Beiträge von mesodor39


    Was wir ereben ist der größte Geldbetrug aller Zeiten.


    Überlege mal, was passiert, wenn in einer Deflation Schuldner definitiv pleite gehen.


    Na kommst Du drauf?


    Sie können nicht mehr zahlen. Wer hätte das vermutet, lach. Aber das allene ist es nicht - weit gefehlt. Der Hammer hängt wo anders :)


    Aber was bedeutet das denn sonst noch?


    Ich sage es Dir: Die Gelder, die Schuldner sich aus dem Nichts geliehen haben können dahin nun nicht mehr zurückkehren. Weil Schuldner assenhaft ausgefallen sind. Die Gelder sind nämlich im "Eigentum" der Sparer. Dumm nur, dass Eigentum nicht gleich Besitz ist.


    Und weil Geld seinen Wert nur dadurch hat, daß es zurückgezahlt werden muss, also jemand da ist, der Waren und Dienstleistungen dafür hergibt, damit er zurückgezahlt und vernichtet werden kann.....


    hat es dann keinen Wert mehr, wenn sehr viele Schuldner ausfallen, also keine Waren und Dienstleistungen mehr hergeben, um Geld zwecks Schuldentilgung zu erhalten.


    Was ist daran so schwer zu verstehen?


    Nochmal: der Inflationäre Crash ist dann da, wenn Schuldner massenweise bankrott gehen und nicht mehr zahlen. Dann nämlich wird kaum noch was produziert - außer GELD, für das es denn keine Ware mehr gibt.


    Denn: Banken können ja weiterhin -"gedeckt" durch Notenbanken - "SPARGUTHABEN" auszahlen, die längst verliehen, verbraucht und nun nicht mehr zurückgeführt werden. Liesse man alle Banken pleite gehen, würde auch der Staat zusammenbrechen. Also werden neue Scheinchen gedruckt, um Sparer vordergründig zu "befriedigen" - egal, was sie noch für ihr Geld bekommen.


    Andererseits produzieren bankrotte Firmen und arbeitslose Schuldner nichts mehr....


    Also explodieren die Preise, während die Produktion kolabiert bzw. nicht mehr auftrecht erhalten werden kann.

    Möglich ist alles:


    von 500 bis über 50.000 die Unze ist nächste Woche alles drinn.


    Die 500 könnten wir bei einem extremen deflationären Crash (Liquiditätskrise) sehen, die 50.000 dann, wenn Länder wie China mit Gewalt Dollars in Gold tauschen wollen....


    ..z.B. wenn es im Iran rumpelt....


    ...und jeder nur noch seine Bankguthaben / Anleihen usw. in edelmetall tauschen will.


    Alles klar?


    Realistischer ist eine Schwankungsbreite irgendwo zwischen 640 und 720 Dollar.

    Zitat

    Original von silber_flo
    @ taheth


    sind bei mir nur kleine Posten. Riester als nichtangreifbare Rücklage bei Arbeitslosigkeit, der Bausparer wegen den VWL. Klar, ich hab auch schon überlegt die Beträge lieber in Physisches zu verwandeln...


    Ich glaube allerdings nicht an den totalen Crash. Verwerfungen wird es geben, wie stark und in welcher Form diese auftreten, siehe unsere Inflations bzw. Deflationstheorie, kann keiner genau sagen. Und ich bin ja auch gerüstet, habe halt noch ein ganz kleines, wackliges Standbein daneben.


    Ein totaler Crash wird Folgen haben, die man sich in seiner Gesamtheit wahrscheinlich wirklich kaum vorstellen kann, weswegen man dazu neigt, nicht daran glauben zu wollen.


    Dennoch kann auch ein solches Szenario stattfinden.


    Es kann nicht sein, was nicht sein darf - das nenne ich ein Auslaufmodell.

    Zitat

    Original von Homm13


    Ich sehe das ähnlich, alles GEDÖNS vonwegen geht in andere Währungen usw. die sind sicher, kann normal nur von Bankiers kommen...
    Physisches, gute Kontakte (also nicht Kontakte die auf Papiergeld beruhen), loyale Netzwerke, das zählt, alles andere ist wertlos...wer das ALLES hat, der kann selbst in Krisenzeiten BUSINESS machen.


    P.S Da kommt dann bei den Bankiers große Freude auf, wenn sie festellen, dass sie keine Freunde mehr haben, weil sie jahrelang auf deren Kosten gelebt und deren Geld aus der Tasche gezogen haben ;) Wer beteiligt diese Spezies dann eigentlich noch an Geschäften??
    Ich bin echt gespannt, was passiert, wenn alle Fondsparer und Konsorten dann mal ihren Berater persönlich konsultieren...


    Papiergeld kann man vergessen, wenn was wirklich schlimmes passiert. Nur Gold und Silber ist zu riskant, sollte noch eine extreme Deflation kommen, die vielleicht 6 bis 12 Monate dauert.... Daher: neben Barren und Anlagemünzen auch kursfähige Silberzehner im Save und ein paar Scheinchen (für 4 bis 6 Wochen) als jederzeit verfügbare Reserve gut versteckt daheim.


    Weil aufgrund einer sich u.a. abzeichnenden Immobilienkrise in den USA auch weltweit agierende Banken infolge eines Hedgefonds-Massenstrerbens (Stichwort: Subprime-Kedite und -Pandbriefe, Cross-Defaults) pleite gehen könnten, ist das mit Bankeinlagen so ene Sache.


    (1) muss man sich erkundigen bis zu welchem Betrag welche Anlagen gesichert sind - oder sollte man Kapitalgersellschaften mit Haftungsbeschränkungen ungeprüft Kredit geben? Und das für drei Prozent....


    (2) sollte man kurzlaufende Staatsanleihen (die man sicher bei der Bundesschuldenverwaltung verwahren lassen kann), Laufzeit bis 2 Jahre, ungesicherten Bankguthaben vorziehen, wenn man unbedingt Erträge erzielen will und CASH Bargeld in Banknoten oder kursfähigen 10-EUR-Silbermünzen) daher nicht in Betracht kommen.


    Den Banken vertrauen - ganz schön riskant, wenn es nicht nur zu Kursrückgängen bei Aktien kommt.

    Wenn ich mir hier einige Postings durchlese, dann hat Herr Eichelburg prinzipiell wieder mal Recht.


    http://www.hartgeld.com/filesa…7-54_GoldbugsFallenAb.pdf


    Ich möchte hier keine Papierprodukte einbeziehen, denn Papier ist auf lange Sicht ohnehin wertlos, sei es durch Verfall, Knock-Out, Betrug oder Insolvenz. Je fürühe rman sich von Papieranlagen zu Gunbsten physischer Anlagen trennt, desto besser (meine Meinung)


    Ich beziehe mich hier ganz konkret auf die wenigen werthaltigen Edelmetallaktien und natürlich auf physisches Metall.


    Wer hier nur am Preis orientiert handelt, der wird definitiv ausgekauft.


    Und ist dann nicht mehr gegen Inflation oder Währungsbankrott geschützt.


    Kommt genau das, dann erst wird der wahre Wert von Edelmetall offensichtlich. Wer momentan auf ein paar Cente oder Prozente schielt, der verspielt eine Chance, wie sie vielleicht alle 50 bis 100 Jahre kommt. Und somit vielleicht seinen kompletten Wohlstand.


    Und wie bereits gepostet: Die Geldmengen wachsen weiterhin exorbitant an....


    natürlich solange, bis deren Kaufkraft kolabiert.


    Und: je größer die Geldmengen, desto näher der absolut unausweichliche Kollaps.


    Bringt man es auf den Punkt: Gold und Goldaktien die den Namen "Goldaktie" verdienen wandern von den schwachen, zittrigen und vor allem von den geldgierigen Händen in ruhige und starke Hände.

    Zum Schluss kommt es, wie es immer kommt:

    Die menthal Schwachen, die Gierigen, die Preisfixierten, die Ertragsorientierten, die Schnäppchen- und Renditejäger, die Daytrader und Zocker und vor allem die charttechnisch Handelnden sind zum Zeitpunkt eines Anleihen- und Börsencrashes in Schrottanleihen und absurd hoch bewertete Aktien hoch verschuldeter Firmen ohne reale Substanz und ohne realem Ertragspotenzial, dafür aber mit gefälschten / geschönten / frisierten Bilanzen und Ratings investiert. Und tragen somit die Hauptlast und die Hauptrisiken der kommenden Krisen und Verwerfungen.


    Und mit ihrem nach Extremverlusten dezimierten Restvermögen kaufen sie dann später Gold. Natürlich zum Vielfachen des jetzigen Preises....

    Zitat

    Original von black-coins99
    Auch wenn viele jetzt den Kopf schütteln - aber- hier bei uns im Osten sind 5 Euro schon ein sehr hoher Stundenlohn - ich komme täglich mit vielen Leuten zusammen die weniger als 1,50 die stunde verdienen und das für Arbeit die sonst von qualifizierten Fachkräften ausgeführt wird...
    Und - meine Erfahrungen sagen das diese Menschen den Job sogar um Längen besser machen als die, die 10 Euro und mehr verdienen.


    Das traurige ist, daß sich diese Leute nicht wehren und bei solchen Hungerlöhnen die Arbeit verweigern. Die fahren mit Hartz-IV besser. Und wenn sie Glück haben kriegen sie noch nen Eurojob, das macht dann 450 EUR netto....


    dafür müssten sie 300 Stunden arbeiten.


    Von der Miete und den Betriebskosten der Wohnung, die das Amt übernimmt, garnicht zu sprechen.


    Und um solche schlimmen Auswüchse zu verhindern, muss ein Mindestlohn her, bei dem bei 160 Stunden monatlich mindestens 700 Euro netto übrig bleiben: 340 für Hartz-IV + 160 für den Eurojob + 200 für Miete + Betriebskosten eines Zimmers oder einer 25-30-qm Wohnung. Genau das ist das Existenzminimum.


    Wer weniger zahlt der müsste mindestens 5 Jahre lang gesiebte Luft atmen. Wegen Lohnsklaverei.

    Boden enteiget, Farmer getötet oder verjagr, Volk hungert schon.


    Bald wird es verhungern, wenn es sich vorher nicht wehrt.


    doch lest selbst:


    http://www.az.com.na/index.php…ifier=1097443095&id=18646


    Ein Beispiel dafür, was auch und noch alles "blühen" kann. Viele mächtige Politiker sind Betrüger, Verbrecher, korrupt und manche auch Mörder.


    Mit gefälschten Einträgen in Abgeordnetenlisten und Unterdrückung der Meinungsfreiheit und Gleichschaltung der Medien fängt es an


    Wie es endet, daß kann man demnächst in Rhodesien beobachten.


    Wehret den Anfängen!.

    Zitat

    Original von wassergeist
    ......... leider auch logo.
    wenn ich ' nen handwerker brauch und seh die kosten ..... mach ichs selber .....
    verdien in meinen job nich so viel.


    Wenn Du das kannst, dann ist das auch OK.


    Nur: wenn Du es nicht kannst, solltest Du es einem überlassen, der weis, wie es geht.

    ist ganz schön starker Tobak. 600 Mio. EUR oder 36 Tonnen für einen Zentralbanksitz. Maßlosigkeit in Reinstform.


    Bei einem Goldkurs von ca. 16.500 EUR/Kg macht das 36 Tonnen und keine 30....


    http://www.goldseiten.de/conte…berichte.php?storyid=3994


    ...ja, rechnen müsste man können.....


    Justinian, ein byzantinischer Kaiser konnte noch rechnen. Und wirtschaftlich bauen. Die größte Kirche der Welt, die Hagia-Sophia kostete etwa 600.000 Solidi, das sind lediglich 2,7 Tonnen Gold gewesen.

    Kundenanruf: Ein Hof, dessen Oberflächenbelag durch einen Lastkran verdrückt wurde, soll repariert werden. Ein Ortstermin wird vereinbart.


    Sofort ist erkennbar, daß die Arbeiten nur aufwandsbezogen ausgeführt werden können, denn der Kunde ist Minimalist und will sparen.


    Darauf angesprochen entgegnet der "Kunde": kein Problem, der Stundenlohn beträgt 5 Euro.


    Auch sowas gibts. Leider immer öfter.

    Zitat

    Original von darkfreak
    ja, ich hab da leider noch den Krügerrand mit 480€ vor Augen :D


    hab nur leider eine Woche zu spät Geld bekommen :(


    ja und ich immer noch die 280 DM (etwa 140 EUR), die so ein Teilchen mal Mitte der 70er kostete....


    und was lernen wir daraus?


    Entweder man wird Goldinvestor. Oder man wird es nicht.


    Rechne die 140 EUR von 1975 mal mit 4 Prozent Inflation hoch auf heute, und Du hast 454 EUR; mit 5 Prozent sind es bereits 605 EUR.


    Wobei: Inflation = Ausweitung der Geldmenge.


    Letztes Jahr lag der Geldmengenanstieg M3 in Euroland über 9 Prozent.


    Du kannst Dir nun Zahlen der letzten Jahre besorgen und Dir ausrechnen, ob Gold teuer ist, oder nicht.


    Schau Dir mal die langfristige "Wertentwicklung" von Aktien(indices) an. Und ggf. von ausländischen Immobilien.


    Dann weisst Du, wo der Hammer hängt.

    Zitat

    Original von Misanthrop
    mesodor39
    Glaubst du das Silber so schnell auf 150 geht?
    Vorher geht hier nämlich kein noch so kleines Klötzchen durch die Tür. :D


    Sanfte Grüße
    Der Misanthrop


    60 EUR/Unze nach heutiger Kaufkraft wären auch schon sehr gutes Geld (meine Meinung). Wer bereits so einen Deal im großen Stil macht, der hat es wahrscheinlich mit dem Deal seines Lebens zu tun :)


    Dann ist für 4.000 Unzen schon ein EFH drin, zumal die Zinsen dann wohl höher und die Immobilienpreise tiefer liegen werden als heute. 4.000 Unzen, die gabs 1990/91 für etwa umgerechnet 15.000 EUR; ein hübsches Haus kostete damals auch schon umgerechnet 180.000 EUR.


    Ich meine: mit 10 bis 15 fachem Geld -bezogen auf Niedrigstkurse- kann man mehr als "nur" zufrieden sein. Dann darf man sich nicht grämen, weil es weiter hoch geht, sondern freuen, wie viel man mit so wenig Startkapital erreicht hat.... Wer nicht rechtzeitig loslassen kann, an dem geht das Glück stets vorbei.


    Und der, der das Blatt bis zum Maximum ausreizen will, der läuft Gefahr, sich urplötzlich ein kleines bischen rechts vom Spike und dafür ganz ganz tief unter dem Höchstkurs wiederzufinden. Und tut dies auch regelmäßig. Draufgänger gehen drauf. Nicht gerade prickelnd.

    Bei Firmangeldern:
    Kurzlaufende Staatsanleihen, maximal 2 Jahre, verwahrt von der Bundesschuldenverwaltung. Ist zumindest vor Insolvenz, Betrug / Veruntreuung relativ sicher. Stichworte: Bankenschliessungen, Wirtschaftskriminalität.


    Bei geplanten EM-Anlagen: vorher Geld entnehmen ggf. versteuern und dann diskret anlegen.

    Zitat

    Original von wef
    Der von Mesodor, Ted Butler und den Gold Lease rates angekündigte Angriff wurde glanzvoll pariert. Gibt es ein bullischeres Zeichen ?


    Anderseits sind die Volas niedrig (wirklich aktuelle Zahlen gibt es noch nicht) und die Minen hinken hinterher. Also auch die Profis glauben nicht an (nachhaltig) höhere Preise.


    Soll man einen (kurzfristigen) Deal wagen ? Oder ist das eine ganz clevere Falle ?


    Glaubst Du wirklich, die geben so schnell auf?


    Der Goldchart heute hat eine Riesenflagge......


    Alles klar?


    OK, man könnte nun meinen, der Kurs konsolidiere und Verkäufer würden nun über den preis aus dem Gold rausgekauft.


    Aber das hätte man auch bei 657 haben können (meine Meinung).


    Ein Tag reicht wohl auch kaum aus, um viele Future-Investoren zu Glattstellungen zu zwingen.

    Zitat

    Original von Misanthrop
    ...Schwarze Barren sind mir am liebsten :D
    Mit viel Glück sehe ich die 30 in diesem Sommer.
    Die 100.....ja das wird noch dauern. :D


    Sanfte Grüße
    Der Misanthrop


    @Misan: genau so isses. Bis die 100 kommt, das kann ggf. noch dauern. Und bis dahin liegt das ganze Silber fest, falls nicht wider Erwarten die 30 touschiert wird. Und vielleicht verpasst ihr -so durch eure Wette gebunden- einen tollen Silber-Spike. Und zum Schluss geht der Gewinner mit weniger hervor, als wenn er nicht gewettet, sondern den Klotz nahe dem Höchstkurs abgestossen hätte.


    Es gibt auch Wetten, bei denen verlieren beide Wetter.

    heute, 18.30: 669,70.


    Das nenne ich - bezogen auf drei Handelstage eine kleine Untertasse.


    Dieser Versuch der Goldpreisdrückung ging (erst einmal) nach hinten loss. Vorbei ist es aber wohl (noch) nicht.