Beiträge von mesodor39


    Wie bereits im Eingangsposting angedeutet besteht durchaus die begründete Gefahr, daß es nicht nur bei "gearschten" gehedgten Assetinhabern bleiben wird.


    Schließlich muss man angesichts des Derivatevolumens, welches in die zig Bilionen geht, auch Cross-Defaults mit ins Kalkül ziehen.


    Und das kann sich zu einer handfesten Krise entwickeln, einer Kreise, der jede historische Parallele fehlt. Weil sie weltweit und nahezu zeitgleich ablaufen wird. Und alle Volkswirtschaften stark in Mitleidenschaften zieht.


    Die Folgen sind dann, wie bereits ausgeführt, vielleicht nicht nur geldpolitischer und wirtschaftlicher Natur. Es kann sein, daß ganze Staatsformen daran zerbrechen. Siehe Ostblock, speziell den Verfall der UDSSR Anfang der 90er Jahre:


    Gedlwertanlagen werden dann nicht auf ein wirtschaftlich notwendiges und sinnvolles Maß abgebaut, sondern nahezu komplett. Keine 80 bis 90 prozentige Rückführung, sondern eine über 99 prozentige. Und genau das würde der Wirtschaft den Tosesstoss versetzen können. Keine rhat mehr was, das er anbieten kann, außer seine Arbeitskraft und keiner stellt-über den Eigen- und Tauschbedarf mehr Dinge her. Ein Rückfall in die Steinzeit droht allerschlimmstenfalls!. Bevölkerungsrückgang durch Seuchen und Hungersnöte inklusive.


    Ich kann mir vorstellen, daß auch und ganz besonders viele Politiker aber auch Manager genau davor mächtig Angst haben. Weil sie dann nicht mehr in der Lage sein werden, einander zu schützen. Gerade dann, wenn ihr dann vermeintliches kollektives Versagen oder gar ihre vermeintlichen Manipulationen / Betrügereien auffliegen. Und die Menschen weltweit die Folgen am eigenen Leibe spühren. Und dann sehr wahrscheinlich genau diese Personengruppen dafür verantwortlich machen könnten.


    Zur Not gibts ja noch die plastische Chirugie, Geschlechtsumwandelungen inklusive.....

    Das Grundproblem ist und bleibt die Vergabe von Krediten ohne dingliche Sicherheit oder bei nicht ausreichend vorhandenen dinglichen Sicherheiten.


    Ohne das gäbe es keine Blasenbildungen und Bewertungsverwerfungen wie sie momentan vorhanden sind.


    Die Wirtschaft würde weniger Fehllenkungen erfahren. Kapital und Arbeitskraft stünden in einem sinvollen Verhältnis.


    Arbeitslosigkeit wäre kein Problem.


    Einen Carry-Trade kann es ja beispielsweise nur deswegen geben, weil verbriefte Schulden als Sicherheit für neue Kredite anerkannt werden.


    Hedgefonds kann es auch nur geben, weil Kredite ohne ausreichende Sicherheit gewährt werden. Sicher bedeutet bis etwa die Hälfte des Wertes von etwas, das bereits real vorhanden ist und einen realten Substanz- oder zusätzlich dazu auch noch einen Ertragswert besitzt, der eine langjährige Verzinsung sicherstellt.

    Anmerkung: nur die letzten Ausgaben der silbernen 10-Mark-Münzen sind aus 925er Silber; die ersten Ausgaben hingegen nur aus 625er Silber. Optisch kann man das den Münzen nicht ansehen, weil die Ronden der aus 625er Silber bestehenden Stücke vor dem Polieren mit maisschrot weissgesotten worden sind.


    Ich habe mal Vorprodukte von 10ern der Euro-Währung (noch ohne Randschrift) besessen, die waren noch total rauh (vom Säureangriff) und noch nicht mit Maisschrot poliert.

    Zitat

    Original von greenjg
    mesodor39,


    was für Botschaften ? ... du siehst in jedem Zeitungsbericht irgendeine Botschaft? ... zuviel "Sakrileg" gesehen was?.....
    ......


    Glaube, was immer Du glauben willst. Für mich steht fest: Die Häufung vieler derartiger Nachrichten und Beiträge ist KEIN Zufall. Die Bevölkerung wird hier mental auf etwas vorbereitet.


    Glaubst Du, daß jeder Journalist / Chefredakteur drucken lassen darf, was er für richtig hält? Never ever. Wir haben 2007. Die 70er sind bereits 27 Jahre vorbei. Der Zug ist abgefahren. Wir haben Politiker wie Putin, Berlousconi usw. Also: kleine, selbstherrliche Diktatoren, die im Schafspelz von Demokraten daherkommen.... Nachrichtenprofis. Egal ob nun Medienmogul oder Ex-Geheimdienstler. Auch wir hatten unseren "Medienkanzler".....


    Ich habe meine Erfahrungen mit der Presse im kleinen gemacht. Und weis, was ich von diesen Leuten zu halten habe.


    Freie Berichterstattung und Streben nach Objektivität der Berichterstattung - Fehlanzeige.

    Wenn schon, dann heisst er "Dollero" als Synthese der Worte "Dollar" und Euro". Weil: "Dolleuro" je wohl schlecht ginge.


    Was sagt uns dieser Name:


    "Doll" im Sinne von "verrückt, spleenig" ist wer
    (1) in dieser Währung spart
    (2) Gold gegen diese Währung verkauft
    (3) auf eine Dollero-Rente setzt.


    denn:


    Doller gehts kaum.


    Und nachher sagen alle:


    O - hätten wir das doch vorher gewusst :D:D:D


    Klar, daß die Sparguthaben in Euroland, Japan und China drann glauben sollen, denn Goethe wusste schon zu berichten:

    Alles, was entsteht, ist wert, daß es zugrunde geht.


    Dies impliziert aber auch, daß nur dort etwas zugrundegehen kann, wo etwas entstanden ist. Also bei den Sparern. Da sind unmengen unbesicherter Forderungen entstanden, die den Bach hinunter gehen können. Und genau so wirds wohl kommen.


    Oderm wie es ein Kollege hier im Forum an anderer Stelle formulierte:


    Wenn nichts mehr abgegriffen werden kann (weil nicht mehr genug gespart wird), dann wird abgeräumt, sprich: Die Sparguthaben werden entwertet, durch Inflation oder Insolvenz oder meinetwegen Börsencrash und Zwangsverkäufen infolge Kreditkündigungen ist eigentlich bei dem weitverzweigten Welt-Finanz-System abnsolut zweitrangig. Irgendwie wird das trickreich und für spätere Generationen leherbuchmäßig durchgezogen werden.


    Am Ende haben sich über das Viehekel Geld, Sparguthaben und Geldwertanlagen wenige reiche Schuldner die Lebenssparleistungen vieler kleiner Sparer nahezu komplett angeeignet.


    Und ein neues Spiel (Kondratieffzycklus) mit neuen Karten (Währung) beginnt....


    Geschichte, die wird immer von den Gewinnern geschrieben.


    Auch darüber und die Art und Weise, wie von vergangenen Finanzkrisen und -zusammenbrüchen berichtet wird, sollte man einmal nachdenken.


    Erstaunlicher Weise erfährt man so gut wie nie etwas über die Profiteure solcher Ereignesse. Wahrscheinlich weil es nur ganz wenige gibt. Noch wahrscheinlicher aber ist, daß sich diese äußerst geschickt und unauffällig verhalten.

    Zitat

    Original von Tristan2066
    nicht mehr angemeldet bei Ebay !!


    Und das wars dann gewesen.


    War vorhersehbar.


    Mal schaun, wer demnächst Gold verkauft und nach einer "Schamfrist" und ständig längeren Lieferzeiten irgendwann dann auch nicht mehr liefert.


    Vielleicht sind da ja, wie auch immer, "alte Bekannte" dabei.


    Mich würde das nicht wundern.


    Jeden Morgen steht ein Dummkopf auf, als würden Dummköpfe nachwachsen...... Soviel ist gewiss.


    Und solch eine Möglichkeit, eine fette Prise einzustreichen, die lassen sich "kreative Geschäftsleute" nur ungern entgehen. Auch das ist gewiss.

    greenjg: Was wohl wollen alle diese Artikel bezwecken?


    Da ist doch etwas im Busch.

    Welche Botschaft steckt hinter den Nachrichten?


    Die Vorbereitung der Globo-Einführung?


    Die Kontrolle und ggf. Planung des Welt-Finanzsystems durch Politiker bzw. deren Handlanger: IWF und Notenbanken?


    Gehen wir einmal der Spur des Geldes nach. Und was finden wir da?


    (1) Die allermeisten Industrienationen sind extrem verschuldet. Die Regierungen haben kaum mehr finanzielle spielräume und stehen bereits mit dem Rücken vor der Wand.


    (2) Private Großvermögen wachsen hingegen exponentiell. Ihr Anteil an der Summe aller Vermögen wächst ständig. Und dieses Wachstum beschleunigt sich.


    (3) Großkonzerne sind international tätig und können so Regierungen durch Investitionen belohnen oder durch Arbeitsplatzabbau bestrafen. Die Regierungen sind dem faktisch hilflos ausgeliefert, sie bluten finanziell aus, weil es die Konzerne geschickt verstehen, Subventionen zu nutzen und Länder, ja ganze Wirtschaftregionen gegeneinander auszuspielen.


    Über den Sinn und Zweck dieser Warnungen / Panikmache sollte man einmal nachdenken. Gerade als Deutscher.


    Wie viele Menschen sind in Deutschland auf die Rentenlügen hereingefallen und haben sich aus Angst vor "altersarmut" zu staatlich geförderter sog. "privater Altersvorsorge" drängen lassen, die bei vielen Verträgen nichts anderes darstellt, als die Basis weiterer Aufschuldungsorgien von Bund, Ländern und Gemeinden.

    Was also soll mit solchen Nachrichten bewirkt werden?


    Es darf spekuliert werden.


    PS: oder glaubt hier noch ernsthaft jemand daran, daß wir Pressefreiheit haben und die Schreiberlinge von sich aus besorgt sind und sich daher der Thematik so inbrünstig annehmen?


    Was wollen die Regierenden, die Mächtigen und die Einflussreichen mit solchen "Nachrichten" bei den einfachen Menschen bewirken?


    Noch mehr Sparsamkeit? = Noch mehr Verzicht auf derzeitigen Konsum zu Gunsten zukünftigen Konsums?


    Genau so läuft es doch, wenn man sich die Früchte anderer Menschen Arbeit aneignen will, selbst aber nicht bereit ist, eine tatsächliche Gegenleistung dafür zu erbringen.

    Gibt es eine Meldepflicht von Goldbesitz und Goldgeschäften (wie in der DDR), so ist ps_tester daran schuld :)


    Inclusive dann herrschenden Schwarzmarktpreisen von vielleicht 250 bis 500 EUR (nach heutiger Kaufkraft) und zwar: je Gramm :D:D:D


    Die "firma" dankt.

    seit einiger Zeit.


    Und zwar eine Lunte, die zu einer Bombe führt mit noch nie dagewesener Zerstörungskraft:

    Der Kredit- bzw. Derivatebombe


    Wenn diese Bombe hochgeht, und einige bedeutende Persönlichkeiten aus dem bankenwesen befürchten zumindest, daß diese Möglichkeit besteht.....


    dann gnade uns allen Gott.


    Die wirtschaftlichen und politischen Konsequenzen des WTC-Anschlages waren schlimm, doch dagegen, was passieren könnte, wenn es zu einem richtigen Zusammenbruch kommt, war das nichts.


    Noch jedoch ist die Gefahr nicht akkut. Abstrakt ist sie aber auch schon nicht mehr, weil sich bedeutende Persönlichkeiten, beispielsweise Herr Trichte, der EZB-Boss sowie sein Kollege bei der FED der Sache angenommen haben.


    Die Thematik ist somit von einem einst angeblich hauptsächlich von Spinnern, Verschwörungstheoretikern und ewig Unzufriedenen und ehr im Verborgenen diskutiertem Thema zur Chefsache der weltweit wichtigsten Währungshüter geworden.


    Diese Entwicklung sollte man sich wirklich einmal in aller Ruhe vor Augen führen.


    Was haben wir 2006 erlebt?


    Drastische Zinserhöhungen, beispielsweise in Island und Neuseeland


    Goldpreise von über 700 Dollar/Unze und Silberpreise von über 15 Dollar/Unze. Das hat es seit 25 Jahren nicht gegeben.


    Angst vor einem Bankencrash in Taiwan mit Massenabhebungen.


    Beginn eines Bankencrashes in Guatemala, der sich 2007 beschleunigt hat.


    Beginn des Sterbens der Hypothekendarlehn-Verbriefer in den USA (Mortage-Implodometer).


    Und das Wichtigste zum Schluss:


    Einstellung der Veröffentlichung der Geldmenge M3 durch die amerikanische Notenbank


    Über 9 Prozent Anstieg der Geldmenge M3 in Europa


    Links (nur informativ, Inhalte sind nicht automatisch identisch mit meiner Meinung):


    9,7 Prozent M3-Anstieg in Euroland:
    http://www.welt.de/data/2007/01/27/1190955.html
    ein erstes, notwendiges Kriterium für eine Hyperinflation sind zu stark steigende Geldmengen.


    Die Geldmenge wird zwar extrem aufgebläht, dennoch aber bleibt GELD gleichzeitig für viele knapp, weil sich die Reallöhne negativ entwickeln - ein zweites, notwendiges Kriterium für eine Hyperinflation:
    http://www.manager-magazin.de/…kel/0,2828,462804,00.html


    Carry-Trade-Gefahr (Teil des Problems der Kreditderivate):
    http://www.faz.net/s/Rub58BA8E…Tpl~Ecommon~Sspezial.html


    Gewinneinbrüche bei amerikanischen Firmen deuten auf das Ende des Gewinnzycklusses hin:
    http://www.leap2020.eu/Hinter-…ession-befindet_a415.html


    Und auch in Deutschland scheint man über ein bevorstehendes Ende der Aktienhausse besorgt zu sein:
    http://www.ftd.de/meinung/leitartikel/150907.html


    Noch deutlicher sagt es der EZB-Präsident, der warnt vor Asset-Repricing. Zu gut Deutsch: vor Bewertungskorrekturen bei "Vermögenswerten" oder "Wertpapieren", die vermeintlich als solche gelten.
    http://www.ft.com/cms/s/4f5d6b…db-a446-0000779e2340.html


    Und damit noch nicht genug:
    Bankenaufsicht besorgt über Hedgefonds-Kredite.... und die Qualität der für die Kredite akzeptierten Sicherheiten (!!!)
    http://www.ftd.de/boersen_maerkte/marktberichte/156347.html


    Auch der ehemals linke Spiegel warnt durch die Blume vor Zwergen, die zu gierig geschürft haben, schiebt aber (noch) Experten vor:
    http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,460937,00.html


    Wer der "Housing-Bubble" bzw. deren Implosion zuschauen möchte, kann dies hier tun:


    http://www.ml-implode.com/


    Bereits 16 Hypothekenverleiher sind seit Anfang Dezember 2006 von ihrer eigenen, unvorsichtigen Kreditvergabe platt gemacht worden. Vor 14 Tagen waren es noch 12 (!).


    Den eigentlichen "Schaden" haben aber die Käufer der gebündelten und anschließend verbrieften und so börsenfähig gemachten Hypothekensarlehn, Pensions- aber auch Hedgefonds.


    China schränkt Kreditvergabe ein. Wenn das hier stimmt, dann sind die Staatsanleihen Chinas demnächst nicht mehr als Sicherheit für Kredite beleihbar:
    http://www.bloomberg.com/apps/…d=auzh7sAKqDDM&refer=home
    Spätestens aber wenn die Bonzen merken, daß sie sich so ihren eigenen Geldhahn abdrehen... ändert sich das wieder.


    Bedenkliches auch in Euroland: Der Einfluss der Politik auf die EZB scheint zuzunehmen. Zumindest für diejenigen, die zwischen den zeilen lesen können:
    http://www.finanznachrichten.d…07-01/artikel-7615252.asp


    Ein drittes, oftmals notwendiges Kreitrium für eine Hyperinflation: Kontrolle der Geldschöpfer durch machtbesessene Politiker und Bürokraten antidemokratischer Coleur. Paradebeispiel für mangelnde Bürgernähe und fehlendes Demokratieverständnis: Die EU-Kommission.


    Und dieser Staats-Terrorismus betrifft alle Bürger unmittelbar. Es ist -anders als die Anschläge (so schlimm sie auch sein mögen) keine abstrakte und statistisch vernachlässigbare individuelle Gefährdung, sondern scheinbar eine ganz konkrete mit einer vielfach höheren Eintrittswahrscheinlichkeit als die, Terroranschlag-Opfer zu werden.


    Es geht sich primär nicht um die Ersparnisse in Geldwertanlagen, denn diese dürften in ihrer Summe ohnehin niemals mit werthaltigem Geld heutiger Kaufkraft erfüllt werden können. Die Dimension des Problems ist um ein Vielfaches größer:


    Es geht sich um unser aller Art zu arbeiten und zu leben. Um unsere persönlichen Freiheiten um Bürger- und um Menschenrechte. Genau darauf haben es die für die Misstände Verantwortlichen abgesehen. Ausbeuten kann manMenschen nur dann, wenn sie in Unfreiheit und Unwissenheit (Bildungsmisere) gehalten werden. Und Unfreiheit, die beginnt in der leeren Geldbörse und setzt sich bei solch abstrakten Dingen wie Gleichschaltung großer Teile der Presse, Einschränkungen beim Wahlrecht und Verfolgung von Menschen mit mißliebigen Meinungen und Ansichten fort.


    @Misantroph: was Du da schreibst, ist leider Nonsens. Nicht weil es nicht möglich wäre, so zu handeln, wie Du das vorschlägst, sondern:


    Weil Du mit oder von dem nicht verkauften Rest Deines Vermögens jederzeit alles kaufen und verkaufen kannst, was immer Du möchtest. Solange der verkaufte gegenstand bis zur Auslieferung in Deinem Besitz und Eigentum verbleibt.


    Selbstverständlich darf ein Edelmetallkäufer nach erfolgtem Verkauf von Edelmetall mit seinen Eigenmitteln weiteres Edelmetall kaufen oder weiteres, noch nicht verkauftes Edelmetall verkaufen.


    Weswegen diese Geschäfte in keinem ursächlichem Zusammenhang mit der Kaufaktion stehen.


    Er könnte sogar den Verkaufserlös zu solchen Transaktionen einsetzen, wenn er den Kaufgegenstand besitzt und termingerecht liefert, sollte das aber erst dann tun, wenn der Deal perfekt ist und nicht mehr rückgängig gemacht werden kann.


    Kommt jedoch die Ware beim Gewerbetreibenden zurück und ist der Kurs noch weiter im Keller.....


    dann aber kann ggf. eine Unterdeckung bestehen.....


    Denke da mal in Ruhe drüber nach.


    Alles klar?

    @juergenlangen: Ich habe ja geschrieben: Kreditwürdig müsst eman sein oder Kreditwürdigkeit vermitteln können.....


    Womit eigentlich alles klar ist.


    Probleme beginnen immer genau dann, wenn man gegenüber Personen oder Firmen in Vorleistung geht, die nicht kreditwürdig sind.


    Und Kreditwürdigkeit setzt neben dem Vorhandensein von Sicherheiten / haftenden Mitteln auch seriöses Geschäftsgebahren, Ehrlichkeit und Zuverlässigkeit voraus.


    Kredit kommt von Vertrauen.


    Nicht nur das Vertrauen in die Erfüllung eines Rückzahlungsanspruches, sonmdern auch das Vertrauen auf ein redliches Geschäftsgebahren ist damit gemeint.


    PS verdient dieses Vertrauen keinesfalls (meine Meining, keine Tatsachenbehauptung).


    Geld kann er verdienen, indem er arbeitet. Hört sich zwar blöde und altmodisch an, aber: Wertschöpfung entsteht ausschließlich durch Arbeit. Keine Arbeit = keine Wertschöpfung = Kein Verdienst = keine Werte.


    Wenn er nicht mit Geldwertanlagen spekulieren will, so ist das sein Ding.


    Man kann sogar Geld mit GOLD verdienen, ohne in Fiat zu zocken und ohne körperlich zu arbeiten. Indem man billig wertvolle Goldmünzen kauft und diese teuer verkauft beispielsweise.


    Das Problem von prataeouro ist völlig anderer Natur: Er ist sich nicht bewusst, daß man auch ausreichend Fiat für den Fall vorhalten muss, daß es temporär zu starken Edelmetall- bzw. Goldpreiseinbrüchen kommt. In dieser Beziehung ist er scheinbar risikoblind.


    Hinzu kommt:
    Zudem ist er noch nicht lange dabei und bereits auf hohem Niveau eingestiegen; mein letzter Silberbarren kostete etwa 226 DM incl. MwSt und Formkosten direkt von der Degussa....
    ...ist aber schon sehr, sehr lange her. Meinen ersten Barren kauft eich 1979 für 430 DM; leider verkauft eich das Teil später für 640 DM statt ein paar Wochen später für über 2.000 Mark.
    Ob er Jahrelang mit Buchverlusten leben kann, das wird sich ggf, noch mal zeigen. Wünschen tue ich es ihm nicht.


    Sein Fiat-Vorrat sollte - bei hohem Goldanteil - und bei sparsamer Lebensweise mindestens ein Jahr lang ausreichen. Einen für etwa 6 Wochen bis zwei Monate ausreichenden Betrag sollte man -neben Vorräten an Nahrungsmittel und Wasser- und unabhängig vom Goldanteil jederzeit zugriffsbereit lagern. Mindestens 20 Prozent des Goldanteiles bei Beträgen bis etwa 100.000 EUR und etwa 30.000 EUR bei Gesamtvermögen von 400.000 und mehr sollte man schon unbedingt halten.


    Sein "Risiko" Opfer einer vollständigen Geldentwertung zu werden kann man derzeit um etwa 50 % reduzieren, wenn man die Barreserve = Notgroschen in deutschen 10-EUR-Silbermünzen hält.


    Bedenke: Solange Fiat akzeptiert wird, unterliegt Edelmetall sehr hohen Bewertungsrisiken.

    @Misantroph: ich habe geschrieben, das das mit einer gewissen Wahrscheinlichkeit so ist.


    Dies schließt ein, daß es nicht zwingend so sein muss. Siehe Ausgangsposting.


    Abgrenzung seriös / unseriös:


    Natürlich kann ich nur das verkaufen, was ich auch (rechtmäßig) besitze. /Rechtmäßiger) Besitz bedeutet in diesem Fall: Eigentumsrecht oder Verfügungsgewalt mit Besitzervollmacht.


    Mal angenommen, ich habe eine Lieferzusage zum Termin X. Und die Ware ist auch bereits bezahlt bzw. wird bei Fälligkeit aus Eigenmitteln (nicht aus Kundengeldern) bezahlt. Dann kann und darf ich das nur dann anbieten, wenn der Lieferant absolut verlässlich ist und über eine 1a Bonität verfügt. Zusätzlich muss ich dann auch noch in der Lage sein, meiner Lieferverpflichtung nach menschlichem Ermessen aus eigener Kraft nachzukommen, sprich: noch irgendwo Geld haben, von dem ich den Kaufgegenstand dann nochmal kaufen kann. Andernfalls muss ich, um seriös zu bleiben, meinem Kunden darauf hinweisen, daß ich die Ware erst noch geliefert bekomme.


    Nix für ungut, aber die Masche:


    "Ich kann nicht liefern, weil ich selbst nicht beliefert oder weil ich selbst betrogen wurde" ist nichts anderes, als das typische Argument, das von jedem Betrüger benutzt wird, wobei das Kundengeld dann auch nicht zurückgezahlt werden kann, weil es ja zur Kaufpreiszahlung eingesetzt wurde.


    Sowas ist KEINE seriöse Geschäftspolitik. Es mag sein, daß sowas legal ist, wenn man selbst arglos war, nicht betrügen, sondern erfüllen wollte, selbst wenn zum Schluss noch das Kundengeld fehlen sollte. Aber "seriös" ist sowas nicht.


    "Seriös" ist, wenn man seine Verpflichtungen vollumfänglich und termingerecht erfüllt und bereits zum Zeitpunkt des Verkaufes feststeht, daß man erfüllen kann und erfüllen will.

    Kann mir jemand erklären, wie man Erdwerme zur Stahlerzeugung nutzen möchte? Da bin ich aber gespannt.


    Meine Meinung:
    Um sie zu Strom zu verfeuern ist die Dt. Steinkohle zu schade.


    Als KOKS erhält sie die Stahlindustrie am Leben.


    Und exakt in diesem Umfang wird sie aus strategischen Erwägungen -Wahrung der Exportfähigkeit - benötigt.


    Deutschland ist Exportweltmeister. Und somit auf Rohstoffe angewiesen. Schon vergessen?


    Nein, fraglich ist das nicht. Wirtschaftlichbetrachtet wäre ein Verkauf vorhandenen Goldes an einen seriösen Händler billiger. Also: es lohnt definitiv nicht.


    Natürlich meinte ich den treuhandservice.


    Ich meine -nicht auf ML-Agentur bezogen, sondern allgemein - folgendes:


    Actions speak louder than words.


    Beteuern kann man vieles.


    Will sagen: Der Verkäufer, der keinen Treuhandservice akzeptiert, muss sein Gold mit gewisser Wahrscheinlichkeit erst noch kaufen und benötigt dazu den Verkaufserlös. Zwischenzeitlich finanziert der so seine Ware Verkaufende sich sehr wahrscheinlich -weil nicht kreditwürdig- über die Verkaufserlöse. Stichworte: Finanzjongleure, Finanzakrobaten, Lieferantenfinanzierung.


    Weil viele Statistiken gefälscht sind, ist es schwer erkennbar, daß wir in Deutschland bereits seit Ende der 90er eine schwere Rezession haben, die sich ab 2002 stark beschleunigte. Un dnun, mit der "19" erneut und kräftig an Dynamik gewinnt, nachdem 2006 eine kleine Ruhepause zu verzeichnen war.


    Faktisch geht diese Rezession mit einer heftigen Deflation vieler Preise und Löhne - nicht gegen GELD, sondern gegen GOLD und SILBER einher.


    Das Geldmengenwachstum ist etwa 6 mal höher, als die Nettolohnzuwächse, die sogar unterhalb der nach unten manipulierten offiziellen Teuerungsraten liegen. Wenn das keine Deflation / Rezession ist, was dann?


    Also KEINE Offenlegung der tatsächlich noch vorhandenen Zentralbank-Goldbestände.


    Erinnert mich an WCM. Noch 2001 konnte man den "Flachmann" im Fernsehen tönen hören, sie hätten etwa 10 bis 13 EURO Nettovermögenswert je Aktie als stille Reserven in den Bilanzen. Nun sind sie insolvent.


    Und nun wissen wir auch, warum diese stillen Reserven niemals bilanziert wurden. Es gab sie nicht, als WCM seine Kredite bedienen sollte.


    Was glaubt ihr, wo das Zentralbankgold ist, wenn es gilt, die Währung zu sichern? Ich sage es euch: Exakt zu diesem Zeitpunkt ist leider fast alles "verliehen". Und die Schuldner können dann leider nicht leistenm weil insolvent.


    So genau könnten Bilanzbetrügereien ablaufen.


    Wie war es mit John Law?


    Der hatte Papiergeld ausgegeben, aber kein GOLD in seiner Bank.


    Das bischen Gold, was er bekommen hatte, das packte er in seine Kutsche und nahm es auf seiner Flucht mit.


    LAWS, die gibts wie Sand am Meer.....


    Alles klar?

    Meine Position ist folgende:


    Markt und Wettbewerb überall dort, wo es etwas bringt, wenn sich freiheitliche Kräfte, Kreativität, Initiative und Leistung entfalten können.


    Staat überall dort, wo es sich um den Erhalt und die Sicherung der Lebens- und Wirtschaftsgrundlagen geht. Energie- und Nahrungsmittelversorgung müssen sichergestellt sein. Das ist keine Diskussions- oder politische Manövriermasse. Das sind für ein Volk absolut lebensnotwendige Grundlagen. Gerade im Krisenfall. Wichtiger noch als Bürgerrechte, Rechtssicherheit, und Strafvollzug, Polizei, Verteidigung und Justiz.


    Es sind absolut elementare Dinge.


    Wenn der Staat merkt, daß aufgrund von Manipulationen (Dumpinglöhne im Ausland) die lebensnotwendigen Grundlagen des Staatsvolkes gefährdet sind, dann muss er sich einmischen. Im Interesse des Volkes, dessen Lebensgrundlagen es zu sichern gilt. Ökonomische Aspekte sind dem eindeutig und ohne jeden berechtigten Zweifel unterzuordnen.


    Und genau dort hat staatliche Einmischung (s. Roosevelt, New-Deal oder Hitlers Infrastruktur-Projekte) ihre Existenzberechtigung.


    Wenn man sparen will, dann bei Verwaltung und Sozialleistungen incl. Sozialmissbrauch.


    Und genau das verstehen unsere eindimensional argumentierenden Politiker und viele Bürger leider nicht. Von Wohlstandsillusionen verwöhnte und geblendete Lemminge.


    Wer dies nicht versteht, der hat überhaupt nichts aus der Geschichte des 20. Jahrhunderts gelernt.


    Chinas Politiker haben das sehr wohl verstanden. Sie sichern sich Rohstoffe im Ausland und belegen Rohstoffausfihren mit zum Teil drastischen Zöllen, wie im Fall von Stahl.


    Und egal, wie ineffektiv und lebensgefährlich Kohle in China gefördert werden würde: die würden freiwillig keine Grube schliessen.

    Die Geldmengen sind viel zu hoch, als daß die Volkswirtschaften kräftige Zinserhöhungen verkraften könnten.


    Die Geldmengen sind viel zu groß, als daß diese in absehbarer Zeit durch Konsum und Schuldentilgung unter Wahrung des Anscheins einer Geldwertstabilität abgebaut werden könnten.


    Die Realzinsen sind viel zu niedrig, als daß sie bewirken könnten, daß die Sparguthaben zwecks Vermeidung von zu starker Inflation lange genug zurückbehalten werden.


    Das Welt-Finanzsystem ist insgesamt zu labil, um es ohne einen Zusammenbruch in eine stabile Phase überführen zu können. Das ist in etwa so, als wenn man sich mit einer vollen 2-Liter-Flasche Nitroglycerin in eine moderne Achterbahn setzen würde und hofft, die Flasche, man selbst und die Achterbahn würde das unbeschadet überstehen.


    Die Dinge sind ab etwa 1970 aus dem Ruder gelaufen und die Situation ist derzeit so festgefahren, daß diese nicht ohne eine Aufhebung der Strukturellen Integrität des Gesamt-Systems bereinigt werden kann.


    Eine Sanierung ist mangels gesunder Substanz schlichtweg unmöglich.


    Und genau das ist den Zentralbankern bewusst. Die Politik hingegen weigert sich, diese Realität zu akzeptieren. Und übt entsprechenden Druck aus, lügt und betrügt die Wähler am laufendem Band, fälscht Zahlen und Statistiken in immer dreisterer Art und Weise..