverlust in schwächeren Gegenden und schlechteren Lagen ausgehen.....

    Wie auch sonst. Denn: wenn alle Preise steigen und jeder immer reicher wird, so ist das kein Crash, sondern die schönste aller denkbaren Welten. Genau wie ein Rausch.


    Solange ich am Tresen stehe und fleissig beschere, geht es mir gut. Der Kater kommt dann am Morgen danach.


    Erst dann gehts runter mit dem Wohbefinden.


    Wäre das nicht so und würde einem Trinker bereits beim Trinken des ersten Glases schlecht: Keiner würde Alkohol trinken und demzufolge gäbs auch keine Schnapsleichen.


    In einer Depression fallen Preise gegen richtiges Geld / absolut notwendige Waren und Dienstleistungen.


    Es kommt dann zur Korrekrur spekulativer Ezesse und zur Vernichtung von fehlgeleitetem Kapital. Wilkommen in der Schule von Dr. Gold, der Schule der harten Schläge...

    Gold-Baron: Klar könnte es in Spanien richtig rappeln:


    250.000 EUR für 40 qm in Madrid - das ist eine so große Gewalt gegen die wirtschaftliche Existenz der dort lebenden Menschen -auch wegen der darauf basierenden Verzinsung, die teils über Mieten hereingeholt werden wird.... Da baut sich etwas auf, das richtig Ärger bereiten kann.


    Und wenn ganze Viertel auf die Straße gehen werden.... fegt es ein paar Hundertschaften Polizei weg wie nichts. Dann gibts kein Halten mehr....


    Auch das ist interessant
    http://www.heise.de/tp/r4/artikel/22/22654/1.html


    Nichts anderes, als ein "Carry-Trade" im "kleinen", der aber natürlich strafbar ist. Im Großen ist das legal. Seltsam. Lehre: tun zwei das gleiche, ist es noch lange nicht das selbe :D:D:D


    Privatleute wechseln Geld aus dem Niedrigzinsraum "Euro" in das Hochzinsgebiet "Numismatik und Philatelie". Sie erzielen dort mit "Junk-Anlagen" (ähnlich den Einkünften aus US-Subprime-Pfandbriefen) hohe "Erträge", die mittels fiktiven (d.h. überhöhten) Bewertungen und eventuell sogar der Druckerpresse, die alte, wertvolle Marken "nachempfindet" sozusagen "out of thin air" erzeugt werden.


    Erträge, denen keine reale Güterproduktion oder Nachfragesteigerung, sondern lediglich "Bewertungsanpassungen" teils vorhandener und teils scheinbar nicht vorhandener "Assets" zu Grunde liegen. Mit diesen Ausschüttungen vermeintlicher "Erträge" / "Buch-Gewinne" bedienen die "Carry-Trader" wiederum die Kredite für ihre überteuerten Immobilien. Nachdem die real eingezahlten Vermögen für Zinszahlungen aufgebraucht wurden, also die (reale) Substanz vernichtet ist, platzen alle Träume:
    In Wahrheit wurden KEINE Erträge erzielt, Viele der "Assets" sind erst garnicht vorhanden, das, was vorhanden ist ist zu den Bewertungen nicht liquidierbar. Und es kommt noch schlimmer: würde man versuchen es zu verkaufen - woher sollen dann die neuen Käufer kommen? Gerade bei Hobby-Artikeln ist das Eis, auf dem viele "kapitalanlegende Sammler", auch Spekulanten genannt wandeln oftmals viel zu dünn, als daß die da heil herauskommen können.


    Nun sind 6 Mrd. tatsächlich futsch. Problem daran: betroffene Kleinsparer merken es direkt. Es lässt sich hier nicht durch "Geldspritzen" oder PPT-Wertpapierkäufe kaschieren. Zudem ermittelt bereits die Staatsanwaltschaft.


    Im Kleinen zeigt und das: Wohlstand wird eben nicht durch Luftbuchungen und frisch gedruckten "Sammlermarken" erzeugt.
    Im Großen aber glauben 99,6 Prozent aller Geldwertanlagenbesitzer fest an genau diesen Irrtum, was die Geldmengewnausweitung angeht.
    Dabei ist eine Banknote im Vergleich zu einer Briefmarke doch nur ein etwas größer bedrucktes Papierschnipselchen. OK, es ist beidseitig bedruckt und es hat auch keine Gummierung.....
    Aber diese drei Unterschiede machen den Kohl auch nicht fett....


    Mit dem Zentralbankgold ist es wohl auch genau so: Es ist wohl großteils futsch. Bereits im alten Ägypten plünderten meist Priester (also die Vorläufer der Notenbanker, denn seien wir mal ehrlich: Geld ist heute vielfach Religionsersatz...) die Pharaonengräber, um dem später chronisch klammen Staat Devisen (=Gold) zu beschaffen. Allein deren Holzsärge und Mumien zerstörte man in Andenken an deren Leistungen meist nicht. Dabei ging man so gründlich vor, daß allein das Grab eines Königs, den man aus den Geschichtsbüchern strich, ungeplündert blieb. Ein einziges, "vergessenes" Golddepot blieb erhalten. Alles andere verschwand.


    Warum sollte es heute anders sein?


    So in etwa stelle ich mir den kommenden Staatsbankrott / Fiat-Miney-Bankrott vor.

    Überall werden, sobald große Maßstäbe anzulegen sind, Gläubiger durch ihre Schuldner hereingelegt. Ehrlichkeit und Vertrauen scheinen nur im kleinen Maßstab zu funktionieren.


    Oder glaubt ihr, daß der "Durchschnitts-Ägypter" wusste, ab wann der Staat so kaputt war, daß er nur mit dem Golde der Vorfahren weiter existieren konnte?


    Was wohl wäre passiert, wären die Gräber nicht geplündert worden?


    Es wäre zur Goldknappheit und zur Deflation von Waren und Leistungen gegen GOLD gekommen. Der Außenhandel wäre kolabiert. Und die Binnenwirtschaft wohl auch. Der Pharao hätte seine Beamten nicht mehr zahlen können, er wäre als "falscher Gott" gestürzt / ermordet worden. Und mit ihm Vesir und hohe Priester.....


    Am Ende (nicht an ihrem wirtschaftlichen Ende, sondern an dem der Goldzufuhr) sind sie dann, wohl ein paar Generationen später, doch untergegangen.


    Denkt einmal darüber nach....

    Zitat

    Original von SalonHelga
    Als ich heute weitere 8, mir noch fehlende Rollen bei der Bundesbank-Filiale abgeholt hatte, sagte mir der sympathische Leiter der Hartgeldkasse, daß die Silbereuros nach Verstreichen der Frist umgehend zurückgeschickt werden müssen, weil "der Bruder vom Finanzminister Silber braucht" - so der wörtliche, etwas sibyllinische Kommentar...


    Na das ist aber interessant. Dann kann es also sein, daß den den Gerüchten um angebliche Silberknappheit in der Schweiz und um londoner Siberkäufe durch Kunden des nahen und mittleren Osten sowie an den vermeintlichen Einschmelzorgien neuer und ggf. alter Silber-Dollars ("rounds") in den USA vielleicht doch etwas drann ist.


    Ein erster, ganz konkreter Hinweis nun auch auf Insiderkäufe in Deutschland?


    Was also geht ab bei GOLD und Silber?


    Fest steht: auf der nächsten Münzenbörse (Anfang April) werde ich mich mal ganz genau umsehen, ob nicht deutlich weniger EM angeboten werden wird, als sonst. Bis vor 2 Monaten hatte ich diesen Eindruck nicht; letztes Mal fehlten einige Anbieter (wahrscheinlich Konkurrenzveranstaltung), wobe ein Anwesender meinte, daß er ungewöhnlich viele seiner Goldmünzen verkauft habe....


    Saccard: Ausfallrisiko = 0 bei Staatsanleihen?.


    Das ist der allergrößte und allertödlichste Irrtum, der einem Finanzinvestor überhaupt unterlaufen kann.


    Die Ausfallwahrscheinlichkeit von Staatsanleihen beträgt, zieht man Deutschland heran, bezogen auf die letzten 100 jahre exakt 100 prozent. Und bezogen auf die Zeit nach 1945 immerhin etwa 95 bis 96 Prozent. Und das ohne Berücksichtigung einer schleichenden Geldentwertung.

    doch lest selbst:


    http://www.goldseiten.de/conte…berichte.php?storyid=4105


    Zitat daraus:
    Unabhängig vom heutigen Freitag verzeichnet Westgold die bisher umsatzstärkste Woche in ihrer Unternehmensgeschichte
    Ende des Zitates.


    Interessant zu wissen wäre, ob es bei pro-aurum und ggf. auch anderen Goldhändlern ähnlich gut läuft.


    Hintergrund des Interesses ist die immer wieder behauptete Knappheit an physischem Gold und an physischem Silber, beispielsweise auf den Eichelburg-Seiten.


    Verwunderlich wäre weiterhin, wenn trotz Rekord-Nachfrage der Goldpreis nahezu unverändert bleibt. Denn dies würde auf ungewöhnliche "Marktipmperfektionen" schließen lassen.



    Auch interessant ist der pro_aurum-Marktbericht:
    http://www.goldseiten.de/conte…berichte.php?storyid=4108


    Zitat daraus:
    Bei Gold und Silber decken wir uns an Kunden verkaufte Ware unverzüglich wieder ein.
    Ende des Zitates.


    Dieser Sartz ist mir bei pro_aurum-Berichten bereits des Öfteren in den letzten Tagen aufgefallen.


    Anscheinend verhält sich dieser Händler extrem neutral, riskiert nichts, ist bei Gold weder long, noch short und hält sein Pulver absolut trochen, was auch seinen Warenbestand mit einschließt. Praktisch vermittelt er derzeit nur, wobei sein physischer Warenbestand derzeit lediglich zum Ausgleich von Nachfragespitzen, nicht aber zur Erzielung von Spekulationsgewinnen dient.


    Ich lese da zwischen den Zeilen eine gewisse Vorsicht hinaus, die das übliche Maß der letzten Zeit deutlich übersteigt.

    Aktien, Firmen einerseits und Realwert anderereits sind nur sehr eingeschränkt vergleichbar. Denn an dem Realwert = Anlagevermögen kleben Verpflichtungen zur Zahlung ertragsunabhängiger Steuern, Abgaben, Tariflöhne, Erfüllung umfangreicher fiskalischer Vorschriften, unternehmerische Risiken, Markt- und ggf. Wechselkursrisiken.


    So können aus Substanzwerten schnell Hoffnungswerte werden.

    Zitat

    Original von Kellermeister
    Mißt man Indices in Gold, so hätte es die beiden Korrekturen der letzten Tage gar nicht gegeben. Zugegeben sind solche Kurzfristbetrachtungen kaum sinnvoll, beleuchten dennoch die Problematik. Das gleiche gilt für alle anderen Vergleiche mit Sachwerten.


    Bleibt die Frage, was wichtiger ist: ein paar kleine Dellen, die nicht abgebildet werden können, weil sie ohnehin völlig bedeutungslos sind oder die absolute Trendumkehr von Aktien (=Hoffnungswerten) hin zu Edelmetallen (=Realwerten).


    Und Gold sagt uns, daß wir bereits seit etwa 2000 Deflation haben, nimmt man richtiges Geld als Maßstab.


    Und das ist ein Ergebnis, das eine echte Aussage darstellt. Kein Informationsmüll, wie das sonst bei vielen "Wirtschaftsdaten" der Fall ist....

    Saccard: Vorausgesetzt Du hast Deine Buchwertschätzung auf US-GAAP-Basis gemacht, dann dürfte kaum für 2.000 Punkte Buchwert vorhanden sein.


    Abzüglich abgezinster Pensionsverpflichtungen ist es dann wohl noch weniger....


    Di weist ja, daß einige US-Firmen "schummeln" und sukzessive die Gewinne von vor ein paar Jahren nachträglich nach unten revidieren.


    Man könnte das auch weniger wohlwollend formulieren.


    Welchen Buchwert haben beispielsweise Firmen wie GM oder FORD?


    Muss man nicht auch zu erwartende Restrukturierungskosten / Verluste bis zum Break-Even diskontieren?


    Wie sieht das mit den Banken aus? Stehen da nicht gewaltige Wertberichtigungen für Immobilienkredite an?


    Und die Versicherungen? Haben die nicht auch Gelder in sagen wir mal "neu zu bewertenden Aktien und Anleihen angelegt"?


    Wie will man den DOW bewerten? in Dollars? das bringt doch nichts.


    Den Dow und andere Indices in einem Mix aus Gold, Silber, Elektrizität, Gas und Öl.....


    das bringt die Wahrheit zumindest ein Stückchen ans Licht (meine Meinung)

    Einsiedler: und das ganze vor dem Hintergrund eines kolabierenden Immobilienmarktes (ja, die Preise fallen und fallen), wobei man wissen muß, daß gerade die "Wertsteigerungen" der Immobilien während der letzten Jahre ursächlich dafür waren, daß es in den USA zu KEINER starken Rezession gekommen ist.


    Wenn Du das wirklich glaubst, dann kaufe mal fleissig Aktien....


    Oder glaubst Du etwa, daß die Privatinvestoren, die Aktien kaufen könnten über diese Informationen und über dieses Wissen nicht verfügen, daß sie nicht wissen, was im eigenen Lande los ist, wenn es hier schon die Spatzen von den Dächern pfeiffen und man es in der Tageszeitung lesen kann?