ZitatOriginal von silverman
Mesodor, so sehr ich Deine Beiträge schätze und vor allem Deinen Kampf gegen die eher ignorante Cu/Ni - "Kaiserreich" - Fraktion im Cu/Ni-Forum, hier verrennst Du Dich meiner Meinung nach. Wenn es eine Anweisung zum Einziehen gäbe, würde diese für alle Filialen gelten. Nochmal: hier liegen genug herum, bis 2005 zurück. (Ich ziehe übrigens die doppelte Menge Stoff, also Maple, vor.)
silverman
silverman: Salon_Helga hatte übrigens eine ähnliche Auskunft erhalten. Werde mich mal erkundigen, bei welcher Bundesbankstelle das gewesen ist.
Als ich Anfang Dezember / Ende November damit begann in Düsseldorf Silberzehner gezilt zu erwerben, hiess es auch, daß man dort große Bestände habe, was immer man dort unter "groß" verstanden haben mag.
Auch jetzt noch ist es so, daß ab und an noch rollenweise Stücke zurückgegeben werden. Jedoch verbleiben die Münzen dort nur noch kurze Zeit. So hat man mir das zumindest mitgeteilt.
Der Begriff "Cu/Ni-Forum" für das Dt. Münzenforum ist doch recht abwertend und wird der Sache nicht gerecht. Es gibt nun einmal Menschen, die Münzen unter dem Gesichtspunkt des darin enthaltenen Edelmetalls als Wertaufbewahrungsmittel sehen aber auch solche, die Münzen als zeitgeschichtliches Dokument und als Sammlerobjekt betrachten.
Im Übrigen sind es höchstens drei bis fünf Personen, die sich in Bezug auf Edelmetall und die damit verbundene Problematik des Fiat-Money-Geldbetruges sehr negativ in Bezug auf meine Postings äußern. Damit muß man leben. Jeder hat das Recht auf eine eigene Meinung. Daß Kritik manchmal unsachlich wird und ganz selten auch in persönlichen Angriffen abgleitet - mich wundert das nicht.
Es gibt eben Menschen, die empfinden es als Angriff auf ihr Weltbild / Bild einer heilen Welt, wenn sie mit sehr negativen Wahrheiten in ihrer Freizeit "belästigt" werden. Aber dann hätten sie sich vielleicht ein anderes Hobby aussuchen sollen, denn Geldgeschichte ist auch Weltgeschichte.
Und derzeit (so sehe ich das) wird gerade ein sehr interessantes Kapitel Geldgeschichte zu Ende geschrieben:
Zu keiner Zeit der Menschheitsgeschichte gab es weltweit nur noch Geld, daß durch nichts außer Schuldversprechungen gedeckt ist. Problem: wenn Geld auch gleichzeitig eine Wertaufbewahrungsfunktion übernimmt, kann dies dazu führen, daß im Fall des Ausfalles vieler Schuldner genau diese Funktion mehr und mehr verloren geht.
Verbleiben Edelmetalle, die wertmäßig vielleicht 0,5 Prozent der wertmäßig einzig und allein vom Wohlergehen der Schuldner abhängigen "Geldwertanlagen" ausmachen.
Egal, wo man hinschaut: USA, Europa, Asien: überall gibt es Schuldenprobleme. Teils hat die der Staat, teils haben Private diese Probleme, teils marode Firmen und Staatsbetriebe.
Und überall steigen die Geldmengen deutlich stärker, als die Wirtschaftsleistung das tut.
Folgerung:
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