Beiträge von mesodor39

    Zum politischen Teil des (nur verlinkten) "Aufsatzes" habe ich ja schon etwas gesagt.


    Natürlich kann Goldgegnern nur daran gelegen sein, Goldbefürworter in eine möglichts rechtsradikale und faschistische Ecke zu drängen.


    Wenn sachliche Argumente fehlen müssen halt Verunglimpfung und Meinungsverbot her.


    Mich würde nicht wundern, wenn der Verfasser des Aufsatzes Bezüge von staatlichen Organen erhält.


    Bei der NPD war es ja auch so, daß die Partei nicht nur von "Verfassungsschützern" durchsetzt, sondern wohl auch von diesen organisiert und zusammengehalten wurde. Weswegen das BVG auch KEIN Verbot aussprechen konnte / wollte.


    Auch aus diesem Grunde kann man sich vom politischen Inhalt dieses "Aufsatzes" nur distanzieren.

    Es gibt angeblich ca. 30-40 Stücke davon.


    Angeblich sollen auch zu DDR-Zeiten Münzen mit den erhaltenen Original-Prägewerkzeugen nachgeprägt und zwecks Devisenbeschaffung gen Westen gewandert sein....


    Ich sage es mal so:


    Es gibt seltenere Münzen, die ein vielfaches billiger sind. Beispielsweise eine 5-Cent-Münze 2002 A mit radial ausgerichteten Sternen....


    Das abgebildete Stück ist mit PP- schon überdurchschnittlich erhalten, leider aber wohl mal getaucht worden.


    Alle ursprünglich 100 geprägten Stücke wurden in PP geprägt.


    Zu DM-Zeiten haben solche Stücke in absolut perfektem Zustand etwa 140.000 DM gebracht. Die 50000 gehen also in Ordnung für den, der das Stück unbedingt will....
    1948/49 bekam man sowas für 100 DM.


    Will sagen: prozentual ist die Wertsteigerung im wesentlichen ausgereizt.


    Ich sehe das ähnlich. Die Vorsorge-Tips (auch das, was er zwischen den Zeilen durchblicken lässt) sind empfehlenswert.


    Der politische Teil, insbesonders das, was er über das Verhalten von Bürgern jüdischen und moslemischen Glaubens schreibt kann man nur schlichtweg als mindestens tendenziell volksverhetzend zurückweisen.


    Genau so, wie es hier in Deutschland nur sehr wenige gewaltbereite Rechtsextremisten gibt, muß man davon ausgeben, daß der Teil der in Deutschland lebenden gewaltbereiten Menschen muslimischen Glaubens ähnlich groß oder gering ist, wie der Anteil der gewaltbereiten Neonazis innerhalb des Teils der deutschstämmigen Bevölkerungsgruppe.


    Die weitaus meisten Menschen wollen nur in Frieden leben. Das ändert sich erst dann, wenn diese angestachelt und aufgehetzt werden. Siehe III. Reich, Joguslawien, Rhodesien, Irak, Afghanistan usw.


    Religion, Rassismus und Fremdenhass sind dabei ideale Viehekel für Volksverhetzer, die stets nur ihr persönliches Wohlergehen im Blickfeld haben (meine Meinung).


    Ich verstehe das Genöhle des Schalterbeamten nicht:
    Genau weil solche Leute so einen Müll verzapfen mussten die Auflagen der Gedenkzehner -mangels Nachfrage, nicht mangels Silber - deutlich, d.h. um etwa 10 Prozent reduziert werden.


    D.h. bei 5 Ausgaben gehen dem deutschen Staat durch Leute dieser Einstellung 10 Mio. Euro Einnahmen aus dem Münzenregal verloren.


    Auch so kann man argumentieren.


    Der Finanzminister freut sich für jeden verkauften Zehner. Der Silberbug auch :) Geteilte Freude ist doppelte Freude. In diesem Sinne....

    Zitat

    Original von Homm13
    .....Wann gehn die ersten Banken bei uns pleite??! :D :rolleyes:


    Genau dann, wenn sie Überweisungen und Auszahlungen nicht mehr durchführen können und keine Zentralbank da ist, die den unglücklichen Spekulanten mit Liquiditätsspritzen hilft.


    Ob und wann es soweit kommt, das kann derzeit niemand sagen, der nicht über Insiderinfos verfügt.

    Herr Eichelburg hat soeben eine globale Crash-Warnung herausgegeben:


    http://www.hartgeld.com/


    Ich gehe, nachdem das eingetreten ist, was ich mit 25-prozentiger Wahscheinlichkeit befürchtete: die Fortsetzung und Beschleunigung des Negativtrendes der letzten Woche in Asien, nunmehr davon aus daß es zumindest eine weitere, deutliche Korrektur auch beim DAX geben wird und die 6.000er Marke noch vor Freitagmittag fällt.


    Natürlich wird man heute in den USA versuchen, den DOW zu stabilisieren. Dum nur, daß das aus Sicht japanischer Investoren nicht ausreichen dürfte: Aufgrund des YEN-Verfalls müsste der Dow stärker als der YEN steigen, damit auch diese Investoren kurz- und mittelfristig bei der Stange bleiben.


    Noch dümmer, daß ein starker YEN japanische Exporte erschwert. Kommt es deswegen in Japan zu einer Depression..... wohin will man den Zins dann noch senken?


    Ganz besonders dumm ist, daß wir uns der Phase, in der die Baisse die Baisse nährt immer weiter nähern. Keiner wil Geld verlieren. Und erst recht keiner, der sich Geld geliehen hat um Geld damit zu verdienen.....


    Spekulation mit Fremdwährungskrediten bei steigendem Fermdwährungskurs und Verfall des Basiswertes in inländischer Währung: Das genau ist der ultimative Turbo für jeden Crash.

    Zitat

    Original von Bienchen
    ....So, Du bist wieder dran. Wo ist der Aufschwung ?....


    Zitat Gerhard Schröder:


    "Es gibt ihn nicht"


    Ende des Zitates.


    Bienchen: & was sagt uns das?


    Man kann selbst mittels Politikerzitaten eine Frage zutreffend im Sinne von wahrheitsgemäss beantworten, wenn man das Zitat nur kurz genug ausfallen lässt. :D:D:D


    PS: Spass bei Seite. Seitdem wir die "19" haben, ruft je Arbeitstag noch nich tmal ein Kunde an. Seit Jahresbeginn ca. 80-90 Prozent Kurzarbeit.


    So siehts auch teils in Westdeutschland aus.


    Stellenangebote für Bauingenieure = Mangelware.


    Und in der Zeitung steht, auf dem Bau ginge es langsam wieder aufwärts, Bauingenieure werden sehr gesucht. Klar, die werden so sehr gesucht, daß die Firmen es aufgegeben haben, nach solch gesuchtem Personal zu annoncieren.


    Alles Propaganda-Lügen und hohle Durchhalteparolen.


    Die Risiken sind ganz einfach:


    Gold und Silber in physischer Form kaufst Du diskret. Und Du bekommst Ware für Dein Geld, die nicht verdirbt.


    Bei "Papierprodukten" ist das alles nicht so:
    Du kannst bei Kursänderungen -bis hin zum Totalverlust (Zertifikate)- und auch noch darüber hinaus (Futures) verlieren. Das kann, je nachdem wie Du spekulierst, so weit gehen, daß Du bei Futures am Ende alles verloren hast, was Du besitzt.


    Du kannst, bei starken Kursbewegungen und panikartigen Verkäufen nicht darauf vertrauen
    - daß Deine Order zeitnah weitergeleitet wird (Überlastung
    des Personals)
    - daß trotzdem weitergehandelt wird
    - daß Du bei "stopp-loss-orders" nahe Deinem Stopkurs rauskommst
    - daß Verkauforders nach einer kurzfristigen Handelsunterbrechung
    tatsächlich noch ausgeführt werden und es keiner weiteren Order
    bedarf
    - daß Emittenten Kurse stellen
    - daß die Handelssysteme funktionieren ("Überlastungsgefahr")
    - daß die Telefon- und Nachrichtenverbindungen funktionieren
    - daß Börsen überhaupt geöffnet bleiben
    - daß Börsenregeln nicht zu Deinem Nachteil geändert werden
    - daß in Fall einer für Dich erfolgreichen Spekulation mit märchenhaften
    Gewinnen Dein Vertragspartner zahlungsfähig ist. Dieser ist nämlich
    keine natürliche Person, sondern eine Kapitalgesellschaft mit
    Haftungsbeschränkung.
    - daß es im Fall von Gold- und Silber ETF´s nicht zu einer
    Beschlagnehme des Edelmetalls kommt, falls eine Regierung
    das Metall haben will / haben muss.


    usw.


    Alles klar?

    zumindest nicht, solange keine neuen "Rekorde" erzielt worden sind.


    Wichtig für die weitere Goldpreisentwicklung ist der Verlauf der Währungs-, Aktien- und Anleihenkurse.


    Wer noch KEIN Edelmetall besitzt, über ausreichend liquide Mittel verfügt und schuldenfrei ist, der sollte sicherheitshalber 5 bis 15 Prozent in Edelmetall anlegen. Nicht, um damit zu spekulieren, sondern als persönlichen Notgroschen für einen Ernstfall (z.B. BAnken- und Währungscrash).


    Diese Empfehlung ist derzeit aktueller denn je.

    Zitat

    Original von wandelanleihe
    .....das geht nun mittlerweile seit 7 monate so. und letzte woche hab ich mal gefragt, wo sie die ollen dinger alle herzaubert, weil is ja schon nicht wenig was da so im schrank rumliegt! hat sie mir gesagt, dass ihr alter bestand von zurückgegebenen münzen innerhalb 3 monaten aufgebraucht war (durch mich) und sie nun (solange ich regelmäßig komme) alle alten zurückgegebenen bestände aus den dazugehörigen filialen ordert und geliefert bekommt.......


    Da sieht man mal, wie wenige Zehner es gibt. Um einen Kunden, der etwa 20 Stück im Monat ordert zufrieden zu stellen, müssen die Rückläufe mehrerer Filialen gebündelt werden.


    Klar, bei etwa 10 Mio Stücke im Jahr kommt man ab 2002 noch nicht einmal eine einzelne Münze je Bundebbürger. Nicht mal eine einzelne Münze je Kopf, dafür aber etwa 20.000 EUR bereits ausgegebene Staatsschulden....

    Zitat

    Original von ADERA
    Ich frage mich wie viele andere auch, wann macht die physische Ware den Preis bei Silber? ....


    Exakt dann, wenn es für industrielle Verbrauche rnicht mehr genügend Silber zu den durch Derivate "bestimmten" Preis gibt.


    Dann haben wir plötzlich die Situation, daß Silber in der Zukunft billiger ist, als Silber jetzt. Und die Industrie kauft dann auf Vorrat, sozusagen auf Monate in Voraus just in Time. UNd dann kommt es zum Squeeze. Wie bei Nickel.

    Zitat

    Original von Ulfur
    .....Aber wer garantiert, daß die Bank sich nicht am Eigentum der Kunden vergreift? In diversen Internetpostings wird immer mal spekuliert, daß Banken Kundendepots für Verleihgeschäfte nutzen. Ich vermute, dies wäre illegal.......


    Das kann Dir keiner garantieren. Nur mal angenommen sowas passiert....


    ....dann hätten wir einen ganz interessanten Fall:


    Die Forderung könnte dann nur beim Konkursverwalter angemeldet werden, was die Bank angeht. Ob es von dort aus Ged gibt, ist fraglich. Gibt es Geld, dann nur die Quote, die jeder Gläubiger mit unbesicherten Forderungen erhält. Eine Bank selbst ist eine juristische Person, die keine Straftaten begehen kann.


    Gelingt der Nachweis, wer Vermögensgegenstände veruntreut hat bzw. wer alles an der Veruntreuung mitgewirkt hat, dann kann man alle Beteiligten natürlichen Personen gesamtschuldnerisch haftbar machen. Der, von dem was zu holen ist der zahlt notfalls alles. Ist von keinem nachweislich Beteiligten was zu holen, dann geht der Gläubiger / der Geprellte leer aus.


    Pech gehabt.


    Zumal man davon ausgehen muss, daß Haftpflichtversicherungen bei vorsätzlich begangenen Straftaten NICHTS zahlen.


    Es kommt aber noch viel schlimmer:


    Und weil das so ist, muß man davon ausgehen, daß den Beteiligten sehr daran liegt, ihre Bank zu retten und zwar um so stärker, je weniger haftende Mittel sie besitzen. Ins Gefängnis geht heute ohnehin kaum mehr ein Wirtschaftsstraftäter. Viele Wirtschaftsstrafverfahren werden -lt Auskunft einer Berliner Staatsanwältin im Fernsehen, aus Personalmangel unter Anführung fadenscheiniger Gründe eingestellt. Klagen lohnt sich meist erst dann, wenn jemand verurteilt wurde - wie sonst will ein Anleger anders eine Veruntreuung einem speziellen Angestellten beweisen. Außerdem: Viele Manager sind, einmal angeklagt, dann nicht verhandlungsfähig. Keine Verhandlung - kein Urteil. Meist bestraft man nur deren Handlanger. Typisch Deutsch. Die Obrigkeit ist fast immer fein raus. Siehe auch Helmut Trinkens, verhandlungsunfähiger Unternehmer/Manager der Müllbranche möglicher Weise in einem Korruptionsskandal verwickelt. Wir werden es nie erfahren :)


    Es muss nicht so kommen, aber es kann so kommen.


    Was kann man tun?


    Für sehr große Vermögen bietet es sich an, Wertpapierdepots auf mehrere Kreditinstitute zu verteilen. Als Otto-Normalverbraucher macht solch eine Strategie aus Kostengründen keinen Sinn.

    Zitat

    Original von ADERA
    dat ging ja gestern ab......................junge junge


    Billig... ....war das bestimmt nicht.


    Richtig teuer wird es dann werden, wenn man das nächste Woche durchhalten bzw. sogar noch forcieren möchte.


    Aber: wer sowas macht, den muss das auch richtig was kosten (meine Meinung).

    Kellermeister:


    Grundsätzlich gilt:
    maßgeblich für eine Anlageentscheidung ist immer die Analyse der wirtschaftlichen, poltischen und monetären Ausgangssituation und deren prognostizierte Entwicklung.


    Analyse - Prognose - Anlageentscheidung


    Maßgeblich für die Wahl der Einzelanlage ist:


    a.) deren vorausschtliche Rentabilität
    b.) deren voraussichtliches Ausfallrisiko
    c.) deren Bewertungsniveau
    d.) deren Prognostizierbarkeit (Prognosesicherheit).


    Aktien verkauft man, wenn diese hoch bewertet sind bzw. wenn man davon ausgeht, daß diese ausgereizt sind, was das Bewertungsniveau angeht. Umgekehrt kauft man solche Risikopapiere nur dann, wenn alle miesen Nachrichten in den Kursen drinne sind und im Markt regelrechte Hoffnungslosigkeit herrscht.


    Anleihen kauft man und Cashopsitionen hält man, wenn man von verlässlichen monetären Rahmenbedingungen ausgeht aber befürchtet, daß es am Aktienmarkt mehr zu verlieren, als zu gewinnen geben könnte. Anleihen und große Cashbestände löst man auf, wenn man entweder mit anderen Anlagen glaubt unter abwägung aller Risiken mehr verdienen zu können oder aber das Vertrauen in die monetäre Stabilität verloren hat.


    Immobilien erwirbt man (Eigennutzung ausgenommen) wenn man weder an Aktien, noch an Immobilien, aber an relativ stable politische Verhältnisse glaubt und Immobilien sehr günstig bewertet sind. Bevorzugt erwirbt man Immobilien bei noch moderater Bewertung in Zeiten noch verkraftbarer Inflation, oder wenn man daher auch der Name: Betongold).


    Gold und Silber in großen Vermögensanteilen erwirbt man, wenn man Extremereignisse (galoppierende Inflation, Masseninsolvenzen in einer Depression, Enteignungen) befürchtet, die andere Anlagen völlig unkalkulierbar erscheinen lassen.

    Zitat

    Original von Silberstation
    schon mal gehört dass ein Derivat auf unterschiedliche Underlyings notiert und somit die Preisbestimmung die Du hier offensichtlich ansprichst von eben diesem underlying auch abhängt?


    Ein Derivat auf einen Affen deckt den Wert des Affen ab. Wenn der Affe nach oben springt, springt das Derivat auf dem Trampolin


    es ist egal ob es nun um USD 150 Billiarden oder um 1 Million geht, die Wertberechnung funktioniert mit rechnerischen Werten nicht mit Deinen WUnschträumen vom SOFORTIGEN Untergang der Papierwelt, vorher erleben wir noch einen irren asset bubble mit Dow 30.000. Dann kannst Du Deine renditearmen Rechtfertigungen für deinen physischen Besitz hier kundtun, denke Du bist arm dran, in 1 knappen Jahr mit Gold 0% gemacht


    Und wenn Du intensiv mit Derivaten handelst, kann es Dir passieren, daß Du weniger als ein Jahr brauchst, um auf Null zu kommen.


    Ich meine damit nicht Null Rendite, sondern Null Kapital.


    Wer bei POS oberhalb von 14 ein KO-Zerti mit KO-Schwelle 12 erweorben hat, der braucht sich, sollte er nicht ganz schnell verkauft haben, um sein Geld keine Sorgen mehr zu machen. Es hat nun ein anderer. Ohne dafür eine Ware zu liefern wohlgemerkt.


    Genau das passiert mit physischem Metall nicht - das bleibt.

    Zitat

    Original von linar


    ...ich glaube wenige wissen wie gefährlich GS ist - an den wichtigsten strategischen Schalthebeln sitzen ihre Leute - und sie lassen die Marionetten tanzen, mich packt das kalte Grausen.....


    ....linar :)


    100 Prozent Zustimmung. Erkläre das mal der Papierfraktion hier im Forum. Die glauben in völliger Verkennung der Realität und in maßloser Selbstüberschätzung allen Ernstes Manipulanten wie GS die Hosen ausziehen zu können.....


    Scheitern werden sie (wahrscheinlich) ausnahmslos.


    Jeden Euro den man solchen "Emittenten" in den Rachen wirft werden diese notfalls gegen einen einsetzen. Und vielleicht auch noch ein paar neu gedruckte Dollars dazu, sollte es unbedingt erforderlich sein.


    Kommts drauf an ziehen sie den Stecker oder (elegantere Lösung): der Strom oder die Telekommunikation oder die Börsenplatform fällt wegen Überlastung / Kurzschluss / Hackerangriff aus.


    Gegen eine Notenpresse und eine Strom- und Telekomunikations-Infrastruktur mit Papierwerten spekulieren - zwecklos.

    Zitat

    Original von Kellermeister
    Wenn man sich den Jahreschart des DAX ansieht ist das doch lediglich eine normale Korrektur! Ich kann hier nichts, aber auch gar nichts crash-artiges erkennen.
    Was nicht heisst, das es nicht noch kommen kann.


    es ist nicht nur der DAX, es sind primär die platzenden Immobilienkredite in den USA und deren gehebelte Finanzierung über den Yen-Carry-Trade, der nun parallel zu den Fordereungsausfällen durch einen steigenden Yen bedroht ist.


    Da kommen also zwei Dinge zusammen.


    Investoren mit Yen-Krediten verkaufen nun weltweit alles, um ihre Kredite zu reduzieren. Die zuerst verkaufen, kommen noch am besten dabei heraus, verschlimmern abe rmit ihren Verkäufen die Ausgangssituotin der noch auf Yen-Kredit investierten Marktteilnehmer.

    Nimmt man die Kurseinbrüche dieser Woche und den Wertzuwachs des YEN, dann kommen da für Carry-Trader ein paar Giftpillen zusammen.


    Nun gibts zwei Möglichkeiten: Die Brocken jetzt hinwerfen, solange es noch geht oder durchhalten, bis man entweder gezwungen ist, zu verkaufen oder die Situation sich durch "aussitzen" bereinigt hat.


    Weil viele Investoren unterscheidlich über Kredit "gehebelt" sind, weis keiner, ob und wie weit es noch hinuntergeht. Ab einem gewissen Punkt gilt daher folgendes: die Baisse nährt die Baisse.


    Jedoch: keiner hier kann wissen, wo der magische Punkt liegt, an dem sich die Dynamik der Hausse nun in ihr Gegenteil verkehrt und sich gegen die auf Kredit spekulierenden Investoren wendet.