Beiträge von mesodor39


    Stünden da nicht angebliche einerseits 600 Miliarden Dollar an "faulen" US-Immobilienkrediten im Raume und andererseits der Yen-Carry-Trade, so würde ich Dir Recht geben.


    Menschen handeln nun einmal irrational.


    Und wenn Du es so willst: selbst der Goldpreis ist irrational hoch, denn solange man Papiergeld hat, braucht man Gold als Währungsmetall nicht.....


    Und auch bei Schmuck wäre eine 24-Karat-Hartvergoldung oder eine dicke Auflage meist ausreichend....

    Wo sind die Nachrichten, die


    (1) den starken Kursrückgang rechtfertigen und


    (2) den sagenhaften Rebound begründen?


    Egal.


    Eine derartige Tagesvolatilität alleine ist verheerend für einen Markt.


    Solange nur Carry-Trader kaufen und verkaufen würde, wäre das alles egal, denn das Geld geht ja wieder ins "Nichts" zurück - wie erzeugt-so zurückgegeben.


    Es ist aber nicht so: Viele Anleger werden wohl den Braten riechen und sich im Fall einer heimlichen Monetarisierung von der FED ihre Kursgewinne solange auszahlen lassen, wie sie noch was dafür kriegen. Dann wird in der Tat viel neues Geld geschaffen, daß dann wohin wohl fließen wird:


    In Aktien? wohl kaum, zumindest vorerst nicht


    In Bonds? vielleicht, sogar sehr wahrscheinlich, wohin auch sonst?.


    In Auslandsanlagen? gewiss teilsweise aber: in Asien läufts auch nicht mehr so gut... also: Vorsicht...


    In den Konsum? Kaum, denn die US-Bürger sparen ohnehin nichts mehr. Im Gegenteil: substanziell verarmt die Menge mehr und mehr....
    Und die paar Reichen konsumieren so wenig, daß es gesamtwirtschaftlich nicht auffällt...


    In Edelmetall? Ja, genau das ist der Punkt: Kein Eingriff in die Finanzmärkte ohne Kolateralschäden.... Mehr Geld = Mehr Edelmetallnachfrage. Und: die Hausse nährt die Hausse....


    Nur 0,4 Prozent aller Sparanlagen könnten in Edelmetall getauscht werden - auf Grundlage heutiger Kurse versteht sich. Ändern kann man das nur dann, wenn sich die EM-Kurse ändern....


    Warten wir mal ab, was sich da tun wird. Nicht direkt, aber im Laufe der nächsten Monate....


    Die 700, die sehen wir 2007 schon noch.

    Zitat

    Original von freefly
    X( X( X( Gott hab ich Galle - ich war mir noch nie derart sicher wie heute daß da massive Stützungskäufe am Werk sind. Entweder hat man die Chinesen oder Japaner zu Stützungskäufen "ermuntert", oder die FED mischt da selbst mit. Das kann mir keiner sagen, daß die Profis nach Bruch der 12.000 er sofort wieder kaufen. Der Fisch stinkt doch vom Kopf her. X(


    Ja klar. Am "Rebound" des DOW, da kann man dran fühen. Daß das aller Wahrscheinlichkeit nach nicht martkgerecht zugegangen ist bedarf wohl keiner ausführlichen Diskussion.


    Nur soviel:
    Hypothekenschuldner fallen reihenweise um. Ebenso deren Gläubiger. Die, die die als Kollektiv verbrieften Einzelschulden als "PFANDBRIEFE" mit in Dollars gewechselten geliehenen YEN erworben haben sehen das, verkaufen diesen Junk nun um ihre YEN-Schulden abzulösen. Parallel dazu zeichnet sich eine Stagnation des US-Verbrauchs ab (um es mal vorsichtig zu formulieren) Aktiengesellschaftwn werden also ihre Gewinne voraussichtlich nicht weiter steigern können, vielleicht sinken die sogar, sprich: die Grundlage für die hohen Aktienkurse, die zukünftigen Gewinne, sind nicht mehr sicher. Klar daß wiederum YEN-Schuldner ihre Dollaranlagen (diesmal US-Aktien) liquidieren, um aus ihren Schulden raus zu kommen.


    Frage: wer kauft in solchen Situationen auf Höchstkursniveau Aktien und mit welchen Geldern?


    Die verunsicherten US-Verbraucher (also die, die seit Jahren nichts sparen?)
    Die YEN-Schuldner (nö, die Carrytrader verkaufen ja...)
    Ausländer? (wie? denn der Euro, der Yen und der Franken steigen)


    He, Leute wer ist der große Unbekannte? Wer bleibt noch übrig?


    Wenn man nicht weiter weis, muss man der Spur des Geldes folgen. Und wer versucht gerade die Spur seit einem Jahr zu verwischen, z.B. indem er M3 nicht mehr veröffentlicht?


    Ja, die Helikopter, die sind gestern erneut aufgestiegen und haben ihre Fracht über den US-Börsen abgeworfen - und so den DOW hochgehieft?.


    Wir wissen es nicht mit Bestimmtheit. Aber es ist die wahrscheinlichste weil plausiebelste aller Erklärungen:


    Totalmanipulation


    Wohin könnte die Reise gehen?


    Schaut euch Länder wie die DDR und die ehemaligen Ostblock-Staaten an. Die haben Verbraucherpreise jahrzehntelang manipuliert.


    Zur DDR 1988/89: Abgewohnt und ausgehöhlt bis zur Ruhine stand sie da, der Realität abgewandt.....

    Die Menschen dort leiden noch heute, 18 Jahre danach, darunter. Das sollte einem zu denken geben.

    Ich denke, daß heute ein Blick auf die Intraday-Charts auch der großen Aktienindices interessant ist.


    Speziell beim Dax sieht es wirklich böse aus. Nicht, weil der etwas abgesackt ist, vielmehr, weil da ein Deckel drauf zu sein scheint.


    Will sagen: ab einem gewissen Punkt machen große Marktteilnehmer Kasse.


    Vielleicht hängt es auch mit Dax-Zertifikaten zusammen, die immer wieder zurückgegeben werden....


    Mal schaun, wie es weiter geht, wenn NY aufmacht.


    Klar daß Gold heute vielleicht noch weiter abtaucht.


    Klar auch, daß am morgen physische Käufe / Nachfrage in selten da gewesener Größenordnung zu erwarten sind.

    Zitat

    Original von Schablonski


    Jetzt helf mir mal: wenn ich 100€ auf die Bank bringe und ein Jahr später dafür 200€ bekomme, dann habe ich 100% Gewinn.
    Wenn Du 100 € auf die Bank bringst, ich 100€ leihe, 9% Zins bezahle, von denen du 3 % abbekommst, dann frage ich mich welchen Einsatz die Bank gebracht hat um den prozentualen Gewinn zu berechnen.


    Kann ich Dir sagen: Die haben sovie Geld verliehen, daß sie diese Zinsen nehmen müssen, damit nach ihren Ausfällen und ´Kosten noch 20 Cent je 100 EUR verliehenem übrig bleiben. Tolle Leistung. Sparkassenzinsen gehen übrigens bei Zahlungsverzug bis etwa 18 Prozent....


    Heute gesehen bei der "Peanuts-Bank": 4 Prozent für 1 Jahr. Darunter stand: völlig ohne Risiko, da Spareinlage. Nerven haben sie ja :) noch.


    Was solls: Wenn die "Peanuts-Bank" wider Erwarten doch mal, natürlich "völlig unschuldig", also durch "Fremdeinwirkung" den Bach hinuntergehen sollte, können Sparer ja klagen. Ein Urteil kriegen sie bestimmt - bei dem Werbeversprechen. Sogar einen Titel, da bin ich mir sicher. Ob sie allerdings Geld bekommen werden...... he, Leute: only fools are onehundert percent sure..... :D:D:D


    Für den letzten Zweifler:
    Nur Bares ist Wahres. Dann brauchste Dir solche Gedankenspiele nicht anzutun :)


    Und wer glaubt, "Goldylooks" geht weiter.... wer das immer noch glaubt, bei 36 bankrotten Hypothekenbanken in den USA seit Dezember 2006.... der soll jetzt kräftig Aktien kaufen....


    Allen Zweiflern sei geraten Kasse zu machen und jetzt, wo vielleicht noch Zeit ist, mitzunehmen, was zu bekommen ist, sich einen Save mieten und wenn schon keine Silberzehner dann Bargeld und ggf, etwas EM darin zu bunkern....


    Da kann ihm dann auch keine Bank durch Bankrott drum bringen. Sicher ist sicher. Zumindest relativ sicher :) An Gewinnmitnahmen ist noch keiner kaput gegangen, an leichtfertiger Geldvergabe zuletzt einige....
    Und mit 36 Hypobanken ist es noch lange nicht getan....


    Stellt euch mal vor, die Chinesen, die zuletzt solchen Junk kaufen wollten -der besseren Rendite wegen - ziehen die Reißleine....
    ...die müssen sich doch voll verschaukelt fühlen, weil sie sich erst kürzlich diesem "Marktsegment" zuwandten....


    schäumen werden sie vor Wut.

    Zitat

    Original von white knight
    Der Goldstandart wird kommen. Er wird dann kommen, wenn die Fed und die meisten anderen Zentralbanken aufgehört haben zu existieren. Ihre Leistung bestand darin abzuwirtschaften. ....
    Viele Grüße


    white knight


    kann man so nicht uinbedingt sagen.


    In Extremsituationen können planwirtschaftlich organisierte Systeme kurzfristig freiheitlichen Gesellschaftsformen überlegen sein.


    Siehe Roosevelts New-Deal, Hitlers Autobahn- und Konjunkturprogram, der Aufbau der DDR von etwa 1946-1955.


    Danach aber, d.h. wenn ein gewisses Level erreicht ist gehts mit Volldampf vor die Wand. Sprch: Krieg, Diktatur mit kompletter Unterdrückung, Inflation. Dann überwiegen nur noch Nachteile.

    Zitat

    Original von freefly
    Mir geht das mittlerweile zu schnell - hatte gehofft daß ich nochmal EM nachkaufen kann - für einen richtigen Crash bzw. gar eine Weltwirtschaftskrise a 1929 - 1931 fühle ich mich noch zu jung und nur unzureichend positioniert (hab den Braten zu spät gerochen).....


    Als ich den Braten dann 2004 gerochen habe, war mein Vermögen aktienkursbedingt leider sehr dahingeschmolzen. Mehr als für ein paar Unzen und eine kleine Wohnung hat es dann nicht mehr gereicht.


    Ab Mitte 2006 war dann für mich der Punkt erreicht, ab dem ich mich entschlossen habe, KEIN Gold mehr zu kaufen. Bei Kursen um die 500 EUR/Unze ist das bei einer kleinen, vorhandenen strategischen Reserve, die zudem zu wesentlich niedrigeren Kursen aufgebaut wurde, nicht mehr ganz so attraktiv / lukrativ.


    Angesichts der Möglichkeit, daß es durchaus noch zu einem deflationären Crash, ggf. mit Cross-Defaults und Bankenschließungen kommen könnte, bunkere ich seitdem Silberzehner im Banksave, statt Cash auf Bankkonten. Die kann man ohne nominales Kursrisiko erwerben. Man kriegt zwar nur für den halben Kaufpreis Silber, hat dafür aber weder ein Kursrisiko nach unten und auch KEIN Risiko einer Bankenpleite.


    Derzeit zählt primär nur eines:

    Liquidität


    Und wer nicht ausreichend liquide und bevorratet ist, der sollte erst garnicht daran denken Gold- und Silber in physischer Form zu erwerben (meine Meinung).


    Und, nur um Missverständnissen vorzubeugen:


    Liquidität bedeutet BARGELD


    Zitat Dr. Cash:


    Only cash is liquidity - stocks, bonds, bank deposits and precious metals not.


    In Extremsituationen und der Zustand des Welt-Finanzsystems stellt meiner Ansicht nach für Geld- und Geldwertanlagenbesitzer eine sehr extrteme Gefahrensituation dar, zählt zu allererst das, was man auf die Hand besitzt. Sprich: Bargeld. Ihre Zinsen können sie sich meinetwegen sonst wo hin stecken.


    Bargeld ist in Extremsituationen ein absolutes Muss. Wer kein Bargeld hat, der ist seinen Schuldnern völlig ausgeliefert. Er ist unfrei, geknechtet und für seine Schuldner ein bestenfalls lästiger Bittsteller.


    Kommt es drauf an, mahlen die Mühlen der Justiz noch langsamer als sonst oder stehen sogar still, denn: ohne Moos nix los. Und es kann sein, daß Situationen entstehen, in denen selbst Beamte nur noch richtiges Geld, also Geld, das seinen Wert in sich trägt, sehen wollen.
    Crasht es, dann geht nichts mehr. Game over. Nicht nur für die Banken, sondern vor allem für die Sparer. Das sind die, die letztendlich alle Risiken tragen und den Kopf für die Fehler der Bankmanager herhalten. Ich glaube, das war nun klar genug.

    Natürlich kann man auch einer Zentralbank niemals völlig vertrauen. Daher die Wahl von kursgültigen Silbermünzen. Auch wenn Silber in einer Deflation nicht liquide ist, schützt der Nennwert vor Verlust. In einer Hyperinflation hingegen ist Geld kaum mehr etwas wert, Edelmetall aber dafür um so mehr. Weswegen dann der Edlemetallgehalt das erworbene Eigentumsrecht vor Verfall schützt.


    Keiner kann wissen, ob es nicht erst zu einer massiven Deflation kommt, ehe sich Geldwertanlagen inflationsbedingt in nichts auflösen. Wer vor einer Deflation auf reines Edelmetall gesetzt hat und dann illiquide wird, der kann alles verlieren.


    Will sagen:
    Man kann den Braten zwar richen - der Zug zum Festmahl hingegen ist noch nicht abgefahren. Einige Plätze sind noch verfügbar. Nur: man sollte sie mit Bedacht aussuchen.


    Sprich: Sein Geld-Vermögen zwischen physischem Edelmetall einerseits und edelmetallhaltigem Bargeld anderseits klug aufteilen.


    Denn in absoluten Extremsituationen und Vertrauenskrisen gilt immer noch:


    Zitat Dr. Gold:


    Gold is money - paper not.

    Zitat

    Original von Schablonski
    Diese Diskusion entsprich in etwa der, wenn man in eine Kirche geht und den Pfarrer bekehren will.
    Wir im Forum haben doch alle in etwa die gleiche Meinung.
    Bleibt die Frage, wie man den "Nichtforumsmitgliedern" diese Fundamente vermittelt.
    Die "Gegenspieler" sind darin ja ganz gut... ( EM gringt keine Zinsen... wurde als Währung abgeschaft usw..)


    Stimmt. Und doch hat GOLD das beste aller Argumente:


    Menschenmassen mit Bündeln wertlosen Papiergeldes in Händen, die verzweifelt versuchen werden, einen Gegenwert für ihr Altpapier zu erhalten. Gleichzeitig: Schlangen wartender, um die Kaufkraft ihrer Einlagen betrogener Sparer vor Banken....


    Gegen dieses Todschlagargument wird dann kein noch so plausiebel und vernünftig klingendes Argument ankommen.


    Nur: soweit est es eben noch nicht.


    Oder mal andersherum: Wer einen Herrn Michael Schöneberger bereits im Dezember 2006 klipp und klar und in aller Öffentlichkeit gesagt hätte, daß er irgendwann nicht mehr liefern kann, was er verspricht und er das auch weiß.... Der hätte noch ein Ermittlungsverfahren wegen übler Nachrrede / Verleumdnung und nun ggf. Verfahren wegen Geschäftsschädigung (s. Leo Kirch) am Hals....


    Im Nachhinein ist immer vieles klarer.


    Auch mit FGiat Money wird der Tag kommen, an dem die Karten auf den Tisch liegen, erkennbar für jedermann. Doch dann ist es für 99,6 Prozent aller Sparer zu spät.


    Derzeit werden sie von den Fiat-Money-Angstsparern gezahlt, die im Alter um ihren Wohlstand fürchten.


    Die Legalisierer von Massentötungen an ungeborenem Leben, die Herren Brandt & Scheel haben dafür gesorgt, daß dem Generationenvertrag die Grundlage entzogen werden. Und haben somit die Menschen in Deutschland in die Angstsparerei getrieben also ein gutes Stück der Grundlagen der Kriege der Lügner und Kriegsherren Bush und Blair gelegt.


    Genau die, die bereits heute verzichten, darben und knausern, weil sie Angst haben, daß es ihnen im Alter noch schlechter gehen könnte und dann noch in Geldwertanlagen sparen, die sind schuld daran. Schuld daran, daß Chinas Industrie mit Auslandsgeldern aufgebaut wird. Schuld an Arbeitsplatzvernichtung, Lohndumping und Schwarzarbeit in Deutschland.


    Angst ist ein schlechter Ratgeber.


    Angst tötet den Verstand.


    Und sparen in nicht durch Waren gedecktem Geld tötet Menschen und vernichtet Existenzen. Jeden Tag.


    Und irgendwann werden auch viele Sparer den Preis für ihre Unvernunft und Angst zahlen.


    D.h.: gezahlt haben sie ja bereits. Nur die Rechnung in Form von Arbeitsplatzverlust, Geldentwertung und Minni-Einheitsrenten, die bekommen sie noch früh genug präsentiert :D:D:D


    Ihr glaubt, daß diesmal alles anders sei und es immer so weiter gehe? vielleicht noch, daß Gold nie mehr Geld werden wird?


    Na, dann kann es sein, daß ihr dem häufigsten und teuersten aller Irrtümer aufsitzt, den ein Anleger / Spekulant aufsitzen kann....


    Ich sage euch mal etwas: selbst wenn es erst in 20 Jahren so weit ist, so werden doch alle Geldwertanlagen wertlos werden. Da es ohnehin ein Nullsummenspiel ist, kann man sich die dann viel zu knappen rettungsboote auch bereits jetzt sichern. In der Gewissheit, daß man zu den 0,5 Prozent gehören wird, die ihr Kapital zumindest teilweise erhalten konnten....

    Martin Siegel beschreibt in seinem aktuellen Artikel den wesentlichen Vorteil eines Goldstandards, ohne das allerdings zu erkennen:


    Es können in einem Goldstandard keine Forderungen / Schulden in wahnwitziger Höhe aufgebaut werden, weil es dazu erstens nicht genügend Gold gibt und daher zweitens für Gläubiger sehr schnell erkennbar werden würde, wenn ein Schuldner immer weiter aufschuldet.


    Denn: Geld kann dann nicht mehr aus dem "Nichts" erzeugt werden.


    http://www.goldseiten.de/conte…/artikel.php?storyid=4118


    Worauf er hier nicht eingeht:
    Aber auch kann dann die Zinsbelastung nicht mehr ins unendliche gesteigert werden.


    Eine "private" Altersvorsorge mit Geldwertanlagen ist dann für die breite Masse unmöglich. Genau so übrigens eine immer weiter ausufernde Staatsverschuldung.


    Vorteil: Jede Generation muss die aktuell anstehenden Lasten erkennbar und zeitnah tragen. Wenn also Politiker Wohltaten versprechen, dann brauchen sie erst garnicht zu sagen, wer dafür zeitnah bezahlt, denn die nächste Steuererklärung bringt darüber für jedermann Klarheit. Und insofern weis dann auch jeder, wen er beim nächsten Mal wählen oder nicht mehr wählen braucht.


    Es kann einfach viel weniger getrickst, gelogen, geschummelt und betrogen werden. Und das auf jeder wirtschaftlichen Ebene. Auch Spekulanten sehen dann schnell alt aus. Mit ein paar hundert Prozent Gewinn binnen kurzer Zeit ist dann nichts mehr.

    Glaub kaum, daß de rpleite geht. Der hat nur Aktien von dem Laden und dessen Boss ist er auch nicht mehr.....


    Schlimmstenfalls verliert er etwas Geld. Den richtig großen Schaden, den haben dann andere.


    Wer sowas auf Kredit kauft, dem ist nicht mehr zu helfen (meine Meinung). Für so dumm halte ich Herrn Trump nicht.

    Lauter in Brunnen sitzende Füchse, die verzweifelt nach Hammeln suchen :)


    Einer hat seinen schon gefunden - ob es ihn wirklich rettet?.


    Der zweite sucht noch - ob er auch einen finden wird?

    Da habt ihr es:


    Einen Tag, bevor die Hypotheken-Klitsche New Century ins Straucheln geriet, wurde sie noch von Bear-Stearns-Analysten in ihrer Bewertung angehoben.


    Perfektes Timing für Insider, die noch schnell ihre Aktien abgestossen haben?


    nachzulesen unter:


    http://www.ml-implode.com/


    Zitat:


    Deep Thought Of The Week
    ~ Bear Stearns analysts upgraded New Century (NEW) one day before the company announced it was breaching covenants with its warehouse lenders, which was also the same day it came to light that NYSE and state criminal probes had been opened against the company for trading irregularities. Bear Stearns is itself heavily involved in mortgage lending at almost all levels. How credible does all this make Bear Stearns, I wonder?
    Zitatende


    ja, wie vertrauenswürdig sind die Analysen / Bewertungen einer Bank wie Bear Stearns wirklich?


    PS:
    Eben hatte mich meine Schwester angesprochen und mir von einem Zeitungsartikel über asiatische Aktien und deren sehr kurze durchschnittliche Haltedauer. Auch berichtete der Zeitungsartikel über die vielen dort scheinbar bewusst lancierten Falschmeldungen in Bezug auf Aktiengesellschaften und daß dagegen etwas unternommen werden müsse.


    Ja, ja, über den Splitter im Auge des anderen herziehen......


    Ich glaube das Gleichnis ist bekannt.


    Das Thema US-Analysten und US-Ratingagenturen hat ja gewiss auch eine ganz andere Brisanz als das Pushing von für hiesige Anleger relativ unbedeutende / unbekannte China-Aktien.....


    ...Warum wohl da keiner von den Damen und Herren Journalisten rangeht?

    Zitat

    Original von Schleifi
    Wie wär´s in einer extremen Krise eigentlich mit "Zahlungsmitteln" in Form von:
    Zigaretten, Schnaps, Konserven, Wasseraufbereitern, Medikamenten, evtl. auch noch Werkzeug u. Benzin???


    Würde man damit nicht weiter kommen als mit Bargeld / Silber?


    Schönen Frühlingssonntag!


    Zigaretten werden schnell alt. Schon nach einem Jahr hat man erhebliche Qualitätseinbußen. Da müsste man schon Tabakhändler sein.


    Schnaps ginge.


    Konserven? 2.000 bis 10.000 in Konserven? Dann lebst Du Dein ganzes Leben aus der Dose. Vergiss es. Lass andere bis zur Krise Dosennahrung essen. Du kannst Sie Dir noch früh genug kaufen, um Dich dran gegenzuessen......


    Medikamente? OK zum Eigenbedarf in kleinen Mengen. Handel ist Privatleuten verboten.


    Werkzeug ist OK, wenn man damit umgehen kann.


    Benzin? Tankanlagen müssen genehmigt werden. Man weis, wo sich Tanks befinden. Und wird sich holen, was man braucht....


    5.000 in Diesel bunkern - für ein paar Bonzen? Nein Danke!.


    Die kriegen von mir nicht einen Liter. Je ehr denen der Sprit ausgeht, desto besser ist das in so einer Situation für das gesdamte Volk (meine Meinung).



    Ein paar Essensvorräte für den Eigenbedarf und ein paar Flaschen hochprozentiges sind schon OK. Mehl, Nudeln, Reiss, Schokolade, Zucker, Speiseöl, Gewürze


    Für den Rest gibt es Geld, richtiges Geld natürlich.

    Minos: ganz einfach. Du brauchst beides: Edelmetall (Gold, Silber) und Bargeld. Anders kommst Du da sonst vielleicht wirtschaftlich nicht durch.


    Im Extremfall fährst Du mit einem Kleinen Vermlgen eine 50/75 Strategie:


    Alles in Silberzehner. Nach der Inflation hast Du etwa 50 Prozent vom übrig gebliebenen gerettet. In der Deflation hast Du die Chance, Dich nicht von Edelmetall unterhalb Deines Einstiegskurses trennen zu müssen.


    Je größer das Vermögen wird, desto höher kann dann der reine Edelmatallanteil im Vergleich zum Silberzehneranteil werden.


    Beispiel für extreme Goldbucks:


    Bis 10.000 alles in Silberzehner. Sorry, aber das Risiko, daß der Betrag in der Deflation benötigt wird, ist zu hoch. Max. Verlust: 5.000 oder 50 Prozent des ausgegeben Geldes in der Deflation und 0 Prozent des ausgegebenen Geldes in der Inflation, weil dann ja EM höher bewertet wird, weswegen man vielleicht im MIttel bei 75 Prozent Erhalt des ausgegeben Vermögens liegt.


    Bei 125.000:
    25.000 in Silberzehner, 100.000 in Edelmetall. Bargeld lacht. Max. Verlust: 12,5 Prozent


    Bei 500.000:
    50.000 in Silberzehner, 450.000 in Edelmetall. Max. Verlust: 5 Prozent bei Silberzehnern, 10 Prozent bei Banknoten )*


    Bei 2.000.000:
    100.000 in Silberzehner, 1.900.000 in Edelmetall. Max Verlust: 2,5 Prozent bei Silberzehnern, 5 Prozent bei Banknoten)*


    Voraussetzungen Die Silberzehner reichen, um die Deflation zu überstehen. Gold und Silber behalten ihre jetzige Kaufkraft auch in einer neuen Währung in etwa.


    )* sorry, ihr lieben Halb-Reichen, aber Silberzehner für 50.000 oder 100.000 EUR, die sind nicht einfach zu bekommen..... Ihr werdet wohl gezwungen sein, Banknoten zu halten, wenn ihr nicht Gefahr laufen wollt mangels Liquidität in einem extremen Crash Edelmetall zu vielleicht 5 bis 75 Prozent eures Einstiegskurses zu verkaufen.....


    Ihr werdet schon irgendwie drüber weg kommen - schliesslich trifft es keine Armen:)

    Zitat

    Original von Wolf99
    Du musst von den Unwissenden zu den Wissenden wechseln. Vermutlich gibts hier zu viele, die zu den oben angesprochenen 95% gehören und keinerlei Tipps geben können.


    Wer weis, daß er wenig weis, der weis immer noch mehr, als der, der nicht weis, daß er wenig weis.


    Und er kann seinen bescheidenen Wissenssprung nutzen, um sich seinem Wissen und Fähigkeiten entsprechend bestmöglich zu positionieren.


    Selbst der, der sein Wissen unterschätzt hat da noch einen gewaltigen Vorteil.


    Der jenige aber, der seine Fähigkeiten überschätzt ist da -ohne es zu wissen- in einer viel unglücklicheren Position:


    der Verliererrolle.

    @Robin71: Die neuste 10er-Ausgabe ist ein Sonderfall: Die Münze ist insgesamt nur in drei Ebenen gestaffelt. Will sagen: die oberste Ebene ist absolut flach und kann somit als Fläche durch Kratzer angegriffen werden. Bei Münzen, deren höchste Stellen nur auf ganz wenige Punkte verteilt sind, fällt Abnutzung dem ungeübten Beobachter wesentlich weniger auf, weil sich diese auf ganz kleine Flächen konzentriert.


    Daher entsteht der Eindruck einer schlechten Behandlung der Münzen. In Wahrheit ist der Entwurf unter aller Sau, weil er nicht die Funktion der Münze als umlaufendes Zahlungsmittel berücksichtigt. Münzen, die prägetechnisch gut ausgearbeitet sind werden durch wenige, erhabene Stellen und idelaerweise durch einen Randstab bzw, ein leicht nach innen gewölbtes Münzbild "geschützt". Sioe zeigen so selbst nach längerer Umlaufdauer in den Vertiefungen noch echten prägeglanz und -höchste Stellen ausgenommen - noch viele feine Details der Prägung. Ist wichtig bei der Fälschungsprävention.


    Stücke die optisch schnell verschleissen müssen schnell wieder ersetzt werden. Ist unwirtschaftlich und bringt nur Verunsicherung bei abgenutzten Stücken.

    DURAN: Als Bondsholder (Anleihenbesitzerin) oder auch als Bankkundin bist Du faktisch Bittstellerin. Wenn Dein Schuldner nicht zahlen will, dann wird er Mittel und Wege finden Dich ggf. am langen Arm verhungern zu lassen. Und wenn Du das weisst, wirst Du die Finger von solchen Anlagen lassen, vorausgesetzt Du legst es nicht darauf an gedemütigt, geknebelt, verschaukelt und bestenfalls mit einem Almosen abgespeist zu werden.


    Gold in physischer Form hingegen ist wirtschaftliche Freiheit. Kein Schuldner steht dahinter, was Voraussetzung für eine sichere Wertaufbewarungsfunktion ist. Gold beschützt Eigentumsrecht, Papier hingegen ist geduldig.


    Gold is money - paper not.