Zitat
Original von greenjg
Genau das ist mein Problem ... ich sitze auf Bargeld ... und weiss nicht wohin .. damals habe ich in 2002 alles für ein Apel und Ei gekauft .. und jetzt verkauft .. es ist doch alles vollkommen "überteuert"!!!! Die Mergermania erschlägt alle und die Fundementaldaten stimmen von vorne bis hinten nicht mehr ... selbst bei den von dir zitierten Werten ...RWE .. bald dürfte der Markt "rupiger" werden, denn die Politik scheint druck auszuüben ... Der Bau ... na ja .. wenn die Zinsen steigen .. dürfte es etwas schwieriger werden im Ausland zu bauen ... und die Unternehmen sind zu gross für die Binnenkonjunktur .. und der Schuldenstand ist auch nicht prickelnd ... VW ... Mittelschichtsautohersteller .. na ja ... von VW bin ich eigentlich begeistert .. mit Wedikind und Winterkorn ... eigentlich ein gutes Management ... aber auch das dürfte im Falle eine Liquiditätskrise ordentlich "kriseln" ...
hhhmmmm ...
Schwer ...
Mich stört die irsinnige Bewertung! Die operative Gewinne zerfallen und die Werte steigen immer noch .. und wo soll der Umsatz kommen ... ??? die Konsumenten sind am Ende .. die Gewinne können nicht schnell genug weiter steigen .. und irgendwann wird das der letzt "Depp" merken ... Oder?
mfg,
greenjg
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Meine Meinung:
Primär sind Banken problematisch. Wegen ihrer Stellung als Kreditgeber und dem Wertverlust von Sicherheiten im CRASH.
Sekundär kann und würde es im Falle eines Bankenzusammenbruches oder durch Liquiditätsspritzen abgewendeten Beinahezusammenbruches zur Hyperinflation kommen.
Die Zeitspanne zwischen beiden Ereignissen kann meiner Ansicht nach von wenigen Stunden oder ein paar Tagen bis hin zu mehreren Monaten oder gar Jahren betragen. Völlig unmöglich soetwas zu spezifizieren
Packe Dein GELD in Form von Silberzehnern in Deinen Banksave.
Und warte, was passiert. Da kannst Du am allerwenigsten FALSCH machen. Rumpelt es, oder wird es unruhig und befürchtest Du Konfiskation, dann mache den Save leer, vergrabe es, mauer es ein oder verstecke es sonstwie, ggf. an mehreren Orten.
Momentan kommt es sich zu über 95 Prozent auf Fehlervermeidung an.
Auf Silberzehner gibts zwar keine Zinsen drauf aber Du hast momentan nur ein maximal 50-prozentiges Verlustrisiko im Fall einer vollständigen Geldentwertung, mit Null Prozent nominalem Verlustrisiko.
Eine bessere Absicherung gegen 100-prozentigem Vermögensverlust bei gleichzeitigem Erhalt der Liquidität kenne ich innerhalb Deutschlands nicht.
Silberzehner gibt es bei den Hauptstellen der Dt. Bundesbank und ggf. bei einigen Kreditinstituten in größeren Mengen.
Packe das Zeugs in ein großes Bankschliessfach und hebe den Schlüssel gut auf.
Bei richtig großen Summen hast Du aber die A-Karte gezogen. Versuch mal für 50.000 Euronen Silberzehner zum Nennwert zu kriegen, am besten in Teilmengen unter 15.000. Wahrscheinlich kriegst Du noch nicht mal für 15.000 Zehner auf einen Schlag.
Mehr als eine Lage Zehner (2.500 EUR) gibts bei Neuausgaben nicht. Bei älteren Ausgaben kann man den Bundesbanktresor fast vollständig leermachen. Einige "Schatzkammern" dürfren schon völlig leer oder fast leer sein. Frankfurt und Düsseldorf beispielsweise. Da geht, wie man mir berichtete (etwa 20. Januar), kaum mehr was. Nur noch die letzte Ausgabe.
Auf Bankkonten würde ich derzeit keine größeren Geldbeträge bunkern, wobei ich persönlich das "Glück" habe, dank eines Immobilienkaufes nur etwa vier Prozent am Gesamtvermögen als Liquidität zu besitzen. Auch ich habe bereits Ende 2005/Anfang2006 den Großteil meiner Aktien- und Fondsanteile verkauft. Zur Not lieber einen großen Teil Banknoten im Schließfach. Da kommt im Fall einer Bankenpleite der Konkursverwalter nicht ran.
Risiken dabei:
Banknoten bieten aber Null Sicherheit gegen Geldentwertung. Außerdem kann es sein, daß im Fall eines Währungsschnittes Bankkonten besser gestellt werden, als Bargeld in großen Mengen (siehe DDR und Währungsreform 1948). So kriegt man die Schwarzgeldbesitzer und die Schattenwirtschaft zum Schluss auch abkassiert.
Alternative zu Banknoten im Save und extremer Risikoaversität gegenüber Edelmetall-Kursschwankungen: Kurzlaufende Staatsanleihen. Maximal 2 Jahre Restlaufzeit. Die sind auch vor Bankenpleiten sicher. Depots sind Sondervermögen.
Da schaust Du nur beim Staatsbankrott oder bei Hyperinflation in die Röhre. Kriegst aber keinen zu Unrecht mit der pauschalen Bar- oder Schwarzgeldkeule verpasst.
Problem: wie und wann kommt man im Fall einer Bankenpleite an sein Depot / Schliessfach.... Irgendwann wird das Depot auf eine andere Bank übertragen und man darf an sein Fach. Bis dahin aber muss man auch etwas Cash außerhalb von Banken gebunkert haben. Etwa für 2 Monate wäre nicht schlecht.
Momentan kaufe ich weder Gold noch Silber, kann daher nicht zu Anlage-Käufen raten.... Ausnahme: strategische Käufe als eiserne Notreserve.
Primär ist es absolut wichtig, vielleicht sogar wirtschaftlich überlebenswichtig, sein Geldvermögen keinesfalls Banken auszuliefern. Alles, was nicht Sondervermögen ist, wie Aktienfonds, Rentenfonds, eigenes Wertpapierdepot, kann der Konkursmasse einer Bank anheim fallen. Dazu zählen auch alle von Banken emittierten Zertifikate, OPtionsscheine usw. Im Fall eines Konkurses des Emittenten sind diese aller wahrscheinlichkeit nach wertlos. Bis eine Bank oder ein größerer Konkurs abgewickelt ist, kann es 10 Jahre und auch noch deutlich länger dauern!.
Schau ganz genau, wen Du Dein Geld anvertraust. Dieser Rat ist aktueller und wichtiger als zu jedem Zeitpunkt seit der Währungsreform 1948!. Wenn Du unbedingt im Geld bleiben willst, dann nur in Staatsanleihen. Deutschland, Schweiz, Österreich. Nur Kurzläufer. Nichts über 2 Jahre. Blos nichts auf Dollarbasis oder gar US-Bonds! Euro oder Franken. Sonst NICHTS. Es geht sich dann nicht um Zinsen, sondern primär um Forderungssicherheit und sekundär darum, den Verlauf und die Entwicklung des Geldvermögens dokumentieren zu können und darum, Spreads zwischen An- und Verkauf zu minimieren, ebenso Kursschwankungen. (Erhalt des Nominalvermögens).
PS: von Herrn Winterkorn halte ich rein garnichts. Er hat gutes Personal gehen lassen, um seine Macht zu steigern. Eine absolute Todsünde für einen Manager. Für mich ist der Mann, genau wie damals Jürgen Schrempp und Ron Sommer, ein absolut rotes Tuch. Mag sein, daß ich wenig objektiv bin. Bei Schrempp und Sommer aber lag ich richtig.
PPS: ich packe keine Staatsanleihen an, weil ich sie für Schuldenmurks halte und ich langfristig nicht an echten Vermögenserhalt mit Geldwertanlagen glaube. Daran aber, daß es zu keinem Börsen- und ggf. auch zum Bankencrash kommt, glaube ich noch viel weniger.
Wenn es rumpelt, kippen Einzelbanken ehr, als Staaten. Kippen Staaten, dann kippen wohl alle inländischen Banken der gekippten Staaten zusammen mit den Staat, da sie sehr wahrscheinlich zu einem weit oberhalb des Eigenkapitals liegenden Anteil Bondsholder ihres Heimatstaates sind.