Beiträge von mesodor39

    Lasse die letzten Warner noch verstummen und bekehrt durch immer weiter steigende Kurse ihre eigenen Prognosen über Bord werfen.


    Dann kanns anfangen, so richtig zu rumpeln.


    Irgendwie - so sehe ich das - fehlt momentan noch der Funke, der alles hochgehen lässt.

    Was passiert mit physischem Silber und Gold, wenn die Börse crashed ?


    osix: Was sollte denn damit passieren?


    Ich sage es Dir: Es passiert auch dann rein garnichts mit physischem Silber und Gold, absolut rein garnichts.


    Es wird nicht schwerer oder leichter und seine Form ändert es deswegen auch nicht. Und genau diese Gewissheit ist das absolut GEILE an physischem Edelmetall:


    Es liegt weiterhin so herum und glänzt auch dann noch vor sich hin, wenn die Finanzwelt in rauchenden Trümmern liegt, Aktien als Lachnummern und Anleihen, sofern verbrieft, mangels Finanzieller Gestaltungsmöglichkeiten bestenfalls dazu benutzt werden, die Spuren der eigenen Verrichtung am Allerwertesten zu minimieren und viele weniger glückliche "Investoren" ihrem Elend selbst ein finales Ende gesetzt haben. Ist alles schon zigfach vorgekommen.


    Ändern tut sich aber nur dann etwas, wenn Du Dich entschliesst, den Gegenwert Deines physischen Edelmetalls abzurufen oder in dann gegen Edelmetall extrem gefallene Realwerte zu tauschen, z.B. ein tolles Einfamilienhaus für vielleicht fünf bis 30 Krügerränder.......


    Es kann so kommen, muß aber nicht so kommen.


    Was ganz gewiss kommen wird: Die völlige oder überwiegende Entwertung nahezu aller Geldwertanlagen. Dazu gibt es mangels Gelddeckung und stabiler Geldmengen keinerlei realistische Alternative.

    Adrian: kurze Frage:


    2003 wäre die Allianz ohne Kapitalerhöhung wohl platt oder beinahe platt gewesen. Damals hatten sie etwa 40 EUR/Aktie in der Kasse (Buchwert).


    Glaubst Du, daß der langfristige Substanzwert der Allianz AG seitdem auf 150 EUR/Aktie gestiegen ist?


    Ich glaube das nicht.


    Und ich glaube, daß der Gewinn je Aktie bei fallenden Aktienkursen sehr schnell ein negativer werden kann. Sprich: der Subsatnzwert bei einem Börsencrash sehr schnell wieder dort ist, wo er 2003 war.


    Durchbricht eine Aktie ihren langfristigen Aufwärtstrend nach oben, dann war es dass auf mittlere Sicht meistens. Das war dann der letzte Kehraus vor dem Fall (meine Meinung).

    Zitat

    Original von carexcarex
    1980 hat man für ein mittleres 1-Familienhaus 30 kg Silber gebraucht
    im August 2001 schon 1140 kg ( das war Rekord) und im Oktober 2006
    immehin noch 540 Kg.


    In der Tat kann da irgendetwas nicht stimmen. Um 1980 hätte man ein mittleres EFH für vielleicht 280.000 bekommen, das war dann aber auch kein Neubau. Die Zinsen waren damals hoch, Immobilien billig. Also für etwa 100 kg. So zumindest habe ich Mitte der 80er kalkuliert, als ich noch als Student begann, Silber zu kaufen. 280.000 DM waren unerreichbar - 100 kg Silber damals für etwa 50.000 DM erhältlich. Und das konnte man als Student mit Nebenjobs in 10 Jahren schaffen. Zum Glück waren es nur ein paar Kilo - die große Masse laufte ich nahe dem Tiefstpunkt Ende der 80er / Anfang der 90er.


    Mittlerweile kostet solch ein Objekt, ca. 160 qm, mittlere Lage, Baujahr: Anfang 70er, etwa 350.000 EUR. Also etwa eine Tonne.


    Anfang / Mitte der 90er hätte man aber etwa 3,5 Tonnen dafür hinlegen müssen. Denn: zum Zeitpunkt absoluter Silbertiefstpreise waren Immobilien in Deutschland (meine Gegend) auf ihren Höhepunkt.


    Wir haben also eine maximale Schwankung zwischen Silber und Immobilienpreisen von etwa 1:35, was die letzten 25 Jahre des 20. Jahrhundert angeht.


    Und dieses Faktum zeigt, wie extrem wichtig es ist, sein Vermögen sinnvoll zu diversifizieren.

    Zitat

    Original von Albus
    ......Kann dann jemand rechtzeitig bescheid geben, bevor es kollabiert? Wie kann man sich denn als Laie orientieren? Ich fange mit diesen ganzen Zahlen für mich nicht so viel an... und nach den Börsenkursen von Gold u. Silber kann man ja auch nicht einfach gehen siehe letztes Jahr 2006...


    ach so ist das also.


    Gegenbeispiel: Ein Baum beginnt von innen heraus zu faulen. 10 Jahre später fällt er bei einem Unwetter um. Ohne Unwetter hätte er vielleicht noch 5 Jahre länger stehen können, bis er durch sein Gewicht gestürzt wäre......


    UNd nun meine Frage an Dich, wenn Du den diskussionsgegenständlichen Artikel gelesen hast:


    Ist der "Baum" Weltfinanzysstem bereits innerlich faul oder oder gar bereits äußerlich erkennbar faul und somit beschränkt standfähig?


    Angenommen dieser Baum stünde an einer stark befahrenen Strasse.


    Dürfte er im jetzigen Zustand stehen bleiben oder müssten die "Stadtsoldaten" bewaffnet mit Motorsäge, Hebebühne, LKW und Sperrzeug anrücken, die Straße sperren und den Baum fällen?


    Oder glaubst Du, der Baumchirug könnte den Baum noch retten oder dessen Fall für einen Mindestzeitraum so sicher verzögern, daß die Straße danach noch für einen definierbaren Zeitraum für den Verkehr freigegeben werden könnte.


    Ich glaube:
    Jeder der rechnen und nachdenken kann, der weis, was passieren wird, passieren muss: Die Entwertung aller Geldwertanlagen kommt. Die FRAGE ist nur: Wann ist es so weit.


    Du fragst hier nach dem Tag, der Woche, dem Monat oder dem Jahr, wann ein durch Fäule vorgeschädigter Baum fallen wird?


    Ich sage Dir dazu folgendes: Das Stammholz des kranken Baumes ist weder zur Herstellung von Balken oder Brettern, noch als Brennholz geignet. Der Baum ist innerlich geschädigt und bereits so sehr dem Tode geweiht, daß Du ihn für Dich gleich als wirtschaftlich wertlos ansehen kannst. Und zwar unabhängig von seinem Falldatum. Es spielt für Dich als derjenige, der auf das Stammholz angewiesen ist keine Rolle, ob der Baum für Menschen Tiere und Ungeziefer ökologisch wertvoll ist und daß jedes Jahr, in dem er nich nicht gefallen ist, viele von ihm profitieren. Du wirst es nicht tun.


    Und jedes Jahr, in dem das morsche Ding noch steht, darfst Du sein Laub wegfegen. Und mit Jedem Jahr nimmt das Gewicht an Ästen, daß Du zu entsorgen hast noch weiter zu.


    Mein Rat: Fälle das Ding jetzt im Winter, so sparst Du zumindest die Entsorgungskosten der Blätter......


    Hätte Dich als Titanic-Passagier die Stunde / Minute ihres Unterganges interessiert, nachdem Du als einer der ersten, also sehr rechtzeitig erkannt hättest, daß der Pott sinkt / sinken muss.?



    Alles klar?

    ist sehr gefährlich. Und nichts anderes macht er.


    Er sollte wissen, daß oftmals noch genügend Zeit ist, Puts zu kaufen, wenn die Kurse bereits erkennbar fallen, der Trend gebrochen ist.


    Wer wie sidha nicht abwarten kann, dem ergeht es - aller Wahrscheinlichkeit nach - so wie wef mit seinen T-Aktien.


    Auch ich habe damals überlegt, die über Puts, d.h.: mit begrenztem Risiko, zu shorten. Ich habe es gelassen. War mir zu riskant. Die Aktie war viel zu lange viel zu sehr überbewertet.


    Man muss wissen, daß Logik, Vernunft, Augenmaß und Faktdendenken an der Börse sehr lange Zeit außer Kraft gesetzt erscheinen können.


    Bislang aber wurde dieser Anschein immer wieder korrigiert. Meist dann, als selbst fast alle ehemaligen Sekptiker nicht mehr an ihre ursprünglich richtigen Erwartungen / Prognosen glaubten.


    Auch diesmal wird der Hammer irgendwie fallen. Relativ zu anderen Vermögenswerten sind weltweit viele Aktien, aber auch viele Immobilien viel zu teuer. Und viele Kredite viel zu faul. Und egal, wie der Hammer fällt, es wird einen mächtigen Bums geben. Kaufkraftmäßig wird von vielen Anlagen nur noch ein Bruchteil, also weniger als die Hälfte übrig bleiben. Und je höher Anlagen relativ zur Kaufkraft bewertet werden, desto tiefer wird ihr realer Wert fallen.


    Ich gehe mal von folgendem Szenario aus: Rückläufige Realerkommen erzeugen bei gleichbleibendem Lebensstandard real eine "Entsparung". Diese Entsparung wird, wie in den USA durch immer weitere Beleihungen und Veräußerungen von Vermögenswerten vollzogen. Egal, ob sich nominal etwas ändert: real, d.h. in Kaufkraft werden und müssen die so vertickten Anlagen erheblich verlieren. Da nutzt es auch nichts, wenn diese durch Zentralbanken monetarisiert werden sollten. Dies bewirkt nur, daß es anstelle großer Nominalverluste zu hohen Preissteigerungen bei Lebenshaltungskosten, also hohen Kaufkraftverlusten kommt.



    Anstelle überbewertete Dinge zu shorten, sollte man vielleicht unterbewertete akumullieren. Und zwar ohne Termin und ohne Limitzwang, d.h.: sie voll erwerben und bezahlen.


    Das ist die sicherste Art, Geld zu machen.

    Brechen die Leihraten extrem ein, so wird wohl sehr viel angeboten werden. Das vermute ich beim Silber. Ob da ETF-Manager den schnellen Euro machen oder gar privat abstauben?



    Von 1,6 auf unter 0,4..... das ist viel.


    Oder will keiner mehr Silber leihen?


    Haben vielleicht alle Shorties geliehen und drücken demnächst?


    Ich sage nur eines: wenn man nur 0,4 Prozent braucht und ggf. noch mit Kredit arbeitet und die Rechtsform einer Gesellschaft mit Haftungsbeschränkung hat..... dann ist es lukrativ, was zu riskieren bei 0,4 Prozent Zinssatz.....


    Also werden sich schon "Leaser" finden......


    Beim Gold deutet alles darauf hin, daß bereits für lange Zeit geliehen wird. Klar: der Ölpreis fällt, er hat wichtige Linien durchbrochen. Also kann eine Short-Position von Zockern durchaus in Erwägung gezogen werden. Auf jeden Fall wired wohl mehr Leihgold nachgefragt, als Leihsilber. Noch.


    Sprich: zuerst könnte Gold gedrückt werden. zieht Silber runter und dann kriegt Silber noch einen derben Extra-Schlag ab.

    Kommt ganz drauf an:


    Ist eine Liquiditätskrise ursächlich für den Börsencrash, können auch Gold und Silber fallen.


    Ist die Krise politischer Natur (Krieg, Einschränkungen des Kapitalverkehrs) oder ist es eine Vertrauenskrise in die Geldwertstabilität und die Seriosität / Werthaltigkeit von Geldwertanlagen, so können die Bewertungen von Gold und Silber nahezu senkrecht ansteigen.


    Keiner weis, warum der nächste richtige Börsencrash stattfinden wird und wie extrem er ausfallen wird.

    Sicher. Argentinien hat auch so umgeschuldet. Nur nicht so extrem. Gerichte beschäftigen sich bereits damit bzw. haben das schon getan. Ob es etwas bringt?. Staaten sind souverän. Ohne Krieg kann die nimand zu etwas zwingen. Bestenfalls kann man als Anleihegläubiger ausländische Besitztümer konfiszieren und so verwerten lassen.


    Jedoch: Die eigentliche Musik die spielt dort, wo sich Länder in ihrer eigenen Währung verschulden. Diese kann man nämlich selbst nach Belieben inflationieren, um so Zinsen und die reale Schuldenlast niedrig zu halten.


    Länder wie Ecuador können das nicht. Die müssen offen und für jeder Mann erkennbar Vertragsbruch bzw. Betrug begehen.


    Aber egal: soetwas kann nur Leuten passieren, die unbedacht mit ihrem Geld umgehen und der Profitgier (nicht aus Unwissenheit) wegen nichts auf die Kreditwürdigkeit bzw. Integrität derer geben, denen sie ihre Ersparnisse anvertrauen. Die glauben stets, daß es noch viel Dümmere gibt. Und manchmal sind sie eben selbst die Allerdümmsten und somit die Gelackmeierten.


    Fazit: Absolut Null mitleid mit den Anleihengläubigern und den evtl. betroffenen Geldwertsparern.


    Das, was Ecuador macht ist - und zwar weltweit - die zwingende Konsequenz daraus, daß Schuldzinsen aufgrund des Zinseszinseffektes theoretisch unbegrenzt wachsen, wohingegen realwirtschaftliches Wachstum stets begrenzt ist.


    Das Welt-Finanzsystem ist nichts anderes, als eine aus einem Schneeball entstandene Lawine die ungebremst und unaufhaltsam richtung Tal donnert, dort wo die Sparer ihre prunkvoll gebauten Häuschen stehen haben. Trifft dann alles aufeinander, dann liegen die Karten auf dem Tisch und es zeigt sich, wer sein Haus stabil gebaut hat und wer nicht. Viele Paläste und Schaufasseden wird es hinwegfegen, einige unscheinbare Steinhütten werden überdauern.

    Zitat

    Original von wassergeist
    ..........wenn ein penner 'nen mundraub ( eine dose ölsardinen 1.70 € ) begeht .....
    ...geht er auch ..... u-haft .... X(


    aber nur, weil er keinen festen Wohnsitz hat.


    Für Kleinkram wie Vertragsbruch oder verspätete Lieferung fährt keiner ein. Und für kleinere Betrügereien oder Betrugsversuche meist auch nicht, wenn es das erste Mal war.


    Ihr sehr ja: Der Mann ist bemüht, seine Verpflichtungen zu erfüllen.


    Also werden Juristen und fair urteilende Richter argumentieren: keine Betrugsabsicht also kein Betrug. Selbst dann, wenn ein paar Käufer auf der Strecke gebleiben sein sollten....


    Betrug gibts nur mit Tatvorsatz. Betrug aus "Versehen" gibts nicht.


    So läufts Business.


    Und zum Schluss das Sahnehäubchen, - natürlich ohne Bezug auf den ml-Fall, damit es kein Betrug ist:


    Diejenigen, die zuletzt kaufen, die müssen unbedingt beliefert werden, denn nur bei denen, so die Argumentation, wäre es für den Verkäufer zum Zeitpunkt des Vertragsschlusses sicher absehbar gewesen, daß er nicht hätte liefern können. Wenn einige von denen, die ganz am Anfang große Mengen kauften nun leer ausgehen... so what?


    Wie will man denn einem betrügerisch handelnden Verkäufer nachweisen, wen seiner alten Kunden er betrügen wollte und wen nicht? Wie bereits gesagt: für eine Verurteilung ist es erforderlich, den Nachweis zu erbringen, daß der Täter bereits beim Vertragsschluss sein späteres Opfer hat betrügen wollen.


    Wie will man das machen, wenn davor und danach noch ausgeliefert wurde?


    Und sich die Insolvenz erst nach Eingang des Geldes einstellte?


    Alles klar?


    Betrüger, das ist ein Handwerk, das man genau wie Metzger, Tischler oder Strassenbauer lernen kann (meine Meinung). Und der, der gut gelernt hat, der lebt davon, zieht seine Dinger durch und bleibt von der Justiz völlig unbehelligt. Lückenhaften Gesetzen und einer für Normalbürger unverständlichen Gesetzestextauslegung durch Juristen sei Dank....

    Was PS da -pauschal- mit den Negativ-Bewertungen macht, das ist nach meinem Rechtsverständniss eindeutig strafrechtlich relevant.


    Es liegen nach meiner Rechtsauffassung die Strraftatbestände der Rufschädigung / Beleidigung vor.


    Negativ-Bewertungen sind bei Ebay sehr nachteilig.


    Wäre ich betroffen würde ich auch deswegen unverzüglich Strafanzeige erstatten.



    Und falls Ebay die Bewertung nicht löscht, versuchen eine solche Löscshung gerichtlich zu erwirken.


    Und auch bei stark verspäteter Lieferung kommt immer noch eine Strafanzeige wegen des Verdachtes des versuchten Betruges -natürlich gegen unbekannt- in Frage.


    Den genauen Sachverhalt muss dann die STAATSANWALTSCHAFT ermitteln. Denn das wäre eigentlich ihre Aufgabe. Ein Geschädigter kann das mangels Befugnissen nicht.


    So oder so: die Schlinge wird immer enger. Selbst wenn er nicht einfahren sollte (ist ja noch alles Kleinkram, selbst der Hartz muss nicht in den Bunke rund der hat ja mit veruntreuten / unterschlagenen oder sonst welchen Milionen jongliert und dann aber gesungen), ist seine Zukunft sehr wahrscheinlich wohl doch bereits verbaut.


    Aus der Nummer kommt er unbeschadet nicht mehr heraus (meine Einschätzung).


    Fazit:
    Viel Wirbel um Nichts und jede Menge langer Gesichter.

    Ein Optionsschein, bei dem die Leiferverpflichtung ausgeschlossen ist, das ist kein Optionsschein. Es gibt ja KEINE Lieferoption mehr.


    Und somit ist es ein Wettschein.


    Der Emittent eines Calls wettet, daß der Basiswert am Verfallstag und auch bis dahin (nur amerikanische Wettscheine) unter dem ausgemachten Preis liegt und der Käufer wettet halt darauf, daß der Preis oberhalb des ausgemachten Preises liegt.


    So einfach ist das.


    Es ist Glücksspiel. Und manchmal wird auch mit gezinkten Karten gespielt Stichworte: Preismanipulationen, Leihen, Umstellung von Indices, gigantische Shortpositionen usw.


    Ich bin der festen Überzeugung, daß Deutschland "sein" Gold nie wiedersehen wird. Dazu bin ich einfach zu sehr Realist.


    Schaut euch unsere Politiker an.


    Glaubt ihr, daß einige von denen so clever wären, es hinzubiegen das Gold nach Deutschland zu holen?


    Dem einzigen Kanzler, dem soetwa szuzutrauen gewesen wäre, das war Adenauer. Und den gibts schon lange nicht mehr.


    Was danach an Kanzlern kam, das war wohl nicht mehr vergleichbar. Erhard war der falsche MAnn für den Job, Brand zu sehr Sozi und Idealist, Schmidt zu sehr Realist, Kohl zu sehr Oppurtunist, Schröder viel zu unfähig und Merkel hat von solchen Dingen erst gar keine Ahnung.


    Geschickt verhandeln, das mag sie können. Aber was nutzt das schon, wenn man nicht die richtigen Ziele definiert hat und mangels eines Konzeptes nicht die entsprechende Prioritäten setzt.

    ja, wenn man denn das GELD dazu hätte.


    Ein auf dem Schneeballsystem basierendes Geschäftsmodell benötigt die Einnahmen des letzten Durchganges um die Verbindlichkeiten der vorangegangenen zu erfüllen....


    Und mal angenommen, es gibt vorerst keine neuen Verkaufsorgien.....


    dann wäre Hängen im Schacht.

    Die Wahrheit ist ganz simpel:


    Nur das Eigentum, über das man Verfügungsgewalt hat, das besitzt man auch tatsächlich. Und bei Valuten ist, kommt es darauf an, nun einmal primär der Besitz und weniger das Eigentumsrecht daran maßgeblich.


    Wie gesagt: Die Wahrheit ist ganz simpel.


    Wahr ist auch, daß nur ein Bruchteil des deutschen Staatsgoldes auf deutschem Staatsgebiet lagert.


    Demzufolge muß konstatiert werden, daß die Deutsche Bundesbank als bevollmächtigte und Verwalterin der Goldbestände derzeit schlicht und einfach keinen Besitz an den Goldreserven hat. Das Gold befindet sich nicht in deren Verfügungsgewalt / Gewahrsam.


    Die Konsequenzen daraus sind genau so simpel:
    Es ist, mangels physischem Besitzes, keinesfalls sicher, ob die Bundesbank im Bedarfsfall dieses Gold im Interesse des Deutschen Volkes verwenden wird können.


    Wir sind hier doch hoffentlich alle erwachsen oder zumindest so alt, daß wir das wissen oder zumindest einsehen können.

    Von welchem trend spreche ich wohl?


    Natürlich vom einzig verlässlichem:


    Dem Trend, daß Schulden bedingt duch den Zinseszinseffekt exponentiell steigen.


    Dieser Trend ist wahrlich niemandes Freund. Am Ende solcher Entwicklungen gibt es nur Verlierer. OK: einigen verlieren alles, andere viel und nur eine kleine Minderheit sehr wenig.


    Aber: er braucht auch keine Freunde.


    Und obgleich die Zentralbanken der Welt versuchen zu verhindern, daß es dazu kommt, d.h. zum finalen Zusammenbruch der Schulden- und Aufschuldungsorgie weltweit....


    Und obgleich KEIN Sparer das will....


    Auf diesem Trend kann man fest vertrauen. Er wird keinem, der langfristig darauf setzt enttäuschen.


    Ende der Aufschuldungsorgie für Deutschland in 2011?


    Alles Milchmädchenrechnungen.


    2011 werden vielleicht noch mehr Menschen merken, daß Geld immer knapper und immer weniger Wert wird. Und demzufolge werden sie es dem Staat nur noch gegen deutlich höhere Zinsen in den Rachen werfen. Sprich: die Schuldenorgie ebbt nicht ab, sondern wird sich turbomäßig beschleunigen.


    2011 sind die ersten Baby-Boomer in Rente gegangen und entsparen dann. Müßiggang ist bekanntlich aller Laster Anfang und Laster kosten richtig Zaster.....