Beiträge von mesodor39

    Zitat

    Original von FloG 06
    ....Die Fachleute wollen ausgerechnet den kleinen , unbedarften Anlegern die gefährlichste Reaktionsweise nahe bringen.


    Genau so ist es. Noch letztes WE habe ich so einen gefährlichen "Bauernfänger" im TV tönen hören: die Einstiegskurse seien nicht entscheidend für den Erfolg der Aktienlage und auch beim Ausstieg kann man nur was falsch machen, weil man ja den höchsten Kurs kaum träfe und dann zusehe, wie die Kurse weiter steigen.


    Verkaufen solle man erst, wenn man das Geld brauche, z.B. wenn man seinen Wagen "geschrottet" hat. Also erst verkaufen, wenn man in Not ist. Dum nur, daß in einer Krise alle in der Not und die Kurse am Boden sind.....


    Sloche Ratschläge bei der Weltwirtschaftslage und den riesigen Problemen / Ungleichgewichten / Schuldenbergen sind wirklich perfide.


    Durchhalteparolen.


    Ich gewinne lieber eine Schlacht, streiche den Gewinn ein und ziehe mich erhobenen Hauptes zurück..... als gierig festzuhalten an den Glauben an den Endsieg.

    @walfdrosch: was willst Du denn unbedingt in bälde kaufen?


    So ein Crash der zieht sich regelmäßig übe rmehrere Monate hin.


    Nur ruhig Blut.


    Wenn es ein Crash wird, dann hast Du noch mindestens 2 Monate Zeit, bis Du Dir dann Gedanken machen kannst, was Du vielleicht kaufen möchtest, wenn sich ein verlässlicher Boden über ein paar Wochen abgezeichnet hat. D.h.: Deine erste Transaktion solltest Du frühestens in drei bis vier Monaten machen.


    Geht es vorher wieder hoch, war es kein Crash, sondern eine technische Korrektur - der richtige Crash kommt dann später.


    Alles unter 15 Prozent Korrektur ist nichts. An etwa 25-30 Prozent binnen drei bis sechs Monaten kann man von einem Crash reden.


    Nachschiessen sollte man keinesfalls:


    Never catch a falling knive....

    So ist es.


    Nach anfänglich leichtem Plus ist nun auch der DAX in einem sehr leichten Gleitflug übergegangen. Bereits gestern Abend schloss der DOW leicht negativ, auch der Nikkei schloss heute Vormittag nun schon zum dritten mal in Folge deutlich negativ und hat binnen Wochenfrist fast 1.000 Punkte und somit gut 5 Prozent eingebüsst.


    Sollte es heute nicht gelingen, die Situation zu stabilisieren dann ist börsenmäßig definitiv noch lange nichts ausgestanden. Im Gegenteil. Ein Crash auf Raten oder einer in mehreren heftigen Schüben deutet sich an. Allein schon aufgrund der gestiegenen Volatilität.


    Das WE ist psychologisch sehr wichtig: Die Privatanleger haben dann Zeit, kurz Bilanz zu ziehen. Zeit nachzudenken. Bis Montag früh.


    Was sie wohl denken werden, wenn sich sich die Kurse und die Nachrichten anschauen?


    Typische Ausgangslage für einen schwarzen Montag.....


    Wahrscheinlichkeit ca. 25 Prozent (was sehr viel ist).

    Zitat

    Original von DerAlchemist


    Vollkommen richtig. Es ist aber so, dass sich Gold/Silberbarren noch schlechter in solchen Marktphasen verkaufen lassen. Wenn es da zu nem Crash kommt, dann ist man ganz verloren.


    Das aber ist nur eine Seite der Medaillie:


    Gold/Silberbarren muss ich nicht in einer solchen Marktphase verkaufen. Anders als bei kurzlaufenden OS, KO-Zertifikaten und anderen Hebelprodukten (die man ggf. sehr schnell verkaufen muss, um noch einen Rest des darin investierten Vermögens zu retten) bin ich mit physischem Metall völlig unabhängig von der kurz- bis mittelfristigen Kursentwicklung. Auch und gerade, weil hinter physisch präsentem Edelmetall kein Schuldner / Anspruchsgegner und erst recht kein Termindruck oder eine KO-Schwelle stecken. Physisches Metall fällt niemals auf Null - Derivate haben das oftmals so an sich.


    Und zwischen gar keiner Verkaufsmöglichkeit und einer mit einem höheren Abschlag ist ein ganz gewaltiger Unterschied. Im Gegensatz zu irgendwelchen hochkomplizierten, nicht börsenfähigen Derivaten dubioser Investmentklitschen kann man nämlich physisches Edelmetall einer Vielzahl von Käufern anbieten....


    Nur eins sollte man nicht machen: mit Krediten Edelmetall kaufen.
    Dann nämlich muss man verkaufen, wenn der kurzfristige wert sich der Beleihungsgrenze nähert.

    Klar, daß die Kreditexzesse des Aktien- und Immobilienbooms heftigste "Wertberichtigungen" speziell bei Investmentbanken auslösen könnten.


    Ein Blick auf den "Neuen Markt" reicht aus. Kennt jemand noch das Emissionshaus "Gold-Zack"?


    Falls nicht: googelt mal etwas und schaut euch mal den 10-Jahres-Chart dieser "Aktiengesellschaft" an.


    Wer garantiert, daß es mit einigen US-Investmentbanken in 7 Jahren nicht ähnlich oder gar schlimmer ausschaut?


    Es sind alles Kapitalgesellschaften mit Haftungsbeschränkungen. Einige wenige unvorteilhafte Deals und aus einst scheinbar kerngesunden, hochprofitablen Substanzwerten sind ausgezehrte, leere, kraftlose Hüllen geworden, die jederzeit in sich zusammenfallen können.


    Wer das nicht verinnerlicht hat, der hat das Wesen des "Cassino-Kapitalismus" nicht verstanden.


    Es ist vielfach nichts anderes als eine ganz besonders raffinierte Form des bandenmäßigen Betruges, bei der das Geld der Kleinsparer über diverse "Viehekel" in die Hände weniger Einflussreicher gelangt (meine Meinung, keine Tatsachenbehauptung).

    Ihr werdet sehen, wie eine Volkswirtschaft mit 40 Prozent Sparquote wächst, wenn erst mal:


    Faule Kredite beim Kunden USA platzen und der Export stottert.


    Inlandskredite chinesischer Firmen platzen.


    Das gibt eine regelrechte Implosion aller "Asset-Blasen"


    Anleger werden zwequetscht wie implodierende U-Boote.


    Da bleibt (finanziell) kein Stein mehr auf dem anderen.

    Kellermeister:
    hierzu etwas aus einem anderen Tread:


    RE: Erreichbarkeit der Comdirect Bank
    --------------------------------------------------------------------------------
    Zitat:
    Original von Goldesel
    goldelse


    ABN AMRO stellt wieder keine Kurse für meinen S6P Shortie.


    1,6 % Minus sind einfach zuviel in so kurzer Zeit.


    Da schaltet man einfach den Strom ab.


    Man kann sich ja beschweren hahahahahahaha.



    Goldesel Ende des Zitates.


    Mein Kommentar dazu:
    sauberes Geschäftsgebahren.


    Schön, daß immer mehr Anleger aufwachen und darüber nachdenken, woran sie mit ihren "Vertragspartnern" oder "Kontrahenten" bei Derivate-Geschäften möglicher Weise sind.


    Solche "Erkenntnisse" können, selbst wenn es sich nur um vermeintliche Erkenntnisse handelt (was ich nicht beurteilen kann) wirtschaftlich überlebensnotwendig sein.


    Es ist ähnlich wie oftmals bei Gericht: Man bekommt anch juristischen Grabenkämpfen und Winkelzügen in letzter Instanz endlich Recht. Man kriegt eine volstreckungsfähige Ausfertigung des Urteils. Bezahlt dann noch Anwalt, Gericht und Gerichtsvollzieher. Und der Schuldner hebt die Hand zum Offenbarungseid. Fazit: Man geht leer aus.


    Fazit: man muss sich ganz zu Beginn einer Entwicklung überlegen, mit wen man Geschäfte macht und wie man sich so absichert, daß man auch seinen Teil der Vereinbarung erhält. Hat man das nicht sorgfältig bedacht, ist oftmals der Erfolg nicht beschieden. Im Gegenteil: Meist ist das Geld weg und die Gegenleistung bleibt aus. Für immer.


    Eure Kontrahenten bei Derivate-Geschäften wissen das. Und haben oftmals 50- und mehrseitige "Prospekt- und Geschäftsbedingungen" die viele "Eventualitäten" in deren Sinne regeln. Ihr habt eine solche vertragsrechtliche Gestaltungsmöglichkeit gegenüber den Emittenten nicht. Seid also von vorne herein in der schwächeren Position. Zumal ihr in Vorleistung geht und bei einem Rechtsstreit regelmäßig Kläger seid. Und der Gegenpartei somit alles harklein nachweisen müsst.


    Kellermeister, wenn Du schon so weit gekommen bist und hier feststellst:
    Richtig ist sicher, das in diesem System auf lange Sicht unterm Strich nur Privilegierte gewinnen
    warum ziehst Du dann nicht die Konsequenzen und lässt es sein und investierst statt dessen dort, wo Du langfristig zumindest nicht viel verlieren kannst?


    z.B. physisch in Edelmetall und/oder in eine selbstgenutzte Immobilie, lässt Derivate Derivate sein, Proviligierte mit Proviligierten handeln und geniesst das, was Du nicht unbedingt benötigst umn Dir ein schäönes Leben zu machen - statt es vermeintlichen Gaunern in den Rachen zu werfen?


    Kennst Du die Fabel vom Hammel und den Fuchs?


    Ein Fuchs fiel in einen Brunen, da kam ein Hammel daher. Der Hammel bat den Fuchs, ihn etwas Wasser zu reichen. Nein, sagte der Fuchs. Hier ist es schön, willst Du Wasser, komm hinunter zu mir. Der hammel fragte: abe rwie komme ich wieder heraus? Sagte der Fuchs: wenn Du erst einmal unten bist, steige ich auf Deine Schultern klettere hinaus und helfe Dir dann herauszukommen. Gesagt getan. Der Fuchs hat den Brunnen verlassen können und der Hammel wartet heute noch auf seine Befreiiung.


    Und wie spielt sich die Geschichte beim Derivate-Anleger als "Hammel" ab?


    Ein Fuchs fiel in einen Brunen, da kam ein Hammel daher. Der Hammel bat den Fuchs, ihn etwas Wasser zu reichen. Nein, sagte der Fuchs. Hier ist es schön, willst Du Wasser, komm hinunter zu mir. Der Hammel fragte: aber wie komme ich wieder heraus? Sagte der Fuchs: wenn Du erst einmal unten bist, steige ich auf Deine Schultern klettere hinaus und helfe Dir dann herauszukommen. Der Hammel dachte: Du Dummkopf, Dir werde ich es zeigen. Unten angekommen meinte der Hammel listig zum Fuchs: mein Bein hat sich verstaucht als ich hinabkletterte, ich kann Deine Last nicht tragen. Bleibne Du unten und lass mich an Dir hinaufklettern, fuchs. Anders geht es nicht. Was glaubt ihr wohl, wie lange der Fuchs gebraucht hat, den Hammel davon zu überzeugen, daß er viel zu schwach ist um den Hammel zu tragen und darüber hinaus auch viel zu klein, als daß es dem Hammel reicht, aus dem Bruinnen hinauszukommen....


    Alles klar?

    Zitat

    Original von Marcher
    ...Das hängt wohl stark von Einstiegskursen ab, ob man da lächeln kann oder nicht :D


    das ehr weniger. Primär ist es eine Sache der inneren Einstellung.


    Und genau das ist es, was den "zittrigen" Anleger von den "ruhigen" Anleger unterscheidet.


    Dinge wie Einstandskurs, Investoitionsgrad usw. sind da ehr nachrangig.


    Stimmt die innere Einstellung nicht, sollte man nur sehr wenig "riskieren" und es unbedingt bei 5 bis maximal 15 Prozent Edelmetall am Gesamtvermögen belassen.


    Für Anleger mit Verlustaversion und schwachen Nerven sind beispielsweise Silberzehner besonders gut geeignet. Die behalten ihren Nominalwert, auch wenn der Silberkurs fällt.....


    Kommt dann aber noch GIER hinzu, ist für solche Anleger (die Mehrzahl der Anleger) kein guter Rat und erst recht keine Hilfestellung mehr möglich. Diese Kombination ist für den Anlageerfolg absolut tödlich.

    Zitat

    Original von Eldorado
    Morgen zeigt Euch der Computer 13 USD oder 645 .....
    XEX


    kann alles sein. Als der POG von 720 auf 540 sackte hat es mir auch nur ein müdes Lächeln gekostet......



    Papierkäufer, insbesondere Käufer kurzlaufender OS und von KO-Produkten mögen das anders sehen.


    stellt sich die Frage, was -einmal in Umlauf gebracht- keinesfalls "ewig" seinen Wert behält. Vielleicht auch, weil es sich unaufhaltsam "vermehrt"?


    Dazu aber schweigt er höflich. Und das muss man auch verstehen: Herr Trichet ist EZB-Präsident. Er weiss somit ganz genau, wovon er spricht.


    Und scheinbar weis er auch, was er lieber nicht sagen sollte.


    Manchmal sind die unausgesprochenen Dinge die wichtigsten.


    Alles klar?

    Nicht nur die Autobauer.


    Die "19" ist das ultimative Förderprogram für Shcwarzarbeit, Menschenhandel, Steuer- und Abgabenhinterzeihung.


    Spätestens Mitte / Ende 2007 werden die verherenden Auswirkungen dieser Schwachsinnssteuer auch für das Handwerk und die Gastronomie und die Freizeit-Industrie spührbar werden.


    Dann aber ist es zu spät und hunderttausende Jobs sind der Illegalität zum Opfer gefallen.


    Für alle Poltiker, die das noch nicht wissen:

    [B]
    Die Mehrwertsteuer macht die Vorteile einer arbeitsteiligen Gesellschaft zu Nichte, wie keine andere Steuer oder Abgabe das kann.
    [/B]

    Zitat

    Original von goldcore
    Der neueste Trend bei den unregulierten Hedgefonds - nun bauen sie an Konstrukten, die fast ausschließlich ( inkl. etwas Basismetalle) in Edelmetalle investieren. Den Anfang macht ein Silver-Hedgefond. Dafür gönnt man sich dann 3% Managementgebühr und 25% der Profite. Wird interessant sein zu sehen, ob ein solches Idiotensystem, daß jeder Laie selbst leicht schlagen kann, sich wird durchsetzen können.....


    Das wird es ohne Zweifel tun. Letztendlich werden damit Gelder der Anleger (wohl überwiegend Pensionsfonds und unwissende Privatanleger) dazu verwendet, die Metallpreise zu drücken.


    Wer wohl bezahlt in den meisten Fällen die Manager, die die Geschäfte des Fonds erledigen?


    3 Prozent "Managementgebühr" und 25 Prozent vom Profit - das ist schon ziemlich abgeschmackt. Abzocker in Nadelstreifen.


    Allein dieser Klotz am Anlegerbein wird nicht nur dazu beitragen, Profite nachhaltig zu vermeiden; nein: das Vermögen selbst wird dadurch vernichtet. Spekulation ist ein Nullsummenspiel: Gewinne ich gehen 25 Prozent des Gewinnes plus drei Prozent der Substanz weg - verliere ich, dann verliere ich 3 Prozent des Vermögens zusätzlich zu den Verlusten.


    Und das alles bei statistisch null Prozent Gewinn für den Gesamtmarkt.


    Tolles Geschäft.

    ja, sowas habe ichheut ermorgen gegen 5.30 Uhr hier gepostet, siehe weiter oben.


    Erstaunlich: in Japen und in Deutschland gehen die Aktienkurse weiter zurück. und in den USA gings zuerst hoch.....


    Seltsam. Das bei diesen Nachrichten.


    Da kann man dran fühlen.


    Mittlerweile ist auch der DOW ganz leicht im Minus....

    Zitat

    Original von Einsiedler
    Glaub' ich nicht. Jetzt geht die "Hausfrauenhausse" erst richtig los, denn: VIele Kleinanleger hatten die Korrekturen von 2001 noch im Hinterkopf und warteten auf eine Korrekur. Die ist jetzt da, jetzt können sie einsteigen.


    Die kaufen noch lange nicht. Gebranntes Kind scheut Feuer. Erst muss es noch bis etwa 3.000 oder gar noch tiefer runtergehen.


    Erst müssen noch die Shorties ein halbes Jahr rauschende Schlachtfeste feiern und dann selbst dem Markt zum Opfer fallen....


    danach vielleicht.


    Wie lange hat es nach 1929 gedauert, bis die alten Höchstkurse wieder erreicht wurden????


    Und: geht man ab 2003 vonn einem 1929er Szenario aus, dann haben wir momentan 1933. Also noch nicht ganz den Tiefpunkt.....


    Solte es so ähnlich kommen, dann haben wir letzte Woche das vorerst und wahrscheinlich auch das letzte, d.h. das höchste Top in einem mehr als 15-jährigen Aktien-Bärenmarkt gesehen...


    Wenn man jetzt noch die jeweiligen Dax-Stände durch die zugehörigen Goldkurse teilt.....


    dann sieht es echt mies aus für die Aktien.


    Dann hätten wir, auf Basis des Euro-Goldkurses von 2002 = 100 einen weniger als halb so hohen Dax, d.h. deutlich unter 3.000.

    Smartie: worauf ich hinaus möchte ist folgendes


    Bereits Rothschild machte sein Vermögen mit Kombination aus gezielter Desinformation einerseits und einem Informationsvorsprung andererseits.


    Heute ist es so, daß es kaum mehr möglich ist, einen nennenswerten Informationsvorsprung auszunutzen noch gezielt Desinformationen zu streuen bzw. Verwirrung zu stiften. Wengstens nicht in großem Stil.


    Also müssen Marktteilnehmer vom Markt ferngehalten werden oder erst zeitverzögert "bedient" werden. Nur so kann man heute noch große Vermögen erwirtschaften / erhalten.


    Daß dies heute viel geschickter und subtiler geschieht als vor fast 200 Jahren.....


    ...liegt an den neuen Informationsmöglichkeiten für jedermann.


    Also wird das Kriterium über Erfolg / Misserfolg in Ausnahmesituationen auf eine rein technische Ebene verlegt. Einige haben eben Marktzugang. Und anderen wird er -wie auch immer- vorenthalten.


    Oder andersherum: wen gehören denn die Firmen, denen die Nachrichten-Infrastruktur gehört und die Firmen, die die Handelsplattformen betreiben?


    Es ist ein abgekartetes Spiel.


    Wer da auf Kurs oder Termin spekuliert......

    ist ein absolut verkanntes Risiko.


    Softbank ist überall.


    Die Telekommunikations-Infrastruktur und damit auch die des Internets ist vollkommen unterdimensioniert. Ebenso die Kapazitäten vieler Online-Handelssysteme.


    Ich erinnere nur an das Softbank-Dissaster (natrürlich nicht an den Kursrutsch, sondern an der Art, wie die Auftragsfluten abgewickelt wurden bzw. wie sie nicht oder verspätet und damit zu viel niedrigeren Kursen abgewickelt wurden)


    Wie war es am 11.09.2001, als Handynetze und Telefonleitungen zusammenbrachen?


    Und wie war es gestern allein in Deutschland?


    http://www.ftd.de/boersen_maerkte/marktberichte/167252.html


    ja, ja, ein Kursrückgang von ein paar niedlichen Prozenten überfordert bereits die Handelssysteme.


    KO-Produkte werden gnadenlos ausgestoppt, ohne daß deren Käufer zuvor auch nur die Möglichkeit hatten, diese zu verkaufen. Ein Schelm, wer Böses dabei denkt - Gewinnmaximierung durch Inkompetenz.


    Oder etwa durch Organisationsverschulden. Stoff genug für Richter und Anwälte....


    Zurück zum Thema:


    Könnt ihr euch vorstellen, was mit euren Derivaten und Orders passiert, wenn einmal wirklich etwas los ist?


    Wohl kaum. Denn sonst hättet ihr wahrscheinlich keine solchen "Wertpapiere".


    Eines steht fest: Der Gold- oder Silberbarren der liegt auch dann noch sicher im Save, wenn KO-Produkte ausgenockt und kurzlaufende OS entweder verfallen sind oder zumindest ihren Wert stark verändert haben - ohne daß der Inhaber die Möglichkeit hatte zu verkaufen.


    Was nützt der tollste put oder Call, wenn er durch die Decke geht, aber verfällt, weil man ihn nicht zur Ausübung anmelden konnte.....


    Das ist in etwa so, wie heute mit der Rheinischen Post: bereits gestern berichtete sie über Chinas Aktiencrash. Gerade mal zwei Sondermarken war der Bericht groß. Heute dann kam mahr als eine halbe DIN-A-4 Seite zu dem Thema..... Toll nicht? Was nützt eine Tageszeitung mit den Nachrichten von Vorgestern?


    Ich sage es euch: Genau so viel wie ein zuvor super gelaufenes KO-Zertifikat beim Börsencrash und blockierten Handelssystemen / überlasteter Telekommunikation.


    Denkt einmal darüber nach!

    Zitat

    Original von heisenpe
    Habe mich mal per Google schlau gemacht. Die Initialen dürften normalerweise nur auf den Münzen der "1.Generation" (1850-1866) sein. Von 1850 - 1858 waren sie driekt unter der Locke angebracht und von 1859 - 1866 links von der Locke (so wie auf dem Bild).
    Ist natürlich schon merkwürdig, dass auf einer Münze von 1900 auch die Initialen "JBL" drauf sind.


    Merkwürdig ist es, sowas zu schreiben.


    Habe eben beim Künker nachgesehen. Auch Stücke von 1899 und 1905 haben Initialien. Also: nichts besonderes.