Beiträge von mesodor39

    http://de.today.reuters.com/ne…ND-KOHLE-KOALITION-ZF.xml


    Auf den ersten Blick ist alles einleuchtend. 2018 ist auch noch weit weg.


    Mit dem Wegfall des Steinkohlebergbaus wandert aber auch die Fördertechnik, das Konw-how sowie Ingenieurskapazität ab.


    Mag sein, daß dafür ein paar Dumpfbackenjobs in Zeitarbeitsfirmen mit Dumping-Löhnen geschaffen werden.


    Nach dem Wegfall der Erzbezugsquellen in den 90ern gibt es dann auch keine eigene Steinkohle als Ausgangsprodukt für KOKS mehr. Nur noch minderwertigste Braunkohle wird dann gefördert werden.


    Sollte -irgendwann einmal- Kohle nicht mehr geliefert werden, dann gehen hier die Lichter der metallverarbeitenden Industrie aus.


    Strategisch ist diese Entscheidung absolut verheerend. Zumal bedeutsame Veränderungen bei den Großmächten und der Weltpolitik absehbar sind.


    Kein Bergmann sollte sich Sorgen machen, so lügt die Politik. Abfindungen, Umschulungen, Frühverrentungen usw., all das soll billiger sein?


    OK. Vielleicht auf dem Papier bei einer Milchmädchenrechnung.


    Die Wirklichkeit sieht dann anders aus: 12 Monatsaggen Abfindung kassiert und versteuert. und nach 20 Monaten verzweifelter Jobsuche dann Hartzer oder Billigstjobber.....


    Eines steht für mich fest:


    Investieren tut in Deutschland derzeit kaum jemand. Überregulierung, Überbürokratisierung, alles zu kompliziert. Schlichtweg unkalkulierbar.



    Bei meinen Akquisitionsbemühungen habe ich viele komplett erschlossene Industriegebiete durchfahren. Von den in den letzten Jahren neu hinzugekommenen liegen einige schon seit Jahren da, ohne daß sich neubaumäßig etwas getan hat. Es gibt Gebiete, die sind 100 Prozent erschlossen, aber vielleicht mit 5 bis 10 Prozent ausgenutzt, was die Ansiedelung von Industrie und Gewerbe angeht. Zwei von denen liegen keine fünf Minuten Autofahrt von der nächsten Autobahnauffahrt entfernt. An der Lage und der Infrastruktur kann es nicht liegen.


    Viele innerhalb von Städten liegenden Industrieareale sind seit Jahren nicht genutzt. Positiver Nebeneffelt des letzten Sturmes: Der Verfall ist nun bei einigen Objekten sehr deutlich erkennbar.


    Klar: Die Textilindustire am linken Niederrhein ist nun faktisch tod. Girmes beispielsweise ist bereits vor Jahren zum zweiten mal pleite gegangen und nun fast abgewickelt, genau so wie Niedieck. Dort entsteht gerade ein Baumarkt, dabei gibt es von denen bereits viele und die Neubautätigkeit ist auch sichtbar / spührbar zurück gegangen. Fördrungsbedingt. Die Bauindustrie wird wohl demnächst auch zur Hölle fahren, nach einer Halbierung seit den 90ern. Und die Metallindustrie folgt vielleicht ab 2018.


    Dann haben die Grünen endlich doch noch das erreicht, was den Amis 1945 vorschwebte: Die vollständige und endgültige Transformation Deutschlands zu einer Agrarnation. Mit einem Lebensstandard vergleichbar mit dem Iran oder Nord-Korea.


    Um einmal zwei realistische Hausnummern zu nennen.


    Erst lohnintensive Branchen


    Dann die Energieversorgung schädigen, Krenkraftwerke abschalten


    Gleichzeitig Zukunftsängste schüren und die Menschen zu noch mehr Sparen veranlassen, Srichwort: private Altersrente. So wird die Inlandskonjunktur abgewürgt.


    Wenn das nicht reicht: 3 Prozent Mehrwertsteuererhöhung obendrauf.


    Und verblödet den Nachwuchs mit unfähigen Lehrern und grottenschlechten Sachulbüchern und dem stupiden Lernen von Details, ohne Gesamtzusammenhänge klar zu machen.


    Immer noch nicht genug:


    Macht die Kohlezechen zu und Deutschland von der Wilkür / dem Wohlwollen anderer Länder völlig abhängig.


    Spätestens daran wird die Metallverarbeitung, das Rückgrat der deutschen Wirtschaft zerbrechen.


    Das genau werden die Damen und Herren in Berlin erreichen.

    Zitat

    Original von ml-agentur
    .......
    Ich hoffe, dass das ganze ein gutes Ende nimmt, denn die anderen Händler leiden unter diesen Umstand.....


    Ich kann mir gut vorstellen, daß genau dort der Punkt erreicht ist, an dem es schmerzt.


    Und ich sage Ihnen das ganz ohne Schadensfreude: Es ist gut, daß es denen, denen das weh tut auch so richtig weh tut. Und es muss richtig weh tun. Richtig übel weh tun. Je mehr es schmerzt, desto besser ist das.


    Ich finde es hingegen gut, sogar äußerst positiv, daß Käufer einmal beginnen über die Begriffe "preiswert" "billig" und "günstig" hinaus auch über den Begriff "kreditwürdig" nachzudenken.


    Kreditwürdig müsste man sein, oder zumindest Kreditwürdigkeit vermitteln können, dann kann man auch bessere Preise erziehlen.


    Wie wäre es denn damit, den Ebay-Treuhandservice (Vertrauensservice war der falsche Begriff) zu akzeptieren. Wenn man die Ware, die man anbietet bereits wirklich auf Lager hätte, dann wäre das KEIN Problem. Allein dadurch würde man Kreditwürdigkeit bereits öffentlich vermitteln. Keiner, der bei sojemanden unter Inanspruchnahme des Treuhandservices kauft, riskiert, alles zu verlieren. Und das ist es, was Vertrauen und gute Preise schafft.


    Und genau das ist auch der Punkt, an dem es unseriösen Anbietern so richtig schmerzt. Denn genau dort muß definitiv Farbe bekannt werden:


    Wer den Verkaufserlös dazu benötigt, um seine eingegangene Verpflichtung überhaupt erst erfüllen zu können, der kann leider keinen Treuhandservice akzeptieren und ist somit


    (1) weder vertrauenswürdig


    und


    (2) definitiv nicht kreditwürdig.


    So einfach ist das Ebay 1 x 1.


    Schade nur, daß es so viele saudumme / gierige Käufer gibt, die unseriösen Geschäftsleuten überhaupt eine Existenz / ein Tätigkeitsfeld schaffen.


    Schade auch um jeden seriösen Anbieter, der den Treuhandservice aus Unkenntnis nicht akzeptiert.

    Klar: man kann auch Scheinchen kaufen, die einem berechtigen, dem Emittenten einen Junkbond zu 100 Prozent Nominalwert anzudienen, selbst dann, wenn der dahinter stehende Schuldner zahlungsunfähig ist.


    Man kann sogar Glück damit haben, d.h. der Schuldner geht kaputt und man verkauft den dann wertvollen Schein an der Börse oder dient ihm zusammen mit dem Bond den Emittenten an.....


    Aber was wird aus den Scheinen, die von gewitzten Emittenten in Mengen herausgegeben und an Hedgefonds verkauft wurden, in denen gar keine Bonds existieren.


    Denn: Das Recht etwas an sich wertloses für viel Geld zu verkaufen kann ja dann nicht wahrgenommen werden, wenn es den dem Schein zugrundeliegenden Junkbond nicht mehr gibt. Z.B. weil Emittenten bereits alle Pleiteanleihen aufgekauft haben, es abe rnoch milionen, vieleicht miliarden solcher Zettelchen gibt, die ganz wertvoll wären, würde es gelingen eine Anleihe eines solchen Bankrotteure aufzutreiben?


    Oder mal so rum: was macht ein Hedgefondsmanager, um profite zu optimieren?


    Kauft er den 8 Prozenter mit drei Prozent Ausfallwahrscheinlichkeit....


    oder den Schein, der für eindollarfünfzig berechtigt, diesen Bonds zu 100 Prozent anzudienen?


    Also wenn ich zwichen drei bis fünfmal acht Prozent und einmal 50 Prozent wählen müsste.....


    dann ist doch klar, wohin die Reise geht.......


    Klar auch, daß die Hedgefonds-Lemminge von den Investmentbankern regelrecht und nach allen Regeln der Betrugskunst abgekocht werden. Und das in einer Form, die sehr wahrscheinlich nicht justiziabel sein dürfte.

    denn sonst wäre es ja kein Aktiencrash, sondern irgendwas anderes.


    Womit die Frage beantwortet wäre. :D:D:D


    Viel interessanter und auch facettenreicher dürften Goldaktienstrategien und die diesen zugrundeliegenden Szenarien im Fall einer weltweiten FINANZKRISE sein.


    Aber genau da vermisse ich einige denkbare Strategieansätze und Szenarien.


    Beispielsweise die Verstaatlichung von Goldminenaktien als "Reparationsleistung" für Geldbetrug beim Finanz- oder Währungscrash.....


    Oder deren planmäßige "Kaputtbesteuerung" als Vorspiel zur Übernahme zum Niedrigstpreis......


    Oder Auswirkungen von Produktionseinbrüchen infolge ausbleibender Energie- und Rohstofflieferungen. Auch das kann passieren, wenn GELD in einer Währungskrise nicht mehr angenommen wird.

    Zitat

    Original von Amandus
    Hallo mesodor39,


    nichts gegen den grundsätzlichen Vorschlag einiges anders zu machen in der Wirtschaftspolitik, aber Du kannst sicher sein, dass Dein Vorschlag das Staatsdefizit einzufrieren und mit 4% p.a. abzubauen katastrophale Auswirkungen auf Deutschland hätte. Eine schlimmere Wirtschaftspolitik als diese kann ich mir als Volkswirt nicht vorstellen!


    Was glaubst Du, wa spassiert, wenn es keine Zinsen mehr auf Sparguthaben gibt? Und Sparguthaben 2 Prozent per Anno reduziert werden.


    Ich sage es Dir: Es wird Geld abgehoben und ausgegeben. Die Steuereinahmen steigen mit den Umsätzen der Binnenwirtschaft. Der Staat kann Schulden zurückzahlen und zusätzlich noch investieren.


    Die Menschen müssen drastisch merken, daß es viel zu viel Geld gibt und sich Sparen in Geldwerte daher nicht mehr lohnt.


    Nur so kann man Arbeitsplätze und Wohlstand schaffen. Ohne Konsumenten geht das nicht.


    Schon einmal etwas von Kaputtsparen gehört?


    OK, es könnte Kolateralschäden geben wie steigende Aktienkurse oder Rohstoffnotierungen. Wenn aber die Kreditvergabe für solche Käufe unterbunden werden würde, dann wären diese Schäden ehr marginal.

    Stichwort: Verbot der Kredirtvergabe für unbesicherte Darlehn.


    Sprich: Wer Aktien kaufen will, der bekommt höchstens 50 Prozent von dem als Kredit, was auf die Aktie an Eigenkapital entfällt.


    Anleihen, z.B. Staatsanleihen können dann -wegen fehlender dinglicher Besicherung - überhaupt nicht mehr beliehen werden.


    Alles klar?

    Goold: glaubst Du, man könnte eine durch Zentralbanken installierte und gesteuerte de-Facto-Planwirtschaft in Nullkommanix in eine freie Wirtschaft umbauen?


    Nartürlich kannst Du auch hingehen und alle Sparguthaben und Geldwertanlagen von heute auf morgen als wertlos und verfallen erklären lassen.


    Zwei Dinge sind zu beachten, um den Wohlstand zu erhalten bzw. zu mehren:


    (1) es müssen Anreize getroffen werden, damit Geldmengen abgebaut werden. Und so Schuldner ihre Schulden abtragen können. Dies setzt auch voraus, daß die Gläubiger endlich bereit sind, nicht monetäre Werte anzunehmen.


    (2) es sollte den Sparern -weitestgehend- ermöglicht werden, ihre Sparguthaben ohne allzustarkem Druck und innerhalb der nächsten Jahre weitestgehend abzubauen. Und zwar in einer Art und Weise, in der es möglich ist, einen GEGENWERT, der diese Bezeichnung verdient, dafür zu erhalten.


    Sprich: Wohlstandsversprechungen müssen vermehrt eingelöst werden.


    Dies muss so lange geschehen, bis der Geldüberhang abgebaut ist.


    Abgebaut ist er dann, wenn die Arbeitslosifkeit zugunsten lohnintensiverer Fertigung abgebaut wird.


    Es gibt dann weniger nicht abgerufene Arbeitskraft = weniger Verschwendung menschlicher Ressourcen. Und auch wieder lukrative Möglichkeiten, Kapital produktiv und rentabel einzusetzen.


    Vorteil: insgesamt geht die Zins- und Arbeitslosigkeitsbelastung stark zurück.


    Ergebnis: mehr Wohlstand, wohlgemerkt: echten Wohlstand.


    Und zwar nicht für einige, wenige, sondern für sehr viele (für alle kriegt man das wohl nicht hin, das wäre Sozialismus, und der klappt ja bekanntlich nicht).



    Das ist eine dritte Alternative zu Deflation (=Abbau der Verschuldung über Konkurs) und Inflation (= Abbau von Verschuldung über Geldentwertung)


    Goold: wenn Du eine eine andere, vernünftige Alternative weisst, stelle sie doch hier rein.

    Ja, genau so sieht ein Aufschwung aus:


    Geldmengenwachstum ca. 10 Prozent


    Inflation: offiziell: 2 Prozent, inoffiziell siehe oben.


    Gehaltszuwachs: deutlich unter 2 Prozent im Mittel.

    Die Realität:


    Alles Lügen der Politik, der Systempresse und massiv gefälschte / beschönigte Statistiken.


    Ich sage nur: 0 + 2 = 3


    Die "19" ist da und wir haben 2007 in Deutschland die schlimmste Rezession seit 1948 (meine Meinung).


    Fast jeden Wochentag im Januar durch die Gegend gefahren, Werbung gemacht, versucht, Bauaufträge hereinzuholen. Erfolg: ca. 8 Angebote geschrieben, bislang NULL Aufträge.


    Deutschland blutet aus.


    Gegenmaßnahmen:
    Abbau des Geldüberhanges durch Währungsschnitt in 20 Schritten je 2 Prozent per Anno auf nicht abgehobene / ausgegebene Spareinlagen
    Staatsschulden einfrieren und mit 4 Prozent pro Jahr zurückführen.
    Verbot von Kreditaufnahmen ohne Sicherheiten
    Vorläufiges Zinsverbot für Sparguthaben
    Raus aus dem Euro und raus aus der EU.



    Es ist Wahnsinn, was die Politik bereits anstellt und zukünftig noch anstellen will. Die schaffen Freiheit, wirtschaftliche Unabhängigkeit und Bürgerrechte mehr und mehr ab, diese Kommunisten!

    Zitat

    Original von olii
    und morgen fällt uns der himmel auf den kopf. sorry aber mit der propaganda kann man auch etwas übertreiben... wenn man danach geht was in der vergangenheit schon alles prophezeit wurde, dann gäbe es uns alle gar nicht mehr.


    nein, das wird nicht passieren.


    Absehbar ist jedoch, daß aufgrund der jährlich viel zu stark steigenden Geldmengen weltweit Sparguthaben und auch alle anderen Geldwertanlagen (z.B. Anleihen, KLV´s, Rentensparverträge) in den nächsten Jahren stark entwertet werden müssen, was die Kaufkraft des Geldes angeht. Ob es auch zu massiven Forderungsausfällen kommen wird, das weis niemand.


    Man kann von Entwertungsraten in einer Größenordnung einer Zehnerpotenz. also 90 Prozent ind ggf, mehr innerhalb der nächsten 20 bis 30 Jahre ausgehen.


    Das ist keine Spinnerei, sondern ergibt sich daraus, daß
    -die Geldmengen in Euroland etwa um 10 Prozent jährlich zulegen, während die offiziellen, jedoch hedonistisch berechneten (=nach oben frisierten) Wachstumszahlten der Wirtschaft um die 2 Prozent liegen.


    Zudem hat das Geldmengenwachstum der letzten Jahre bislang noch keine allzustarken Preissteigerungen bei den Verbraucherpreisen ausgelöst. Weswegen sich ein sehr gefährliches Inflationspotenzial aufgebaut hat. Bei den Preisen für Kunst- und Vermögenswerte (Münzen, Aktien, Rohstoffe) gab es zum Teil extreme Preissteigerungen, die ofiziell gerne als "Kursgewinne" kaschiert werden.

    Zitat

    Original von Milly
    Oder, Panzerknacker, anders ausgedrückt, "Ihr Geld ist nicht weg, es hat jetzt nur jemand anderes" :P


    Ebenso wie bei Deinen Vorbildern 8)


    Aber das ist ja immer so.


    Überall dort, wo jemand betrogen wurde, da ist auch jemand, der von dem Betrug irgendwie profitierte.


    Mit der Geldentwertung ist das genau so.

    Zitat ex Eichelburg-Seiten:

    Im Kondratieff-Winter kommt es zur Deflation des Schuldenberges gegen Geld - primär echtem Geld = Gold.
    Daher ist wird die Goldpreis-Entwicklung diesesmal viel explosiver sein als im Kondreatieff-Sommer (1970er Jahre).


    PS zeigt, wie es im Kleinen auch geht: einfach nicht liefern.


    Und wenn ganz viele "Kleine" das so machen, dann werden Schulden im Großmaßstab abgebaut, beispielsweise durch Bankenpleiten und Firmenzusammenbrüche. Am Ende wird dann nur noch wertloses, ungedecktes Geld gedruckt und das war es dann. Denn durch den Schuldenabbau wird das unsichtbare Band zwischen Geld, Schuldner, Bank und Zentralbank zerschnitten: Der Schuldner hört faktisch auf zu existieren, weswegen Schuldgeld dann keinen Wert mehr darstellt, weil es nicht mehr zurückgezahlt werden muss, also aufgrund Schuldnerausfall KEIN Zwang mehr besteht, Waren und Dinestleistungen dafür zu erbringen. Schuld-Geld wird so zu Falschgeld, zu bedruckten Papier mit nichts mehr dahinter .


    Ursächlich für diese Entwicklung ist, und hier sind wir ganz nah drann, folgendes: Kreditgewährung an nicht kreditwürdige natürliche und juristische Personen. Also: Kreditgewährung ohne daß ausrechend werthaltige Sicherheiten vorlagen.


    Hat denn jemand von den Ebay-Rechen und Preisvergleichs-Akrobaten eine Sicherheitsleistung verlangt, bevor er in Vorleistung ging? NEIN. Einige haben nun dafür ihre Quittung bekommen. Und das muss auch so sein, denn das Gesetz des Wirtschaftens verbeitet es schlichtweg, Viel Gegenwert für wenig Geld zu erhalten.


    Und Kreditgewährung, die fängt ganz unspektakulär an, z.B. indem man in Schuldscheinen (Banknoten) oder Geldwertanlagen (Sparguthaben usw.) spart. Und sie hört beim Lieferantenkredit, beim Kauf von Staatsanleihen und Hedgefondsanlagen auf.


    Wil sagen: je weniger Schuldgeld existiert, desto geringer ist die Schuldzinsbelastung einer Volkswirtschaft und desto geringer ist die Ausfallwahrscheinlichkeit von Schuldnern.


    Geld ausgeben. Gegenwert direkt, d.h. Ware gegen Geld, abrufen.


    Dann wird auch niemand übervorteilt (meine Meinung).


    Volkswirtschaftlich betrachtet, hat PS also einen Teil dazu beigetragen, den Geldüberhang = ungedeckte Schulden abzubauen. Sparguthaben wurden vernichtet. Geld ist -wohin auch immer - abgeflossen.

    Ihr vergesst zudem die Ebay-Statuten, nachdem der abgebildete Gegenstand zu liefern ist. Und nicht etwa gleichartige / gleichwertige Ware. Ist bei Sammlermünzen sehr wichtig. Demzufolge muss das, was angeboten wird, auch vorhanden sein und zur Lieferung bereitstehen.


    Ausnahme: Vorabverkäufe, die einer extra Ebay-Genehmigung bedürfen.

    Es wurden auch schon viele Einzelstücke eingeschmolzen. Ob alle zurückgegebenen Rollen eingeschmolzen werden, weis ich nicht. Vielleicht werden einige -getrennt nach Motiven - zurückbehalten, falls spätere Nachfrage einsetzen sollte.


    Bei Einzelstücken oder geöffneten Rollen glaube ich das weniger.


    Die Dinger werden einfach viel weniger nachgefragt - eine Tendenz, die beriets bei den alten Silberzehnern der DM-Wärung zu erkennen war.


    Zu hohe Auflagen ist gleichbedeutend mit null Wertsteigerung beim Sammlerwert.


    Insofern gehe ich auch weiter noch von abnehmenden Auflagen aus. Es sei denn, Edelmetallanleger würden eine NAchfragesteigerung auslösen.


    Ich weis von Händlern, die im letzten Jahr die Zehner rollenweise zurückgegeben haben. Und lt. eigener Aussage von den letzten DM-Silberzehnern auch nur einzelne Stücke besitzen. Material kommt immer wieder rein, Sammlernachfrage ist kaum vorhanden. Warum dann
    Lagerhaltung?

    Zitat

    Original von Minos
    Oh Gott!
    Martin Siegel "droht" mit Rückschlag. Bekanntermaßen ist Siegel als Kontraindikator zu werten, also 100% rein, wie das Kompetenzzentrum, aber bitte immer mit stopp loss absichern, wie das Kompetenzzentrum.



    Dies ist keine Anlageempfehlung, Sie müssen sich schon Ihr eigenes Bild machen!


    Physisches Metall mit stopp-loss absichern, oder gar Futures anfassen? Never ever. Ich gebe dem PPT doch nicht das Futter, um mich mit Future-Manipulationen, d.h. Verkauf von Futures ohne Liefermöglichkeit oder gar mit Verkäufen geliehenen Goldes aus dem Markt zu drängen und so auszustoppen bzw. "armzushorten".


    Und denen dan noch mein Gold billig zu verkaufen, damit die es an dem Verleiher zurückgeben können.


    Jeder, der in einem manipulierten Markt so spekuliert, der hat des Wesen der Spekulation nicht verstanden.


    Spekuliert euch nur selbst arm.

    Zitat

    Original von ksch
    Hallo


    hier im Forum gibt es offenbar Leute, die wünschen sich den Finanzcrash möglich bald und wollen ihn herbeireden. Und ja, je mehr Leute sich da anschließen und unserem Finanzsystem misstrauen, umso schneller wird der Crash kommen. Dieser Wunsch ist aus Sicht eines EM-Anlegers sogar verständlich, denn schließlich würde er davon profitieren (und die große Mehrheit würde leer ausgehen). Dass er kommt, der Crash, ist für mich sicher, aber wann er kommt und ob er noch zu meinen Lebzeiten kommt, das ist doch sehr ungewiss. .........viele Grüße


    (1) wünscht sich KEINER, der sie noch alle beisammen hat einen wirtschaftlichen Zusammenbruch herbei


    (2) wird ein wirtschaftlicher Zusammenbruch stets von den Regierenden verursacht, die machtbesessen, korrupt und verkommen sind. Die sind es, die die Wähler jahrzehntelang berrogen, belogen und getäuscht haben.


    (3) hört man genau dieses Argument immer von Vertretern der unter (2) angeführten Gruppen


    (4) ist eine weitestgehende Geldentwertung bis etwa 2020/2030, ich schreibe hier von 90 bis 98 Prozent Geldwertverlust, unausweichlich.


    (5) Rechne mal bis 2030 mit jährlichem Geldmengenwachstum von 10 Prozent und einem Rückgang der erwerbstätigen Bevölkerung von 1 Prozent per Anno und eine Zunahme der Schattenwirtschaft von zwei bis drei Prozent.....


    Der "19" sei Dank.


    Dann weist Du, was bestenfalls vom Geldwert übrigbleiben wird.


    Das hat nichts mit Wunschdenken zu tun, sondern mit Realismus und Analyse einer ungünstigen Situation.


    Wahrscheinlich aber wird es noch viel schlimmer kommen.


    Merken die Sparer erst mal, daß sie jahrelang genarrt wurden und erkennen sie, daß es nicht besser werden wird, werden Geldwertanlagen massiv liquidiert und es kommt zum Megacrash. Weltweit.


    Bei den derzeitigen Geldmengen muss jeden klar sein, daß wede rdie den Geldmengen zugrundeliegenden Schulden jemals getilgt, noch immer weiter verzinst werden können. Und es somit an der Einlösung aller abgegebenen Wohlstandsversprechen = Summe aller Geldwertanlagen mangelt.


    Ab 2010/2012 kommen dann die Jahrgänge ab 1950 ind Rentenalter. Und dann, leute, wird von der ersten Erben-Nachkriegsgeneration in bislang nicht da gewesenem Umfang entspart werden.


    Preise und Geldmengen müssen dann noch stärker ansteigen. Verlierer sind immer die, die später entsparen. Und je später die beginnen, desto mehr verlieren die.


    Die nach 1960 geborenen werden -aller Voraussicht nach - völlig leer ausgehen. Die verlorene Generation halt.

    Physisches EDELMETALL als Fondsanlage ist absolute Ideotie. Kommts drauf an, wird das Metall oder bei Lagerung im Ausland die Anteile beschlagnahmt. Egal, ob Papier oder physische Hinterlegung: Die Risiken überwiegen die Chancen.


    Selbst kaufen, einlagern und bei Gefahr holen und irgendwie verbergen. Alles andere bringt es bei Edelmetall nicht.


    Fonds sind bestenfalls ein Instrument zur Erzeugung von Veräußerungsgewinnen / oder -verlusten.

    Kommt zum Schluss dabei raus. Das ist so sicher, wie das Amen in der Kirche. Der Goldpreis wird dann ein paar Dollar fünfzig fallen. Aber nur für kurze Zeit.



    Und ja: ich werde diesen Angaben ganz gewiss keinen Glauben schenken.


    Eine öffentliche Revision unter Einbeziehung glaubwürdiger, nicht staatlich beeinflusster Personen wird es nicht geben.


    Ich habe mir mal die Goldpreise von 1973 bis 2007 angesehen. Auffällig ist, daß der Goldpreis in den 90ern viel niedriger war, als das in den 80ern nach erfolgtem Ende der Hausse der Fall gewesen ist.


    Und das, obgleich in den 90ern Kunst, Aktien und Immobilien boomten.


    Die Ursachen für eine derartige Goldpreisanomalie dürften auf der Hand liegen. Und dieses zusätzliche Gold, daß irgendwie in den Markt gekommen ist, das muss doch von irgendwo her geholt worden sein.


    In Minen gefördert wurde es ganz gewiss nicht. Denn bei Preisen unterhalb 300 Dollar haben wohl die allermeisten Goldminen zugelegt.


    Heute sind es schon 15.


    Frei nach Heino:


    Wir lagen vor Mortaggaska und hatten Insolvenza an Bord.


    In den Banken faulten Kredite und täglich ging eine über Bord.....


    Ahoi Anleger, Ahio, Ahoi.....


    Lebt wohl, Rentengroschen, lebt wohl lebt wohl.....


    Ja wenn die Werbung auf "Entefau" erklingt, ja dann sind sie alle so still....


    weil jeder an sein Vermögen nur denkt, das er gerne einmal wiedersehen will....


    Kennt ihr schon die Geschichte von Käpt´n Spar-Hab von seiner Jagd nach Hypo-Dick?: Egal, wie tief man schon drinn steckt im Schlamassel, egal, wie sehr man bereits unter Wasser ist/war: Keep smiling und immer schön winken......


    Alles klar?

    jedoch: ich glaube nicht, daß der demnächst vielleicht anstehende Wechsel der Bilanzierung der Zentralbank-Goldreserven dazu beiträgt, daß -zu Lasten des Goldpreises versteht sich- mehr Fiat-Money nachgefragt werden wird.


    Doch lest selbst:


    http://www.goldseiten.de/conte…/artikel.php?storyid=3863


    Mal schaun, wer wieviel zugibt verliehen zu haben.....


    Und: wer sagt denn, daß alle Zentralbanken den IWF-Statuten sklavisch folgen werden.


    Woher werden wir wirklich wissen, ob die dann gemachten Angaben auch stimmen?. Ohne unabhängige Inspektion der größeren Reserveposten bleibt vieles auch danach eines:



    eine Glaubensfrage 


    Das Ergebnis steht ohnehin bereits fest: 27.000 Tonnen + X


    Und der POG wird dann fallen. So vermutlich die Kalkulation der IWF-Clique.


    Wie war es denn mir dem Silber-ETF?


    Als der kam, brach Silber ein. Und das, obgleich er angeblich mehrere tausend Tonnen physischen Materials vom Markt genommen haben soll......